Apple-Chef: Berechnungen von Komponenten-Kosten sind immer falsch

Die Berechnungen zu den Kosten von Hardware-Komponenten sind seit Jahren groß in Mode - vor allem bei Apple-Produkten. Sollen sie doch immer wieder zeigen, wie günstig die Geräte in der Herstellung sind, während ein hoher Preis verlangt wird. ... mehr... Apple, Ceo, Tim Cook Bildquelle: Apple Apple, Ceo, Tim Cook Apple, Ceo, Tim Cook Apple

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Die sind bestimmt noch niedriger.
 
@kubatsch007: ich denke mal ein Mengenrabatt auf die einzelnen Komponenten kommt auch noch dazu - von daher hast du recht
 
@kubatsch007: Btw: Ich habe noch nie eine Kostenaufstellung gesehen, bei der auch die Verpackung einberechnet wurde. Ich war erstaunt, als mir "eine zuverlässige Quelle" mitteilte, dass bei Apple über 10% der Produktionskosten nur auf die Verpackung entfallen.
 
@kubatsch007: Mit Sicherheit. Die Dinger wachsen bestimmt auf Bäumen, werden gepflückt und teuer verkauft.
 
@iPeople: An Apfelbäumen?
 
@kubatsch007: Na logo
 
Wenn man entwicklungskosten sowie das Applepersonal dazurechnet ist man vielleicht noch 100$ höher.
 
@Edelasos: Die Konkurrenz rechnet ja genauso. LG, Samsung und Co Flagschiffe (bei den Handys) sind da nicht viel billiger.

Auch nicht vergessen, dass ja auch ein Überschuss erwirtschaftet werden soll. Investitionen, Rücklagen ...und Anleger freuen sich über Gewinne.

Nebenbei, heutzutage ist wohl ein nicht zu verachtender Posten auch die Patente/Abgaben.
 
Diesen ganzen Berechnungskünstlern kann man nur eines empfehlen: Warum produziert ihr dann nicht selber solche Geräte und bringt sie auf den Markt?
Alles andere ist Dummschwätzerei.
 
Ob sich die "Materialkosten-Rechner" sich auch in die Fussgängerzone stellen und die Crepe-Stände bepöblen? Die haben vielleicht 20 Cent Wareneinsatz und verkaufen die für 2,- Euro. Zehnfach! Und noch nicht mal n Apfel drauf

;)
 
@tomsan: Gar nicht wahr :D Es gibt Crèpes mit Apfelmus :P
 
@Knerd: hehe... aber auch da stimmt der Zuschlag nicht. n Löffel Apfel = 50 Cent. Also dafür bekommt man bald ein halbes Glas.

Typisch Apfel :D
 
@tomsan: Eben. Ich lach immer herzhaft im Kino wenn sich welche über Smartphones unterhalten und dann einer meint, Apple is ihm zu teuer und zu seinem Jumbo Eimer Popcorn greift.
 
@DaSoul: Ohja.... alter Schwede, was man löhnt für "1x Knabberkram plus Getränk".
 
alle Unternehmen wollen mit ihren Produkten viel Geld scheffeln, aber 69%.......puuuhhhh......ist schon ganz schön heftig.Wenn man da die Löhne der Arbeiter bei Foxconn sieht, dann ist das schon richtig beschämend.
 
@Fanta2204: Wärest du Unternehmer würdest du nicht so einen unsinnigen Populismus nachplappern.
 
@LastFrontier: was heißt Populismus.Ich beziehe das nicht nur auf Foxconn, sondern auf alle Herstellern.Sau billig produzieren und für überteuert verkaufen.Meinst du wirklich, das ein iPhone oder Samsung-Gerät wirklich so viel kostet, was sie dafür verlangen?
 
@Fanta2204: Alter Schwede - du hast definitiv keinen Plan. Mach dich selbständig - egal mit was. Nach vier Wochen bist du Pleite und fällst auf die Schnauze, wenn nicht schon in der Planungsphase Übungsende ist.
Wahrscheinlich arbeitest du aber auch für 6,50 € die Stunde und musst dreihundert Stunden im Monat malochen um nicht den Kit aus den Fenstern zu kratzen.
Nach deiner Logik müsste demzufolge alles zu teuer sein. Autos, Immobilien, Bekleidung etc.
Wenn du so intelligent bist, dann werde Unternehmer und beglücke die Welt. Die wartet nämlich auf solche Spezialisten wie du.
Baue ein Gerät wie das iPhone für 200.-€ Materialkosten. Und dann verkauf es für 300.-€.
Und was ist mit den Kosten für Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb, Service, Garantie, Werbung, Logistik, Ersatzteile etc...etc...
Frag mal deinen Arbeitgeber was der für Kosten hat. Dein Lohn ist nur ein Faktor von vielen die sich auf das Endprodukt auswirken.

Und zudem: nieman ist gezwungen bei Apple einzukaufen. Genauso wenig wie bei Mercedes, BMW, Ferrari oder sonst wem. Richte dich einfach nach deinem Geldbeutel und gut ist.
 
@Fanta2204: "überteuert"? Wohl nicht. Die Apple Produkte gehen gut weg. Oder verwechselst Du hier was mit "Dir nicht wert" oder "Ich finde Preis/Leistung stimmt nicht". DAS kann sein.... aber der Markt findet das nicht überteuert.

Nebenbei findet die Preisfindung über den Kunden statt. "Wir" sind schuld am Preis.

Firmen sind auch keine Vereine. Überschüsse zu erwirtschaften ist unterm Strich ein unternehmerisches Ziel.
Und zum Thema Kosten. Da hängen noch mehr Faktoren dran ausser Materialkosten und ein paar Euro für das Zusammenschrauben.

Nimm zB mal Beispiel Bücher. Auch "sau billig produziert" und teurer verkauft als es sein muss? ;)

Übrigens geht es Samsung nicht wie Dagobert Duck, sind heftig angeschlagen... so einfach ist das also nicht.
 
@Fanta2204: Das marktwirtschaftliche Prinzip von Angebot und Nachfrage ist dir geläufig? Wenn es trotz der Preise (Angebot) mehr als genug willige Käufer (Nachfrage) gibt, aus welchem Grund sollte ein profitorientiertes Unternehmen da die Preise senken bzw. weiter unten ansiedeln?

Würdest du als Unternehmer, der VERDIENEN will (und muss!) es anders machen? Würdest du nicht versuchen, den maximal möglichen Gewinn aus deinem Produkt herauszuholen? Wenn´s mal schlechter läuft, kannst du noch immer mit den Preisen bissel runter und trotzdem Gewinn machen...
 
@Fanta2204: "Meinst du wirklich, das ein iPhone oder Samsung-Gerät wirklich so viel kostet, was sie dafür verlangen?"

Bei welchem Geschäft in deinem Leben hast du jemals eine Ware ge- oder verkauft, bei der der Preis lediglich die reinen Material- und Herstellungskosten gedeckt hat? Mal ehrlich... Wen willst du mit deiner obigen Frage eigentlich verschaukeln? ;)
 
@Fanta2204: Apple sollte Foxconn endlich kaufen, dann wären sie für die dortigen Löhne auch zuständig.
 
@gutenmorgen1: Deswegen würden sie auch nicht höhere Löhne zahlen. Denn die Löhne bei Foxconn und Co sind schon über dem Landesdurchschnitt.
 
@gutenmorgen1: Dir ist schon klar, das Apple das niemals machen wird? Seit Jahren steht Foxconn in der Schusslinie wegen Arbeitsbedingungen und trotzdem bleibt Apple. Das ist kalkuliert und Apple verliert mit dem Imageschaden weniger als sie mit den Dumpingpreisen von Foxconn sparen.
 
@Gelegenheitssurfer: Genau das ist der Punkt: Ob nun Bekleidungs- oder IT-Industrie, NIEMALS würde ein bekannter West-Hersteller so einen Sweatshop kaufen und sich damit direkt dem Zorn der Kritiker aussetzen. SO bescheuert sind die dann auch nicht...
 
@DON666: Sie kaufen dort trotzdem, weil es sich mit den Dumping-Preisen für sie einfach rechnet. Sie reden nur nicht gern darüber.
 
@Gelegenheitssurfer: Ha! Ich wusste es! Man muss nur ein paar Tage warten, schon kriegt man eine Antwort auf seinen Kommentar! Dieses "Internet" ist echt ne tolle Sache. ^^
 
@Fanta2204: Für die Löhne ist doch Foxconn zuständig und nicht Apple?!
 
@gola:
Na NICHT NUR!?
Die Auftraggeber - in diesem Fall Apple - durchaus AUCH.
Denn was die bereit sind für Foxconns Dienstleistung zu zahlen entscheidet darüber was eigenommen und anschließend verteilt werden kann, oder?
 
@OPKosh: Wenn du einen Auftrag für die Catering Firma erteilst, dann nennst du doch auch nur die Menge und die Lieferzeit. Es ist die Aufgabe der Catering Firma das alles durchzurechnen und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu kennen.
 
@gola:
Du willst nicht wirklich industrielle Großaufträge wie diese mit einer Bestellung beim Caterer für Omas 75sten Geburtstag vergleichen, oder?

Um die Leistungsfähigkeit geht es dabei auch nicht wirklich.
Die ist offenkundig gegeben wenn sie liefern können.
Die frage ist dabei eben unter welchen Bedingungen für die Mitarbeiter!?
Und dazu gehört mehr als nur eine überdurchschnittliche Bezahlung, wenn die Leute trotz dieser vom Dach hüpfen?!
 
@Fanta2204: Beschämend ist Dein unreflektiertes Nachplappern.
 
@Fanta2204: wer ist denn der arbeitgeber der mitarbeiter von foxconn? wer lässt nicht noch alles von foxconn produzieren?

wenn du konsequent wärst, würdest du nichts mehr kaufen was bei foxconn produziert wurde, mal gespannt was du dann kaufst :)
 
Überschrift ist falsch... Nicht die Berechnung der Komponentenkosten ist falsch (können die ja halbwegs gut geschätzt haben).

Aber es ist falsch von den Komponentkosten auf den Marktpreis zu schliessen (da diese Kosten ja nur einen Bruchteil der zu berücksichtigen Kosten widerspiegeln. Sogar als variable Kosten recht langweilig sind)
 
@tomsan: Genau so ist es. Leider lesen viele nur die Überschrift, denken wie immer Apple ist böse und dann kommen die Aussagen mit 69% Gewinn und mehr raus.
 
Apple strebt je nach Produkt eine Marge von 30% - 50% an.
 
@psyabit: Danke für diese Info, die wohl nur die wenigsten Insider haben! HOT!

Wäre dann ja absolut im Rahmen.
 
@tomsan: Die Infos gabs bei einer Gerichtsverhandlung von Apple selbst ;)
 
@psyabit: Also dann darf man den Zahlen erstrecht nicht glauben! *g*
 
Ich kenne nicht eine Studie, bei der unsere IT- Marktforscher in den letzten Jahren auch nur annähernd richtig gelegen haben. Nicht eine, und ich hab den Mist jeden Tag aufm Tisch. Wenn ich nem Orakel auf nem tibetischen Ochsenmarkt zuhöre, habe ich bessere Karten als bei diesen teuren Marktforschern.
Wäre schön, wenn WInfuture diese dumme Marktforschergebrabbel, vor allem von IHS nicht mehr ständig bringen würde.
 
Diese "Enthüllt: so viel kostet X WIRKLICH!"-Artikel sind doch bloß eine weitere Ausgeburt des Sensations-Journalismus. Irgendein Autor ("Analyst") hat irgendwann Mal festgestellt, dass Leute wahnsinnig gerne ganz empört tun, wenn sie solche dramatisch niedrigen Zahlen völlig ohne Verstand lesen. Ich versteh auch nicht ganz welche Leute sich von solchen Nachrichten überraschen lassen -- Ja, auch Apple ist ein Unternehmen, und ja, auch Apple wird jeden Cent skrupellos aufsaugen, den Leute unbeobachtet liegen lassen. Sie müssen jeden Monat alle ihre Mitarbeiter bezahlen und jedes Quartal allen Investoren klarmachen, dass ordentlich Cash in die Bude fließt. Ein Unternehmen ist eben kein Wohlfahrtsverein; wenn sie so viel für ein iDevice verlangen können, dann werden sie das auch. Es ergibt aus Sicht des Unternehmens überhaupt keinen Sinn rasiermesserscharfe Margen anzusetzen, wenn es nicht sein muss. Apple ist da im Übrigen in einer einzigartigen Situation, kaum ein anderes Unternehmen der Branche kann sich das erlauben.
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