Windows 10 bekommt zahlreiche neue Gesten für präzise Touchpads

Erstmals angekündigt und gezeigt wurden die neuen Touchpad-Gesten von Windows 10 bereits im vergangenen Oktober, nun hat Microsoft diese detailliert vorgestellt. Sie sind teils speziell auf die Funktionalitäten des neuen Betriebssystems ... mehr... Touch, Fingerabdruckleser, Touchpad, Fingerabdrucksensor, Synaptics, SecurePad, Synaptics SecurePad Bildquelle: Synaptics Touch, Fingerabdruckleser, Touchpad, Fingerabdrucksensor, Synaptics, SecurePad, Synaptics SecurePad Touch, Fingerabdruckleser, Touchpad, Fingerabdrucksensor, Synaptics, SecurePad, Synaptics SecurePad Synaptics

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Langsam werde ich aber neidisch, was mein NB von 2008 alles nicht kann. Dafür kann man es aber Problemlos reparieren und hat nicht diesen Mist(Hauptsache Dünn und verklebt) wie heutzutage^^
 
@L_M_A_O: Solche Dinger bekommt man heute auch noch. Gerade die günstigeren sind meist klassisch konstruiert. Die teureren dagegen gehen dann den anderen neuen Hipster-Klebe-Weg.
 
@Knarzi81: mag sein, das es solche gibt, aber ich kann mein Yoga 3 pro auseinandernehmen...

Mal sehen was der neue DELL XPS sagen wird... aber um ehrlich zu sein, habe ich noch kein verklebtes Notebook zerlegen müssen / in der Hand gehabt...
Was man über "Verklebtes" Notebooks lesen kann bezieht sich meist "ausschließlich" auf die Displayeinheit, hatte dort noch keine Reparaturen,...
 
@baeri: mein Nagelneues 7250 von Dell ist null verklebt - und das ist ein Ultrabook. Kleber ist bei Notebooks sowieso selten; bei Ultrabooks nur bei gewissen Geräten - bei Tablets "normal".
 
@baeri: XPS 15 lässt dich öffnen ohne ein gram Kleber. also bitte. ( model 2013, 2014, 2015)
 
@L_M_A_O: also ich hab jetzt schon mindestens 5-6 Notebooks durch und musste da nie was auseinandernehmen und reparieren. das einzige was mir evtl. bei den hauptsache dünn geräten fehlen könnte wären die Anschlüsse... aber dafür dass ich eben nicht mehr 4kg mit rumschleppe ist das akzeptabel
 
@scar1: So lange das Ding nicht nur einen einzigen Anschluss hat, kann man durchaus damit leben, das stimmt.
 
@DON666: hehe, du meinst den hier?
http://www.youtube.com/watch?v=KHZ8ek-6ccc
one port -- hahaha -- one port--- can you imagine?
 
@scar1: Verdammte Axt, du hast mich eiskalt durchschaut... ^^
 
Nette Idee. Wäre schön wenn es jetzt noch für Mäuse einen einheitlichen Treiber gäbe, den man auch anständig konfigurieren kann. Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, oder?
 
Wenn man sich die "neuen" Gesten mal mit den MacOS X Gesten vergleicht, fällt doch eine starke Ähnlichkeit auf.
Und trotzdem fehlt meiner Ansicht nach weiterhin einer der wichtigsten Gesten: vorwärts/rückwärts mit zwei oder drei Fingern kurz links/rechts Wischen.
 
@Meteorus: Ähnlichkeit heißt hier eigentlich identisch. Nur Cortana und Action Center gibts natürlich nicht. Aber ansonsten kann ich am Mac gerade schön alle Gesten nachmachen ;-)

Fehlt noch "mit 4 Fingern nach oben streichen" für Multidesktops (oder eben Mission Control). Aber ansonsten. Man muss sich also nicht umstellen, wenn man mal an einem Windows-Gerät sitzt.

So wie umgekehrt auch mit den Tastenkombinationen: Tauscht man "strg" im Kopf gegen "cmd" ist alles wie unter Windows und umgekehrt....
 
@SteffenB: Versuch mal cmd+x
 
@gutenmorgen1: Im Programm klappts, nur systemweitig klappts nicht.
 
@gutenmorgen1: Im Dateisystem gibt es das auch: Normal mir Cmd+C kopieren und dann mit Cmd+Alt+V einfügen, dann wird es wie unter Windows verschoben. Es ist Unix-typisch wie der mv Befehl, der ebenfalls erst mal die Datei kopiert und bei Erfolg die Quelle löscht. Cmd+X funktioniert auch in Anwendungen genau so, wie unter Windows Strg+X.
 
@Mephizto: Naja, es ist für mich eben etwas wiedersinnig. Wenn ich etwas cmd+c kopiere und dann cmd+v einfüge dann bedeutet das ja nicht automatisch, dass ich die Quelldatei löschen möchte.
 
@gutenmorgen1: eben und daher die Unterscheidung zwischen:
cmd+c und dann cmd+v ... das Kopieren

sowie

cmd+c und dann cmd+alt+v ....das Verschieben

Unter OS X mit der Maus wird immer kopiert. Also beim "Drag-and-drop" (neuerdings außer: man zieht etwas ins iCloud Drive - dann wird verschoben)

Unter Windows ist das etwas blöd geregelt: Drag-and-drop auf der gleichen Platte verschiebt, drag-and drop auf ein anderes Laufwerk, kopiert?!

Die "alt"-Taste bringt unter OS X zusätzliche Befehle zum Vorschein, wie z.B. auch "Maximieren" statt "Vollbildmodus"
 
@SteffenB: Ohh. Mir war cmd+alt+v nicht bekannt. cmd+v = Strg+v / cmd+alt+v = Strg+x (+Strg+v)
Danke für die Info (auch an Mephizto)
 
@SteffenB: Was? Bei OSX wird mit der Maus immer kopiert? :-O Wenn ich was per Maus vom Finder auf den Schreibtisch schiebe, dann wird nichts kopiert. zB

Das Beispiel mit Windows stimmt.
 
@wingrill9: recht hast du...es wird verschoben...doch wie in windows. ich arbeite zu wenig mit der Maus bei solchen Dingen, da die Tastenkombinationen auf der Mac-Tastatur im Vergleich zur Windows-Tastatur so gut zu erreichen sind...
 
Freue mich schon ziemlich auf Windows 10 und werde dann mein Windows 7 auch sofort auf die finale Version aktualisieren.

Ich denke - und hoffe - dass dann da auch schnell Software wie BetterTouchTool - bzw. wünschenswert wäre explizit der gleiche Entwickler - kommen wird, wie es für OsX verfügbar ist und womit sich eigene Gesten definieren lassen - auf Wunsch spezifisch für jedes Programm und mehr Finger als vorgesehen.

Dies war eigentlich der Hauptgrund, warum ich selbst am Desktop-Mac fast nur noch das große Trackpad verwende und die Maus nur noch für Photoshop und Unity3D. Wenn ich Windows boote, fehlen mir die Gesten enorm.

Beispiel Firefox: 2 Finger auseinander-/zusammenziehen: Tab öffnen/schließen; 3 Finger links/rechts: In den daneben liegenden Tab nach links oder rechts wechseln; 2-Finger-Rotation links/rechts: Seite zurück/vor; 3 Finger nach unten ziehen: Speichern Fenster/Datei, noch mal ziehen: wird gespeichert.

Global: 4 Finger nach unten wischen: Alle Fenster werden verkleinert und nebeneinander angezeigt - bei wiederholung oder Klick auf eines der Fenster: reguläre Ansicht; 4 Finger nach oben: Alle Fenster werden zur Seite geschoben und ich sehe den Desktop - erneutes Ausführen: Fenster werden wieder ins Blickfeld zurück geschoben; 4 Finger horizontal wischen: Zwischen den virtuellen Schreibtischen wechseln; 5 Finger zweimal tippen: Aktives Fenster wird minimiert

Finder(Explorer am Mac): Gleiche Steuerung wie im Browser.

Dazu kann man sich noch haufenweise andere Gesten definieren, aus Tastenkombinationen oder vorgegebene.
 
@EamesCharles: Ist ja nicht schlecht, aber wenn ich mir deinen Text so durchlese, werde ich von den Möglichkeiten erschlagen. Wer zur Hölle soll sich das alles merken? Wir sind doch nicht alle unter 20... ^^
 
@DON666: Für die Eltern-Generation wird Win10 sicherlich eine noch größere Katastrophe als Win8. Da ist ja jetzt alles neu durchgewürfelt und "ver-toucht"...
 
@DON666: Bin 30 ;) Und nein, quatsch, das ist wirklich ziemlich einfach und nach nen paar Minuten automatisiert. Sind ja alles logische Bewegungen - daher habe ich diese bewusst so belegt. Das nach oben Wegwischen zum Platz machen, das nach unten Wischen mit 5 Finger zum Ordnen. Finger auseinanderziehen und etwas zu öffnen oder zusammen um etwas zu schließen. Ist zwar viel Text oben, aber die Gesten sind sehr Überschaubar und ja halt in meinem Fall im Internet-Browser und Dateiexplorer identisch.
 
Windows und OS X kommen sich immer näher :D Windows hat ja endlich auch eine anständige suche ala Spotlight.
 
@psyabit: Die Suche ist schon lange anständig ;-) Und Windows darf meiner Meinung nach noch gaaaaaanz lange von OS X entfernt bleiben.
 
@HeadCrash: Naja verglichen mit Spotlight nicht nein. Sie tut was sie kann...
 
@HeadCrash: er meint eine Suche, die eben nicht nur nach Dateien und Inhalten sucht, oder im Internet nachschaut.

Was Spotlight zusätzlich macht, weißt du, oder: Natürlich durchsucht die auch Dateien und Inhalte.
Aber es sind auch integriert:
- Wikipedia-Inhalte
- Kartenanzeige
- durchsucht iTunes, iBooks, App Store
- rechnet Einheiten automatisch um (Maßeinheiten, Währungen, etc.)
- Nachrichtentrends werden einbezogen
 
@SteffenB: Also das, was die Windows 8-Suche z.T. schon macht. Das ist ja der Grunde warum Bing in die Suche integriert wird. Leider ist das deutsche Bing immer noch Lichtjahre hinter dem amerikanischen, so dass hier in der Suche nicht viele Dinge funktionieren. Leider.
 
@HeadCrash: genau. nur einen noch etwas umfangreicher unter OS X. Aber das wird sich sicher mit Windows 10 auch angleichen. So wie sich die Systeme ja gerade sehr angleichen.
 
@SteffenB: Wer weiß. Ich denke, es gibt noch genügend Unterschiede zwischen den Systemen. ;-)
 
@HeadCrash: jo, das Bedienkonzept war zwischen beiden Systemen nie unterschiedlicher als im Moment (während Dienste und Funktionen bald nicht mehr auseinander zu halten sind). Das MS da einmal mutiger sein würde, hätte ich auch nie gedacht.
 
@SteffenB: Ich schon. In vielerlei hinsicht war MS immer mutiger als Apple. Wenn man sich mal die Produktentwicklung bei Apple anschaut, dann waren die mutigsten Momente die Einführungen neuer Produktarten wie dem iPhone oder dem iPad. Alles was danach kam waren eigentlich nur homöopathische Verbesserungen. Apple hat selten mit Dingen gebrochen (außer wenn sie gerade mal wieder Geld durch neue Anschlussarten machen wollten), selbst wenn es vielleicht sinnvoll gewesen wäre.

Ein gutes Beispiel ist da in meinen Augen der extreme Hang von Apple zum Skeuomorphismus, der schon lange nicht mehr zeitgemäß war. Erst mit der letzten (oder vorletzten?) Version des OS sind sie davon ein wenig weggegangen.

Microsoft auf der anderen Seite hat immer mal wieder Neuerungen in die Produkte gebracht, die das Produkt verbessert haben (z.B. Ribbons und kontextsensitive Menüs in Office) und das, obwohl sie wussten, dass sie damit höchstwahrscheinlich Kunden vor den Kopf stoßen. In meinen Augen lässt sich auf anderem Wege Innovation nicht treiben. Man muss manchmal alte Gewohnheiten über den Haufen werfen. Ich weiß nicht, wann sich Apple das zum letzten Mal getraut hat. Und jetzt, wo sie mit dem iPhone und iPad eine entsprechend große Nutzerzahl haben, wird ein solcher Schritt für sie auch ähnlich schwer werden, wie er es für MS ist.
 
@HeadCrash: das Problem war Steve Jobs. Im mag man nachtrauern oder nicht. Er war aber gegen alle Widerstände derjenige, der bis zuletzt an dem Skeuomorphismus festgehalten hat.

Seit dieser nicht mehr da ist hat sich viel verändert. Mittlerweile ist ein minimalistisches und einheitliches Design eingezogen und komplett umgesetzt.

Auch sind seit dem Produkte eingeführt worden, die unter Jobs undenkbar waren: iPad Mini und iPhones mit großem Display. Auch, dass Apple sich konsequent weiter Wireless verschreibt (neues MacBook) und sich endlich mal vom kaum unterstützen Firewire trennt - hin zu USB3-C sind für Apple Schritte die mit Jobs wohl nicht gegangen wären.

Und Mut hat ja nicht nur mit UI-Design zu tun: es war ein sehr mutiger Schritt von Apple seit 1996 (!) konsequent die Cloud auszubauen und seit 2011 zu forcieren, so dass dort das bisher umfänglichste System entstanden ist. Es ist recht innovativ, was gerade mit Apple Pay, HomeKit, HealthKit und ReasearchKit. Aus diesem Bereich wird man noch viel hören. Dazu kommt die Watch - man mag sie mögen oder nicht - die sich mit Funktionen schmückt, die bisher niemand aufweist: neue Ideen für soziale Interaktion, kontaktloses Bezahlen oder eben als Schlüssel... oder ein Fußgängernavi, das mit Druck leitet...

Auch die neue globale Umsetzung der Fotomediathek ist die - meiner Meinung nach konsequenteste und durchdachteste.

Da sind viele neue Ideen dabei, findest du nicht? Microsofts Produkte sind aktuell vom UI die mutigsten, das ist wahr. Aber sonst. Ist technisch (nicht Pixel und so ein Quatsch) an den Hardwareprodukten irgendwas mutig oder innovativ? Nö. Es sind verbesserte Versionen bestehender Produkte (Surface Pro, z.B.) ohne Alleinstellungsmerkmale - Ausnahmen xBOX und Fitnessband, gut und innovativ!

Sprich: Es ist nicht immer das sofort Sichtbare, man darf nicht nur nach dem UI schauen. Da ist Apple allerdings weniger mutig, fast schon konservativ.
 
@SteffenB: Da sind einige wahre Dinge dabei. Die Cloud hätte Apple aber z.B. nicht ohne MS und Amazon gestemmt. Denn, es ist vielleicht nicht so breit bekannt, aber die iCloud läuft etwa zur Hälfte auf Azure und zur anderen Hälfte auf AWS. Auch war Apple mit der Cloud längst nicht Vorreiter. Sie haben sie vielleicht stärker forciert oder besser gesagt besser verkauft (ein einfaches "Wollen sie Dinge mit anderen Apple-Geräten teilen?" von Apple ist halt eleganter als ein "Wollen Sie ihre Fotos in die Cloud legen?" von MS).

Den Schritt von proprietären Dingen hin zu Standards halte ich in keiner Weise für innovativ. Das zeigt nur, dass Apple den Widerstand aus der Anhängerschaft spürt.

Auch Apple Pay ist eigentlich nichts neues. Apple schafft es nur immer wieder, Dinge besser zu treiben als andere das tun. Und das rechne ich ihnen hoch an, obwohl ich kein Apple-Fan bin. Das kann Apple wie kaum ein anderes Unternehmen. HealthKit ist mehr oder weniger eine Kopie von Microsoft Health. ResearchKit ist eine konsequente Weiterentwicklung, zu der Microsoft wohl leider zu blöd war. Auch finde ich die Apple Watch in keinster Weise innovativ. Apple versucht hier mit Gimmicks ein Interesse zu wecken, läuft in diesem Fall aber deutlich der Konkurrenz hinterher.

Surface Pro halte ich schon für Innovativ, aber gleich mehr, muss eben neu starten (neuer Windows 10 Build).

So, Windows 10 ist zwar immer noch nicht durch, aber der Trend geht ja zum Zweit-Devise :)

Ich finde das Pro 3 z.B. immer noch innovativer als z.B. das neue MacBook mit dem sich Apple selbst gefeiert hat. Es ist immer noch dünner als das MacBook (mit TypeCover knapp einen Millimeter dicker) und gute 100 Gramm leichter als das MacBook (mit TypeCover allerdings gut 200 Gramm schwerer) und ansonsten von den Spezifikationen nahezu identisch. Nur ist es auch quasi ein "altes" Gerät. Zudem hat MS den Stylus meiner Meinung nach auf ein ganz neues Niveau gehoben (verglichen mit diversen anderen Geräten) und auch so Kleinigkeiten wie das automatische Starten von OneNote beim Klick auf den Stylus-Button sorgen dafür, dass die Technologie ein ganzes Stück in den Hintergrund rückt und sich wie etwas vertrautes anfühlt.

Band hast Du ja selbst schon angeführt, auch wenn es noch ein paar Macken hat, die MS hoffentlich in der zweiten Version beheben wird. Auch HoloLens ist ein bemerkenswertes Produkt, das bisher seinesgleichen sucht, auch wenn Magic Leap Momentan viel Wirbel mit Werbefilmen macht.

In meinen Augen dreht sich der Wind gerade recht stark. Apple wird nicht mehr als der Innovationstreiber wahrgenommen. Stattdessen beginnt Microsoft wieder ein Stück weit hip zu werden. Das zeigen auch einige Presseartikel, die in eine ähnliche Richtung argumentieren.

Sorry für den langen Post.
 
@HeadCrash: Auch bei Dir viele wahre Dinge dabei.

Microsoft leidet tatsächlich unter viel zu komplizierten Dialogen in seinen Betriebssystemen. Das ist allerdings mit Windows 8 und vor allem Windows 10 deutlich besser geworden - auch wenn ich finde, dass sie es - wie immer - mit den Anpassungs- und Einstellmöglichkeiten übertreiben. Für uns beide gut, für den Normalo (den ich täglich habe) viel zu viel. Für mich ein großes Thema, weil das eine ganze Reihe von Leuten weg von Windows hin zu OS X gebracht hat.

Das ist wirklich eine Stärke von Apple: Die Verknappung. Beispiel Foto-E-Mail.
Microsoft: Einstellungsmöglichkeiten für Speicherdauer, Auflösung, Datenschutz, Wie sollen die Fotos angeordnet werden.

Apple: Fotos dranhängen. Fertig. Werden automatisch hochgeladen und für 30 Tage gespeichert. Danach gelöscht.

Da schreist Du vielleicht auf. "Ich will doch alles selbst bestimmen und einstellen!" Aber der Normalo will es einfach und nicht auch noch am Computer 1.000 und eine Entscheidung treffen.

Über MS Health und Apple HealthKit müssen wir nicht streiten, kenne ich bei MS zu wenig, meine aber, dass sich das eher an Firmen und Co richtet.

Nenn es Innovation oder nenn es anders: Apple verbindet oft viele Ideen (eigene, die von Wettbewerbern, aus anderen Branchen), viele lose Enden zu einem sehr guten Produkt, denkt die Sachen zu ende, setzt Dinge um, die andere sich nicht trauen oder dafür keinen Markt sehen. Für mich ist dieses Denken innovativ.

Auch Microsoft "kopiert" ja mit Windows 10 viel von Android oder OS X. Entscheidend ist für mich wie das Ergebnis aussieht, wie die vielen Dinge,von denen sich hat Microsoft inspirieren lassen, zusammengefügt werden: Als lose Teile oder als mit einander harmonierende Funktionen. Sollten die Dinge so werden wie ich hoffe, nenn ich es gern innovativ und empfehle meinen Kunden Windows 10 mit Freude. Wir werden sehen.

Auf jeden Fall empfinde ich Microsoft in den vergangenen 18 Monaten als so produktiv und innovativ wie noch nie. Vor allem aber eben auch produktiv, viele Ideen gab es ja eigentlich immer, nur ist da oft nix draus geworden.
 
@SteffenB: Jepp, das mit den losen Enden im Gegensatz zum zuende denken ist genau das, was ich an Apple so faszinierend finde. Microsoft bringt Microsoft Health, eigentlich eine Plattform die dasselbe Ziel wie HealthKit hat, und zeigt, wie es mit Band zusammenarbeitet. Und das wars. Keine Vision, kein gar nichts. Apple bringt HealthKit und hat gleich zig Apps und Partner am Start. Das ist der große Unterschied, bei dem ich mir wünschen würde, das MS da mal bei Apple abguckt, wie man es richtig macht.

Was die Systeme angeht, ist es doch seit Jahrzehnten ein Kopieren auf allen Seiten. Da spricht in meinen Augen auch nichts dagegen, so war es ja schon immer bei Produkten aller Art.

Das mit den Einstellungsmöglichkeiten finde ich spannend, da ich tatsächlich auf Deiner Seite bin. Ich bin der Meinung, dass weniger mehr ist. Mit weniger stoße ich aber grundsätzlich einige Anwender vor den Kopf, weil ich ihnen damit eine Art "friss oder stirb"-Lösung biete. Und ich weiß gar nicht, wie oft ich hier bei WF in der letzten Zeit zu Windows 10 so Dinge gelesen habe wie "so sollten es einfach vollständig konfigurierbar machen". Ich sehe es genau wie Du: das überfordert wahrscheinlich 95% aller Anwender.

Ich bin jedenfalls auch sehr gespannt, wie sich MS in der nächsten Zeit entwickelt. Das Unternehmen baut sich jedenfalls gerade so deutlich um, wie ich es zuvor noch bei keinem anderen Unternehmen bewusst wahrgenommen habe. Und sie müssen es auch, da viele alte Konzepte eben nicht mehr tragen. Ich bin nur gespannt, ob es ein Erfolg wird oder der Schuss mittelfristig nach hinten losgeht.
 
@HeadCrash: das ist tatsächliche die große Stärke von Apple: teilweise wird 4,5 Jahre mit möglichen Partnern verhandelt, getestet und ein mehrstufiges Ziel verfolgt. Und zum Start kann man bereits Partner, Apps und weitere Ausblicke präsentieren. Warum Microsoft das nicht schafft ist mir schleierhaft! Siehe Surface, was auf den Markt geworfen wurde ohne klare Positionierung, ohne Idee, wenn es ansprechen soll. Jetzt, nach mehr als 2 Jahren haben sie das endlich glattgezogen - warum nicht gleich?

Bei den Einstellmöglichkeiten könnte man doch den Spagat machen: alles ganz einfach in der Grundeinstellung und dann nur einen weiteren Button für "Erweiterte Einstellungen" und dadrunter die Einstellenthusiasten befriedigen. Kann doch nicht Solo schwer sein?!
Genauso auch für das Office. Regelmäßig fühlen sich alle von der Fülle der Funktionen überfordert. Office ist nun einmal kein Programmpaket für den privaten Anwender, auch wenn es fast alle privat nutzen. Apple macht das besser. iWorks kann zwar einige Sachen von Office nicht, aber für mich als Selbständigen oder private Nutzer ist es toll, weil man einfach und sehr schnell zu guten Ergebnissen kommt. Wäre doch bei Office auch möglich, ein einfacher Modus, so wie in den Tabletversionen - wobei dieser als einfacher Modus eigentlich auch schon zu dolle ist. Natürlich kann man die Menüs ganz individuell auch jetzt schon verschlanken oder neu zusammenstellen. Aber wer weiß das und wer macht sich die Mühe? Warum kein einfacher Modus? Beispiel: Alle meine Schäfchen im Computer Club interessierten sich für Excel, aber keiner wollte da ran. Alle hatten es schon einmal benutzt und als viel zu schwer und von den Funktionen her "erschlagend" empfunden. Wir haben die Menüs gemeinsam verschlankt und für jeden einfach zusammengestellt und schon möchten sie das Programm und stellten fest, dass man damit ganz einfach arbeiten kann ,mit vielen Automatiken.

Die Leser von WF haben ja alle einen technischen Hintergrund und wollen daher das "Heft selbst in der Hand" halten. Wir hier - und das verstehen viele hier nicht - sind aber nicht repräsentativ und nicht der entscheidende Erfolgsfaktor, sondern die Masse.

Ich bin auch sehr gespannt auch die Zukunft bei Microsoft. Hoffe, der Plan geht auf, Marktanteile im mobilen Bereich - vor allem von Googles Android zu ergattern. Für Apple wünsche ich mir das natürlich nicht ;-) Nein ernsthaft, eine gute Konkurrenz zwischen Microsoft und Apple ist mir tausendmal lieber als die Datenkrake, der alle auf den Leim gehen.
 
@SteffenB: Frag mich nicht, warum MS es nicht kann, ich werde es auch nie verstehen. Ein Unternehmen dieser Größe und Position sollte das spielend schaffen. Ich behaupte, da sind noch zu viele Köpfe am Werk, die nicht weit genug denken. Da macht man lieber Pläne über Pläne und verkackt es dann am Ende doch. Das einzige, was Microsoft dann immer wieder rettetet, ist ihr langer Atem.

Das neue Office kommt ja, ganz ruhig ;-)
 
@psyabit: er meint eine Suche, die eben nicht nur nach Dateien und Inhalten sucht, oder im Internet nachschaut.

Was Spotlight zusätzlich macht, weißt du, oder: Natürlich durchsucht die auch Dateien und Inhalte.
Aber es sind auch integriert:
- Wikipedia-Inhalte
- Kartenanzeige
- durchsucht iTunes, iBooks, App Store
- rechnet Einheiten automatisch um (Maßeinheiten, Währungen, etc.)
- Nachrichtentrends werden einbezogen
 
@SteffenB: Denke die Antwort sollte an HeadCrash gehen ^^
 
@psyabit: wie konnte ich euch verwechseln...Sorry! Dir muss ich das ja nicht erzählen ;-)
 
Hier kann man schön erkennen, wie sehr Windows Jahre zurückliegt... Die Annehmlichkeiten werden WinUser sehr zu schätzen wissen.
 
@wingrill9: übrigens habe ich in der neuen Preview von Windows 10 gerade gesehen, dass Windows 10 wirklich bis ins Detail von OS X kopiert. In diesem Fall gibt's eine Funktion, die

"Apps-Download erlauben von:
- Mac App-Store
- Mac App-Store und Verifizierte Entwickler
- Keine Einschränkungen"

fast 1zu1 kopiert.

Nennt sich: "Windows Smart-Screen" und ist MS-üblich kompliziert ausgedrückt:
- Vor dem Ausführen unbekannter Apps aus dem Internet die Genehmigung des Administrators anfordern (empfohlen)
- Vor dem Ausführen unbekannter Apps warnen, aber keine Administratorgenehmigung erforderlich machen
- Keine Aktion (Windows SmartScreen deaktivieren)
 
@SteffenB: Tja, wie man es erwartet halt.

PS: Hast du schon ne Antwort von WF wegen deiner Beiträge, die du hier erstellen möchtest?
 
@wingrill9: nein keine Antwort, aber ich dachte auch eher, dass winfuture was zu den Themen macht...aber ich könnte sie ja unterstützen.

Aber zurück zu Windows 10. Es schlägt mir schon sauer auf wenn man sieht, wie alles 1zu1 nachgebaut wird. Jeden Tag ein neues Ding: oder eben mehrere: die letzten Multidesktops auch fast gleich aussehend, die gleichen Touchierten und nun SmartScreen...
 
@SteffenB: Das ist fast wie zu Zeiten von Win95. :-/ Nur dass es Apple jetzt besser geht...
 
@wingrill9: eben, die Anzeichen sind jetzt fast spiegelverkehrt. Apple rennt von einem Rekord zum nächsten - ohne den lästigen Beigeschmack des Monopolisten, ohne ein ganzes OS als ehemaliger Apple-Angestellter zu klauen und als Windows 1.0 rauszubringen und ohne sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Der Intervall, die OS jährlich mit einem Major-Update zu überziehen ist gut, teilweise - so wie jetzt gerade mit der Fotos-App - kommen ja auch unterjährig neue Dinge hinzu.

Aber Microsoft will das dann mit Windows 10 ja monatlich machen und jeder kann entscheiden, was er updated...bin schon auf die Zersplitterung der ersten 12 Versionen (Windows 10.01, 10.02 im 1. Jahr gespannt und auf die zugehörigen Patchdays...wird lustig.
 
@SteffenB: Weißt Du eigentlich, wie alt Smart Screen ist? Das gab es schon unter Windows 7, wenn nicht sogar unter Vista. Und es bezieht sich nicht nur auf Windows Store Apps, sondern auf alle Arten von Anwendungen.
 
@HeadCrash: Soweit ich weiß, gibt es SmartScreen außerhalb des Internet Explorers seit Windows 8.
 
@SteffenB: SmartScreen gibt es schon seit 8.0 und ist nicht wirklich das gleiche wie das bei OS X. Eine App gilt als unbekannt, wenn sie nicht unter Windows als vertrauenswürdig eingestuft wurde (Eigenschaften -> Zulassen ganz unten) und nicht in der Programm-Whitelist vom SmartScreen-Dienst auf den Microsoft-Servern zu finden ist und vermutlich außerdem nicht signiert ist. SmartScreen schränkt aber die zugelassenen Installationsquellen nicht ein, wie es das Feature von OS X tut. Das ist viel eher mit Android zu vergleichen, wo man Installationen aus beliebigen Quellen zulassen kann oder nur aus Google Play.
 
Betonung liegt auf "präzise Touchpads", was Geräte der 400 Euro-Klasse meist nicht haben.
 
@iPeople: selbst Geräte der 800€ Klasse haben, miserable Touchpads! Mein MB early 2011 funktioniert wie am ersten Tag, nur habe ich die HDD durch eine SSD mittlerweile getauscht. Und das Touchpad ist ein Traum, vorher dachte ich, man könne nicht auf eine Maus verzichten. Apple hat mich da eines besseren belehrt :P
 
@Freedom: Die gleiche Erfahrung hab ich auch gemacht. Laptop ohne externe Maus, das war höchstens mal eine Notlösung. Am MacBook hab ich von Anfang an die Maus nicht einmal vermisst.
Wäre schön wenn das sich bei allen Laptops so durchsetzt, man muss ja doch ab und zu an einem anderen Laptop sitzen.
 
Ui, dann hat es ja nur 8 Jahre gebraucht, die 3 Standard-Touch-Gesten von Apple zu kopieren! Pinch-to-zoom wurde von Apple 2007 eingeführt zusammen mit dem iPhone. Ich ziehe meinen Hut, Microsoft! Diese äußerst schnell realisierte Innovation ist wirklich fantastisch!
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