Erste Abmahnung wegen Nutzung des Facebook-Share-Buttons

Nach aktuellen Medienberichten soll erstmals ein Internet-Nutzer für Inhalte abgemahnt worden sein, die er über die Facebook-Share-Funktion geteilt hatte. Bis zu einer wegweisenden Gerichtsentscheidung könnte Seitenbetreibern und Usern viel Ärger ... mehr... Facebook, Logo, Like, dislike, Stempel Facebook, Logo, Like, dislike, Stempel Facebook, Logo, Like, dislike, Stempel

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"Seitenutzer haben dagegen bisher gar keinen Einfluss darauf, wie das Bild auf Facebook dargestellt wird."

Falsch, einfach in den header der seite '<link rel="image_src" href="http://URL-TO-YOUR-IMAGE" / >' platzieren dann verwendet facebook genau dieses Bild. und '<meta name="description" ....>' definiert übrigends die von Facebook verwendete Beschreibung.

Dazu gibt es noch weitere Möglichkeiten via Open Graph und sogar bei mehreren "Bildern" die definiert sind zeigt Facebook dem Nutzer einen Auswahl-Dialog - und nimmt nicht irgendeins.
 
@dognose: SeitenNUTZER nicht SeitenERSTELLER....

Wenn ich hier auf einen Teilen Button drücke, passiert das was der Seitenbetreiber (Winfuture) und der Empfänger (Facebook) definiert haben.
Ich habe keinen Einfluss darauf....
 
@Draco2007: Ups, da hab ich falsch gelesen :)
 
So was macht mich echt wütend.
 
@IchEuchNurÄrgernWill: LIKE+++
 
Wieso wird hier der Nutzer angeklagt und nicht Facebook oder die Bild?

Die Bild hat das Foto mit bestimmten Bedinungen eingekauft und wenn diese ein Teilen unter Facebooks Bedingungen nicht zulassen, dann trifft hier Bild die Schuld und ganz sicher nicht dem Nutzer.

Und wenn Facebook wirklich bewusst die Hinweise zum Rechteinhaber abschneidet, trifft die Schuld Facebook.

Aber vollkommen egal wie...der Nutzer kann doch gar nichts dafür, WIE das Bild geteilt wird und OB es überhaupt geteilt werden kann...
Ist der Button da wird er auch genutzt werden....
 
@Draco2007: Nur weil ein Auto mehr als 30 fahren kann, darfst Du es in der 30er Zone trotzdem nicht. Es wird oft genug, auch in FB, davor gewarnt, einfach unüberlegt Bilder auf FB zu teilen, denn auch auf Bilder in FB liegt oft ein Urheberrecht.
Laut den AGB von FB ist es nur erlaubt, Bilder zu teilen, die öffentlich gepostet wurden. Insofern hat die Teilerin nicht dagegen verstoßen. Wohl aber gegen das Urheberrecht.
 
@iPeople: Wenn sie das Bild selbst kopiert hat und auf Facebook geteilt hat, ok.

Aber doch nicht, wenn die Bild einen "über Facebook Teilen"-Button unters Foto macht. Wie soll ich als User in so einem Fall wissen, dass der Rechteinhaber das gar nicht will?

Um bei deinem Beispiel zu bleiben, wenn auf der Strecke auf der ich gefahren bin kein Tempo 30 Schild steht, kann man mich nicht dafür verurteilen über 30 gefahren zu sein.
Und erstrecht nicht, wenn da ein 50er Schild steht....
 
@Draco2007: Indem ich den Rechteinhaber frage. Ich habe das Bild nicht gesehen, vielleicht war sogar ein Urheberrechtshinweis drauf, machen viele Fotografen so.

Wenn kein 30er Schild dasteht, aber ein 50er, ist das die gleiche Argumentation, denn auch wenn das Auto mehr als 50 fahren kann, darf man es eben nicht in de Stelle. Und wenn kein Schild dasteht, gelten zumindest innerhalb von Ortschaften die gängigen Begrenzungen ... eben wie beim urheberrecht.
 
@iPeople: Wenn ich an einem 50er Schild vorbeifahre, geblitzt werde und ein Ticket wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Tempo 30 Zone zur Kasse gebeten werde, werde ich dagegen Einspruch einlegen...

Nochmal: wenn die Bild den Button hinzufügt, der das Foto teilt, trifft die Bild die Schuld und nicht den Nutzer der diesen Button nutzt, denn die Bild weiß, dass sie das Bild nicht verteilen dürfen....

Und als wenn der Rechteinhaber wirklich jedes mal eine Mail bekommen will, wenn jemand den Facebook Button benutzen will....
 
@Draco2007: Sag mal, hast Du die Analogie nicht verstanden? Nur weil etwas geht, ist es trotzdem nicht unbedingt erlaubt ... darum gibg es und bezog sich auf "Ist der Button da wird er auch genutzt werden....".

Falsch, man kann den "Teilen"-Button gar nicht "hinzufügen" ode weglassen.

Ja, das wollen die Rechteinhaber, sonst wäre es wohl nicht zu dieser Abmahnung gekommen, oder?
 
@iPeople: Wie jetzt, gehört Facebook schon zum HTML Standard und ist automatisch auf jeder Seite oder habe ich was verpasst?
 
@Draco2007: Hä?
 
@Draco2007: Keine Ahnung warum iPeople von Ahnungslosen Minus kassiert. Der Nutzer der das Bild teilt ist dafür verantwortlich, dass das Urheberrecht eingehalten wird. Der Fotograf kann also wohl ohne Probleme abmahnen. Selbstverständlich kann der Abgemahnte dann bei der Bild anklopfen und rechtlich mal nachhaken... Genau so einen Fall hat auch der im Artikel genannte "IT-Anwalt Solmecke" in einem seiner Videos beschrieben.
 
@Draco2007: Dazu kommt, dass die Dame das Bild offenbar auf ihrer Facebookseite geteilt hat, mit der sie ihre eigene Fahrschule präsentiert ... somit kann das Nutzen des Bildes evtl sogar als gewerblich gedeutet werden.

Google einfach mal nach "Urheberrecht beim Teilen in Facebook" ... wirst erstaunt sein, wie recht ich habe.
 
@iPeople: Du sagtest man kann den "Teilen"-Button nicht hinzufügen oder weglassen.

Aber sicher kann man das...ist halt mit Aufwand verbunden, weil man den Inhalt in "teilbar" und "unteilbar" aufteilen muss. Aber ein modernes CMS sollte sowas eigentlich ermöglichen, so dass man nur noch die Art der Lizenz des Inhalts (vor allem Fotos) pflegen muss und direkt KORREKT eingestellt wäre, was nunmal vom Urheber aus geteilt werden darf und was nicht.

Und wie o6 schon richtig festgestellt hat, gibt es diese Seiten, die genau dies machen. (Gut hier ist es der Urheber, der dies direkt einstellen kann)

Sofern du Recht hast und das Foto hier wirklich gewerblich genutzt wurde und nicht auf dem privaten Facebook Profil, muss ich dir allerdings zustimmen. Hier wäre es tatsächlich Aufgabe des Nutzers diese Art der Verwendung abzuklären. Aber doch nicht als Privatperson...
 
@iPeople: Ich seh das folgendermaßen: "Ist das Teilen von Vorschaubildern per Link eine Rechtsverletzung?" Möglicherweise ja.
Aber: Wenn Bild auf ihrer eigenen Website einen Button anbieten der zum Teilen der Inhalte führt, dann können sich mich ja wohl schlecht dafür verklagen, dass ich diese Button auch klicke.
Wenn Bild auf ihrer Seite Buttons veröffentlicht und selbst keine Macht darüber habem was diese Buttons eigentlich tun, dann ist es wohl deren Schuld und nicht meine.
 
@s3cr3t: der nutzer teilt nicht das bild sondern den artikel! facebook generiert ein vorschaubild und auf das bezieht sich die forderung. wenn bild.de nicht in der lage ist, hier alles rechtlich abzuklopfen muessen sie den share button eben rausnehmen. aber das einfachste ist natuerlich immer noch: facebook nicht nutzen, geht ganz simple...
 
@Draco2007: Seh ich genauso. In dem Fall muss die BILD dafür gerade stehen. An Stelle der Nutzerin hätte ich das Ganze vor Gericht getragen. Hier ist einfach keine Verhältnismäßigkeit gegeben (Über 1000 € Anspruch stellen ohne gerichtlichen Beschluss ist widerrechtlich. Damit hat der Kläger sein Anspruch auf ein "Bußgeld" verwirkt). Genauso wäre das auch ein Fall für den Verbraucherschutz, da es hier für den normalen Nutzer nicht ersichtlich ist, dass man womöglich gegen Gesetze verstößt, wenn man nur die angebotenen Services eines seriösen Anbieters nutzt. (Ich weiß...seriös und BILD passt nicht so Recht zusammen :P )
 
@iPeople: Sobald du etwas bei Facebook reinstellst, ob Bild oder Test, gehen die Nutzungsrechte an Facebook, d.h. Facebook kann damit machen was es will.
Somit ist Bild.de schuld da die die News mit dem Bild bei Facebook reingestellt haben ohne den Urheber zu fragen.
 
@starchildx: Aber nicht das Urheberrecht, und somit kann der FacebookNUTZER eben nicht damit machen, was er will. Und das mit dem Nutzungsrecht ist auch nicht ganz so richtig, und wird auch nicht wahrer, seit es in den RTL2-News verbreitet wurde ;) Gibt genug rechtliche Analysen von richtigen Juristen dazu.
 
@iPeople: Ist trotzdem die Schuld von Bild.de und nicht von der Frau. Bild.de hätte das Bild garnicht erst posten dürfen.
 
@starchildx: Warum? Die werden sicherlich das Einverständis des Urhebers gekauft haben.
 
@iPeople: Das Teilen auf Facebook ist doch vielmehr damit zu vergleichen jemanden den Zeitungsausschnitt zu zeigen.

Verstoße ich jetzt gegen das Urheberrecht, wenn ich mir ein gedrucktes Exemplar kaufe und einen Freund einen interessanten Artikel zeige?
 
@floerido: Laut Urheberrecht ist es eben nicht das Selbe.

Nein.
 
@iPeople: Da merkt man mal wieder wie veraltet das Urheberrecht ist. Zu der Zeit der Erstellung konnte eigentlich nur eine Kopie mit kommerziellen Interesse erstellt werden und der Privatgebrauch somit eigentlich nie berücksichtigt.
 
@floerido: Du hast aber schon im Artikel gelesen, dass die Dame das Bild auf ihrer FB-Seite geteilt hat, welche offenbar ihre eigene Fahrschule repräsentiert. Somit ist das Verwenden des Bildes NICHT privat, sondern gewerblich. Und genau darum wird es sich auch in der Abmahnung drehen.

Das Urheberrecht muss abgeschafft werden, weil alle Welt meint, sich an allem vergreifen zu dürfen?
 
@iPeople: Wieso gleich abschaffen? Reformieren trifft es...

Du kannst doch nicht wirklich meinen, dass das Urheberrecht in der aktuellen Form noch zeitgemäß ist...
 
@iPeople: Ich denke, dass dieser Vergleich mit der 30er-Zone nur bedingt zutrifft: ein Auto wird immer noch zuerst gestartet und für jede Erhöhung des Tempos muss der Fahrer erst mal etwas tun, sonst bewegt sich erst mal überhaupt gar nichts. Beim Teilen ist es aber so, dass man das Bild auch wegklicken muss, sonst wird es automatisch übernommen. Das wäre so, wie, als wenn ein Auto immer automatisch im höchstmöglichen Gang mit höchstmöglichem Tempo gestartet würde und man jedes Mal alles drosseln muss, bevor man startet.
Ich persönlich würde sagen, dass man eigentlich davon ausgehen könnte, dass dieses automatische Hinzufügen des Bildes erst mal eine Sache von Facebook und den entsprechenden Seiten ist, die dieses Bild automatisch abfragen und hinzufügen bzw. das Bild automatisch der Teilen-Funktion zur Verfügung stellen. Zwar haben die Nutzer der Funktion auch noch mal die Möglichkeit, dieses abzustellen, aber die oben genannten automatischen Abfragen und des zur Verfügung stellens passiert immer noch, bevor der Nutzer zu einer solchen Auswahl geführt wird, weshalb ich persönlich da auch anderswo ansetzen würde.
Aber gut, ich hab das Zeug nicht studiert, also was weiß ich schon...
 
@BloodEX: Man muss etwas machen ... beim Auto wie beim Teilen ;)

Du sagst also, nur weil der Nutzer nicht überlegt, ist Facebook schuld.
 
@iPeople: Nein, das sage ich nicht. Ich sagte nur, dass es einen Unterschied macht, ob man etwas tun muss, damit etwas "gefährlich" wird (Auto) oder ob man etwas tun muss, damit etwas "ungefährlich" (Teilen) wird.
 
@iPeople: Wenn es für den Nutzer/Kunden nicht klar ersichtlich ist, trifft ihn auch keine Schuld. Der Gesetzgeber erwartet auch nicht, dass du die meiste Zeit damit verschwendest, dich über rechtliche Belange zu informieren, sodass du deinen Alltag komplett "legal" gestalten kannst. Verhältnismäßigkeit ist hier das Stichwort. In diesem Fall hätte nach meiner Ansicht kaum ein Gericht die Angeklagte zu so einer hohen Summe Schadensersatz verurteilt. Viel eher wäre das Urteil eine Verfügung gewesen, dass sie den Post entfernen muss und es wäre der Präzendenzfall geschaffen, nach dem sich dann alle Seiten richten müssten.
 
@Draco2007: wie mans auch wendet, die userin trifft hier eindeutig keine schuld ...die richtigen adressen wären hier bild.de und fb gewesen...nur haben die exzellente anwälte und weitere möglichkeiten, weswegen sich der abzockanwalt natürlich nur an das schwächste glied traut...
 
@Draco2007: "Die Bild hat das Foto mit bestimmten Bedinungen eingekauft und wenn diese ein Teilen unter Facebooks Bedingungen nicht zulassen, dann trifft hier Bild die Schuld und ganz sicher nicht dem Nutzer."

wieso hat Bild Schuld, wenn du ein Foto verbreitest, ohne dessen Bedingungen zur Verbreitung zu respektieren?! kauf dir mal ne Tüte Paragraphen und sprich dann nochmal vor!

Wenn jmd ein Lied für einen bestimmten Zweck "einkauft" bzw. sich die Rechte für einen Werbespot daran sichert und du dann das Lied aus dem Werbevideo herauslöst und auf nem Sampler verbreitest, dann ist doch auch nicht der Werbespotersteller an der unrechtmäßigen Verbreitung via Sampler schuld.
 
@MahatmaPech: Mal vorweg, leg dir gefälligst einen anderen Tonfall zu...

Auch wenn ich mit iPeople nicht immer einer Meinung bin, so kann man mit ihm wenigstens anständig diskutieren...

So...du hast den Unterschied nicht verstanden....

Wenn ich hingehe, das Foto herunterlade und dann bei Facebook selbst wieder hochlade, hast du vollkommen Recht, dann habe ich eine Urheberrechtsverletzung begangen.

ABER nicht ich bin es der das Foto kopiert, sondern die Bild und Facebook, nur durch einen ganz simplen Auslöser.

Um dein Liedbeispiel zu nehmen (mal angenommen es ist ein YouTube Video, dass sich teilen ließe) und der Anbieter, der dieses Werbevideo samt Lied nutzt stellt unter das Video einen Button "Wenn dir das Lied gefällt, klicke hier und teile es mit deinen Facebook Freunden", dann verwendet eindeutig der Anbieter, das Lied außerhalb des genemigten Kontextes eines Werbevideos und nicht der Nutzer der diesen Button betägigt.
 
@Draco2007:
Zitat: ABER nicht ich bin es der das Foto kopiert, sondern die Bild und Facebook, nur durch einen ganz simplen Auslöser.
Zitatende

wenn DU der AUSLÖSER bist, dann hast du auch die Verantwortung. iwie beißt du dir gerade selber in den Pops?!

und bezüglich Liedbeispiel, wenn schon jemand vor dir Urheberrechtsverletzung in der Kette begeht (hier derjenige, der es auf YT hochläd), dann wird (d)eine folgende Urheberrechtsverletzung dadurch nicht aufgehoben, wenn du es wiederum urheberrechtsverletzend runterlädst!

du mußt das Beispiel schon im Dorf lassen und nicht nach Takatukaland tragen. weiterhin habe ich einen ganz normalen Ton verwendet, ich habe es aber zur Verdeutlichung meines Standpunktes mal mit "Mein und Dein" formulieren wollen, damit man nicht permanent in einer Zweierrunde über zwei weitere unpersönliche Charaktere spricht. da ist dieses Rollenspiel meist hilfreich.

Wenn ich deinen Horizont dabei überschritten habe, dann tut es mir Leid, aber nicht weh. und wieso versuchst du überhaupt, jetzt noch ipeople da mit hineinzuziehen? der hat in unserer Diskussion nix gesagt/getippt. ich habe auf deinen Post geantwortet.
 
@Draco2007: https://netzpolitik.org/2015/abmahnung-fuer-facebook-share-button-ist-anwalt-bullshit-pr/
 
Das internationale Finanzheuscheckentum schlägt eben zu wo es nur kann.
Versucht das mal demokratisch zu lösen
 
@Trabant: Der Fotograf, die internationale Finanzheuschrecke?
 
Wer klickt denn bitte ernsthaft auf diesen komischen LikeButton? Das Ding ist von Facebook und das benutzt man doch nicht freiwillig.
 
@mulatte: wird bei mir alles geblockt, weil das auch ein sicherheitsrisiko darstellt...

edit:> https://easylist.adblockplus.org/de/ <
 
@Rulf: Guter Tip.
 
@mulatte: Hast Du die News gelesen? Offenbar nicht. Dort ist nirgends die Rede vom "Like"-Button. Sie hat das Bild nicht "geliked", sondern "geteilt" (Share). Das ist eine ganz andere Funktionalität :)

Damit auch ich was zur News themenfremdes sage: Zum Skripte auf Webseiten blocken ist auch Ghostery ein nettes Firefox-AddOn (ggf. zusätzlich zu Adblock).
 
@FenFire: nein, sie hat den artikel geteilt. das bild ist nur beiwerk...
 
@laforma: Du hast Recht. Das Bild ist nur Teil der Standardfunktionalität des Teilens bei Facebook (und muss dabei explizit weggeklickt werden, wenn es nicht angezeigt werden soll).

Wie es aussieht habe ich die News zwar gelesen, aber nicht hinreichend aufmerksam :)

EDIT: Ich habe nochmal nachgelesen, auch das Zitat von Herrn Solmecke. Offenbar hat die Nutzerin einen "Teilen"-Button verwendet, bei dem - anders als beim Teilen eines Links auf der Facebook-Seite selbst - der Anwender gar nicht die Möglichkeit angeboten wird, das Vorschaubild während des Teilen-Vorgangs zu entfernen (ob dies nachträglich z.B. auf der eigenen Pinnwand dann noch möglich ist weiss ich nicht, aber das wäre dann schon arg umständlich).
 
@mulatte: Das nutzen relativ viele. Ein paar meiner "Facebookfreunde" teilen zB einen besonders lustigen Postillon-Artikel, oder irgendwelche langweiligen Fußball-News, weil sie das Gefühl haben, dass jeder informiert sein muss. An sich ist das nicht schlecht, da häufig so auch mal auf News aufmerksam gemacht werden kann, ohne selbst den Link posten zu müssen und einen kleinen Text dazu zu verfassen. Der Share-Button macht das schon einfacher...Nichtsdestotrotz: Wer nutzt freiwillig Facebook um sich zu informieren?!?! Und wer hat schon die Lust sich durch n Haufen Bullshit zu kämpfen, bis evtl mal was interessantes kommt?!
 
Auf deviantart kann ICH entscheiden, ob mein Foto geteilt werden soll/kann oder nicht. Warum geht die Bildzeitung dann hin, und macht einen "Teilen"-Button zum Bild bzw dem Bericht. Hiermit wird der Leser doch schon aufgefordert eine "Straftat" zu begehen, ist das nicht auch strafbar? Vor nicht allzu langer zeit wurde doch Online-Shops verboten diese "Bezahl-Buttons" (weiß die genaue Bezeichnung nicht mehr) zu verwenden. Also sollte man doch hier, wie es sich für unser "Zensurland" gehört einfach ein Verbot für "Teilen" Buttons erwirken, oda? So langsam geht mir das Urheberrecht aufn Sack, ganz ehrlich.
 
@RufusTFirefly: Deswegen hätte sie sich nieeemals in dem Fall außergerichtlich einigen sollen....so hat sie 500€ gezahlt, damit sie nicht 2 mal vor Gericht erscheinen musste....
 
wenn man vom Urheberrecht keine Ahnung hat sollte man sich Sachkundig machen und nicht aus eigenem selektivem Rechtsempfinden einen User, in dem Fall iPeople -minus gegen ohne ende. #facepalm

Fakt ist das die Chronik in Facebook Rechtlich gesehen nichts anderes ist als eine eigene Homepage. Heißt das man für ALLES was darauf veröffentlicht wird haftbar gemacht werden kann. Ergo wenn da was zu Sehen, Hören, Lesen ist wo man nicht die Rechte zu hat ist das Urheberrechtlich grenzwertig und kann zu Unterlassungsaufforderungen kommen und das ist auch nichts neues.
 
@Der-Magister: Ne sorry das ist lächerlich. Der User mag einen Artikel und will das mitteilen.

Es wäre an BILD dafür zu sorgen das bei einem derartigen Like eines Artikels kein Kopiergeschütztes Material weitergeleitet wird. Im Zweifelsfall muß dann halt von DENEN bei dem betreffenden Artikel der "like" Button weggelassen werden.

Der USER der die Funktion nutzt hat in der Regel weder Ahnung noch irgendeine Form der Kontrolle.

Jetzt ein Minenfeld dessen was man "liken" darf und was nicht navigieren müssen ist einfach nur Bullshit.
 
@Aerith: Der USER ist aber der aktive in dem ganzen Zusammenhang. Durch sein/ihr Handeln wird der Prozeß erst möglich und damit die Rechtsverletzung.

Geht bitte mit gesundem Menschenverstand an die Sache und ihr werdet sehen, daß die Bild hier wenig Schuld trifft, ihre Nachrichten zu verbreiten. Sie ist ja wie eine CD von der jmd eine unrechtmäßige Kopie macht. Da kann der Rechteinhaber anschließend den Rechtsbruch rechtlich verfolgen lassen.

Wenn man Musik mag, soll man auch dafür bezahlen! das mach ich gern. Ich mag keine Bildartikel, daher kaufe ich sie nicht. Aber hier der "Quelle" etwas vorhalten zu wollen, geht gegen den gesunden Menschenverstand.
 
@MahatmaPech: Moment mal. Reden wir hier davon das die Frau das Bild direkt kopiert und manuell in ihre Chronik eingebaut hat oder reden wir hier davon das sie nur auf "like" geklickt und sonst gar nichts gemacht hat?

Im ersten Fall würde das mit deiner CD Kopie Analogie zusammmenpassen und die Anwälte wären im Recht.

Im Zweiten Fall wäre eine direkte Analogie noch nichteinmal möglich und es ist viel zu viel verlangt das ein Nutzer jedes Mal kontrolliert was die automatische Funktion von Facebook da wirklich tut. (Eigentlich dürfte die ja nur einen Link zu der BILD Seite in ihrem Profil erzeugen, damit Freunde sich den Artikel anschauen können, mehr nicht)
 
@Aerith: auch im zweiten Fall muß der / die User/-in sich vorhalten lassen, wenigstens zu prüfen, was anschließend zu sehen ist und u.U. auch wieder den Beitrag zu löschen oder abzuändern. sowas sollte FB bieten.

außerdem ist bereits vor Monaten dieser Umstand in den Onlinemedien breit getreten worden. Unwissenheit schütz vor Strafe nicht ... solange die Rechtslage nicht angepaßt wird/ist, kann man nur vor solchen "Likes" abraten.

Allgemein fragt man sich immer häufiger in der heutigen Zeit: Was ist außerdem so schwer daran, das Hirn einzuschalten, BEVOR man Mist baut? Kann heute keiner mehr VORHER abwägen, was eine Handlung mit sich bringen kann? Falsch herum in die Einbahnstraße fahren kostet mitrunter nicht nur Geld sondern evtl. auch die Gesundheit (siehe Geisterfahrer auf ner Autobahn)!
 
@MahatmaPech: Erm sorry aber diese like Funktion ist dazu da andere auf diesen Artikel aufmerksam zu machen damit sie ihn auch lesen können. Da jetzt ein rechtliches Minenfeld draus zu machen ist doch vollkommen idiotisch.

Das hat auch nichts mehr mit "Hirn einschalten" zu tun.

Im Zweifellsfall sollte es jemand wirklich mal auf ne Klage ankommen lassen. Würde mich sehr wundern wenn ein Richter den dann zur Zahlung verknechtet nur weil er eine derartige automatische Funktion (deren eigentliches Ziel ja Mehreinnahmen für den Berichtersteller ist) genutzt hat.

Nur weil eine Abmahnung ins Haus flattert, heißt das noch SEHR LANGE nicht das diese Abmahnung gerechtfertigt ist oder das der Addressat wirklich mit dem Gesetz in Konflikt getreten ist, wie der Fall RedTube eindrucksvoll bewiesen hat.
 
@Aerith: nicht dein eigenes selektives Rechtsempfinden ist hier ausschlaggebend sondern geltende Rechtsprechung. Oder anders gesagt, man kann nicht jeden Internetnutzer bei der Hand nehmen, dieser Handelt immer Selbstverantwortlich und muss sich selbst über geltendes Recht informieren. ( ich verzichte hier mal auf eine Aufzählung von Beispielen in denen uns diese Selbstverantwortlich selbstverständlich ist, Stichwort Vertragsrecht )
 
@Der-Magister: Erm nein. Ganz einfach NEIN.

Bitte lies meinen Beitrag über Deinem. FACEBOOK hat die Verantwortung dafür was passiert wenn ein User auf "like" klickt. Nicht der User. Der will nur Anderen mitteilen was er gerade gut findet, was, wenn diese Freunde dann den Beitrag auch lesen, eher zu Mehreinnahmen der entsprechenden Website führen würde als alles Andere.

Wenn die Gesetzeslage so etwas nicht berücksichtigt, gehört das Gesetz schleunigst überarbeitet und an das moderne Zeitalter angepasst.

Disclaimer: Wir reden hier NICHT darüber das sie sich das Photo aus der BILD Seite ausgesägt und manuell eingefügt hat. Wir reden hier nur von einem klick auf "like" und sonst nichts.
 
@Aerith:
Zitat: Wenn die Gesetzeslage so etwas nicht berücksichtigt, gehört das Gesetz schleunigst überarbeitet und an das moderne Zeitalter angepasst.
Zitatende

und damit hast du dich selber widerlegt. das Gesetz deckt es nicht ab und damit ist die Klage zumindest dem Anfangsverdacht nach i.O.!

immer erst lamentieren und sich dann doch selber widerlegen. Argumentieren und freies Sprechen / Reden wird in Schulen heute nicht mehr gelehrt, oder?

oh du grausame Welt!
 
@MahatmaPech: Fühlst du dich jetzt überlegen? Fein. Erspar mir und Anderen in Zukunft derartiges, sinnfreies Gesülze und bleib bei den Fakten.

Bevor es zu einer Klage kommt erwarte ich von den Gesetzeshütern eine Prüfung auf Sinnhaftigkeit und Relevanz.

Abmahnungen, kann man für jeden Furz verschicken. Interessant wirds da eh erst wenn beide Parteien es überhaupt zur Klage kommen lassen. Die Meisten Abmahner die wegen so einem unseriösen Mist Briefchen versenden gehen nämlich nur ganz dreist auf Dummfang, siehe Fall Redtube.
 
@Aerith: ich fühle mich keineswegs überlegen. ich fühle mich ohnmächtig ob der vielen Fehler von Internetnutzern, die die Auswirkungen Ihrer Tat nicht absehen können (das trifft nahezu jeden; auch mich, wenn ich deine feindselige Argumentation betrachte).

"und bevor es zu klagen kommt, ...", dir ist bewußt, daß man in einem Rechtsstaat nicht automatisch Recht hat. man muß es leider zu oft erstreiten. zu häufig wird aber nicht im Sinne des eigentlichen Rechts geurteilt, wie es dem gesunden Menschenverstand entsprechen würde. viele Urteile geben meist dem Recht, der den Besseren Anwalt hat. Wenn alles von vorn herein klar wäre, gäbe es von einer Berufsgruppe deutlich weniger.

ich will hier nicht gegen dich argumentieren. ich möchte dir aufzeigen, wie es momentan leider Usus ist. Deine Einstellung mag energischer sein.

folgendes Beispiel:

meine stehendes KFZ wurde von einem anderen Verkehrsteilnehmer "beim Streifen im Vorbeifahren" beschädigt. §1 STVO ahndet sowas mit 35 € und der gegnerische Zeuge hat für mich ausgesagt. soweit alles klar.

jetzt kommt die Versicherung und macht Probleme: ich kann aufgrund meiner Ferntätigkeit das KFZ nur am Samstag der ausgehenden Woche (vllt auch mal an einem Fr-Abend) in der Werkstatt abgeben und bekomme es dann am Samstag der nächsten wieder zurück.

Die gegnerische Versicherung will mir aber nur die Zeit von Samstag bis ende der Reparatur mit einem Mietwagen aushelfen. ab Mittwoch oder Donnerstag muß ich also selber für den Mietwagen aufkommen, bis zum Fr/Sa. entstehen dadurch Zusatzkosten, die mir keiner zahlt. ich habe also unverschuldet für Kosten aufzukommen, die ich nicht verursacht habe. wenn man dann noch nur eigentlich zweiwöchentlich die Strecke fährt, weil Sprit und Verschleiß auch am Geldbeutel nagen, dann hat man also auch noch zusätzlich nen Wochenendtrip außer der Reihe, der Kilometer und Sprit und Zeit sowie Nerven kostet. Eine Arbeitsstunde inklusive Arbeitsmittel ohne Abzüge kannst du mit >= 100€/h ansetzen (davon mal Lohnnebenkosten abziehen und den Umstand, daß man nicht immer 8h am Tag arbeiten kann). Meine Zeit kann ich also auch deutlich wirtschaftlicher verbringen, als auf einem nur kostenverursachenden Trip.

und nun geh hin und versuch das im heutigen Rechtssystem mal zu erstreiten?! du rennst da gegen Bollwerke, die entgegen dem gesunden Menschenverstand existieren, es aber nicht dürften. wie bereits erwähnt, bekommt man nicht automatisch recht, wie ihr bzw. du das gerne wollen, man muß bitter dafür kämpfen und streiten.
 
@MahatmaPech: Ist mir schon klar das unser Rechtssystem nicht perfekt ist. Und oft sogar haarsträubend unlogisch ist (zB das man als .torrent abgemahnter seine Unschuld beweisen muß, wobei doch hinreichend klar ist das kein normaler user in irgendeiner Form IP logs führen kann). Ich hab auch eher gegen Menschen argumentiert die es befürworten, dass man mit einem simplen Like (welches weiß der Geier was für automatische Funktionen auslöst) als USER die Verantwortung für Copyright etc übernehmen muss.

Das ist völliger Blödsinn, denn die Verantwortung liegt bei denen die bei geschützem Content überhaupt die Möglichkeit schaffen das via "like" in irgendeinr Form weiterzuleiten.

Natürlich muß so ein brandneuer Fall einmalig erstmal von den Richtern gecheckt werden und irgendeiner wird das "arme Schwein" sein welches da als "Testkarnickel" Federn, Nerven und evtl. sogar Geld lassen muß.
 
@Der-Magister: Facebook-Timeline als eigene Homepage zusehen, ist mMn sehr weit hergeholt.
Und wo bitte, wenn wir's mal mit IPeoples Logik angehen, stand da ein Gefahrenhinweis( Geschwindigkeitsbegränzung) , dass man sich beim Teilen des Bildes strafbar oder zumindest rechtlich angreifbar macht?
Das Bild liegt bei FB auf den Servern. Wird von FB bereitgestellt und durch ein FB-Skript angezeigt. Bild hat dies ermöglicht.

@Topic: Der User wird aber natürlich den größten Reibach damit gemacht haben....muss ja einen mega Umsatz gemacht haben ,wenn der Urheber jetzt was vom Kuchen abhaben will und deshalb von 'ner gewerblicher Nutzung ausgeht. Kann mir das bildlich vorstellen wie sie mit dem Slogan warb" lern Sie bei uns Fahren , wie der Reus", oder wo war jetzt der Fehler?
 
@Fettman:nicht ich sehe es so das die Facebook-Timeline eine eigene persönliche Homepage ist sondern der Gesetzgeber. Und was das Urheberrecht an geht greift hier Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, und nein Facebook muss hier nicht extra ein Stoppschild aufstellen um auf geltendes Recht hinweisen. Genauso die Argumentation das ja Facebook durch ihre AGBs Nutzungsrechte bekommt findet hier keine Anwendung da NUR Facebook hier ein Nutzungsrecht eingeräumt wird, aber nicht dem Nutzer von Facebook.
 
@Der-Magister: Die Sache war eh nur PR https://netzpolitik.org/2015/abmahnung-fuer-facebook-share-button-ist-anwalt-bullshit-pr/
 
@wertzuiop123: ich weiß und es ist auch nicht der erste Versuch hier eine Abmahnung durchzusetzen. Das Problem ist das die meisten User sich aber auf keinen "Kampf" einlassen und lieber Zahlen. Erst recht weil dir jeder Anwalt sagt das die Rechtslage immer noch nicht eindeutig ist und man sich wenn man vor dem Kadi geht auf dünnem Eis bewegt, und die Anwaltskosten über der eigentlichen Abmahnung sein werden. Darum sollte man sich immer genau überlegen was man auf Facebook macht.
 
Es wird wirklich Zeit das diesen Abmahnmaden die Suppe versalzen wird. Das Gesetz war niemals für derartigen Blödsinn gedacht.
 
@Aerith: Doch - genau für diesen Blödsinn ist es gedacht.
Die Leute sind aber selbst schuld. wer so einen Blödsinn wie facebook mitmacht und sich von denen auch noch alle Rechte absprechen lässt, hat es nicht besser verdient.
 
So wie ich das versteh hat die Dame doch nur den Beitrag geteilt. Also quasi einen hunweit an Freunde zu diesem Artikel. Also gibt sie keines weWegs vor rechte an diesem Bild zu besitzen da diese weiterhin bei der verlinkten Seite sind und man ohne hin nixht den ganzen Inhalt vorher sieht. Anders würde es aussehen wenn sie das bild runterlädt und in ihre Galerie wieder hochlädt. Aber sie wie sie es getan hat, hat sie ja wohl absolut keinen Einfluss auf das Bild. Also is das alles quatsch und wird vor Gericht auch gut für sie ausgehen.
 
Schei** Abmahner. Wegen allen möglichen pipifax. Aber da wo sie mal rankönnten, da macht keiner was.
 
Wie man sieht ist das Rechtsempfinden "der Leute" (hier: der Leser von Winfuture) doch sehr unterschiedlich. Die einen sind der Ansicht "was ich weiterverbreiten kann, das darf ich auch weiterverbreiten", die anderen sehen den Nutzer, der etwas teilt, als verantwortlich für sein Handeln (= der Nutzer muss sich vergewissern, dass er auch weiterverbreiten darf, was er weiterverbreiten möchte), und wieder andere sehen ihn nur dann als verantwortlich, wenn er aber auch wirklich direkt darauf hingewiesen wird (= der Nutzer darf alles weiterverbreiten, ausser ihm wird zum dem betroffenen Inhalt unmittelbar ein "dies nicht!" mitgeteilt). Sieht so aus, als sei hier eine gerichtliche Klärung durchaus angebracht, um zumindest mal - auch wenn nicht alle mit der Entscheidung einverstanden sein werden - doch zumindest ein gemeinsames Verständnis zur herrschenden Rechtslage zu schaffen.

Ein Gedanke kam mir... diejenigen, die der Ansicht sind, derjenige, von dem das Bild zur Weiterverbreitung hergenommen werde, sei für einen Hinweis "dies hier nicht weiterverbreiten" verantwortlich, ansonsten dürfe frei weiterverbreitet werden... also quasi Verantwortung nicht beim Nutzer, sondern beim Anbieter... seid ihr analoger Ansicht, wenn es beispielsweise um McDonalds und heissen Kaffee und Leute, die sich damit verbrühen geht? Irgendwie war da der Konsens doch "haha, sind die Amis blöd, jeder weiss dass Kaffee heiss ist, da kann McDonalds doch nichts dafür", und Warnhinweise "Vorsicht heiss! Kann zu Verbrühungen führen" werden belächelt. Warum ist er hier nicht "Haha, ist der User blöd, jeder weiss dass Bilder urheberrechtlich geschützt sind, da kann doch BILD/Facebook nichts dafür", und manche wünschen Hinweise "darf nicht weiterverbreitet werden"?

(und meine persönliche Ansicht: Sollte die Anwenderin das Bild von der BILD-Homepage aus über einen dort angebrachten "Teilen"-Button verbreitet haben, dann sollte meinem Empfinden nach BILD keinen "Teilen"-Button auf seiner Seite dazu zeigen, wenn die Lizenz eine Weiterverbreitung nicht vorsieht... schwieriger auf der BILD-Facebook-Homepage, dort fügt Facebook ja stets einen "Teilen"-Link hinzu, oder kann man etwas bei Facebook posten, ohne dass dieser angezeigt wird? Und dann macht es in meinen Augen bzw. "für mein Gefühl" auch einen Unterschied, ob etwas öffentlich geteilt wird, wie hier offenbar geschehen, oder nur an einen begrenzten Personenkreis... im letzteren Falle mag die Rechtslage auch hier eine unerlaubte Weiterverbreitung sehen, aber zumindest für mein subjektives Empfinden ist das eher wie ein privates Herzeigen, das erlaubt sein sollte (selbst wenn es das nicht ist)).
 
@FenFire: Entweder bei solchen Artikeln keinen "like" button ranpappen oder Kopiergeschützte Bilder erkenntlich machen, so das FBs automatische Funktion das auslesen kann und bei derartigen Bildern halt das Bild nicht übernimmt sondern nur einen Textlink oder ein vom Anbieter (in diesem Falle BILD) angebotenes Alternativbild benutzt.

Alles technisch machbar, aber den User bei jedem "like" klick erstmal auf ne Forschungsmission zu schicken wer denn nun welche Copyrightansprüche an ein beliebiges Bild stellt... nee das ist einfach nur lächerlich.
 
@Aerith: Es ging hier um einen "Share", nicht um einen "Like" (zwei unterschiedliche Dinge, ein "Like" übernimmt den Inhalt nicht auf die eigene Pinnwand, es wird lediglich im Nachrichtenstrom anderer "XY hat dies und jenes geliked" vermeldet und auf der Seite mit dem ursprünglichen Inhalt die Like-Liste entsprechend um einen Eintrag "verlängert").

Ansonsten stimme ich zu, der Normalanwender denkt nicht in die Richtung "darf ich das auch?", wenn der ursprüngliche Inhalteanbieter einen "Share"-Button bei einem Inhalt einbindet - denn wäre da sonst der "Share"-Button("da ist zwar ein Share-Button, der ist aber eine Falle, denn klicken darf man den nicht")? Wenn ich Herrn Solmeckes Ausführungen richtig verstehe ist es wohl durchaus denkbar, dass der Rechteinhaber (hier: Fotograf) zwar Ansprüche gegen den Rechtsverletzer (hier: Nutzerin) hat, diese jedoch in Folge wiederum eigene Schadensersatzansprüche an den Inhalteanbieter (hier: Bild.de) hat. Wird aber im gegebenen Fall wohl nicht gerichtlich geklärt bleiben, da man sich offenbar aussergerichtlich geeinigt hat.
 
Da ist wohl einer auf die schnelle Kohle aus, weil er sonst scheinbar nicht genügend verdient. Zum Kotzen so etwas !
 
Der Artikel ist wohl falsch ;)
"Stefan Niggemeier hat sich die Quelle genauer angeschaut. Und dokumentiert, wie zahlreiche Medien auf Bullshit-PR der Kanzlei Wilde Beuger Solmecke aufgesprungen sind:..."
https://netzpolitik.org/2015/abmahnung-fuer-facebook-share-button-ist-anwalt-bullshit-pr/
 
@wertzuiop123: Nein, unser Artikel passt da schon, wenn man sich Niggis Beitrag mal im Detail ansieht und was er da kritisiert.
 
EDIT: aaah, zu spät, wertzuiop123 ist mir mit der Erwähnung des Beitrags von Herrn Niggemeier zum Thema zuvorgekommen :) (ich hätte hier doch mal "Reload" vor dem Schreiben klicken sollen...)

Damit ich wenigstens auch irgendwas poste, hier der Link zum Blogeingtrag von Herrn Niggemeier direkt: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/20775/die-erste-abmahnung-fuer-einen-facebook-share-button-ein-meilenstein-der-anwalts-pr/
 
@FenFire: Abmahnungen kann man theoretisch für jeglichen Scheiß versenden. Ob man damit durchkommt hängt davon ab ob die andere Partei sich einschüchtern lässt und zahlt oder ob sie es auf eine Klage ankommen lässt.

Derzeit gibt es noch keine Urteile zu diesem Thema, die eigentliche Rechtslage ist völlig unklar und wir alle müssen warten was die Gerichte dazu überhaupt sagen eh wir Panik schieben.

Das hat WF auch so korrekt wiedergegeben.
 
Ok, zusammenfassend hat das Satieremagazin "Bild" ein Foto erworben und es entgegen der vertraglichen Nutzungsvereinbarung dem Nutzer freigestellt es weiter zu verbreiten. Den Künstler kann ich zum Teil recht gut verstehen.. nur sollte man ihn Ohrfeigen, dass er damit an den Nutzer herangeht anstatt die "Bild" zur rechenschaft zu ziehen.
 
Hier kommt die Entwarnung, zumindest für's nicht gewerbsmäßige Teilen: http://t.co/KQy605ax0n
 
Ziemlich feige auf einen kleinen Nutzer los zu gehen, der sich kaum wehren kann. Warum wendet sich der Fotograf nicht an Facebook direkt, welche den Rechteverstoß mit der Teilen-Funktion erst möglich machen? Achja richtig. Mit übergroßen Gegnern will man sich ja nicht anlegen.

Im übrigen könnte die BILD ruhig einen Artikel über den herzlosen Fotographen abfassen und als Konsequenz die Zusammenarbeit aufkündigen.
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