Sonderrechte für Elektroautos: Elektromobilitätsgesetz auf dem Weg

Kommunen können Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen bald Sonderrechte gegenüber Autos mit Verbrennungsmotor einräumen. Möglich wird das durch das neue Elektromobilitätsgesetz, das vor Kurzem den Bundesrat passiert hat. mehr... Gesetz, Recht, Paragraph Gesetz, Recht, Paragraph Gesetz, Recht, Paragraph

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So Sonderregelungen wie Busspur nutzen finde ich gar nicht gut. Das kann nur zu Problemen führen und sei es nur weil viele dem dann einfach unwissend hinterherfahren werden.
 
1 Million Elektroautos... wenn die mehr als 600 km schaffen mit einer Ladung, wäre ein E-Auto Interessant für mich. Alles andere ist derzeit einfach nicht drin. Hab weder ein Stellplatz, noch eine Garage wo man das Auto zum laden unterbringen kann.

Daran haben die ganze Leute auch nicht gedacht oder ?
Sonderrechte für E-Auto ? Klar warum nicht. Sollen die ruhig die Busspur nutzen, oder kostenlose Parkplätze, warum nicht ? Solange diese Parkplätze auch gleich mit einer Ladestation versehen ist.
 
@Nighthunter82: Die E-Autos in der derzeitigen Form sind totaler Unsinn: Keine Reichweite und kein Strom aus Ökoenergieerzeugung. Viel sinnvoller wäre es Verfahren zur synthetischen Dieselerzeugung voranzutreiben. Man könnte das bestehende Vertriebsnetz nutzen, wäre unabhängiger von externen Erdöl, könnte bestehende Technik nutzen und noch verbessern, hätte wesentlich größere Reichweite als Elektro, weniger technischen Aufwand, die Umweltbelastung durch Ruß und Stickoxide aufgrund der hochreinen sysnthetischen Diselkraftstoffe sehr gering und man hätte einen sehr flexiblen und stabilen Energiespeicher. (Diesel), die Kosten für alle Beteiligten wären wesentlich geringer, man verschwendet keine knappen Resourcen für Akkus + Technik.
 
So gut Elektroautos vielleicht auch besser sein mögen, als Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen. 1)Ein Auto bleibt ja ein Auto, auf das Verkehrsaufkommen in Städten hat das also keinen Einfluss. 2) Wenn ich mir die Anzahl der Autos so ansehe, stelle ich mir durchaus auch die Frage, ob die Stromversorgung dafür gedeckt ist. Nützt ja nun auch nicht viel, wenn man haufenweise neue Kohlekraftwerke bauen muss oder sogar wieder die bis dahin abgeschalteten AKWs wieder einschalten muss.
 
Sobald es mehr Elektroautos gibt, wird das ganze mit der Busspur sowieso eingestellt, weil sich dann ein Stau beim Einfädeln bilden würde und dahinter der echte Bus schon wild hupen würde.

Dann wäre der Sinn der Busspur kaputt.

Überhaupt finde ich diese Sonderregelungen sowieso sinnlos. Wenn jemand Elektroauto fahren möchte, dann soll er es aus Überzeugung tun, und weil es ggf. günstiger für ihn ist.

Genauso frage ich mich, wieso Elektroautos die künftige Maut nicht zahlen sollen.
Dank Akkus wiegen Elektroautos fast 2 Tonnen und belasten die Fahrbahn stärker, als ein wesentlich leichterer Benziner. Und für Elektroautos muss die Fahrbahn genauso erneuert werden.
 
Sonderrechte, Steuervergünstigung und tausende Ladestationen, alles gut und schön. Nicht nur das die E-Autos erheblich mehr wiegen und entsprechend mehr die Fahrbahnen schädigen, wie @andi1983 schon erwähnte, oder ob die Stromversorgung für eine Mio. E-Autos ausreichen ist auch mal fragwürdig, wie @Lastwebpage es zum Besten gab. Setze noch einen drauf: Akkus sind Verschleißteile und haben eine recht geringe Haltbarkeit. Der Akkuwechsel wird sehr sehr viele 100€ kosten und der Sondermüll wächst und wächst. E-Autos ist ja schon die richtige Richtung, aber bitte mit Brennstoffzellen! Wasserstoff tanken und die Emission besteht dann aus Wasser und spart auch noch viele Kilos auf den Straßen. Wasserstoff muss nur Straßentauglich gemacht werden, ist nicht ganz ungefährlich das Zeug!
 
@Roger_Tuff: Wasserstoff wird im Moment hauptsächlich aus Erdgas hergestellt, was die Abhängikeit von fossilen Treibstoff nicht senkt. Als Alternative zur Herstellung gilt die Elektrolyse, was aber dazu führt, dass ein Auto mit Brennstoffzellen wesentlich mehr Strom verbraucht als ein reines Elektroauto.

Ein Brennstoffzellenauto hat vor allem den Vorteil, dass man es deutlich schneller auftanken kann und auch eine höhere Reichweite besitzt.

Wer öfters längere Strecken fährt, für den könnte ein solche Auto zukünftig vielleicht die beste Lösung sein, aber auf kürzeren Strecken ist das Elektroauto mit normalen Akkus weitaus sparsamer im Verbrauch.
 
@Frommi: Gebe dir in allen Punkten sogar recht. Wasserstoff kann ich aber, wenn auch irgendwann sehr teuer, unbegrenzt hergestellen. Die Rohstoffe wie Öl, Gas und alles was ich alles zum herstellen einer Batterie brauche sind nunmal endlich! Autofahren wird irgendwann, denke noch zu meiner Verweildauer auf diesem Planeten, richtig teuer. Und wenn jene Rohstoffe alle sind, fragt keiner mehr: was kostet nochmal Wasserstoff?
 
Habe zwar noch keinen Führerschein aber soweit ich sehe gibt es kaum Ladestellen für diese Autos.
Ich wohne in Hamburg und viele Busse fahren schon Elektrisch und es wird in der Innenstadt gerade auch viel für Elektro-Stationen gebaut, aber für Privat-Autos habe ich erst einmal in meinem Leben was gesehen.

Solange die Fahrzeuge so eingeschränkt sind auch von der Reichweite, wird das wohl nichts.
 
@Aaron 86: In Hamburg Harvestehude habe ich mal son Ding gesehen. :)
 
@Stefan1200: Ja gut, also es soll auch viele von Car2Go geben, aber die sehe ich auch nie.. vielleicht bin ich einfach nur blind. hehe
 
@Aaron 86: Habe zwei Parkplätze für Carsharing direkt vor meiner Haustüre, ohne Stromanschluß wohlgemerkt. Hier in Berlin sind zu Hauf BMW-Mini´s von DriveNow aus Münschen unterwegs, Smarts von Car2Go und div. Modelle von Stadtmobil im zarten dunkelblau. Bin viel wegen meinem Job inne Stadt unterwegs, die Dinger sind sehr häufig im Straßenverkehr anzutreffen. Mindestens 5-10 sehe ich täglich im Einsatz. Einfach mal 100erte in Berlin ausgesetzt, was die Parkplatzsituation nicht wirklich verbessert hat. Finde die Idee ja toll, aber wenn ich mir die Preise reinzieh, stelle ich fest, kann auch Taxi fahren. Minutenpreise und Jahresbeitrag variieren recht stark, ab 5000km rechnet sich aber schon ein eigener Gebrauchtwagen (den man mehrere Jahre fahren muss), der günstig in der Versicherung eingestuft ist. Es müsste Flat- und Volumenpakete zu Festpreisen geben. Die Parkplatzsuche ist auch Nutzungszeit und Einparkzeit zählen auch, und da ist bei manchem das Parken teurer als die Wegstrecke!
 
Leute schaltet eurer Hirn ein!! es ist die Anfangszeit der E Autos! Es dauert nicht mehr lange da ist die Akku Technologie soweit ausgereift das man auch mit einer Ladung 1000km fahren kann.. Also warum noch in veraltete Technik investieren wie Synthetisiertes Diesel usw...
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