Neuer Vorstoß für den gleichen MwSt-Satz für Druck und Ebook

Der Mehrwertsteuer-Satz auf Ebooks ist seit Jahren ein Streitpunkt in Europa. Jedes Land hat bislang seine eigenen Vorgaben, welche durch die EU harmonisiert werden sollten. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte zudem vor kurzem entschieden, dass ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, Amazon Kindle, Reader Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, Amazon Kindle, Reader Amazon, Kindle, E-Book, Amazon Kindle, Reader Amazon

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Poah das ist ja mal ein Vernüftiger Vorschlag der ja sogar nicht mit der Neuland-Politik zusammenpasst. Was ist da denn schief gelaufen? Bei der Überschrift dachte ich eher, dass man normal Bücher eben auch mit 19% Besteuern möchte, lol.
 
Ich mach auch einen Vorstoß, 7% auf ALLES!
 
@xerex.exe: außer Tiernahrung.
 
@hhgs: Die bekommen dann endlich 20% xD
 
@xerex.exe: Und Du glaubst tatsächlich der Handel würde bei einer Mehrwertsteuersenkung die billigeren Preise an den Kunden weitergeben und die Differenz nicht einkassieren?
 
Naja, so löblich das auch sein mag, aber das macht den Kohl auch nicht fett. Buch kostet 10 €, sind dann also entweder 1,90€ oder 0,7€. Nein, die Gründe warum eher gedruckte Bücher als eBook verkauft werden, würde ich nicht unbedingt nur am Preis festmachen, sondern eher an 1)Weitergabe der Bücher, 2)Probleme das eBook so zu lesen wie man selber es gerne hätte (Das Druckbild gedruckter Bücher ist i.d.R. okay, die Schriftart, Schriftgröße usw. bei eBook jedoch häufig nicht) und 3)Probleme mit dem eReader (normalerweise unvollkommende Software, die Qualität der Displays ist mittlerweile ja sehr gut)
 
@Lastwebpage: bei einem Endpreis von 10,00 Euro sind bei 19% MWSt. 1,60 Euro, bei 7 % 0,65 Euro enthalten.
 
@Lastwebpage: Gerade bei einem eBook kannst du Schriftart, Schriftgröße und "Druckbild" ja nun auf dem Reader frei einstellen.
Ich finde eBooks mittlerweile so viel praktischer, dass ich auch bei gleichem Preis immer zum eBook greifen würde.
 
@mh0001: Leider nicht auf allen. Bei älteren und billig Modellen ist das oft nicht der Fall. Da gibt es eine Einstellung und das war es. Bei einigen älteren Markenmodellen wurde das irgendwann mal nachgereicht per Software-/Firmware Update, aber auch nicht bei allen. Und gerade die billigen müssen ja irgendwo sparen, um sie billig anbieten zu können. Allerdings gebe ich dir recht, moderne Geräte z.B. von Amazon, Thalia und Co. können das.
 
@Scaver: Aeltere und billige gedruckte Buecher fallen auch schon beim Anschauen oft auseinander! Diese Diskussion fuehrt nur zu was, wenn sie auf neuer Technologie basiert...
 
@mh0001: leider nicht, gibt auch etliche eBooks im PDF Format, und dann fangen die Probleme bei mir an. Selbst das ePub Format ist manchmal nicht so ganz lesefreundlich (Silbentrennung, Blocksatz usw.) wenn der Verlag das fest vorgibt (z.B. bei DRM).
(Nein, ich möchte da auch nicht lange mit Calibre rumkonvertieren nur damit es halbwegs lesbar ist). Ich kann mich jetzt nicht erinnern ein gedrucktes Buch zu haben, welches ich aufgrund der Schrift schlecht lesen kann, so einige eBooks leider schon.
 
@Lastwebpage: Es geht doch gar nicht darum, was eher gekauft wird. Das interessiert am Ende niemanden. Sondern das beide Artikel der Buchpreisbindung unterliegen, die Verlage aber für gedruckte Bücher nur 7% Steuern abführen müssen, für E-Books aber 19%! In der Buchpreisbindung ist aber die Steuer schon enthalten. Ist also durch die Buchpreisbindung ein Buch als Preis von z.B. 10 Euro festgesetzt, so ist das inklusive Steuern. Also 107% des Preises. 7% gehen bei gedruckten Büchern ab, sprich 100% bleiben übrige für den Verlag (ja da geht noch mehr ab, aber um die Ausgaben geht es nicht). Das E-Book darf auch nicht mehr kosten (also auch nur 10 Euro), da müssen aber 19% abgeführt werden, das heißt es bleiben nur noch 88% für den Verlag übrig. Kurz und gut, bei einem gedruckten Buch bekommt der Verlag von den 10 Euro immerhin noch 9,35 Euro, bei einem E-Book aber nur 8,22 Euro. DARUM geht es bei der Initiative!
 
@Scaver: Bei einem eBook zaht der Verlag aber auch keine Transportlogistik, Lagerkosten, Material, Vernichtung von Restbestaenden, und nur einen Bruchteil der Vertriebskosten. Fast die kompletten Einnahmen nach Steuer sind Reingewinn.
 
"Ob digital oder analog - es ist der Inhalt, der ein Buch ausmacht und nicht die Form, in der es einem Leser zugänglich gemacht wird. Ein Buch ist ein Buch, ganz gleich, wie es beschaffen ist"
Das ist falsch! Ein Buch, eine Zeitschrift, ein Magazin usw. definiert sich alleine durch die Beschaffenheit und nicht durch den Inhalt. Ich kann das selbe was in einem Buch steht, auch in eine Zeitschrift schreiben, dadurch wird die Zeitschrift aber nicht zum Buch. Das selbe gilt, wenn ich es auf einem Blog veröffentliche. Dadurch wird auch der Blog nicht zu einem Buch. Das selbe gilt für eine Tafel, für eine Rolle Klopapier usw... die werden alle nicht zu Büchern, nur weil der Inhalt eines (üblichen) Buches da drin steht. Davon aber ab, besagt der Name E-Book ja schon, dass es sich hier ebenfalls um ein Buch handelt, wenn auch um eine elektronisches. Denn im Umkehrschluss, müsste dann auch eine Zeitschrift zum E-Book werden, wenn der Inhalt eines E-Books in einer Zeitschrift abgedruckt wird... oder eben auf eine Rolle Klopapier geschrieben wird.
Die Intention hinter der Aussage verstehe ich... man darf zwischen den gedruckten und den digitalen Büchern nicht unterscheiden, zumindest nicht im Hinblick auf die Mehrwertsteuer. Schließlich gilt auch für beides die Buchpreisbindung. Der einheitliche Satz von 7% muss kommen... aber nicht mit solchen faktisch falschen Aussagen. Damit schießt man sich am Ende selber ab!
 
Für den Nutzer ist das unerheblich. Die Preise bleiben diesselben, auch wenn die Umsatzsteuer sinken würde. Nicht zuletzt durch die Buchpreisbindung. Oder hat irgendjemand schon mal an der Frittenbude weniger bezahlt, weil sein Essen mitgenommen statt sofort gegessen hat? Denn dann gilt auch der ermäßigte Steuersatz.
 
@Niccolo Machiavelli: Dann müssten sie die Preise auch unterschiedlich Auszeichnen, einmal zum mitnehmen/essen im stehen, einmal zum dortessen/essen im sitzen. Hier in DE muss ja schließlich der Endverbraucherpreis ersichtlich sein. Das wär mir selbst als Kunde zu doof... ^^
 
@Minty_Insurrect: Ja, wenn du mit einer dreispaltigen Tabelle nicht zurecht kommst, dann ist das wohl so. Wobei es - wenn du ganz genau nochmals liest - es mir sowieso nicht darum ging. Die Bitcom spannt hier nur den Kunden mit einer Umfrage vor den Ebook-Steuer-Karren, um für einige ihrer Verbandsmitglieder die Gewinnspanne um 10 % zu erhöhen. Beim Kunde kommt bei einer Mwst-Senkung so oder so nichts an. Was ich mit diesem Beispiel dazulegen versucht habe. Mäßig erfolgreich, wie sich zeigt.
 
@Niccolo Machiavelli: Aha, direkt persönlich und beleidigend werden... Sehr schön... Ich kanns auch direkter sagen: Wenn du von wirtschaftlichkeit keine Ahnung hast, dann schreib besser gar nix. Denn auch wenn eine Frittenbude mehr Gewinn mit "Essen to go" macht, muss sie den Strom und die Örtlichkeiten für das Essen vor Ort bezahlen.

Der Vergleich mit E-Books ist also Müll. Auch wenn du Recht hast.

Edit: Übrigens ^^ <- gilt gemeinhin als Smiley. Damit drückt man üblicherweise Dinge aus die man lustig findet und/oder nicht ganz ernst meint.
 
@Minty_Insurrect: Klar muss sie das. Und die Herstellungskosten sollten mit dem Preis vor Steuern abgegolten sein, oder etwa nicht? Die Steuer wird ja erst auf den Endpreis aufgeschlagen. Warum sollten die Herstellungskosten in die Höhe des Steuersatzes einfließen? Wer hier keine Ahnung von Wirtschaftlichkeit hat...
 
@Niccolo Machiavelli: Weil man knapper kalkulieren kann um konkurrenzfähiger gegenüber denen zu bleiben die erst gar keine Möglichkeit zum Essen vor Ort anbieten.
 
@Minty_Insurrect: Weil der Kunde von Welt online die Preise der Frittenbuden in seiner Umgebung vergleicht und sogar einen kilometerlangen Umweg in Kauf nimmt, bevor er sich auf den Weg macht, um sich spontan was zum Essen zu holen.

Und für die Buchpreisbindung, die den Preis der Bücher sowieso von vornherein festlegt, präsentierst du uns bestimmt auch noch eine Geschichte.
 
@Niccolo Machiavelli: Naja, glaub was du willst. Ich geh derweil kopfschüttelnd meiner Wege.
 
@Minty_Insurrect: Wie mans eben kennt. Erst ein Fass aufmachen und dann wie ein geschlagener Hund das Weite suchen.
 
@Niccolo Machiavelli: Warum? Was soll ich dazu noch sagen? Das Leute tatsächlich Preise im Hinterkopf haben und von einem Spontankauf in der Frittenbude absehen wenn sie meinen es wäre zu teuer? Dann lüge ich ja sicherlich...
 
@Minty_Insurrect: Denk mal logisch nach: Warum gehst du zur Frittenbude? Doch nicht etwa, weil du spontan und ohne großen Aufstand was essen willst? Und wie groß ist der Umweg den du für die weniger als 10 % Ersparnis - bei einer Frittenbude also zu 99 % weniger als 1 Euro - machen würdest? Sorry, aber niemand fährt wegen 50 Cent Ersparnis bei Curry + Pommes durch die halbe Stadt. Da muss er nicht mal wissen, dass die durchschnittlichen Kosten eines Autos pro Kilometer bei etwa 65 ct liegen.
 
@Niccolo Machiavelli: Wer behauptet denn das ich zu einer anderen fahre? Ich gehe in gar keine und esse daheim. So spontan ich mich für das Essen in der Bude entscheiden kann, kann ich mich auch wieder dagegen entscheiden wenns zu teuer ist und daheim, ganz ohne großen Aufstand oder Aufwand ein Butterbrot, eine Bockwurst oder ähnliches essen.

Wenn ich natürlich kurz vorm verhungern bin und mein Heimatort in 250km Entfernung liegt... Aber man will ja wohl nicht behaupten das die meisten Kunden von Frittenbuden Ortsfremd mit mehreren stunden heimfahrt und halb verhungert sind.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter