Neuer Ärger mit dem Mitfahr-Dienst: Razzia bei Uber in Amsterdam

In den USA konnte sich Uber in Städten wie New York einen festen Platz im Nahverkehrsmarkt sichern. In Europa stößt der für sein aggressives Vorgehen bekannte Mitfahr-Dienst aber auf heftigen Widerstand. Jetzt gab es eine Razzia bei Uber in ... mehr... Verbot, Taxi, Uber Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber Verbot, Taxi, Uber Uber

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Wielange dauert es wohl noch bis dieses Geschwür Uber verschwindet?
 
@Edelasos: Zu lange... finde ich. Wer sich nicht ans Gesetz halten möchte, is selbst schuld.
 
Wieso der Hass gegen Uber? Ich finde das Prinzip gut.
 
@bounceyo: ja geiz ist geil mentalität. an uber verdient niemand was ausser uber. uber ist fast noch ein stück tiefer als diese ganzen leiharbeitsfirmen. das prinzip ist einfach nur gut für den der kein geld ausgeben will aber sich leistung billig erkaufen möchte. andere schufften dafür zu dumpingpreisen, uber steckt viel kohle ein, aber pffff mich juckts nicht, bin der king mit 5 euro in der tasche.
 
@bounceyo: Das Prinzip an sich ja, es ist aber keine "Mitfahrzentrale" sondern nichts anderes als ein illegaler Taxi Dienst.
 
@bounceyo: Das hat nichts mit Hass zu tun, das ist Medien-Regie, man hat schlicht festgelegt das UBER die Essens des Bösen ist, und da ist alles erlaubt was nicht unmittelbar Strafbar ist.
Ich frage mich, ob die >Unveresichert-Schwarzfahrenden-Steuerhinterziehenden-Taxifahrer< für diese Rufmordkampagne einen Rabatt einräumen?
 
@Kribs: Uber handelt zumindest nach unserem Recht illegal! Und das sehen Gerichte und die Aufsichtsbehörden anderer Staaten offensichtlich genauso! Soooo einfach ist das! Basta!
 
@bounceyo: Es geht nicht um Hass! Es geht darum bestehende/s Recht und Gesetze und Gerichtsbeschlüsse, die von Uber gaaanz bewußt und in voller Absicht ignoriert werden, durchzusetzten. Sooo wie es in einem Rechtsstaat sein muß!
 
eher: da gibts Firmen, die um ihre Pfründe bangen ....
 
@lusik: Es geht um mehr, es geht unm Steuereinnahmen, Sozialbeiträge, Versicherungsschutz und nicht zuletzt darum, dass Uber gut und gern als Konkurrenz zum Taxi antreten kann, aber bitte unter selben Bedingungen.
 
@iPeople: Habe mich extra etwas pointiert ausgedrückt 8-) Ich gebe Dir recht, es geht um viel mehr! Das Taxigewerbe braucht neue Impulse! Bei uns ist dieser Markt extrem abgeschottet! Aber ich gebe dir recht, dass die Art und Weise wie es Uber macht sehr fragwürdig ist.
 
@lusik: Es gibt keinen Taximarkt, weil das nicht wirklich gewollt ist. Taxis gehören zum ÖPNV-Konzept und unterlieger daher gewisse Pflichten, die man einem MArkt gar nicht aufzwingen könnte, wie z.B. die Beförderungspflicht.
 
@iPeople: nenne es, wie du willst - er ist jedenfalls zur Zeit bei uns ziemlich abgeschottet.. und ja die Pflicht gibt es, wird aber oft, wenn überhaupt, sehr wiederwillig ausgeführt ... Auch einem Markt kann man Pflichten auferlegen ...
 
@lusik: Was soll denn aufgräumt werden? UBER steht es frei, ein Taxiunternehmen zu gründen und Taxis für sich fahren zu lassen, aber bitte nicht mit scheinselbstständigen Schwarzarbeitern. Falls Du es noch nich tgemerkt hast, der einzige Gewinner dabei ist die Dachfirma "UBER", hinter dessen Fassade sich Investoren wie Goldmann Sachs zu verstecken versuchen.
 
@lusik: Du meinst sicher div. Sarg und Prothesenhersteller, die auf einmal in Gefahr sind, weniger (Ex)Uberkunden zu haben ? *fg
 
@DerTigga: naja - also bei uns sind die gefährlichen Automobilisten eher die Taxifahrer (blinken nicht, halten an den unmöglichsten Orten...) (abgesehen von den Aargauern ;-) ). Da gibt es sogar einheimische Taxifahrer, die sich über den Fahrstil ihrer "ausländischen" Kollegen beschweren .... Als Fahrradfahrer hatte ich in den letzten 20 am meisten Konflikte mit rücksichtslosen Taxifahrern ...
 
@lusik: Ja ja ja , das Klischee vom aggressiven Taxifahrer. Ich fahre jede Woche mindestens 4 x Taxe. Was Du beschreibst, kommt vor, ist aber nicht die Regel.
 
@iPeople: Zumindest ich separiere da aber schon zwischen in dem Sinn unterversichertem Uberfahrer (man muss im Fall der Fälle seine Prothese selber bezahlen) und "normalem" Taxifahrer.
 
@DerTigga: Nein, die Versicherung des Fahrers springt ein, holt sich aber alles von ihm wieder. Mitunter ist der Uberfahrer ruiniert, ich glaube das wissen die wenigsten von denen.
 
@iPeople: Die Versicherung wird eher nicht einspringen. Da kommen dann "gewerbliche Nutzung" "keine Insassenversicherung" "und so weiter". Was viele auch nicht wissen, ein Taxi ist immer auf 100% versichert, auch nach 20 Jahren Unfallfrei! Im Falle des Falles kannste, falls noch in der Lage, die Kosten zur Genesung beim Unfallfahrer erstreiten.
 
@lusik (03): Da gibt es Firmen die sich im Gegensatz zu Uber an Gesetze, Verordnungen und Gerichtsbeschlüsse halten!
 
Es geht dabei nur um Geld.Aber nicht um Geld was die "Armen" Taxiunternehmen verlieren könnten bei Ihren Mondpreisen,sondern um Lizensgebühren & Steuern an die Stadt/Staat. Uber macht das aber leider Falsch. International klagen z.B. gegen Deutschland wegen Monopolmißbrauch. Ich kann mich noch erinnern in den 80ern wo es hier in Dortmund sogenannte "Minicar"-Taxen gab. Waren im Prinzip normale lizensierte Taxen,aber durch eine Gesetzeslücke konnte man die direkt anrufen und so einige (damals) Mark sparen-meist fast die Hälfte gegenüber den Normalen Taxen.Dann wurde diese Lücke geschlossen.
 
@Daghiron: Die Taxi Mondpreise ergeben sich ja überwiegend aus den Sozialausgaben, Versicherung, Lizensierung usw. Natürlich kann auch irgendein Alkoholiker mit nem Golf 3 ohne TÜV Dich herumfahren für 2,50. Ist nur die Frage, ob der Typ nach einem Unfall überhaupt noch da ist, wenn du aus der Bewusstlosigkeit erwachst...

EDIT: Ich hab zu flüchtig gelesen, das schreibst Du ja teilweise auch bereits!
 
@cvzone: Das kann dir aber auch mit einem Lizensierten TaxifahrerIn passieren. ich hatte mit meiner Frau vor einigen Jahren so einen Fall das wir in eine richtige Klapperkiste gestiegen sind. Quitschende Bremsen,Lenkrad stand schief,Spurtreue sah auch anders aus (und das lag definitiv nicht am Fahrer).Letztendlich sind wir weit vorm Ziel ausgestiegen und haben das Fahrzeug/Fahrer der Zentrale und Polizei gemeldet. Über die Meldung,das wir die Polizei eingeschaltet haben war die Taxizentrale übrigens erbost.
 
@Daghiron: Diesen Taxisfahrer hättest Du melden können, die Kisten müssen jährlich zum TÜV, und wenn die mit einer notdürftig reparierten Unfallkiste rumfahren, verlieren die ganz schnell ihre Lizenz. Einen UBER-Fahrfer willst Du genbau wem melden, wenn Dir sowas auffällt? DAS ist nämlich der Unterschied.
 
@iPeople: Die Polizei fühlt sich für Uber Fahrer nicht zuständig ? Wäre mir neu ;-)
 
Mit TTIP und investorenschutz wird das nicht mehr passieren dass freche kleine Länder sich der Willkür amerikanischer Firmen entgegenzustellen wagen.
 
@Jas0nK: Ganz genau, aber über diesen Tellerrand blicken einige nicht, die billig billig billig wollen. Am Ende wirds doch teuer.
 
wohin fließen eigentlich die bußgelder? zu denen, die durch uber verluste verzeichnen oder zum staat... wär ja eine einnahmequelle.. das ganze in die länge ziehen mit dem verbot, öfters mal strafe verlangen, der staat gewinnt? hab gedacht, dass es genügen punkte gibt, dass ganze zu verbieten... manchmal ist das gefühlt reine taktik gepaart mit geheimen abkonmen oder es ist wirklich nicht so einfach...
 
@hjo: Busgelder Fließen erst mal nicht an den Staat, Richter sind frei zu entscheiden wohin Bußgelder fließen, Stiftungen, Gemeinnützige Organisationen werden bevorzugt.

Was aber kein Ausschluss für missbrauch ist:

http://detektor.fm/gesellschaft/bussgelder-unkontrollierte-verteilung
 
@hjo: UBER wurde nicht verboten, es wurde lediglich festgestellt, dass es nie legal war und dass sie deswegen das Geschäft nicht weiterführen dürfen ... gewaltiger Unterschied.
 
"Uber macht überall Äger"? Eher Überall wird Uber Äger gemacht.
 
@shadowsong: Zu Recht.
 
Nachdem Google und Goldman Sachs hinter Uber stehen sind dies Geldbussen ein Witz.
20 Jahre Knast für jeden Beteiligten und dieses Gemöse hat schlagartig ein Ende.

Oder man macht es so wie die Amerikaner - Fahrzeuge und Besitz die bei Gesetzesverstössen oder Straftaten benutzt werden, können beschlagnahmt werden.
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