Suizid: Emulator-Team verliert eine seiner Programmiererinnen

Die Spieleentwickler-Szene betrauert dieser Tage Rachel Bryk. Die Programmiererin hatte sich in den letzten Jahren vor allem durch die Arbeit an Emulatoren einen Namen gemacht. Wie nun bekannt wurde, wird sie keine weiteren Beiträge mehr leisten ... mehr... Emulator, Dolphin, Rachel Bryk Bildquelle: Joan Bryk Emulator, Dolphin, Rachel Bryk Emulator, Dolphin, Rachel Bryk Joan Bryk

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Ich schmeiss mal den Werther-Effekt als Kommentar ein.
 
@Slurp: Bei Rachel Bryk würde ich aber eher von einem anomischen Suizid ausgehen. Einfach nur schade. Rest in Peace.
 
@gerhardt_w: Ich mein damit auch weniger die Situation an sich als der Umgang seitens WF damit...
 
@Slurp: Absolut verantwortungslos. Ich dachte von ausgebildeten Journalisten könnte man mehr erwarten.
 
@nicknicknick: Redest du von den C&P Journalis?
 
@iSpot: Ohne Ironie. Ich meine Her Kahle hätte mal erwähnt, dass er das noch klassisch gelernt hat. Ein wenig enttäuscht bin ich tatsächlich, zumal ich ihm weiter unten direkt dazu geschrieben habe ohne eine Reaktion zu bekommen.
 
Kann man eigentlich nicht viel dazu sagen außer Rest in Peace. Und: Was geht es die Welt an ob man Homo, A-, Metro-, Hetro-, Bi-, Pan-, Transsexuell odre was auch immer ist?
 
@Ludacris: Mehr fällt mir dazu nicht ein: https://www.facebook.com/ruthe.de/posts/10153231298644417
 
@Ludacris: Alleine schon, dass du ein Minus bekommen hast, sagt vieles über die Gesellschaft aus...
 
@Knerd: Hab ich mir genauso gedacht...
 
@Knerd: Das Minus bekommt hier jeder. Da sitzt ein Troll, der nicht mal lesen kann. Das hat nichts mit dem Inhalt des Postings zu tun. Das geht schon seit Jahren so.
 
@Knerd: Die Winfuturebewertung, Spiegelbild der Gesellschaft XD. Mir kommt das oft so vor wie bei Heidi Klum, da werden möchtegern witzige Sprüche geschrieben um hoffentlich von der Jury ein so wertvolles + zu bekommen. Ich denke bei mir wurde die Bewertungsfunktion abgestellt weil ich gerne an solche Leute wie dich eine schlechte Bewertung verteile.

"Auch wenn es jetzt Minusse und schlechte Bewertungen hagelt,das ist meine Meinung" Wird sehr gern verwendet um vorzugeben mit schlechter Bewertung zu rechnen um dann die fetten + abzusahnen. Einfach peinlich.
 
@Smoke-2-Joints: Natürlich spiegeln die nicht den Schnitt der Gesellschaft wieder :D Aber dennoch ist es etwas traurig ;)

Btw. was meinst du mit diesem Satz: "Ich denke bei mir wurde die Bewertungsfunktion abgestellt weil ich gerne an solche Leute wie dich eine schlechte Bewertung verteile." Und wie kann ich das deaktivieren lassen für meinen Account? :D
 
@Knerd: Meine Bewertungen zählen nicht, denke man hat mich da mein Trollen erwischt . Hab dir z.b jetzt mal ein - gegeben ;)...siehste was ?.
 
@Smoke-2-Joints: Wie geil :D
 
@Ludacris: Bigotte Arschlöcher gibt es leider überall.
 
@Ludacris: Ich versuche mal mit einem Zitat aus dem Text einen anderen Blickwinkel zu beleuchten: "Als transsexuelle Person war Bryk immer wieder Anfeindungen von Nutzern ausgesetzt, in deren beschränktes Weltbild sie nicht hineinpasste." - hier wird suggeriert, dass Personen, denen aus der Norm fallende sexuelle Neigungen nicht zusagen, automatisch ein beschränktes Weltbild hätten. Zwischen den Zeilen werden diese Menschen hier und auch in anderen Medien als rückständige, dumme Trottel bezeichnet. Wenn man heutzutage nicht gleich frohlockt, wenn es um solche aus der Norm fallenden sexuellen Neigungen geht, hat man schnell ein Problem (möglicherweise sogar ein existenzielles, da ist schnell mal der Job weg, wenn man nicht "tolerant" genug ist). Ja, jeder soll uneingeschränkt seinen Neigungen nachgehen dürfen - das heißt aber nicht, dass ich das gut finden muss (Meinungsfreiheit), und dass überall und an jeder Stelle dieser von der Norm abweichende Lebensstil zur Schau gestellt werden muss (was ja heutzutage oft der Fall ist, siehe auch Frau Wurst, die den Song Contest nicht zuletzt deshalb gewonnen hat). Leider ist es mittlerweile fast schon so weit, dass Minderheiten Mehrheiten diskriminieren können, indem jeder gleich pauschal ein rückständiger Idiot ist, der den Lebensstil dieser Minderheiten nicht sofort und überschwänglich lobt und anerkennt. Diese Aussagen sind allgemein gehalten, begründet durch gesellschaftliche Beobachtungen meinerseits und sollen in keiner Weise Frau Bryk attackieren (die ich auch nicht kannte). Ich bin nur der Meinung, dass man solche tragischen Vorfälle seitens der Medien nicht dazu nutzen sollte, um noch weiter zu bekräftigen, was die Mehrheit gut zu finden hat und was nicht.
 
@kleingeldhorter: Meinungssfreiheit ist dir gegeben, In derselben ist aber nicht beschrieben das deine Meinung nicht auch Konsequenzen mit sich ziehen kann.

Auch ist die Möglichkeit dass die Meinung der Mehrheit nicht unbedingt richtig ist immer gegeben.. obwohl ich annehme das die Mehrheit genau nichts gegen solche Individuen hat

Toleranz =/ Akzeptanz... Ich muss keine dieser Menschen mögen.. Aber in einer aufgeschlossenen und zivilisierten Welt müssen sie allein schon aus Empathie toleriert werden für das was Sie sind..
 
"...hat sie durch einen erfolgreichen Suizid dafür gesorgt, keine weiteren Beiträge mehr leisten zu können." - Liegt's an mir oder ist der Satz wirklich etwas seltsam formuliert?
OT: Mein aufrichtiges Beileid, und mögen die beschränkten A*schlöcher, die sie verspottet und angefeindet haben in der tiefsten Hölle schmoren.
 
@moribund: hab mir gerade das Selbe gedacht.
 
@moribund: Nö, liegt an WF.

// Ahja, random mal Minus bekommen :D
 
@moribund: Ja, der Satz ist wirklich unschön formuliert. Feingefühl ist nicht die Stärke von WF. Auch von mir großes Beileid :(
 
@moribund: Da kommt der Nerd im WF-Team raus. War mit sicherheit nich so gemeint wie es klingt. :)

Ansonsten kann ich mich nur hier anschließen und wünsche Ihr nun Ruhe von den ganzen Schmalbirnen.

Es ist traurig immer wieder zu sehen, wie die geistig wertvolleren Menschen, die sich nicht mit belanglosen Oberflächligkeiten befassen und ein wirklicher Mehrwert für die Gesellschaft sind, unter solchen leiden die heuer keinen Anspruch mehr an sich selbst haben.

Die Gesellschaft schaut zu Personen auf, die aus nichts als Fassade bestehen und verspottet jene, die sie nicht verstehen, weil der eigene Verstand nicht dazu fähig ist zu begreifen, was solche Personen leisten. Die Gesellschaft richtet Ihre eigenen Chancen zu Grunde...
 
@moribund: Die ganze Überschrift finde ich auch seltsam... Bei den ganzen seltsamen Spielen, hätte mich auch ein "Suizid Simulator" nicht gewundert. "Verliert" klingt auch wie abgeworben.

Da wäre "Dophin Emu Programmiererin nimmt sich das Leben". Oder gern auch den vollen Namen noch mal schreiben. Wem der nix sagt (wie mir) ist auch nicht schlimm. Denn die Überschrift ist ja eh so allgemein, dass man ihn ja lesen muss um zu erfahren, um welche "Emulator-Team" es geht.

Ihr Kollegen beschreiben Ihre Tätigkeit aber ziemlich seltsam: "Sie habe viele Dinge erledigt, die sonst niemand tun wollte oder für die niemand Zeit hatte" .... also wenn das im Arbeitszeugnis steht, dann ist wohl eher negativ. Egal. Darum geht es auch nicht.

Aaaaaaaaaaaaaber:
Warum wird hier eigentlich gemutmasst, dass sie sich da Leben nahm wegen ihrer Sexualität? Sie war ja auch "von verschiedenen Krankheiten geplagt".
 
@moribund: Nein. Der Satz ist einfach nur unverschämt und pietätlos.
 
"Wie nun bekannt wurde, hat sie durch einen erfolgreichen Suizid dafür gesorgt, keine weiteren Beiträge mehr leisten zu können."

Schön, dass Winfuture sofort und zielgenau auf den tragischsten Punkt dieses Vorfalls eingeht: Dass sie keine weiteren Beiträge am Emulator leisten kann.

Gehts noch etwas geschmackloser?
 
@Niccolo Machiavelli: Reg dich lieber über sachen auf die wirkliche auswirkungen haben und nicht formulierungen...
selbst wenn wf das anders formuliert ändert sich nichts an den tatsachen.
 
@DNFrozen: Beleidigungen sind auch nur Formulierungen. Darf ich deine Maßstäbe nun vollumfänglich auf dich anwenden?
 
@Niccolo Machiavelli: Von mir aus gerne hier geht es nähmlich nicht um die gefühle von dir/mir oder anderen wf lesern sondern um Rachel Bryk und leute in derselben situation.
 
@DNFrozen: und du meinst diese Ausdrucksweise wäre für sie ok gewesen, oder ist es für andere in derselben Situation? Wenn nicht, dann hast du dir soeben selbst widersprochen. Ich finde die Formulierung auch geschmacklos und das hat nix mit aufregen zu tun, das ist nun mal eine Meinung. Dieser Satz reduziert den Menschen auf ein Ereignis in dem Leben und das ist unangebracht.
Aber schön das der Fehler eingesehen und korrigiert wurde.
 
@Arnitun: Jeder Mensch hat extrem viele eigenarten und ist unmöglich diese komplett in einem Komentar hier zu beschreiben. Natürlich reduzieren wir Menschen auf auf einige wenige dieser eigenschaften wenn wir über sie reden. ansonsten wäre es unmöglich hier irgendetwas über jemanden zu schreiben....

also Grundsatzfrage ist jetzt auf wie viele eigenschaften darf ich Leute hier reduzieren damit es für dich persönlich nicht geschmachlos ist?
 
@DNFrozen: Es geht ja hier nicht um irgendwelche Menschen, sondern um eine bestimmte die sich das Leben genommen hat, sprich tot ist.
Normalerweise bin ich nicht so kleinlich, aber im Umgang mit Verstorbenen sollte man schon etwas auf die Formulierung achten, was er privat macht ist ja egal, aber hier kann es nun mal jeder lesen
 
Die Schuldigen kommen mal wieder komplett ungestraft davon!
Bin ich schon seit Jahren dafür. Erst wenn wir unsere Anonymität im Intenet einschränken, stärkt das unsere richtige Freiheit, und sorgt dafür, dass man respektvoller miteinander umgeht.
Die, die dann immer von "1984" und "Überwachungsstaat" rufen, haben zumeist selber den meisten Dreck am stecken. So kam es mir zumindest in der Vergangenheit so vor.
Man sollte es nur nicht zu einer Diktatur wie in der DDR oder China werden lassen. Da sollte man natürlich aufpassen.

Ich kannte Rachel Byrk nicht, dennoch sehr schade, dass solche dummen Menschen diese Macht auf sie hatten, dass sie diesen Schritt ging. Hier muss eine solche aggressive Community sich den Vorwurf machen und dafür auch bezahlen.
 
@DARK-THREAT: Die fehlende Anonymität schützt ja auch so toll vor Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz. Oh wai...
 
@DARK-THREAT: Arschlöcher bleiben immer Arschlöcher - ob anonym oder nicht!
Sieht man ja auf Klarnamen-Plattformen wie Facebook, etc, dass auch ohne Anonymität Leute respektlos sein können.
Und dass Daten von Klarnamen-Accounts sofort von allen Seiten (Wirtschaft, Regierung,...) mißbraucht werden, versteht sich wohl von selbst.

Ganz ganz ganz tief finde ich Deinen Versuch all jene die vor der Abschaffung des Menschenrechts Privatsphäre warnen generell zu diffamieren und anzupatzen.

Fehlt nur noch der Idiotenspruch "Wer nichts zu verbergen hat..."
 
@DARK-THREAT: Was für ein Schwachsinn! Selbst bei einem kompletten gläsernen Internet würde derjenige für seinen Kommentar nicht belangt werden.

Und wer keinen Überwachungsstaat will hat natürlich was zu verbergen, nämlich seine Privatsphäre. Und eine Überwachungsgesellschaft ist immer eine Diktatur!!!
 
@XP SP4: Ich will und fordere keine Überwachung, aber das hatte ich eigentlich geschrieben. Ein Führerschein schränkt zB auch Jedermanns Freiheit ein, legal ein Auto zu fahren oder eben nicht. Dennoch ist dieser wichtig, um ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Damit bestätigt man, dass man sich an die Regeln halten möchte und man mit seinem Fahrzeug umgehen kann.
Und genau das fehlt für das Internet. Einen persönlichen Nachweis, dass man dafür geeignet ist.
 
@DARK-THREAT: Was kommt als nächstes: einen Nachweis dass man respektvoll mit dem Nachbarn sprechen kann, dass man alleine über die Strasse gehen kann, dass man sein Essen kochen kann.
Am Besten dann jedem erwachsenen mündigen Menschen eine Supernanny zur Seite stellen, die all diese Verbote, Regeln und Gesetze überwacht und aufzeichnet...

Den Spruch mit Freiheit und Sicherheit kennst Du ja wohl!
 
@moribund: Man sieht ja hier an Winfuture, dass die User an sich auch Zensur begrüßen, sonst würde man meine Meinung nicht ausblenden, weil sie einem nicht passt.
Warum redest du gleich wieder von Überwachung und Aufzeichnen. Den Nachweis, dass man sich im Internet nicht kriminell oder feindlich beteiligt würde ich immer begrüßen. Im realen Leben darf man auch keine Leute ständig beleidigen oder gegen sie hetzen, also sollte das im Internet genauso sein. Es ist kein rechtsfreier Raum, auch wenn das Andere denken.
 
@DARK-THREAT: @ "Man sieht ja hier an Winfuture, dass die User an sich auch Zensur begrüßen, sonst würde man meine Meinung nicht ausblenden, weil sie einem nicht passt."

1. Meinungen werden hier nur von der WF-Relevanzpolizei gelöscht, weil sie meinen bei mündigen, erwachsenen Postern die Supernanny spielen zu müssen.
Die Mehrheit der Poster hier ist sicher anderer Meinung.

2. Nur weil irgendwo eine Gruppe Zensur begrüßt, heißt das nicht das Zensur OK ist.

3. Der Idiotenspruch vom Internet als rechtsfreien Raum kommt gleich nach dem "Wer nichts zu verbergen hat...".
Jeder der nur eine Spur Ahnung hat vom Netz, weiß dass es absolut kein "rechtsfreier Raum" ist.

4. Wenn Dich jemand auf der Stasse anpöbelt - trägt der jenige eine Nummertafel oder groß einen Ausweis mit allen seinen Daten vor sich her?

5. Wie oben schon gesagt: es wird nicht weniger beleidigt wenn man sein Gegenüber kennt.
 
@DARK-THREAT: Und wie stellst du dir das vor? Dass man einen Internet-Kurs mit Prüfung belegen muss, oder wie?
 
@DARK-THREAT: Nein ich halt diese Wertungsrotze, und vor allem die Ausblendung bei zuvielen negativen Wertungen für absolut idiotisch.

Solche Systeme sind eigentlich für SPAM gedacht und in einem moderierten "Forum" komplett unnötig, da die Mods hier eh alles wegzensieren was sich zu sehr im Ton vergreift.
 
@Aerith: du hast da noch ein Wort vergessen: wortlos ... wegzensieren.
"Früher" gabs da wenigstens eine Benachrichtigungsmail und darin die Nennung eines mehr oder weniger plausiblen Grunds fürs Beitrag löschen.
Seit neuestem gibts nichtmal mehr das -- einfach weg reicht (?)
Unter den Punkt mit dem Ton, fallen, gemachter Erfahrung nach, übrigens def. auch (schützenswertere) Werbepartner von WF. Nich das da ein zahlender oder Insiderinfos liefernder Kunde abspringt, weil das in den Userkommentaren lieb gehabt werden nicht so funtzt..
 
@DerTigga: Stimmt, ist mir auch aufgefallen das jetzt kommentarlos der Zensurhammer geschwungen wird.

Auch als sich mal ein paar Leute gegen die Video-Werbung ausgesprochen haben -> shoop da woop, der ganze konversationsbaum war weg. :D
 
@DARK-THREAT: Und trotzdem kann sich prinzipiell jeder hinters Steuer klemmen und mit einem Auto Menschen totfahren. Ein Führerschein schützt also absolut gar nicht, es ist nur eine erkaufte Legitimation.
Und bezgl. deiner These "Winfuture-User begrüßen Zensur" (deine Antwort an moribund): Ausblenden beduetet nicht, dass sie verschwunden ist. Jeder kann diese aufrufen, sonst könnte ich dir ja jetzt auch nicht antworten. Das Plus-Minus-System hier ist lediglich ein Statement der Community, wie sehr sie mit deinem Kommentar übereinstimmen. Es liegt in der Natur der Sache, dass dies oft auch emotional, denn fachlich fundiert geschieht.
 
@ElDaRoN: Und wer diese dann totfährt, wird im echten Leben bestraft. Hier hat sich wohl eine Person durch monatelanges Mobbing seitens der Internetcommunity und keinen Halt im Leben den Freitod gewählt und daran hat eben diese Community eine große Mitschuld. Also sollte sie dafür bestraft werden.
Das ist zumindest meine Meinung dazu. Es kann nicht sein, was sich manche Leute im Internet rausnehmen, weil sie sich hinter der Anonymität verstecken. Ich bekomme in manchen Communitys auch was (teils hinterrücks) ab und finde das ebenso nicht in Ordnung (Lügen, Hetze Beleidigungen), oder man hatte 2005 mal in rechtsradikalen Internetportalen aufgefordert, dass man mir doch gern Schaden zuzufügen hat.
Und sowas muss einfach aufhören.
 
@DARK-THREAT: Vorausgesetzt man kriegt diesen zu fassen, was nicht zwingend so sein muss. Und auch das Internet in seiner jetzigen Form bietet einige Möglichkeiten solche Leute zu fassen. Das Problem ist nur, dass der Aufwand mitunter recht groß ist und wenn nicht gerade ein großer (provokant gesagt: ausgedachter) finanzieller Aufwand entsteht (Stichwort: Raubkopierer), dann lohnt sich das nicht - so drastisch es klingt.

Davon abgesehen wurde dir ja bereits an anderer Stelle geschrieben, dass Mobbing auch ohne Anonymität trauriger Alltag ist. Anonymität setzt also allenfalls die Hemmschwelle herab dies als Einzelner zu tun, statt im Schutz der Gruppe.

Die große Frage ist also: Ist der positive Effekt, den ein deanonymisiertes Internet mit sich bringt als höher zu bewerten als ein (im Optimalfall unüberwachtes) freies, sich seöbst organisierendes Internet?

Und noch ein Wort zu deinen Führerschein fürs Internet: Gehört dazu nicht auch die psychologische Eignung sich in diesem Bereich/Medium zu bewegen? Dann würden sozial ungefestigte Personen, zu denen Rachel Bryk scheinbar gehörte, womöglich gar keinen erhalten und uns wären in diesem Fall zwei Jahre ihrer großartigen Arbeit entgangen.
 
@DARK-THREAT: Glaub mir, nirgends erfahren nicht-heterosexuelle weniger Feindlichkeit als im Internet. In der Realität, da wo die Anonymität am geringsten ist, wie in der Familie, dort gibt es den meisten Hass und die meiste Ablehnung, die außerdem die Betroffenen am härtesten trifft. Wegen eines bösen Forenkommentars allein bringt sich keiner um. Und nochwas: Anonymität ist grad für nicht-heteros enorm wichtig. Indem du die Abschaffung dieser forderst, würdest du eine Menge Menschen ans Messer liefern, bzw diesen einen Raum wegnehmen, in dem sie sich grade durch Anonymität freier entfalten können.
 
@DARK-THREAT: Schön, wie solche Fälle immer wieder als Vorwand hingehalten werden, um die Überwachung zu fordern. Wie haben die Menschen nur bis heute überlebt, ohne auf Schritt und Tritt überwacht zu werden?
 
@dodnet: Die Anonymität ab zu schaffen heißt nicht automatisch, dass man für eine Überwachung ist. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, das wäre zu einfach. Man will im normalen leben auch Gesetze oder etwa nicht?
 
@DARK-THREAT: Ach hör doch auf diesen Bullshit auszukotzen. Wenn überall Klarnamen verwendet werden biste doch automatisch überwacht, da zB jedes Forum die Beiträge auf viele Jahre hinweg speichert.

NEIN DANKE.
 
@DARK-THREAT: Ich denke nicht das sich diese Person das Leben genommen hat weil ein paar anonyme Trolle geflamed haben. Da wird im Real Life noch deutlich mehr im Busch gewesen sein.
 
@DARK-THREAT: Sorry, aber um Suizid zu begehen, gehört mehr, als ein blöder Spruch in einem Forum oder von mir aus auch direkt. Darin einen Schuldigen finden zu wollen, ist mal wieder typisch deutsch. Daran wirst Du auch nichts ändern, wenn Du Internet nur noch mit in einem Leser befindlichen Ausweis erlaubst, um jeden identifizieren zu können.
 
Ich weiß ja nicht, aber der erste Absatz ist etwas übel formuliert... Leicht respektlos aus meiner Sicht.

Und dass es genug Idioten gibt, die mit der Sexualität anderer nicht klar kommen ist (leider) nichts neues...

EDIT: Danke @ckahle, jetzt ist es besser.
 
@Knerd: Nicht respektlos, eher verbittert. Kam offensichtlich falsch rüber und ich hab mal dran geschraubt.
 
@ckahle: So ists besser :)
 
@ckahle: Ich zitiere mal den Kodex des deutschen Presserats: „Die Berichterstattung über Selbsttötung gebietet Zurückhaltung. Dies gilt insbesondere für die Nennung von Namen und die Schilderung näherer Begleitumstände."
“ Wirklich super, dass du sowohl Namen als auch die Art des Suizids genannt hast. Ist ja nicht hinlänglich wissenschaftlich untersucht, dass genau diese Berichterstattung Nachahmer verursacht. Kannst du heute Nacht gut schlafen?
 
@nicknicknick: Du meinst allen Ernstes das die Leute einen DEUTSCHEN Artikel brauchen um auf den Trichter zu kommen sich von der GW Bridge in NY zu stürzen?
 
@Aerith: Um sich von einer Brücke zu stürzen reicht das als Schubser. Und ja, ich und vor allem die Wissenschaftler die den Effekt von Suizidberichterstattung untersuchen meinen das ernst. Was glaubst du, wie viele IT-affine Teenager mit ähnlichen psychischen Problemen hier mitlesen? Da kann genau so ein Artikel schon den Unterschied machen, ob sie ihr abstraktes Vorhaben umsetzen oder nicht. Im Zweifel würde ich immer auf diese Art der Berichterstattung verzichten. Bei Fällen von großem öffentlichen Interesse wie z. B. Robert Enke ist das natürlich kaum möglich aber in diesem Fall schon.
 
@nicknicknick: Ob der Artikel notwendig ist oder nicht sei mal dahingestellt, aber ich glaube nicht wirklich das sich Leute selbst aufgrund eines Artikels umbringen.

Und das sage ich als Person die jeden Tag Suizidgedanken mit sich herumträgt.
 
@Aerith: Das ist schön wenn du das glaubst aber um Glauben geht es mir nicht sondern um die statistisch nachweisbaren Fakten. Und die sind eben eindeutig, die Berichterstattung über Suizide führt zu messbar höheren Suizidraten mit der gleichen Tötungsart. Google einfach mal nach "Werther-Effekt"
Klar werden die Suizidgedanken durch andere Faktoren ausgelöst aber die tatsächliche Umsetzung kann eben durch Berichte wie diesen begünstigt werden. Wenn ich der verantwortliche Redakteur wäre dann wäre mir die Gefahr, dass nur ein einziger Suizid auf meinen Artikel hin geschehen ist Grund genug ihn nicht zu schreiben.
 
@Aerith: Der Artikel alleine ist sicher nicht der Grund - er kann aber durchaus den letzten "Anstoß" geben.
 
@Aerith: Fall Robert Enke: "So hat sich nach Bahnangaben die Zahl der täglichen Schienensuizide in Deutschland nach dem Suizid von Robert Enke im November 2009 über mehrere Wochen um den Faktor fünf bis sechs erhöht."

http://de.wikipedia.org/wiki/Schienensuizid#Pr.C3.A4vention
 
@nicknicknick: Interessanter Effekt, danke. Habs mal nachgelesen. Schräges und kaum nachvollziehbares Phänomen. Als ob die Leute denken: "Ach ja, das wollt ich ja auch noch machen."
 
@Aerith: Geht wohl eher in die Richtung, "hm... wenn [Promi hier einfügen] den Mut hat sich umzubringen, dann bekomme ich das auch hin". Meine Vermutung.
 
@nicknicknick: Ich nehme fast an, dass die Fälle der durch Werther-Effekt "ausgelösten" Selbsttötungen in mindestens 2 Gruppen geordnet werden müssten: Jene, die in erster Linie auf den Tod der speziellen Persönlichkeit (des öffentlichen Interesses) reagieren, und jene, die auf die Tötungsart reagieren, sprich: für welche der Zustand der Person im besonderen keine oder wenige Auswirkungen hat.

Mitglieder der ersten Gruppe sahen den/die Verstorbene/n beispielsweise als Idol an, führten ihr Leben nach ähnlichen Maßstäben oder strebten an, irgendwann Teil des Lebens der Person zu sein, und sehen folglich keine Zukunft mehr für sich selbst. Würde sich, um ein deutliches Beispiel zu wählen, Justin Bieber umbringen, hätten wir in den Folgetagen sicherlich mit einem Massensuizid von 10-20jährigen Mädchen zu rechnen. Für diese ist es (vorerst) irrelevant, WIE er sich umgebracht hat, mit einer Steigerung der Suizidrate wäre so oder so zu rechnen.

Mitglieder der zweiten Gruppe sind mutmaßlich bereits vorher schwer gefährdet, sich etwas anzutun. In diesem Fall ist es (allein) die scheinbare Zuverlässigkeit der erwähnten Methode, die sie zu der Entscheidung führt, auf diese Art und Weise (und nicht aus organisatorischen Gründen eine Woche später auf eine andere Art) zu sterben.

Wenn nun also der Bericht veröffentlicht wird, dass Promi XY sich auf Weise A umzubringen versucht hat und, so kann man oftmals zwischen den Zeilen lesen, sofort/sehr schnell verstarb, haben wir es mit 2 Menschengruppen zu tun, die ein und denselben Artikel unterschiedlich aufnehmen, aus vollkommen verschiedenen Beweggründen den Wunsch hegen zu sterben, und es doch im selben Zeitraum und auf die selbe Art und Weise umsetzen.

Natürlich kann ich auch vollkommen falsch liegen, und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen anwesenden JustinBieber-Fans entschuldigen, dass ich sie zur Veranschaulichung als impulsive, öberflächliche Mädchen dargestellt habe (was selbstverständlich nur bei einem Teil tatsächlich zutrifft). Dennoch bin ich der Meinung, dass fast alle Leser dieses Artikels, die genug mit dem Dolphin Projekt zu tun hatten, um den Tod dieser mir leider bisher unbekannten Programmiererin emotional an sich ranzulassen, oft, tiefgründig und reflektiert genug nachdenken können, um nicht zur ersten der von mir beschriebenen Gruppen zu gehören. Wir reden hier schließlich von Personen, die technisch versiert genug sind, um die Ausmaße von Rachel Bryks Arbeit erfassen zu können, und dafür bedarf es mit Sicherheit einem hellen Köpfchen.

Schlussfolgernd nehme ich an, dass alle Selbsttötungsfälle, die auf diesen Artikel "zurückzuführen" sind, auch ohne ihn geschehen wären - wenn auch nicht auf einer Brücke.

PS: Selbstverständlich ist mit dem Thema Suizid dennoch respektvoll und vorsichtig umzugehen, da liegt der deutsche Presserat schon richtig.
 
@ckahle: Ein journalistischer Beitrag hat nicht verbittert oder sonst in irgendeiner Weise wertend zu sein. Wenn man ganz einfach objektiv schreiben würde, wäre alles viel einfacher und man muss dann auch nachträglich nichts mehr schrauben.
 
@kleingeldhorter: Journalistische Beiträge dürfen sehr wohl Sachverhalte bewerten, vorausgesetzt sie werden als Meinung bzw. Kommentar gekennzeichnet. Beispielsweise wirst du in den meisten (Tages)Zeitungen einen Leitartikel finden, in welchem sich der Autor kritisch mit einem Thema auseinandersetzt.
In den News hat soetwas zugegebenermaßen jedoch nichts verloren.
 
Das Problem ist das immer noch sehr viele Menschen? in ihrer Engstirnigkeit extrem eingeschränkt sind. Sei es aus Ignoranz oder Dummheit.

RIP und viel Kraft den Angehörigen und Freunden in dieser schweren Zeit
 
Wie ich es lese war Sie ein Er? Warum steht dann im Text immer "sie" für weiblich anstatt "er" für männlich?
 
@Unglaublich: Naja, ist wie mit dem Whistleblower Mennings - hier wird wohl der Wunsch / die Ansicht der Person eine Frau zu sein respektiert.
 
@Unglaublich: Solche wie du sind mit ein Grund, warum Nicht-Heteros sich in dieser "normalen" Gesellschaft oftmals unwohl und nicht ernstgenommen fühlen, nehme ich mal an.
 
@Unglaublich: Genau solche Aussagen, sind die mit die Gründe, warum sich Leute die Transgender sind umbringen.
 
@Unglaublich: Transsexuell bedeutet ja das sie bereits operiert war. Sprich an ihr war alles Frau, mit hormonbehandlungen und allem anderen was dazu gehört, nur das sie halt keine Kinder gebähren kann. Und solch eine Prozedur nimmt ein Mensch nur auf sich wenn er sich halt schon vorher als Frau fühlt und hinterher auch als solche angesehen zu werden. Also ist die weibliche Form durchaus korrekt.
 
@Tomarr: importiert :D Ich krieg mich grad nicht mehr ein :D

PS: Du meintest wohl operiert :)
 
@Knerd: Ups, ich hasse die Rechtschreibkorrektur bei Tablets. Aber irgendwie trifft es das ja dann doch :).
 
http://thecolorffooff.tumblr.com/bluh
 
@Zweitopf: das erklärt auch einiges. wurde im artikel nicht ausreichend genug erwähnt. denke mal die krankheiten wogen wesentlich schwerer als die probleme mit ihrer sexuellen identität.
 
@Zweitopf: Wer des englischen nicht so mächtig ist, hier eine kurze Zusammenfassung. Ein Freund von ihr hatte zwischen Abschiedsbrief und Ausführung noch einmal Kontakt bekommen. Er hat erfahren, dass sie seit 7 Jahren unter rheumatoiden Arthritis leidet und dies nun zu der Entscheidung geführt habe.
 
@Christian Kahle

pietätlos, selber geschrieben oder doch nur copy&paste?

Beides schickt sich nicht.
 
Ist das etwa ein Mann der sich als Frau verkleidet? Nach Gesicht Aussehen ja. Naja es gibt viele Trolle die gegen Schwulen und Transviten sind. Ich verstehe es nicht warum sie einfach dem Internettrolle nicht abschaltet. Wenn jemand mich im Internet Mobbing macht dann blockiere ich einfach. Problem gelöst.
 
Ruhe in frieden
 
Und wenn man dann noch das hier findet, hat man noch mehr Mitgefühl: http://www.spetteguless.it/wp-content/uploads/2015/04/tumblr_nnbc7nxBuf1u6ssoco1_1280.jpg

Wieso gibt es soviele Arschlöcher auf dieser Welt, die für so eine Entscheidung sorgen ? Es ging hier um einen Menschen, der anderen eine Freude machen wollte, indem er (oder sie) seine Leidenschaft mit anderen teilte und sein Wissen und seine Unterstützung anbot. Und dafür wurde sie in den Tod getrieben. Klasse !
 
@Niclas: Neid und Dummheit von Menschen, die sich für nichts begeistern können um ihr Herzblut in eine Sache zu stecken. Stattdessen hacken sie auf anderen rum und fühlen sich toll dabei. -.-
 
sehr tragisch das Ganze und das mit 23 Jahren. Es ist für mich unvorstellbar, möge sie in Frieden ruhen.
 
R.I.P Rachel ich bin traurig das du nicht mehr da bist, traurig das immer wieder die besseren Menschen sterben und stinkwütend auf solche Idioten, die immer noch mit ihrer Einstellung im letzten Jahrhundert leben und vor allem über die niveaulosen Bemerkungen und Kommentare. Ich hoffe dort wo du jetzt bist geht es dir besser
 
Sowas trauriges. :**( Völlig unverständlich, wie Menschen zueinander sein können. Wenn es einen sensiblen trifft, reißt das tiefe Wunden, das können sich manche gar nicht vorstellen. Zuviele unsensible Hohlköpfe auf dieser Welt, die wahrscheinlich nicht halb so talentiert sind wie sie war. Was für ein Verlust. R.I.P. Rachel.
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