Windows 10 ist kein 'kostenloses Upgrade', sondern Marketing-'Trick'

Microsoft hat mit der Ankündigung Mitte Januar, Benutzern von Windows 7 und Windows 8.x über einen Zeitraum von einem Jahr ein kostenloses Aufrüsten auf Windows 10 zu ermöglichen, für einiges an Aufsehen gesorgt. Seither wird über das Wie und Warum ... mehr... Microsoft, Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Technical Preview, Build 10064, Windows 10 Build 10064 Bildquelle: ITHome Microsoft, Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Technical Preview, Build 10064, Windows 10 Build 10064 Microsoft, Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Technical Preview, Build 10064, Windows 10 Build 10064 ITHome

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es wird wohl so sein, das alle nachkommenden Upgrades, so wie es auch bei Apple ist, einen Obolus kosten.Heißt im Klartext: Windows 10 wird ein Jahr kostenlos sein, aber für alle anderen Upgrades die dann folgen, wird dann wohl Kasse gemacht.
 
@Fanta2204: ist mittlerweile seit 1-2 jahren nicht mehr so. upgrades auf neue versionen sind nun kostenfrei.
 
@Balu2004: Dementsprechend ist auh die Qualität.
 
@merovinger: ich bin sehr zufrieden.
 
@Balu2004: Das freut mich für dich.
 
@merovinger: Schon mal was davon gehört, dass du keine Ahnung hast? :-D Ich arbeite täglich damit und bin sehr zufrieden... Weiß nicht was du daran auszusetzen hast.
 
@wingrill9: Ich habe null Wertung abgegeben, Ich habe lediglich gesagt das man das bekommt was man bereit ist zu zahlen. Alles was du jetzt machst, ist dir deine Realität dazu zu dichten und eine Wertung in meine Aussage zu legen. Warum fühlst du dich von meiner Aussage angegriffen?
 
@merovinger: Nun, du würdest in deiner obigen Antwort keine negative Wertung implizieren? "Dementsprechend ist die Qualität" Dann erklär es näher, denn ich kann das sonst nicht nachvollziehen.
 
@wingrill9: ... die alte leiher! noch nie benutzt, aber trotzdem die qualität bewerten.
 
@wingrill9: Wie soll ich dir deine Negativ Haltung erklären!? Man bekommt was man bezahlt. Bums aus die Maus. Wenn du zufrieden bist mit dem was du bekommst ist doch alles in Butter. Aber als langjähriger Macianer hab ich auch eh keine Ahnung von dem was ich erzähle, passt schon.
 
@merovinger: Dann verstehe ich deine Aussage erst recht nicht... Egal...
 
@merovinger: You get what you pay for? Ich wusste garnicht, dass kostenlose Open Source Software generell schlechter ist als Bezahlsoftware. Muss ich mir merken. Und ich glaub ich nehm auch Geld für meine kleinen Softwareprojekte. Dann sind die atuomatisch besser?! I don't get it...
 
@Chosen_One: Lesen ist nicht deine Stärke und verstehen schon gar nicht!?
 
@Balu2004: Tschuldigung, hatte nicht gewusst, dass das bei Apple nicht mehr die Praxis ist.Ps: Dann dürfte wohl die Schlussfolgerung diese sein, das MS tatsächlich so viel wie möglich von Usern an Windows 10 binden will.Wie sich das schlussendlich für MS rechnet, bleibt ein offenes Rätsel. Vermutlich zielt es da ab, den Gewinn über den App-Store oder Cloud-Dienste zu erzielen.
 
@Fanta2204: MS macht den Umsatz über Business-Kunden, Client- und Serverdienste (Office, SQL-Server usw.)
 
@Fanta2204: kein problem. fand auch die lösung vorher mit 19 euro auch fair. ich denke microsoft versucht so die kunden an den appstore zu binden und darüber geld wieder reinzuholen.
 
@Balu2004: Kein Wunder, der Aufwand für die Software Upgrades ist in den Hardware Preisen mit einkalkuliert.
 
@heidenf: klar ich kauf mir für jedes osx upgrade einen neuen rechner.
 
@Balu2004: Bei der Gewinnmarge, mit der Apple kalkuliert, reicht das für soviele Upgrades, bis du dir sowieso wieder einen neuen Rechner kaufst. Sieh die doch mal die älteren iPhones an. Die kriegen zwar auch ein Upgrade, aber viele ältere Modelle können nicht mehr alle Funktionen verwenden, weil sie zu alt sind. Was glaubst du, wie viele sich dann auch ein neues iPhone kaufen? Dasselbe bei den Macs. Gab's nicht vor einiger Zeit mal ein Upgrade, wo bei den älteren Modellen die GPU zu schwach war? (Bin mir nicht sicher, meine sowas gelesen zu haben).
 
@Balu2004: ne, du hast bei Apple mit den HW-Preisen schon 10 Upgrades im Vorraus bezahlt und Apple macht immer noch Gewinn. ;)
 
@Chris Sedlmair: ja ne ist klar. wieder die diskussion das apple so extrem teuer ist im vergleich zu anderen. wenn man z.b. ein macbook pro 13 zoll vergleicht, dann bitte auch mit einem gleichwertigen notebook wie z.b. dell xps 13. oder vergleichst du das etwas mit einem 700 euro notebook? im übrigen hast du unter windows dann jährlich auch ggf kosten für virenscanner etc. ist aber eigentlich jacke wie hose denn letzendlich zählt für mich bzw. das jemand zufrieden mit seinem notebook/pc ist. wenn der auf windows läuft, ist das auch ok. ich bin zufrieden und sehe nicht ein andere davon zu überzeugen das sie nur mit osx zufrieden sein können, dazu gibt es zum glück eine sehr große vielfalt an unterschiedlichen windows alternativen.

im übrigen wären aus meiner sicht andere hersteller sicherlich nicht abgeneigt solche gewinnmargen zu haben, ist jedem hersteller überlassen wie er kalkuliert. unter windows gibt es nun mal in der tat viele hersteller, was den preis drückt.
 
@Balu2004: Das ist richtig. Jeder große Konzern hätte gerne eine gläubige Kirchengemeinde, die alles zu jedem Preis abnimmt statt einer kritischen Kundschaft. Zum Glück funktioniert das bei 92% der Desktop-User nicht. Bei einem 400 Euro Windows-Notebook im Vergleich zu einem Macbook 2015 für 1300 Euronen habe ich nicht nur mehr CPU/GPU-power im Vergleich zum Tablet-Prozessor des Macbooks, sondern auch USB-Anschlüsse (UK, legen wir für Austausch der HDD durch SSD noch 100 Euronen drauf, macht das 500, OK sagen wir es wären nur 4 GB RAM dabei, neuer Riegel 8GB nochmal 120... sind es 620). Alles andere habe ich auch und bin immer noch bei der Hälfte des Preises. Virenschutz ist kostenlos, bei Quihu fast auf dem Level bezahlter westlicher Dienste. JEtzt lege ich noch 10 Euro für Officei m Monat drauf, dann habe ich dazu noch unendlich Cloudstorage, wenn ich am Office Preview Programm teilnehmen. OK, ich komm Dir noch weiter entgegen. 13'' kosten mehr als 15 '' Sagen wir 800.- komplett. Bleibt dann nur noch der Unterschied bei der Auflösung. Retina-Auflösung bei 13''... absolut Notwendig [/s]. Ich kenn Marketing Fritzen, die Dir dafür den Vogel zeigen würden. Leute wie Designer... aber gut. Natürlich darf man das kaufen. Aber dann muß man sich auch anhören, daß man kein besonders intelligenter Konsument ist. Und komm mir nicht mit Politisch Korrekt Öko Mist... bei Foxconn arbeiten Sklaven. Sogar die chinesiche Regierung hat die wegen ihrer übertriebenen Schinderei im Visier. Öko kann man locker mit Inhuman aufheben. So. Dann kauf Du dir das Macbook 2015, ich das Windows Netbook und stell mir von der Differenz noch eine Xbox mit Kinect ins Wohnzimmer für Feierabend.
 
@Chris Sedlmair: Du weißt ja bestimmt selbst, was für eine Milchmädchenrechnung du da aufgestellt hast. Vergleichst du ernsthaft irgendein 2,5kg 15" Notebook mit einem ultraleicht/flach-Macbook? Und was glaubst du, unter welchen Verhältnissen Windows-Notebooks produziert werden? Asus & Co lassen genau so von Foxcon fertigen. Davon abgesehen ist dein Windows-Notebook nach 2 Jahren nix mehr wert, das Macbook kannst du noch für nen Haufen Geld verscherbeln.
- Ein Windows-und Android-Benutzer
 
@pint:

"Davon abgesehen ist dein Windows-Notebook nach 2 Jahren nix mehr wert, das Macbook kannst du noch für nen Haufen Geld verscherbeln."

Den Satz muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen...
Naja, eigentlich mal mehr durchs Gehirn leiten...
 
@Chris Sedlmair: "Jeder große Konzern hätte gerne eine gläubige Kirchengemeinde, die alles zu jedem Preis abnimmt statt einer kritischen Kundschaft."

Du bildest dir offenbar wirklich ein, dass sämtliche Hersteller (außer natürlich Apple ;) ) auf einen selbstständig, rational und unabhängig denkenden, sowie bemerkenswert kritischen Kundenstamm zurückblicken können, der deutlich cleverer einkauft und so grundsätzlich besser bedient wird, als Apple-Kunden? Nun... Wer bitte unterliegt denn hier jetzt wirklich einer religiös anmutenden Glaubensvorstellung? ;)

"Bei einem 400 Euro Windows-Notebook im Vergleich zu einem Macbook 2015 für 1300 Euronen habe ich nicht nur mehr CPU/GPU-power [...]"

Ich bezweifel, dass dein hier aufgeführtes 400,- €-Teil tatsächlich in allen wesentlichen Punkten mit den Eigenschaften des von dir erwähnten MacBook tatsächlich zu konkurrieren vermag. Insofern ist es auch müßig, überhaupt den Versuch unternehmen zu wollen, mit aller Gewalt einen lediglich scheinbar korrekten und fairen Vergleich aufziehen zu wollen. Spar dir die Mühe. Es wird dir definitiv nicht gelingen!

"Virenschutz ist kostenlos, [...]"

Die Viren selbst übrigens auch! ;)

"Retina-Auflösung bei 13''... absolut Notwendig [/s]. Ich kenn Marketing Fritzen, die Dir dafür den Vogel zeigen würden."

Aber sicher nicht bei Microsoft, deren Marketing-Fritzen versuchen ja selbst auf noch deutlich kleineren Displays, eine noch höhere Auflösung als absolut vorteilhaft zu verkaufen.

"Natürlich darf man das kaufen. Aber dann muß man sich auch anhören, daß man kein besonders intelligenter Konsument ist."

Nach dem, was du hier bisher argumentativ vom Stapel gelassen hast, solltest
du besser mal nicht davon ausgehen, dass du eindeutig außerhalb der von dir erwähnten Konsumentengruppe liegst. :)

"bei Foxconn arbeiten Sklaven."

Jetzt fährst du - in Sachen Argumentation - offenbar die absolut harten Brocken auf. Wo wird jetzt z.B. nochmal Microsofts XB-one, oder auch gewisse andere Hardware für den Windows-Markt zusammengeschraubt? ;)

"So. Dann kauf Du dir das Macbook 2015, ich das Windows Netbook und stell mir von der Differenz noch eine Xbox mit Kinect ins Wohnzimmer für Feierabend."

Ja, du bist wirklich ganz toll! - Aber sich lediglich mit einer höheren Anzahl an billigen Waren eingedeckt zu haben, hat weder etwas mit einer besseren Kaufentscheidung zu tun, noch ist es ein Beleg für überlegene Intelligenz oder gar besondere Cleverness.
 
@Fanta2204: Dass man für Upgrades zahlen soll ist ja auch ok....wer hat denn erwartet dass man mit Windows 10 "auf alle Zeit" versorgt sei?

Wichtig ist, auch Windows 10 wird in den genuss des Support LifeCycle kommen und damit ist alles bestens
 
@Fanta2204: Hast du auch einen Beleg für die Behauptung? Denn die Nachrichtenwelt spricht was anderes.
 
@Kirill: Ein Beleg nicht,aber ein Konzern muss ja von irgend was leben.Wenn sie Windows 10 quasi verschenken, kommt ja schlussendlich kein Geld rein.Vielleicht hast du ja eine Idee, wie MS seine Kasse füllen will.
 
@Fanta2204: Dann lies die Nachrichten. Erstens wird Windows 10 nur das erste Jahr kostenlos sein, zweitens wollen die Geld mit Dienstleistungen verdienen, für die Windows 10 das Vehikel ist. OneDrive, Azure, Office 365. Zuguterletzt gibt es seitens MS keinerlei Belege, dass Redstone ein Bezahlupdate wird, währenddessen es sehr wohl Ankündigungen gibt, künftige Updates umsonst rauszugeben. Du solltest weniger spekulieren und mehr auf tatsächliche Quellen achten.
 
@Kirill: du bist gut.,Was haben wir alles schon von sogenannten Quellen gehört und schlussendlich was es kalter Kaffee.Lieber spekuliere ich über was, als irgendwelchen Quellen zu trauen, die ständig Sensations-News verbreiten.
 
@Fanta2204: Die Quellen sind aber Microsoft-nah. M. J. Foley von ZDnet zum Beispiel bekommt die Nachrichten ziemlich direkt. Und auf was basieren deine Spekulationen?
 
@Kirill: Wie ein Konzern viel Geld scheffeln kann,ohne große Verluste zu machen.Bisher hat MS sein Geld mit seinen OS erzielt.Da diese Sparte nun kein Geld mehr einbringt, muss es ja irgendwo wieder rein geholt werden (zumindest das erste Jahr). Vergiss bitte auch nicht, das MS ein US-Konzern ist und Kohle verdienen nun mal an erste Stelle steht.
 
@Fanta2204: Bisher, ja. Nur sagt Nadella selber, dass er MS zu einer Services-Company machen will. Dir könnte auffallen, dass Windows keine Dienstleistung ist.
 
@Fanta2204: Kalter Kaffee macht schön :)
 
@Fanta2204: Bei welchem Konzern steht denn Geld verdienen nicht an erster Stelle?
 
@Fanta2204: Du maßt Dir also an, das Geschäftsmodell von Microsoft zu kennen? Das ist etwas größenwahnsinnig. Es gibt viele Firmen, die ihre Produkte kostenlos anbieten - und sehr gut davon leben. Das ist durchaus ein funktionierendes Geschäftsmodell.
 
@Fanta2204: nein... das denke ich nicht...

auf der einen seite Verdient MS an den Business Usern, auf der anderen Seite, wird es künftig Dienste geben...

Ich kann mir vorstellen, das Windows 10 irgendwann mal einen HOME & Student status haben wird... (und das wird auch Kostenlos bleiben) ... Wer mehr will / braucht zahlt eben...
=> evtl. einfach über den Store.

IMHO
 
@Fanta2204: Welche Upgrades kosten bei Apple Geld? Bisher keines.
 
Also wirklich.. es sollte doch jedem halbwegs klar sein, was das nach der Zeit für Microsoft bedeutet.. und warum die das tun... und auch die ersten Updates werden keine Gebühr brauchen.. MS will ein Streamlining der Supportstruktur und eine weitere Verbreitung...

1. Viele Leute die heute noch auf XP sind überlegen sich ein 8er Upgrade früher... da das Folgeupgrade gratis sein wird.
2. Leute die noch ungenutzte Vista Lizenzen rumliegen haben und evt ein paar 8 er Upgrades die sie eigentlich auf ein Windows 7 spielen wollten brauchen dies nun nicht mehr und werden so einige 'zusätzliche' 10 er Lizenzen haben, was für den PC Hardware-Markt generierten Umsatz bedeutet.. so bekommt man Vista auch elegant aus der Supportline...

3. Wenn genug user auf Windows 10 umsteigen ändert sich die Supportlandschaft für Microsoft erheblich und damit senken sich natürlich auch die Personalkosten und die Supportstreuung.. ein klares Indiz dafür ist die Integration des Microsoft Support App Tool in der 10061... auch da Windows 10 plattformübergreifend sein wird...mit gleicher Codebasis fällt der halbe Windows Mobile Kram auch weg

4. Man kann lesen dass selbst AMD durch Win 10 mit einem Anziehen des PC Marktes rechnet, sowas wird sich Microsoft natürlich irgendwie honorieren lassen...

5. Positionierung gegen Android, Chrome OS, Mac OS und Linux... hier insbesondere als Alternativ-OS für IoT siehe Aktion mit Raspberry Foundation

Microsoft sollte hier keinen realen Verlust erleiden, deshalb stimmt die Bezeichnung eigentlich zu 100%...
Marketing eben
 
@tommit: Exakt!
 
@tommit: Jepp. Zumal, was die meisten vergessen zu scheinen: Kostenlose Upgrades gibt es nicht für Firmenkunden und beim Rechnerneukauf wird man sich auch weiterhin eine Windowslizenz kaufen müssen. Microsoft entgehen also ausschließlich die Einnahmen für Upgrades durch Privatleute. Und ehrlich, welche Privatperson Upgradet schon die Windowsversion? Nur ein paar wenige Enthusiasten. Selbst wenn also auch nach dem Jahr für Win10 User ALLE zukünftigen Upgrades kostenlos bleiben, würde MS dadurch kaum Einnahmen einbüßen. Ein geringer Preis für die endgültige Beseitigung der Fragmentierung des Windowsmarktes.
 
@HazardX: Wie beseitigt MS denn die Windows Fragmentierung durch ein kostenloses Upgrade, welches ausser ein paar Enthusiasten niemand installiert?
 
@glurak15: Ganz einfach, indem das Konzept eines "Upgrades" gänzlich verschwindet und es zukünftig nurnoch Updates geben wird die über Windows Update verteilt werden. Nach Windows 10 gibt es dann kein Windows 11 mehr sondern nurnoch "Windows". Es ist auch schon bekannt, dass Microsoft das Upgrade auf Win10 über Windows Update anbieten wird damit es auch "Normaluser" installieren, und kostenlos werden diese das Angebot mit Sicherheit auch zu großer Zahl nutzen.
 
@HazardX: Und man darf eines auch nicht vergessen... Die Tendenz der Branche geht vom one time Fee Lizenzmodell Richtung Leasingmodell sprich 'Cloud'... und die ist natürlich wesentlich besser angebunden ab Windows 10..

Microsoft, SAP, ...usw, ja selbst Amazon mit AWS...die originär garnicht aus dem Genre kommen...

Man mag das nun gut finden oder nicht , aber viele grosse Formen haben diese Entscheidung bereits getroffen... weg vom 1 mal Geldbetrag zum Dauermodell..
Gamer z.B. sollten das am ehesten wissen... jetzt muss man das nur noch dem stichtagsverhafteten 'Markt' verkaufen.

Dabei wird es wohl auch leider auf Arbeitnehmerebene einige Turbulenzen geben... kann aber auch eine Chance sein...

Für meine Quoten -1 s.o. als Ermunterung
 
Ich merke gerade wieder, warum Rechnungswesen & Co. schon damals in der Schule nicht meine Baustelle war und ich das lieber den eingefleischten Buchhalternasen überlassen habe...
 
nur mal aus reiner neugierde. wie ist das mit den oem versionen wo der key im bios steht? klappt das da auch ohne weiteres auf 10 umzusteigen oder gibt es da probleme? für den rechner ziehe ich das nicht in betracht aber vielleicht für das notebook.
 
@snoopi: Ein Key steht nicht im Bios. Auch eine OEM Version hat einen "normalen" key.
Der Unterschied ist ja lediglich, das du das Betriebssystem in Verbindung mit einem Rechnerkauf, günstiger erworben hast.
Somit sollten auch OEM-Lizenzen ein 10er upgrade durchführen können.
 
@BitDoctor: Doch der key steht im bios - ausserhalb Europas ist die Lizenz auch an diese Hardware gebunden.
 
@0711: Dann könnte man die OEM-Version ja nicht auf einer anderen Hardware laufen lassen was sehr wohl geht.
 
@BitDoctor: Wieso sollte man das nicht können? Es ist halt ein Fakt dass der Key bei Windows 8 Geräten nahezu immer im Bios steht, dass dieser auch auf anderer Hardware funktioniert hat andere gründe - z.B. dass keys generell nicht Hardwaregebunden sind und das Lizenzrecht vorsieht dass es außerhalb der EU eine Hardwarebindung dieser geben kann, in der EU aber nicht.
 
@0711: Ich lass das mal so stehen. Bei meinen WIn 7 OEM Lizenzen stand nichts im Bios und das 7 läuft bereits auf der 3. Maschine.
Egal Fakt ist - - - - zur eigtl. Frage.
Ja, auch eine OEM wird upgrade berechtigt sein.
 
@BitDoctor: Es ging aber nicht um Windows 7, sondern um Windows 8.x - und dort steht der Key im UEFI/BIOS, wenn das Windows 8.x mit der Hardware zusammen gekauft wurde.
 
Es geht und man bekommt in der Regel von Microsoft keine Hürden in den Weg gelegt, ausser dass es wohl nicht per Internet zu aktivieren sein wird... sondern man muss anrufen..

Man muss den Key allerdings vorab mit einem Tool auslesen..
 
@BitDoctor: Da muss ich jetzt snoopi und 0711 beipflichten!
OEM-Version ist nicht gleich OEM-Version!

Wenn ich einen Laptop, PC, ... von einem OEM-Hersteller kaufe, mit einem vorinstalliertem Windows, dann handelt es sich dabei um eine Verbindung der Windows-Lizenz mit dem BIOS über ein Zertifikat. Wer dann Windows frisch von fremden Datenträgern/Test-ISOs installiert, wird dann bei der Eingabe des Keys blöd schauen - man kann/muss nämlich dann über slmgr.vbs /ilc ein passendes OEM-Zertifikat (.xrm-ms) installieren, dann kann man das Ding auch in sich wieder aktivieren. Man muss auch bei so einer OEM-Maschine normal keine Reaktivierungen vornehmen weil das über den Konnex mit dem BIOS läuft.

Die zweite Geschichte sind sogenannte Systembuilder-Lizenzen (SB), was landläufig auch als OEM verstanden wird - die kann man aufgrund der Rechtslage soweit ich weiß in der DACH-Region frei (entbündelt) von der Hardware erwerben und da hat man natürlich einen Key, den man auch nach einem Hardware-Wechsel weiterverwenden kann. Um eine Aktivierung kommt man aber nicht umhin und Wechsel innerhalb zu kurzer Zeiträume lassen bei MS die Alarmglocken schrillen. Da muss man dann mitunter mit einem/einer MS-Mitarbeiter/in telefonisch sprechen.
Abgesehen davon müsste man rechtlich auch bei SB den Product Key auf das Gehäuse kleben und dann sind die zwei verheiratet - der aufgeklebte Product Key ist der Produktnachweis und hier ist ein Transfer nicht vorgesehen. Wobei man ja bei einem "Defekt" dann durchaus das Innenleben tauschen und reaktivieren kann, wenn es in Maßen bleibt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Software_Licensing_Description_Table
 
@pro79: Das eigentlich interessante an dem Link https://de.wikipedia.org/wiki/Software_Licensing_Description_Table ist das Whitepaper von Microsoft, welches unter dem Link http://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/hardware/hh673514.aspx zu finden ist.

VORSICHT, das ist kein Plain-Text-Dokument, sondern eine *.docx-datei, die möglicherweise Schadcode auf den Rechner bringt, wenn man sie mit einem Programm von Microsoft öffnet!

Ich habe die gerade vorsichtshalber in einer virtuellen Maschine (Windows VM auf Linux Host) mit StarOffice, Wordpad und dem Word Viewer von Microsoft geöffnet und das Layout war in jedem dieser Programme unterschiedlich. Echt lächerlich so etwas. Ob Microsoft schon einmal etwas von PDFs gehört hat, in denen der Rest der Welt mittlerweile seine "Whitepapers" ablegt, weil man bei PDFs eine hohe Wahrscheinlichkeit hat sie überall lesen zu können und zudem eine ziemlich identische Darstellung/Formatierung auf verschiedenen Systemen mit verschiedenen Readern hat?

Auch in diesem Whitepaper schweigt sich Microsoft darüber aus, was genau als Lizenzinformationen in die ACPI-Tabelle bzw. die SLIC geschrieben wird.

Ich finde es allerdings generell beunruhigend, das Microsoft sich offenbar erdreistet im BIOS eines Rechners wegen einer unbedeutenden Windows-Aktivierung herumzupfuschen. Gibt es da irgendein Tool mit dem man diese unnötigen Tabellen wieder aus dem BIOS bekommt? Einige meiner Rechner werden nämlich diesen Unsinn in ihrem BIOS stehen haben und ich würde den eigentlich gerne rauswerfen, da die bei mir ohnehin kein Windows mehr sehen werden.
 
@BitDoctor: beim alten rechner stand der key auf dem gehäuse, beim neuen steht nichts mehr irgendwo auch gibt es keine datenträger mehr. also steht der key irgendwo schon mal. soweit ich halt weiß, im bios.
 
@snoopi: Zumindest sind auch diese Versionen upgradeberechtigt, ob es Probleme deshalb geben wird ist natürlich noch nicht bekannt aber unwarscheinlich.
 
@snoopi: Die gelten auch.Zwischen Retail und OEM wird kein Unterschied gemacht.MS hat sich dazu schon geäußerst, das es für alle Lizenzen gilt.
 
@Fanta2204: *volume lizenzen sind ausgenommen und damit vermutlich auch msdnaa
 
@0711: Ja, hatte ich glatt vergessen.danke für die Berichtigung.ich bin zeitnah nur vom Ottonormalverbraucher ausgegangen.Die müssen natürlich zahlen,aber für uns normalen Endverbraucher eh uninteressant.
 
Kommt mir nicht mit Buchhaltungstricks... Wir haben hier in der Firma eine ein paar Tausend teuere Software, die nur so teuer ist, damit es gut aussieht, wenn man es Kunden dazugibt. Die reinen Kosten belaufen sich auf 5€ für ein Lizenzdongle. Dennoch will die Buchhaltung die besagten paar Tausend als Verlust anmelden, wenn man jemandem diese Software schenkt. Der Verlust beträgt 5€. 5 verdammte Euro. Und die Buchhalter pissen sich deshalb ein.
 
@Kirill: das hat aber dann steuerliche Gründe. Du schenkst dem Kunden die Software, das ist für dich rechnerisch halt eine Ausgabe und diese drückt den Gewinn und damit die Steuerlast.
 
@der_ingo: Dann sollten die Buchhalter eigentlich vor Freude in die Luft springen, wenn man die Steuerlast drücken kann.
 
@Kirill: Die Steuerreduzierung ist ein Vorteil, das stimmt... aber wenn ich meine Zahlen veröffentlichen muss, hat ein klein gerechneter Gewinn auch Nachteile.
 
@Chiron84: Nur sollte man keine Zahlen veröffentlichen, die nicht stimmen. Einem Kunden die Software zu schenken sind keine Tausende € nicht gemachter Gewinn, sondern gerade mal 5€ Verlust und das geht echt im Rauschen unter. Die Tausende € als Verlust verbuchen ist irgendein Hirnmist, den sich die Buchhalter ausgedacht haben, der in der Realität schlichtweg nicht existiert.
 
@Kirill: Was ist das denn für eine Software das sie nur 5€ wert sein soll? Wurde die von niemandem entwickelt? Wird sie nicht supported?
5€ pro Lizenz klingt für eine Eigenentwicklung recht wenig.
 
@hezekiah: Lies mal o5.
 
Kann man eigentlich wirklich nur Upgraden? Oder kann man auch eine Vollinstallation mit einem Windows 7/8 Key machen. Ich stelle mir die Frage weil man Windows 7 ja gerade sehr günstig bekommt, nur will ich ungern Windows 7 installieren müssen um dann erst per Windows Update mein Windows 10 zu haben.
 
@mike4001: Ich denke man wird auch direkt installieren können, ggf. muss man den alten Schlüssel irgendwo angeben oder die alte CD einlegen. War bei Windows 7 meine ich auch schon so.
 
@mike4001:
Upgrade gibts bei mir nicht. Punkt aus. Solange nicht mein Windows 7 oder 8 Key in einen 10 Key umgewandelt wird, werde ich nicht auf Windows 10 umsatteln. Vielleicht wenns für 30 Euro erhältlich ist. Vielleicht, je nachdem ob tatsächlich noch viel geändert wird. Aber ich kenne Microsoft. Ich seh da keine Chance.
 
@Freudian: Du weißt ja noch gar nicht, wie MS das händeln will.Wir werden sicherlich noch einige News von MS hören, wie es mit der Lizenz-Umwandlung von statten gehen soll.Jetzt gleich auf den Panikknopf zu drücken, wäre etwas zu verfrüht.
 
@Fanta2204:
Mussu nochma genau lesen!
Ich habe nicht den Panikknopf gedrückt, sondern gesagt dass ich MS kenne und keine Chance sehe. Ob das so wirklich passiert, weiß ich natürlich nicht, denn es kann immer anders kommen. Ich gehe nur von meiner Erfahrung aus (andere hier von ihrem Fanboyismus). Wenn es anders kommt, wäre ich glücklich falsch gelegen zu haben.
 
@Freudian:

Ich finds dreist das du davon ausgehst das es sich bei dir um "Erfahrungen" handelt, und bei anderen ist es natürlich direkt "Fanboyismus".... gehts noch?
 
@aldaric87:
Besonders dreist dass er mir Wörter in den Mund legt ist das natürlich nicht. ;)
Danke für die Bestätigung.
 
@mike4001: Gute Frage.Ich denke mal, das die Lizenz automatisch für Windows 10 funktioniert, so dass du auch ein Neuinstallation machen kannst.Ob der Key dann anschließend für Windows 7 noch gilt, bleibt fraglich.Ich mutmaße mal, das die Lizenz für Windows 7 dann nicht mehr geht.
 
@Fanta2204: Man kann ja auch wieder auf Windows 7 downgraden also bleibt der Key wohl weiterhin gültig.
 
@mike4001: Das würde mich auch interessieren, weil es einfach adäquat ist, ein System NEU aufzusetzen, anstatt nur immer drüberzupacken.
Auch für eine spätere Neuinstallation von W10 wäre diese Frage wichtig.
 
@Heia: Genau das ist der nächste Punkt. Das Upgrade ist ja nur 1 Jahr möglich. Wenn ich dann nach 3 Jahren neu aufsetzt will ich meine Lizenz nicht verlieren.
 
@mike4001: Wenn man die Lizenz einmal hat kann man die nicht verlieren außer vielleicht du stellst den Key irgendwo öffentlich ins Web oder verstößt anderweitig gegen diese.
 
@mike4001: Ich habe gelesen das das wohl kein Problem sein wird Windows 10 clean zu installieren also wohl auch ein Win7 Key angenommen bzw. in einen Win10 Key umgewandelt wird aber weiss jetzt nicht wo ich das gelesen habe und bin nicht 100% sicher ob das offiziell von MS stammt.
 
Werde es mir dann sicher mal genauer anschauen, aber ein Wechsel werde ich sicher nicht machen auch wenn der kostenlos ist.
 
@MR.SAMY: Wenn du dir jetzt schon "sicher" bist, niemals nicht einen Wechsel machen zu wollen, warum guckst du dir das dann überhaupt erst an? Wäre doch reinste Zeitverschwendung. Da kannst du doch stattdessen lieber nach draußen gehen oder ein Backup von deinem Windows 7 machen oder so.
 
@DON666: Einfach aus Interesse an neuen. Mein HTC One M7 hat auch schon 2 Nachfolger, die Interessieren mich auch. Aber wieso wechseln wenn alles Läuft.
 
@MR.SAMY: Ist ja okay, ich hatte mich halt nur gefragt, wieso jemand sich für was interessiert, von dem er im Vorfeld schon weiß, dass er's nicht haben will. Mir wäre so ein Produkt egal, aber natürlich will ich dir da nicht reinquatschen, schließlich muss sowas ja wirklich jeder selbst wissen. Nix für ungut!
 
@DON666: Ich bin schon sehr Interessiert in dem bereich. Kein Problem.
 
Jetzt stellt sich die Frage: Was ist mit Leuten die sich Win10 direkt kaufen? Da sie es sich gekauft haben, brauchen sie kein "kostenloses Upgrade für 1 Jahr"...

Aber was ist dann? Haben die, die es sich gekauft haben mehr Vorteile oder aber, haben die einen Nachteil weil sie zusätzlich für Win10 behalt haben?

Was ist nach einem Jahr bei käufern von Windows 10?
Hat man dann nach dem Jahr noch ein Jahr "Gold Membership" oder ähnichres?

Ganz ehrlich, das ganze sieht aus als würde es auf dem Free2Play Spiele prinzip aufbauen würde und das ist nicht gut!
 
@fuba: Die werden nach erst nach zwei Jahren zur Kasse gebeten.
 
@fuba: Das mit dem "kostenlosen 1 Jahr Upgrade" ist doch ebenfalls nur Marketing. Natürlich wirst du auch nach dem Jahr kostenlos auf Windows 10 upgraden können. Die wollen halt gerne, dass sich W10 schnell durchsetzt und da hilft es ja manchmal leichten Druck auszuüben. Mit Betriebssystemen an sich ist nunmal kaum noch Geld zu verdienen, deswegen waren ja auch die letzten Versionen schon immer günstiger. Für Microsoft gehts um einen Machtkampf gegen Apple (MacOS/iOS) und Google (Android). Das richtige Geld wird heute in AppStores gemacht. Da muss Microsoft einen Fuß in die Tür bekommen und daher "verschenken" die ab sofort das Betriebssystem. Zumindest an Privatleute.
 
@ijones: "Natürlich wirst du auch nach dem Jahr kostenlos auf Windows 10 upgraden können." - darauf würde ich nicht wetten, Windows Vista/7/8 gab es zur Einführung auch nur begrentzte Zeit stark vergünstigt.
 
@fuba: "Was ist mit Leuten die sich Win10 direkt kaufen?"
- Was soll mit den Leuten sein bzw. warum sollten sich daraus Vorteile ergeben und warum sollten sie nicht vom kostenlosen Angebot gebrauch machen?
- Die Upgrade berechtigten haben für Win7/8 doch bereits gezahlt, wer Windows 10 kauft hat für gewöhnlich noch keine Win7 oder höher Lizenz oder braucht einfach eine zusätzliche.

Nach einem Jahr ändert sich nichts, wenn man das Angebot bis dahin nicht in Anspruch genommen hat ist es eben verfallen und derjenige hat anscheinend auch kein Interesse an Windows 10.
 
Es ist doch klar, das MS nichts zu verschenken hat. Wer glaubte Windows würde zu Freeware darf sich wirklich an seltener Naivität erfreuen. Windows wird zu einem Service und früher oder Später wird man es auch nur noch Mieten können. Ein gewisser Basisumfang, mit dem man praktisch nichts anfangen kann, wird es kostenlos geben. Diese Ve wird dann ohne DirectX, ohne Codecs und warscheinlich auch nur mit begrenzter Treiberausstattung daher kommen.
 
@knirps: Glaube ich nicht, dann würden viele Leute schnell auf andere System umstellen. Klar versuchen Microsoft, Apple und Google immer mehr Sachen in die Wolke zu verlagern. Aber grade das Betriebssystem ist da nur Mittel zum Zweck. Das Das haben Apple, Google und jetzt auch Microsoft erkannt und daher verschenken die mitlerweile quasi ihre Betriebssysteme.
 
@knirps: Prima, das wäre genau das Richtige für mich. Windows wird nur einmal im Monat gestartet, weil es leider keine brauchbare Bankingsoftware für den Mac gibt. Also wäre ich mit einem kostenlosen Windows in der Basisversion ohne alles durchaus zufrieden ;)
 
Und was ist jetzt der "Buchhaltungstrick"?! Das eine erfordert Rückstellungen und das andere ist direkter Aufwand. Das eine mindert sofort den Gewinn und wird später zum Aufwand oder - wenn es nicht im vollen Umfang realisiert wird - wieder zu sichtbarem Gewinn, das andere wird später direkter Aufwand, wenn er entsteht, und mindert dann den Gewinn.

Aber beides ist legal und gängige Buchhaltung auch in anderen Themen. Nur ist es kein "Buchhaltungstrick".
 
Mal ein paar nüchterne Fakten:

1. MSFT hat und hatte insbesondere in der Vergangenheit zwei Hauptumsatzträger sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich:

Windows Betriebssysteme und Office / Exchange sowie SharePoint (nur gewerblich)

2. Immer mehr Anwendungen werden im Browser ausgeführt. Dazu reicht jedes Betriebssystem.

3. Für die Entwickler von Software gab und gibt es die cash cow VisualStudio nebst MSDN Mitgliedschaften

Zu 1. Das Kundenverhalten hat sich vom Nutzen großer Bildschirme vielfach auf die Nutzung kleinerer Bildschirme geändert. Auf kleineren Bildschirmen lassen sich aber Office Anwendungen nicht wirklich sinnvoll nutzen. Also wurden abgespeckte Versionen für eben diese Bildschirmgrößen hergestellt. Diese aber werden auch von anderen Anbietern wie Google und Co. angeboten. Das Konzept "Einstiegsdroge der abgespeckten Versionen zum Kauf der Vollversionen" funktioniert nicht wirklich. In den USA sind viele große Unternehmenskunden zu Google und Co. abgewandert.

Aus diesem Kundenverhalten entstand für MSFT dringender Handlungsbedarf, um mittel- und langfristig den Absatz der Office Produkte zu sichern. Einerseits wurden Office Produkte in abgespeckter Form für kleinere Bildschirme kostenfrei angeboten, andererseits werden nicht kastrierte Versionen zu kleinen Monatsraten im Abo-Modell angeboten. Eine Firma, die mal eben 100 Arbeitsplätze neu einrichten muss, kann wählen, ob man einmalig 40.000 USD ausgeben will, oder aber USD 900,-- pro Monat. Da MSFT keinerlei Liquiditätsengpässe hat, kann die Firma mit dem Mietmodell sehr gut leben und verdient mittel- und langfristig mehr daran, da der Supportbedarf reduziert wird.

Zu 2. Im Browser ausgeführte Anwendungen stellen die größte Gefahr für MSFT dar. Denn einen Browser stellt jedes OS zur Verfügung. Auch kostenfreie Linux- oder Android Versionen. Und genau deshalb kommt MSFT gar nicht darum herum, auch seinerseits eine kostenfreie *Grund*Version zur Verfügung zu stellen.

Zu 3. Nur wenn der Verbreitungsgrad von Windows weiter über 90% Marktanteil liegt, werden so gut wie alle Entwickler auf VisualStudio und den MSDN-Mitgliedschaften setzen. Das bringt dem Konzern nicht nur eine Menge Geld ein, sondern fördert auch die Entwicklung von Apps und Anwendungen und damit das Fortbestehen von Windows.

Fazit: MSFT bringt eine kostenfreie *Grund*Version von Windows 10 auf den Markt. Das ist echtes Marketing. Irgendwelche Zusätze muss dann aber jeder Kunde einzeln lizensieren und bezahlen. Derzeit wird eine Prof. Edition ans Volk verteilt. Wer sagt denn, dass die RTM Fassung für lau auch eine Prof. Edition sein wird? Bei mir funktionierte das Inplace-Upgrade eines Samsung Fee Netbook mit 1 1-Kern-Atömchen und 1 GB DDR2 RAM sowie 1024 x unter 800 Auflösung von Win7 Starter auf W10 Prof hervorragend. Die erste Windows Version, die auch mit solch bescheuerten Auflösungen zurecht kommt. Alle anderen Versionen incl. W7 Starter benötigten ein Tool von Samsung zu Erhöhung der nativen Anzeige des Bildschirms, was aber grausam aussah. Das Samsung Fee läuft wie Schmitz' Katz unter W10, wenn nur eine Anwendung läuft. Office und selbst Visual Studio 2015CP6 sind kein Problem.

Ich denke mal, die endgültige kostenfreie Version wird sich danach ausrichten, welche Vorversion installiert war. Interessant wird sein, wie eine Premium Home Version von W7 oder W8 behandelt wird. Und dann kommen nach wenigen Monaten die ersten kostenpflichtigen Add-Ons oder wie auch immer man das bezeichnen mag. Und hier muss der geneigte Nutzer seine Kreditkarte zücken.

G.-J.
 
Typisch Aktionäre. Denken wie immer nur von 12 bis Mittag.
 
Zitat 2 Absatz: "Gleich vorweg: Für den Nutzer spielt das, ... , keine Rolle."
Bin kein Anwalt, könnte mir aber schon vorstellen das es Rechtliche "Vorteile" damit umgangen werden?
Zum Beispiel die Haftung, bei einen geschenkten selbst abgeholten und eingesetzten "Gaul" dürfte der Ehemalige Besitzer Haftungstechnisch kaum zu belangen sein?
Nebenbei dürfte der Support, gegenüber einer Gekauften Version, zumindest eingeschränkt sein?
Mal sehn "später" wissen wir mehr.
 
Windows ist nichts anderes als ein Tool der CIA/DARPA, erstmal kostenlose abhörung, dafür muss man dann später zahlen. langsam kommen der Mensch/Tier dorthin, wo sie uns haben wollen. Handschellen in Form von "smartwatches", bald vielleicht auch eingepflanzt. irgendwann wird die Einpflanzung Pflicht, weil man sonst nicht "uptodate" sein kann. Sensoren in den Straßen in Form von "intelligent dust" gibt es schon eine weile..
 
Dank der UEFI/TPM 2.0 Verdongelung von Windows 8 und Windows 10 brauche ich mir um eine Anschaffung dieser Systeme ja glücklicherweise keine Gedanken mehr zu machen. Systeme, auf denen ich meinen selbstgeschrieben Code nicht mehr ausführen kann bevor ich ihn nicht habe bei Microsoft zertifizieren lassen brauche ich auch nicht wirklich. Ich bestimme gerne selbst, wer in meinen Quellcode hineingucken darf und wer nicht. Daher nehme ich Windows 10 nicht einmal geschenkt. Damit kann Microsoft gerne andere Leute hereinlegen. Bei mir ist Vista das letzte produktiv eingesetzte Windows.

Ich arbeite ohnehin fast nur noch mit Debian Linux. Da reichen mir Vista und XP für den Rest meines Lebens, falls ich mal ein Windows brauche. Kein Grund mich mit einem Windows 10 auf dem PC zu einem auf dem eigenen Gerät rechtelosen Konsumsklaven machen zu lassen, wie man es schon mit den Nutzern von SmartPhones und Lifestyle-Tablets gemacht hat.

Bei mir sind keine Daten mehr in Microsoft-Dateiformaten gefangen und damit ist Software von Microsoft für mich nicht mehr wichtig und mit Windows Vista steige ich dann wohl aus der Windows-Linie gänzlich aus. Das Installieren von Software auf Windows ist gegenüber dem mit Linux-Paketmanagern ohnehin nur noch eine lästige, zeitraubende Qual.
 
Sobald man Daten irgendwie durch das Netz schickt, werden sie gespeichert und wohl mindestens automatisch ausgewertet. Das hängt ganz sicher nicht vom OS ab. Das einzige, was dagegen helfen könnte, wäre eine konsequente Verschlüsselung durch alle User, die dazu auch noch schöne Stichworte in den Betreff schreiben, so dass die Datenmengen für die Geheimdienste nicht mehr beherrschbar sind... Aber das bleibt wohl eher ein Wunschtraum.

Ansonsten ist Win 10 für den durchschnittlichen User eher sinnvoll, wenn Windows bisher genutzt wurde. Machen wir uns nichts vor, wieviele Leute müssen sich Gedanken um einen zertifizierten Quellcode machen? Die meisten scheitern doch schon am Antivirenprogramm oder an den Browsereinstellungen. Was heute in Netzwerken freiwillig gepostet wird, hätte jedem Stasi-Mitarbeiter zum Orgasmus verholfen. Die mit Abstand größte Sicherheitslücke und Fehlerquelle ist immer noch der User an sich.

Wenn Microsoft durch Vereinheitlichung mehr Ressourcen in die Sicherheit stecken kann (wenn sie es denn tun) und der Super-DAU sich irgendwann einmal grundsätzlich im System zurechtfindet, kann das am Ende durchaus ein Mehr an Sicherheit ergeben.
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