Microsofts Satya Nadella ist jetzt bestverdienender Konzernchef

Microsoft mag zwar nicht mehr der Überflieger der Technologie-Branche sein, doch ist das Unternehmen gleich in einer größeren Zahl von Bereichen sehr erfolgreich. Diese Leistung weiß man in Redmond durchaus zu honorieren, was den neuen Konzernchef mehr... Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Ceo, Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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Ist es nicht etwas zu früh ihn so zu loben? So wirklich was herausragendes hat er doch noch nicht gebracht, was verständlich ist, da er gar nicht so lange CEO ist. Die letzte Entwicklung von MS ist doch von Ballmer initiiert worden. Wer was von Change Management versteht, weiß, dass die Erfolge davon erst Jahre später kommen. Ist schade, dass nun Nadella die Lorbeeren einsteckt für die Arbeit, die Ballmer gemacht hat. Ballmer hat vieles versäumt, keine Frage, aber die momentane positive Entwicklung von MS baut auf seine Arbeit in den letzten Jahren auf.
 
@Wuusah: Nadella hat aber auch da schon einiges im Hintergrund gemacht.
Aber generell finde ich dieses Gehalt jenseits von gut und böse.
 
@Wuusah: Ich finde Nadella auch ziemlich überbewertet. Der neue kommt und alle mögen ihn, in den Communitys hoch gelobt und ich mache ein auf Mr. Spock mit hochgezogener Augenbraue und denke mir einfach nur "hä?".
Ich sehe in dem Mann keine Besonderheit, er setzt fort was andere begonnen haben. Mit oder ohne Arbeit im Hintergrund, hat der Mann für MS noch nichts herausragendes getan, was ihm ein Alleinstellungsmerkmal gibt.
 
@Wuusah: Genau das sehe ich anders. In der kurzen Zeit hat er um einiges mehr bewegt als Ballmer in seinen letzten Jahren. Er hat intern natürlich noch Unmengen Altlasten die er nicht von heute auf morgen wegwerfen kann, aber er hat schon in einigen Bereichen Weichen gestellt die längerfristig viel bewegen werden, wie die Veröffentlichung von Software auf Github, die Integration von Windows Diensten in Android und er geht die Sachen viel offener und kooperativer an als sein Vorgänger. Unter Ballmer würde es im nächsten Server OS keine Unterstützung für Docker geben, sondern nur irgend ein neues Hyper-V Format was sich sowieso nicht durchgesetzt hätte...
 
@Wuusah: Satya Nadella ist der, der das Ruder rumgerissen hat. Alles, was Ballmer zu verantworten hat, sind ausnahmslos Katastopfen. Die letzte hieß Windwos 8. Ein großangelgtes Umerziehungsmanöver das aus der Panik entstand, den Anschluß völlig zu verlieren. Alle Micrsoft Erfolge basierten auf deren Monopolstellungen. In dem Moment wo sie diese u.a bei Mobilen Geräten verloren gingen und Micrsoft dem Wettbewerb ausgesetzt war, brachen die Schotten. Das Gates & Ballmer weg sind, ist das Einzige, was gerade langfristig, dem Unternehmen helfen konnte.
 
Meiner Ansicht nach rechtfertigt keine Arbeit ein derartiges Gehalt.
 
@knirps: Und Verantwortung?
 
@-adrian-: Auch nicht.
 
@knirps: Das sagt jeder. Aber wenn dir das Geld angeboten werden würde, würdest auch DU nicht nein sagen.
 
@Edelasos: Wenn ich einmal so viel Geld verdienen würde, würde ich sofort meinen Job kündigen. Für mich ist Arbeiten eine Not und keine Tugend, die meisten sehen das umgekehrt. Arbeit ist für mich ein Zwang um mir das grundsätzliche ermöglichen zu können. Ein Sklave des Systems. Hätte ich einmal die Möglichkeit mich aus diesen Fesseln befreien zu können, klar, ich würde die Chance ergreifen. An dem System selbst würde ich aber nur noch so wenig wie möglich festhalten.
 
@knirps: DU musst nicht arbeiten. Geh doch irgendwo in den nahen Osten in den Regenwald/Dschungel oder auf Afrika. Dort arbeitest du wenn dann nur für dein Essen...Aber erwarte bitte kein Internetzugang ;)
 
@Edelasos: Ich glaube das man in anderen Gesellschaften auch keinen Internetzugang braucht. Aus heutiger Sicht habe ich einen Internetanschluss aus reinem Gesellschaftszwang.
 
@knirps: Ich beteilige mich nicht an dieser unsäglichen Plus/Minus Drückerei. Aber Deine Beiträge heute und hier "unterschreibe" ich zu 100% !
 
@knirps:
"Für mich ist Arbeiten eine Not und keine Tugend"
Das ist der Grund warum du niemals auch nur ansatzweise in höhere Gehaltsschichten vorstoßen wirst. Man kann nur etwas gut machen und sich reinhängen, wenn man Spaß an der Tätigkeit hat und Selbstverwirklichung darin sieht!
 
@GRADY: Die wenigsten haben das Privileg sich selbst verwirklichen zu können.
 
@knirps: Mit dem, was du oben geschrieben hast, stichst du speziell in Deutschland in ein Wespennest. "Arbeit" ist vielen hier per se genauso heilig wie "Auto". Ich hab mir vor Jahren, als die APPD damals zur Bundestagswahl angetreten ist, das "Arbeit ist Scheiße"-T-Shirt in Berlin an nem Stand von denen gekauft. Was meinst du, was ich da (vor allem von älteren Mitbürgern) für entsetzte Blicke und Sprüche kassiert hab. Das war wirklich lustig. ;)
 
@DON666: Jup. Arbeit ist eine Doktrin geworden. Du bist kein Mensch, wenn du nicht arbeitest. Ich kann die Distanz nicht in Maße ausdrücken, so weit weg möchte ich von dieser Doktrin sein.
 
@knirps: Vermutlich bedingt sich deine Einstellung mit dem Job gegenseitig. MEINE Meinung: Wer einen Job macht, um Geld zu verdienen, macht einen Job - nicht mehr und nicht weniger. Andere machen den, um Teil von etwas zu sein oder gar etwas Neues zu schaffen. Klar nicht in jedem Beruf bekommt man die Chance dazu, in der IT allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, was tollen entwerfen zu können. Nur wenn dir deine Arbeit Spaß macht und die diese aus Überzeugung tust, wirst du auch etwas erreichen können, die Möglichkeiten alleine reichen nicht aus!

Zum Thema Verantwortung: ein CEO oder Geschäftsführer, Vorstand etc. haftet immer mit seinem Privatvermögen, sobald irgendwas nicht ganz sauber läuft - auch, und gerade dann, wenn er davon gar nichts wusste. So jemand hat mehr (rechtliche) Verantwortung, als der Durchschnittsbürger ahnt. Und je größer die Firma desto höher die Schadenssume im Fall der Fälle... (abgesehen davon finde ich das Gehalt trotzdem zu hoch!)
 
@larsh: "Andere machen den, um Teil von etwas zu sein oder gar etwas Neues zu schaffen." Ich halte diesen teil für den kleineren Teil. An sonst, möchte ich deiner Aussage im wesentlichen nicht widersprechen.
Der Punkt ist einfach der: Unsere Gesellschaft bietet keinen Platz für andere Philosophien.
 
@knirps: Auch um dem Thread von GRADY oben aufzunehmen: Die ansichten kommen daher, dass wer nicht arbeitet, idR vom Staat unterstützt wird. Und wer bezahlt den Staat? Die Arbeitenden. Das ist ein Grundprinzip unserer Sozialen Marktwirtschaft und kann nicht so einfach abgeschafft werden.

Ich glaube es gibt kein halbwegs funktionierendes System, bei dem irgendwer gefördert (oder mitgeschleift) wird, der nichts leistet. Jedem steht frei, eine fordernde oder stupide Arbeit zu wählen oder gar freischaffend zu wirtschaften. Alles muss irgendwo her kommen, wenns nicht Geld ist, ist es das Essen oder die Wohnung. Wenn dir eine Alternative einfällt, und sei es nur als Gedankenspiel, immer her damit. :)
 
@larsh: Es gibt viele Ideen. Wir steuern auf absoluten Automatismus zu. Arbeit für jeden ist eine utopische politische Vorstellung. Absolut unhaltbar.
 
@knirps: Allerdings. Wenn man nicht grad - wie damals in der DDR - so "Platzhalterjobs" einführt (Fahrstuhlführer, Aufpasser an der Rolltreppe oder anderen Unsinn), dann ist das Thema "Vollbeschäftigung" definitiv für immer passé.
 
@knirps: Ich habe nicht gesagt, dass es Arbeit für jeden geben MUSS. Es ist ein Unterschied, ob man sich bemüht und keine findet oder einfach da sitzt und sagt, es gibt keine. Das kann man meistens auch auf die Lebenseinstellung der jeweiligen Person übertragen Selbst in einer hoch automatisierten Zeit braucht es immer noch Leute, die die Automatisierung überwachen. Arbeit ist genug da - das "Problem" dabei ist nur, dass wir Menschen meist regional denken. Klar, welcher Europäer will denn gerne in Afrika arbeiten. Alle reden von Weltwirtschaft und Vernutzung etc., aber die Schattenseiten der Mobilität werden ausgeblendet. Zugegeben auch von mir, und gut finde ich das auch nicht, da genug soziale Aspekte (allen voran die Familie) eine Rolle spielen. Aber ganz so einfach schwarz-weiß ist die Wirtschaft weder mit Markt noch mit Plan. Finde ich zumindest.
 
@larsh: Und genau diese Ansicht teile ich nicht. Es muss nicht Arbeit für jeden Menschen geben. Denn das Leben alleine schafft schon genug Arbeit.
 
@knirps: tut mir leid, aber da fällt mir spontan das Wort "Selbstverwaltung" ein. Denke mal an Behörden und öffentliche Einrichtungen sage mir, dass du dich noch nie drüber aufgeregt hast, dass die so viel mit sich statt mit ihren Kunden zu tun hatten. ^^
 
@larsh: Ich bin der Ansicht das der Mensch die ersten 25 Jahre der Bildung verpflichtet sein sollte. Das bedeutet einen Schulabschluss, eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium. Nach 25 Jahren sollte man Qualifikationen besitzen um sich auf den Arbeitsmarkt werfen zu können, wenn man mag. Je nach Einstellung, Auffassungsgabe, Interessen und Ehrgeiz kann man was anstreben, oder nicht.
Man sollte auch die Wahl habe nicht arbeiten gehen zu müssen und sich mit einem Existenzminimum abzufinden, ohne Begleiterscheinungen von Existenzängsten, Sanktionen usw. wir man das derzeit vom Arbeitsamt kennt.
Jeder Mensch, der seine Chance sieht, wird sie nutzen. Die, welche sie nicht sehen oder bekommen, sollen auch das Recht haben frei und friedlich leben zu dürfen, sich nicht diskriminiert fühlen müssen für die Entscheidung keinen beruflichen Werdegang eingeschlagen zu haben.
 
@knirps: So formuliert finde ich das auch eine gute Sache. Ich sehe nur das Problem an dem Punkt, an dem die, die sich nicht für einen Werdegang - warum auch immer - entschieden haben, die Unterstützung der anderen benötigen. Aktuell ist es ja so, dass jeder Arbeiter die Nicht-Arbeiter über AV und Steuern mitfinanziert. Die Mehrheit der Arbeitenden mault über zu wenig Netto vom Brutto. Klar, dass die Leute dann die Nicht-Arbeitenden schief anschauen, weil man selbst dadurch weniger Geld bekommt. Am schlimmsten ist es für die, die nur wenig mehr als Hartz4 trotz Vollzeitarbeit bekommen. Das gibts leider noch viel zu häufig.
Ich würde jetzt auch gern in meinem Garten buddeln gehen statt zu arbeiten. Nicht weil mir die Arbeit keinen Spaß macht, sondern einfach weil grad das Wetter schön ist. Aber würde ich halbtags gehen, würde das Geld nicht reichen für meine Familie. Von wem bekomme ich das Geld dann? Genau: von dir und deinen Feunden, weil du Vollzeit arbeitest. Gib mir einfach 10% deines Gehalts ab, damit ich im Garten buddeln kann. Interesse? :D
Ich hoffe du weißt worauf ich hinaus möchte. Dieser soziale Umverteilungsapsekt gemischt mit der menschlichen Psyche (Neid etc.) ist der Knackpunkt. Dafür braucht es eine Lösung, vorher wird es niemals so klappen...
 
@larsh: Die Kehrseite wäre eine unendliche Masse von Obdachlosigkeit, eine unendliche Kriminalität, das entstehen von Gettos, Bildung von Krankheiten wegen fehlender Hygiene usw.
Das tragen von Menschen die nicht arbeiten gehen ist nicht uneigennützig sondern trägt zur Erhaltung der Zivilisation mit bei.
Menschen die arbeiten gehen, sollen die Arbeit als Privileg erkennen, weil die finanziellen Vorteile - und daraus entstehenden Möglichkeiten - überhand nehmen als das schlichte Überleben durch eine Arbeit, wie es derzeit für die Meisten der Fall ist.
 
@knirps: hey... wir absolut einer Meinung... das streich ich mir im Kalender an :D
 
@knirps: Du tust mir leid! Das mein ich ernst!
 
@daaaani: Ich mir auch, mein ich auch ernst. Ich glaube als Lemming lebt es sich entspannter, wenn man einfach ohne zu hinterfragen mit macht und teil nimmt.
 
@knirps: Hmm irgendjemand scheint dir erfolgreich eingetrichtert zu haben, dass du ein Lemming sein musst. Du hast gerade hier in Deutschland einige Möglichkeiten/Optionen. Du musst nur zu dir ehrlich sein, ansonsten darfst du auf niemanden hören, dir nicht erzählen lassen was alles nicht geht, was alles Blödsinn ist, oder was alles nicht so einfach ist.

Deutschland ist das Land der Schlechtredner unmöglich Redner. Am ende wirklich das Land der Lemminge. Jeder macht das was andere machen oder andere von ihm/ihr erwarten. Das ist echt furchtbar hier!
 
@daaaani: Deutschland ist sehr restriktiv. Was meinste warum der ganze IT und Medizin Sektor auswandert?
 
Finde das Gehalt gehört halbiert und an Entwicklungsländern gespendet.
 
@intelc2d: Entwicklungsländer kämen sehr gut ohne "Entwicklungshilfe" aus (die ohnehin wieder in die Hände westlicher Firmen fliest), wenn die sog "Erste Welt" aufhören würde diese Länder auszuplündern und Putsche und Bürgerkriege zunfinanzieren, wenn irgendwo eine Regierung an der Macht ist, die eben ihr Land nicht ausplündern läßt. Kürzlich wurde ein Buch angekündigt über und mit Texten von Thomas Sankara, den französcihe und US-amerikansiche Geheimdienste ermorden ließen. Er war einer der wenigen afrikanischen Führer, die nicht korrupt und prowestlich waren.
 
Nun ich finde die "Belohnung" kommt zu früh. Man muss erstmal schauen ob sich seine "Cloud first" Strategie (weltweit) durchsetzen kann. Ich persönlich habe kein Vertrauen in Amerikanische proprietäre Clouds. Zuverlässigkeit und Sicherheit meiner Daten sind mir wichtiger als den Komfort meine Daten synchronisiert über jedes meiner Geräte abrufen zu können. Es wäre alles viel einfacher und schöner wenn es keine datenhungrige Geheimdienste gäbe.
 
Nun, wer hat, der hat... ;-)
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