Sony versucht Klage aufgrund des Hackerangriffs 2014 abzuwehren

In gut zwei Wochen startet die erste Anhörung vor einem US-amerikanischen Gericht, das eine Klage betreffend des Hackerangriffs auf Sony im vergangenen Jahr zu verhandeln hat. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens hatten die Klage ins Rollen gebracht. mehr... Sony Pictures, The Interview, Sony-Hack Bildquelle: IMDB Sony Pictures, The Interview, Sony-Hack Sony Pictures, The Interview, Sony-Hack IMDB

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Deutsche Kundendaten sind Ramschware.. fragt den BND oder die Bundeskanzlerin
 
...die möchten die vielleicht haben, aber verkaufen wird der BND die nicht gerade...
 
@toco: ja an wen auch? NSA hat sie ja schon
 
Also in Kurz: die beiden haben nun Schisse, das sie irgendwann demnächst die Opfer von Nord Koreanischen (Identitäts)Killerkommandos werden könnten ? Und daher muss die Klage sicherheitshalber schön weit weg von Nord Korea, sprich in den USA eingereicht werden ?
Oder lässt das Rechtssystem an Sony Hauptsitz nur einfach nicht schön hohe Klagesummen zu ?
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Nicht gut fände ich, wenn es demnächst eine News gäbe a la: Gewonnene Mitarbeiter (Massen)Klage führte zu Konkurs von Sony.
 
@DerTigga: Nein, die beiden handeln richtig. Alles was du als Angestellter tust fällt rechtlich auf das Unternehmen zurück, AUßER das Unternehmen kann dir grobe Fahrläßigkeit nachweisen.

Dann haftest du - im Übrigen auch in Deutschland - privat für Schäden, die aus deiner Arbeit resultieren. (Auch dann, wenn du das Unternehmen bereits verlassen hast)

Nun stelle man sich vor mit den Daten von Sony werden in absehbarer Zeit "Millionen-Schäden" verursacht. Sony wird dafür Köpfe rollen lassen wollen und die Schuld jemandem in die Schuhe schieben. Da kommt ein "Grob-fahrläßig handelnder IT-Administrator" genau recht. Die beiden wollen nun wohl einfach im Vorfeld klar stellen, dass sie auf bestehende Probleme hingewiesen haben, dies aber ignoriert wurde. (Im Nachgang wäre so etwas immer unglaubwürdig(er))
 
@DerTigga: http://de.wikipedia.org/wiki/Sony_Pictures_Entertainment
"Sony Pictures Entertainment (SPE) ist als US-amerikanisches Tochterunternehmen"

Man klagt im Heimatland des Konzerns, warum sollte man in Nord Korea versuchen zu klagen (von dem abgesehen dass es fraglich ist, dass Ausländer dort überhaupt die Möglichkeit hätten)? Die Klage ist absolut im richtigen Land eingereicht, von US Mitarbeitern gegen eine US Firma.

Sony hat grob fahrlässig gehandelt und dadurch sind vertrauliche persönliche Daten abhanden gekommen, die Klage ist völlig legitim und ich hoffe inständig dass Sony Pictures ordentlich auf die mütze bekommt....ist ja nicht der erste Totalschaden bei Sony in Sachen IT Sicherheit gewesen und SOny selbst hat ja verlauten lassen
"man muss abwägen, wenn die Öffentlichkeit über so einen Fall informieren nur n paar Peanuts kostet und die Investition in IT Sicherheit aber Millionen, dann lässt man es halt drauf ankommen"...Fahrlässiger kann man nicht handeln
 
@0711: Ich hatte angenommen, der Firmensitz würde sich auf japanischem Boden befinden. Vor allem deswegen, weil oben im Text NUR Sony steht, aber nicht das was DU bei Wiki rausgesucht hast. Soll nicht heißen, das du nicht Recht damit hast, das es da keine feinen und in dem Fall zu beachtenden Unterschiede gibt - nur gibts der obige Newstext eben infogehaltmäßig nicht anders oder detailreicher her.
Ergo ging ich davon aus, wenn dann: Klage ansich / eigentlich dort, in Japan, einzureichend ?

Ahja, Frau Newsverfasserin hat inzwischen entsprechend nachgebessert.
 
@DerTigga: Sry, aber das ist doch nur eine Ergänzungsnews zu einem schon längeren Fall. Kennt man diese Vorgeschichte nicht, erkundigt man sich. Zudem kann man sofort ableiten, dass wenn es sich um einen Film handelt, es sich um das US Unternehmen Sony PE (Pictures Entertainment) handelt. Denn diese sind die Film Sparte von Sony. Also sind Klagen dagegen in der Regel in den USA einzureichen. Wäre der Mutterkonzern Sony Japan betroffen, wäre eine Klage in den USA übrigens auch gar nicht zulässig.
 
@DerTigga: Keine Panik. Dann kauft Apple die Playstation-Sparte. Die PS3 wird abgestellt, die PS4 kostet dann mit der selben Hardare 1500.- Euronen und alle Apfelkirchgänger brauchen dann plötzlich eine und können fortan nicht mehr ohne leben. Absatz gesichert. Für das iPhone erfindet Apple dann dann was ganz revolutionäres, das noch nie dagewesen ist: Eine App, mit der man die Playstation steuern, Spiele kaufen und das iPhone zum PS4-Controller machen kann.... Die Medien werden dann monatelang schreibe, wie awesome diese Innovation von Tim Cook ist. Alles wird gut.
 
@Chris Sedlmair: Panik habe ich deswegen auch keine, denn ich besitze nur ein einziges Sony Gerätchen, um genau zu sein: ein kleines Standmikrofon, das ich als hochwertiges Headset-Mic nutze bzw. dahingehend modifiziert habe.
Das wird so aber schon garnichtmehr von denen hergestellt.
Rein von daher bzw. sozusagen garantietechnisch könnte es mir also was egal sein, ob Sony untergeht oder nicht. Ist es mir aber dennoch nicht.
Muss wohl auch was mit den gut 2, eher schon 3 Jahrzehnten zu tun haben, in denen ich mich sowas wie an die Existenz dieser Marke "gewöhnt" habe.
Ich finde es jedenfalls echt schade, das man die Hacker nicht schnappen konnte und denen den allergrößten Teil der entstandenen und sicher noch entstehenden Kosten aufs Auge drücken kann. Und das dennoch, auch wenn Sony unbestritten seinen Teil dazu beigetragen hat, das die so weit bzw. so tief ins System rein kamen.
 
@DerTigga: Naja. ich habe so viele renomierte CE-Marken schon sterben sehen. Mich berührt das nicht mehr. AMD wäre ein Verlust. Ohne Sony könnte ich leben.
 
@Chris Sedlmair: was hat denn Apple jetzt damit zu tun?
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