Game of Thrones-Sender HBO geht gegen zahlende "VPN-Piraten" vor

Bereits beim US-Streaming-Anbieter Netflix gab es die paradoxe Situation, dass dieser gegen zahlende Kunden vorgeht bzw. vorgehen muss. Denn auch wenn man Abonnent ist, aber auf das Inhalte-Angebot einer fremden Region zugreift, verstößt man gegen ... mehr... TV-Serie, Game of Thrones, HBO Bildquelle: HBO TV-Serie, Game of Thrones, HBO TV-Serie, Game of Thrones, HBO HBO

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Tja, Sender wie Sky sind wohl auch der Grund für die Sperre. HBO verkauft die Rechte an Sky Deutschland und kassiert dafür Geld. Dafür darf Sky die Serie in Deutschland vermarkten. Sky will dafür natürlich auch wieder Geld sehen und findet es wenig lustig, wenn mögliche deutsche Kunden über VPN bei HBO gucken und kein Sky Abo abschließen. HBO kassiert dabei doppelt und Sky geht leer aus. Zumindest kann man dieses Vorgehen aus vertraglicher Sicht nachvollziehen. Ändert aber nichts daran, dass wir beim verbreiten und vermarkten von digitalem Content noch in der Steinzeit sind!
 
@FatEric: "Ändert aber nichts daran, dass wir beim verbreiten und vermarkten von digitalem Content noch in der Steinzeit sind!"

Du vielleicht....
 
@LastFrontier: Nein wir alle. Das auf nationale Grenzen beruhende Lizenzsystem ist alles andere als fortschrittlich und modern. Vor allem treten sich die Kapitalisten dabei selber in den Arsch. Denn was glaubst Du machen diejenigen, die nun ausgesperrt werden? Sicherlich schließen die nun kein Sky Abo ab. Steigt mal wieder die Download Zahlen/illegale Streaming Zuschauerzahlen.
 
@Scaver: Ich sehe das ganz entspannt - wenn die mein Geld nicht wollen, verbrenne ich es auf andere Art und Weise.
Und was das Jammern betrifft: Auch der Zugang zu HBO via VPN aus dem Ausland ist beschiss, da er gegen die Geschäftbedingungen von HBO verstösst. Würde mir ganz schön auf den Senkel gehen wenn ich da nun ein Abo hätte und das würde gecancelt. Ist wohl doch nicht so intelligent mit dem VPN wie die noobs immer glauben.
Die Piraten hocken jetzt in der Ecke und lachen sich wieder eins.
Über was regt ihr euch eigentlich auf?
 
@LastFrontier:

Ich glaube du verstehst nicht ansatzweise was Scaver & FatEric eigentlich sagen wollen....
 
@FatEric: Ja, hätte ich nicht besser ausdrücken können.

Es ist doch wirklich schon paradox. Diese dämlichen Lizenzverträge bzw. regionalen Lizenzen welche noch aus der Vor-Internet-Ära stammen, sorgen letztlich dafür, das viele Nutzer nicht an die Ware kommen, obwohl sie liebend gern dafür auf legalen Weg bezahlen würde.

Dieses Lizenz-Gehabe begünstigt doch gerade die illegale Verbreitung.

Aber eh die Medienkonzerne das einsehen und die digitale Mauer endlich einreißen, werden wir wohl noch einige Manager-Generationen in den Medienkonzernen erleben. Die Strukturen sind wohl einfach zu verkrustet, anstatt man dort etwas einreißen könnte.
 
@seaman: Eine Masterlösung gibt es hier auch leider nicht. Was wäre, wenn HBO und Co. die Ländergrenzen einreißen. Richtig. Sky und Co. gehen pleite. Die haben also ein Interesse, dieses System aufrecht zu erhalten. Und ganz ehrlich. die Lizenzen bringen mehr, als die Zuschauer an sich durch ihre Abo Gebühren. Das soll keine Verteidigung darstellen, ich finde das System auch bescheuert und veraltet. Nur erst mal eine Alternative Lösung finden.
 
@Scaver: Pfff...Sky geht doch deswegen nicht Pleite. Allein die Fußball-Süchtigen halten die doch alleine aufrecht. Und wegen der Serie oder den Serien --> Wer auf die Deutsche Syncro warten will/muss der bleibt ja weiterhin deren Ihr Kunde.
 
@Scaver: "Sky und Co. gehen pleite." Du solltest nicht positive als negative Punkte nennen :D
 
Wie schön die Welt doch wäre, wenn man weltweit jeden Dienst legal in Anspruch nehmen könnte...
 
@Wuusah: Man muß es immer positiv sehen. Die Leute sparen jetzt Geld und es gibt dennoch Wege sich das anzusehen. Man kann die Kunden auch dazu motivieren illegale Inhalte zu nutzen...
 
@Johnny Cache: In dem moment wo die den VPN dicht machen muss die Folge halt vom Piratenschiffchen erst auf den PC schippern und dann geguckt werden. Selber schuld.
 
Ich lach mich kaputt
 
@0711: Wieso?
 
@alh6666: Das ist doch offensichtlich! Siehe dazu den Kommentar von FatEric [o1] und von Wuusah [o2].

Ich hatte beim lesen dieser News hier auch ein breites Grinsen im Gesicht. ;-) Echt paradox das ganze. Die Medienkonzerne leben immer noch hinter dem Digitalen Vorhang.
 
@alh6666: Es gibt mehrere Gründe

Die Kunden die sich auf diesen Umweg einließen und wussten das sowas passiert und diesen ***** auch noch Geld in den Rachen geworfen hat - da fühlen die sich natürlich wohl dabei und machen fröhlich weiter und ziehen die Daumenschrauben weiter an. Ist wie mit allen derartigen Systemen, ob nun VOD Dienste die ich im Auslandsurlaub nicht nutze kann oder eben Spielevertriebsplattformen bei denen ich meine komplette Sammlung auf die Abschussliste stell wenn ich im Ausland kauf. Ich lache also zum einen über die Kunden....

zum anderen natürlich über die Konzerne, im Gegensatz zur Spieleindustrie hat die Multimediaindustrie noch lange kein wirklich gefestigten digitalen Vertrieb, das kommt vor allem auch durch die regional stark unterschiedlichen Angebote (bei Spielen betrifft es meist ja nur den Preis) und wo bedienen sich die Kunden wenn Ihnen selbst der holprige "Grauimport" versperrt wird bzw gleich direkt gegen diese zahlungswillige Kundschaft vorgegangen wird...was passiert hier wohl? Die Leute haben die Schnautze voll und wechseln zu unrestriktiven illegalen Angeboten - die sind nicht unbedingt aufgrund des Preises so attraktiv sondern aufgrund der einfachen und unkomplizierten Nutzung bei gleichzeitig vollständigem Portfolio. Die Industrie macht sich selbst unattraktiv und gefährdet eigene Umsätze indem Sie zahlungswillige Kundschaft verscheucht und danach wird gejammert.
Ich hoffe zumindest inständig dass sich die Kunden den attraktiveren Angeboten zuwenden, Grund genug haben diese.

Verzicht halte ich übrigens nicht für das richtige Signal, denn so wird eben in derartige Angebote nichts gesteckt, weil "lohnt nicht".
 
ach ja, die ach so schöne Globalisierung. Wird von den Unternehmen jeden millimeter "ausgenutzt". Aber wehe der arme teufel von Endverbraucher möchte ebenso einen kleinen - bezahlten wohlgemerkt - Vorteil sichern, werden direkt die Restriktionen ausgepackt -.-
 
@Sebaer: kann mir jemand eigentlich nen günstigen vHoster in den USA nennen? Das mit dem VPN bekommt HBO und Co. ja nur mit, wenn man öffentliche VPN Dienste nutzt. Sofern ich aber meine eigene Kiste im Ausland stehen habe, sollte das ja kein Problem mehr sein.
 
@Sebaer: Ja, das ist die Unternehmersicht.

Ist der Endverbraucher aber anders? Er wiederum findet es schlecht, wenn Unternehmen globalisieren (weil ihm als Arbeitskraft dadurch Nachteile entstehen, zumindest in einem hochpreisigen Industrieland), würde aber in seiner Rolle als Konsument selbst gern nach Herzenslust dort globalisieren, wo es ihm selbst einen Vorteil verschafft.

Der Arbeitnehmer als Arbeitskraftanbieter fordert - zu Recht - einen gewissen Schutz seiner Interessen vor ungezügelter Globalisierung seitens der Unternehmen (Arbeitskraftkunden).
Wie genau funktioniert eine Argumentation, die Unternehmen (Medienanbietern) einen gewissen Schutz ihrer Interessen vor ungezügelter Globalisierung seitens der Verbraucher (Medienkunden) verweigert?
 
Kunden die wissen wie man per VPN auf HBO Now zugreift wechseln dann bestimmt nicht auf torrent-seiten wenn HBO das abdreht ...
 
Jetzt rennen bestimmt gleich alle los und holen sich ein Skyabo.........................NICHT! ;-)
 
Ach, die wollen mehr Piraterie? Kein Problem.
 
@DerGegenlenker: You want piracy? Because that's how you get piracy.
 
"VPN-Piraten" ernsthaft? Zahlende Piraten? Man kann ja nur noch illegal Konsumieren bei derartiger Gängelung, Belästigung und Beschuldigung!!!
 
@daaaani: Naja der ganze Vertrag ist illegal. Schon um sich zu registrieren benötigt man den VPN Dienst. Damit ist diese schon ungültig. Es herrscht auch hierzulande die Vertragsfreiheit. Abgesehen von klar definierten Diskriminierungen kann sich jeder selber aussuchen, mit wem er einen Vertrag eingehen will. Gehört man nicht zum "genehmigten" Kundenkreis, so erschleicht man sich Leistungen, die einem nicht zustehen. Ob man dabei zahlt oder nicht, macht keinen Unterschied, denn schon der Vertrag dahinter ist, wie bereits gesagt, ungültig. Zwar hört sich dann auch VPN-Piraten immer noch hart an, aber "Pirat" wurde ja zum Schlagwort in Sachen (Urheber)recht. Und im Sinne dieser Erschleichung von Leistungen kann man das fast schon verstehen, wenn man das Piraten eben als jenes Schlagwort sieht und nicht in seiner ursprünglichen Bedeutung.
 
@Scaver: Ich kann mich registrieren ohne VPN. Ortsspezifische angaben und Geschlecht sind Optional. Insofern ist das eine Irreführung. Und VPNs zu nutzen ist nicht illegal sondern ein Recht! Und auch wenn in den AGBs ein Ausschluss drinnen steht muss es nicht zwangsläufig Rechtens sein. Mal abgesehen davon einen zahlungswilligen Kunden als Pirat hin zu stellen, nur weil er einen Weg findet für eine Dienstleistung zu zahlen.

Aber so ist es nun einmal im Geschäft, man kann Kunden verjagen oder sie Gewinnen. Jedem das seine. Und egal wie weit man Ausholen muss um eine Definition noch zu rechtfertigen, beschränkt man es wieder auf das wesentliche, ist es Absurd einen Zahlenden Kunden als Pirat abzustempeln! Man beißt nicht die Hand die einen Füttert kennen halt viele nicht!

Aber wenn man ab diesen Punkt eh schon ein Pirat ist, wozu dann noch zahlen?
 
@daaaani: Ok, als ich es mal getestet hatte, ging es nicht und hab es direkt wieder gelassen. Richtig, die Nutzung von VPNs ist nicht illegal. Die Nutzung von Torrent und Co. an sich auch nicht. Es ist immer die Frage, was man damit anstellt. Ein Recht ist es aber auch nicht. Denn ein recht ist etwas, was dir, z.B. durch ein Gesetzt, garantiert wird. Dem ist nicht so. Du bist frei in der Nutzung. Es kann dir oder anderen aktuell niemand verbieten. Das kann sich aber ändern (da nicht garantiert). Auch mit den AGB hast Du Recht. Hier habe ich die Diskriminierungsgründe daher angesprochen. Ein Ausschluss aufgrund des Geschlechts, der Hautfarbe etc. wäre demnach rechtswidrig. Ein Ausschluss aufgrund der Position auf unserem Planeten ist dies nicht. Weder in den USA, noch in DE gilt dies als Diskriminierung. Daher ist es zulässig und somit gültig.

Die Bezeichnung Pirat (man kann es auch anders nenne, ist aber halt DAS Schlagwort in dieser Industrie geworden) ist nun mal nicht falsch, weil man sich Leistungen erschleicht, welche der Rechteinhaber dir nicht zugestehen will. Und dies ist ein gutes Recht. Ein Vertrag kommt rechtlich nur zustande, wenn beide Seiten damit einverstanden sind. Die Zahlung als solche stellt kein Anspruch auf Leistung dar. Und wenn sie unser Geld nicht wollen, dann ist das deren gutes Recht (nach aktueller Rechtslage).

Ich bin selber Kaufmann und kann mir aussuchen, mit wem ich Geschäfte mache. Sonst könnte ja jeder kommen, mir einfach Geld überweisen und ich müsste an ihn liefern, z.B. an die Konkurrenz. Daher hat die Vertragsfreiheit seine Berechtigung.

Dass es in dem aktuellen Fall dadurch aber eher zur Kundenvergraulung als Kundengewinnung und -bindung kommt, ist auch klar.

Und klar beißt man die Hand, die einen Füttert, denn auf die Kunden kann hier gut verzichtet werden. Es ist sogar Fakt, dass sie ohne diese Kunden mehr verdienen, nämlich durch die Lizenz. Diese würden wegfallen, wenn die Kunden nun nach HBO selber gehen, anstatt nach Sky.

Klar sollte das System geändert werden, aber noch hat keiner auf diesem Planeten dazu einen umsetzbaren Vorschlag gebracht.
 
@Scaver: Ich bin auch Kaufmann und ich verstehe ja deine Vertragsrechtliche Argumentation, an der gibt's ja auch nichts auszusetzen. Dennoch bezeichnet man seine Kunden nicht als Piraten. Wenn man irgendetwas NICHT tun sollte dann das. Und die Lizenz ist nur insofern was wert, als das es Kunden gibt die diese Ausschöpfen. Und wenn man die Kunden vor dem Kopf stößt, dann ist eben genau das irgendwann nicht mehr gegeben. Und genau so ein ähnliches Vorgehen hat damals Premiere heute Sky erst in eine prekäre Situation gebracht. Man kann doch nicht sagen "verpisst euch wir wollen euer Geld nicht", um dann an anderer Stelle wieder genau das Gegenteil zu behaupten. Ein anderes Vorgehen wäre viel weißer als das solche. Wenn man auf die Menschen zugeht ihnen erklärt was geht und was nicht und warum das so ist, ihnen das Geld erlässt oder den Rest zurück gibt, oder ihnen am besten noch ein Angebot macht, dann erreicht man viel mehr. Als die Kriminalisierung dieser. Es sind zahlungswillige Kunden, Fans, treue Anhänger das darf man niemals vergessen.

Ich habe selbst ein Unternehmen in dem ich auf Kundengewinnung angewiesen bin. Und ich weiß was passiert wenn man so mit Kunden umgeht. Auch sind da viele Zahlungswillige dabei mit denen ich kein Vertrag eingehen möchte. Aber man kann es ihnen beibringen ohne Sie vor dem Kopf zu stoßen. Denn genau das zeigt nämlich was einen Unternehmen die Kunden wert sind und was dieses von ihnen hält.

Ein VPN hat nicht unbedingt was mit der Position auf diesem Planeten zu tun noch kann man damit einzelne identifizieren! Eine sehr wichtige Eigenschaft wenn es um die Sperrung von Accounts geht. Es könnte auch ein Amerikaner versuchen anonym zu sein während er gleichzeitig die dienste in seinem Land nutzt! Oder einfach nur ein Soldat der in Deutschland Stationiert nach Dienstschluss Game of Thrones schauen will. Sprich man kann nur einen VPN Zugang (IP) sperren und alle diejenigen, die diesen ebenfalls nutzen, egal ob legal oder illegal.

PS. Ein Recht muss nicht explizit vom Gesetz genannt werden um gegeben zu sein! Sofern es dir nicht genommen wird ist es automatisch gegeben. Gesetze wiederum beinhalten nicht nur Rechte sondern auch Verbote!

"Objektives Recht sind die allgemeingültigen, generellen Rechtsnormen: Regeln mit allgemeinem Geltungsanspruch, die gewohnheitsrechtlich entstehen oder als "positives" (d. h. gesetztes) Recht von staatlichen oder überstaatlichen Gesetzgebungsorganen oder satzungsgebenden Körperschaften geschaffen werden."

Ich kann es unter umständen sogar gerichtlich einklagen. Wenn es mir ohne plausiblen/rechtlichen Grund genommen wird.
 
@daaaani: Gut, dich stört das Wort Pirat nun anscheinend extrem, mich hingegen gar nicht. Denn wie bereits ausgeführt, sehe ich es, wenn es von DIESER Industrie kommt, nicht mehr in seiner originalen Bedeutung, sondern einfach nur noch als Schlagwort einer Industrie, die sich anders nicht zu helfen weiß.

"Man kann doch nicht sagen "verpisst euch wir wollen euer Geld nicht"" - Klar kann man. Manchmal macht das sogar Sinn. Wie gesagt, wenn HBO die Leute zulässt, springt Sky ab. Für die Lizenz zahlt Sky aber mehr, als die Serie an Abo Gebühren von Kunden aus DE einbringen kann. Sky refinanziert das aus anderen Quellen, nicht den Abo Gebühren (z.B. Werbeverträgen).
Aktuell ist es DAS Geschäftsmodell und es ist noch keinem einen brauchbare Alternative hat noch keiner Gefunden (schließlich hängen neben der Kundenzufriedenheit auch Arbeitsplätze daran).
Und Kriminalisiert wird niemand. Es gibt weder Abmahnungen, noch Strafanzeigen oder sonstiges. Warum? Weil es schlicht weg nicht illegal/kriminell ist. Und nur das Wort "Pirat" stellt keine Kriminalisierung da.

Generell stimme ich dir zu, dass die Art WIE man es den Kunden sagt, dass und warum man mit ihnen keine Geschäfte machen will, sehr wichtig ist. Aber ALLE die eine VPN genutzt haben/noch nutzen, wussten dies schon vorher. Jeder von denen wusste, dass HBO sie nicht als Kunden will und wieso. Daher greift das Argument in meinen Augen hier nicht. Es war ihnen lediglich aufgrund fehlendem Hintergrundwissen (welches wir beide haben) nicht ganz so bewusst, dies ist aber unerheblich.
Und generell... in der Content Industrie interessiert sich NIEMAND für den Kunden an sich (und das ist auch nichts neues), sondern schlicht weg nur für sein Geld und wie man am meisten davon bekommt. Im aktuellen Fall ist es für HBO das Modell, die DE Kunden auszusperren und über die Lizenznehmer laufen zu lassen.

Wofür VPNs generell genutzt werden können ist mir klar. Aber in diesem Fall ging es um die Vortäuschung der Tatsache, die "Kunden" kämen aus den USA.
Ananymisierung ist wie gesagt kein Recht, es spricht aber auch nichts dagegen. Wenn dies aber Konsequenzen hat (die möglich sind, da es eben kein Recht ist), dann muss man für sich entscheiden, was einem wichtiger ist.
Meine Wohfühlklamotten trage ich auch am liebsten, komme so aber nicht in die Disco. Muss ich mich also entscheiden, ob ich mir was feineres anziehe und auf den Komfort meiner Wohlfühlklamotten verzichte, um feiern zu können, oder ob mir der Komfort wichtiger ist und ich lieber auf das feiern verzichte. Beides geht nun mal in der Regel nicht.

Und zum Soldaten, ich kann dieses Beispiel nachvollziehen, aber es hinkt, da es von falschen Voraussetzungen aus geht. Es ist unerheblich, wer es abruft (Deutscher, Amerikaner, Japaner), denn das wäre Diskriminierung (in DE wie auch in den USA), sondern von WO.
Außerdem gibt es hier Ausnahmen. Die US Armee betreibt eigene VPNs für ihre Soldaten und solche Fälle, die in vielen US Diensten auf einer Whitelist stehen.

Boah was man über so ein Thema alles schreiben kann.
Nur um es noch mal kurz abzuschließen. Das aktuelle System finde ich auch veraltet und daher nicht gut. Nach dem aktuellen System und der Gesetzeslage und den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens ist der Schritt aber absolut nachvollziehbar.
Und wie man den Begriff "Pirat" versteht, scheint auch unterschiedlich zu sein. Das sieht man schon an uns beiden. Der Begriff Pirat ist klar definiert. Er wird von der Contentindustrie abseits dieser Bedeutung missbraucht und daher ist es für mich egal ob sie Pirat, Staatsfeind oder nerviger Kunde-"der das aktuelle System in Frage stellt" sagen/schreiben. Denn dass sie mit der eigentlichen Bedeutung von Pirat unrecht haben, ist jedem mit nem IQ größer als Knackebrot klar ^^
 
@Scaver: "Aber in diesem Fall ging es um die Vortäuschung der Tatsache, die "Kunden" kämen aus den USA."

Und genau das kann man ja nicht sagen. Denn man weis ja nicht woher ein VPN Nutzer kommt. Man sperrt erstmal generell alle. Und das wiederum ist Diskriminierung!

"Ananymisierung ist wie gesagt kein Recht, es spricht aber auch nichts dagegen. "

Doch ist es wenn auch kein garantiertes! Recht ist nicht nur das was im Gesetz steht. Sondern auch das was es nicht Ausschließt (Verbote). Recht kann in Gesetzen, Verträgen, Verordnungen oder durch Richter entstehen. Ist ein Urteil durch ein Gericht rechtskräftig so ist das geltendes Recht ohne eine Gesetz in dem es geschrieben steht. Wenn man es dann bricht, verstößt man dagegen, was wiederum gegen das Gesetz ist. Mag sein, dass es in Zukunft mal anders kommt aber momentan ist ein VPN zu nutzen eines jeden guten Rechtes! Deswegen nennt man es auch Rechtsstaat und nicht Gesetzesstaat.

PS. Diskussionen mit mir scheinen generell immer etwas umfänglicher zu werden. xD

Ach und noch was, Makabrerer weise verhalten sich große Teile der Content Industrie mehr wie Piraten als, dass die Definition an dem hier gegeben Beispiel passt. Sie beugt Gesetze und Geltendes Recht um ihre Ziele zu verfolgen. Was soweit geht, dass man Rechtsprechungen aus dem Weg geht weil man befürchtet, dass gegebenes Recht durch ein Richterliches Urteil genommen wird und ein Verbot daraus entsteht, dessen Verletzung ein Gesetzesbruch darstellt.
 
Das machen die doch nur weil sie angst haben das ihre Serie nichtmehr am meisten illegal Runtergeladen wird.
 
Ich frage mich wie wollen sie gegen VPN-Nutzer vorgehen? Da ist die IP verschleiert und eine Rückverfolgung von der echten IP ist unmöglich. Also nur ein Drohgebärde!
 
@Deafmobil: mit "dagegen vorgehen" ist gemeint, dass sie dir den Account sperren. Das fände ich Strafe genug, da dann das Geld futsch ist.
 
@Deafmobil: Die sagen einfach: jeder user der über VPN-Dienst XYZ die Serien streamt ist zwangsläufig nicht im "richtigen" Land. Jeder der einen anderen Grund hat diesen VPN Dienst zu nutzen hat eben Pech. Sippenhaft sozusagen.
 
@Deafmobil: neben der stumpfen ip sperre gibt es auch noch weitere Möglichkeiten

"ip verschleiert", ja kommt drauf an.... https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=vpn+webrtc

auch kann man die im System eingestellte Region über diverse Möglichkeiten abfragen usw usf

Teilweise umgehbare sperren, andere sind nur schwer zu umgehen aber der aufwand steigt in jedem fall

Ich geb dir mal ein weiteres Beispiel anderer "Restriktionsmaßnahmen"
skygo prüft z.B. ob du ein miracast gerät verbunden hast, ist eins verbunden wird nicht gestreamt....

In Summe, ich kenn keinen Streamingdienst der im Sinne des Kunden arbeitet, sondern alle arbeiten auf größt mögliche Abschottung hin - wer das unterstützen will, gern. Ich würde mich hüten!
 
Schon krank gegen zahlende Kundschaft vorzugehen... Was für eine verkrüppelte Welt. Ich habe vollstes Verständnis für Leute, die sich da jetzt auf dem Schwarzmarkt bedienen.
 
@knirps: Das waren aber illegal zahlende Kunden ;-))
 
@LastFrontier: Illegal...ich weiß nicht, gegen ein Gesetz verstößt es meines wissens nicht, nur gegen Nutzungsbedingungen
 
@0711: Ja, "illegal" ist wohl das falsche Wort. Ich glaube LastFrontier hat das eher plakativ als wörtlich gemeint, im Sinne von "Kunden die eigentlich gar keine Kunden wären, würden sie sich an die Bedingungen des von ihnen in Anspruch genommenen Leistungsangebots halten".

Aber Kunden auszusperren, die den AGB zuwiderhandeln, ist natürlich durchaus das gute Recht eines Dienstanbieters, und weder "krank" noch ein Hinweis auf eine "verkrüppelte Welt". Sonst wären die AGB ja für die Katz, wenn nichts passierte, wenn jemand sich nicht daran hält.

Bei einem Online-Spielebetreibers erhebt sich ja auch kein Geschrei "schon krank, gegen zahlende Kundschaft vorzugehen" (ausser von den getroffenen Hunden vielleicht), wenn jene gegen die AGB handelnde Spieler (z.B. Cheater, Goldhändler, ...) ausschließen.
 
@FenFire: man kann gewisse agb`s aber auch als moralisch....unvertretbar halten und so ist man schnell wieder bei "krank"
 
@0711: Es ist moralisch unvertretbar, wenn HBO, die Game of Thrones hergestellt haben, die Serie im eigenen Angebot nur an Anwender aus den USA streamen und Nutzer aus anderen Ländern ausschließen, weil sie Anbietern in jenen anderen Ländern (-> Sky) versprochen haben, jene Anbieter dürften die Serie ganz allein in jenen anderen Ländern streamen?

Die Argumentation, wieso dies moralisch unvertretbar ist (nicht zu verwechseln mit für Zuschauer in jenen anderen Ländern unpraktisch, unerfreulich, lästig oder sonstwie nervig), würde mich interessieren.
 
@FenFire: Ja, denn die Industrie (auch HBO) nutzt Globalisierung vollumfänglich, geht aber aktiv dagegen vor wenn sich Endkunden die Globalisierung zu nutze machen (wollen) und werden schon nahe an den Rand der Legalität gestellt.
Das halte ich gegenüber der Kundschaft für unmoralisch, ja.

Nachtrag
HBO hat natürlich jedes recht Lokalisierte oder Originalfassungen an x Anbieter zu lizenzieren (hier Sky)...sehe ich kein Problem.
 
@0711: "gegenüber der Kundschaft für unmoralisch" - aber die Bewohner anderer Länder erschleichen sich ja eigentlich die Eigenschaft "Kundschaft", den AGB gemäß dürften sie eigentlich keine Kunden werden. Wenn ich mir also eine Leistung erschleiche, dann verhält der Anbieter sich unmoralisch, wenn er mir diese verweigern möchte?
 
@FenFire: Wie gesagt halte ich es für arg fragwürdig so vorzugehen wenn man selbst die Arbeitskraft und sonstige Eigenschaften aus anderen Ländern bezieht, beim vertrieb aber entsprechende Wege einschränkt.

Derartiges ist auch praktisch nur im "digitalen" Raum anzutreffen, ich kann überall hingehen und kaufen was ich möchte...nur eben im digitalen Raum nicht.

Ich finde also bereits entsprechende AGB Klauseln sehr fragwürdig.
 
@0711: "Du kannst überall hingehen und kaufen was Du möchtest" - ist auch hier kein Problem, gehe in die USA und nutze dort Netflix, wird funktionieren.

Was Du als Nutzer aus Deutschland machen möchtest ist jedoch ein von Deutschland aus in den USA kaufen, nicht "hingehen und kaufen". Was auch bei nicht-digitalen Gütern nicht mehr das selbe ist wie der Kauf bei einem Händler in Deutschland. Da gibt es Export- und Importbeschränkungen, Zölle, manche Verkäufer versenden nur nach USA und vielleicht auch Kanada, etc.

Aus Verkäufersicht: frag mal einen Exporteur, ob es für ihn das selbe ist, an einen Inlandskunden oder einen Auslandskunden zu verkaufen. Und ob es für ihn das selbe sei, an jemand in Ausland A oder in Ausland B zu verkaufen.
 
@FenFire: ich kann es aber auch mitnehmen und hier nutzen wenn ich es dort kaufe, bei netflix funktioniert das nicht.
Genausowenig funktioniert das mit den digitalen Diensten die ich hier kaufe, bin ich im Ausland im Urlaub kann ich sky nicht nutzen...obwohl ich in diesem Fall ein "legitimer" Kunde bin.

Welche relevanten Güter haben den Export/Importbeschränkungen? Waffen, Geschützte Tiere, sonstso? Ja manche Verkäufer versenden nur in das ansässige Land (ihr gutes Recht) und dafür gibt es auch legale Dienstleister/Logistiker die das dann für dich in dem jeweiligen Land annehmen und nach Deutschland zu dir schippern (equivalent zum VPN Anbieter z.B.). Deshalb ist es grundsätzlich auch ok dass HBO z.B. seinen Dienst nur im amerikanischen Markt anbietet, denn der Markt regelt sich und so kommen dann hier anstatt die Logistiker eben VPN Dienstleister ins Spiel.

Für den Exporteur mag es nicht dasselbe sein aber er hat zu recht keine handhabe mir zu untersagen dass ich selbst einen Reimport mache wenn ich das von ihm exportierte Gut sonstwo erwerbe.

Die Ausnahme stellen eben digitale Güter dar, es bleibt dabei, die Industrie meint
Globalisierung für die Industrie, Ja
Globalisierung für den Kunden, Nein
 
@0711: Dein Vergleich Logistiker / VPN Dienstleister gefällt mir eigentlich ganz gut.

Das mit der Handhabe des Verkäufers, Dir nach dem Erwerb den Export zu untersagen - er kann Dir den Transport des von Dir bei ihm erworbenen Gutes nicht verbieten, das ist wohl so.

Aber er kann einem Käufer bereits den Erwerb verweigern, sofern ihn die Rechtslage nicht zum Einverständnis in den Handel zwingt - im extremsten Fall einfach mit "ich habe gerade keine Lust an Sie zu verkaufen" (was rechtens wäre, aber natürlich als komplett willkürliche Verweigerung wohl auf wenig Verständnis stoßen würde und dem Ruf des Händlers nicht unbedingt gut täte). Ein Handel ist mit einer beiderseitigen Willenserklärung verbunden, wenn der Verkäufer sagt "nein, ich verkaufe an Sie nicht", dann ist das sein gutes Recht (solange ein Gesetz ihn nicht dazu zwingt). Nicht nur der Käufer muss den Handel wollen, auch der Verkäufer muss ihn wollen.

Wenn also der Verkäufer den Handel hier nicht will und sagt "ich verkaufe weder an Leute, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, noch an mir bekannte Exporteure (hier: Streaming zu einem VPN-Dienstleister hin)", dann kann er das eigentlich machen. Muss den potentiellen Kunden nicht gefallen - aber einen Anspruch auf die Ware haben sie nicht (ansonsten wäre es ein wenig wie "ich verlange, dass der Verkäufer an mich verkauft! Weil... ähm... weil... weil er sonst böse ist, jawohl! Und weil ich es will! Wenn er mir nicht verkauft, dann klaue ich die Ware, weil ich sie haben will! Ich will, und ich will jetzt, meins meins meins...!" - "warten Sie doch noch eine Weil, es wird einen offiziellen Importeur in Ihr Land geben" - "ich will aber nicht warten, und teurer wird's dann vermutlich auch, ich will jetzt! jetzt jetzt jetzt! Selbst schuld wenn ich die Ware klaue, Du bist schuld, hättest ja an mich verkaufen können!").

Und ja, die Industrie hätte gern die Vorteile der Globalisierung für sich, Nachteile (durch Globalisierung zugunsten der Kunden) jedoch nicht. Damit verhält sie sich aber wie eigentlich alle - Vorteile haben wollen, Nachteile nicht. Die Verbraucher sind letztlich auch nicht anders - sie hätten gern die Vorteile (ich kann überall alles jederzeit erwerben, da suche ich mir aus wo's mir am liebsten ist - Zeitpunkt des Angebots, Preis, ...) ohne Nachteile (Beispiel Arbeitsmarkt). Hier kommt dann wohl eine gesetzliche Regelung ins Spiel, die die Akteure daran hindert, zu viele Vorteile für sich und zu viele Nachteile für andere rauszupressen. Hier kann man sich als Verbraucher dann darüber ärgern, dass die Industrie mehr Einfluss auf die Politik hat.
 
Wenn das mal nicht nach Hinten losgeht...
 
Kommt auf die dunkle Seite der Macht, wir haben illegale Inhalte *hihihi*
 
@TheKreamCs: Nicht jeder werden kann Jedi du wissen musst.
 
@LastFrontier: Meinst du nicht "Sith" ? :D
 
@rancor187: Egal - hauptsache Star Wars und Action....
 
South Park zeigt wie es richtig geht. Ein Tag nach der Erstaustrahlung in den USA ist weltweit auf southpark.com die Folge verfügbar. Einen Tag nach der Erstausstrahlung der deutschen Folge, das gleiche Spiel mit der Synchonisierung.

So sollte es mit jedem Streaming-Angebot laufen. Man könnte die Preisgestaltung ja auch an solche Dinge koppeln. Verfügbarkeit von Original-Ton, Zeit nach Erstausstrahlung. Ich denke nicht wenige wären dazu bereit auch 50€ im Monat auszugeben, wenn sie alle Serien direkt nach der Erstausstrahlung im Stream sehen könnten. (Oder eben ~15€ wenn man auch ein paar Wochen/Monate warten kann)
 
@Draco2007: Weisst Du etwas darüber, wie sich South Park finanziert? Ließe sich dieses Modell auf jedes Streaming-Angebot übertragen?

Falls die Antwort auf eine dieser beiden Fragen nicht "ja" lautet, ist der Wunsch "so sollte es mit jedem Streaming-Angebot laufen" zwar vielleicht eine schöne Vorstellung des Nutzers, die Machbarkeit jedoch vollkommen ungeklärt. Im Extremfall ein wenig als würde jemand etwas verschenken, und der Beschenkte sagte "der Schenkende zeigt, wie es richtig geht. Alle sollten mir etwas schenken".
 
@FenFire: South-Park ist kostenlos.

Aber mir geht es nicht um die Kosten, sondern lediglich um die Zeit zwischen Ausstrahlung und Verfügbarkeit des Streamings. Weltweit...

HBO sperrt jetzt lieber ihre eigenen (zahlenden) Kunden aus, statt die Tore zu öffnen und direkt weltweit zu vertreiben. Auch ohne VPN...
 
Nun ja, wie bereits in anderen Kommentaren erwähnt kann HBO gar nicht "die Tore öffnen und weltweit direkt vertreiben", ohne bestehende Verträge zu verletzen (z.B. mit Sky).

Und möglicherweise würde es sich für HBO gar nicht rechnen (fiktives Rechenbeispiel: 2000 Deutsche würden sich bei HBO direkt registrieren und Game of Thrones schauen, und dafür je 10 USD = 20.000 USD insgesamt zahlen. Sky hingegen bezahle 100.000 USD für die exklusiven Ausstrahlungsrechte in Deutschland (oder Europa).

Ich denke man sollte die Zahl derer, die sich international direkt bei HBO registrieren würden, wenn sie denn ein internationales Abo anbieten würden, auch nicht überschätzen - wenn ich daran denke wie schwer es ist, Leute aus meinem Freundeskreis dazu zu motivieren, im Kino in englische Filme zu gehen oder bei einer DVD die englische Tonspur zu verwenden, sei es aus Faulheit ("bei Deutsch muss ich nicht so genau aufpassen"), oder aus mangelndem Selbstvertrauen bzw. mangelnder Übung ("ach nee, bei Englisch verstehe ich nur die Hälfte"). Und das unabhängig vom Bildungsniveau. Nun übertragen wir das mal auf andere Länder - wie viele Franzosen würden sich wohl in den USA bei HBO registrieren und die Serie auf englisch ansehen?
 
Ich frage mich echt wo das Problem ist.
Da haben sich also ein paar Intelligenzbolzen einen Zugang zu HBO per VPN erschlichen und nun wird ihnen der Hahn abgedreht.
Was glauben denn einige hier was VPN ist oder macht? Anonymes surfen? Verschleiern der Herkunft? Unsichtbarkeit? Und womöglich noch als email-Adresse Lieschen@Müller.de und ´ne deutsche (Pre-Paid-?) Kreditkarte.
Na dann habt ihr noch einiges zu lernen.
Und jetzt? VPN bezahlt, Abo bezahlt und trotzdem schwarze "Röhre"....
Alter Schwede - ich schmeiss mich weg.....
 
VPN-Piraten (was wird hier eigentlich genau geklaut?), was für eine Wortzusammenstellung,...,Sky, Lizenzen, hin oder her, total egal,..., es ist eine Minderheit die HBO auf diese Weise nutzt und daher egal. Wie oben schon erwähnt befinden wir uns im kapitalisierten Steinzeitalter dieser Dienste, und dieser nimmt keine Rücksicht auf Minderheiten wenn der Vertragspartner mit den Säbeln rasselt. Ein Teil dieser Minderheit wird verzichten, ein Teil findet andere Wege. Und mit den Abmahmsystem versucht man den illegalen Wegen beizukommen. Und so viel Verständnis ich für die einzelnen Unternehmen (hier HBO und Sky) habe, so viel Verständnis habe ich für die "VPN-Piraten". Und da es für den Bedarf der "VPN-Piraten" offentsichtlich noch keinen legalen Markt/Angebot gibt, müssen die Unternehmen oder vllt auch StartUps ihre Chance sehen. Wenn also Sky und HBO als Bsp hier eine gemeinsame Lösung finden würden, würden alle gewinnen, vorausgesetzt man will eine Lösung.
 
@J-M-L: Na ja - wenn HBO hier legal erreichbar wäre, hätte Sky wohl keine Lizenz gekauft.
So hat HBO Geld für die Lizenz bekommen und kommt Sky halt dadurch entgegen, dass sie Zugänge zu HBO über VPN unterbinden.
Das ist das Geschäftsmodell von HBO.
Und HBO scheint es so gut zu gehen, dass es sie nicht juckt ob im rest der Welt ihr Zeugs gesehen werden kann oder nicht.
Das Beispiel HBO könnte auch schule machen und die Rechteverwerter auf die Idee bringen von YouTube das gleiche zu verlangen.
Dass es geht, wurde ja gerade vorgeführt.
 
"VPN-Piraten", diese Begriffe werden immer abenteuerlicher.
 
Absurde Vorstellung, wirklich. Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt..... Gesperrte Kunden = Verlorene Kunden, vermutlich für immer und alle Zeit.
 
@GSMFAN: Wenn der Kontent für dieses Land in dieser Form nicht vorgesehen ist, gibt dir wer noch mal das Recht Schranken zu umgehen?
HBO hat an mehrere Sender in mehreren Ländern Lizenzen verkauft. Es wäre also kontraproduktiv diesen Sendern (die wohl nicht wenig gezahlt haben) den gleichen Kontent aber günstiger entgegen zu setzen.
HBO wird sich das wohl auch durchgerechnet haben und wohl auf diesem Wege über Lizenzen mehr Geld verdienen als über ein paar Abos.

Mein Gott - es gibt Torrent, UseNet und dutzende von Streamingseiten und ihr macht so ein geschiss daraus, weil irgend jemand eure paar Kröten nicht haben will.
 
@LastFrontier: Zahlenden Kunden sagen "Der Content ist nicht für euch vorgesehen" ist zahlenden Kunden sagen "Wir wollen euer Geld nicht, geht es euch halt illegal besorgen". Und das ist einfach nur dumm.
 
@Kirill: Du kannst auch hier GOT schauen. Brauchst halt ein Sky-Abo. Oder bei Itunes buchen - dort ist GOT auch im Programm.
Also die Möglichkeiten sind durchaus vorhanden - für zahlende Kunden.
Es bleibt HBO überlassen wie sie ihren Kontent vermarkten.
 
@LastFrontier: Na immerhin. Das letzte Mal, als ich versucht habe, mir etwas legal zu besorgen, gab's das bei iTunes schon aber nicht für die Deutschen.
 
Ich finde es immer wieder interessant, wie sehr sich manche am Begriff "VPN-Piraten" aufhängen... manche beschimpfen in den Kommentaren sogar HBO dafür, es ginge ja gar nicht, Kunden so zu bezeichnen. Dabei geht aus dem Artikel zumindest für mich nicht hervor, wer diesen aufgebracht hat. Könnte im Extremfall sogar Winfuture selbst sein.

Obendrein kommt es mir immer wieder ein wenig vor, als wäre das Herumreiten auf dem Begriff "Piraterie" als Bezeichnung für nicht lizenzierte oder illegale Mediennutzung eher so eine Art Nebelkerze, damit man sich nicht mit der Sache an sich differenziert auseinandersetzen muss, sondern einfach mal erklärt, die Anbieter seien ganz und gar in allem im Unrecht, wie man ja schon am Begriff "Pirat", der ja eigentlich einen Seeräuber bezeichne, sähe.

An jene, die sich an "Piraterie" so wahnsinnig stören, obwohl jeder weiss was gemeint ist und der Begriff sich halt in dem Kontext inzwischen wohl schon hinreichend eingebürgert hat (oder sieht jemand wirklich ernsthaft säbelschwingende Seeräuber vor sich, wie sie zu Kanonendonner und bei steifer Brise den Anbieter zwingen, Mediendaten entgeltfrei herauszurücken?): Welche Begrifflichkeit wäre Euch lieber? Schwarzkopierer, Schwarzseher, Schwarzstreamer, ...?
 
@FenFire: Du merkst doch schon was manche Leute für ein Rechtsempfinden haben. Viel zu viele glauben sie hätten einen Rechtsanspruch auf alles was da kreucht und fleucht.
Wer GOT hier legal sehen will, braucht halt ein Sky-Abo. Oder er wartet bis es in ein paar Monaten im Free-Tv kommt.
Wer sich dieses Abo (neben vielen anderen) nicht leisten kann muss halt verzichten oder umschichten.
Aber schon klar: DSL-Anschluss + Netflix + Spotify + Maxdome + Amazon Prime + VPN + Haushaltsabgabe + Handy-Kosten. Da läppert sich schon was zusammen.
Manche Dinge kann man sich schlichtweg nicht leisten. Das ist aber kein Problem der gierigen Contentmafia, sondern ein Problem mittelloser noch gieriger Konsumterroristen.
 
@LastFrontier: Ich denke ich würde gar nicht mal "mittellos" annehmen. Zahlungsunwillig" trifft sicherlich auch oft genug zu (und Gelegenheit macht auch Diebe, ein paar Mausklicks sind doch auch harmloser als ein Schloß zu knacken).
 
In anderen Worten "Wir wollen euer Geld nicht!" Und damit treibt HBO die Piraterie erst an. Wann werden die es checken, dass legal nutzbare Angebote die beste Methode gegen Piraterie ist?
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