Surface 3: Schüler, Studenten und Lehrkräfte bekommen Rabatt

Das Surface 3 ist ab 7. Mai erhältlich und das Tablet hat (im Gegensatz zu seinen offiziellen Vorgängern) auch gute bis sehr gute Kritiken erhalten. Das Microsoft-Gerät kostet regulär in der günstigsten Variante 599 Euro, Schüler, Studenten und ... mehr... Microsoft Surface, Surface 3, Microsoft Surface 3 Bildquelle: Microsoft Microsoft Surface, Surface 3, Microsoft Surface 3 Microsoft Surface, Surface 3, Microsoft Surface 3 Microsoft

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Super Aktion von MS.
 
Also das LTE Modul hätte ich gerne in meinem SP3p...
 
Kann man irgendwo sehen, welche die drei Winkel sind, die der Kickstand annehmen kann?
 
@adrianghc: http://tinyurl.com/mcg462g

Aletrnativ in den youtube hands-ons da wird es überall gezeigt.
 
@Ripdeluxe: Super, danke! Hmm, ich hatte gehofft, man könnte den noch ein bisschen flacher legen, aber das sieht auch ganz ordentlich aus.
 
Bildungsrabatte sind doch Gang und Gäbe, oder nicht?!
 
uiiiii 60 € na mensch die studenten werden MS die bude einrenn... oder auch nicht. studenten sind meist zu doof weil sie so schlau sein wollen und kaufen sich lieber ein 1500€ mac book. (sehe ich selbst viel zu oft) die müssten einfach drastisch was bei den herstellungskosten ändern. keine ahnung ein plastik surface mit aktivem kühler der halt krach macht. ich würde das teil für 400 sofort kaufen und mein laptop in die versenkung schicken und mein pc müsste ich auch kaum noch an machen. aber ich geb nicht 800€für son ding aus
 
Für diesen Preis bekommt man einen richtigen guten PC, egal ob großen PC oder Laptop - einen PC mit DVD-Laufwerk, USB-Schnittstellen, Netzkabel-Schnittstelle, Tastatur und Maus, wo man auch Programme installieren kann oder Daten auf externe Medien speichern kann
 
Zu solchen Rabattprogrammen:

Warum sind solche Rabatte eigentlich noch erlaubt? Die niederen Beweggründe sind doch wohl mehr als offensichtlich: Obwohl ein Lehrer im Monat mehr Einkommen hat als der deutsche Durchschnittsverdiener, der ja den vollen Preis zahlen muss (Wie sieht es da eigentlich bezüglich "Diskriminierung" aus? Wird doch immer soviel Aufhebens darum gemacht, wenn Personengruppen bei irgendwas ausgegrenzt werden. Warum bei so etwas nicht?), und ein Lehrer solche Ausgaben meines Wissens auch noch von der Steuer absetzen kann, gibt man die Geräte billiger an Lehrkräfte ab, weil man darauf spekuliert, dass der Lehrer seine Schüler dazu bringt dieselben Geräte und dieselbe Software wie er zu verwenden.

Den Schülern gibt man hingegen Rabatt, damit die sich ein solches Gerät besser leisten können und deshalb nicht bei einem billigeren Anbieter kaufen und dann andere Produkte verwenden. Das ebenfalls nur, weil man darauf hofft (und das, wie die Realität zeigt, mit Recht), dass es ihnen, nachdem sie gelernt haben mit einem bestimmten Produkt zu arbeiten, schwer fällt, sich auf ein neues Produkt einzulassen und sie daher fortan privat, genauso wie später im Berufsleben, immer darauf achten, die ihnen bekannten Produkte zu verwenden und dann später in Führungspositionen diese Produkte auch für die Firma ordern oder zumindest dafür abstimmen, wenn eine Neuanschaffung geplant wird.

Für Microsoft, Apple, Lenovo usw. ist so eine Rabattaktion somit lediglich eine Aktion zur möglichst frühen Kundenbindung noch unerfahrener, unmündiger Kunden an die Produkte ihres Konzerns, die im ersten Moment zwar etwas Gewinn pro Gerät kostet, dann aber, wenn die Hirne der Schüler erstmal auf ein Produkt fixiert sind, ein Vielfaches dessen an Gewinn abwirft.

Bestes Beispiel ist Microsofts Office. Da gibt es heute sogar Privatleute, die um die 100EUR und mehr für MS Office ausgeben, obwohl sie OpenOffice/LibreOffice komplett gratis bekommen.

Schon erstaunlich, wie viel Geld es einigen Leuten wert ist, bloss nichts Neues kennenlernen zu müssen. Und das sogar trotz der ganzen Einschränkungen durch die Lizensierungsbestimmungen von MS Office, die nicht nur dazu führen, dass selbst Privatleute ihre gekaufte Lizenz nicht auf allen ihren Rechnern installieren dürfen, sondern z. B. auch eine portable Nutzung des MS-Office-Pakets unterwegs, auf der Arbeit oder in der Schule vom USB-Stick oder einer Speicherkarte aus unmöglich macht. Bei OpenOffice kann man Leuten die kein Office-Paket haben sogar eine portable Version mit auf CD, DVD, USB-Stick usw. kopieren, wenn man denen Dokumente mitgibt, die sie bearbeiten können sollen. Bei Microsoft gucken Leute ohne MS Office bei so etwas in die Röhre und kriegen von Microsoft bestenfalls einen Gratis-Viewer oder eine laufzeitbeschränkte Testversion, die sie installieren müssen (was dann auch schon wieder eine Windows-Lizenz voraussetzt) und die ihnen die Registry schön mit Einträgen vollmüllt, bevor sie dann nicht mehr läuft und tot auf der Festplatte herumliegt.

Ich habe als Schüler auch mit Microsoft Word und Exel angefangen, weil einen schlichtweg keiner über Nachteile und Alternativen aufgeklärt hat. Das wurde einem einfach vorgesetzt und wenn die Eltern ihrem Kind keine MS-Office-Lizenz kaufen wollten, dann konnte es zu Hause eben nicht "richtig" am Rechner für den "Informatikkurs" üben. "Informatik", oder was die Lehrer damals dafür hielten, gab es zu der Zeit nur als Wahlpflichtfach und Schüler deren Eltern die Kosten zu hoch waren, besuchten entweder den Kurs gar nicht, oder waren eben benachteiligt gegenüber den anderen, da sie nur an den Rechnern der Schule üben konnten und sich dann oft noch mit mehreren Schülern einen Rechner teilen mussten. Bis die dann im Beruf Office brauchten, hatten sie fast alles wieder vergessen und die MS Office Oberfläche hatte sich so gewandelt, dass sie sich alle Funktionen neu zusammensuchen mussten. Kein sehr effektiver Lehransatz.

Ich selbst habe Jahre gebraucht, um mich von der Vorkonditionierung durch meine Lehrer zu befreien und mir genug Wissen über andere Office-Anwendungen zu erarbeiten um MS Office wirklich vergleichen und eine bewusste Entscheidung, ohne die Gehirnwäsche durch Medien, Lehrer und Leute die nie mit etwas anderem als MS Office gearbeitet haben, zu treffen. Ich sehe solche Rabatt- bzw. "Anfütterungs"-Programme im Bildungsbereich daher als sehr kritisch an und achte bei meinem Kind darauf, dass es niemand in so ein geistiges Gefängnis sperrt, bevor es selbst mental in der Lage ist den Versuch im Ansatz zu erkennen und sich dagegen zu wehren.

Zum Surface 3:

Was das Surface 2 angeht, so habe ich davon mittlerweile ein paar in meiner Bekanntschaft und auch mal eines davon ausprobiert. Im Zug oder Flugzeug mit dem Gerät auf den Oberschenkeln oder einem kleinen Ausklapptischchen arbeiten ist mit dem Gerät eine Zumutung und das wird mit dem Surface 3 schon aufgrund des Konzeptes ebenso sein.

Beim Surface 3 würde mich allerdings auch schon der Digitizer abschrecken. Nicht nur, dass er weniger Druckstufen erkennt als der Vorgänger von Wacom und somit nicht mit dem Wacom-Digitizer in meinem Pen-Display zu Hause und nicht einmal mit dem in meinem 10 Jahre alten Tablet-Convertible mithalten kann. Schon die Tatsache, dass der Stift nun Batterien benötigt um seine Aufgabe zu erledigen, ist ein grosser Nachteil. Das fand ich schon bei Bluetooth-Funkmäusen nie so toll, denn man hat so noch eine Batterie mehr um deren Ladestand man sich kümmern musste und die, im Fall das sie ausläuft, das Gerät zerstören kann.

Dazu gibt es beim Surface 3 offenbar auch noch Probleme mit der Anzeige der Stiftposition beim Hovern über dem Display. Nicht nur, dass diese wohl unpräzise mit einem Kreis markiert wird, dieser Kreis folgt der Spitze wohl auch noch mit ruckelnder Verzögerung. Da kann man besser gleich darauf verzichten die Position anzuzeigen, denn sowas stört mehr als es hilft. Ich habe so einen Ruckel-Effekt beim die Stiftposition markierenden Punkt auf dem Dislay gelegentlich einmal, wenn eines meiner Tablet-Convertibles z.B. mit einem Videorendering mal sehr ausgelastet ist und das ist dann nicht so wirklich angenehm. Ständig möchte ich sowas lieber nicht erleben.

Meine Meinung ist, dass HP, Lenovo, Dell, Fujitsu und andere Hersteller, nach Microsofts mit Windows XP Tablet Edition irgendwann Anfang des letzten Jahrzehnts festgelegten Spezifikationen für Tablet-PCs, schon vor über 10 Jahren konzeptionell bessere Tablets gebaut haben als Microsoft und die meisten anderen Konzerne die heute Tablets herstellen das derzeit tun. Ich werde also meine inzwischen 8-10 Jahre alten 4:3-Display-Tablets wohl noch eine Weile pflegen müssen, auch wenn Microsoft mit dem 3:2-Dislay des Surface Pro 3 zumindest was das angeht in die richtige Richtung geht. Wäre aber schön, wenn es mit Wacom-Technik daherkäme. Batteriewechsel beim Stift brauche ich nicht. Auch wäre es ganz nett, wenn man den Stift im Surface verstauen könnte, so dass der nicht lose in der Tasche herumfliegt und kaputtgeht. Das ist etwas etwas, was schon bei meinem 10 Jahre alten Tablet-Convertible problemlos ging und das hatte darüberhinaus auch schon einen Wechselakku und einen Zweitakku, der das Gerät weiterbetrieb, wenn man den Hauptakku wechselte.

Was den Intel-Atom-Prozessor angeht, so ist der vermutlich eher eine Verbesserung gegenüber der schon bei einer Hand voll Sekunden dauernder Volllast heiss werdenden und dann stark drosselnden Core-i5-Version des Suface 2 Pro, das ich zum Testen hatte. Der Onboard-Speicher ist auch in der 128GB-Version zu klein, wenn man ein Windows-System und nicht gerade Windows XP verwenden möchte. Dazu ist sie wohl weiterhin nicht einfach wechselbar, da vieles an dem Surface 3 verklebt statt geschraubt oder geklammert ist. In meinem meistgenutzten Tablet-Convertible aus dem Jahre 2007 habe ich hingegen heute eine 500GB-2.5"-SSD und eine 2TB-2.5"-HDD, so dass ich keine an einem USB-Anschluss herumbaumelde externe Festplatte mitnehmen brauche, selbst wenn ich mal Images von Rechnerinstallationen zu Kunden oder Bekannten mitnehmen muss um deren Installationen zu reparieren. Heutige Tablets/Tablet-Convertibles wären daher eher ein mich stark einschränkender technischer Rückschritt für mich.

Fazit:

Flach ist eben nicht alles, wenn deshalb keine leistungsfähigen Komponenten mehr ins Gerät passen oder der Prozessor seine Wärme nicht loswird und daher bei etwas längeren Lastphasen nur gedrosselt läuft. Daher sind auch 650EUR für ein Surface 3 meiner Meinung nach zu viel, denn mein Tablet-Convertible gibt es gebraucht mittlerweile für nicht mal 200EUR im Sofortkauf in einem bekannten Internet-Auktionshaus und für die Preisdifferenz zum Surface 3 kriege ich dafür locker eine 256MB-SSD, eine 2TB-HDD und genug Wechselakkus, so dass das Teil auch beim Videorendering auf einem Prozessorkern und normaler Arbeit auf dem anderen 24 Stunden am Stück auf Akku läuft oder ich bei Bergtouren den einen Akku mit Solarlader laden und mit dem anderen arbeiten kann.
 
@resilience: die Zeit, die ich dafür benötigt hab, so ein inhaltlich falsches, subjektives und sinnfreies Kommentar wie von Dir hier zu lesen, die bekomme ich leider nie wieder zurück.
 
@resilience:

Zur Rabatt-Aktion:
Dann müsstest du alle Rabatt-Aktionen kritisieren. Denn alles hat seine Vor und Nachteile. Und wenn diese Rabattaktion für Schüler und co. so massive Auswirkungen hätte, warum sind diese Rabatte nicht höher oder werden von allen gemacht?

Zu Surface and Co:
Ich behaupte ich könnte für 200€ ein Leistungsstärkeren Desktop-Rechner zusammenstellen. Also du mit deinen 200€ die Tablet-Convertible. Doch der Vergleich hingt. Genau so wie deiner...
Ich habe ein Surface 2 Pro. Das war einer meiner besten Anschaffungen in den letzten Jahren gewesen. Es ist genau dieser Art von zusätzlicher Erweiterung zu meinen Dekstop-Rechner den ich mir seit Jahren gewünscht habe.
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