PC-Krise: Acer will "bis zum letzten Mann" um den Markt kämpfen

Beim Computer-Konzern Acer will man sich durch die seit Jahren andauernde Krise im PC-Markt nicht einschüchtern lassen. Konzernchef Jason Chen reagierte fast schon mit Trotz auf die schwache Entwicklung des Segmentes und die Abwanderung von immer ... mehr... Acer, Chromebook, Acer C7 Chromebook Bildquelle: Acer Acer, Chromebook, Acer C7 Chromebook Acer, Chromebook, Acer C7 Chromebook Acer

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ich bin zwar immer noch ein anhänger des stationären pc auf dem schreibtisch, aber ich baue mir die kisten selber zusammen. mein allererster pc von 2000 (mit windows me) war noch eine kiste von der stange, die nächste habe ich dann selber konfiguriert und so zuschicken lassen. aber seit dem baue ich auch selbst zusammen. also war ich noch nie ein grosser kunde der fertig pcs.
 
@xanax: Dito. Habe ende 2013 einen neuen zusammen gestellt. Bis ende 2016 musser noch, dann darf auch wieder was neues her.
 
@knirps: echt jetzt? Also meine Kiste ist von 2011 mit nem i5 2500k und inzwischen einer Geforce 660Ti (meine 570 ist in der Garantie abgeraucht und deswegen diese Karte als Ersatz) Und da läuft noch jedes Spiel einwandfrei. Vielleicht nicht auf Ultra etc. aber ich sehe selbst die nächsten 2-3 Jahre keinen Bedarf, die Kiste zu tauschen. Und vermutlich reicht in 3 Jahren eine neue Grafikkarte um nochmals 2 Jahre auszukommen.

Wenn ich mich da an 1999-2002 erinnere. Da konnte man sich praktisch jedes Jahr einen neuen PC kaufen, der dann auch wirklich fast doppelt so schnell war. Die Zeiten sind einfach vorbei.
 
@FatEric: jo echt, an neuen Technologien kommt schnell was zusammen. hdmi 2 oder höher, Direct X 12, USB 3.1 + C-stecker, höhere leistung mit geringerem Stromverbrauch.
Das sind ganz viele Faktoren die sich ständig verändern.
 
@knirps: Und die für 99% der User komplett irrelevant sind.
USB 3.1 kann man zur Not durch ne Karte erweitern, HDMI/DX12 ist Graka Sache, die sind idR eh etwas kurzlebiger. Wobei es noch ne ganze weile dauert bis sich DX12 durchsetzen wird. War ja bei DX 10 und co nicht anders.
 
@Aerith: Ich denke Gamer machen schon mehr als 1% aus, davon bin ich sehr überzeugt.
 
@knirps: Du missverstehst. Es geht darum das die komplette Plattformen verhökern wollen. Nen gamer mit ner Sandy+ Plattform hat alles was er braucht, sofern er einfach eine neuere Graka reinstöpselt.

USB 3.1 ist ja sicher ganz nett, aber dafür braucht man ersteinmal endgeräte die auf diese Bandbreite angewiesen sind. Ich denke es wird derzeit eine Minderheit externe SSDs betreiben und die können USB 3.1 für relativ wenig Geld als Karte nachrüsten. (Verglichen zu einem neuen Komplettsystem)

Woher also sollen die "Reize" für die Kunden kommen um ihr, sagen wir mal 4 jahre altes System wegzuwerfen und neu zu kaufen?
 
@FatEric: Also ich finde die richtige Umwälzung war doch etwas früher. Wenn man sich an die Zeit vor CD-ROM und vor Windows Spielen erinnert. Oder auch die ersten 3D Spiel unter Windows. Ganz früher hatte man doch quasi für jedes Spiel die passende DOS-Bootdiskette. Ich sag nur HighMem... Was man sich damals noch bei jedem Spiel mit Interrupts usw der Soundkarten auseinandersetzen durfte. Also ich fand die Zeit Anfang bis Mitte der 90er eindeutig am spannendsten. Hatte mir grade einen 486 DX2 66MHz gekauft und ein Cousin von mir hatte kurze Zeit später einen der ersten Pentium mit 75 MHz... Da lief sogar Dark Forces mit 640x480 flüssig drauf.
 
@ijones: Ich hatte das Problem mit nem Startmenü gelöst, ob EMS oder XMS, Maus oder CD usw. Mehr als 640kb wird ja nie im leben jemand brauchen, so IBM, hahaha. Mein erster war nen 286er, den 486DX2 66MHz hatte ich auch mal aber da kam noch AMD ins Spiel mit seinem 133MHz-Chip mit Spannungswandler auf das olle 486er Board und die Pentiumbesitzer mit ihrem Fleßkommafehler heulten, da sie wieder für teuer Geld das Schlußlicht bildeten. War doch echt ne geile Zeit.
 
@FatEric: Ich habe nur einmal einen PC zusammengebaut und den habe ich immer noch. Seitdem habe ich nur die HDD gegen eine SSD ausgewechselt, eine bessere Grafikkarte gekauft und RAM aufgestockt. Reicht dicke aus.
 
@xanax: Das ist bei mir ähnlich, nur das mein erster Rechner noch aus Ende der 80er Jahre stammte. Allerdings muss man zugeben, dass mittlerweil die meisten Tablets und sonstigen mobilen Geräten hinreichend schnell sind, für was der Otto-Normal-Verbraucher früher einen PC benötigte. Das sind ein paar Briefe im Monat schreiben und ausdrucken, einmal im Jahr die Steuererklärung und ansonsten reduziert sich das meiste doch auf Internetsurfen und vielleicht mal ein kleines Spielchen spielen. Geht mittlerweile alles hervorragend auch von einem Tablett. Natürlich fürs Briefe tippen besser um eine Buetooth-Tastatur erweitert.
Irgendwie fand ich die PC-Entwicklung in den 90er Jahren spannender (erste 3D-Grafikkarten, große Performance-Sprünge). Der PC wurde da zum Massenprodukt. Heute muss einfach eingestehen, dass für 90% der Tätigkeiten andere Geräteklassen besser geeignet sind (mobiler, weniger Strom).
 
@xanax: Ich sehe das ähnlich wie ijones, auch für so einige die sich die PCs selber zusammenstellen, und für viele normale Anwender sowieso, und überhaupt noch einen Desktop-PC haben wollen, da würde auch ein mini PC wie z.B. auf Basis von Intel NUC, Zotac, oder auch den Lenovo one von Acer mehr als genug reichen (teilweise auch für Spieler). Sicher, man kann sich dann auch die Intel NUC Platine holen, ein Gehäuse von Silverstone, eine mSSD von Samsung und so, bloß billiger als ein Fertiggerät ist das nicht und besser auch nicht unbedingt.
 
Ich denke im Desktopmarkt ist nicht mehr viel Geld zu holen für die Hersteller von "StangenPCs". Wo das Geld liegt, bei klassischen Computern, ist im Notebooksektor, denn da ist es technisch nicht möglich sich die Komponenten einzeln zu kaufen und dann ein Notebook draus zu bauen. Daher denke ich persönlich sollten die Hersteller sich eher auf den Notebookmarkt konzentrieren.
 
Der Standardverbraucher zuhause, der damals einen PC für seine Arbeiten (Internet Surfen, bisschen Office, Fotos angucken) benötigte wandert hin zu mobilen Komponenten. Ist doch selbstverständlich, dass dieser Markt nicht mehr dieselbe Größe hat wie zuvor? Und dies ist ein weitaus größerer Teil als wir Gamer, die (so denke ich) meist zudem noch selbst bauen, statt von der Stange kaufen. Heute kauf ich mir ja schließlich auch kein Grammophon mehr.
 
@xneaerax: ich kann diese Wanderung beim besten Willen nicht erkennen. Meine Bürokratie, meine Verwaltung ja auch das surfen im Netz geschieht überall, wo ich hingucke, primär am PC wenn wir davon sprechen diese Aktivitäten zu Hause durchzuführen.
 
@knirps: DEINE Bürokratie, DEINE Verwaltung... ja deine Welt. Das mag dort richtig sein! Nur um es noch zu ergänzen, ich mache persönlich genau das gegenteilige als Erfahrung. Ich sehe wie immer mehr Leute vom PC weggehen. Um eine Reise zu buchen, Ipad. Steuererklärung, RT Tablet, Office ebenso. Wenn sowas doch einfach von der Couch aus geht, warum einen dicken Rechner hinstellen?
 
@xneaerax: Eine Welt die konvergent ist.
 
Ich baue meine PCs jetzt seit über 16 Jahren selbst.
Die Gründe dafür sind "bis Heute" die selben wie vor 16 Jahren:

1) Schrott-Hardware zu HighEnd-Preisen
Grottig: Netzteil, Mainbaord, Gehäuse, zumeist billigster RAM

2) Unflexibel
An allen Ecken und Enden gibts Einschränkungen - das geht mit dem ned, na das gibts da aber nicht, nur dort >> Aufpreis astronomisch - zum Vergessen.

3) Wenn was mit dem PC ist, dann krachts ordentlich
Kein Auf- oder Umrüsten, BIOS-Updates Fehlanzeige und und und...

Die Firmen sind so unflexibel wie Apple - entweder nimmst das, was wir anbieten, oder vergiss es - und dann raunzenz rum, dass das Geschäft wegbricht.
Über Kurz oder Lang werden die alle aussterben - und das ist gut so!
 
@Zonediver: Wie oben gesagt, im Notebooksektor sieht das anders aus ;) Da gibt es nur wenige Hersteller die die Geräte auch konfigurierbar haben.
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