Die Bitcoin Foundation ist nach Misswirtschaft "praktisch pleite"

Die Kryptowährung Bitcoin hatte es im Vorjahr schwer, einige Skandale und Betrugsfälle erschütterten das Vertrauen vieler Nutzer in die Alternative zu herkömmlichen Zahlungseinheiten nachhaltig. Trotz teils massiver (aber üblicher) Kursschwankungen ... mehr... Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bildquelle: Bitcoin Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Logo, Bitcoin, Crypto-Währung Bitcoin

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Naja, so ist das mit einer Währung, die gefeiert wurde, weil alle staatlichen Kontrollen fehlen. Genau, man stelle fest, Kontrolle braucht man leider immer, weil der Mensch fehlbar ist. Ist wie mit dem Kommunismus und dem Sozialismus und der grenzenlosen Marktwirtschaft. Leider sind Menschen nicht immer nett, und missbrauchen das System, wo immer es geht.
 
@LivingLegend: das problem ist nicht die währung. auch bitcoins werden natürlich nur im aktuell sowieso gebräuchlichen kapitalistischen system genutz. in welcher währung man sich gegenseitig betrügt ist aber eigentlich egal. daher spielts ja auch keine rolle, ob griechenland nun den euro hat, oder wir die DM zurück. das system bleibt auch mit währungsumrechnung das selbe.
 
@LivingLegend: Im Artikel steht ja drin, dass die Organisation keine Kontrolle über die BitCoins hat. Somit ist das für die Währung an sich total irrelevant, wer sich bei der Foundation gegenseitig betrogen hat. Oder hast du irgendwo gelesen, dass jemand irgendwelche Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk gefälscht hat?? (Dazu bräuchte man über 50% der Rechenpower des gesamten Netzwerks; was so gut wie unmöglich ist).
 
@Seth6699: Trotz allem führt das dazu, das erneut das Vertrauen in Bitcoin allgemein sinkt. Ob die Foundaition irgend etwas direkt mit dem Bitcoin zu tun hat, ist dabei irrelevant. Dass Bitcoin im Namen steht reicht doch schon.
 
@Scaver: Dass das Vertrauen in die Bitcoins sinkt, ist eine von dir aufgestellte Behauptung. Diese musst du jetzt erstmal beweisen. Ich würde vorschlagen, du führst da eine empirische Studie durch und kannst diese in 1-2 Jahren veröffentlichen. Und beim Kursverlauf merkt man irgendwie auch nix -> https://www.bitcoin.de/de/chart . Und bei der Menge der gehandelten BitCoins auch nicht. Also deine These sieht nicht gut aus. Der Betrug um MtGox (-> http://de.wikipedia.org/wiki/Mt.Gox#Geschichte ) hat den BitCoins auch nicht geschadet, denn da wurde das Bitcoin-Netzwerk auch nicht kompromitiert. Da haben sich die Angreifer bei den Kunden von Mt.Gox bedient, quasi eine Real-Life-Man-in-the-Middle-Attacke.
 
@Seth6699: Du kannst hier trotzdem schreiben was du willst, das Ding ist nach wie vor absolut Nische. Frag mal irgendwen auf der Straße, ob er überhaupt jemals davon gehört hat. Für den Normalo - zu denen ich mich auch zähle - der von Geldwirtschaft im Prinzip keinen Schimmer hat, ist das halt ein absolutes "Grauzonending", und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Und wenn dann auch noch solche News dazukommen, wird ein Großteil der Leute auch weiterhin die Finger davon lassen, ob du das nun gut findest oder nicht.
 
@DON666: Das es Nische bleibt, bestreite ich nicht. Ich nutze es selbst und bin sehr zufrieden damit. Es geht schnell und vergleichsweise unkompliziert. Aber wenn die Ottonormaluser eben eh keine Ahnung davon haben, dann wird es diese eben auch nicht verunsichern. Es ging ja nur darum, was einige versuchen hier in die Bitcoin reinzuinterpretieren, obwohl diese Foundation direkt mit dem Bitcoin-Netzwerk nichts zu tun hat. Die Anzahl der Nutzer der Bitcoins hat damit ja auch wieder nichts zu tun. Es ist ein schöner, kleiner, aber informierter Kreis.
 
@Seth6699: Ah, okay, das klingt schon anders. Hatte den Eindruck, du wärst echt der Meinung, dass es sich bei BitCoins schon um ein allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel handeln würde, mit dem doch bitteschön jeder klarzukommen hätte. Aber wie gesagt, das ist mitnichten so. Wenn man sich mit diesem ganzen Kram nicht beschäftigt, bleibt einem die Logik bzw. das System dahinter nämlich wirklich komplett verschlossen (glaub mir einfach ^^).
 
Die Währung ansich kann da nichts dafür: Wo immer es Geld zu holen gibt, wird betrogen, gelogen und für die eigene Tasche gearbeitet.

Und Bit-Coins bieten hier aufgrund ihrer Dezentralität eine immense Angriffsfläche. Kein verwaltendes Organ, das einfach etwas "rückgängig" machen kann. Was weg ist, ist weg. Das trifft zwar im weiten Sinne auch auf Bargeld zu - hier hat man es aber nicht ganz so leicht Millionen zu stehlen. Auch kann "Papiergeld" anhand der Nummer für ungültig erklärt werden (oder zumindest verfolgt werden) - Bitcoins afaik nicht.
 
Das ist wie: "Der unterschied zwischen Marx und Murks" Marx war die Theorie und was raus kam, haben wir live erlebt.
 
uii wie schade. war doch eh quatsch
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