Fukushima-Betreiber TEPCO wird zu Windows XP-Ausstieg gezwungen

Die japanische Tokyo Electric Power Company (TEPCO), die durch das havarierte Kernkraftwerk in Fukushima traurige Berühmtheit erlangte, gehört zu jenen Firmen, die noch immer tausende Rechner mit Windows XP betreiben. Das wird sich nun wohl durch ... mehr... Street View, Fukushima, Namie-machi Bildquelle: Google Street View, Fukushima, Namie-machi Street View, Fukushima, Namie-machi Google

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Mal sehen wann der erste mit der Begründung der Havari durch XP kommt...
 
@bLu3t0oth: Da die Havarie deutlich vor Auslaufen des Supports geschehen ist, dürfte eigentlich keiner mit etwas Verstand so was bringen... aber ok, wir sind hier im Internet, bei WF...
 
@bLu3t0oth: Also mit Windows 2000 wäre das nicht passiert ;) *Ironieschildhochhalt
 
Wenn man das so liest, bekommt man fast den Eindruck, dass jenes "Unglück" Vergangenheit ist. Dabei ist das "Unglück" noch voll im Gange und wird von Tag zu Tag schlimmer/bedrohlicher - mal abgesehen, dass etliche Brennstäbe bisher noch nicht geborgen wurden... .

http://www.thesleuthjournal.com/radioactive-water-from-fukushima-is-systematically-poisoning-the-entire-pacific-ocean/
 
@erso: Du solltest dienen Aluhut abnehmen.
 
@BrakerB: Was hat ein Aluhut bitte mit einer bestätigten (TEPCO, März 2015) Kernschmelze und das weiterhin aktive Kühlen dieser mit Wasser aus dem Pazifik zu tun?

Dort ist rein garnichts unter Kontrolle - man liest einzigst nur weniger in den Medien darüber. Ein weiteres Seebeben oder der Ausfall einer Wasserpumpe und Obama muss wohl nochmal die zulässige Höhe der Strahlung im Trinkwasser drastisch erhöhen (Januar 2015) :D.

Aber egal, das Ganze ist ja so so weit weg von uns [...].
 
@erso: fear inducing psyop
 
@erso: Das Unglück ist nur ein Unfall. Und ach so schlimm wie die weltweite Deutsche Presse macht auch nicht gewesen. Schau doch mal nach wieviele Menschen durch den "GAU" umgekommen sind und wieviele durch den vorherigen Tsunami.
Fukushima 0
Tsunami 15000+
GAU, Katastrophe usw. passt bestimmt zum Tsunami, aber nicht zu dem dann folgenden Atomunfall.
 
@Henning: Oh man, immer diese engstirnigen Aussagen.
Ein Atomunfall ist im allgemeinen keine Kurzfristige katastrophe, wie z.B. ein Tsunami.
Der GAU liegt hier nicht im Tod hunderter oder Tausender die innerhalb von minuten, stunden, Tagen gestorben sind, sondern darin, was genau die folgen sind.
Der evakuierte Bereich z.B.. Die dardurch zerstörten Existenzen. Menschen, die alles Hab und Gut verloren haben und es nicht wiederbekommen, weil es kontaminiert ist.
Die Radioaktive Strahlung die den Meerestieren zusetzt und in einigen Jahren möglicherweise durch den hohen Fischkonsum der Japaner zu missgebildeten Kinder führt. Und so weiter.
Somit wird höchstwarscheinlich der Unfall über die Jahre der weitaus schlimmere GAU sein, als der Tsunami. Wobei beides sehr schlimm ist und als Katastrophe zu werten ist!
 
@ravn83: Danke für die Antwort auf den N24 like-Post vom Henning - besser hätte ich es nicht formulieren können.
 
@Henning: aber sonst geht's dir gut, oder? Warte mal 10-20 Jahre ab und dann schauen wir mal, um wie viele % die Todesfälle wegen Krebs angestiegen sind!

Nach deiner Logik wäre auch Asbest kein Problem, da man, wenn man direkt damit arbeitet, nicht unmittelbar daran stirbt... -.-
 
@Henning: Ich muss erso zustimmen. Ein kurzer Blick nach Tschernobyl reicht, um zu erkennen, wie lange uns diese Katastrophe noch beschäftigen wird. Das ist 30 Jahre her und noch immer aktuell.
 
@Henning: Die Folgen und Todesfälle von Tschernobyl sind heute immer noch massiv. Die Anwohner und Mitarbeiter kämpfen heute noch um ihre Rechte. Besuch mal Pribjiat, da kann man inzwischen Touren buchen. Vll denkst Du dann bissl anders über den unsichtbaren Tod. Ohne Zahlen zu kennen, sind damals 100000 direkt gestorben und seitdem bestimmt Millionen an den Folgen. So eine "Banalisierung" ist nicht nur naiv, sondern einfach nur bescheuert. Bist wahrscheinlich nach 1986 geboren, was? Bin damit aufgewachsen und durfte monatelang nicht im Sandkasten oder im Wald spielen... *faustschlag*
 
@Schweini1: Alleine dass Du die Art des Unfalls zwischen Tschernobyl und Fukushima gleichsetzt zeigt dass Du besser mal nachlesen solltest.
Die freigesetzte Strahlung in F. ist vernachlässigbar im Vergleich zu T.
In T. wurde massiv Strahlung freigesetzt und auch viele Menschen verstrahlt. In F. wurde dagegen kaum jemand hoher STrahlung ausgesetzt und man hat nur vorsorglich evakuiert.

Nicht der neueste Artikel aber mal lesenswert:
http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article106564836/Das-war-keine-Katastrophe.html

Und auch wenn das Alter nicht damit zu tun hat. Beim T. Unglück war ich schon lange aus dem Sandkasten Alter raus.
 
@Henning: Scheinbar kannste aber trotz Deines hohen Alters nicht lesen. Sonst hättest Du das nicht mit T gleichgesetzt (ich tat das nicht, war nur ein Beispiel wie es hätte passieren können). Aber scheinbar sind Unfälle ohne Todesfolgen bei Dir automatisch nicht existent. Schade, dass das Dich nicht berührt. Aber sich an Glück im Unglück zu erfreuen sagt schon einiges über Dich aus. Mit dem Alter kann das nichts zu tun haben, denn manche sind schon reifer...
Für mich hat das wie die meisten ein umdenken bewirkt. Kein cent von mir geht an ein AKW inwischen. Sicher sogar ;-)
 
Klar, jetzt ist wieder mal XP daran Schuld, die Firmen sollten sich mal im klaren Sein, das MS bei Windows für keinen Fehler eine Haftung übernimmt.

Und wenn man Windows nur im Lokalen Netz einsetzt passiert nichts. Aber als PC, der irgendwelche Steueraufgaben in einem AKW übernimmt, da sollte man generell von Windows Abstand nehmen.
 
@basti2k: Da sollte man wenn überhaupt ein Windows Embedded einsetzten oder ein extra angepasstes Linux o.ä. Außerdem sollte der Rechner NIEMALS ans Internet.
 
@Knerd: Die reden über 48.000 Desktops, die stehen natürlich nicht (alle) in Fukushima, sondern das ist Konzernweit, überwiegend Büroarbeitsplätze... Aber einen Tritt in den A* haben die natürlich schon verdient ("grob fahrlässig")
 
@basti2k: Keiner sagt XP sei Schuld.
Eine Firma hat von der Finanzaufsicht aufgedrückt bekommen, dass sie nicht länger auf XP rumlungern dürfen, weil es sich um ein steigendes Risiko handelt, jetzt da es nicht mehr supportet wird. Mehr nicht.

Das einzige, was das Ganze mit der Katastrophe zu tun hat, ist der Umstand, dass ohne den Vorfall die Finanzaufsicht nicht so genau drauf schauen würde.
 
Im Bericht ist nicht ersichtlich welche Windows XP Version.

Für die Industrie-Version:

Windows XP Embedded (Toolkit and Runtime), all Versions -> 12. Januar 2016/Supportende, 30. Januar 2017/Lizenzende

Windows XP Professional for Embedded Systems -> 8. April 2014/Supportende, 31. Dezember 2016/Lizenzende

Windows Server 2003 for Embedded Systems -> 14. Juli 2015/Supportende, 28. Mai 2018/Lizenzende
 
Achso, das Radioaktive Wasser fliesst durch die Sicherheitslücken in WinXP ins Meer. Ja dann macht das Upgrade auf 7 oder 8 schon Sinn.
 
Ehrlich gesagt ist es mir lieber, wenn ein AKW seit 10 Jahren auf Win XP ohne Internetanschluss läuft, als eins, dass vor kurzem auf ein neueres Windows umgestellt wurde - in diesem Fall gilt wohl never change a running system. Was das mit dem nicht superGAU zu tun - eher weniger.
 
@The_Xar: Ich frag mich sowieso, was solch sensible Systeme im Internet verloren haben.
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