Deutsches Gericht sieht E-Book-Weiterverkauf als nicht zulässig an

Der Weiterverkauf digitaler Medien ist seit bereits Jahren ein Thema, bei dem Konsumentenschützer mit Anbietern von Inhalten im Clinch liegen. Erstere meinen, dass man E-Books und Co. gleich behandeln sollte wie herkömmliche Medien, letztere sehen ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Deutsches Volk sieht Deutsches Gericht als nicht tragfähig an
 
@Fallen][Angel: Die Reste des erwähnten und eher für illegitim.^^
 
@Fallen][Angel: naja die Argumentation des Gerichts ist aber in diesem Fall durchaus nachvollziehbar und logisch
 
@DNFrozen: Gut zu wissen. Wäre aber auch nett, wenn man sein Wissen mit anderen teilt. Im Artikel steht nämlich überhaupt nichts über die Argumentation des Gerichts.
 
@Rainbow Warrior: sorry meine Aussauge bezog sich auf den absatz "Keine Abnutzung". ich hab mich nur verlesen als es es darum ging wer diese Aussage gemacht hat.
Trotzdem stimme ich der Argumentation zu das ein Gebrauchtmarkt von Dateien nicht umsetzbar ist da es unmöglich ist zu kontrolieren ob der ursprüngliche Besitzer die Datei danach löscht.
 
@DNFrozen: Die Argumentation ist zwar nicht komplett unschlüssig, aber wenn man ein Buch gut behandelt, ist es nach dem Lesen immer noch neuwertig und kann problemlos weiterverkauft werden, bei eBooks soll man es aber nicht dürfen. Demnach müsste man den Gebrauchtmarkt für neuwertige Bücher verbieten und dürfte nur stark abgenutzte Bücher wesentlich unter Neupreis weiterverkaufen. Sonst würde der Buchhandel zu sehr daruunter leiden.
 
Man könnte meinen, die machen das mit Absicht, damit weiterhin Papierbücher verkauft werden... wenn zu jedem Papierbuch eine digitale Ausgabe als epub oder pdf dazu käme, würde ich das ja verstehen, aber sich so zu vermauern, halte ich für dumm. da ist der Weg zur frei verfügbaren, aber nicht legal erworbenen Datei zu greifen, größer. Problem ist eben, dass ein digitales Gut keine Gebrauchsspuren aufweist und deshalb nässt sich die Buchbranche ein...
 
@Rikibu: die Buchbranche will ihre Kosten (den Druck) einsparen aber den Erlös (Gesamtpreis) nicht um diesen Anteil senken. Das ist das Problem. Das Ende wird sein, dass es einige wenige Anbieter gibt und ein Großteil pleite gehen wird.
 
@Rikibu: Den E-Books wird es in DE so schwer wie nur möglich gemacht. Autoren und Verlage zahlen satte 19 % MwSt für die E-Books - gegenüber gedruckten Büchern mit 7%. Statt dass man sich freut, dass weniger Papier gebraucht wird, wird behindert, wie es irgend geht. Aber das kennen wir ja von unserer Regierung: Google Earth muss verboten werden, weil Terroristen damit die Koordinaten für Raketen herausfinden, Häuser sollten bei Street View verpixelt werden, Wikipedia ließ man sperren usw. Hauptsache, es ist gegen den allgemeinen Fortschritt. In Amiland kauft man immer weniger Papierbücher, aber DE hinkt ja überall hinterher.
 
@Michael41a: Das DE überall hinterher hinkt ist falsch.
 
@Knerd: Stimmt, beim Asylan...import sind wir Marktführer.
 
@cptdark: Und den 2. Platz haben wir im dreckigsten Trinkwasser (gleich hinter Malta). Danke an all die Bauern, die unser Grundwasser vergiften!
 
@cptdark: Kleiner Tipp: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-718850.html
 
@Michael41a: Hast du einen Link dazu?
 
@Knerd: Sehr viele Zeitungen und TV-Sender haben bereits davon berichtet. Gib bitte mal "trinkwasserqualität gülle" bei Google ein.

An die Minusklicker: Das Problem ignorieren macht es nicht besser.
 
@Knerd: Grade VW die hauptsächlich im Ausland bauen lassen. Und Siemens ... Da nützt das auch nichts, das das ursprünglich deutsche Unternehmen sind.
 
@Michael41a: Danke. Das wusste ich noch nicht. Ja, auch das ist eine Sauerei sondergleichen.
 
@Michael41a: Bitte richtig informieren und nicht einfach so etwas behaupten. Dort steht bei Greenpeace in einem Artikel von Martin Hofstetter mit dem Datum 25.10.2013 eine Kritik der EU. Wortwörtlich:"...Auch die Europäische Kommission hat das Problem inzwischen erkannt und stellt Deutschland ein schlechtes Zeugnis aus. Sie kritisiert in einem Bericht öffentlich, dass in Deutschland auf 50 Prozent der Messstationen der Grenzwert für Nitratstickstoff überschritten wird. Nur der Inselstaat Malta steht noch schlechter da..." Also "nur" (was natürlich auch zu viel ist!) an 50 % der Meßstellen und nicht überall und "nur" in Bezug auf Nitrat und NICHT auf andere sonstige Stoffe.
 
@Kiebitz: Was willst Du damit sagen? Dass es nicht so schlimm ist, weil ja nur die Hälfte der Deutschen vom Trinkwasser krank werden könnte? Wenn Du die beiden Suchbegriffe (siehe oben) eingibst, findest Du zwei Grafiken. Eine Zeit die Belastung 2010, die andere 2013 oder 2014 (weiß nicht mehr genau). Da sieht man deutlich, wie stark die Verschmutzung in ein paar Jahren zugenommen hat. Und trotzdem predigt man immer, man sollte doch Vertrauen zum Trinkwasser haben und kann getrost auf Mineralwasser verzichten. Wenn es für Dich - so höre ich es raus - okay ist, dass "nur" die Hälfte der Deutschen vergiftet wird, ab wie viel Prozent ist es denn für Dich nicht mehr akzeptabel?
 
@Rikibu: auch beim papiernen buch geht der trend ja schon seit jahrzehnten zum nicht sehr lange haltbaren exemplar...genannt taschenbuch...das ist nicht wesentlich billiger und hält dafür auch kaum ein/zweimal durchlesen ohne deutliche gebrauchsspuren durch...geschweige denn, solange auf dem werk noch urheberrechte bestehen...eine digitale kopie hält ja auch nicht ewig...wenn die lizensserver abgestellt, das lesegerät kaputt oder die dateiformate nicht mehr lesbar sind ist auch essig...dann kann der verleger wieder neu verdienen...edith meinte noch: übrigens kann ich in meiner gemeindebücherei hier(ort mit 3k einwohner) auch kostenlos ebooks ausleihen...
 
@Rulf: Ich weiss ja nicht, wie manche ihre (Taschen-)bücher lesen, aber ich hab und kenn einige, wo sowas sehr lange und oft lesen aushält.
 
das ist ja mal wieder bullshit des jahres...keine abnutzung... -.- worum geht es bei einem buch? um den inhalt!!! jahrzentelang hat die film- und musikindustrie versucht uns einzubleuen, dass es ja garnicht um das medium, sondern um das geistige gut auf dem medium geht. da dürfte es im umkehrschluß dann ja auch shiceegal sein wie ein benutztes buch äusserlich aussieht, denn das geistige gut bleibt ja das selbe und dürfte somit auch nicht weiterverkauft werden....aber wenns ums geld geht: irgendwas is ja immer ne -.-
 
@damagic: Warum floppte denn der Musikmarkt mit Download-MP3? Weil die Titel eines Albums einzeln wesentlich teurer waren, als eine CD mit Cover, Hülle und Datenträger selbst. Streaming ist nur das kleinste Übel für die Musikindustrie. Man kann keine Platten oder CDs mehr verkaufen, will aber am Online-Geschäft dennoch teilhaben.

Beim Buch wäre es wahrscheinlich ähnlich. Aber den Wiederverkauf zu erlauben? Das wäre doch eine phantastische Möglichkeit, um Geld zu verdienen. Nicht als Verleger, sondern als Buchkäufer. Macht man einfach mal 20 Kopien... Kostet ja nichts. Und verhökert die Bücher weiter.

Oder aber mach setzt ein brutales DRM auf so ein E-Book drauf, so mit Lizenz-Key und Accountbindung usw. usf. Aber dann schreien die Medien ja auch wieder alle laut auf. Ich kann also die Buchbranche teilweise verstehen, dass sie an einem Weiterverkaufsverbot von digitalen Büchern festhalten will. Ich würde auch auf die Barrikaden gehen, wenn man mir sagt, dass ich meinen Job verliere, weil ich durch neue Technik ersetzt werde.

Allerdings und das muss ich ganz klar hier betonen, sind die Preise für E-Books teilweise exorbitant! Taschenbuch 9,90 € in Papierform und 9,90 € als E-Book? Da kann etwas nicht stimmen! Wie schon von den Buchverlegern gesagt... Ein E-Book kann man unendlich oft kopieren, ohne dass die Qualität nachlässt. Also kostet es auch keine 7 Euro pro digitalem Buch in der Herstellung. Hier sollten die Preise fair und nachvollziehbar sein.

Wenn ich 2,80 € für ein Buch bezahle, gebe ich mich gerne damit zufrieden, dass ich es nicht wieder verkaufen kann. Aber wenn ich den vollen Buchpreis zahlen soll, möchte ich es auch wie ein richtiges Buch wieder zu Geld machen können. Punkt und aus.
 
@SunnyMarx: Solange es die Buchpreisbindung gibt wird sich an den Preisen für eBooks nichts ändern.
 
@picasso22: Warum eigentlich? Ein Taschenbuch ist günstiger als ein Hardcover. Wieso darf ein E-Book dann nicht auch einen anderen Preis haben?
 
@bigfraggle: Frag mich doch nicht was dieses bekloppte Gesetz soll.
 
@bigfraggle: Ich finde eher absurd dass das Buch nicht als Buch angesehen wird, wenn es darum geht wieviel Steuern zu zahlen sind, aber wenn es um die Preisbindung geht, isses auf einmal wieder eins.
 
Und warum sind die nicht abnutzbaren, beliebig kostenlos vervielfältigbaren E-Books dann an die unsinnige Buchpreisbindung gekoppelt?
 
Das ist wieder typisch. Buchpreisbindung gilt automatisch, aber weiterverkaufen darf mans nicht.
Eben das sind die Gründe gegen eBooks, MP3, Filme auf legalem Wege. In dem Falle nur gedruckt oder gepresst. Das kann ich wenigstens verleihen, verschenken, verkaufen. Und billiger ist es obendrein meistens.
 
Kommentare zur Buchpreisbindung. Hier liegt ein anderer Grund vor, diese soll A)garantieren, dass es eben bei einer Großbuchhandlung in z.B. Düsseldorf die Bücher genau so teuer sind wie z.B. in Wuppertal. "Bildung" also überall genau soviel kostet. B)Ein Buch von Stephen King kostet genau so viel wie eines des Autors XYZ, auch die Breite des Angebotes soll gestärkt werden. Im Prinzip trifft beides heutzutage auch auf Amazon zu. Egal ob Gedruckt oder eBook.
Zum Artikel:
1) Gebrauchtmarkt? Hmmh, komisch, ich kann gedruckte Bücher bei Amazon gebraucht kaufen, gut die sind evtl. abgenutzt, aber trotzdem ist die Begründung seltsam.
2) Es obliegt also dem Autor, bzw. dem Urheberrecht, ob eBooks "verliehen" werden können oder nicht. Zum einen gäbe es da freie eBooks die eh frei kopierbar sind, nämlich die wo der Inhalt "Kulturgut" ist, Goethe, Marx, Kafka, Heinrich Heine usw. (z.B. gutenberg.org) oder die der Autor von sich aus kostenlos anbietet; oder es gibt ja "freie Musik", ich könnte mir also theoretisch z.B. einen PayPal Spendenbutton in Büchern vorstellen.
3) Unabhängig von einem "gebrauchten Buch", auch wenn diese Form der Bücher einigen Verlagen sicher ein Dorn im Auge ist, zum einen wäre das die staatliche Onleihe zum anderen wären das auch andere Angebote, wo man, wenn auch zeitlich befristet, ein Buch ausleihen kann,also eine Flatrate. Der Download alleine ist also generell sehr wohl möglich und rechtens. Gut, dieser Download ist nur zeitlich begrenzt nutzbar, aber der Grundsätzliche Vorgang einer Kopie erstellen, findet auch hier statt.
Na, ich bin wirklich mal gespannt, was das EuGH dazu sagt, so einfach wie deutsche Verlage das gerne hätten, ist es meines Erachtens nicht.
 
Lobbyismus pur. Auch Korruption genannt.
 
@Freudian: Du kannst das doch nicht Korruption nennen. Sonst denken noch alle, auch D ist korrupt bis zum geht-nicht-mehr. ^^
 
@cptdark:
Tschuldigung :(
 
Immerhin ist es dann auch verständlich, dass unterschiedliche Steuersätze für Print und Ebook existieren (können).
 
so ein käse. ein buch kann man doch auch weiter verkaufen. was mir gehört, damit kann ich machen was ich will. also ist dieses e-book nur käse. na ja wers brauch.
 
Was zur Folge hat, dass der Handel mit Ebooks einfach auf ausländische Plattformen verlagert wird. Den Handel stoppen wird dieses Gerichtsurteil sicher nicht!
 
ach mensch die sind alle so dumm. daraus wird nur folgen das die suchen bei google die etwa so lauten "buchtitel ebook download" aussehn nur zu nehmen werden. sry aber das ist doch alles bescheuert. wenn ich eine lizens abtrete will ich dafür auch das geld. das nervt mich auch bei steam immer wieder ein wenig das man spiele nicht wieder verkaufen kann.
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