Oculus VR: Namensstreit sorgt für Verkaufsverbot in Deutschland

Oculus VR, seit 2014 Teil von Facebook, darf seine Virtual-Reality-Brille Oculus Rift nicht mehr in Deutschland verkaufen. Oculus Optikgerät, ein Unternehmen aus dem hessischen Wetzlar, hatte wegen Namensstreitigkeiten eine einstweilige Verfügung ... mehr... Cyberbrille, Oculus Rift, Oculus VR, Oculus Rift DK2 Bildquelle: Oculus VR Virtual Reality, Oculus Rift, Oculus Rift DK2, Development Kit Virtual Reality, Oculus Rift, Oculus Rift DK2, Development Kit Oculus VR

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Na toll.. jetzt kann es sein, dass ich die Brille heir nicht rechtzeitig bekomme weil irgendwelche Tölpel von irgendeiner Firma, von der man sonst nie etwas gehört hat, eine einstweilige Verfügung erwirkt hat. Klasse.
 
@divStar: Aber echt mal. Nur weil die Firma Dinge für die Optikerbranche (kurze Erklärung: das hat was mit Augen zu tun) herstellt erdreistet diese sich ihren Markennamen zu schützen. Ein Glück sprichst du dieses Unrecht offen an. Vielen Dank!
 
@Chosen_One: Und dieser "Markenname" ist komischerweise gar kein Name sondern wieder mal einfach ein gebräuchliches Wort. Man sollte an schützenswerte Namen schon gewisse Anforderungen stellen dürfen, oder?
 
@Johnny Cache: Ich weiß nicht in welchen Kreisen du so verkehrst, aber "Oculus" höre ich in der freien Wildbahn relativ selten.
 
@Slurp: Müssen wohl Leute sein die auch Latin können. Das ist sowas wie Griechisch, nur noch töter. ;)
 
@Johnny Cache: Wo wir das mit dem "gebräuchlich" dann auch geklärt hätten.
 
@Johnny Cache: Diese Leute können manchmal sogar Latein korrekt schreiben ;) Latin steht in deutscher Sprache nämlich für lateinamerikanische Musik.
 
@Johnny Cache: Winzigweich Fenster, Wort, Zugriff, ...
 
@steffen2: Richtig, auch die taugen keinen Meter. Allerdings sage ich ja gar nichts dagegen daß man solche Worte verwendet, aber man sollte dann lieber die Füße still halten wenn andere die selben Worte in anderen Branchen verwenden.
 
@Chosen_One: Oculus ist Latein und heißt "Auge" - ganz banal. Was daran ein schützenswerter Name sein soll, erschließt sich mir nicht. Deswegen Tölpel. Und hier noch einmal zum Nachlesen: http://de.wiktionary.org/wiki/oculus
 
@divStar: Und Apple heißt Apfel. Und Windows heißt Fenster. Ja, diesen Firmen sollte man sofort die Rechte an den Namen entziehen. *sarcasm*
 
@divStar: Nur deutsche Bezeichnungen sind in Deutschland nicht schützenswert. Die einzige Ausnahme ist "Kinder" für Schokoriegel. Ein fremdsprachlichen Wort darf geschützt werden. Versuche mal ein Auto mit Namen Audi auf den Markt zu bringen. Die Oculus VR muss in Deutschland einfach unter einem anderen Namen auf den Markt gebracht werden. Das kommt davon wenn sich bei einem Produkt nicht um die weltweiten Markenrechte gekümmert wird.
 
@Chosen_One: Ja wirklich, diese arme Branche... Zum Glück gibt es sooo viele Menschen die Brillen, Linsen, ect. brauchen, sonst wär die ARME Firma schon lange Pleite! Gut dass es so viele Seh-Behinderte Menchen gibt dass dies niemlas passieren wird, diese ARME Firme, ja Wirklich, wie können nur Menschen die ein wenig Mitgefähl haben oder ein wenig Verstand, versuchen sich gegen den Kapitalismus (Ausbeite von Menschen die es NICHT verdient haben) zu stellen, nein! das geht ja nicht! Ich hoffe auf so VIELE "Minus" wie nur möglich, somit wird meine Meinung nur bestätigt ;)
 
@divStar: ups.. das + sollte ein - werden
 
@divStar: Du kannst ja eine Beschwerde mittels deinem GMail Account schreiben...
 
Ich frage mich immer noch wie diese angebliche "Einigung" der Optiker hätte aussehen sollen. Leuten die bei diesen grundverschiedenen Firmen eine angebliche Verwechslungsgefahr sehen traue ich so ziemlich alles zu.
Auf der positiven Seite werde ich aber nicht versehentlich irgendwelche Optikerzeugs kaufen. Das ist auch was wert.
 
@Johnny Cache: Sry, kann dir da nicht zustimmen. Würde die GmbH Tapeten herstellen, okay... aber dadurch, dass deren Produkte genau wie die VR-Brille halt... Geräte direkt vor dem Auge sind, kann man da je nachdem doch schon ne Merkengefährdung sehen. Wohl gemerkt: es geht nicht darum, ob deren "Optikerzeugs" das gleiche wie ne VR-Brille ist oder die was ähnliches verkaufen. Das Gebiet ("Gerät vor den Augen") ist jedenfalls ähnlich und das reicht aus.

Aber sei unbesorgt: du wirst eh niemals "Optikerzeugs" von denen kaufen, weil die gar nicht für Endverbraucher herstellen... Wenn du mal beim Optiker warst und deine Sehstärke hast messen lassen, kann es sogar sein, dass du an nem Gerät von Oculus vorsaßt; die produzieren nämlich u.a. diese Messbrillen für den Optikerbereich.
 
@Slurp: Ich weiß. Und genau deswegen gibt es auch keine Verwechslungsgefahr die sie hier gerne hätten um die anderen Oculus auszunehmen. Wer auf völlig verschiedenen Märkten agiert sollte sowas wirklich nicht abziehen dürfen, aber blöderweise gibt das unsere Juristerei noch her.
 
@Johnny Cache: Es ist halt nicht "völlig verschieden", da ist doch das Problem. Es mag andere Technik dahinterstehen und andere Einsatzzwecke haben, aber beide produzieren "ein technisches Gerät, was im Gesichtsfeld direkt vor dem Auge zum Einsatz kommt".
 
@Slurp: Dann werde ich mein Brett vorm Kopp wohl besser nicht Oculus nennen. ;)
 
@Johnny Cache: Nenn es Tabula ante capitis ;)
 
@Slurp: Die spannende Frage wäre wer darauf schon Rechte haben möchte. XD
 
@Johnny Cache: Cäsar Hundefutter?! Is doch logisch xD
 
@Johnny Cache: Der iPod und der EiPott sind auch Produkte aus verschiedenen Märkten.
 
@floerido: Und letztern finde ich auch gar nicht so schlecht. Die elenden iPhones verfluche ich jeden Tag in der Firma aufs neue.
 
@floerido: Der EiPott wurde auch untersagt.
 
@LastFrontier: Ja deshalb doch das Beispiel, warum auch Oculus VR zu recht in Deutschland nicht so heißen darf.
 
@Slurp: die GmbH macht keine VR-Brillen und höchstwahrscheinlich auch keine anderen Geräte, die mit Konsolen oder PC verbunden werden. Der einzige Grund warum die diese Verwechslungsgefahr (die im übrigen nur die selbst sehen) sehen, ist Geld.

Oculus ist lateinisch für "das Auge" - und ist kein Begriff, den sich diese hessischen Herrschaften ausgedacht haben. Ergo gibt es hier nichts was schützenswert wäre.
 
@divStar: Beides sind Optische Geräte, kann ja wohl nicht schwer sein das zu verstehen. Wenn ich als unternehmen AR Brillen herstelle und diese Oculus AR nennen würde, käme bestimmt Facebook oder wer auch immer auf mich drauf zu um es zu unterbinden. Eben auch zurecht. Da kann ich auch nicht sagen die Firma macht keine AR-Brillen.
 
@Slurp:
Damit zeigst du doch perfekt den Grund warum dieser Streit schwachsinnig ist. Das eine ist ein Endverbrauchergerät und das andere nicht. Eben eigentlich so wie dein Tapetenbeispiel. Solche ähnlichen oder gleichen Namen gibts sehr oft in gleichen Branchen, aber die haben meist eben total verschiedene Kunden. Aber da regt sich komischerweise keiner auf. Aber ich seh schon, hier wollen wieder einige Amerikanische Zustände - den Weg für TTIP und Konsorten ebnen.
 
@Freudian: Auf welchen Kundenstamm eine Firma oder ein Produkt abzielt, ist dabei doch vollkommen ohne Belang
 
Oculus - lat für Auge.... Wieso sollte man das schützen können?
 
@ThreeM: Windows engl. für Fenster, Apple für Apfel, soll ich weitermachen?
 
@ThreeM: Schonmal Ketchup von Heinz oder Schokoriegel von Kinder gegessen, dich über Apple aufgeregt, Windows neu installiert oder im Real, Netto, Penny einkaufen gewesen?
 
@Slurp:
Ach, Heinz verklagt jetzt wenn ein Zulieferer von ihnen Heinz mit Vornamen (und eben auch im Firmenname) heißt? Ferrero weil ein Zulieferer ihrer Spielzeuge im Ei "Kinder" im Namen hat? Apple verklagt alle die in ihrem Produktnamen "i" stehen haben? Microsoft verklagt WindowCAD oder Window Designer? Die Telekom alle Unternehmen die "Telekom..." im Namen haben?
 
@Freudian: Ja, Ferrero oder ähnliche Firmen schützen Markennamen wie "kinder" extrem aggressiv, auch wenn du die Produkte als Endverbraucher nie sehen würdest.
 
@Freudian: Das mit dem "i" und Apple trifft sogar zu. Die Telekom hat das Recht für Produkte mit "T-" und ein spezielles Magenta. Ferrero verbietet zB. auch das eine Schokolade für Kinder als Kinderschokolade beworben werden darf.
Marken werden in Produktklassen (Nizza-Klassen) eingestuft und da zählt wer zuerst kommt.
 
Na wenn gegen (eine unbekannt aber vermutlich große Menge) Kohle eine Einigung möglich gewesen wäre, kann es ihnen ja nicht so sehr um die Verwechslungsgefahr gehen #geldgier
 
@monte: Geldgier? Im Kapitalismus? Hältst Du das wirklich für möglich?
 
Hmm. Also selbst wenn es sie seit 1932 gibt, habe ich heute zum ersten Mal über "Oculus Optikgeräte GmbH" gelesen bzw. davon gehört. Dann kommt dazu, dass die nicht eine VR-Brille im Sortiment haben. Der eine ist ein medizinischer Vertreter, der andere arbeitet ausschließlich in der IT-Branche. Selbst das Logo ist ein anderes. Wo ist jetzt die drohende Verwechslungsgefahr?
 
Interessant, dass es eine 100 Jahre alte Firma, die international tätig ist, nicht geschafft hat sich die Domäne www.oculus.com zu sichern. Sagt alles aus ...
 
Vor ca 20 Jahren gabs in meiner Heimatstadt einen MC Gyros - rate mal welcher Konzern .... des war soetwas wie eine Dönerbude.
 
Herzzerreissend, wie sich einige heldenhaft in die Schlacht werfen, um einen total hilflosen global agierenden IT-Konzern vor der unermesslichen Gier einer hessischen Hinterhofklitsche zu schützen. Respekt!
 
@Chris Sedlmair: Diese "hessische Hinterhofklitsche" ist nur leider ein weltweit agierender Konzern und einer der führenden Anbieter von Opto-Diagnosik

Edit: wär ich nich so müde, hätte ich die Ironie beim ersten mal verstanden ;)
 
@Slurp: Weniger als 250 Mitarbeiter und nicht mal 50 Mio Umsatz im Jahr.... Facebook hat über 6000 Mitarbeiter und knapp 1,5 Mrd Umsatz... Vorsicht, Klitschko, der 3jährige hat einen gefährlichen linken Haken...
 
@Chris Sedlmair: Welches Produkt würde die Menschheit morgen eher vermissen, wenn eines von beiden verschwinden müsste? Also mir würde die Entscheidung einfach fallen.
 
@Seth6699: Interessanter- bzw. Lustigerweise würden wahrscheinlich auch jene, die sich für das andere Produkt entschieden, sagen, dass ihnen diese Entscheidung leicht fiel ;-)
 
Wir haben eine Oculus Pentacam bei uns im Optik Betrieb (Kaulard in Simmerath), ich weiß auch nicht was dieses Geräte ANSATZWEISE mit einer VR Brille zu tun haben sollen. Wo ist den da bitte die Verwechselungsgefahr - heeehh? Das sollte jetzt endlich mal ein volksnahes und modernes Gericht klarstellen. Sowas wäre sonst der Untergang jeglicher Innovation. Das Mittelalter liegt wohl noch nicht allzu weit zurück in Deutschland.
 
@netti78: Die Innovation war, die VR-Brille "Orculus" zu nennen oder welche Innovation sollte durch Marken- und Namensrecht verhindert werden?
 
bestes Beispiel dafür dass die Chefetagen größerer firmen nicht wirklich etwas produktives zu arbeiten haben. sonst würden sie sich nicht mit solchen klagen die zeit vertreiben. Affen!!! mehr kann man zu solchen schlipsträgern etwas nicht sagen.
 
Dann wird das Ding eben über die benachbarten Länder verkauft. Wer so etwas exotisches haben will, nimmt das sicher gerne in Kauf. Zumal es oft noch günstiger ist als hierzulande.
Einfacher als sich n neuen Namen einfallen zu lassen...
 
Interessant, ich bin öfter da in der Gegend und jedes Mal wenn ich an der Firmenzentrale von Oculus vorbei gehe frage ich mich ob es da noch keinen Rechtsstreit gegeben hat - Jetzt weis ich es :D
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