Die falschen Kunden bedient: PayPal muss Millionen zahlen

Der Bezahl-Dienstleister PayPal wurde teilweise von den falschen Personen genutzt. Das Unternehmen muss daher nun zahlen. Um eine juristische Auseinandersetzung mit dem US-Finanzministerium beizulegen willigte die eBay-Tochter ein, im Rahmen eines ... mehr... Paypal, Zahlungsoption, Online Zahlungsdienst Bildquelle: Paypal Paypal, Zahlungsoption, Online Zahlungsdienst Paypal, Zahlungsoption, Online Zahlungsdienst Paypal

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USD 7000?

Was hat der verkauft? Eine oder sogar zwei Waffen?

Nicht, daß ich der Meinung wäre, PP soll tun und lassen können, wie sie wollen.

Aber das klingt mir arg nach Vorwand.
 
@RalphS: Ich glaube der kann auch sein altes Auto oder die Schlafzimmermöbel über PayPal verkauft haben... laut der geltenden US-Gesetzgebung, an die PayPal gebunden ist, hätte PayPal ihn gar nicht bedienen dürfen, egal was für Transaktionen er über ihren Dienst abwickeln wollte.
 
@FenFire: *Seufz*

Okay. Das würde die Sache allerdings noch um einiges alberner machen, als sie es so schon ist.

Man muß Feindbilder einfach lieben. *kopfschüttel*
 
@RalphS: Wieso Feindbilder. Bei dem genannten Herrn geht es nachweislich und unbestreitbar um einen Waffenhändler. Das hat nichts mit Feindbild zu tun. und ob nun 7000 USD oder 7 Millionen... Paypal kann nicht wissen oder prüfen, wofür das Geld ist. Daher muss JEDE Transaktion verboten werden, denn selektieren geht nicht. Wird ja in keiner Transaktion mit "für 1000 AK47, 20000 Handgranaten und 1 Atombombe" angegeben. Da steht dann allgemeines drin und gut ist. Genau wie bei normalen Überweisungen ist der Text nur für den Empfänger gedacht um den Eingang einordnen zu können.
 
@Scaver: Alles richtig, ... bis zu dem Moment, wo wir zwei - Du und ich - zum Feindbild erklärt werden und die ganze Chose von der anderen Seite zu Gesicht bekommen.

Keine Ahnung, ob es genau "dieser" Waffenhändler "verdient" hat oder ob es doch nur ein Re-re-re-re-reseller war, also ein winziger Fisch im Ozean.

Alles, was man mit Ausgrenzungen fördert (und das hier gehört offensichtlich dazu) ist Radikalisierung - mit anderen Worten, man kriegt genau das, was man doch *eigentlich* nicht haben wollte.

Mehr wollt ich eigentlich gar nicht sagen. :)
 
@RalphS: Ob es "dieser" Waffenhändler verdient hat steht glaube ich nicht zur Debatte, JEDER der illegal mit Waffenhandelt hat dies verdient und noch ganz anderes (aber das ist ein anderes Thema). Es ist auch egal ob er der ganz große oder ganz Kleine Fisch in diesem Waffenhändler-Ozean ist... jeder den man fassen kann muss man sanktionieren.

Deine Ansicht zur Ausgrenzung kann ich nicht teilen. Sie ist in diesem Fall gerechtfertigt. Denn alles andere wäre eine Förderung. Es gibt nun mal keinen Mittelweg. Entweder man unterstützt, oder man boykottiert. Selbst persönliche Transaktionen sind eine Unterstützung/Förderung... denn woher kommt in diesem Fall wohl das Geld für die privaten Transaktionen?

Anders wenn es um ganze Länder wie Kuba geht. Auf ganz Kuba liegt seit Jahren ein volles Embargo und Handel mit jedem aus diesem Land ist illegal (für Amis). Trotzdem gab es zwischen den Menschen dort nie den großen Hass, wie z.B. zwischen Amis und Russen. Bis auf natürlich vorhandene Ausnahmen, blieb das immer auf politischer Ebene. Und trotz der Embargos nähern sich die beiden Länder aktuell wieder an.

Wie Du Radikalismus ("eine politische Einstellung, die grundlegende Veränderungen an einer herrschenden Gesellschaftsordnung anstrebt") da mit einbeziehst, kann ich gar nicht nachvollziehen. Schließlich wollen
 
Jetzt wissen wir auf jeden Fall, wer der schlechteste Waffenhändler ist, von dem wir je gehört haben.
 
@gandalf1107: aber wir haben von ihm gehört!
 
@ROFI: Hat er ja auch gesagt. ;)
 
Ich bin leider eines der Opfer 2013 gewesen, wo unerlaubte Transaktionen durchgeführt wurden und man sich dann gewundert hat, warum Geld vom Konto abgebucht wurde. Nett das denen das erst jetzt so richtig auffällt. PayPal mit mir nie wieder
 
@Futurestar: Text nicht richtig gelesen? Hier geht es nicht um falsche Buchungen, sondern um falsche Kunden. Falsche Kunden bestimmt das US Ministerium...
 
@skyjagger: Ja und das ist eben die Kettenreaktion in Folge auf ein unbefugten Kontoeingriff meiner Seits dann, es zählen dann nicht nur die Händler, sondern auch die Drittzugriffe
 
@Futurestar: Mich hat es auch erwischt. Zigarren und Rum aus Kuba bestellt - und Konto eingefroren.
Wenn du über US-Dienstleister Geschäfte machst und Kunden hast die dem US-Embargo unterliegen, dann wirst du einfach mal so enteiert.
Gottseidank gibt es genug Möglichkeiten mit Amerikas Feinden trotzdem Geschäfte zu machen.
 
wtf??? warum denn immer noch mit Kuba? haben wir denn immer noch Kalten Krieg muss man sich da fragen?? naja die Amis....
 
@legalxpuser: http://de.wikipedia.org/wiki/Helms-Burton_Act
 
ist ja wie bei dem deutschen Onlineshop bei dem kubanische Zigarren im Sortiment sind, die dürfen nicht über PayPal verkauft werden. Der Onlineshop (war das Rossmann?) hat dann einfach PayPal ausgeschlossen, durch Giropay und Sofortüberweisungen ist man ja eh nicht auf amerikanische Banken angewiesen.

edit: ja war Rossmann: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lassen-uns-nicht-erpressen-Rossmann-schmeisst-Paypal-raus-1340041.html
 
@otzepo: Naja da weiß man jetzt auch warum, es geht gar nicht von Paypal aus, sondern diese sind durch US Gesetze daran gebunden. Schade eigentlich. Aber ich denke es wird nicht mehr allzu lange dauern bis das Kuba Embargo fällt
 
@otzepo: Bin auch noch heute von der Standhaftigkeit Rossmanns begeistert. Nach dem Fall Rossmann hatten andere Shops einfach ihr Sortiment ausgedünnt. ;-)
 
Die guten Kunden nicht bedient. Welche Strafe gibt's dafuer?
 
So ist das mit dem Rechtsstaat des größten Waffenexporteurs der Welt.
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