Gekaufte Bewertungen: Amazon verklagt Anbieter von Fake-Reviews

Produkt-Bewertungen auf Amazon sollen eigentlich die Meinungen von echten Käufern widerspiegeln, sie sind für viele Kunden längst ein entscheidendes Kriterium, um einer Kaufentscheidung näher zu kommen oder auch von einer abzuweichen. mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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Tja, leider sind 50% der Bewertungen gefakt. Oft genug auch negative, die Konkurrenz schläft halt nicht und würgt einem gerne mal einen rein. Amazon reagiert da aber leider nicht wirklich drauf... :-/
 
@Yamben: Amazon ist hier allgemein fast Zensurfrei. Fakes zu erkennen - vor allem in der Masse - ist halt sehr schwer. Andere Portale, zB bestimme Windows-fokussierte Newsseiten sind bei Kommentaren hier viel eher in der Zensur drin.
 
@TurboV6: Manchmal "patzen" die Leute aber auch, ein Account lobt den einen Hersteller in den Himmel, den anderen macht er nur nieder... Und das bei hochpreisigen Produkten die man nicht jeden Tag braucht... oder, auch genial, der Hersteller nimmt seinen Klarnamen, weil er vergessen hat den Account zu wechseln... Trotzdem bleibt die negative Bewertung stehen... Er könnte ja das Produkt von der Konkurrenz gekauft haben und wirklich nicht zufrieden sein... ;-) Nicht ausgedacht, alles (und vieles, vieles mehr) selbst erlebt...
 
@TurboV6: Nur die bestimmen Windows-fokussierten Newsseiten übertreiben es gern mit der Zensur ;)
 
@Yamben: Das stimmt nicht. Amazon reagiert da sehr wohl drauf. Fakt ist aber auch, dass man das auch nachweisen muss. Als Käufer sollte man sich daher ausschließlich auf die Bewertungen der verifizierten Käufe verlassen. Wie man den Artikel entnehmen kann, sind diese auch leider nie 100% echt, aber schon wesentlich mehr als der Rest. Denn Bewertungen kann jeder zu jedem Produkt abgeben, auch wenn er es nicht gekauft hat.
 
Genialer wäre es doch, wenn nicht die Anwälte eingeschaltet werden, sondern Amazon herausfinden sollte wer das macht und den Text "Verifizierter Kauf" durch "Hersteller hat für diese Bewertung bezahlt" austauschen sollte. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Kunden werden gewarnt und die Hersteller geben für diese Anti-Werbung nie wieder einen Cent aus.
 
@Stefan1200: Problem ist wenn Amazon sich täuscht wirds schnell teuer.
 
@Stefan1200: solche Dinge kannst du mit der Todesstrafe vergleichen, man muss sich immer zu 110% sicher sein, sonst wird es sehr schnell teuer für Amazon
 
@BartVCD: Ja das stimmt, aber wenn Amazon das irgendwie sicher nachweisen könnte, wäre das System genial. ;)
 
@BartVCD: Na Amazon kann doch einfach mal selber sonen "Dienstleister" erstellen, der solche künstlichen Bewertungen anbietet. Natürlich verdeckt... Dann können Sie doch 110% sicher sein :-)
 
Kommentare und Bewertungen waren echt mal hilfreich aber das Internet wird ja nur noch gemolken wo es nur geht und wird so Interessant wie das TV Programm :(
 
@veraeppelt: Die Fakebewertungen sind ehh schnell erkannt, viele schreiben nur die Produktbeschreibung ab oder beschreiben den Artikel völlig unqualifiziert. Offensichtlich gibts auch noch Welche die eine eigene kritische Bewertung eines Produkts als Anlass nehmen, um einen persönlich zu beleidigen und einem Unfähigkeit vorzuwerfen. Das ist vor allen dann auffällig wenn man in seiner Bewertung ausdrücklich beschreibt was man genau mit dem Produkt getan hat und sich schon aus diesem Text ergibt das Jemand der absolut keine Ahnung davon hat sowas nie damit anstellen würde. In dem Fall ging es um eine Wasserkkühlung, welche eben nicht in ein von Haus aus passendes Gehäuse eingebaut wurde aber dennoch so das sie eigentlich mit ihrer vollen Leistung funktionieren sollte. Die Kühlleistung war jetzt aber nicht so überragend das man das teurere Produkt unbedingt hätte kaufen müssen, was zu berechtigter Kritik führte.

Wenn dann einer kommt und einen beleidigt aber dadurch selber sein völliges Unwissen bloßstellt, dann ist das schon ein Schuß ins eigene Knie. Solche Pappkameraden gibt es leider zu hauf.
 
Fragt sich nur wo man die Grenze zu "authentischen" Reviews zieht. Ich selbst habe mich bei verschiedenen Herstellern auf die "Tester-Liste" setzen lassen und bekomme daher regelmäßig Produkte (keine leeren Boxen) kostenlos zugeschickt.

Eine Amazon Bewertung danach ist verpflichtend, jedoch gibt es keine Vorgaben über die "Sterne-Zahl".
Auch muss in all diesen Bewertungen erwähnt werden, dass man das Produkt auf Grund von Program XY kostenlos erhalten hat. (Es ist explizit untersagt einen Privat-Kauf zu "mimen".)

Bislang hatte ich noch nichts, was ich schlecht bewerten hätte müssen. Auf der Hand sollte aber liegen, dass wenn ich mal ein, zwei Produkte mit einem Stern abstrafe, ich wohl aus der Tester Liste des Herstellers fliege.

Bliebe also die Frage in wie Fern diese "Bewertungen" als neutral bezeichnet werden können. (5 Sterne habe ich bisher jedenfalls nur einmal vergeben)
 
Dann sollen sie mal mit EA beginnen. Die 5-Sterne SimCity Reviews waren haufenweise gefaked. Schon blöd, wenn die 5-Sterne-Reviews immer die gleichen Rechtschreibfehler haben ...
 
Ja, dazu kommen noch die Fanboys der Produkte, bei den XboxOne Rezensionen 60% Sony Basher mit ein bis 2 Sternen und umgekehrt 20% 1 bis 2 Sternen für die PS4 von One Bashern.

Bei Spieletipps ist es noch schlimmer, eine Gruppe von 30 PlayStation Fans voten XboxOne Spiele mit 10 bis 30% GameplayFun. Ich hoffe das Spieltipps seine Sony Fans mal langsam in Griff bekommt.
 
Nur die Spitze des Eisbergs, sämtliche Bewertungsportale werden im Zuge von Seo "Optimiert"
 
Früher nannte man es Sabotage, wenn jemand in boshafter Weise einer Firma, einem Autor, Künstler oder Hersteller (finanziellen) Schaden zufügt. Heute fällt das lapidar unter "negative Rezension" und wird strafrechtlich nicht mehr verfolgt.
 
@Michael41a: Seit Lobbyismus ein öffentlich "akzeptiertes" Wort ist, wundert mich nichts mehr. Früher sagte man, dass sich ein Politiker kaufen liess.
 
@Michael41a: Wenn du die Boshaftigkeit beweisen kannst, ist es auch heute noch strafrechtlich verfolgbar.

Zum Glück gibt es aber etwas wichtigeres als das....die FREIE Meinungsäußerung....
Wenn ein von mir gekauftes Produkt beschissen ist, will ich das auch in eine Rezension schreiben dürfen. Das Problem ist lediglich die "gekauften" (böswilligen) Rezensionen von den Echten zu unterscheiden.

Ohne das Recht auf freie Meinungsäußerung hätte jeder von uns vermutlich jeden Tag 10 Abmahnungen im Briefkasten...
 
@Draco2007: Ich verkaufe selbst Produkte und weiß, wie das manchmal läuft. Mir sind negative Rezensionen untergekommen, wo die Wortwahl (Kritik passte nicht in allen Punkten zum Produkt) mich vermuten lässt, dass das meiste mit copy & paste eingefügt wurde. Es gibt negative Rezensionen, wo man nach dem Kauf dem Produkt einen Stern gab, weil einem auf einmal der Preis nicht mehr gefiel.

Auf der anderen Seite wurden meine Produkte positiv bewertet, weil Amazon schnell versendet hat. Einige Rezensenten wissen also scheinbar gar nicht, was sie da eigentlich tun.

Und berichteten nicht kürzlich die Medien, wie ein Arzt versuchte, gegen ungerechtfertigte Schmähungen seiner Praxis vorzugehen und vor Gericht verlor (wegen Datenschutz oder so ähnlich)?

Glaube mir Draco2007, wenn Du viel Arbeit, Zeit und Geld in ein Produkt investierst und jemand, der nicht einmal die deutsche Rechtschreibung beherrscht, wertet das Produkt ab, weil er gerade miese Laune hat und es irgendwo ablassen muss, dann siehst Du die Sache anders.

Ich bin auch für freie Meinungsäußerung, aber wenn es um Meinungen geht, die für Verkäufer existenzbedrohend sein können, dann bitte mit nicht anonym. Kritik und Lob ja, aber dann soll derjenige auch mit seinem Namen dahinterstehen.
 
@Michael41a: Ich glaube dir das. Trotzdem sähe die Alternative deutlich schlechter aus.

Wenn du jeden vor Gericht zerren kannst, der auch nur ein negatives Wort über ein Produkt sagt, dann bräuchten wir deutlich mehr Gerichte ^^
Auch die Sache mit der Anonymität ist ein zweischneidiges Schwert.

Prinzipiell gebe ich dir aber absolut Recht. 5 Sterne Wertungen weil Amazon schnell geliefert hat sind genauso hilfreich wie 1 Stern Wertungen weil jemand die Produktbeschreibung nicht gelesen hat...
Das ganze sollte aber eher von Amazon in gewisser Weise moderiert werden, statt direkt mit der Anwalt-Keule zu kommen...
 
Also bei höherpreisigen Artikeln durchsuche ich doch ohnehin erst mal das ganze Web nach Erfahrungen,Testberichten und Meinungen bevor bei Amazon der Preis verglichen wird.Ob da denn Rezensionen mit 5 oder 2 Sternen bei dem Produkt stehen ist mir ziemlich egal.Bestenfalls sehe ich nur nach ob jemand über nachvollziehbare mir noch nicht bekannte bugs bei dem jeweiligen Gerät etwas berichtet hat.Von daher gut das die auf Fake-Reviews achten aber immer der beste Preis und schnell lieferbar wäre wichtiger.
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