Wie Moto 360 & Co.: Samsung kündigt runde Gear-Smartwatch an

Mit seiner Gear-Reihe war Samsung einer der ersten Hersteller, der voll auf den Trend Smartwatch setzte. Jetzt hat der koreanische Konzern eine neue Gear-Generation angekündigt, die erstmals mit einem runden Display ausgestattet sein wird. mehr... Samsung, Samsung Gear, Watchface Bildquelle: Samsung Samsung, Samsung Gear, Watchface Samsung, Samsung Gear, Watchface Samsung

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Werde ich mir auf jedenfall anschauen. Bis jetzt war ja die Huawei Watch mein Favorit. Scheint aber noch zu dauern bis die released wird
 
@Boombastic: Samsung Uhren funktionieren leider nur mit Samsung-Handys. Obwohl Tizen anscheinend ein gutes OS für die Uhren ist, würde man sich wohl mit Android Wear nicht so sehr für die Zukunft einschränken.
 
@floerido: Upps, das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm.
 
OK okay, ohne Anbindungsmöglichkeit zu ALLEN mind. Android-Handys, ohne Funktionseinschränkungen ist das Ganze natürlich schon wieder weniger interessant, denn nen Samsung Smartphone aus Joghurtbecherplaste ist keine Option.
 
@nize: samsung hat seine design linie nun schon seit einem knappen jahr umgestellt und abgesehn von den low end geräten kamen kaum noch geräte aus "plaste" raus. (A3,5,7,Alpha,Note4,S6) also wenn du nun in dem preis bereich von low end geräten guckst dann wirst du auch bei anderen herstellern kaum welche finden die voll alu sind etc. und ganz davon abgesehn hast du da dann ein super schönes sparatnisches pure android mit gefühlten 5 optionen. touchwiz hin oder her die einstellungsmöglichkeiten die man bei samsung hat sind vielfältig und sowas findet man kaum bei einem anderen hersteller.
 
Eine gute Wahl. Habe die Moto 360 und ist für die 1st Gen schon ganz okay und die einzige Option für eine Smartwatch. Ich fürchte nur, dass Samsung einen vermutlich viel zu hohen Preis aufrufen wird, der nicht konkurrenzfähig zur Moto 360 sein wird, weil Samsung einfach auf zu hohem Ross sitzt. Generell zu begrüßen ist diese Entwicklung jedoch durchaus.
 
Ich finde den Nutzen der Smartwatches bisher nicht besonders groß. Sind meiner Meinung noch zu "klobig" und der Akku hält leider nicht sehr lange.
Was mir wiederum gefällt, ist die Spielerei mit den austauschbaren Ziffernblättern. Ziemlich Geil! ;)

Mal sehen wohin der Weg geht...
 
@Techgek: nja das mit dem akku haben wir zur zeit bei allen geräten die ein display mit cpu und ram haben und sofern man nicht abstriche machen will wird das auch erstmal so bleiben denn die akkutechnologie haben sie ganz schön schleifen lassen in den letzen jahren. was den nutzen angeht ist es wie mit allen sachen. manche haben einen nutzen und manche halt nicht. es ist ja nicht so das jeder eine haben muss. ist ja kein apfel drauf ;D
 
"Samsung kündigt runde Gear-Smartwatch an"

Eigentlich relativ unsinnig, bei einer Smartwatch, welche ein umfangreiches Funtionsspektrum bieten soll. Ursprünglich ergab sich ja die runde Form klassischer Armbanduhren funktional aus der technisch bedingten Kreisbewegung der Uhrzeiger. Heutige Smartwatches haben jedoch sehrviel mehr Funktionen, bei denen eine eckige Darstellungsfläche schlicht viel nützlicher ist, als eine runde Displayform. Und da sich aus Effizienzgründen die äußere Grundform einer Uhr nahe an der Dysplayform orientiert, ist auch klar, dass Smartwatches mit eckiger Form stets besser auf die umfangeichen Möglichkeiten einer Smartwatch ausgelegt sind, anstatt Vertreter der Gattung "Smartwatch", welche eine runde Form mitbringen.
Bei runden Smartwatches wird quasi estätisches Empfinden, welches zudem längst nicht von jedem Menschen geteilt wird, der Funktionalität übergeordnet. Darum ist es aus meiner Sicht auch mehr als fragwürdig, womit derartige Fehlkonstruktionen überhaupt die Bezeichnung "Smartwatch" verdienen. Denn letztendlich ist es doch ziemlich unsmart, ein Gerät in seinen funktionalen Eigenschaften deutlich einzuschränken, nur um dem Aussehen einer herkömmlichen Armbanduhr zu entsprechen.
Bei Fernsehgeräten gestalten die Hersteller ja übrigens aus genau den selben Gründen auch keine Geräte mit runden Displays, da dies die Darstellung der entsprechenden Inhalte erheblich einschränken würde.
 
@KoA: Absolut korrekt und gut geschrieben! Ein Glück für mich, dass ich ohnehin eckige Armbanduhren bevorzuge. :)
Wie heißt es so schön: Wer nichts weiß, macht 'nen Kreis. :D
 
@Zaebba: Danke! :) Viele Leute scheinen beim Thema "Smartwatch" noch nicht wirklich realisiert zu haben, dass bei dieser Gerätegattung das Anzeigen der Uhrzeit nicht mehr die Hauptfunktion ist, wie noch bei bisherigen Armbanduhren, sondern die Uhrzeitanzeige nur noch ein zusätzliches Feature neben etlichen anderen Funktionen ist. Ganz genauso verhält es sich doch auch beim Smartphone. Da ist die ursprüngliche Hauptfunktion, nämlich das Telefon, doch auch nur noch ein Nebenfeature, welches von etlichen Kunden sogar so gut wie gar nicht mehr genutzt wird, weil stattdessen eher alternative Möglichkeiten, wie z.B. WhatsApp, iMessage oder Skype genutzt werden.
 
@KoA: Du vergisst da etwas. Eine Uhr ist primär ein modisches Accessoire - technische Belangen sind als sekundär abzustufen. Wie man anhand der Uhrenverkäufe erkennen kann werden runde Formen als ästhetischer beurteilt. Die absolute Minderheit denkt so informatisch und sachlich wie du und zählt die technischen Vorteile der Formgebung auf - das interessiert die breite Masse einfach nicht. Das selbe Phänomen haben wir doch im Autobau: Die rückwärtige Sicht nimmt durch die aktuelle Formgebung teilweise lächerliche Formen an, - die Kunden kaufen trotzdem - denn das Design gefällt. Thats it!
 
@SpiDe1500: "Eine Uhr ist primär ein modisches Accessoire"

Das ist leider eine mittlerweile oft geäußerte Fehleinschätzung. Herkömmliche Uhren sind seit jeher hauptsächlich Zeitmesser. Anderenfalls gäbe es in der Mehrzahl Uhren, die außer eines "schmucken Aussehens" keine funktionierende Zeitmessfunktion bieten.

"Wie man anhand der Uhrenverkäufe erkennen kann werden runde Formen als ästhetischer beurteilt."

Smartwatch sind aber, wie bereits oben erwähnt, wegen ihres völlig anderen Funktionsumfangs, keine Uhren im herkömmlichen Sinne, auch wenn sie die Bezeichnung "Uhr" im Namen tragen und ebenso ans Handgelenk gebunden werden.
Und ganz egal, wie man es auch zu drehen versucht... Fakt ist ganz einfach, dass runde Smartwatches, aufgrund ihrer Formgebung grundsätzlich funktionale Kompromisse eingehen
müssen, die bei Anwendung einer eckigen Form nicht hinzunehmen bzw. einzugehen sind.

"Die absolute Minderheit denkt so informatisch und sachlich wie du und zählt die technischen Vorteile der Formgebung auf - das interessiert die breite Masse einfach nicht."

Mag sein, dass viele Leute die funktionalen Unterschiede zwischen runden und eckigen Smartwatches bisher noch nicht so wirklich wahrgenommen haben. Immerhin gibt es diese Geräte ja auch noch gar nicht so lange, um diesbezüglich selbst Erfahrungen mit entsprechend funktionsreich ausgestatteten Smartwatches machen zu können. Aber spätestens im täglichen Umgang mit einer umfangreich ausgestatteten Smartwatch wird man recht schnell feststellen, an wieviel Stellen die eckige Formgebung klare Vorteile beweist.

"Das selbe Phänomen haben wir doch im Autobau: Die rückwärtige Sicht nimmt durch die aktuelle Formgebung teilweise lächerliche Formen an, - die Kunden kaufen trotzdem - denn das Design gefällt. Thats it!"

In deinem hier gebrachten Auto-Beispiel resultiert der Kompromiss bezüglich der eingeschränkten Rundum-Sicht bzw. der geringeren Sicht nach hinten aber keineswegs nur aus Gründen eines schöneren, schmuckeren Aussehens, sondern hängt sehr viel eher mit der Absicht zusammen, den Energieverbrauch eines Fahrzeugs deutlich zu beeinflussen, welcher ja durch die jeweilige Formgestaltung eines Fahrzeugs maßgeblich mitbestimmt wird. Allein schon von diesem Aspekt her, ist dein Beispiel nicht wirklich mit der Formgestaltung in Sachen Smartwatches gleichzusetzen.

Davon abgesehen denke ich, wenn die Kunden wirklich die Wahlmöglichkeiten haben, entscheiden Sie sich in Sachen Smartwatches letztendlich überwiegend für die Form, welche die bessere Nutzbarkeit des gebotenen Funktionsumfangs ermöglicht. Selbiges trifft übrigens auch auf die Hersteller entsprechender Smartwatches zu.

Und nicht zuletzt im Bezug auf die Verbaumöglichkeit von entsprechender Akku-Technologie in eine Smartwatch, würde ich der eckigen Bauweise momentan schlicht die besseren Grundeigenschaften zugestehen.
 
@KoA: "Das ist leider eine mittlerweile oft geäußerte Fehleinschätzung. Herkömmliche Uhren sind seit jeher hauptsächlich Zeitmesser."
Das ist deinerseits eine Fehleinschätzung, die inzwischen völlig überholt ist. Durch das ständige Mitführen eines Smartphones / Handys wäre das redundante Mitführen eines Zeitmessers völlig unsinnig. Die Uhr ist ein modisches Accessoire, dabei bleibe ich.

"Smartwatch sind aber, wie bereits oben erwähnt, wegen ihres völlig anderen Funktionsumfangs, keine Uhren im herkömmlichen Sinne, auch wenn sie die Bezeichnung "Uhr" im Namen tragen und ebenso ans Handgelenk gebunden werden."
Das sehe ich ebenfalls anders. Smartwatches sind Substitutionsgüter zu Uhren, entsprechend ist es völlig legitim den gleichen Maßstab anzulegen. Smartwatches werden erst akzeptiert werden, wenn sie in der Lage sind normale Uhren "abzulösen".
Du denkst viel zu Geeky, es geht hier um den 0815 MediaMarkt Nutzer, denn dieser entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Produktes.

Das Thema mit der Rundumsicht ist auch einfach nur falsch, entschuldige bitte. Ich verweise hier einfach mal auf Google. Ein kleiner Link (unter vielen): http://www.t-online.de/auto/technik/id_68007952/autodesign-schiessscharten-statt-rundumsicht.html

Die Designform setzt sich durch, da es die Designer wollen. Mit cW - Werten hat das sehr wenig zu tun.
 
@SpiDe1500: ""Herkömmliche Uhren sind seit jeher hauptsächlich Zeitmesser."

Das ist deinerseits eine Fehleinschätzung, die inzwischen völlig überholt ist. Durch das ständige Mitführen eines Smartphones / Handys wäre das redundante Mitführen eines Zeitmessers völlig unsinnig."

Das ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass
bisher übliche Armbanduhren hauptsächlich mobile Zeitmesser sind. Dass Uhren dabei auch Schmuck sein können, steht außer Frage. Aber dass Uhren heute keine Uhre mehr seien, sondern in der Hauptsache nur Schmuck, ist ziemlicher Unsinn.

Anderenfalls wäre ja ein iPod plötzlich ebenso kein iPod mehr, nur weil man in der anderen Tasche jetzt zusätzlich ein iPhone hat, welches ebenso wie der iPod in der Lage ist, die eigene Musik abzuspielen.

"[...] es geht hier um den 0815 MediaMarkt Nutzer, denn dieser entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Produktes."

Glaubst du ernsthaft, der 0815 MediaMarkt-Nutzer ist nicht daran interessiert, z.B. empfangene Text-Nachrichten in möglichst angenehmer Weise auf seiner Smartwatch angezeigt zu bekommen, anstatt wegen, durch runde Displays unnötig abgeschnittener Bildinhalte, jedesmal zum Hieroglyphenleser zu werden? ;)
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