Apple zeigt weiterhin kaum Schwächen - nur die iPads trudeln

Wirtschaft & Firmen Nachdem der Computerkonzern Apple die letzten drei Monate des vergangenen Jahres mit dem höchsten Gewinn abgeschlossen hatte, den je ein Unternehmen in einem Quartal erreichte, lagen die Werte nun zum Jahresbeginn erwartungsgemäß wieder niedriger. ... mehr... Foxconn, Tim Cook, Apple Foxconn Bildquelle: Apple

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Das ist der hier von den Experten immer wieder prognostizierte Untergang. Nun ist er endlich da. Nur Profis hier!
 
@LostSoul: Kann ich Dir genau erklären, also pass uff: Es gibt ja nen Sprichwort, "Jeden Tag steht ein Dummer auf" ... desweiteren wird ja an den Stammtischen der Welt darüber philosophiert, dass der Grad der Verblödung immer weiter voranschreitet. Nun ist es ja so, dass die Experten in den IT-Foren (Heise, WF, Golem etc pp) anhand akribischer Untersuchungen festgestellt haben, dass man ja äußerst dumm sein muss, den "überteuerten Apple-Schrott" (TM) zu kaufen. Zählt man 1 und 1 zusammen, kommt man logischerweise zu dem Schluss, dass mit zunehmender Verblödung der Menschheit das oben genannte Sprichwort quasi dahingehend aktualisiert werden muss, dass inzwischen jeden Morgen 2 Dumme aufstehen. Somit ist der Verkauf von Appleprodukten ein Selbstläufer. (Sorry für die vielen "dass", hab Mangel an Kaffee heute ;) )
 
@iPeople: für mich sind die Dummen, die wissentlich Mobiltelefone kaufen, die a) nicht/niemals aktualisiert werden b) Funktionen nie richtig klappen und c) auf Software setzten, die erwiesenermaßen die unsicherste ist.
 
@TurboV6: Und für mich sind die Dummen diejenigen, die massive Verständnis-(oder alternativ Akzeptanz-)probleme damit haben, dass andere Leute über andere Vorlieben, Präferenzen und Geschmäcker als sie selbst verfügen können und daher andere Produkte als sie selbst bevorzugen, ohne deshalb dumm zu sein ;)
 
@TurboV6: Jeder hat seine persönlichen Gründe, etwas zu kaufen. Es steht niemanden zu, irgendjemanden dafür zu verurteilen.
 
@iPeople: "Überteuerter Apple Schrott" war eigentlich mal dem PC ne ganze Nasenlänge vorraus. Aber seit sie sich selber aufs Abstellgleis manövriert haben und es auch immer wieder auffällt, daß sie eben keine Pro-Hardware mehr liefern können oder wollen, sondern eher an nem Telefon verdienen und die ursprüngliche Schiene nahezu aufgeben, bin ich auch nur noch Spartenkäufer bei denen.

Mein MBP 17" ist auch nach 5 Jahren permanentem Mobileinsatz noch tip top in Schuß (ausgenommen einen Kratzer und eine Delle im Alu). Da habe ich in der Zeit bei anderen schon das eine oder andere Notebook verschleißen sehen. Selbst die originale SSD funzt bisher ohne Probs.

Aber wenn ich mir Heute ein Notebook zulegen wollte, müßte ich lange suchen, um noch einmal ein Gerät aus der letzten Charge der MBP 17" zu bekommen. Leider bietet der Markt rein konstruktiv nichts vergleichbares und beständiges (auf Akku komme ich mit dem Erstakku noch immer locker über 5-6h hin, teils auch länger bis hin zu fas 7-8h.

Gäbe es etwas ähnlich kompaktes von einem anderen Hersteller, wäre ich über Infos dazu dankbar. Aber bitte keine Optik a la Gaming. ich nutze es kaum bis gar nicht zum Zocken als vielmehr für die Arbeit und Büroaktivitäten.

Gruß
 
@MahatmaPech: Was verstehst Du unter "Pro-Hardware"?. Der iMAC hat nicht den Anspruch , für Profis zu sein, was auch immer diese sein sollen bzw auf welchem Gebiet sie auch immer Profis sind. Dafür gibt es den Mac Pro.
Auch vergisst Du , dass der PC-Markt schrumpft. das hat Apple offenbar rechtzeitig erkannt.

Irgendwie verstehe ich Deine Aussagen nicht: Du bist zufrieden, bekommst nichts Vergleichbares ... somit bedient doch Apple genau Deine Ansprüche.

Stimmt allerdings, ein 17 Zoller haben die ja nicht mehr im Angebot, was offenbar daran liegt, dass die Dinger einfach keiner gekauft hat. Der Markt schwenkt um auf ultramobile Geräte. Ich persönlich empfinde ein 17 Zoller für Unterwegs zu groß, hatte mal eins von Acer, das letztendlich doch nur zu Hause stand, weils einfach in keinen normalen Rucksack gepasst hat.
 
@iPeople: ich bezog mich wirklich auf "Pro". und damit auch auf den Mac Pro. dieser war bis zur Designrevolution ein echtes modulares professionelles System (hardwareseitig auf alle Fälle). HDDs ließen sich schnell Wechseln, der Prozessortray war flux ausgebaut. Das Ding erfüllte seinen Zweck sowohl leistungsmäßig als auch akustisch und für einige auch ästhetisch.
Der seit einigen Jahren erhältliche Zylinder ist ästhetisch mit Sicherheit ein großer Wurf gewesen. Aber die Hardware muß sich teilweise nach kurzen Leistungsspitzen für den Rest der Arbeitszeit drosseln, da die Kühlung nicht effizient genug arbeitet. Ein Renderprozeß kann da schon mal länger in Anspruch nehmen, als wenn man dieselbe Hardware eben nicht in diese kleine Gehäuse gepreßt hätte, sondern bei dem "alten" Henkel-Gehäuse geblieben wäre.
Die aktuelle Hardware in einem dieser älteren Gehäuse ... FireWire hätte ne ganz neue Bedeutung bekommen.

Mein MBP17" würde ich aktuell schon gegen etwas zeitgemäßere und flottere Hardware tauschen wollen. Allerdings möchte ich ein Arbeitsgerät mit den standardisierten Schnittstellen haben. Der Vorteil: ein vergessener Adapter macht einem nicht gleich den Tag zur "Sau", weil man sonst nicht flott genug auf das Netzwerk zugreifen kann, um mal ein Bsp. zu nennen.

Ein bekannter Admin ist letztlich mit dem 13" MBPr seines Chefs wieder an dessen Arbeitsplatz zur Officeinstallation gegangen, da nur dort noch ein Thunderboltdisplay stand, welches somit auf RJ45 GBit-Netzwerk umsetzen konnte und auch andere Softwarepakete deutlich schneller vom Server holte als das "poplige" WLAN. 10 oder 15MB/s bei WLAN sind zwar hin und wieder auch mal drin, aber bei Paketen jenseits der GBytes hat man schnell die Lust verloren.

Wenn Apple wieder einen 17" anbieten würde, und wäre es nur mit 16:10 1920x1200 wie mein alter Mid 2010, dann würde ich diesen wohl einem Retina vorziehen. DVD-LW ist bei mir außerdem noch wichtig (ja, oute mich als CD- und DVD-Nutzer). Zumal die Retinas ja aktuell mit der "Displaypest" zu kämpfen haben.

@Cupertino: 17" QC Haswell, 16GB (austauschbar) und 2x m.2 SSD sowie ein DVD-Brenner, alle Anschlüsse, wie beim 2011er Modell, aber USB3 und TB2 und ihr könntet in mir und vllt auch vielen anderen wieder einen zufriedenen Kunden sehen. Oder ein Upgrade-Kit für die alten 17" MBP!!!

Edith: Typo! ^^
 
@LostSoul: Ich besitze jede iPhone Generation seit dem zweiten Gerät (iPhone 3G), ausgenommen 5c und 5s - bin mit den Geräten sehr zufrieden, hatte auch zwischendurch ein Galaxy S2 und S3 von Samsung um über den Tellerrand zu blicken, bin aber immer wieder auf Apple gewechselt. Die meisten Android Jünger die ich kenne flashen wie wild ROMs auf ihre Devices, lässt mich schon darüber nachdenken, ob es wirklich so toll sein kann wenn sie es scheinbar nie lange mit einer ROM aushalten...
 
@devilsown: Ich hatte 4 Jahre Androiden, das ganze Programm .... Ich habe quasi in Foren wie android-hilfe.de und bei den Devs gewohnt ;) Dann habe ich ein iPhone 3GS geschenkt bekommen. Nach 2 Tagen habe ich mein HTC nicht mehr benutzt, iOS hatte mich überzeugt. Das war der Start für meinen Umstieg: iPad, iPod und iMac folgten. Seit dem genieße ich die gewonnene Zeit.
 
@iPeople: Hm, das ALLERerste Android-Handy erschien Ende 2008 in der USA auf dem Markt.
Dann hattest Du 4 Jahrelang Androiden.
Danach bekommst Du ein iPhone 3GS geschenkt, das zu dem Zeitpunkt MINDESTENS 3-4 Jahre alt war?
Willst Du uns jetzt bitte auch das Märchen vom bösen Wolf erzählen - wo Du doch so gerne Märchen erzählst... ^^
 
@moribund: Wo genau hast Du jetzt das Problem? Ich habe keine konkrete Jahreszahl genannt. Ja, das 3GS war nicht mehr neu, richtig. Habe mir auch ein halbes Jahr später das 4S geholt, das gerade rauskam.
 
5 Milliarden mehr Gewinn als Google und Microsoft zusammen, wer hätte das vor 7-8 Jahren gedacht.
 
@ger_brian: Man man man, bist Du neu hier? Ist doch logisch: Apple verkauft seine Geräte zu exorbitanten Preisen. Ist doch logisch, dass die mehr einnehmen. Google und MS müssten ihre Produkte lediglich massiv verteuern, wollen sie aber nicht, weil sie die Guten sind.
 
@iPeople: Achso, klar, hab zu wenig schwarz weiß gedacht :D
 
@ger_brian: Der sieht mehr als Schwarz und Weiß. https://youtu.be/aurF1ICjTpc?t=14s
 
@ger_brian: Okay, 10 Ave Android und Dir wird Absolution erteilt :D
 
@iPeople: was Apple da fertig gebracht hat, das kann kein anderes Unternehmen. Produkte, die in der Herstellung sehr günstig sind, werden zu absoluten Rekordpreisen verkauft. Würden Microsoft und Google diese Strategie fahren (mit etwas schlechterem Ökosystem), wären die Kunden weg.
 
@frilalo: sicher das es das Ökosystem oder eher der Lifestyle ist? Okay zugegeben, mittlerweile runden sich da einige Produkte ab,... aber noch im jahre 2009 - 2011 fand ich grauenhaft wie wenig selbstverständliche funktionen das iPhone hatte (bluetooth übertragungen, copy&paste, multitasking...) <= ich will keinesfalls sagen, das es andere besser konnten...

Wobei solche sachen in Symbian (das abgestorbene System) eben schon eingepflegt war...

Für die meisten Leute in meiner Umgebung gilt, das Apple ein Lifestyle ist... das ist nichts negatives... aber auf rein Technischer ebene kann mit Apple nicht viel bieten!
 
@baeri: das mit dem lifestyle halte ich für sehr subjektiv. klar gibt es menschen für die ist apple lifestyle, ich kann mir aber nicht vorstellen das 58,1 millionen iphones nur als lifestyle produkt kaufen.

ich bin seit dem ersten iphone dabei und hatte letztes jahr auch mehrere andere smartphones getestet (windows phone + android) und aus meiner sicht kaufen viele iphones weil:

- sie gut aussehen und wertig sind (was aber subjektiv ist)
- man sie auspackt und sie funktionieren
- gutes ökosystem (wenn man sich auf die beschränkungen einlässt)
- viele apps
- gute pflege der apps
- viel zubehör drumherum
- zukunftssicher hinsichtlich updates
- sehr einfacher umzug auf ein neues iphone (dürfte aber nicht die höchste prio haben)

bei mir im bekanntenkreis kann ich das mit dem lifestyle produkt nicht so feststellen, viele haben sich wegen einem oder mehreren der genannten gründe bewusst für ein iphone entschieden.
 
@Balu2004: sieht bei mir auch so aus.
Ich kann da noch von den vielen Senioren (Computer Club, VHS) berichten, die sich für iPhones und iPads entschieden haben. Ganz bewusst wegen der Bedienung, nicht wegen Lifestyle-Effekten.

Klar ist der Lifestyle-Effekt gegeben, aber dieser betrifft nicht die Mehrzahl der Nutzer, sondern eine Minderheit.

Viele alle anderen trifft zu, was du geschrieben hast.

Lieder wird Technik und Innovation bei vielen Nutzern hier immer noch mit Taktraten und ähnlichem Blödsinn gleichgesetzt. Daher werden Innovationen wie das neue MacBook hier auch nicht erkannt.
 
@SteffenB: und ich dachte Technik wird über Bildpunkte definiert ^^

@Balu2004: sie gut aussehen und wertig sind <- was ist das bitte dann?

also ich kenne keinen Appleuser der gegen mein Lumia anstinken kann (außer evtl. im Design... das iPhone 6 ist schon echt schön!)... Geschwindigkeit, Bedienbarkeit und auch die Apps (die man wirklich braucht) Punkten im meinem Fall beim WP...

Auch die erste einrichtung ist beim WP schneller und meinen Startscreen kann ich Inovativ einrichten...

Das Konzept von Apple geht auf und mir ist sehr wohl bewusst, dass das iPhone von den Verkaufszahlen / Gewinn extrem alt aussehen lässt...

aber hier redet man oft von Ruf,... und WP hat nun mal nen schlechten und iOS nen guten... und das entscheidet den Markt. Nicht wirklich was dahinter steckt...
 
@baeri: die erste Einrichtung beim WP dauert lange - habe ich gerade mit einem Lumia 535 machen müssen, schon deshalb, weil Windows-typsich erst einmal nicht die neuen Versionen des OS drauf sind: 2 riesige System-Updates (beide ca. 10 Installation und 21 App-Updates. Bei iOS tippst du einfach die Apple-ID ein und alles ist wie auf dem iPhone, was du vorher hattest. Dauert nach dem Einschalten keine Minute bis du loslegen kannst.

Die Bedienbarkeit - siehe mein Beitrag oben - wird aber nun gerade von Anfängern und älteren Menschen bei iOS sehr geschätzt. Das magst Du anders empfinden. Ich hatte jetzt aber mehrfach bei Tablets (Surface) und Smartphones (Lumia) den Vergleich. Ich wollte keine Androiden empfehlen, sondern mal Windows-Geräte - auch in Hinblick auf Windows 10. Ist komplett in die Hose gegangen: die Leute rufen dauernd an, sind verzweifelt, finden alles kompliziert und umständlich. Einige nutzen die Geräte gar nicht mehr und haben sich alte Androiden von Bekannten geben lassen. So viel zur Bedienbarkeit. Auch habe ich einen VHS Kurs mit Probiergeräten Surface, Samsung Tab und iPad gemacht. Alle Geräte wurden nacheinander benutzt und erklärt - kein Einziger wollte anschließend mit dem Surface weitermachen. WP ist nicht einfach zu bedienen, für Dich und uns hier auf Winfuture sicher, für den Normalo überhaupt nicht.

Welche Apps - die man auf einem Smartphone braucht - sind denn unter WP besser als unter iOS: Kamera: nö; Fotoverwaltung: nö; Messenger: nö; Telefon-App: auf keinen Fall; E-Mail: nö; Einstellungs-Menü: oh je, ziemliches Chaos. Und dann diese unruhigen Live Tiles, macht die Leute ganz verrückt. Auch erschließt sich mir nicht, was du mit innovativem Startscreen meinst...

mit iOS und OS X hat man schon jetzt eine einheitliche Bedienung aller Programme und dank iCloud eine einheitliche Verbindung und Sync. aller, aller Sachen. Und all das ohne Gleichmacherei. Jede Geräteklasse hat Stärken und Schwächen in der Bedienung und diese auszugleichen mit einem System heißt einfach nur den Geräteklassen die Stärken wegzunehmen und eine durchschnittlich gute Bedienung überall zu haben.

Ich hab beruflich jeden Tag den Vergleich: Viele Windows-Kunden, viele Android-Kunden, viele iOS-Kunden, eine mit OS X. Und Probleme gibt's immer nur mit Windows-Kunden. Die Apple-Kunden melden sich 1,2 mal im Jahr um was neues zu lernen, die Android-Kunden sind gefrustet wie wenig geht, wenn sie ein Android-Smartphone und zusätzlich (normalerweise von einem anderen Anbieter) ein Android-Tablet haben. Die iOS-Kunden sind durch die Bank zufrieden und auch älteren Menschen ist das Bedienkonzept (im Gegensatz zu WP) gut zu vermitteln.
 
@baeri: Wer entscheiden, welche APPs man "wirklich braucht"? Ich habe bei WP diverse Apps nicht gefunden, die ich "brauche".

Desweiteren, frag Dich mal, warum iOS einen besseren Ruf hat. Einen guten Ruf muss man sich erarbeiten, der fliegt einem nicht zu.

mein erstes iPhone (3GS, geschenkt bekommen) hat auf Anhieb alles gemacht, was ich wollte. Mein erstes WP, ein Lumia 920, hatte diverse Defizite (darauf gehe ich jetzt nicht ins Detail ein). Dabei war das Lumia ein sehr schönes gerät, lag gut in der Hand und WP lief auch sehr flüssig drauf, aber es war für einiges, was ich eben so täglich mache, nicht nutzbar oder nur mit sehr weitreichenden Kompomissen, zu denen ich nicht bereit war.
 
@iPeople: das deckt sich mit meinen erfahrungen. windows phone 8/8.1 ist wirklich gut, aber für mich waren es auch zuviele kompromisse weswegen ich es dann aufgegeben hatte, dabei finde ich windows phone als os selbst super.
 
@Balu2004: Definitiv, das OS ist wirklich gut, es läuft auf Geräten mit schwacher Hardware und ist einfach zu bedienen.
 
@SteffenB: dein beruflicher Vergleich hinkt.

Dass von den iOS Usern weniger Anfragen kommen als von Windows Usern dürfte logisch sein. Das sind Systeme, die für vollkommen andere Zwecke gebaut sind und genutzt werden und nur wenige Leute können ernsthaft einen Windows PC durch ein iOS Gerät vollständig ersetzen. Also vergleichst du Äpfel und Birnen und das ist Unsinn.

Natürlich gibt es bei einem offenen System mehr Möglichkeiten als bei einem in sich völlig abgeschotteten System - und damit auch mehr Möglichkeiten, etwas falsch zu machen. Wenn ich eine Maschine mit einem einzelnen Schalter für AN/AUS habe, generiert das auch weniger Anfragen, als wenn eine Maschine ein Bedienpanel mit vielen Funktionen hat. Letztere ist leistungsfähiger und damit auch komplexer.

Dass sich älteren Menschen das Bedienkonzept von WP schlecht vermitteln ließe, würde ich in diesem Fall auch eher darauf zurückführen, dass derjenige, der es vermittelt, nicht davon überzeugt ist und andere Systeme bevorzugt. iOS ist weder intuitiver zu bedienen noch einfacher aufgebaut.

Das Problem ist eher, dass diejenigen, die die Bedienung von iOS Geräten gesehen haben, viel zu oft erwarten, dass halt so jedes Mobilgerät funktionieren müsse und alles, was anders funktioniert, schlechter ist. Ist es aber nicht.
 
@der_ingo: wie soll ich denn bei so viel einseitigen "Vorwürfen" darauf antworten?

99 von 100 Menschen (meine Erfahrung außerhalb der Technikerwelt) soll keine 1.000 Einstellmöglichkeiten. Das hat Apple verstanden, Microsoft nicht. Vergleich doch bitte einmal OS X mit Windows dann weißt du was ich meine.

Die Anfragehäufigkeit habe ich auch im direkten Vergleich zwischen Windows Phone 8.1 und iOS. Und ich bezog mich ja explizit auf Windows-Smartphones - da hinkt also nix.
Und mir ist Windows auf den Smartphones und Tablets lieber als Android, bedeutend lieber. Daher bin ich - du meinst ja sicher mich - sehr unvoreingenommen ran gegangen. Schon aus Eigeninteresse, denn sind meine Kunden mit meiner Empfehlung und den Geräten nicht zufrieden fällt das selbstverständlich auf mich zurück. Logo, oder? Ich habe jetzt ein Dutzend Lumias an den Mann / die Frau gebracht und so viel Aufwand hatte ich noch nie mit irgend welchen Geräten - weder iOS noch Android. Ich habe davon also wieder Abstand genommen, denn der Aufwand für mich steht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen.
Und meine VHS- und Computer Club Erfahrungen kannst du mir auch nicht weg diskutieren. Ich bin mittlerweile bei 3 VHSen und überall stehen die Surfaces als Klassensätze rum und keiner will sie haben oder nutzen. Alle Schulungsleiter versuchen, die unters Volk zu bringen - wenigstens in Einführungsveranstaltungen zum Thema Tablets: ohne irgendeinen Erfolg. Aber richtig: die sind alle zu blöd oder nicht überzeugt oder haben alle nicht verstanden, wie leistungsfähig das System ist. Nein: Es lässt sich einfach umständlich bedienen.

Mit der Komplexität von Systemen wäre ich an Deiner Stelle ganz, ganz vorsichtig und auch mit der Leistungsfähigkeit. Nur weil etwas kompliziert zu bedienen ist ist es noch nicht leistungsfähiger. Hinter iOS und OS X steckt die gleiche Basis und es werkeln die gleiche Dienste im Hintergrund. Einzig die Oberfläche ist für mobile Geräte mit kleinem Bildschirm optimiert und vereinfacht - das ist alles. Sämtliche Apple-Programme lassen sich nahezu identisch auf dem Desktop und auf mobilen Geräten bedienen, auch alle Dienste sind überall eingebaut.

Übrigens: Der Kunde ist König und wenn der erwartet, dass etwas wie iOS oder Android funktioniert wäre jeder Hersteller mit dem Klammerbeutel gepudert, der sich dem widersetzt - sieht man ja auch an der Marktakzeptanz von Windows Phone.
 
@iPeople: wenn du mit den besseren ruf kommst, dann erklär mal die debatte zwischen OSx und Windows? Oder Linux...

=> aber ihr habt schon recht... jedes OS hat so seine vorteile... Nur dieses auf Anhieb klappt alles ist wohl der größte Fail den ich je gehört habe... Bei jedem neuen iPhone kommen Kommentare was alles nicht geht... bei der Apple Watch jetzt das selbe... TUT mir leid aber so gut ist das iPhone auch nicht... => SteffenB vergleich ein unter 100€ WP mit nen iPhone ^^ das ist einfach nur Krank!
 
@baeri: Welche Debatte zwischen OSX, Windows oder Linux? Was soll der Nebenkriegsschauplatz? Irgendeinen guten Ruf müssen iPhones nunmal haben, sonst würden Kunden abspringen und keine neuen dazukommen. Das kannst Du nunmal nicht abstreiten.

Wenn Du mit SteffenB ein offenens Diskusionsthema hast, wende Dich bitte an ihn und zieh mich nicht mit rein.
 
@frilalo: Das ist keine Strategie, sondern der Markt gibt das her. Die Leute sind eben bereit, dafür mehr Geld zu bezahlen. Wenn MS oder Google einen solchen Kundenstamm hätten, würden sie es auch machen. Haben sie aber nicht, genau wie Lada ihre Autos nicht an die Reichen verkaufen können.
 
@frilalo: klar, kann das jeder.

das Zauberwort heißt wie sonst auch: künstliche Verknappung! es darf nicht zum Massenprodukt werden. zumindest muß man das ne lange Weile verhindern, bis sich ein Hype gebildet hat und es zum quasi-Statussysmbol erhebt. mein iPhone 4 hab ich aus der Familie übernommen, weil ich es als iPod an meinem Autoradio nutzen kann. zum Telefonieren hab ich aber nen Androiden (Galaxy Note).

wenn es wenig eines begehrten Gegenstandes gibt, dann steigen die Preise: Beispiel gefällig? ... man nehme den ein Handy und verkaufe es nur über einen Anbieter pro Land und die Kunden der anderen Anbieter werden schon neidisch.
 
@MahatmaPech: Lumia 640 Dual Sim LTE lässt grüssen ^^
 
@MahatmaPech: Sorry wie kann mann bei 6 iPhones die pro Sekunden verkauft werden von künstlicher Verknappung reden!?
 
@psyabit: man erinnere sich an die Anfänge. daß man mittlerweile so viele iMer verkauft, mag sein, jedoch waren es früher Zustände bei der Telekom. da wurde einem mitgeteilt, wann man sein iPhone abholen könnte, wobei dieser Termin auch nicht immer eingehalten werden konnte. sowas ist für mich Verknappung ... Nachfrage größer als Lieferbarkeit.
 
@iPeople: Du weißt aber schon, dass z.B. das neue Samsung Galaxy S6 und S6 Edge mindestens genau so teuer sind, wie iPhone 6 und 6 Plus?!
 
@Nivek92: na dann ist doch Samsung auf dem besten Wege, massig Profit zu machen.
 
Gerade beim iPad wundert es mich, mit dem air 2 bekommt man für 450 Euro das beste preisleistungs Tablet. Das iPhone hingegen finde ich 150 Euro zu teuer.
 
@wolver1n: Wird wohl daran liegen, dass man damals wesentlich mehr bezahlt hat. Mein iPad 3 wird noch solange halten dürfen, wie es läuft. Wozu neu kaufen?
 
@wolver1n: in Apple-Verhältnissen gerechnet hast du sicherlich recht.
 
@wolver1n: Bei iPads wundert es mich auch etwas, da sie ja hier eher günstiger als die Konkurrenz sind. Ich hatte vorher ein Nexus 7 2012 und war damit auch zufrieden, aber ein iPad mini mit Retina Display für grade mal 20 Euro mehr ist dem Nexus 7 doch wesentlich überlegen. Ein Nexus 9 ist ebenfalls teurer als ein iPad Air (1. Generation). Solange Apple kein iPhone für unter 250 Euro verkauft, bleibe ich dort aber im Android-Lager. Bei Tablets muss man aber einfach sehen, dass es da insgesamt eine Marktsättigung gibt und die Wachstumsraten daher niedriger ausfallen.
 
Da die Macs mittlerweile mehr Umsatz machen als die iPads dürften sie im Artikel ruhig auch erwähnt werden - bei 11% Wachstum. Und auch der Bereich "Services" mit 5 Millarden Umsatz ist ja recht groß...
 
@SteffenB: Ist echt schon brachial diese Zahlen. Die könnten mir mal 10.000,-€ überweisen und würden es nicht mal merken. Ist haltn Prototyp irgendeiner Applewatch mal runtergefallen. ^^

Die Zahlen zeigen aber auch recht deutlich, dass es nicht am Ökosystem und die Verbindung aller Geräte miteinander sein kann. Sprich, dass viele dinge die an diesem System so gut sein sollen, am ende gar nicht ausschlaggebend sind. Da es hier ja fast nur die iPhones sind die diese enormen Zahlen generieren. Und das wohl weil Apple als Marke ein Statussymbol ist.

Und wenn die Tablet Verkäufe rückläufig sind, stimmt es wohl doch nicht, dass sie vermehrt in Unternehmen zum Einsatz kommen.

Naja dem Umsatz und Gewinn tuts jedenfalls nicht schaden. Wobei die Umsatzsteigerung nicht die des Gewinns erklärt. Hier würde mich mal Interessieren warum er so hoch ausfällt.
 
@daaaani: Verstehe nicht, was Du meinst. Der Umsatz ist um 25% gesteigert worden, der Gewinn lediglich um 13%.
 
@daaaani: ja, die enorme Abhängigkeit vom iPhone, die seit Jahren immer weiter steigt, ist sehr ungesund und sollte Anlass zur Sorge bei den Verantwortlichen geben.

Allerdings ist das iPhone - so war es vor ein paar Jahren auch bei mir als bis dato reiner windowsnutzer - der "Anfickser". In dessen Sog werden weitere Produkte erworben wie ein Mac, ein Apple TV oder eben ein iPad. Und dann spielt das Ökosystem für den Kunden, aber auch für Apple seine Stärken aus. Es ist wirklich einfach, in diesem Ökosystem zu arbeiten und zu "leben" und durch die Vorteile generiert das auch mehr Umsätze für Apple, weil ich mir sage, ich kann das gut nutzen. Z.B. Bei der familienfreigabe ist es so, dass ich und 4 andere Leute immer mal jeder Apps, Filme, TV, Musik, Hörbücher, Bücher kaufen und die anderen sie ja auf allen Geräten dann kostenfrei nutzen können. Irgendwie hat das dazu geführt, das jeder von uns mehr kauft, weil keiner der sein will, der am wenigsten beiträgt. Und schon ist der Umsatz im Ökosystem mit uns 5 höher als er wäre wenn wir Einzelkämpfer wären.

Zur Abhängigkeit vom iPhone. Mit der wasch wird diese leider gerade weiter zementiert. Warum ist die nicht auch vom iPad oder Mac aus konfigurierbar. Dann könnte sie daheim mit Wifi und unterwegs mit Hotspots und iPad auch alles, wenn das iPhone nicht in der Nähe ist...

Aber auch ohne iPhone und iPad, mit Macs, Apple TV und Co. wäre Apple immer noch ein ziemlich großes IT-Unternehmen mit da. 30 Millarden Umsatz im Jahr. aber eben keine 250.,.

Die Tablet-Verkäufe sind ja auch auf dem Gesamtmarkt rückläufig. Die Leute kaufen halt nicht alle 2 Jahre ein neues. Ich sehe die iPads jetzt öfter in Schulen (GB), Kneipen (als mobiles Bestellsystem) oder als mobiles präsentationssystem bei Fotografen und Architekten. Aber in der Masse hast du vollvollen recht sind sie nicht im beruflichen Einsatz.

So eine Überweisung oder eben eine Apple Watch Edition zum Verkaufen hätte ich auch gern...
 
@SteffenB: "ja, die enorme Abhängigkeit vom iPhone, die seit Jahren immer weiter steigt, ist sehr ungesund und sollte Anlass zur Sorge bei den Verantwortlichen geben."

Sehe ich bei diesen Gewinnen nicht so. Mit soviel gewinn und Barvermögen, kann diesen Unternehmen nicht wirklich was passieren außer, dass es irgendwann einmal im Smartphone Bereich keine Rolle mehr spielen könnte. Firmen in dieser Dimension sind nahezu unkaputtbar. ^^ Da wäre eine Zerschlagung realistischer.

Den Rest den du beschreibst, die Mitnahmeeffekte scheinen wohl so nicht oder kaum stattzufinden. Denn dann wären die iPhone Verkäufe nicht so dominant. iPohnes sind begehrt und wenn wir ehrlich sind, gibt es dafür keine rationale Erklärung nur eine emotionale.

Das mag alles für ideologische Menschen die eine Rolle spielen für Investoren eben eine andere. Ich kann diese Dynamik die sich die Firmen gegenseitig auferlegen nur für gut heißen.
 
@daaaani:
Apple hatte schon einmal ohne Ende Geld: In den 80er und 90er Jahren. Hat Ihnen nur nix genutzt. Das Geld war in wenigen Jahren. Man war damals extrem abhängig vom Apple II und neue Produkte wie Lisa und Macintosh "zündeten" nicht. Und dann stand Apple irgendwann kurz vor der Insolvenz.
Auch IBM galt ja mal als unkaputtbar. Gut kaputt sind sie nicht, aber relativ bedeutungslos.

Auch bei Microsoft ist das ja aktuell gut zu beobachten: Natürlich machen sie noch reichlich Umsatz und Gewinn. Aber sie waren viel zu abhängig von Windows und Office (beide Desktop) und müssen jetzt unter größten Schwierigkeiten versuchen, das Ruder rumzureissen und neue Geschäftsfelder bedienen oder entwicklen. Wie schwer das ist sieht man ja an Windows Phone.

Zu den Mitnahmeeffekten: die Macs haben ein durchschnittliches Wachstum von 12 - 18 % im Jahr seit vielen Jahren und in einem Markt der seit Jahren schrumpft. Der App Store und iTunes Umsatz steigt und steigt und steigt - das liegt nicht nur am iPhone. Itunes macht mittlerweile fast 5 Milliarden Umsatz im Quartal und das ist auch viel Film und Co.
Mittlerweile kenne ich auch viele Menschen, die sich eine Apple TV gekauft haben und dort Dinge kaufen oder auf dem iPad kaufen und dann über Apple TV auf dem Fernsehgerät schauen usw.

In einem gebe ich dir recht: eine rein rationale Erklärung für die iPhone-Verkäufe gibt es nicht. Das hängt an vielem: am Produkt, klar. Aber eben auch am - wie ich finde - weltweit besten Marketing; am Image von Apple als Firma mit coolen Produkten; am Lifestyle-Faktor; natürlich auch am einfachen OS mit sehr einfachen One-klick-lösungen zum Teilen von Dingen; an der simplen Einrichtung in einer Minute mit Apple ID; an der Vernetzung mit anderen Apple-Geräten; auch an der allgemeinen Erfolgswelle (bist du mal richtig erfolgreich, läuft oft weiter so, weil für die Kunden am Erfolg ja irgendwas dran sein muss und jeder auch gerne erfolgreich wäre) und es liegt auch an den geschickten Deals, die Apple immer wieder macht (Medienbranche, Telekom-Provider usw.)
 
@SteffenB: wenn ich mir die hier Q2/2015: Apple erneut mit Rekord-Quartalszahlen
http://www.iphone-ticker.de/?p=80872 eingebettete Grafik nehme, wundert es mich wie du zu der Aussage kommst das die Macs mehr Umsatz generieren als ipads. Allerdings legen Macs zu.
 
@Balu2004: lt. Der Quellen die ich gesehen habe: 5,43 Millarden (iPad) zu 5,62 (Mac)
 
@SteffenB: das ist korrekt, danke für den hinweis. habe das auch soeben auch auf ifun (http://www.ifun.de/apple-quartalszahlen-iphone-brennt-starker-mac-ipad-weiter-mit-verlusten-76152/) gelesen. china scheint ein guter markt für apple zu sein.
 
@Balu2004: China scheint für Apple sogar DER Markt zu werden. Ist ja auch klar: Nirgends nimmt der Wohlstand so schnell für so viele zu (die negativen Aspekte für viele andere lasse ich an dieser Stelle bewusst weg - dazu ist ja alles gesagt, hier geht es ja um die Quartalszahlen).

Ich denke, bereits im nächsten Quartal könnte China der größte Markt für Apple sein. Das wird auch den Mac-Verkäufen, den App-Stores und der Watch zugute kommen - vielleicht sogar dem iPad.

Die Abhängigkeit vom iPhone macht mir trotzdem Sorgen, denn auch Apple könnte mal einen Flop landen.
 
@Balu2004: Chinesen sind eben die fehlende Freiheit gewohnt.
 
@TiKu: Sie haben zumindest die Freiheit, selber entscheiden zu dürfen, ob sie Apple-Geräte kaufen ;) Sie werden nicht dazu gezwungen.
 
@SteffenB: "Die Abhängigkeit vom iPhone macht mir trotzdem Sorgen, denn auch Apple könnte mal einen Flop landen."

Wenn du dir diesbezüglich ernsthaft Sorgen machst, vermittelst du damit einhergehend aber auch den Eindruck, dass Du Apple selbst nicht wirklich zutraust, den eigenen Markt und dessen künftige Tendenzen im Blick zu haben und mit entsprechend neuen Produktentwicklungen (Standbeinen) auf derartige Umstände reagieren zu können. ;)
 
@KoA: ja, da hast du recht. Aber es gab halt schon mal eine ähnliche Situation. Man war extremste abhängig vom Apple II (lange her, ich weiss) und alle Folgeprodukte (Lisa, Macintosh) floppten. Man hatte auch damals Unmengen an Geld und hat lediglich eine Produktpflege betrieben.

Aber ich hoffe, die Verantwortlichen haben viel aus der damaligen Situation und aus der Situation bei MS in den vergangenen Jahren gelernt.

Ich sehe ja auch, dass Apple sich breiter aufstellt. Vor allem auch immer breiter im Bereich Cloud - wofür Microsoft ja gerade an der Börse hoch gelobt wird.
 
@SteffenB: "[...] Aber ich hoffe, die Verantwortlichen haben viel aus der damaligen Situation und aus der Situation bei MS in den vergangenen Jahren gelernt."

Ich bin mir mehr als sicher, dass Apple aus früheren Fehlentscheidungen die entsprechenden Lehren gezogen hat. Ansonsten wären sie nicht da, wo sie heute sind. :)
 
@KoA: da hast du sicher Recht. Vom quasi insolventen Unternehmen zum wertvollsten Unternehmen der Welt mit einem Rekord nach dem anderen. Hat es wohl noch nicht gegeben in der Wirtschaftsgeschichte.

Ja, die heutige Situation ist mit damals sicher nicht vergleichbar. Vor allem ist das Marketing brillant, man hat ohne Ende Retail Stores, eine Nutzerbasis mit mehr als einer halben Milliarde Nutzer und betreibt geniales Networking im Vorfeld von Produktvorstellungen (siehe Apple Watch)...das passt schon alles. Dazu wirklich gute Produkte - auch wenn man das hier ja nicht sagen darf...
 
@SteffenB: "...das passt schon alles. Dazu wirklich gute Produkte - auch wenn man das hier ja nicht sagen darf..."

Ach, klar darf man das! ;)
 
@SteffenB: "Vom quasi insolventen Unternehmen zum wertvollsten Unternehmen der Welt mit einem Rekord nach dem anderen" Ja, schon beeindruckend was man durch Kopieren, Patenttrollerei und Marketing alles erreichen kann...
 
@TiKu: wodurch auch immer...da geht es Apple dann wohl wie allen anderen, oder?

Jeder guckt von jedem ab, jeder kopiert, jeder versucht die anderen auszutricksen oder zu behindern. siehe dazu auch die Videos von Semper Video zu Microsoft oder "Pirates of Silicon Valley".

Leider läuft das so: Apple klaut die grafische Oberfläche von Xerox, Microsoft diese anschließend von Apple. usw...

Aber falls dein Einwurf tatsächlich ernst gemeint war, ist dir das bestimmt klar.
 
@TiKu: Apple; die Raubkatze unter den Mäusen Unternehmen oder was? xD
 
@SteffenB:

Meinst du ernsthaft, dass es sich noch irgendwie lohnt, mit TiKu jedesmal erneut über seine undifferenzierten Apple-Kommentare zu diskutieren? Ich für meinen Teil bezweifle das. :)

Das einzig Korrekte an TiKus Aussage ist, dass Apple seine enormen Erfolge u.a. durch Marketing erreicht hat. Alles Übrige ist mal wieder, wie von ihm gewohnt, der absolute Mumpitz!

Dass er Apples Versuche, die eigenen Rechte gegenüber der Konkurrenz zu schützen, als "Patenttrollerei" darstellt, zeigt schon mal, wie weit sein diesbezüglicher "Sachverstand" wirklich reicht. Und dass er zudem offenbar auch nicht zwischen bloßem Kopieren und einer Weiterentwicklung zu unterscheiden vermag, ist ein weiteres Armutszeugnis.
Unter diesen Umständen frage ich mich ohnehin, warum er sich eigentlich nicht jeden Tag selbst entsprechend anklagt und kritisiert. Denn nach seiner Sichtweise hat er ja all die bisherigen Erfolge in seinem eigenen Leben schließlich auch nur durch bloßes kopieren von anderen Menschen erreicht. Oder glaubt er vielleicht, dass all das Wissen und die Fähigkeiten, welche ihn heute als Person auszeichnen, hauptsächlich auf seinem Mist gewachsen sind? ;)

"Leider läuft das so: Apple klaut die grafische Oberfläche von Xerox [...]"

Genau das hat Apple ja eben nicht getan! Der Vorwurf, dass Apple im Fall der grafischen Benutzeroberfläche "Diebstahl" begangen hätte, ist ganz einfach falsch, auch wenn Kritiker von Apple diese Fehlinformation immer wieder gerne zu verbreiten versuchen.
 
@KoA: nein, glaube ich nach diversen entsprechenden Dialogen mit ihm nicht.

Du hast mit allem Gesagten sehr recht.

Apropos Kopieren: Ich hab mir eben die "Build" angeguckt. Und ich dachte Microsoft hätte sich darauf beschränkt nur die Keyfeatures von OS X zu kopieren. Aber die ganze Veranstaltung war ja ein einziges Plagiat. Gleiche Hemden, Gesten, Witze, Kameraführung, sogar die Werbespots sehr ähnlich. Und alles in Windows bis ins Detail kopiert. So viel Copy and Paste war noch nie...
 
@SteffenB: Das hat sich doch bereits die ganzen letzten Jahre schon abgezeichnet. Immer wenn z.B. MS versucht hat, eigene Wege zu gehen, scheiterten sie in der Regel (bis auf ganz wenige Außnahmen). Was liegt also näher, als es Apple in so ziemlich allen relevanten Punkten nachzumachen?
Wie oft wurde Apple von Seiten der Konkurrenz kritisiert und belächelt? Aber egal ob Samsung, Xiaomi oder MS... Die wirklich entscheidenden Erfolge stellten sich immer erst ein, nachdem man Apples Wege beschritt und in deren Fußstapfen trat. Insofern beweist sich jedoch abermals, dass Apple mit dem eingeschlagenen Weg völlig richtig lag. Die "Spezialisten", die stets behaupteten, Apple wäre mit der eigenen Strategie nur kurzfristig erfolgreich, verstummen jedenfalls zunehmend und werden durch strategische Nachahmer ersetzt. ;)
 
@KoA: das stimmt alles, aber so krass war das noch nie, oder?

Die Veranstaltung bis ins letzte Detail kopiert von Apple.

Die Werbeclips ziemlich genau kopiert und überhaupt nicht zum Image von Microsoft passend. Dann muss man doch wenigstens das Ganze jetzt schon mit einer neuen Imagekampagne begleiten, oder?

Das Produkt Windows 10: Ein - zugegeben recht gelungener Mix aus Windows 7 und allem, was Apple in den vergangenen 4 Jahren in OS X und iOS eingeführt hat.
- Task View = Mission Control
- Virtual Desktops = Schreibtische
- das neue Startmenü sehr ähnlich Launchpad
- Notification Center = Mitteilungszentrale
- Edge Lesemodus = Safari Readeransicht
- Edge Leseliste = Safari Leseliste
- Edge Extensions = Safari Erweiterungen
- Website Notifications = Safari Website Benachrichtigungen
- neue Suche = Spotlight
- eingebautes Skype = Facetime
- Mitteilungen im Anmeldebildschirm = Mitteilungen im Sperrbildschirm...wobei Microsoft es deutlich übertreibt und der Anmeldebildschirm sehr unübersichtlich wirkt.
- Das Wiedergeben auf einem und Fortsetzen von Medien auf einem anderen Gerät = iTunes in the cloud
- Gemeinsame Codebasis ähnlich des gemeinsamen Entwicklerwerkzeuge für iOS und OS X: xCode sowie der gemeinsamen neuen Sprache "Swift"

Die Desktopbereiche sind ziemlich grottig vom Design...da gefällt mir Metro in Windows 10 fast schon besser - und das will was heißen. Hässlicher als der Desktop und speziell die Symbole geht es kaum.
 
@SteffenB: Tja, Microsoft scheint mittlerweile (im Laufe der letzten Jahre) irgendwie zum absoluten Apple-Fan mutiert zu sein. ;) Selbst Satya Nadella scheint von Anfang an in einem Extrem-Kurs zum Steve Jobs-Verschnitt aufgebaut und ausgebildet worden zu sein. - Das selbe Erscheinungsbild, das selbe Auftreten, und sogar fast identische Gangart und Jobs typische Gesten und Handbewegungen sind auffällig. Das ist definitiv kein Zufall! MS hat offenbar alle wesentlichen Merkmale, welche Apples gigantischen Erfolg ausmachen, Stück für Stück analysiert und versucht diese jetzt alle auf sich selbst zu übertragen, mit dem Ziel, ebenso erfolgreich zu werden. Und möglicherweise funktioniert es ja auch genau so. Wir werden sehen. :))
 
@KoA: ja, das werden wir sehen. Ich glaube nicht daran. Denn trotz allem Kopierens kommt dann ja doch immer wieder Microsoft durch, weil der kopierte Stil nicht passt.

Beispiele:

Warum martert man die Leute 3 Stunden lang mit einer Liveübertragung und gefühlt die Hälfte der Zeit mit Codezeilen? Normalerweise würde man die Dinge vorstellen, sagen was sie leisten und auf im Rahmen der "Build" stattfindende Workshops verweisen. Aber nicht Microsoft.

Warum muss man alle 15 Minuten Aussagen von Experten einblenden, wie toll Windows ist. Ziemlich peinlich!

Dann die völlig überladenen Präsentationscharts - lernt man das nicht schon als Anfänger im 1. Präsentationskurs, dass das nicht geht?!

Menschen erkennen ganz genau, was nachgemacht ist und was nicht und normalerweise geht das nach hinten los.

Beispiele: Coca Cola vs. Pepsi; McDonalds vs. Burger King: Hier hat jeweils der 2. versucht den 1. zu kopieren, um erfolgreicher zu sein. Hat in beiden Fällen nicht funktioniert und die Kunden sind weggelaufen. Erst als beide Firmen sich auf ihre Stärken besonnen haben und wieder eine eigene Identität gepflegt haben ging es wieder nach oben. Man kann Apple zwar imitieren, aber es wirkt dann eben auch wie eine Imitation. Microsoft ist keine Lifestyle-Firma, war es in 40 Jahren nicht und wird es nie werden.

Es ist ein großer Fehler so zu tun als ob man auch so wie Apple ist. Man ist es nicht und sollte sich darauf besinnen, dass man DAS System für produktives Arbeiten hat. Windows wird massenhaft verbreitet - genau wie Office - weil die Leute das Gefühl haben, dass sie damit produktiv sein können.

Ich halte auch den Weg der Universal-Apps für völlig falsch:

1) Apps für mobile System verkaufen sich anders als Apps für den Desktop. Kein Mensch würde professionelle Software im Windows App Store kaufen. Profianwendungen werden direkt vertrieben - schon wegen den 30 Prozent die Microsoft (wie auch Apple) abhaben will.

2) Es gibt mächtige Gegenplattformen wie Steam und Adobe Creative Cloud. All diese Geschichten werden nicht im App Store auftauchen und der Benutzer wird unter Windows nie das Gefühl haben, dass es Universal-Apps wirklich gibt. Die wird es nur für einfache Anwendungen geben.

3) Meine Erwartung an Desktop-Apps ist eine andere als an Smartphone oder Tablet- Apps. Auf dem Tablet will ich schnell mal kurz was unterwegs erledigen, korrigieren usw. - auf dem Desktop will ich sehr produktiv und pixelgenau arbeiten. Alle Apps, die sich mit Tabellen, Datenbanken, Bild- und Videobearbeitung, Layouten, Entwicklung von Apps usw. beschäftigen wird es auf Tablets nicht geben oder eben in einer ganz anderen Form. Das Arbeiten auf dem Desktop funktioniert halt ganz anders als auf dem Tablet Ich habe z.B 2 Monitore und bei vielen Programmen auf dem 30" das Bearbeitungsfenster und auf dem 24" die Tools dafür und den Finder oder eine Bilddatenbank. Viele produktive Leute haben das so und eine Anwendung muss also für den Desktop anders Design sein, fanden Ansprüchen genügen - Einheits-Apps machen NULL Sinn.

Eigentlich müssten das doch auch die Profis für verstehen?!
 
@SteffenB: Ja, das ist sicher richtig. Was ich aber nicht verstehe: Was treibt eine Firma wie Xiaomi oder auch Microsoft dazu, in derart ungenierter Weise Apple und deren Image so eindeutig und offensichtlich zu kopieren, anstatt mit einem völlig eigenem und entsprechend andersartigem Image gegen Apple zu konkurrieren? Selbes gilt für die Produktbereiche.

Warum muss man sich als Konkurrent von Apple stets zu dritt, zu viert oder zu fünft... in fast immer genau die selben Geschäftsfelder begeben, in denen Apple bereits aktiv geworden ist und das auch noch mit sich kaum wirklich wesentlich unterscheidenden Produkten, anstatt nach völlig anderen Märkten zu suchen, in denen innovative Produkte bisher noch fehlen?

Aber gut, das führt jetzt wahrscheinlich doch etwas zu weit, als das sich das hier ausdiskutieren ließe. ;) Es wird jedenfalls interessant zu beobachten, wie sich das Ganze zukünftig noch entwickelt.
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