LG: G4 zum Erfolg verdammt, um Krise bei Fernsehern abzufedern

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG hat kurz nach der Vorstellung seines neuen Smartphone-Flaggschiffs G4 auch die Bilanzen für das letzte Quartal vorgelegt. Und diese zeigen, wie gut ein Erfolg des neuen Produktes dem Unternehmen tun würde - ... mehr... LG, LG Electronics, LG G4, G4 Bildquelle: LG LG, LG Electronics, LG G4, G4 LG, LG Electronics, LG G4, G4 LG

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Auch hier wieder bestes Beispiel wie Preisdumping den Markt kaputt macht und keiner dabei gewinnt. Für den Kunden hat das natürlich Vorteile, immerhin bekommt man schon einen 40 Zoll FullHD mit TribleTuner für 250€. Aber wenn sich dann viele Unternehmen aus dem Markt zurückziehen dann sinkt auch die Auswahl, was wiederum eher schlecht für die Kunden ist.

Ich kann da immer nur mit dem Kopf schütteln bei sowas. Von billig hat keiner was, kein Unternehmen, kein Angestellter, kein Kunde!
 
@daaaani: TribleTuner? egal ... :)
Reales Dumping der Preise schadet allen, das ist klar, aber das sehe ich bisher nicht und somit ist das hier m.E. auch kein "bestes Beispiel" für Preisdumping.

Solange ein Anbieter Gewinn macht mit seinem Produkt, ist es m.W. kein Dumping, weil der Preis nicht unter den Herstellungskosten liegt. Wir haben hier eher das Problem, dass es aktuell keine für die Kunden wirklich interessanten Neuigkeiten oder Mehrwerte bei Fernseher gibt, weshalb die Kunden auch keine Premiumpreise für "Standardfeatures" zahlen wollen.

Und solange einige Hersteller den Umsatz ankurbeln wollen, indem sie die Haltbarkeit bewusst reduzieren (Stichwort geplante Obsoleszenz), komme mir doch bitte niemand mit Preisdumping. Bessere Haltbarkeit der Produkte kostet oft nur Cent-Beträge, indem bessere
Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren etc. verbaut oder hitzeempfindliche Bauteile nicht ausgerechnet dicht an stärker Wärme erzeugenden Komponenten platziert werden. Bei Endkundenpreisen im mittelgroßen dreistelligen oder gar vierstelligen Euro-Bereich sind defintiv auch ein paar besser Elkos o.a. drin (kosten oft nur 3 Euro mehr auf 1000 Stück, pro Einzelteil als unter 1 Cent Differenz).
Letztlich ist die bessere Haltbarkeit volkswirtschaftlich wie ökologisch allemale besser.
 
@Drachen: "Solange ein Anbieter Gewinn macht mit seinem Produkt, ist es m.W. kein Dumping, weil der Preis nicht unter den Herstellungskosten liegt."

Was aber schon geschehen ist weshalb sich schon Hersteller aus dem Markt rausgezogen haben!

" Wir haben hier eher das Problem, dass es aktuell keine für die Kunden wirklich interessanten Neuigkeiten oder Mehrwerte bei Fernseher gibt, weshalb die Kunden auch keine Premiumpreise für "Standardfeatures" zahlen wollen."

Fernseher entwickeln sich Technologisch gerade prächtig, besser als viele Jahre zuvor. Sind Innovativ wie lange nicht mehr. Und bei 250€ von Premium zu reden ist lächerlich genau wie bis zu 800€

"Und solange einige Hersteller den Umsatz ankurbeln wollen, indem sie die Haltbarkeit bewusst reduzieren (Stichwort geplante Obsoleszenz), komme mir doch bitte niemand mit Preisdumping. Bessere Haltbarkeit der Produkte kostet oft nur Cent-Beträge, indem bessere
Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren etc. verbaut oder hitzeempfindliche Bauteile nicht ausgerechnet dicht an stärker Wärme erzeugenden Komponenten platziert werden. Bei Endkundenpreisen im mittelgroßen dreistelligen oder gar vierstelligen Euro-Bereich sind defintiv auch ein paar besser Elkos o.a. drin (kosten oft nur 3 Euro mehr auf 1000 Stück, pro Einzelteil als unter 1 Cent Differenz).
Letztlich ist die bessere Haltbarkeit volkswirtschaftlich wie ökologisch allemale besser."

Und dieser Komplette Absatz ist völliger Nonsens! Vielleicht kommt es dir gefühlt so vor. Aber selbst untersuchen haben ergeben, dass es nicht so ist. Ein alter FullHD Fernseher von Phillips läuft schon 13 Jahre, ein alter Samsung schon über 7. Du tust so als würden sie nur 1 bis 2 Jahre halten, was aber eben nicht stimmt.

Du möchtest also billige Fernseher um die 250€ die 50 Jahre halten, weil das dann den Kauf ankurbelt und für die Hersteller dann rentabel ist. Und bei dieser Forderung fällt dir nichts auf? Früher war ein Fernseher eine echte Investition, da hatte man 5x überlegt. Heute nimmste ein beim Wochenendeinkauf mit weil er im Angebot ist.
 
@daaaani: Es ist völlig in Ordnung, dass du anderer Meinung bist, nur macht das den bewussten Absatz keineswegs zu völligem Nonsens. Das eingebaute Verfallsdatum in vielen Geräten ist nun wirklich mehrfach (!) nachgewiesen, was in keinem Widerspruch dazu steht, dass es erfreulicherweise auch noch genug haltbare Geräte gibt.

Und was den Rest betrifft, hast denn auch nur ansatzweise verstanden, was du da so leichtfertig als Nonsens abtust? Ganz offensichtlich nicht!
So gibt es in der Tat eine deutliche Diskrepanz zwischen den Zielen der Betriebswirtschaft und denen der Volkswirtschaft. Betriebswirtschaftlich sind kurze Haltbarkeit und schnelle Wechselzyklen wünschenswert, aber volkswirtschaftlich ist es dank noch immer miserabler Rohstoffrückgewinnung (Recycling) pure Verschwendung und eine ökologische Katastrophe. Vielleicht liest du einfach mal nach und informierst dich, ist natürlich nur ein freundlicher Vorschlag ...

Zu guter Letzt wäre es höflich von dir, mir keine Äußerungen zu unterstellen, die ich niemals getätigt habe. 50 Jahre! Ich bitte dich, wo lebst du denn? Ich bin alt genug, dass ich noch Schwarzweiß-Röhrenfernseher erlebt habe und auch die Entwicklung bis heute. Du liegst sowas von daneben, dass ich dir wohl nciht mal den Grad deines Irrtums begreiflich machen kann, weil dir Erfahrung und Vergleichsmöglichkeiten fehlen und technisches Fachwissen erst recht.

Achja, technologisch passiert wirklich nicht viel bei Fernsehern, man verbaut größere Panels und höhere Auflösungen, die Fernseher melden die Sehgewohnheiten an die Hersteller, das wars. Die Tuner schalten noch immer schneckenlahm um, die Formatumschaltung spinnt noch immer bei vielen Geräten, die Bilder sind noch immer formatfüllend und verschenken Potential en masse! Die Hardware wird etwas besser, neue Panels wie gesagt und steigende Diagonalen bei sinkendem Stromverbrauch, aber die Software ist die Achillesferse und damit ist der ganze Fortschritt abgewürgt und vernichtet.
Kleine Fortschritte bei der Hardware, Stagnation oder eher Rückschritte bei der Software. Eine "prächtige Entwicklung" sähe definitiv anders aus!
 
@Drachen: "Das eingebaute Verfallsdatum in vielen Geräten ist nun wirklich mehrfach (!) nachgewiesen"

Beweisen! Es gibt meines Wissens mehrere Untersuchungen die alle zu dem selben Schluss gekommen sind und sich mit meinen Erfahrungen decken! Du behauptest nun etwas anderes, dann muss es ja nachweisbar sein. Das einzige was du finden wirst sind Preisabsprachen aber nicht was du behauptest. Und das hat nix mit Meinung zu tun sondern sind Fakten!

Den Rest musst du mir nicht erklären, finde es albern offensichtliches zu erklären.

Und zur Entwicklung mag ja sein, dass du unzufrieden bist ändert aber nichts an den Tatsachen (wieder Fakten), dass sich Fernseher momentan so prächtig entwickeln wie schon lange nicht mehr. Größere Panels, Bessere Auflösungen, Leistungsfähigere Hardware, Smart, Internet, Apps ( NAS Apps), Wifi (in dem Falle von meinem NAS aus), und Bildschirmübertragung über Wifi (Tablet), Digitals Fernsehen, Wiedergabe von allem möglichen, schaue heute oft Fotos über TV! Und das alles zu Spott Preisen!

Kannst von mir wegen weiter so tun als wäre das nix, aber das ist mehr als all die Jahrzehnte davor!
 
@daaaani: Wie wäre es, wenn du damit beginnst, für deine vorher (!) geäußerten Behauptungen Beweise zu liefern, bevor du welche von mir einforderst? Da bin ich doch mal sehr gespannt und zweifle, dass da noch viel kommt von dir. Wie auch ... :-)

Und auch sonst liegst erneut falsch mit deinen Vermutungen, u.a. diese angenommene "Unzufriedenheit" meinerseits. Zur Fernseherentwicklung konntest du deine Standpunkt auch nicht erhärten, denn deine aufgeführten Fortschritte sind kleine Schrittchen, überwiegend eher den Entwicklungen der Zulieferer und diversen Trends geschuldet, aber nichts davon ist ein großer evolutionärer Schritt oder gar "prächtige Entwicklung".
Die Technik hält mit der Entwicklung in anderen Branchen gerade so Schritt, konzeptionell tut sich genau NICHTS. Ich warte seit den ersten wirklich großen Fernsehern drauf, dass man die "Betriebssysteme" der Fernseher darauf einstellt, beispielsweise das ganze Fernsehbild nicht mehr formatfüllend drastellt und dafür Platz für weitere Anwendungen schafft - seitlich neben dem Bild ein Kalender oder zumindest Terminerinnerungen, Kamerabilder anziegen (und sei es nur eine WLAN-Cam, die in der Küche den Herd im Auge behält oder das schlafende Baby oder aber das Bild von der Haustür, wenns klingelt .... aber nein, Fernsehbilder sind nach wie vor IMMER formatfüllend und bestenfalls gibts kleine PIP-Bildchen für 'nen zweiten Sender oder den Recorder .... letzlich hat man ein großes Display im Haus und was kann man damit anstellen? Kaum mehr als Fernsehen oder Filme von Konserve wie DVD oder BlueRay abspielen, also effektiv dasselbe wie vor 15 Jahren, als 80cm-Breitbild-Röhrenfernseher das Highlight für den Massenmarkt waren. Ok, es gibt mehr Signalquellen und neue Stecker, aber das ist ja wohl keine echte Weiterentwicklung.

Nüchtern betrachtet und mit Berücksichtigung der generellen Möglichkeiten und den Entwicklungen praktisch aller halbwegs verwandter Geräteklassen und Branchen muss man leider festhalten, dass die TV-Hersteller ziemlich konservativ sind und Risiken wie Kosten scheuen, weswegen Fernseher sind kaum weiter entwickeln. Es gibt ein paar Hypes wie 3D oder neuerdings 4K, aber die letzte echte Innovation war Internetzugriff mittels drahtloser Tastaturen und das ist schon eine ganze Weile her. Man kann nun vom NAS aus streamen, das wiederum ist aber eher ein Fortschritt bei NAS' als bei Fernsehern. Und selbst das wurde nur halbherzig angegangen, lieber setzt man neuerdings aufs Ausspionieren der Sehgewohnheiten der Nutzer .... und ob das als "prächtige Entwicklung" zu werten ist, wage ich zu bezweifeln.

Schönes WE
Drachen
 
die Akku wechsler und SD karten Nerds von Samsung werden he wechseln. Ich bin Glücklich mit meinem S6. weil es endlich mal ein Stabiles Gehäuse hat, Ordentliche Hardware (die mal nicht von qualcom stammt) und die Software vieeel besser als beim Vorgänger ist. Anfangs hatte ich ein paar Crashes, aber nach einem Neustart war es weg. Touchwiz gefällt mir sogar jetzt besser als Stock android. Aber das ist Natürlich Meine Meinung. Die paar 100 Minus die ich bekommen werde kann ich vertragen.
 
@cs1005: Dann musst du bei den Vorlieben bis jetzt ja nur iPhones genutzt haben. SD Karte und Akkuwechsel ist egal während du wert legst auf ein stabiles Gehäuse, gute Hardware (die nicht von Qualcomm stammt) und eine sehr gut optimierte Software. Viel Auswahl gab es da bis jetzt ja nicht.
 
@ger_brian: ja ich hatte mal ein Iphone 5 aber das fand ich im vergleich zum S6 scheiße. das Iphone 6 gefällt mir auch nicht so dolle. ich habe eher vom Nexus 5 auf das S6 gewechselt. Und Berreue den kauf nicht. ich hatte auch mal ein Note 3 und hab nie an Akku wechsel oder SD karte gedacht. mir war eigentlich kaum bewusst das man die Rückseite öffnen kann.
 
ich glaube ich werde mir das Teil gönnen...die Kamera bei meinem HTC M7 ist absolut zu nichts zu gebrauchen...ansonsten eigentlich super Handy
 
Mit dem G4 wird LG viele Leute ansprechen, die auf einen wechselbaren Akku und erweiterbaren Akku wert legen. Da der bisher grösste Hersteller Samsung das bei seinem Flagshiff nicht mehr bietet werden sicherlich einige wechseln. Ich denke mit dem G4 kann LG einiges auffangen und hoffentlich gibt es auch eine kompaktere Version von dem Gerät. Ein Akku ist und bleibt ein Verschleissteil, ausserdem sollte man ihn nicht unbedingt im heissen oder kalten Auto liegenlassen. Ein Smartphone mit vielen privaten Daten gibt man ungern aus der Hand um es reparieren zu lassen.
 
@chrisrohde: Ja und nein. Ich denke, dem Otto-Normalnutzer ist es Jacke wie Hose, ob das Smartphone einen wechselbaren Akku hat oder eine Nutzung von SD-Karten benötigt. Der will einfach nur ein funktionierendes Smartphone haben. Da das Handy ja heutzutage, wie bei vielen ja auch das Auto, eine Art Statussymbol ist, holt man sich natürlich "das Beste". Und Samsung Galaxy ist ein Begriff. Der Händler im Laden wird dann sicherlich auch nicht ein altes S4 oder S5 anbieten, wenn das S6 im Regal liegt.

Prinzipiell stimme ich dir aber zu. Ein wechselbarer Akku schadet nicht (auch wenn ich bislang bei einem Smartphone - im Nutzungszeitraum von 2 Jahren - noch nie Probleme mit einem defekten oder merklich schwächer werdenden Akku hatte). Speicherkarten ist so ne Sache. Das funktioniert unter Android - je nach Version und je nach Modell - eher schlecht als recht. Insbesondere was Apps anbelangt. Dazu ist eine Speicherkarte langsamer als der interne Speicher (gut, in den meisten Fällen wird man im Alltag nichts davon merken als Normalanwender).

Beispiel: Mein G3 fragt mich zwischendurch immer wieder, ob ich meine Fotos auf der Speicherkarte speichern möchte. Ja, verdammt. Die Frage habe ich schon gefühlt 1000 mal beantwortet. Warum merkt sich das Teil meine Antwort nicht? Und warum werden trotz "ja", dann trotzdem Fotos auf dem internen Speicher abgelegt?

Das sind Dinge, die kann ich einfach nicht nachvollziehen und die nerven mich.
 
@RebelSoldier: Für die Leute die das Handy als Statussymbol sehen muss es wahrscheinlich in erster Linie ein iphone sein. Aber auch Samsung bzw. Galaxy hat einen gewissen Bekanntheitsgrad. Wobei die Lederrückseite vom G4 auch hier punkten könnte. Die Marke ist aber noch nicht so in den Köpfen. Das mit den Speicherkarten ist in der Tat noch nicht optimal gelöst, aber deswegen würde ich nicht gerne drauf verzichten. Da sollte eher die Software nachgebessert als die Funktionalität entfernt werden.
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