Uber Pop darf "Mitfahr-Dienst" nun deutschlandweit nicht anbieten

Das rechtliche Hin und Her in Sachen Uber Pop ging am Landgericht Frankfurt in die nächste Runde und der Taxi-Konkurrent hat diese verloren. Dieses Mal wurde dem US-Unternehmen deutschlandweit der Betrieb verboten, im noch nicht rechtskräftigen ... mehr... Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber

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Danke dass in diesem Artikel endlich mal zwischen Uber Black und Uber Pop unterschieden wird!
 
@Ludacris: ich find's trotzdem schade. Am Wochenende von Düsseldorf nach Berlin? Taxi und bahn sind weit über 100€ und wenn von Uber eh jemand rüber muss, kann er auch jemanden mitnehmen. Ich fand das Prinzip super und schade, dass es verboten wurde.
 
@sunrunner: Das Problem ist wahrscheinlich gar nicht das System als solches, sondern dessen Kommerzialisierung. Mitfahrzentralen gibt es ja schon lange und die sind auch nicht verboten. Soweit ich weiß, darf man jemandem, der jemanden mitnimmt, selbst verständlich auch eine kleine Entschädigung zahlen. Das Problem tritt nur dann auf, wenn man echte Fahrdienstleistungen zu regulären Preisen anbietet, das ganze also eben kommerziell betreibt.
 
Denke auch es geht um die Gewinnorientierung. Ob das sein muss ist wirklich die Frage. Zum kleinen Obulus + X kannst du dich ja weiterhin mitnehmen lassen, vermittelt über die genannten Zentralen.
 
@sunrunner: Mitfahrzentrale.de, blablacar.de ... legal und nicht gewinnorientiert.
 
@iPeople: +
Ja, da haben wir schon das nächste Dilemma. Durch klagen und Aufmerksamkeit erregen, kommt man umsonst in die Medien und in die Gehirne der "Kunden". Deine Beispiele müssen mit viel Werbung und Geld, erst in die Gehirne gebracht werden.
 
@Candlebox: Hat blablacar nicht Werbung geschaltet? Auch wenn der Name schon echt dämlich gewählt wurde, aber ich meine, da TV-Spots gesehen zu haben?
 
@RayStorm: Stimmt die machen Werbung. Bin ich mal drüber gestolpert
 
@sunrunner: Jap, dafür zahlen sie weder Steuern, noch bist Du versichert, wenn etwas passiert und kannst keine Rechtsansprüche geltend machen, z.B. wenn der Uber Fahrer doch nicht kommt und Du z.B. einen Flug oder Bahn oder so verpasst. Bei Taxen geht das. Daher sind sie entsprechend versichert. Entsprechend kostet deren Leistung mehr. Taxifahrer müssen selber (als Selbständiger) oder über das Taxiunternehmen (als Angestellter) entsprechend versichert sein. Auch Thema der ersten Hilfe wenn etwas passiert usw... Private Fahrer haben meist mal Erste Hilfe gelernt, als sie den Führerschein gemacht haben und danach nie wieder. Taxifaherer (wie auch Bahnpersonal, Busfahrer usw) müssen dies regelmäßig auffrischen und dies auch nachweisen. Ja, der Preis von Uber ist für den Kunden sicher ein Argument. Aber ALLES ANDERE spricht schlicht weg dagegen! Ach ja, als Uber Fahrer geht es ähnlich mit den Gefahren. Schaden am Auto, man wird bedroht, der Kunde will nicht zahlen... keine Schutz, keine direkt Hilfe (keine Befreiung von der Gurtpflicht um schnell flüchten zu können, keine Notruftaste, keine zulässigen Beweise um die Bezahlung der Leistung einklagen zu können usw). Wirklich nur der Preis ist ein Argument... aber das ist er bei illegalen Windows Kopien auch der Fall.
 
@Scaver: Hmm, danke. Dass es für Taxifahrer so krasse Auflagen gab wusste ich nicht. Das ist echt gut zu wissen. Und unter dem Gesichtspunkt ist es auch nur verständlich, warum so ein "Unternehmen" wie Ueber nicht wirklich beliebt ist bei den Transportunternehmen.
Dann finde ich es auch gut, dass dieser nun verboten ist. :)
Lieber über kostenlose Dienste evtl nen netten Mitfahrer finden, oder etwas mehr Zahlen und sicher sein.
 
Ich hoffe, Uber und sein geldgieriger Yuppie-CEO gehen dahin zurueck, wo es hergekommen ist.
 
Warum sollte Uber das eigentlich jucken? Ist ja keine deutsche Firma.
 
@Bautz: ... weil Sie hier in Deutschland ein Geschäftsmodell anbieten wollen - und da zählt nun mal das Deutsche Recht ...
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