Windows 10: Video zeigt Neuerungen sowie *den* schweren Bug

Build 10036 ist am Wochenende durchgesickert, die meisten Neuerungen dieser Preview-Version sind aber schon im Vorfeld bekannt geworden. Diese Ausgabe von Windows 10 galt auch als Kandidat für eine offizielle Veröffentlichung seitens Microsoft, nach ... mehr... Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Build 10036, Windows 10 Build 10036 Bildquelle: WZor Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Build 10036, Windows 10 Build 10036 Windows 10, Windows 10 Technical Preview, Windows Technical Preview, Build 10036, Windows 10 Build 10036 WZor

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Das Startmenü funktioniert bei mir bereits in der aktuellen offiziellen Built nicht. Deshalb habe ich, bis die neue Built erscheint, Classic Shell am laufen...
 
@frilalo: bei mir gibts im Startmenü und den Einstellungen keine Schrift auf einem Rechner in der virtuellen Maschine - irgend jemand eine Idee?

Auf allen anderen Rechnern funktioniert's, gleiche Virtuelle Maschine, gleiche Einstellungen auf den Rechnern...Seltsam.
 
@SteffenB: bei mir ging es nicht einmal auf... konnte machen, was ich wollte. Mit der letzten Built vor der Aktuellen hats zwar noch funktioniert, dafür funktionierten die Live-Tiles nicht.
 
@frilalo: bei mir geht's erst nach mehrmaligen Drücken und geduldigem Warten (ca. 20 Sekunden) auf, obwohl die Rechner ziemlich leistungsfähig sind. Die live tiles funktionieren dann allerdings...

Auch das Großziehen des Startmenüs funktioniert nicht immer.
 
@frilalo: Jops, das Startmenü ist momentan noch ne ziemliche Katastrophe. Dass man es es noch nicht sortieren bzw irgendwie anpassen kann, geschenkt. Sind einfach Dinge, die noch nicht implementiert waren und das ist okay. Viel schlimmer find ich allerdings die teilweise mächtigen Hänger bis das Starmenü öffnet, die Liste aller Programme anzeigt oder danach wieder schließt. Da kann man sich teilweise nen Kaffee machen gehen, bevor was passiert (auch nach dem angeblichen Bugfix gleich am Anfang). Und dass die Suchleiste des Startmenüs immernoch die ersten 5 Icons in der Taskleiste überdeckt, ist auch ne... sagen wir unschöne Sache.

Mal sehen, was sich in der nächsten Preview in der Hinsicht getan hat.
 
@frilalo: Bei mir funktioniert es eigentlich ganz gut.
Aber: Nach einer Neuinstallation muss ich die VM neu starten. Bei dem ersten Start geht es bei mir nämlich nie auf.
Danach geht es eigentlich immer. Muss nur die VM beim Start 20-30 Sekunden rödeln lassen.
 
@StarCraft: nein
 
Die sollten einfach Classic Shell einkaufen, aber nicht dran rum basteln. Und Desktop Usern die Wahl lassen.
 
@Jens002: Damit sie auch das an ihre neuen Designs anpassen? Da sind mir unabhängige Devs lieber.
 
@Jens002: Ich habe mich inzwischen unter Win8.1 an das Vollbild-Startmenü gewöhnt - genauer gesagt habe ich es sogar sehr lieb gewonnen. Ja, die Kacheln sehen nicht so hübsch aus. Dafür kann ich aber Programme in Gruppen unterteilen, wichtige Programme (durch die Größe der Kachel) hervorheben, usw.

Aber ja, wie du schon sagtest: Der Anwender sollte die Wahl haben. Und - zumindest wurde das mal irgendwo gesagt - in Win10 scheint das ja auch so zu sein. Startmenü oder Vollbild-Startmenü wie unter Win8 nach Wahl.
 
@RebelSoldier: Wobei das "Startmenü" nichts anderes als ein abgespeckter Vollbild ist, bei dem auch weiterhin gepinnte Apps als Tiles erscheinen. Genau das war ja das was zumindest ich nicht leiden konnte.
An Classic Shell werde ich auch bei Win10 sicher nicht vorbei kommen. Vielmehr rechne ich damit daß noch weitere Tools für die PC Settings notwendig werden.
 
@Johnny Cache: Hieß es nicht, dass man die Tiles vom neuen Startmenü entfernen kann?
 
@RebelSoldier: Zumindest sind alle Sachen die ich bisher gepinnt habe rechts als Tiles und nicht wie unter Win7 links in der Liste erschienen.
Aber da ich dieses Startmenü auch durch sowas wie Classic Shell ersetzen werde, ist es mir vergleichsweise egal was sie da verzapfen. Ich finde es nur etwas schade daß man von dem angeblichen eingehen auch Win7-User so gut wie gar nichts merken kann.
Ist ihr gutes Recht, aber dann hätten sie auch nichts in der Richtung ankündigen sollen.
 
@Johnny Cache: Dann mach die Kacheln einfach weg, zum Kuckuck noch eins.

Unter Win7 gabs kein Pin to Start. Das hat man mit Win8 eingefügt und diente nur dazu, Icons als Kachel zum Startscreen hinzuzufügen, und genau das tut es weiterhin. Wenn du sie in das linke Menü rein haben willst, dann zieh sie per Drag'n'Drop dort hin, wie man es auch unter Win7 tat.
Das müsste duch Win7-Nutzer locker von der Hand gehen. Wo ist nun das Problem.
 
@crmsnrzl: Unter Win7 gab es Pin to Start und in Win10 geht das anlegen per D'n'D zumindest bei meinem 9926 gar nicht. Aber wahrscheinlich hab wieder nur ich so eine komische Version bekommen bei der das nicht geht.
 
@Jens002: Bitte nicht. Dann vermurksen die das auch noch. CS ist fein so wie es im Moment ist.
 
.Net Anwendungen unter Windows 10

Vielfach basieren heute kommerzielle und vor allem selbst entwickelte Anwendungen auf dem .NET Framework. So gut wie alle Buchhaltungssysteme und Warenwirtschaftsanwendungen, so diese nicht in Delphi programmiert wurden, wurden und werden in .NET Sprachen programmiert.

Und hier herrschen die WinForm-Anwendungen vor, denn eine Programmierung unter WPF ist ungleich umfangreicher (und damit viel zeitaufwändiger und teurer), wenn es um komplexe Datenbankanwendungen geht. Eine Eingabevalidierung mit einer Combobox, an der einerseits das Feld einer Datenbanktabelle hängt, das bearbeitet werden soll, aber andererseits auch das Feld einer Nachschlagetabelle zur richtigen Datenauswahl und Überprüfung der Nutzereingabe kann ich in einer WinForm in drei Minuten programmieren, unter WPF dauert das drei Stunden, bis es richtig klappt.

Schön auch in der Fachliteratur zu beobachten, wie selbst die "Datenbankpäpste" Prof. Doberenz und Ing. Gewinnus diese Problematik in ihren Büchern mit jeweils über 1.000 Seiten unter WPF immer brav ausklammern. Auch bei diesen Experten liest man in jeder neuen Ausgabe, dass sich WPF nicht wirklich eignet, Datenbankanwendungen zu programmieren und stellen das Konzept der WPF zumindest zwischen den Zeilen in Frage.

Aber nur in einer WPF-Anwendung ließ sich bisher eine wirklich hübsche und nutzerfreundliche Oberfläche programmieren. WinForm-Anwendungen sahen unter XP einfach scheußlich aus und auch unter W7 und W8 änderte sich da nicht viel. Denn mit W7 und W8 wurden nur marginale Verbesserungen der jeweiligen .NET Frameworks produziert.

Dies hat sich unter W10 mit dem Framework 4.56 (das sich bis zum Erscheinungstermin von W10 sicherlich zur Version 5.0 hochmausern wird) grundlegend geändert.

Plötzlich sehen selbst uralte Anwendungen, noch unter .NET 2.3 oder .NET 3.5 kompiliert, richtig angenehm aus und passen sich nahtlos in das Erscheinungsbild von W10 ein. Es gibt keinen visuellen Unterschied mehr zwischen einer WinForm-Anwendung und einer Basis WPF-Anwendung.

Ich muss beruflich täglich mit Warenwirtschaftssystemen teils stundenlang arbeiten. Hier müssen in einzelnen Formularen teils über 30 Eingaben in nur einer Maske eingegeben bzw. nachgescheut werden. Auf mehrere Masken aufzuteilen, wäre nicht der Hit, weil man halt eben alle Infos auf einem Blick benötigt, und sonst den Überblick verlieren würde.

Es ist der Grund, warum ich mir von unserer IT die Erlaubnis holte, bereits W10 einzusetzen, weil der Unterschied im Erscheinungsbild ein und derselben Anwendung selbst unserem IT-Chef auffiel, der nur anmerkte, dass es unter W10 aussähe, als ob die ganze Anwendung neu programmiert worden sei.

Privatnutzer, die das nachvollziehen wollen, installieren sich mal eine Probeversion einer Lexware Anwendung. Einmal unter Windows 7 und dann unter Windows 10. Da liegen in der Nutzerfreundlichkeit Welten zwischen.

Ich denke mal, dass dies auch der Grund ist, warum Microsoft den Nutzern keine Auswahlmöglichkeit der Oberflächendarstellung und der Darstellung einzelner Elemente überlässt, denn dies hieße wohl, verschiedene Versionen eines .NET Frameworks unterhalten und warten zu müssen.

Nachdem Microsoft begann, das Entwicklungswerkzeug VisualStudio auf dem .NET Framework aufzubauen, war abzusehen, dass es mit einer zukünftigen Betriebssystemversion ebenso erfolgen wird.

Windows 10 ist nun die logische die Folge. Man kann über den Geschmack der Designer streiten, aber für berufliche Anwender zählt in vorderster Linie nicht das Aussehen eines Icons, sondern die Oberflächen der bereits in Gebrauch befindlichen Anwendungen. Und da hat Microsoft dankenswerterweise eine Meisterleistung für die Anwender geschaffen, die im Gegensatz zu Privatnutzern eben mal nicht so schnell die Anwendung wechseln können.

Der Wechsel und der Umstieg in ein anderes WaWi-System oder einer kompletten Finanzbuchhaltung kann bis zu 7-stellig kosten, je nachdem, wie lange eine Anwendung in Gebrauch ist und wie viele Mitarbeiter völlig neu geschult werden müssten.

Wenn Microsoft also erklärte, dass W10 vor allem den Unternehmenskunden erhebliche Vorteile bringen würde, dann stimmt diese Aussage unter diesem Bezug 100%.

Privatkunden ändern häufig ihre Einstellung und ihr Verhalten quasi über Nacht. Früher waren Desktops mit 22-Zöllern der Hit, heute sind es 10 Zoll oder 12 Zoll kleine Geräte, weil der Privatkunde keine Anwendungen mehr mag, die etwas komplexer sind. Noch vor wenigen Jahren konnten sich Netbooks nicht wirklich durchsetzen, heute sind es Geräte mit einem geringerem Leistungsumfang, die sich verkaufen lassen wie geschnitten Brot.

Auf solche Marktschwankungen kann ein Konzern wie Microsoft nicht rechtzeitig reagieren. Dafür ist er zu groß. Ein Sportboot kann ich schnell steuern, bei einem Kreuzfahrtdampfer dauert das schon wesentlich länger und ein Containerschiff benötigt teils dreifach länger als das Kreuzfahrtschiff.

Wer sich also über das Erscheinungsbild von W10 beschwert, der möge sich auch mal an die eigene Nase fassen und hinterfragen, warum er so oft seine Neigungen ändert.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Das ist quatsch. Sicherlich muss man sich dran gewöhnen weil bei WPF der Code und Design getrennt sind. Aber hat man das mit dem Bindung von Daten erstmal raus ist es kein großer Aufwand. Man muss sich dran gewöhnen, richtig, und hat vielleicht auch was mit der eigenen Philosoie beim programmieren zu tun, aber das etwas was sonst drei Minuten dauert auf einmal drei Stunden dauern soll kann ich nicht nachvollziehen.
 
@Tomarr: Deine Argumentation mag für eine Maske mit fünf, sechs Eingabefeldern gelten. Lt. *allen* externen Softwareherstellern, die meinem Brötchengeber ihre Dienstleistungen verkaufen, und sicherlich zu den besten (und leider auch teuersten) Entwicklerfirmen auf diesem Erdball gelten, sieht das bei Masken mit 30, 40 und mehr Feldern ganz anders aus. Es entwickeln sich da Timing und Performance Probleme, die genau deshalb entstehen, weil WPF nichts halbes und nichts ganzes ist. Letztlich war WPF mal der Einstieg in die Silverlight Welt. Von Silverlight redet heute Niemand mehr, es ist genauso sicherheitsbedenklich wie der Rotz von Adobe.

Microsoft hat eine dicke Bank bei den gewerblichen Kunden: Es sind genau die Anwendungen, die nicht einfach auf eine Browserbedienung umgestellt werden können. Da aber von SAP angefangen und bei IBM nicht aufgehört, derzeit so gut wie alle neuen Anwendungen browserbasiert programmiert werden, hat MSFT ein dickes Problem:

Für einen Browser benötige ich *kein* Windows.

Also zweigleisig fahren: Die derzeitigen Kunden mit fetten Clientanwendungen halten und von einem Umstieg der Anwendungen auf browserbasierte Anwendungen abhalten, wo immer es geht. Denn wenn die Anwendungen einmal gewechselt werden, können die Kunden auch gleich die Lizenzgebühren für das unterliegende OS einsparen.

Und dazu die vor allem jüngeren Anwender, die eh immer weniger werden, mit Spielfähigkeiten und sau-starker Grafikausgabe zu Windows bewegen.

Geh heute mal in Firmen, die mehr als 500 Bildschirmarbeitsplätze vorhalten. Das erste, was den IT-CIO (also der finanziell Verantwortlichen) interessiert, sind folgende Fragen:

a) Was ist auf Sicht billiger? Dicke Arbeitsstationen zu Preisen von rund 1.500 USD (incl. Wartung) pro 3 Jahre, oder dünne Teile, die letztlich nur noch einen Browser vorhalten müssen und an einem dicken Server angeschlossen sind?

b) Lizenzkosten ohne Ende für jede Arbeitsstation und jeden Zugriff auf einen der vielen Server oder aber erhöhte Administrationskosten für angeblich kostenfreie OpenSource Software.

Sobald in solche Firmen mal die Verkaufsexperten von IBM im Schlepptau mit ihren neuen Apple Partnern auftauchen und vortragen dürfen, hat MSFT exakt ab dieser Unternehmensgröße von 500 und mehr Arbeitsstationen ein massives Problem.

Denn genau hier wird OpenSource incl. erhöhter Support- und Wartungskosten auf einmal günstiger.

Und diese Grenze geht immer mehr nach unten, da es mittlerweile auch ganz brauchbare fertige Alternativen im Linux Bereich gibt, die keinen wesentlich erhöhten Admin- und Supportaufwand benötigen.

Firmen wie SAP, IBM, Oracle und Co. sponsern doch nicht umsonst diese Frickel-Gemeinde. Das geschieht nicht aus Nächstenliebe, sondern aus ganz eigenen materiellen Interessen.

Die wollen Beratungsleistungen verkaufen, weil sie keine Hardware mehr herstellen. Und haben jetzt mit Apple einen reinen Hardwarehersteller als Partner gewonnen, weil dieser an einem OS klebt, was mit Datenbankanwendungen nicht wirklich was anfangen kann.

Letztlich muss Windows 10 und Nachfolger den Spagat vollziehen, kleine und mittlere Unternehmen bei Stange zu halten, bei den Großunternehmen geht es nur noch über den Preis, der gegen 0-USD Lizenzen geht, und andererseits Gamer zu begeistern.

Wenn die alten gewerblichen Kunden, seit mehr als 15 Jahre auf Windows setzend und sitzend, nicht bei Stange gehalten werden können, war es das.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: 30 - 40 Eingabefelder auf einem Blick dürfte im Normalfall eher die Ausnahme sein. Normalerweise versucht man ja eher so was für den normalen Anwender übersichtlich zu halten. Klar brauchen solche speziellen Anwendungen mit entsprechenden Anforderungen auch eine entsprechende Umgebung zur Realisierung.

Aber der grundsätzliche Gedanke hinter WPF ist trotzdem nicht verkehrt.

Es muss noch einiges an WPF getan und entwickelt werden, keine Frage. Aber so die Richtung des einfach freieren Designs und vor allem Trennung von Design und Code finde ich sehr zeitgemäß.
 
@Tomarr: Sehe ich ähnlich
Das ist nur eine Gewohnheitssache.

Ich habe hier unter Win 8.1 noch ein uraltes Delphi 2.0 laufen(*), mit
dem ich einige ebenso uralte Programme pflege, die ich beruflich nutze.

(*) das ist garantiert kein Fake.
https://onedrive.live.com/redir?resid=66E815297CFAA34B!1521&authkey=!AC6hizfqgdbGnoM&v=3&ithint=photo%2cpng

Und Visual Studio/C# setze ich für die aktuellen Programme ein.
Wobei ich den Blend-Designer als recht komfortables Werkzeug
zu schätzen gelernt habe.

Kurz:
Man kann mit dem einen so gut und unproblematisch arbeiten, wie
mit dem anderen. Das ist nur eine Frage, wie man sich darauf einstellen
will/kann.
 
Unwort der letzten drei Jahre: "Startmenü". Ich kann's echt nicht mehr hören. Windows hat sooo viele Baustellen, aber dieses vermaledeite Startmenü scheint das wichtigste Thema zu sein.
 
@Skidrow: Und seit kürzerem die Icons!
 
@Skidrow: Das ist wahr. Warum haben sie sich ausgerechnet daran vergriffen wo so viele andere Sachen nicht optimal gelaufen sind?
 
@Skidrow: Es ist nunmal eine der wichtigsten Schnittstellen eines OS mittels GUI. Jahrelang wurde auf Win rumgehackt wie doll doch OSX sei und bli und bla... jetzt arbeiten sie daran, sogar progressiver als die Jungs bei Apple, und bekommen auf die Nuss? Versteh ich nicht. usability ist doch eines der Kernargumente eines OS.
 
@Stamfy: usability ist VIEL mehr als das Startmenu. Und die usability von Windows ist an vielen Stellen mies. Man hat sich nur dran gewöhnt.
 
Ich muss sagen ich bin positiv beeindruckt wie lässig Microsoft mittlerweile die Entwicklung von Win10 begleitet. Sie reden mit der Öffentlichkeit, hören auf die Leute, haben mit Gabriel Aul offenbar einen fähigen community manager abgestellt - und sehen "leaks" eher als Chance etwas zu ändern da man auch durch sie feedback abgreifen kann. Ich glaube wenn bei Apple ein OS leakt rückt die Bundespolizei an, hier sagen sie einfach "hey, wir haben dran gearbeitet, haben einen Fehler festgestellt, machen es besser - was sagt ihr zu unseren Ideen bisher?" Ich find es toll wie dieses riesige, verkalkte Unternehmen sich zu so etwas gewandelt hat. Das hätte man früher nur startups oder kleineren Firmen zugetraut.
 
@Stamfy: So massiv scheint mir die Änderung im Kommuniktionsverhalten nicht zu sein. Letztendlich gab es doch bisher bei jeder Windows Version eine ca. dreivierteljährige Beta. Das mit dem Feedback ist alles komfortabler geworden aber die ganze Diskussion um das Design nimmt in meinen Augen inzwischen bizarre Züge an. Wie die wilden Hühner diskutiert man jedes veränderte Pixel oder den Installationsbildschirm (!).

Langsam bekommt man den Eindruck, dass Programme einen inzwischen davon abhalten den ganzen Tag die OS-Optik zu bewundern. Vermutlich unterschätze ich wieviele Stunden die Leute auf den leeren Desktop starren oder den ganzen Tag den Papierkorb leeren.

Es scheint ganze Berufsgruppen zu geben, deren vordringliche Tätigkeit drin besteht Programme zu öffnen und wieder zu schließen. Wer arbeitet eigentlich mit einem Betriebssystem?
 
Mir graut schon vor dem Tag wo ich diese Müll-Oberfläche einsetzen muss.
Und das nur wegen DX12 und einem einzigen Softwarepaket.
MS hatte ja so viel Glück, das sie in der PC-Aufbruchszeit das Quasi Monopol geschafft haben.
Würden die heute in den Markt einsteigen müssen, würden sie hoffnungslos untergehen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!