Microsoft kündigt besonders "leichtgewichtigen" Nano Server an

Die nächste Ausgabe von Windows Server wird einen Modus mitbringen, der einen auf das Wesentliche reduzierten Installationsmodus bietet: Gedacht ist diese Variante für Cloud-Anwendungen bzw. -Umgebungen. Nano Server wird dadurch besonders schlank ... mehr... Preview, Windows Server, Windows Server 10, Windows Server 2015 Bildquelle: Microsoft Preview, Windows Server, Windows Server 10, Windows Server 2015 Preview, Windows Server, Windows Server 10, Windows Server 2015 Aidan Finn

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"Dazu kommt, dass man die Häufigkeit der Reboots um 80% gesenkt haben will." Also sind Neustarts der Server nur noch jeden zweiten Monat notwendig?
 
@TiKu: schön, dass man an deinem Post instant erkennt, dass du keine Ahnung hast. Habe mal eben die Runtimes unserer Windows-Server im Monitoring gecheckt... einige hardened Systeme laufen bei uns seit einem Jahr durch... und die letzte Downtime war geplant (Wartung).
 
@Nickel: Oh, dann habt ihr keine Patches eingespielt? Seit nem Jahr? Komisch, mein Exchange hat ein Rollup bekommen = Neustart. Die anderen Dienste und Server sahen das ähnlich. Aber gut TiKu hat ja keine Ahnung... *kopfschüttel*
 
@ThreeM: Exchange Rollups starten normalerweise die Dienste neu, benötigen aber an sich keinen Server-Neustart. Zumindest nicht bei Exchange 2013.
 
@der_ingo: Tjo, blöd, wir haben noch 2010 und auch noch Support dafür. Kein Grund zur migration. Dennoch bleibt meine Kernaussage natürlich valide.
 
@ThreeM: in der Firma sind wir auch noch bei 2010. Ich hadere noch, ob ich da migriere. Ich hab nur grad nicht im Kopf, ob die Rollups grundsätzlich dort einen Neustart brauchen. ;-)
 
@der_ingo: Das Rollup 1 brauchte auf jedenfall ein Reboot. Gut, nat+ürlich würde es wohl reichen die Dienste neu zu starten, aber so hat man doch in besseres Gefühl :)

Aktualisieren werden wir wohl erst wenns einen Nachfolger für den aktuellen Win Server gibt.
 
@Nickel: Dito Ich habe einen win root Server der läuft aktuell seit 52 Tagen durch er brauchte nur einmal einen reboot wegen wartung.
 
Wäre ziemlich cool wenn der auch auf nem Raspberry Pi 2 laufen würde ;)
 
@zoeck: dafür wird es ja eine Version geben, die nano zielt aber auf x86
 
@0711: Die Version für den RPi2 dürfte aber wohl recht Ähnlich sein.
 
ohhh <3 wer liest da auch noch raus, das Microsoft an einem Windows Arbeitet bei dem die 32bit Unterstützung fehlt!? ... Das wäre endlich mal ein guter Schritt von dem der Consumer viel hat (wenn auch einige Firmen 300 Jahre brauchen werden,... da verwenden ja jetzt noch welche DOS-Anwendungen :D :D ...)

Und fragt jetzt bitte nicht, was für Vorteile da sind -> einen nenn ich euch: 90% der Crapware läuft da drauf nicht :)
 
@baeri: Bis Microsoft am Client-Windows SYSWOW64 (also die 32-Bit-Umgebungsunterstützung) entfernt, werden noch viele Jahre vergehen. Denn nicht nur Crapware braucht das, sondern auch viele "seriöse" Programme, die (noch) nicht mit reinem 64-Bit umgehen können, auch viele Microsoft-eigene-Produkte zählen dazu. Ich würde sogar sagen, daß 32-Bit-Anwendungssoftware immer noch die absolute Mehrheit hat.
 
@departure: Korrekt, aber solange die 32-Bit Unterstützung da ist, wird da auch entwickelt...

Ich weiß, das es um Server geht... aber ich weiß auch, dass der Server immer ein paar Jahre voraus ist => deshalb eine klare Zukunftsvision...

meine Programmliste (zumindest die zu 90% genutzten Programme in der Taskbar):
Word, Excel, Powerpoint -> 64bit
VLC -> 64bit
VisualStudio -> 64bit NACHTRAG: erschreckenderweise nicht 64bit :/
Photoshop -> 64bit
Cubase -> 64bit
Chrome -> 64bit
lediglich beim Notepad++ bin ich mir unsicher ob es da 64bit gibt

also wenn ich die Wahl hätte, würde ich die ganze 32bit Sektion nicht mehr mitinstallieren. Klar ist das "Für mich" gut... und für 70% der Anwender -> insbesonders Business User NOCH NICHT gut... aber der Weg geht in die richtige Richtung...
 
@baeri: NPP macht 64bit :) Aber seit wann gibt es Visual Studio in 64bit? http://stackoverflow.com/questions/13603854/
 
@Knerd: Stimmt ... :O

*erschreckend*
-> habs nicht überprüft, weil ich mir da irgendwie SICHER war...
 
@baeri: Stell dir das folgende Szenario vor: Microsoft entfernt WoW64 und die alten Programme laufen nicht. Was wird man da deiner Meinung nach machen?
 
@Kirill: Stell dir mal folgendes Szenario vor:
ich kann bei der Installation wählen, es nicht mit zu installieren (Standard ist es natürlich dabei)

Hätte Knerd mich nicht gerade geschockt, würde ich heute schon ohne 32bit auskommen!
 
@baeri: Das wäre realistisch, wenn Windows nur von Nerds benutzt werden würde. Für den Ottonormalnutzer hingegen wäre so eine Option nichts als eine einzige Stolperfalle.
 
@baeri: Visual Studio ist eine reine 32 Bit Anwendung und wird es auch noch sehr lange bleiben. Der Aufwand, Visual Studio umzustellen, stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen. Stattdessen hat MS angefangen, Prozesse aufzusplitten, so dass ein Visual Studio weitere Prozesse startet, um mit den verfügbaren Ressourcen auszukommen. Einige davon sind natürlich 64 Bit Prozesse (z.B. der 64 Bit Debugger), aber VS selbst ist und bleibt 32 Bit. Da gab es mal eine sehr ausführliche Erklärung der VS-Entwickler zu.

Die Vorteile von 64 Bit sind in den meisten Fällen tatsächlich zu vernachlässigen, daher kann ich nicht verstehen, warum jeder unbedingt 64 Bit haben will. Bei komplexen Datenoperationen bringen 64 Bit wirkliche Vorteile, aber ein Programm wie Chrome oder Notepad++ wird hier nie wirkliche Vorteile erzielen. Ganz im Gegenteil: wenn die Programmierer nicht sauber umstellen, verlieren die meisten Programme unter 64 Bit erst einmal Performance. Und auch wenn viele mit dem Argument virtueller Speicher kommen mögen, so gibt es auch nicht besonders viele Programme, die da wirklich an die Grenzen stoßen. Da sind wir dann wieder im Bereich Bild- oder Videobearbeitung, wo 64 Bit tatsächlich viel Sinn macht.

Übrigens, bei Office empfiehlt Microsoft nach wie vor die 32 Bit Variante zu installieren. Der Grund ist simpel: die meisten Office-Erweiterungen gibt es nicht in einer 64 Bit Version, so dass man sich z.T. stark einschränkt, wenn man ein 64 Bit Office verwendet. Das gilt nicht ganz so sehr für Privatnutzer, könnte aber auch dort zuschlagen.
 
@HeadCrash: Der Hauptvorteil ist, das ich Aktuell "Theoretisch" 2 Systeme am Laufen habe... eine Unterstützung für 32bit Anwendungen und eine Unterstützung für 64bit Anwendungen...
XP war u.a. deshalb so schnell und wenig Systemlastig, weil es eben "Fast" nur 32bit konnte...

Ich erhoffe mir mit einem reinen 64bit ein hoch performantes System! Inwiefern es wirklich was ausmacht (abgesehen von Speicherplatz, wo sicherlich keine Mangel sind) kann ich nicht mal sagen...

mit VIsual Studio hat mich Knerd schon genug schockiert... ich hör ab jetzt auf dies zu nutzen :D :D ... Spaß
 
@baeri: Sollte keine Belehrung sein und ich habe noch getippt, als Knerd schon geantwortet hatte :-/

Und bitte nicht aufhören! Visual Studio ist und bleibt in meinen Augen die beste IDE der Welt. :D

Achja: ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich die Performance des Systems ändert, wenn die 32 Bit-Unterstützung entfernt wird. Es spart nur Unmengen an Platz im System, da aktuell viele Dinge einfach doppelt vorgehalten werden müssen.
 
@HeadCrash: Aber es Stimmt schon, es sind noch einige Hürden da... und ich rede auch nicht von 2016 wo das wirklich Sinn macht... aber mich nervt das schon allein, das ich 2 Programme Ordner habe (auch wenn ich da nur extrem selten hin muss)...

=> aber die Option würde mir gefallen... dann muss ich eben über eine VM Programmieren (so viel wie ich als Hobby Programmer mach, taugt das...).
 
@baeri: nein, es sind keine 2 Systeme sondern es sind zwei Stacks. Und zum Thema Performance ist das völlig wurst ob es 1 oder zwei Stacks sind.
 
@TurboV6: und was ist mit dem Prozessor, der die Unterstützung bietet?
 
@baeri: (sorry, das Minus kam von mir. Wollte eigentlich Antworten drücken). Was genau hat der Prozessor und die Unterstützung genau mit dem Stack zutun?
 
@TurboV6: habe ich nur noch 64bit Anwendungen brauch ich die Architektur für die 32bit Anwendungen nicht mehr...
ich muss zugeben ich kenn mich mit der Architektur nicht so gut aus... aber soweit ich weiß, gibt "Emulatoren" und ähnliches für alles was ein Prozessor können muss... Den Eingesparten Platz kann man dann auch wieder für anderes Verwenden...
 
@baeri: weist Du wie die Architektur in der CPU funktioniert?
Das hat mit der System-Architektur viel weniger zutun als mit der BUS-Breite. Die 32 Bit Breite brauchst Du auch weiterhin, weil diese für die Auslastung einer CPU wichtig ist. Diese ergibt sich aus der Befehlssatz-Breite. Bei 32 Bit können 4 Byte zeitgleich verarbeitet werden; bei 64 Bit eben 8. Aber Du kannst bei 64 Bit auch 2 x 32 BIt Befehle ausführen. Eine CPU mit nur 64 Bit hat Leistungstechnisch keinen Vorteil, weil kaum ein Befehl die volle Bandbreite nutzt. Aber selbst 32 Bit haben oft mehr als 32 Bit; einige können auch 36 Bit oder 38 Bit.
 
@baeri: Ein Umstieg auf 64-Bit würde für viele Anwendungen eher einen Performance-Verlust bedeuten. Es müssen viel mehr Daten geschaufelt werden, da jegliche Adresse doppelt so groß ist. Eine Anwendung die die langen Adressen nicht ausnutzt, hat also einen prinzipiell erst mal einen Nachteil vom Umstieg auf 64-Bit. Etwas aufgefangen wird dieser Nachteil dadurch, dass moderne Prozessoren mehr Operationen gleichzeitig verarbeiten können und mehr Register haben. Aber das hat nichts mit 64-Bit zu tun. Um noch einen der lustigen (und nie ganz passenden) Auto-Vergleiche zu bringen: Ein größeres Auto bringt nicht unbedingt schneller seine Waren ans Ziel. Ein LKW kann 1000 Kästen Bier tranportieren, ein Porsche 2 Kästen Bier. Aber für meine nächste Party hätte ich das Bier schneller mit einem Porsche geholt als mit einem LKW. Für das nächste Stadtfest wäre ich aber mit dem LKW besser dran, denn der Porsche müsste 500 mal fahren. Und bei Anwendungen ist es eben auch so. Viele Anwendungen brauchen keine 64 Bit. Interessant ist es erst, wenn ich komplexe Berechnungen mache (Grafik oder Video) oder viel RAM-Speicher brauche.
 
@baeri: Du vergisst, dass 80% der Windows API auf COM basiert und das einfach alles 32 Bit ist. Deswegen ist VS auch immer noch 32Bit, da nur da sich der Debugger anheften lässt; was für die Runtime insgesamt egal ist.
Nur weil eine Application übrigens hier als x64 aufgelistet is muss das noch lange nicht stimmen. Die meisten Application werden als AnyCPU kompiliert und nicht explizit als X64.
 
@Alle: Ich schließe mich da auch eher Headcrash an, 64bit ist nett und mag in Einzelfällen Vorteile bringen, ich würde aber doch sagen, dass CPUs mit z.B. einer Bitbreite gängiger Verschlüsselungsmethoden größere Vorteile bringen würde.
 
@baeri: Da braucht man nichts rauszulesen, denn Windows ohne x86-Unterstützung gibt es bei Server schon seit 2009.

Und der Consumer hätte genau gar nichts davon.
 
@Garbage Collector: würde ich nicht sagen. Die Server-Varianten gibt es nur noch als 64Bit OS... aber 32Bit-Anwendungen und Dienste laufen trotzdem noch
 
" lokale Logins und Remote Desktop-Unterstützung " man deaktiviert also den lokalen login und die unterstützung für remote-desktop...na viel spaß mit nem windows, in das man wohl nichtmal als admin kommt...
 
@Warhead: Erst lesen, dann Mund aufmachen. WMI und Powershell sind explizit erwähnt.
 
@Warhead: RDP hätte ohne GUI vermutlich auch wenig sinn ;)
 
@Warhead: Solche Aussagen kommen dann wahrscheinlich von den Klicki-Bunti-Server-Admins, die den Ruf aller Windows-Server-Admins versauen.
 
Ich weiß die Frage wird auf Unverständnis treffen aber ich bin jetzt einfach mal mutig. Für wen ist das gedacht?
 
@EmilSinclair: Hauptsächlich für Betreiber von Datenzentren/Clouds. Da braucht man keine GUI und kein schwergewichtiges Host-System, dafür aber möglichst flexible Möglichkeiten zur Installation/Konfiguration per Skript, um das Deployment weiterer Hosts zu automatisieren. Und dann natürlich Hyper-V, über das die eigentlichen Systeme betrieben werden. Je weniger Overhead der Host hat, umso mehr Ressourcen stehen für die Gast-Maschinen zur Verfügung. Macht also schon Sinn.

Edit: Nachdem ich jetzt endlich auch die Ankündigung vollständig gelesen habe, fällt mir auf, dass ich noch eine Sache vergessen habe: der Container als solches benötigt ja auch eine Art OS. Und der neue Nano-Server soll wohl genau das sein, also die OS-Basis für den Container, ähnlich wie es sonst z.B. ein Ubuntu oder eine andere Linux-Distri ist.

Edit: ich fühle mich echt geehrt, dass sich jemand die Mühe macht, wirklich JEDEN meiner Kommentare mit einem Minus zu versehen :D Mein erster Fan! Geiles Gefühl ^^
 
@EmilSinclair: Steht in der News....
 
Wenn jetzt noch der SQL Server drauf läuft.....
 
Am besten man macht das Interface dann so klein, wie der bei Ubuntu Server ist
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