Streit um Gratis-Musik bei Spotify - Universal verlangt Änderungen

Der Musikindustrie gefallen die Gratis-Angebote vom Streaminganbieter Spotify allem Anschein gar nicht. Marktführer Universal Music will daher nun laut einem Insiderbericht größere Einschränkungen durchsetzen - Nutzer sollen zum Beispiel wieder in ... mehr... Spotify, Angebot, Musik-Streaming, Spotify Premium Bildquelle: Spotify Spotify, Angebot, Musik-Streaming, Spotify Premium Spotify, Angebot, Musik-Streaming, Spotify Premium Spotify

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Annahmen: Durchschnittlicher Preis für ein Album 12€ (Hardcopy [zwar auch als Download, aber das verstärkt mein folgendes Argument nicht, wird deshalb weggelassen])
durchschnittliche Anzahl an Liedern pro Album: 15 (verglichen mit den aktuellen Top 10 Alben aus iTunes)
angeblicher Preis pro Stream: 0,6 Cent
-> Wenn ich die CD gekauft habe, müsste ich die Lieder 133 mal gehört haben, um den Labels 6 Cent pro Anhören gezahlt zu haben.
Außer ich ziehe natürlich noch Logistik, Verpackungsmaterial, Trägermaterial und Booklets ab.
Annahme: sie machen 25% vom gesamten Wert einer CD aus, dann müsste ich die Lieder 100 mal gehört haben. Man bedenke, das gilt für die gesamte Lebenszeit der CD. Geschätzt werden in dem Fall 10-50 Jahre, womit sich eine Spanne bei Abspielen/Jahr von 2-10 mal ergibt.
 
@mil0: Ergo: 6 Cent pro Stream scheinen sehr gerechtfertigt. Nicht wahr?
 
@mil0: Wie kommst Du auf 6 ct?
 
@iPeople: 0,6 cent* Stehen so im Artikel
 
@mil0: Ja eben, sind keine 6 ct.
 
@iPeople: Das Bsp oben wurde trotzdem mit 0,6 Cent berechnet.
 
@mil0: Richtig, trotz allem sind 0,6 Cent nicht gleich 6 Cent (=0,06 €), sondern etwas mehr als ein halber Cent. Davon ab habe ich keine Ahnung, was Du uns mit deiner Berechnung sagen willst. Früher habe ich, wenn ich ne neue CD gekauft habe, die jeden Tag 1-2 mal durch laufen lassen und das für min 1. Monat. Macht im ersten Monat schon im Schnitt ca. 50x... nur im ersten Monat. Danach alle paar Tage... nach nem halben Jahr hab ich 200+ für alle Lieder locker durch gehabt. Heute (das liegt aber auch mehr an der minderen Qualität die man heut zu Tage bekommt... meine Meinung), da höre ich nen Album 2-3x im ersten Monat und dann alle paar Jahre wieder mal 1-2 Lieder da raus. Grund, wieso ich mir keine mehr Kaufe, da es sich nicht rechnet. Soll heißen, deine Rechnung kann man auf zwei Arten interpretieren. Zum einen dass wenn man die Sachen öft hört (wie ich früher), rechnet sich ein Album eher als Streams 8auf lange Sicht). Wenn man sie seltener hört (wie ich heute), lohnt es sich absolut nicht mehr.
 
@Scaver: Vielleicht will er mit der Rechnung sagen, dass der Preis von 0,6 ct nicht gerechtfertigt ist, weil man bei dem heutigen Songschrott die Lieder nichtmal mehr 10-20x in 50 Jahren anhört?
 
@Shiranai: Soso, "Songschrott". Und deswegen sollen die Schrottsongs nicht mehr kosten dürfen, richtig? Ich frage mich gerade, warum jemand, der nicht mehr bezahlen will, weil es sich angeblich um "Songschrott" handelt, diesen ÜBERHAUPT anhören will, wenn es doch "Schrott" ist. Diese Argumentation, daß nur noch Mist produziert wird, und dieser deswegen nichts kosten darf, hab' ich noch nie kapiert. Wenn die Musik so schlecht ist, warum will sie derjenige, der sie schlecht findet und deshalb nichts dafür bezahlen will, sie denn überhaupt anhören?
 
@mil0: Zumal iTunes,Google Play,Deezer,Spotify,Amazon und sicher noch 20 weitere Stores wo die Label einfach ihre Lieder reinpacken können mit praktisch 0 Kosten im Vergleich zu früher wo man noch dick Werbung machte und Millionen an CDs produzieren musste und die 1mal um die Welt schicken... also sofern man bereit war umzudenken in den letzten 10Jahren sollte das doch machbar sein
 
@Wumps: Fakt ist aber auch, dass mit CDs pro Lied mehr verdient wurde. Dafür wurden die Lieder aber viel weniger "verkauft" als heute. Verkauft hier im Sinne von: Pro CD jedes Lieder = 1x verkauft; bei Streams jeder aufruf = 1x "verkauft". Per Streams werden die Lieder natürlich viel häufiger und über einen längeren Zeitraum, (Jahre) verkauft/abgerufen und somit vergütet. Bei CDs ist oft relativ schnell Schluss, da in Läden Platz geschaffen werden muss für neues. Ich erinnere mich, wie groß die Abteilungen damals dafür waren z.B. bei Saturn, Berlet, MediaMarkt und Co. Die sind heute nicht mehr ganz so groß (aber auch immer noch nicht gerade klein). Aber egal wie groß, der Platz ist stark beschränkt und ältere Alben eher schwer bis gar nicht zu finden. Alternative boten hier schon immer Versandhandel, Plattenläden und Co. Online allerdings, egal ob als (Kauf-) Download oder (Bezahl-) Stream ist theoretisch jedes bisher erschienene Album/Lied erhältlich. Soll heißen, pro Lied gibt es heute weniger, dafür werden sie öfter "verkauft" kurzfristig wie auch langfristig. Unter dem Strich macht das mehr Geld aus. Aber man kriegt den Hals ja nicht voll. Am liebsten hätten sie die Verkaufszahlen wie sie heute sind (inkl. bezahlten Downlaods und Streams), aber die Bezahlung pro Lied wie früher (= 90er Jahre)
 
"dazu gehören Stars wie Madonna, Rihanna, Katy Perry und Ellie Goulding, und deutsche Musiker wie Herbert Grönemeyer und Die Orsons."

Okay... sollte ich die Namen kennen? (Abgesehn von Gröhlemeyer, den kenne ich) :D

Universal hat Recht: Die Leuts wurden dazu hinerzogen, dass ihnen die Signalqualität der Musik inzwischen sch*egal ist. 96KBit MP3 die aus 5€ ALDI Ohrhörern plärren scheinen der Masse zu genügen.... hauptsache ordentlich laut und vieeeel Bass.

Von daher ist das kein wirksamer Anreiz dazu ein Abo abzuschließen.
 
@Aerith: Ist das ein Wunder bei der Loudness-War verseuchten Mainstream-Einheitsmukke ohne jegliche Dynamic und austauschbaren Massenware-Performern?
 
@iPeople: Stimmt, billige Hardware hat nicht die Auflösung um das clipping wiederzugeben und bei dem musikalischen "Talent" der mainstream "Künstler" macht die Bitrate dann auch keinen Unterschied mehr. :D
 
@Aerith: Ah ja, immer diese Leute die meinen das Mainstream-Musik automatisch schlecht sein muss nur weil sie Ihnen nicht gefällt. Stell dir vor: es gibt nicht nur audio Fetischisten auf der Welt. Den meisten ist klassische Musik schlicht egal. Auch gibt es für die meisten keinen Grund mehr als vielleicht 500 Euro in eine Anlage zu investieren. Den Unterschied zu einer 10000 Euro Anlage hört man normalerweise eh nicht (wenn die Musik nebenbei beim kochen, aufräumen oder duschen dudelt) und selbst wenn: Who Cares? Früher hat man mit den billigsten Radios oder gar Musik von der Kassette gehört und? Sofern die Musik einem gefällt ist die "Soundqualität" eh nur nebensächlich und man hört notfalls auch das Lied von der Kassette. Da ist Streaming via Spotify, Youtube und Co. heute sogar ein gewaltiger Qualitätssprung nach vorn.
 
@terminated: Wie ich sagte: der Masse genügt es. Mein Vater ist genauso. Er hat mir stolz seine neuen Kopfhörer von Aldi präsentieren wollen und in mir krampfte sich nur alles zusammen.

Ich kann Musik auf schlechter Hardware schlicht und ergreifend nicht genießen und ich bin ganz sicher keiner der Audiophilen die voodoo betreiben und Kabel bei korrekten Mondphasen vom Schamanen segnen lassen. ;)
 
@Aerith: Die Mondphasen spielen auch keine Rolle ... Aber mit zunehmender Sonneneruption steigt der elektromagnetische Störeinfluss gewaltig ... Da kann aus klassischer Musik schonmal verzerrter Techno werden. Auch ist es gefährlich, eine menstruierende Frau im Haus zu haben, diese stört nämlich die Molekularstruktur der Kabel.
 
@iPeople: Wie gut das ich allein lebe. Da muß ich dann nur noch mit der Sonnen EMI fertig werden. ;)
 
Ist mir unbegreiflich, wie man so geldgeil sein kann...
Als ob 15 Millionen zahlende Kunden quasi nix seien (Hier finde ich eure Formulierung "Bruchteil" auch untertrieben, sind immerhin 25%). Ich glaube, dass Universal sich damit nur selbst ins Bein schneidet und am Ende, durch sinkende Abrufe, noch weniger Geld bei den Künstlern ankommt.
 
@2sebbel: Die 15 Mio zahlen nicht an Universal.
 
@iPeople: "Universal will jedoch nicht mehr ihre Stars für Peanuts abrechnen, solang es nur wenige Zahlkunden bei Spotify gebe", die beschweren sich also, dass es nur so "wenige" Premiumkunden gäbe.
 
@2sebbel: Und? Das ist deren recht, schließlich liefern die den Conent. Wenn dabei nichts rauskommt, ist das Geschäftsmodell eben gescheitert.
 
@iPeople: Ich glaube einfach, dass die nur einen Vorwand suchen, um noch mehr Geld scheffeln zu können.
 
@2sebbel: Dafür sind Firmen da. Außerdem hast Du den Text offenbar nicht ganz verstanden: Es geht nicht gegen das Streaming ansich, sondern um das kostenlose Streaming
 
@iPeople: Doch eigentlich schon :D Universal beschwert sich ja, dass das kostenlose Streaming noch zu attraktiv sei, um genügend Kunden für Premium "begeistern" zu können und 25% aller Nutzer ist jetzt echt nicht wenig.
 
@2sebbel: Es sind 75% die den Content kostenlos konsumieren.
 
@2sebbel: Dreiviertel der Nutzer von Spotify zahlen 0 Cent, hören also umsonst Musik. Sind ja nicht nur die Labels die sich beschweren, es sind auch die Künstler selbst - denn bei denen kommt noch weniger an als bei den Labels. Nicht umsonst haben z.B. Radiohead und Taylor Swift sich komplett aus Spotify zurückgezogen. Thom Yorke (Radiohead, Atoms For Peace) hat es mal sehr schön erklärt: "Manche Alben können an einem Laptop gemacht werden, aber manche erfordern Musiker und fähige Techniker. Diese Dinge kosten Geld. [...] Wenn die Leute 1973 Musik auf Spotify gehört hätten, anstatt Platten zu kaufen, bezweifle ich sehr, dass "Dark Side Of The Moon" (Pink Floyd) produziert worden wäre. Es wäre zu teuer gewesen."
 
@iPeople: Deine Logik in Ehren. Wenn ein Arbeiter zu wenig verdient, ist dir das recht - eher könnte es noch weniger sein. Wenn Universal als reicher Konzern noch mehr Geld ziehen will, ist das wiederum voll okay.
 
@M4dr1cks: "Wenn ein Arbeiter zu wenig verdient, ist dir das recht - eher könnte es noch weniger sein." .... Hast Du für diese Behauptung auch einen Beweis?
Universal liefert den Content, mit welchem Spotify Einnahmen für sich generiert. Es liegt doch wohl in der Hand des Eigentümers einer Sache, was damit passiert. Warum hast Du kein Problem damit, über Dein Eigentum zu verfügen ... aber ein großes problem damit, dass andere das machen?
 
@levellord: Früher haben die Leute Radio gehört - wo ist da jetzt der Unterschied zu Spotify? Heute ist es für die Studios viel einfacher zu produzieren.
Ist doch alles digitalisiert. So Lieder werden doch heute nur noch zusammengelickt. Auf Pink Floyd könnte ich gut und gerne verzichten. Ich mag deren Musik überhaupt nicht. Ist halt Geschmackssache. Was bringt die Musikindustrie heute große raus? Nur noch neu aufgelegte Musik. Sachen die schon vor 10-30 Jahren im Radio gespielt wurden. Da brauchen die sich nicht zu wundern, wenn die nichts verkaufen.
Bei der Musikindustrie ist es ähnlich wie bei der Filmindustrie.
Schuld sind immer nur die anderen.
Erst waren es die bösen MiniDiskUser.
Dann die bösen CD-Kopierer.
Dann die bösen Downloader
und jetzt sind es die bösen,bösen Musikstreamdienste.
Jetzt sind die der Sündenbock, dass die keine Musik absetzen.
Insgesamt ist das Angebot einfach zu schlecht und wenn man ein spezielles Album gerne kaufen möchte, kann es sein, dass man Jahre auf der Suche sein muss, bis man es dann doch noch irgendwo zu kaufen kriegt.
 
@M4dr1cks: Du hast vollkommen recht. Ist mir nur recht, wenn der Musikindustrie das Geld nicht mehr in den Popo geballert wird. War und ist mir immer ein graus, wenn ich sehe wie Musiker, Produzenten etc. mit ihren 10 Luxusvillen, 50 Nobel-Karossen und 25 Rolex Uhren posieren. Schön zu sehen das, dem so allmählich ein Ende gesetzt wird!!!
 
@phillie777: Du hast offenbar die großen, erfolgreichen Musiker ("Megastars") im Kopf, und scheinst daraus auf alle Musiker (die bei Universal / einem großen Label sind) zu schließen. Ein wenig als würdest Du glauben, alle CDU-Politiker seien Bundeskanzler/in, oder zumindest Bundesminister.
 
@2sebbel: Es geht darum, das ein durchschnittskunde ganz ohne Einschränkungen kostenlos Musik hören kann. Von diesen durchschnittskunden erhält der Künstler NICHTS. Und wie es die Zahlen belegen sind es 45 Millionen Personen.
 
@2sebbel: was vergleichbares wollte ich auch schreiben :-) Obwohl auch 25% technisch gesehen ein "Bruchteil" ist (=1/4), genau wie 80% oder 99%, hätte ich beim umgangssprachlichen "Bruchteil" eher so mit 1-2% gerechnet... :-)
 
"Streaming schwächt Verkäufe" ist erwiesener Schwachsinn. Durch Spotify/Streaming wird im Schnitt insgesamt mehr Geld pro Hörer/Käufer eingesammelt, weil so viel Musik gehört wird, die man sich aber nicht unbedingt auch kaufen würde. Ist schön bzw. wahrscheinlich auch geschönt zusehen unter "Spotify Explained".
 
@WinJim: Richtig lesen. Es schwächt die Käufe von CD, was nur natürlich ist, da die wenigsten heutzutage wirklich noch Lust haben sperrige Silberscheiben zu stapeln.
Selbes gilt bzgl downloads: warum selber Dateien hin und her schaufeln wenn ich die auf nem quasi immer erreichbaren Server lassen kann?
 
@Aerith: Ja ok, hab mich halt allgemein auf die Zwischenüberschrift bezogen, da das Ganze doch klar abzielt in Richtung: "Wir nehmen dadurch weniger ein". Das wenn jmd. Musik streamt, nicht die gleiche Musik auch noch kauft, und somit die klassischen Verkäufe sinken, sollte klar sein^^.
 
@WinJim: Die kritik bezog sich ja auch nur darauf das zu viele menschen das kostenlose Angebot benutzen. Sobald Spotify mehr Anreiz schafft das die Leute blechen sollen ist Universal ja zufrieden.
 
@Aerith: Die "kostenlosen" Nutzer generieren aber auch Einnahmen, die sonst nicht generiert werden würden. http://www.spotifyartists.com/site/wp-content/uploads/2013/10/Average-Value-of-Listener.png
 
@WinJim: Aha.. sehr aussagekräftig. 2 Balken, einer höer als der Andere. Nette PR. :D

Ich vermute mal das Spotify das via Werbeeinnahmen generiert? Ich kenne den Dienst selbst nicht, da ich kein Interesse an verlustbehaftet komprimierter Musik habe.
 
@Aerith: Ja, wie ich selbst schon gesagt habe, sind halt auch geschönt, kannst dir ja auch "Spotify Explained" anschauen, da gibts noch mehr schöne Balken.

Ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage stimmt. Die Plattenfirmen erhalten die Vergütung ja pro Klick, unabhängig davon ob es Free oder Premium Nutzer sind. Und insgesamt gibt ein Hörer mit diesen Klicks/anhören von Musik im Schnitt mehr "Geld" für Musik aus, als wenn er sich alles kaufen müsste. Ganz einfach deshalb, weil jede Menge Musik gehört wird, für die man aber sonst noch nicht bezahlen würde.

Btw: Zur der Qualität: Spotify streamt kostenlos mit 160 kbps ogg und wenn man bezahlt mit 320 kbps ogg. Finde ich für einen Streaming Dienst voll in Ordnung.
 
@WinJim: Ja 320 ist akzeptabel. Zumal man unterwegs ohnehin nie die Ruhe hat die man bräuchte um die sehr feinen und schwer hörbaren Unterschiede wahrzunehmen. Da spielen DAC und restliche Hardware in der Wiedergabekette dann eine deutlich größere Rolle.
 
@WinJim: Dass du 160 Kbit/s voll in Ordnung findet ist doch genau das Problem um das es hier geht.
 
@WinJim: Ab morgen wird auch Radiohören verbotgen, weil es die Verkäufe schwächt. (=
 
Warum überhaupt bezahlen?
Dass die Jungs und Mädels keine Qualität kennen verstehe ich, auch deren Eltern sind praktisch mit mp3 aufgewachsen. Aber der Scheiß, den sie sich anhören, kommt doch sowieso in einer Dauerschleife im Radio. Und dann bezahlen sie auch noch dafür, dass sie es nur anhören dürfen. Das verstehe ich echt nicht.
Okay, es muss sich nicht jeder hinsetzen und den Kassettenrekorder anwerfen, aber ein bisschen gehört auch so ein Unsinn zur Erziehung. Also Unsinn wie Spotify.
Und dann stehen sie zu viert nebeneinander und jeder spielt dem anderen vor, was er gerade auf Spotify hört.
Krank, in meinen alten Ohren und Windungen.
 
@Milber: Kassettenrecorder... hach ja das warn noch Zeiten... und dann die Geräte die die Teile "automatisch umgedreht" haben.. HAMMER. :D

Aber Radio heutzutage... ugh.. sollte als Foltermethode klassifiziert und in öffentlichen Einrichtungen sowie am Arbeitsplatz verboten werden. >.<
 
@Aerith: Ich LIEBE Radio, allerdings fast nur für Wortbeiträge. Wenn ich Musik hören will gehe ich zum Regal und lege VINYL auf.
Aber die Kultursender bringen oft auch Musik, die ich nicht kenne, und deswegen höre ich die gerne.
 
@Milber: Mir labern zu viele Stimmen im radio herum und dann alle 5 minuten Werbung und Uhrzeitansagen und alle 15 Minuten die selben Nachrichten...

Wenn ich nen radio seh würd ich am liebsten ne Schrotflinte ergreifen und das Teil aufn Mond ballern.

Schätz mal es liegt daran das mich sprechende Menschen nerven das ich Radio und das Geblubber nicht leiden kann.
 
@Aerith: Bo gegensätzlicher können wir beide nicht sein.
Bei mir kommt zur vollen Stunde ein Nachrichtenblock, sonst Diskussionen und Reportagen, und ab und zu Musik.
Ich liebe sprechende Menschen mehr als singende.
 
@Milber: Ich bevorzuge meist Instrumentalmusik wobei klassisch ausgebildete Stimmen ab und an auch nett sind. Wichtig ist das die Stimmen nicht auf Deutsch singen, denn gesungenes Deutsch ist einfach nur grauenvoll. Imho ist Deutsch keine Singsprache.

Sowas hier kommt zB in keinem Radio:
https://www.youtube.com/watch?v=bw4JXyDIcjA
 
@Aerith: Oweh, ich hoffe Du bist nicht enttäuscht aber sowas geht bei mir gar nicht, ehrlich.
Ich liebe Klassik, aber genau Dein Vorschlag ist FÜR MICH Gedudel.
Das soll jetzt nicht respektlos klingen, aber ich kann halt gar nichts damit anfangen. Das sind, wenn, Klanggemälde, aber dann lieber Philipp Glass.

https://www.youtube.com/watch?v=r4WlNj1TTqA

Da kann ich eintauchen.
 
@Aerith: Also französisch klingt schlimmer ;)
 
@Aerith: Bezogen auf unsere andere Diskussion: Ich fand das Lied von dir ganz nett, denn ich höre selbst gerne Film-Scores und hab auch ne Spotify-Playlist dazu. Und was habe ich gerade getan? Ich hab das Lied von dir bei Spoitfy gesucht, zack direkt das ganze Album zum Film gehabt und ein paar Lieder kurz angehört, vom Komponisten direkt alle anderen Alben gesehen und ähnliche Künstler die ähnliche Musik machen. Und schon wurden ein paar Cent Einnahmen generiert, die ohne Streaming/Spotify niemals zustande gekommen wären. Denn gekauft, egal ob physisch oder als download, hätte ich mir sowas höchstwahrscheinlich niemals.
Dazu käme noch der ganze social-network-kram von Spoitfy, womit sich auch solche Songs viel eher verbreiten und angehört werden. Solche Effekte und Handlungen werden von den Plattenfirmen etc. total unterschätzt.
 
@iPeople: Ich hab nicht behauptet das DE die schlimmste sprache ist. :D
Ich mag Spanisch / Italienisch irgendwie gern. Aber auch Russisch hat was.
 
@Milber: Nein, keine Sorge. Mir ist schon klar das weniges so geschmacksabhängig ist wie Musik. ;)

Wobei das von dir gelinkte mich stark an den Soundtrack von Interstellar erinnert und, in gewissen Passagen, auch nicht weniger "fiedelig" klingt wie das von mir gelinkte. :D
 
@WinJim: Ist soweit ich weiß ein Spiel und kein Film. Wundert mich das Spotify sowas überhaupt in der Datenbank hat. Aber schön das es dir gefällt.
 
@Aerith: Achso, ja hab davon noch nie gehört^^. Ich gebe dir einfach mal nur als Empfehlung auf den Weg: Spotify ist wirklich prima um auch total unbekannte Musik mit <1000 Klicks zu entdecken. Von Künstlern von denen man noch nie gehört hat. Man hangelt sich so durch, von Künstler zu Künstler, von Album zu Album, von fremden öffentlichen Playlisten zu wieder ganz anderen Songs und Künstlern. Man muss halt nur von der Startseite/Charts Abstand nehmen und am besten am Anfang ganz gezielt nach Songs suchen und diese dann speichern. Von den einzelnen Songs kann man sich dann immer weiter nach Geschmack durchhangeln und man entdeckt immer wieder neues.
Und wenn man es nur zum Entdecken nutzen möchte, kann man es ja eben kostenlos nutzen und dann die Musik woanders als FLAC etc. kaufen.
 
@Aerith: Auch wenn mir das Lied gefällt und an den Soundtrack von Avatar erinnert: wieso sollte sowas im Radio kommen (wahrscheinlich kommt es sogar auf irgend welchen klassischen Sendern)? Der Masse an Leuten wird es kaum gefallen, schon gar nicht beim Autofahren, da will z. B. meine Freundin eher was zum mitsingen haben statt im Stau bei der Musik fast einzupennen^^
 
@terminated: Und da sich mein Geschmack von der Masse unterscheidet höre ich halt kein Radio. Ganz einfache Kiste oder? :D
 
@Aerith: Oh, da hab ich irgendwie beim lesen deine und die Beiträge von Milber vermischt :D
 
@Aerith: Hörst du herkömmliches Radio oder DAB? Unter DAB gibts genug Kanäle, wo du nicht dauernd mit trashiger Werbung genervt wirst.
 
@M4dr1cks: Ich bezog mich auf herkömmliches "mainstream Radio" mit dem ich während meiner Praktika gefoltert wurde. Ich bevorzuge eigene Playlists.
 
@Aerith: Stelle mir das echt schlimm vor so als Praktikant mit ein par alten Frauen, die dann den ganzen Tag SWR1 laufen lassen, arbeiten zu müssen. Wenn ich in meinem Leben in eine ähnliche Situation kommen sollte, werde ich mir am zweiten Tag einen Gehörschutz mitbringen (=
 
@M4dr1cks: So ungefähr ja. :D
 
@Aerith: ;D
 
@Aerith: Ist doch genau so wie es sein soll. U-Musik wird nicht ohne Grund als solche bezeichnet. E-Musik mit U-Musik vergleichen zu wollen ist weder fair noch notwendig.
 
@psyabit: Ich hab keine Ahnung wovon du redest.
U-Musik = Musik in der U-bahn? :<
 
@Aerith: U Musik ist Unterhaltungsmusik und E Musik Ernste Musik.
 
@Matschepampe: Okay... diese Unterscheidung les ich jetzt zum ersten mal. Dachte bisher das alle Musik dem Ausdruck des Künstlers und der Unterhaltung dient. :O
 
@Milber: Weil man uns weismachen möchte, das wahrer ungebrochener Medienkonsum nur erfreulich ist WENN wir die Möglichkeit haben, dies zu einem Zeitpunkt den wir bestimmen und in der Reihenfolge (oder Genre oder Gefühlszustand) die wir wünschen. Gleiches im übrigen auch für TV vs Stream Anbieter. Radio hören ist Gratis (Zwangsabgabe mal nicht in Betracht gezogen), die Top Lieder kommen auch immer wieder, es gibt einen Haufen (auch Misthaufen) an Sendern, die unterschiedliche Richtungen anbieten. Aber wir kommen wieder zurück zu den Vermarktungstricks. "Jeder Zeit und überall genau das was du hören willst" und diese Bequemlichkeit lassen sich die Leute kosten. Naja und wir alle sind so "individuell" in unserem Musikgeschmack, sei es aus einem persönlichen Grund oder zwecks Profilierung, dass wir unsere Genre nicht im Radio finden können. Du magst nordischen Speedmetall? Wird jetzt nicht auf 1Live laufen, also stell dir was zusammen auf Spotify, wobei dieses Klientel im 1% Bereich liegt. Der Rest gibt Geld für etwas das er im Radio hört.
 
@DerTürke: Aber genau da liegt ein Problem von mir: wenn ich immer nur das höre oder sehe was ich eh schon kenne dann sitze ich nächstes Jahr immer noch in der Höhle und verbrenn mir nach dem Blitzeinschlag meine Griffel.
Deswegen werde ich immer dem Radio die Stange halten. Aber ich bin ja auch keine 14 mehr (die Zielgruppe von Spotify)
 
@Milber: Darauf wollte ich auch eingehen, dass man im Radio mal was anderes hören könnte wenn man da mal am Ball bleibt. Dann dachte ich an meine schlechtere Hälfte, wie sie 1Live hört und die Lieder Tag für Tag durch gespült werden. Sehr gut war das zu auf BFBS1 zu beobachten, bzw. zu hören. die 60 Minuten Blöcke in der Hauptsendezeit hatte die selben Lieder drin, mit einer geringen Variation. Also hört man da auch nicht so viel neues. Ich bin auch nicht mehr der jüngste und Radio dient nur der Hintergrundbeschallung. Einfach zu viele "schlechte" Lieder.
 
@DerTürke: Nana, meine Hälfte ist die wesentlich bessere :-)
Aber wir meinen das gleiche und wir hören auch den gleichen Sender. Sie hasst Mainstream.
 
@Milber: Ich meine es ja nicht so böse...vielleicht ;).
Wir haben absolut nicht den gleichen Musikgeschmack. Zum Glück gibts im Auto die Regel "Wer fährt, der bestimmt die Musik" und da sie sich über mich als Beifahrer mehr aufregt als über die Musik die ich höre, fahre meistens ich. Also weniger Blutungen aus den Ohren für mich und ein geringere Puls für sie am Steuer.
 
@DerTürke: Ja meckerst du als Beifahrer bei deiner Frau immer rum? Ich wär viel zu faul, als das ich selbst fahren wollte.
 
@M4dr1cks: Es ist nicht wirklich meckern, wenn man ihr nahe legt, dass der Schulterblick mehr als nur eine gymnastische Übung ist um die Nackenmuskeln zu stärken oder dass man auch leicht aufs Gaspedal drücken kann beim rückwärts einparken UND dabei lenken um in die Lücke zu kommen.
 
@DerTürke: Hm...es übliche. Das wäre mir zuviel Arbeit. Ich würde sie machen lassen wie sie denkt. Hauptsache sie fährt (=
Ich bin echt fahrfaul :D
 
@Milber: Ja, gut da gehört dann doch schon etwas mehr Arbeit dazu Komponisten manuell im Auge zu behalten. Wobei es bei Soundtracks eher einfach ist. Man daddelt nen Spiel oder schaut nen Film und denkt sich dabei "Hey, die Musik ist irgendwie ganz nett". Dann geht die jagd quer durchs Internet los um herauszufinden wer, was wo und wann. :D
 
@Milber: Wieso habe ich das Gefühl, hier würden nur Senioren kommentieren. ^^
 
Verstehe nicht was so toll an spotify ist. Hab mich einmal angemeldet wegen einem bestimmten album, doch dann konnte ich nichtmal einen speziellen song aus dem album auswählen sondern nur shuffle, dann kamen auch songs von anderen alben in die playlist usw. Versteh nicht wie man mit diesen einschränkungen musik hören kann?
 
@RC0207: Bedienfehler Deinerseits.
 
@iPeople: wie wird es denn richtig bedient? :)
 
@RC0207: shuffle ist nur an handys ohne premium.
 
@Natenjo: ok danke dann ist es sowieso nix für mich da ich hauptsächlich über mein handy musik höre ;)
 
@RC0207: Äh, ich glaube du weiß einfach nicht, wie man es bedient.
 
@RC0207: Die hatte um Weihnachten rum ein Angebot gehabt mit 3 Monaten für 99 Cent. Hatte dieses genutzt. War doch sehr erschrocken von der vorhandenen Auswahl. Im Jahre 2011 war das sehr viel mehr. Also Abo nicht verlängert.
 
@Akkon31/41: 99 Cent für 3 Monate und dann noch meckern.
 
Ich bin zahlender Spotify Kunde und mich stört das gratis Angebot auch, da es kaum Einschränkungen im Heimbereich hat. Wir zahlen für die Gratisnutzer mit. Ich hoffe Universal setzt sich durch.
 
@Butterbrot: Bist doch selber schuld, wenn du so "intelligent" bist und zahlst. Ich zahle für Musik schon seit Jahren nicht mehr und habe auch nicht vor das zu ändern. An Unterhaltung kommt man immer irgendwie und zum nebenbei berieseln lassen tut es sogar das gute alte Radio.
 
@Memfis: Das Problem am Radio ist nicht die Musik, das Problem am Radio sind 7 Jingles wie der Sender heisst, 3 Gewinnspiele sowie 4 Teaser wie witzig doch die Morgenshow ist - und das pro Stunde!! Ich höre schon keine privaten Sender mehr, so erspart man sich wenigstens die diversen Gewinnspiele, die es bei den ÖR Sendern, glücklicherweise, kaum gibt. Was den ersten Teil deiner Antwort angeht: ich weiss auch in welchen Boards man die links zu Gratis Downloads bei One Klick Hostern findet, mir ist die Bequemlichkeit mit Spotify ( Demnächst wohl Apple Music) die 10,- wert.
 
@Memfis: Ich gehe lieber in den Laden und kaufe mir eine Platte von dem Künstler der die Musik macht, die mir gefällt. Wenn ich das nicht tun würde, sondern seine Musik immer umsonst haben möchte, welchen Anreiz hat er dann noch weiterhin Musik zu machen?
 
@levellord: Ich kaufe meist auf Konzerten, lasse die Scheibe gleich signieren ... oder ich schreibe die von mir gehörten Musiker direkt an und lasse mir ein signiertes Exemplar zuschicken.
 
@levellord: Dumm nur, dass du damit zum Großteil die GEMA, GVL, Label und Lobbyisten mitfinanzierst. Also genau die Leute, die sich den Alternativen in den Weg stellen, weil sie selbst überflüssig sind. Mach dich mal kundig, was von den 10€ oder 20€ was so ne Scheibe kostet am Ende wirklich bei der Band / dem Musiker ankommt. Das ist fast nix, erst recht, wenn es keine kleine Band / kleiner Musiker ist. Für die ist das schonmal auch ein Verlustgeschäft.
 
@Memfis: Und das ist mit Spotify anders? Und warum gehen die Musiker freiwillig zu Labels und GEMA?
 
@Memfis: Deine Sichtweise lautet also "weil an der Wertschöpfungskette des Produktes Musik noch andere ausser dem Künstler beteiligt sind, und ich nicht einsehe dass jene Geld von mir erhalten, konsumiere ich das Produkt gleich kostenlos und es bekommt gar niemand etwas für seine Arbeit daran von mir, inclusive des Künstlers!"?

(beim guten alten Radio zahlst Du für die Musikberieselung übrigens über die Rundfunkgebühr, und indirekt über das Anhören von Werbung)
 
@levellord: Ich kaufe mir auch lieber Musik auf CD.
Leider verhält es sich in der heutigen Zeit so, wie damals als die CD auf dem Markt kaum zur Vinyl. Oft ist bei den rein digitalen Version, die es zu kaufen gibt, ein Titel mehr vorhanden.
 
@Butterbrot: Naja aber die Werbung kann schon schnell nerven. Alleine deswegen lohnt es sich schon.
 
@Butterbrot: Bin seit geraumer Zeit ebenfalls zahlender Kunde, dennoch käme ich nie auf die Idee andere zu verurteilen. Es ist doch meine Entscheidung dort mitzumachen. Das ist genau so ein neidisches Gelaber wie von Kapitalistenschweinen die immer rum heulen weil es Menschen gibt die nicht Arbeiten wollen... Arm sehr arm.
 
@Butterbrot: Blödsinn.
Die nicht zahlenden Nutzer sind ein Faktor welcher das Angebot für dich günstiger macht.
 
Ich selbst nutze den Dienst gar nicht mehr, da mir die Auswahl an Independent-Künstlern zu gering ist, ich höre eher Rock... Mein Totschlagargument für die Musikindustrie:

Bringt mal wieder eine ordentliche Scheibe auf den Markt, die ich vom ersten bis zum letzten Lied hören kann, dann bin ich auch gern bereit eure 15€ für ne CD zu zahlen!
 
@KanzlerNikon: Nur mal zur Info: Ne ordentliche "Scheibe" hat früher rund 25 DM gekostet, nimmt man die allgemeine Teuerungsrate dazu, wärst Du heute bei ca 50 Euro.
 
@KanzlerNikon: DAs liegt aber weniger an den Labeln, als viel mehr an den Musikern, oder etwa nicht?
 
@KanzlerNikon: "die ich vom ersten bis zum letzten Lied hören kann" Jetzt soll sich die Musik-Industrie nur noch nach dir richten? Vielleicht sind genau die 5 Songs die dir nicht gefallen genau die Songs die andere dazu bewegen die Scheibe zu kaufen?! Mal darüber nachgedacht? Ich kenne genug Leute die die gleichen Bands wie ich mögen, oft mögen wir aber unterschiedliche Lieder. Das fängt bei den Liedern eines Albums an und hört dann bei der "Diskussion" auf ob die Band früher besser als als jetzt oder umgekehrt.
 
Also ich bin zahlender Spotify-Kunde und will den Dienst nicht missen. Streaming ist einfach viel zeitgemäßer als Kaufen. Mal abgesehen vom riesen Preisvorteil (für 10€ bekomme ich kaum ein Album), bin ich auch viel flexibler. Ich kann jederzeit hören was ich will. Wenn ich sagen wir mal gerade Lust habe ein Lied von früher anzuhören, muss ich es mir nicht extra kaufen, sondern kann es mir einfach anhören.
Trotzdem glaube ich, dass Spotify irgendwann wieder verschwindet, denn sie stehen zwischen der Geldgier der Künstler / Labels und dem Geiz der Konsumenten. Schade, dass so "wenige" bereit sind, für so einen innovativen und praktischen Dienst zu zahlen. Ich bezweifle auch, dass man mit innovativen und preisgerechten Angeboten wie Spotify oder Netflix die meisten Raubkopierer vom Saugen abhalten kann. Denn sie sind einfach geizig und wollen nichts bezahlen.
 
@FuzzyLogic: Und dann ist das Internet mal ne Woche weg.... *puff* Aus die Maus. :X
 
@Aerith: Es gibt auch einen offline Modus. Sowohl auf dem Handy als auch aufm PC. Man kann sich also seine lieblings Playslists lokal speichern um auch ohne Internet Musik hören zu können.
 
@terminated: Das ist gut.
 
@Aerith: Dazu gibt es immer mehr Anbieter die ihren Dienst auch mit dem Mobilfunkvertrag bereitstellen. Da wird das Streamen dann auch nicht vom mobilen Traffic abgezogen. Es muss also das Internet auf dem Handy und der DSL/Kabel Anschluss oder die Server des Anbieters ausfallen.
 
@Aerith: Und das kam jetzt wie oft vor?
 
@Fettman: Wahrscheinlich genau so oft wie der Defekt eines CD- oder Vinyl-Players oder der Ausfall der Festplatte mit den ganzen FLAC-Dateien.
 
@Fettman: Wenn man unterwegs ist genügt es das das Mobiltelephon keine Netzwerkverbindung hat. Warum auch immer.

Zuhaus eher selten, obwohl man auch da Störungen haben kann zB Wetterbedingt oder wenn inkompetente Bauarbeiter ne Glasfaserleitung zerschroten. :D
 
Labels sind nicht mehr Zeitgemäß, solange alles vernetzt ist. Künstler sollten sich direkt bezahlen lassen, per Donate Button oder ähnlichem. Oder seine Werke auf Streamingseiten anbieten, wo die Plattform 20% und der Künstler 80% des Verkaufspreises erhält. Da brauch man kein Label mehr dazw.
 
@Fettman: Können die Künstler doch gerne so machen, es hindert sie doch keiner dran. Aber die meisten wollen ja dann doch sich auf die Musik konzentrieren und nicht erst mit den unzähligen Streamingplattformen und den ganzen Radiosendern weltweit Verhandlungen führen. Also gehen Sie zu einem Label was die Arbeit für sie erledigt.
 
@terminated & Ipeople: und wenn es keine Labels mehr gibt dann...vlt kommt ihr ja selbst darauf.

Ich hätte aber zum besseren Verständnis" Stream- / Downloadportale "schreiben sollen, wo jeder kaufen/streamen kann - ja, auch Radiosender und auf was hier sich berufen wird.

Und Verbreitungskanäle gibt es mittlwerweile genug, womit ein Bekanntheitsgrad erreicht werden kann. Wobei sich gute Musik auch von alleine verbreitet. Schönen Sonntag noch.
 
@Fettman: Das ist immernoch entscheidung der Musiker. Labels bieten den Musikern mehr als nur den blanken verkauf der Musik. Warum wohl gründen Musiker sogar eigene Labels?
 
@Fettman: Naja, ich glaube dass wenn es gut läuft von 1000 Leuten einer mal den Donate Button benutzen würde.
 
Ich werde nie verstehen können, wie man von virtuellem, temporärem Zugriff befriedigt sein kann. Als heranwachsender ist man in den Plattenladen und hat sich die Scheiben einzeln rausgesucht. Da man nicht alles kaufen konnte, lernte man Verzicht und Prioritäten setzen.
Eine Scheibe bzw. ein Produkt in der Hand zu halten, für die Du 20KM mit dem Fahrrad in die nächste Stadt gefahren bist, weil Du die unbedingt brauchtest und das heute noch weißt, wenn Du die Scheibe rausholst, scheint nicht mehr wichtig. Den Medien wird Oberflächlichkeit und mangelnde Qualität vorgeworfen, aber mit solchen Angeboten wird die mangelnde Qualität hier, des Loudness Wars und das fluten des Marktes mit Müll sogar noch unterstützt und gutgeheissen. Mir unverständlich.
 
@Candlebox: Dich ist aber schon klar das "temporäre Angebote" mit "loudness war" nichts zu tun hat? Oder wirfst du einfach so mit Begriffen um dich nur weil du die mal gehört hast?

Nur soviel: Wäre es technisch machbar gewesen, hättest du deinen Loudness War bzw "signal brickwalling" auch schon auf Vinyl gehabt.

Grundsätzlich stimme ich dir aber zu: "temporäre Angebote" sagen mir auch nicht zu. Wenn ich geld ausgebe will ich eine hardcopy und nicht abhängig davon sein das Streaminganbieter X in 2 Jahren nicht pleite ist.

Oder wie jetzt: Universal zieht seine Musik zurück. Leute die das hören wollen und dafür gezahlt haben sind auf gut Deutsch "gearscht".
 
@Aerith: Ups, ja ist mir klar, habe da vielleicht zu stark um die Ecke gedacht. Wer diese Angebote nutzt, der akzeptiert meines Erachtens auch den Loudness-War.
 
@Candlebox: Wie ich weiter unten schrieb: wenn man Musik, welche in der Neuzeit kreiert wurde mag kommt man an dem modernen "Dynamikmatsch" kaum vorbei.
 
Das Problem ist einfach "Hausgemacht". In der heutigen Zeit ist Musik zu kurzlebig, der Preis nicht gerechtfertigt.

Früher hat man sich gerne eine CD mit 20 Liedern für ~ 20 Euro gekauft. Die lief dann auch ne Weile.

Aber heute? Wenn ich mir eine MP3-CD via ITunes erstellen will (300 Lieder), bin ich 300 Euro los - und das ganze hat eine Halbwertszeit von ca 7-14 Tagen...

Ich nutze nach wie vor den guten "Radio-Tracker". Da habe ich zwar hier und da mal Moderator-Gequasel drin - aber einfach löschen und neu "tracken".

Dazu habe ich das ganze dann als Mp3 in gewünschter Qualität* und kann "alles" damit tun ohne in irgendwelche DRM-Schranken zu rennen.

*tracke nur 320 kb streams.
 
@dognose: Süß.

Früher, als es noch Qualität gab, hatte eine Scheibe außer Sampler, keine 20 Lieder, sondern nur 8-13. Früher hatte eine Scheibe nicht 80 Minuten Laufzeit, vollgestopft mit Auffüllern, um den Träger vollzubekommen, sondern ein Album ging zwiwschen 32 und 48 Minuten. Um den Klang des Albums nicht gravierend zu verschlechtern wurden Stücke sogar "gecancelt" um diese Laufzeit zu bekommen.
Früher gab es Ein oder zwei Singleauskopplungen aus einem Album, heute wird es bis zum erbrechen verwurstet und 4-6 Auskopplungen gemacht, die bis zum erbrechen Rauf- und runtergespielt werden. Bis es in deinem Schädel ist. Früher hatte ein Album eine Dynamik um 15 DB heute nur noch 5. Früher hatte ein Song noch eine Ausblendung von 5-10 Sekunden.
Früher wurden sogar B-Seiten unverhofft zu einem Hit.

Was Du als ansprechende Qualität aus deinem mitgeschnittenen mp3-Stream bezeichnest, ist dynamikkomprimierter, verseuchter Salat, den du zu Dir nimmst. Wäre es ein Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe du kennst, würdest du Dich angewidert wegdrehen.
Deine 320kb Streams sind schon durch die Industrie, verseuchter komprimierter Salat, die im Radiosender nochmals durchkomprimiert werden. Egal ob die dann ihr 320kb Gütesigel draufpappen
 
@Candlebox: Mit der Dynamik magst du recht haben. Aber die Zielgruppe die darauf achtet, wird sich auch keinen Stream bei Spotify anhören oder Mp3s bei iTunes kaufen.

Für alle anderen ist ein 320 kb stream ausreichend und von "CD" nicht unterscheidbar (vom Mensch).
 
@dognose: Du als Mensch, schmeckst den Unterschied, des wiederaufbereiteten, längst abgelaufenen Fleisches auch nicht. Guten Appetit.
 
@Candlebox: Ja, das ist in der Tat so. Das ist aber ein anderes Thema.

Musik in "Astreiner Qualität" erfordert auch passende Wiedergabe-Geräte, sonst ists essig mit der "Mehr-Qualität". Und die wenigsten Leute nehmen dafür das nötige Geld in die Hand, zumal beim Probe-hören mit dem "komprimierten Salat" kein Unterschied erhörbar ist.
 
@dognose: Ja, aber der abgepackte vorgeschnittene Salat in der Theke ist giftiger als der, den ich selber schnippeln muß. (Das Plastik geht in den Salat über und schädigt den Körper) Wenn ich kein gutes Messer habe um den Salat zu schnbbeln, sollte ich dann behaupten dürfen, daß man als Mensch den Unterschied von frischem Salat zu vorgeschnibbeltem Salat nicht schmeckt?
Dann zu sagen, ich konsumiere nur vorgeschnibbleten Salat vom Edelschnibbler, macht es das besser?
Mp3s, stressen das Gehirn und sind somit ungesund, darüber gibt es Studien, egal ob man es hört, oder nicht. Genauso, wie mit dem wiederaufbereiteten Fleisch, oder dem abgepackten Salat.
Du würdest auch keinen Unterschied Deiner Mittschnitte zu 192kb hören und die wären genauso ungesund wie Deine 320kb. Aber zu sagen ich konsumiere das bessere gesündere 320kb ist ein Trugschluß. ;-)
 
@dognose: Vieles von diesen "Gehörgeniesern" beruht auf Einbildung.
 
@M4dr1cks: Naja, es gibt schon "unterschiede", da hat candlebox recht.

Allerdings differenziere ich zwischen "Musik hören" und "Musik hören". Für die alltägliche Beschallung reicht es m.M.n nach aus ein wenig auf Bitrate und nicht allzuschlechte Hardware zu achten.

Fürs Wohnzimmer-Orchester-Erlebnis MUSS natürlich ein anderes Kaliber her - und wenn die Hardware passt sollte man eben keine MP3s mehr verwenden.

Darüber hinaus wird viel der Musik bereits von den Produzenten "zerstört", und nicht nur durch Kompression. Nettes Video hierzu:

https://www.youtube.com/watch?v=3Gmex_4hreQ
 
@M4dr1cks: Das höre ich von jedem, der nie einem richtigen Vergleich beiwohnen durfte, bis er dabei war ;-) Und ich rede nicht von verschandeltem Hitparadenmaterial in Hörvergleichen.
 
@M4dr1cks: Vieles? ja. Alles? Nein.

Sachen wie 192KHz sind für die reine Wiedergabe Schwachfug und jegliche "Veränderungen" werden durch die erzwungene Abstrahlung von für Ultraschall ungeeeigneten Tongebern erzeugt.

Das Selbe gilt für Boxenkabel die pro Meter 1000€ kosten.

Zwischen 192KBit oder unkomprimierten 44.1/16 Material kann man selbst ohne tausende Euro an Hardware einen Unterschied hören, wenn man das Stück gut kennt und mit der entsprechenden Lautstärke hört. Bei leiser Hintergrundbeschallung wird man natürlich keine Unterschiede wahrnehmen.

Selbst 320Kbit kann man raushören, sofern das Stück sogenannte "problemsamples" also für den codec problematische Passagen enthält. Ist mir selbst schon gelungen, aber das ist mühevolle Kleinarbeit bei hoher Lautstäre und hat mit genußvollem, entspannten Musikhören nicht mehr viel zu tun.
 
@dognose: Yoh, bei den Festplattenpreisen muss man nichts mehr komprimieren. So für daheim.
 
@Candlebox: Naja, um den Echten Hörgenuss haben zu können, bräuchte mann schon eine originalgetreue Aufnahme, ehemals DAT-Tape. Vieles ist nur noch im messtechnischem Bereich. Da bekommt man gar nichts mehr mit.
Ich glaube aber durchaus, dass du eine gute Anlage hast.
Wenn ich aber so spezielle Kabel dies, oder die Marke Bose da höre, finde ich dass vieles nur eingebildet ist.
Wobei ich jetzt NICHT glaube, dass du dir so einen Rotz wie Bose holen würdest.
 
@M4dr1cks: Hab gar nicht die gute Anlage. Ich kenne Leute, die haben viel bessere, und da zu hören ist ein Genuß. Bin mit meiner aber zufrieden, sie reicht, um mp3-Befürworter zum umdenken anzuregen.
Ein DAT-Tape klingt nicht besser und hat den Nachteil des Verschleißes. Das Problem ist die Produktion, nicht das Trägermedium.
Ein 192kb mp3 kann besser klingen als eine totkomprimierte CD.
 
@Candlebox: Das mit den Klangunterschieden kenne ich auch, da ich selbst von Zeit zu Zeit Musik mache. Da kann es passieren, dass bei mir daheim das Stück völlig okay klingt und dann beim Kumpel hört sich die Mucke wie im Keller an. Muss aber auch dazu sagen, dass es mir iMo noch an Erfahrung fehlt. Das nächste, was ich dsbzgl. machen werde, ist meine Xonar gegen eine Creative tauschen. Da spielt beim Musikmachen viel mit rein. Da es bei mir nur Spaß und Hobby ist, ist das jetzt nicht so dragisch.
 
@Candlebox: Leider hat man da nur bedingt eine Wahl wenn man zB Soundtracks von Hans Zimmer mag. Die werden nunmal im digitalen Zeitalter erstellt und mit entsprechend verwursteter Dynamik herausgebracht. ._.
 
@Aerith: Das hat aber nichts mit digital zu tun, sondern damit, dass der Ersteller das so wollte und dementsprechend auch so gemastert hat.
 
@iPeople: Das "digital" kommt hauptsächlich daher, das es nur mit digitalen Datenträgern wirklich umsetzbar ist.

Die Nadeln von Plattenspielern finden diese Art von Signal auf Dauer nicht im mindesten lustig, wohingegen das einem Laser völlig hupe ist.
 
@Aerith: Plattenspieler können aufgrund der Nebengeräusche nur eine begrenzte Dynamik nutzbar verarbeiten ;) Du kannst zwar die Musik darauf hochdynamisch produziert haben, aber selbst mit einem High-Tech-Plattenspieler hast Du beim Abspielen eben Grenzen. Digital kannst Du produzierten Dynamikumfang theoretisch auch vollumfänglich wiedergeben, entsprechende Wiedergabetechnik vorausgesetzt.
 
@iPeople: Natürlich. Deswegen ist die Audio-CD einem Plattenspieler ja auch in jeglicher Hinsicht technisch überlegen.

Wenngleich Venylfetischisten das vehement abstreiten. ;)

Nur leider scheinen die Produzenten diese Überlegenheit gar nicht nutzen zu wollen.
 
@iPeople: Eben. Gibt nämlich auch hervorragend digital gemasterte Alben. Leider eben nicht auf dem Mainstream, die auch hervorragende Songs hervorbringen.
 
@Aerith: "Nur leider scheinen die Produzenten diese Überlegenheit gar nicht nutzen zu wollen."
Oder zu dürfen
+
 
@Candlebox: Yep, viele manager glauben immer noch an den jukebox mythos "lauter verkauft sich besser/wird lieber gehört".

Hat sich sicher schon so mancher Sound Engineer für das geschämt was der Boß am Ende haben wollte.

Selbst beim "Dark Knight Rises" Soundtrack ist hörbares Clipping drin was manche Stücke schlicht ungenießbar werden lässt:
https://www.youtube.com/watch?v=9nR4QKSlqcE
Ab 2:15 mal reinhören und die jämmerliche YT kompression nicht beachten. (vorsicht laut)
 
@Aerith: Geht eigentlich schon bei 1:30 mit versauen los. Traurig sowas schönes, so zu verschandeln.
 
@Candlebox: Was wirklich traurig ist: Berichten von audiophilen Kinogängern zu Folge ist das Clipping im Film selbst nicht drin. D.H. es existiert eine Version ohne mastering fails.... leider "Unobtainium" sofern man nicht "Hans Zimmer" heißt. :(
 
@Aerith: Vorsicht: Vinyl-Fetis achten weniger auf die Dynamic. Es ist vielmehr der reine analoge Klang, den diese bevorzugen. Eine CD kann mitunter recht trocken klingen, im gegensatz zur gleich Vinyl, auch wenn das Ausgangsmaterial digital gemastert wurde.
 
@iPeople: Joa, vor allem wenn man einen Röhrenamp dranhängt kann man eine sanfte warmfärbung der Musik erreichen.

Technisch gesehn natürlich alles Imperfektionen und Signalverfälschungen, was aber nicht bedeutet das ein derartig verändertes Signal nicht als angenehmer empfunden werden kann.
 
@Aerith: Weshalb Röhrenverstärker auch so teuer sind ... aber der Klang ist einfach himmlich :)

Richtig. Gerade im Bereich der elektronischen Musik wird viel mit Oberwellen gearbeitet, um bessere Effekte beim Raumklang zu erzielen.
 
@iPeople: "Du kannst zwar die Musik darauf hochdynamisch produziert haben, aber selbst mit einem High-Tech-Plattenspieler hast Du beim Abspielen eben Grenzen."
Am Besten so ein Plattenspieler mit Riemenantrieb und so auf Design gemacht XD
 
@iPeople: Ein Remastered Vinyl auf einem Röhrenverstärker klingt für mich trotzdem kälter, grauenhafter und schlechter als auf der damaligen First Press CD. Die Produktionen zu damals sind eklatant schlechter geworden, nicht der Inhalt. Das Equipment sollte ja heute besser sein, als vor 30 Jahren. Trotzdem reichen heutige Produktionen für die Masse nicht annähernd an die Qualität, der 80 Jahre heran.
Selbst eine Manowarscheibe aus der Zeit. die seinerzeit als lauteste Band der Welt galt, hat darin mehr Detailtreue und weniger Kompression als eine Ballade heutzutage.
 
@M4dr1cks: Was spricht gegen Riemenantrieb? Wenn der Plattenteller ein ordentliches Gewicht hat, auf einem Präzisionslager läuft, der Motor präzise läuft und der Riemen nicht aus billigem Gummi besteht, sind die Gleichlaufschwankungen nicht anders als bei einem Direktantrieb. High-End-Plattenspieler haben oft Riemenantrieb.
 
@Candlebox: Ich denke, es liegt auch an der gesamten Produktionskette, die heute von vorne bis hinten digital ist, das schließt Remastern mit ein. Und meistens sind in diesen "Anlagen" die Compresoren per default auf "ON". Auch verzeiht digital keine Pegelspitzen so gut wie ein analoges Mischpult z.B.
 
@iPeople: Nix geht über ein gutes Tonabnehmersystem und nen 1210er von Techniks. Schade, dass die nicht mehr gebaut werden ;)
 
@iPeople: Natürlich hast Du vollkommen Recht, mich ärgert nur, daß man keine Möglichkeit hat, wenn man den Titel möchte, weil er gefällt, ihn unverschandelt zu bekommen, als eine Art Directors Cut Uncompressed Version CD o.ä. Jetzt kommen auch noch die Labels und stellen Ansprüche an einem versauten Produkt an den Vertrieb. Ich finde das mehr als dreist
 
@iPeople: Erm.. nicht ganz korrekt. Das Pendant zum digitalen Clipping wäre eine Überschreitung der Betriebsausgangsspannung eines analogen Verstärkers.

Aufm Oszilloskop sieht beides nahezu gleich aus. Stell dir einfach einen "abgesägten Sinus" vor.
 
@Aerith: Ja, aber das erreichst du bei analog eben erst später, als bei digital ;)
 
@iPeople: Meinst weil bei Analog ne echte Lautstärke damit verknüpft ist, während du bei Digital das Signal im stillen Limbo aufpumpen kannst bis zu geht nicht mehr?
 
@Aerith: Ich kaufs einfach nicht mehr. Mein Nick beruht z.B. auf einer meiner absoluten Liebligsbands bei manchen Songs ich dahinschmelzen könnte. Klang leider ohne Worte. Hab sie mir damals 2003 trotzdem gekauft und ärgere mich ständig darüber. Letztes Beispiel: Rise Against https://www.youtube.com/watch?v=BaTqrdZ_cgQ ich könnt durchdrehen be dem Lied, habs mir letztendlich doch gekauft und ärgere mich jedesmal und knall mir lieber Mettallicas One auf Vinyl rein.
 
@Candlebox: Warum genau ärgerst du dich? Ich habs jetzt nur einmal gehört, bei unangenehmer Lautstärke, aber mir ist jetzt kein großartiges Clipping aufgefallen. Ja das Stück ist recht laut und geht knapp ans Maximum aber es scheints nicht zu überschreiten.
Audacity bestätigt das. (quick and dirty, mag sein das es etwas übersehen/überhört habe)
http://s26.postimg.org/thrjhx0o9/Unbenannt.png
 
@Aerith: Wenn ich mir nur die Wavkurve anschaue finde ich diese völlig unnatürlich. Es ist viel zu Laut produziert, wird in den lauten Passagen komprimiert und kippt, hinterher wurde es wieder runtergeregelt, und die Gitarre ist übermäßig prägnant. Würdest du dasselbe selbst singend und Gitarrespielend aufzeichnen, wäre ein solches Ergebnis relativ undenkbar.
 
@Candlebox: Weiß nicht, in dem Stück singt ein Typ und spielt eine Guitarre. Für mein Empfinden ist die Stimme im Vergleich zur Guitarre zu laut aber davon abgesehn schien das Stück laute und leise Passagen nicht wirklich vorzusehen.

Kann an der Dynamikkompression liegen, kann aber auch vom Erschaffer so gewollt sein. Die Wavekurve sieht jedenfalls nicht unnatürlich aus. Nur laut. Aber das kann man ja an der Endstufe runterregeln.
 
@Aerith: Schau dir mal Wavkurven und die DR von digitalisierten Meisterwerken abseits DR 12 an. Nimmt man nur mal ABBA als absoluten Mainstream vergangener Tage, die haben damals in DE Ihre ersten volldigitalen Alben produzieren lassen. Oder Mötley Crües Dr. Feelgood. Da hat man gerne lieber zur CD als zu Vinyl gegriffen. Die Erstpressungen sind heute noch legendär. Vergleicht man die mit dem Remastered-Pendant, hört soger der mp3 Hörer mit seinen Billig-Kopfhörern einen Unterschied.
 
@Candlebox: Oh boy, da müsste eich erstmal ne ganze Weile im Netz buddeln, da ich derartige Musik nicht besitze.

Was ich von Hörproben in blasser Erinnerung habe war das zB drums früher deutlich lauter und klarer im Vergleich zum Rest waren, während sie heute eher untergehen.

Bis zu dem Punkt das ich zusammengezuckt bin wenn der draufgehauen hat und dann lieber leiser gedreht hab.
 
@Aerith: Ich bin ein wahlich alter Sack von 45 Jahren, der mit Musik groß wurde und noch am Tonbandgerät sitzen durfte. In mein erstes Auto, mußte eine wirklich teure Mörderanlage rein, das war 1990. Die habe ich gefüttert mit meinen CDs und der Klang war gigantisch, dann irgendwann kauft man sich CDs dazu und fragt sich, warum die jetzt so "komisch" klingen. Ich hatte noch keine Ahnung von Loudness-War, weil der da gerade anfing.
Ich war DJ, 8 Jahre lang in den 90ern, und hatte ständig die Diskussion, daß ich Songs nicht gleich laut spielen würde, da fiel mir schon auf, daß es eine subjektive und eine reale Lautstärke gibt. Als ich dann mit dem Computer, Ende der 90er meine alten gerippten CDs optisch als Waveform mit den neuzeitlichen CDs vergleichen konnte, wurde mir einges klarer. Habe mir 2010 nochmal gutes Equipment angeschafft, und seitdem widert mich Material ab 2000 regelrecht an.
 
@Candlebox: Kann ich gut verstehn. Als ich das Erste mal den Batman Soundtrack mit meinen neuen DT880 gehört hab war statt Freude und genuß nur die Frage ob mit den KH etwas nicht stimmt. Erst an diesem Punkt habe ich herausfinden müssen das die den loudness war teilweise bis ins Clipping treiben da man das auf billigen Geräten nicht hören kann. Und wirklich, meine ollen 50€ Sonys klangen da besser als meine teuren KH.

Deswegen haben viele Audiophile auch ein paar "gnädigerer" KH rumliegen.
 
@dognose: Ich würde noch einen Schritt weiter gehen.
Früher hast du ein Album gekauft und da waren meistens nur 2-3 Lieder richtig gut. Den Rest konnte man in die Tonne hauen, aber diesen 'Schrott', den du eigentlich nicht wolltest, musstest du eben mitkaufen. Heute kann man dank diverser Anbieter Amazon, iTunes, etc. eben hingehen, dir komplett die digitale Version holen, oder nur die 1-3 Titel, die dir wirklich gefallen und den ganzen Trash, den du nicht gebrauchen kannst, kann sich die Musikindustrie in die Haare schmieren.
Da musst du halt keine Utopischen 15,00€ mehr bezahlen, wenn dir max. 2-3 Lieder gefallen.
Kommst du also stattdessen mit 3,00 € davon und gut ist.
 
ich bin zufriedener spotify kunde und möchte das auch nicht mehr nutzen.

das durch streaming cd verkäufe zurückgehen ist klar, die sollen sich mal gedanken über die preise machen, wer kauft sich heutzutage noch ein neues albung für 15-18 euro?

durch streaming gehen nicht nur cd verkäufe zurück, sondern auch illegale downloads. das die plattenfirmen nicht erkennen (oder einfach halt nur geldgeil sind) welches potential hier drin steckt ist. die musikindustrie soll lieber mal öffentlich machen wieviel von den 0,6cent beim künstler ankommen, das wollen sie aber nicht da dann klar wird wo das problem liegt.

ich könnte mir vorstellen das man z.b. hinsichtlich soundqualität eine unterscheidung zwischen premium und free machen könnte, free würde ich auf max 64kb limitieren und premium halt unbegrenzt. auch fehlt ein zwischen ding für ca 5 euro.
 
@Balu2004: hier ich... und zwar gerne, aus Idealismus und weil es mir der Künstler wert ist... selbst wenn man 20 oder gar 30 euro ansetzt und die Zeit der Entstehung der Lieder auf Schreiber-Seite + Umsetzung im Studio, Mleodienfindung usw. mit einbezieht, kommt man unterm Strich unter Mindestlohnniveau raus... aber in Zeiten von Streaming verkommt Kultur zum Pfennigartikel, den man aufgrund des geringen Preises verlernt wertzuschätzen...
 
@Rikibu: für die künstler die es mir wert sind und ich schon seit mehreren jahren höre gebe ich ebenfalls zusätzlich geld aus da ich diese auch direkt unterstütze.
 
Ich finde, die Labels machen zu wenig aus den Streamingangeboten. Mir geht es zb. so dass ich für spott-ify nicht bereit bin geld zu zahlen, weil 1. ich nicht all das dort bekomme was ich hören will, 2. jederzeit angebote dort wegfallen können... 3. und wichtigster punkt, ich habe nix in der hand... bei medienträgern gefällt es mir nachwievor, sie einzulegen, sich aufs sofa herabsinken zu lassen und der musik zu lauschen, während man das booklet durchforstet. so ist spotify free für mich eher ne möglichkeit, meine musiksammlung zu erweitern, denn das was mir da gefällt und noch nicht in der cd sammlung ist, wird als cd gekauft - weil das unabhängig von irgendwelchen abos funktioniert, die musik kann mir keiner mehr wegnehmen. was jetzt die labels besser machen könnten... sie könnten die tonträger, die schon älter sind, einfach noch mal nachpressen... damit man sie kaufen kann... da vieles was auf spotify drauf ist, aber nur noch im gebrauchtmarkt zu finden ist, habe ich das gefühl, dass die labels teils gar nichts verkaufen wollen...
 
@Rikibu: Oha, ein Ritualist also. :D
 
Und wieder sind die Millionen-Einnahmen nicht Genug !!!!!!!!!!!!!
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