Smart Meter: Einbaupflicht trotz vieler Probleme nur aufgeweicht

Der Einbau von so genannten Smart Metern wird bei Neubau und Sanierung nun doch nicht mehr verpflichtend sein. So sieht es ein aktuelles Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums vor. Doch Verbraucherschützern geht dies noch nicht weit genug. mehr... Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Bildquelle: Ian Muttoo / Flickr Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Ian Muttoo / Flickr

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Meistens ist die Technik nach ein paar Jahren sowiso schon wieder veraltert. Für weniger Geld gibts dann wieder bessere Systeme. Vor allem wenn auch Big Brother nicht zuschauen kann.
 
@hase007: Ich würde mir so einen Zähler als kleine Version nur im Verteiler einsetzen und die Daten nur lokal verwenden, also gar nicht erst an den Energieversorger senden. Die Smartmeter ermöglichen einer neuen Generation an Einbrechern problemlos zu kontrollieren ob jemand zuhause ist oder nicht, da man anhand des Energieverbrauchs gewisse Nutzungsmuster feststellen kann und daraus schließen kann wann wer zuhause ist oder nicht. Den Energieversorgern geht es ohnehin nur darum jobs einzusparen und gleichzeitig mehr Geld für die Zählermiete verlangen zu können.
Gleichzeitig holen sich die Leute die sich so einen Zähler einbauen ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko ins Haus. Mal abgesehen davon das es vieleicht möglich ist die Zählerstände von Außen zu manipulieren, wer Garantiert denn das dies nicht möglich ist? Ich glaube nicht das das Eichamt oder der Tüv solche Möglichkeiten bei der Prüfung der Zähler restlos ausschließen kann.
Die Frage ist außerdem wie die Zähler angebunden werden, werden die Daten über das Stromnetz das Handynetz oder Internet übertragen, sind die Daten verschlüsselt?
 
Was genau wäre denn der Vorteil dieses sogenannten "intelligenten Stromnetzes" (welches offenbar erst dann gegeben ist (so verstehe ich das aus dem Artikel), wenn genügend Leute einen (offenbar teuren) Smart Meter installiert haben. Ich steig da nicht durch, was soll denn überhaupt der Vorteil sein (welcher die Verbraucherschützer scheinbar ohnehin schon anzweifeln)?
 
@monte: Die Ide war/ist, das Geräte dann gestartet werden wenn viel Strom vorhanden ist aber nicht Abgefragt wird (z.B. währen der Berufszeiten oder Nachts), Intelligente Stromzähler und Programmierbare Geräte arbeiten im Idealfall zusammen.
Das würde Leitung/Leistungsspitzen (z.B. 17-19 Uhr) vermeiden helfen, gleichzeitig könnte Strom Billiger werden weil das "Netz, die Stromerzeugung" besser Abgestimmt werden können.

Das mit dem Billiger hat sich aber mit dem Ökostrom erledigt.
 
@Kribs: Zur Zeit sieht es an der Leipziger Strombörse so aus:
Die Kilowattstunde ist dort max. 4 Cent wert, aber nur wenn wenig Strom vorhanden ist. (Also kein Solar- & Windstrom).
Ist viel Strom verfügbar, so sinkt der Preis an der Strombörse. Es ist dort leider so, das Deutschland in sonnigen/windreichen Zeiten sogar die anderen Länder dafür bezahlt, das diese von uns den Überschuss an Energie abnehmen.

Und der Preis des Endkunden setzt sich dann zusätzlich aus den Transportkosten des Stroms und den subventionierten erneuerbaren Energien zusammen. Denn wenn ich meinen Solarstrom für beispielhaft 20 Cent einspeise, so müssen die anderen Verbraucher diese Differenz zum Strompreis an der Börse für mich aufbringen.

Was eigentlich her muss sind effiziente Methoden den Strom zu speichern und entweder gibt es sie nicht oder die Umsetzung ist zu teuer.

Beispiel:
Batterie - Ineffizient, da wenig Strom auf großer Fläche gespeichert wird.
Wasserstoffsynthese - Überschüssigen Strom in Wasserstoff umwandeln und dann in einer Brennstoffzelle oder durch Methanisierung in einem Biogas-KW verbrennen. Ist in der Umsetzung zu teuer
 
@basti2k: Und dann stellt sich bei Speicherung und Rückgewinnung noch die weitere Frage nach dem Gesamtwirkungsgrad. Was die Wasserstoffsynthese angeht, wären da auch Sicherheitsspekte zu beachten. Zwar liegt mein Physikunterricht (oder war es in Chemie?) schon "ein wenig" zurück, aber der Kanll bei der Verpuffung von dem erzeugten Knalllgas war schon beeindruckend....
 
@Nemo_G: Du hast ja schon Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden, stimmt das Verhältnis zwischen Sauerstoff und Wasserstoff nicht passiert da nichts.
Das größte Problem ist z.B. bei einer Brennstoffzelle, die Lebensdauer. Die längste hast du wenn du sie optimal betreibst (weder Über- noch Unterlast). Die Lebensdauer leidet hier auch wenn du die Brennstoffzelle anlaufen lässt (viele Anlaufphasen verkürzen die Lebensdauer drastisch).
Für die Mechanisierung braucht man Wasserstoff und Kohlendioxid.

Jedenfalls hatte ich ein Fach "Energietechnik" beim Studium gehabt und hier wurde uns gesagt, das man ein "Funktionierendes Deutsches Stromnetz in ein nichtfunktionierendes Umbaut". Denn die Solar und Windenergie kann man nicht regeln. Ich muss diese nämlich verbrauchen wenn diese da ist und wenn ich Energie brauche kann ich nicht einfach die Sonne oder den Wind einschalten.
 
@basti2k: Dafür braucht es neue effiziente Möglichkeiten, die Energie zwischenzuspeichern, gleichzeitig muss auch das Netz ausgebaut werden um die Energie besser verteilen zu können. Es soll angeblich vorkommen das Windräder Zeitweise abgestellt werden müssen, ganz einfach weil deren Netzanbindung nur eine gewisse Last aushält.
 
@monte: Der Vorteil wäre, dass Lasten im Stromnetz intelligenter verteilt werden und so weniger Reserve-Kraftwerke arbeiten müssen. Der einzelne Verbraucher hat davon direkt keine Vorteil, nur indirekt, weil die Gesamtkosten für den Betrieb der Stromversorgung (theoretisch) sinken. Außerdem soll das Ganze besser mit den Auswirkungen der Erneuerbaren Energien (Spitzen durch Solar-oder Winkraft) klarkommen.
Momentan haben wie so oft nur die Industrie und Politik Vorteile, weil sie erstmal die Verbraucher melken können.
 
Es gibt sogar eine Studie, dass diese Smartmeter im Privathaushalt nicht viel bringen, denn die Betriebskosten sind höher als der Nutzen.

Wenn man das auf einen Haushalt mal runterrechnet: Ich übertrage alle 15 Min mein Verbrauch, wie viel muss der Stromanbieter dafür an seinen Kraftwerk für mich regeln -> Gar nicht, das fällt nicht auf.

Wenn man das jetzt hochrechnet, so wird der Anbieter mit Messdaten bombardiert, aber die Auswertung dieser ist hier aufwendiger als der Nutzen.

[Edit]: Effizienter wäre es wenn man so einen Zähler in eine Trafostation hängt, wo eine gewisse Zahl an Privathaushalten dran hängt, denn hier ist dann der Wert schon mal aussagekräftiger. [/Edit]

Nimmt man jetzt eine Industrieanlage, die fast ein Kraftwerk zum Betrieb benötigt, so hat man schon aussagekräftige Daten um dieses zu regeln.

Und das Gesetz ist hier auch gegen den Abnehmer, denn ich muss garantieren, dass die Daten gesendet werden. :/
 
..ich möchte auf den Roman Blackout hinweisen...
 
Bevor ich den Schrott einbau dann lieber paar Photovoltaik platten aufs Dach nen akku und gleichrichter und die leds und den Tv abends lass ich dann damit laufen.

Ich hab so gut wie null strom mehr sparen kann ich nicht der Trockner wurde gegen wäscheleine ersetzt u im Winter trocknet der Kachelofen die wäsche.

Die großen Geräte kann ich vermutlich nicht mit photovoltaik laufen lassen wie backofen,spülmachine.

Und ne Stereoanlage gegen ein miniradio tausche ich nicht fü das bisschen was ich höre.
Aber kling brauch eben 40watt.

Sollen die doch mal bei aldir,rewe,edeka die Neon Röhren gegen LED Röhren tauschen und nachts die Dinger ganz ausschalten.

Der kleine soll rausholen was die industrie verbläst?!

Soll doch endlich ein Gesetz kommen das die leute dazu zwingt 60 Watt Glühbirnen gegen ne 7w led zu ersetzen, dann kommt man mit Windkraft bedeutend weiter als bisher..

Aber die Politiker und die Ökos peilen es ja wieder net...
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