Electronic Arts schaltet gleich vier seiner Free-to-Play-Spiele ab

Noch vor nicht allzu langer Zeit galten Free-to-Play-Spiele (F2P) als Allheilmittel oder die Zukunft der Spieleindustrie, auch Electronic Arts setzte zahlreiche seiner Erfolgsmarken als F2P-Titel um. Doch offenbar waren nicht alle so erfolgreich wie ... mehr... Electronic Arts, Ea, Free-to-Play, F2P, Battlefield Heroes Bildquelle: EA Electronic Arts, Ea, Free-to-Play, F2P, Battlefield Heroes Electronic Arts, Ea, Free-to-Play, F2P, Battlefield Heroes EA

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Wow.. Schade um Battlefield: Heroes, hat Zwischendurch echt Spaß gemacht. Ist ziemlich bitter für diejenigen, die tatsächlich Geld in die Spiele gesteckt haben, da es das nun einfach war, obwohl sie die Spiele womöglich "so lange" am Laufen hielten.
 
@Tical2k: Tja dumm gelaufen für die Pay2Winner
 
@happy_dogshit: einerseits ja, andererseits kann ich deren wut auch nachvollziehen. im neuland wird halt nicht alles alt. :(
 
@Tical2k: es ist ganz einfach warum das keiner mehr spielt. früher hat man viel schneller mal auch ohne geld mit den gesammelten punkten mal spezialwaffen bekommen. dann wurde es umgestellt und man musste zischtausende stunden spielen .... das hat einfach keinen spaß mehr gemacht. ich war seit der BETA dabei und habe dafür sogar die spezialorden für meine spielfigur ... EA hat es sleber kaputt gemacht!!!!! ich bin da stock sauer drauf
 
Jedes Spiel, welches nicht komplett offline installiert und gespielt werden kann, wird früher oder später zu rausgeworfenem Geld. Es bleibt nur die Erinnerung. Dessen sollte man sich vor allem bei F2P-Spielen bewusst sein, wenn man dort hunderte oder gar tausende Euro investiert. (Nein, ich übertreibe nicht, es gibt genug Leute, die soviel Geld für F2P bezahlen. Da ist ein 10-Jahres-Abo WoW mit ca. 1.500 EUR noch günstig. :D)
 
@Runaway-Fan: so lange die schönen Erinnerungen es wert waren hat man nichts falsch gemacht.
 
@Runaway-Fan: Ein Spiel ist ein Freizeitvergnügen, bei dem es darum geht Zeit so zu verbringen, dass sie angenehm ist. Und meist kostet das Geld. Oder willst Du hier sagen, dass z.B. der Besuch eine Sportvereins auch rausgeworfenes Geld ist, weil man nichts zurückbehält? Oder der Besuch des Kinos?
 
@JoePhi: Wenn ein Sportverein dicht macht, gehst du zum nächsten. Und wenn dir ein Film im Kino gefällt, kaufst du dir die BD, die du ohne langen Rattenschwanz nutzen kannst. Wenn ein Online-Spiel abgeschaltet wird, ist die Kohle "wirklich" weg, dir bleibt nicht mal mehr Möglichkeit, die Erinnerung aufzufrischen.
 
@Niccolo Machiavelli: Nein. Die Kohle ist nicht weg, weil Du für die Kohle Zeit gekauft hast. Der Nachteil ist allerdings - und da stimme ich zu - dass man diese Erfahrung, wenn man sie nochmal machen möchte, eben dann nicht mehr kann. Aber es geht bei allen Beschäftigungen im Grunde nur um die Erinnerungen. Aber das als rausgeworfenes Geld zu bezeichnen, ist einfach unsinnig.
 
Ich möchte damit nicht sagen, dass es rausgeworfenes Geld ist. Nur muss man sich halt dessen bewusst sein, dass man keinen materiellen Gegenwert bekommt. In manchen Foren wird jetzt z.B. laut nach Entschädigungszahlungen und solchem Quatsch gerufen. Darauf bezieht sich meine Anmerkung primär.
 
@Runaway-Fan: "Jedes Spiel, welches nicht komplett offline installiert und gespielt werden kann, wird früher oder später zu rausgeworfenem Geld." "Ich möchte damit nicht sagen, dass es rausgeworfenes Geld ist."
Ahja klingt logisch.
 
@picasso22: Unglücklich formuliert zugegebenermaßen. :)
 
@Runaway-Fan: Klar bekommt man materiellen Gegenwert, nur halt nicht für immer. Wenn ich in ein Restaurant gehe hab ich den materiellen Gegenwert auch nur bis ich alles aufgegessen und aufgetrunken hab ... . Oder Kino, Achterbahn, fast alles wofür man in der Freizeit Geld ausgibt ist ohne unendlichen materiellen Gegenwert.
 
@lutschboy: Aber über den Verbleib dieser Materialien entscheidest Du bzw. Du weißt vorher, dass der Gegenwert für dein Geld endlich ist. Du weißt, dass Essen ist weg, wenn ich es aufesse. Wenn jemand heute GTA V im Laden kauft, ist es für viele Spieler nicht klar, dass sie das Spiel in ein paar Jahren nicht mehr spielen können. Andere Spiele ohne DRM wird man dann noch problemlos zocken können. Und wenn ich mir in einem F2P jetzt für 10 EUR ein tolles Schwert kaufe, was "permanent" ist (statt für 1 EUR eines für eine Woche), dann heißt dieses "permanent" auch nur "bis der Betreiber den Stecker zieht".
Dass es so ist, weiß ich. Nur ist es für viele Spieler nicht so offensichtlich.
 
@Runaway-Fan: Diese Argumentation ist sicherlich logisch, aber vollkommen irrelevant! Wenn du dir ein Spiel auf BR oder DVD Kaufst, ja dann hast du was im Regal stehen, aber was wenn dir dein Abspielgerät kaputt geht und du kein neues kompatibles Gerät bekommst weil das alte nicht mehr hergestellt wird und die neuen Generationen es nicht mehr unterstützen? Dann kannst du dich abends mit deiner materiellen DVD/BR ins Bett kuscheln und dich freuen, dass du im Gegenzug zu puren Onlinespielern was Materielles hast...herzlichen Glückwunsch! Freizeitbeschäftigung ist immer mit Geld verbunden, Spaß kostet eben und es ist nie (!) für die "Ewigkeit". Sicherlich gehen reine Onlinespieler ein etwas höheres Risiko ein, aber wer Angst vor Risiken hat, der sollte im Keller wohnen..
 
@Runaway-Fan: das ist das große problem. ich denke in einigen jahren wird es keine vollpreis spiele mehr geben. dann gibt es nur noch sachen wie dieses ea abo oder halt f2p. finde ich persönlich total schrecklich. ich will einmal zahlen und dann uneingeschränkt spielen können und nicht immer auf wartezeiten und hinternisse stoßen die mich zum kauf von ingame währung drängen. da vergeht einem der spiel spaß. das einzige wodrauf es abzielt ist das verlangen weiter spielen zu wollen und dann doch zu zahlen. finde ich vorallem im smartphone bereich ne echt schlimme sache da es dort halt überwiegend jugendliche sind denen so das geld aus der tasche gezogen wird. wenn da nicht bald was apssiert heißt es demnächst sims 4 f2p aber du musst dann einzelne spiel minuten zahlen. alles großer mist. aber eigtl n anderes thema ^^
 
@Runaway-Fan: GameForge, die Karlsruher (Browser)-Game Schmiede, nennt solche Typen, die mehrere Tausend Euro für ein Spiel investieren übrigens "Whales" ;-) Nur diese Leute finanzieren zu 90% ein solches Game.
 
Was ist mit dem Restguthaben? Müsste man sich eigentlich auszahlen lassen können, wie bei prepaid Handys!?
 
Das Problem ist, das dass was die schreiben eigentlich garnicht stimmt da steckt mehr dahinter da Need for Speed World und Battlefield Heroes immernoch viel gespielt wird, bei Battlefield play 4 free weiß ich es nicht.

Aber eingestellt werden die spiele aus einem anderen grund, als den den sie da angeben
 
@HardStyler3: und der wäre?
 
@HardStyler3: Genau wie larsh schon gefragt hat, würde mich es an dieser Stelle auch brennend interessieren, welche genauen Gründe vorliegen.

Gem. deiner obigen Aussage scheinst du ja fast schon Insiderwissen zu besitzen um das in der Form behaupten zu können ;-)
 
@HardStyler3: Unabhängig davon wie viele es Spielen, so ist es doch offensichtlich, das die Ausgaben für die Spiele höher sind, als die Einnahmen. Und bei diesen 4 Spielen wird nun mal durch den laufenden Echtgeldeinsatz im Shop Geld verdient. Von EA kann man ja wohl kaum verlangen die nächsten 20 Jahre nur Verluste mit diesen Spielen zu erwirtschaften.

D.h. die einzige Kritik mag sein, das EA und die Entwickler mit dem Produkt nicht die Qualität erreicht haben, die ausreichend zahlungswillige Spieler anlocken. Das ist natürlich schade. Battlefield Heroes ist ja immerhin schon 6 Jahre alt geworden. Natürlich nichts gegen ein Guild Wars 1 oder Warcraft 3.
 
@HardStyler3: Quelle?
 
Schade, Battlefield Heroes und Need for Speed World waren eigentlich ganz nette Spiele, die Spaß gemacht haben. Allerdings habe ich beide selbst schon eine Weile nicht mehr gespielt.
 
@Stefan1200: So geht es mir auch - ich habe auch eine Zeitlang Battlefield: Heroes gespielt, und es hat viel Spass gemacht. Das ist aber auch schon länger her.

Vermutlich gab es einfach inzwischen zu viele Spieler, die wie auch wir abgewandert sind, und es kamen zu wenig neue Spieler nach. Und mit sinkender Spielerzahl sanken dann wohl auch die Einnahmen über Verkäufe von Spielwährung, so dass sich Weiterbetrieb und -entwicklung nicht mehr gelohnt haben.
 
you can't spell STEAL without EA
 
Man liest zwar durchaus immermal auch was über die Abschaltung bei anderen Herstellern, aber bei EA haben die Spiele wirklich den kürzesten Lebenszyklus. Nicht nur reine OnlineGames sondern auch Solo+Multiplayer Spiele (Army of Two, usw...).
 
Battlefield Play4Free wird immer noch auf sehr vielen Servern gespielt nur wenn das Spiel nicht weiter entwickelt wird, man im Sommer immer noch die Weihnachtsmütze angepriesen bekommt und keine neuen Waffen und (viel wichtiger) Maps rauskommen ist das sehr mies von EA. Da greift die Ausrede der angeblich wenigen Spieler auch nicht. Zum Glück habe ich seit dem es BP4F gibt nur ca 30 Euro über die Jahre investiert. Das kann ich verschmerzen, finde aber das BP4F sehr viel Potenzial hatte und noch hätte. Aber Hauptsache das Command & Conquer Browser Spiel am leben halten.
 
@Schallf: Fairerweise sollte man "viele Spieler" auch EA-gerecht definieren: "Viele kräftig zahlende Spieler" würde es eher treffen ;)
 
Damit man (einigermaßen) sicher sein kann, daß DRM-Content nicht einfach abgeschaltet wird, muß man sich an Plattformen wie XBL, PSN oder Steam halten, die durch ihre Größe eine gewisse Sicherheit gegen spontanes verschwinden bieten. einem Angebot eines einzelnen Spielehersteller direkt würde ich niemals direkt größere Beträge nachwerfen. Wer es dennoch tut, muß mit dem Risiko leben. Zumindest bis Politik und Rechtsprechung der wichtigeren Staaten auf der Welt mal Anfangen, das Neuland zu kartographieren. Und zwar im Intersse seiner Bewohner, nicht in dem der Freibeuter.
 
Das ist doch gang und gebe. Man nehme nur Fifa her. Die Fans stecken 1 Jahr lang haufenweise Geld in dieses FUT. 1 Jahr später kommt ein neues Fifa heraus und das investierte Geld ist futsch. Wenn nicht 1 Jahr später, dann spätestens 2 Jahre später, wenn EA die Server abdreht. Und die Fans machen das Jahr für Jahr. Kein Wunder, dass EA das so praktiziert, wenn sich die Spieler so ausnehmen lassen. Einfachste Lösung: Nicht unterstützen.
 
Naja nicht schade drum, wenn man mich fragt...grad Battlefield Heroes hat genau 2h Spaß gemacht, danach wars einfach sinnlos als Nicht-Pay2Winner einigermaßen Abschüsse zu erzielen.
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