Trotz Windows 10 & Co.: Düstere Aussichten für den PC-Markt

Der Absatz von Computern wird in diesem Jahr dann wohl doch stärker zurückgehen, als bisher angenommen wurde. Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in dem Segment haben die Marktforscher von der IDC ihre Prognose vom Jahresanfang ... mehr... Pc, China, Laptop, Computer, Handel Bildquelle: vijesti.me Pc, China, Laptop, Computer, Handel Pc, China, Laptop, Computer, Handel k.a.

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Was mir auffällt, im Geschäftlichen Umfeld werden immer mehr Notebooks eingesetzt. Desktoprechner werden wohl in Zukunft zur Minderheit.

Ich denke mal, in ca. 2-4 Jahren werden im Geschäftsumfeld die meisten Desktop Rechner durch Notebooks ersetzt sein. Im privaten Umfeld werden es wohl Tablets sein.
 
@Knerd: also wir kaufen mittlerweile beides. Einen Leistungsstarken PC und das Laptop (Surface) um von Remote zuzugreifen. Wir Entwickler bilden da aber die Ausnahme. Unsere Office Leute haben alle nur noch Ultrabooks (Dell 7240).
 
@TurboV6: Bei uns ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass die Entwickler Notebooks mit ordentlich Dampf bekommen. Ich glaube bei uns gibt es fast keinen der einen Desktop Rechner hat :D
 
@Knerd: gibt halt keine Notebooks, die unseren Ansprüchen genügen (Xeon, 64 GB RAM) was aber einfach auch am Anwendungsfall (HPC) liegt.
 
@TurboV6: Ok, bei uns wurde es so gelöst, dass wir per RDP in einem RZ arbeiten. Aber dennoch hat mein Laptop immerhin einen i7-4700MQ und 16GB RAM :) Wobei einen SharePoint 2013 bekommen wir leider auch nicht auf den Kisten zum laufen :/
 
@Knerd: in denen tickt aber ueberall nen Intel CPU. Trotzdem klagt Intel rum
 
@Knerd: Das habe ich ebenso mitbekommen. Bei mir in der Firma (relativ klein) hat zum Beispiel jeder Mitarbeiter ein Notebook mit Dockingstation und 2 Monitoren. Es gibt nur 2 stationäre PCs für die Verwaltungsangestellten. Es kommt aber auch auf die Branche an.
 
@Knerd: Für die allermeisten Arbeiten in Firmen reicht auch ein Laptop. Bestenfalls noch einen grossen Bildschirm dran und gut ist.
Schau dir doch mal Desktop im Officebereich an - das ist oft nicht mal Mittelklasse.
Weils zum Schreiben und Verwalten einfach reicht.
 
@Knerd: Als Support kann man ja auch sehr dankbar darüber sein, schließlich muß man dann schon nicht so viel schleppen und man hat auch gleich noch ein Display und eine Tastatur als Backup fest integriert.
 
Tja, hauptsache immer schön weiter den Sparkurs fahren.
 
Den PC-Markt wird man auch kaum ankurbeln können, wenn man Desktop-Rechnern eine Touch-GUI für mobile Geräte überstülpt.
Ich sehe Windows 8/8.1/10 definitiv nicht als alleinige Ursache für den schwachen PC-Markt, aber ganz unschuldig sind sie daran auch nicht.
 
@TiKu: Na ja, Windows 10 ist noch völlig unschuldig daran. :P
 
@TiKu: Das sehe ich genau so. Es gibt zwar einige Leute, denen Win8 gefällt, aber egal wie laut sie im Netz herumschreien, sie bleiben eine Minderheit. Firmenkunden dürften Win8/10 ebenfalls wenig bis gar nichts abgewinnen können. Ich hätte nie gedacht dass es mal eine Zeit geben wird, wo ich freiwillig bei alten Software Versionen bleibe. Wenn ich heute in den Geschäften Rechner mit Windows 8 stehen sehe muß ich eher meinen Würgereiz unterdrücken als dass sich da ein "Wow, will ich haben" Effekt einstellt. Da interessiert mich nicht mal mehr die Hardware, die drin steckt. Naja, all die überbezahlten MS Marketingstrategen werden schon wissen was sie tun *rofl*
 
@TiKu: Schuld ist einzig und alleine das selbst ein 5 Jahre alter Rechner für die meisten Nutzer bzw. deren Anwendungen dicke langt.
Facebook, Mail und Co laufen selbst auf nem 1.6 GHz Rockchip oder 1.33GHz Atom.
Und Win8 läuft selbst auf meinen 6-7 Jahre alten Rechnern/Laptops und sogar besser als Win7.
Und nochmal: Keiner wird gezwungen Apps aufm Desktop-PC zu nutzen...
 
@Paradise: Die Apps waren nur Teil des Problems von Windows 8.
 
@adrianghc: Aber nur für die die einen hässlichen Ball in der unteren linken Ecke brauchen ;-)
 
@Paradise: Hauptsächlich waren es wohl auch weniger die Apps an sich als die Tatsache, dass sie im Vollbild starten, keinerlei Schaltflächen zum Schließen etc. besitzen und man ohne Vorwissen erstmal überhaupt keine Ahnung hat, wie man davon weg kommt. Die UX von Windows 8 war einfach extrem problematisch - wenn man die Bedienung verstand, konnte man an Windows 8 Gefallen finden (ich hab's ja auch selber benutzt), aber ohne Tutorial oder sonstiges saß man völlig hilflos da, weil MS so schlau war, keinen Tutorial mitzuliefern außer das "Gehen Sie in die Ecken" bei der Installation, was nicht allzu viel brachte. Der Startbildschirm ist nur eine Fortführung dieses Problems, da man sich auch hier erstmal nicht zurecht fand. Dazu kamen noch Faktoren wie furchtbar frustrierende Touchpad-Gesten auf diversen Laptops, wo ein unbedarfter Nutzer natürlich keine Ahnung hat, wie er sie abschaltet. Es kam alles zusammen und auch wenn Windows 8.1 Update viele Probleme beseitigt oder vermindert hat, ist der Ruf erst ruiniert usw. Aber ich denke, Microsoft hat seine Lektion mit Windows 10 gelernt.
 
@adrianghc: Ohne Vorwissen kommt man bei gar nichts weiter. Alles muss man lernen...

Für jemanden der noch nie an einem PC gesessen hat macht es keinen unterschied ob er OSxyz oder OSzyx lernen muss.
Setz mal jemand an nen C64 und schau wie weit er kommt.
 
@Paradise: Tja, leider fangen die Angestellten meist nicht bei Null an.
 
@Paradise: Microsoft hat es aber versäumt, den Nutzer mitzuführen und ihm zu zeigen, wie das alles funktioniert. Klar muss man alles lernen, aber man darf auch nicht erwarten, dass jeder anfängt, wild durch die Gegend zu klicken, um sich selber das neue System beizubringen. Ist doch klar, dass da die meisten Leute nicht mitmachen werden.
 
@adrianghc: Das sind dann die die zu OSX wechseln weil es einfacher ist was ganz neues zu lernen als 10 min was in Win8 neu ist.
 
@Paradise: Ich spiele grad intensiv mit OSX rum, um es als Ersatz für Windows zu evaluieren, das ich nur noch als Dualboot-OS für jene wenigen Anwendungen nutzen würde, die weder unter OSX, Wine oder in einer Virtualisierung zufriedenstellen funktionieren. Weil ich mich an eine hässliche und in Bezug auf Usability verunstaltete Software wie Windows 8 und (etwas weniger) Windows 10 gewöhnen will, nur weil man sich gewöhnen kann.

Und bisher kann ich nur wenig Schlechtes berichten. Ich musste nur Chrome installieren, um schon eines der Features zu sehen, die MS mal kopieren könnte. Anstatt eine fürchterliche GUI selbst zu entwickeln. Lieber gut kopiert als schlecht erfunden.

In Bezug auf Windows kann ich nur sagen: Man kann sich auch an chronische Schmerzen gewöhnen. Deshalb will man aber noch lange nicht Schmerzen haben.

Neue Features und eine umgebaute User Experience? Gerne, wenn sie denn Vorteile bringt. Wie etwa die Installation in OSX. Aber nicht eine neue GUI bloß nur des Neuen willens. Dass es nicht am umgewöhnungsfaulen Nutzer liegen kann, zeigen der Erfolg von Android und iOS, die sich alles andere als identisch zum damals verbreiteten Windows Mobile und Desktop-Windows nutzen ließen.
 
@Niccolo Machiavelli: Gibt im anderen Lager genauso Menschen denen Neuerungen nicht passen und von OSX zu Windows wechseln.
Alles Geschmackssache und jeder soll nutzen was er will.
Ich hab hier C64, A500, Win95, Win98, XP, Win8, Android, OSX, Lumia und für mich hat Win8 aufm Lumia die beste usability. Android finde ich grauenvoll und wer mit XP klar kommt kommt auch mit Win8 klar.
Startmenü hab ich nie genutzt und nutzen wohl die meisten nicht da jeder immer will das ich ihm den Desktop mit Icons zuknalle.
Aber das ist MEINE Meinung und die muss niemand teilen ;-)
 
Solange die PC Hersteller nicht anfangen Soll-Bruchstellen einzubauen freut mich diese Entwicklung! (Damit meine ich nicht die schlechte Lage in der EU. Sehe das auch nicht als Hauptgrund) Ein OS das weniger Leistung braucht = längere Produktlebensdauer = weniger Elektroschrott. Ich habe mich bewusst letztes Jahr dafür entschieden meinem Acer Timeline nochmal ein Jahr zu geben. Der ist von 2009. Windows 8 läuft super darauf. Sobald USB3.1 aber flächendeckend verbaut wird kommt ein neuer PC her. Dann bekommt der jetzige eine neue Festplatte und ich kann ihn guten Gewissens an Familienmitglieder weiterschenken und hoffe das er noch einige Jahre durchhält. Für Mails, Office, etc. reicht der dann locker noch.
 
Skylake wird nicht den erwarteten Leistungssprung nach vorne bringen wie erhofft.
Da geht es wohl eher um mehr effizienz beim Stromverbrauch.

Und Win 10 wird es mit sicherheit auch nicht rausreissen. Da erwarte ich mir mehr Funktionalität - vor allem Deviceübergreifend.

Ich habe hier ein ca. 5 Jahre altes Sony Vaio 15", mit 6 GB RAM und einem 2.5 GHZ C2D. Und der rennt mit WIN 8.1.1 wie die wilde Hutz und hat noch nicht mal eine SSD.
Und mit W 10 wird das wohl genauso sein.

Also warum zum Teufel einen neuen Rechner?
 
Mit meinem Rechner, den ich vor knapp 5 Jahren gekauft hab, kann ich noch heute viele aktuelle Games zocken...Computer sind heutzutage halt schnell genug für die meisten Anwendungen, Interesse nach schnellerer Hardware flacht also immer mehr ab...
 
@kebab3000: Ja, und für Facebook und co und um alles, was im Internet angeboten wird zu nutzen reicht mittlerweile auch ein Smartphone oder wenns bequemer sein soll ein Tablet. Notebooks werden von vielen auch nur noch als "Familien PC" gekauft, eben weil das Teil unhandlich für die Couch ist.

Früher hat halt wirklich JEDER einen PC benötigt, um auf der Höhe der Zeit zu sein, aber mittlerweile ist die Technik so dermaßen in unseren Alltag integriert und allgegenwärtig, so dass der ein Desktop Rechner, den jeder zuhause hatte einfach überflüssig wird.

Da trennt sich eben die Spreu vom Weizen. Jemand, der den PC als leistungsstarkes System zur Verwaltung, Erstellung und Konsumierung von aufwändigen Medien betrachtet, der wird weiterhin einen Desktop PC kaufen oder bauen. Und das sind eben meist HighEnd Maschinen und von vielen auch ein Hobby. Gerade wenns um Gaming geht, ist ein PC nun mal die Krönung des ganzen.

Der Normale Bürger, der einfach nur auf der Höhe der Zeit ist, braucht aber wie gesagt das alles nicht mehr. Smartphone, Tablet und Smartwatches sind mittlerweile das, was in den 90ern der Sündteure 3000 DM Familiencomputer war, der alle paar Monate nen Techniker gebraucht hat, um ihn wieder zum laufen zu kriegen.
 
@Laggy: Gilt nicht nur fürs Gaming. Auch Video- und Bildbearbeitung geht am besten mit Nem richtigen PC. Bei Notebooks muß man für vergleichbare Leistung deutlich tiefer in die Tasche greifen. 1500.- sind da das minimum. Und aufrüsten ist außer bei SSD und Arbeitsspeicher auch eher unangenehm. Was halt wegfällt ist der Zweit- oder Dritt-Desktop-PC, die kann man problemlos durch Notebook/Tablet/Convertible/2-in-1 ersetzen.
 
Trotz Win 10? Warum soll man neue Hardware kaufen, wenn man eh kostenlos upgraden kann? Kaufimpulse werden sicherlich trotzdem da sein aber eher weniger als früher.
 
Es gibt für den 08/15 Anwender (Office, surfen, Internet und Videos gucken) bereits seit 10 Jahren kaum einen Grund für den Austausch der Hardware.

Ein Betriebssystem ist definitv kein Grund. Damit starte ich lediglich das Programm mit dem ich arbeite und dann ist es verschwunden. Das wird sich auch in den nächsten 10 Jahren nicht ändern. Nur das dann halt die PCs durch Handys bzw. handygroße Clients ersetzt werden.

Interessant wären eventuell intelligente Docking-Stations. Monitore in die man das Tablet einschiebt mit entsprechenden Ports oder ggf. eine externe Grafikkarte als Ergänzung. MS hat eigentlich alles getan um Geräte denkbar zu machen, die man sowohl mobil als auch stationär nutzen kann. Es fehlt an Innovationen im Hardwarebereich.
 
Bei den Icons kein Wunder.
 
auch der absatz für pferdekutschen bricht seit jahren ein, woran das wohl liegen mag?^^
 
@hellboy666: da könnt ihr minus klicken wir ihr wollt, wie das automobil die kutsche zum reisen verdrängte im letzten jahrhundert, so werden auch die kloppigen PC's von mobilen geräten zum surfen u e-mail schreiben, chatten etc verdrängt. willkommen im neuen jahrhundert ;)
 
Das sind keine düsteren Aussichten, sondern aus meiner Sicht völlig normal.Früher musste man wegen dem Systemanforderungen nach zwei bzw. drei Jahren gegen einen neuen Rechner tauschen. Doch die Systemanforderungen sind aber immer weiter stetig nach unten gesunken, so das man eigentlich seinen Rechner gute 5 Jahre verwenden kann. Warum sollte man deshalb also einen neuen Rechner kaufen, wenn Windows 8 und 10 genauso gut auf einen 5 Jahre alten Gerät läuft.
 
ich glaube ja nicht das sich alle auf diesen mikkrigen müll umstellen.
 
OMG ich hasse diese News. mein Rechner (selbstgebaut) ist erst ein paar Monate alt, und wegen win10 kaufe ich mir keinen Neunen Rechner.
 
@cs1005: Selbstgebaut zählt nicht für die Statistik. Nur Komplettsysteme.
 
@Chris Sedlmair: verstehe nicht warum sie den verkauf schon lange eingestellt haben. Entweder Baut man sich selbst zusammen oder lässt Zusammen bauen, ist Teilweise viel Günstiger. oder man bekommt besseres fürs geld.
 
@cs1005: Eben. Alle Komplettrechner die ich bisher sah, waren irgendwelche umgelabelten Komponenten wo man teilweise nicht mal etwas einfach ersetzen konnte.
 
@cs1005: Nicht jeder kann einen PC selbst zusammenbauen. Ich baue immer selbst oder lasse das dem PC-Schrauber meines vertrauens machen. Je nach laune. Vor allem im mittleren und unteren Preissegment ist man mit Eigenbbau besser dran. Bei den Fertig-PCs von der Stange in der Familie habe ich immer mit irgendwelchen Flaschenhälsen oder Treiberproblemen zu kämpfen. Bei Notebooks und Tablets habe ich gute Erfahrungen bei Lenovo gemacht und schlechte bei MSI und Acer.
 
@Chris Sedlmair: Also ich war selber ein Großer Noob darin. doch mit ein Bisschen Grips und Youtube Anleitung habe ich alles selber hinbekommen. es ist Fast wie lego Spielen. Alles einfach zusammen Stecken wärmeleitpaste drauf Festschrauben Lüfter Anschließen Fertig.
 
Die einen sagen "Trotz", die anderen "Wegen".
 
Meine persönliche Meinung ist ja diesbezüglich eine andere: den "Stillstand" in der Hardwareausstattung haben wir zu einem nicht unbedeutenden Teil den Konsolen zu verdanken.
Es mag bescheuert sein, dass es ausgerechnet Spiele waren, aber die immer hardwarehungrigeren Spiele in der Vorkonsolenzeit haben m.E. zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil die Entwicklung immer leistungsfähigerer Hardware im privaten Bereich enorm beschleunigt und dann auch in den Businessbereich hinein Spuren hinterlassen.
Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo man nach einem Jahr fast einen neuen Rechner brauchte, wollte man aktuelle Spiele überhaupt nutzen können.
Die Konsolen bzw. die Tendenz der Spielehersteller, möglichst viele Titel für die jeweils aktuelle Konsole, welche dann möglichst lange benutzt wird, herauszubringen und damit Profit zu erwirtschaften, hat die Entwicklung von Spielen doch dramatisch entschleunigt. Das kann man gut finden oder auch schlecht, aber dieser Einfluss ist für mich signifikant.
 
@Bengurion: ... sorry - aber wann soll das gewesen sein, als du gefühlt fast jedes Jahr einen neuen Rechner gebraucht hast? Eine neue Grafikkarte ja, aber einen neuen Rechner? ;-))

Doch abgesehen davon, stimme ich dir fraglos zu - die sogenannte "Casualisierung" (was für eine Wortschöpfung) des Spiele-Marktes hat dazu beigetragen hat, dass der Hardware-Hunger von Games eminent stark gesunken ist.

Wobei ich ehrlich gesagt mit einem solchen Wortgebilde ("Casualisierung") nicht viel anfangen kann - genauso wenig wie mit den selbsternannten Hardcore-Jüngern, die sich dafür feiern lassen, dass sie möglichst oft gestorben sind! (wobei man hinzufügen muss, dass es Geißelungen jedweder Art schon immer in unserer Welt gegeben hat)

Aber so funktioniert die Wirtschaft nun mal! Es geht um Umsatz, und wenn man bedenkt, dass es heut zu Tage normal ist, wenn auch der 70-jährige Opa [bin ja selbst auch schon über 60 ;-)))))) und Opa] daddelt, haben die Spiele-Konzerne, aus ihrer eigenen Sicht heraus, wohl alles richtig gemacht ...
 
@Thaquanwyn: es war tatsächlich nicht nur eine neue Grafikkarte, sondern ein neuer Rechner fällig und das - gefühlt - jedes Jahr.
Meinen ersten PC (vorher kannte ich nur den Apple IIe meines Vaters) habe ich mir 1992 angeschafft, einen i386DX mit 40 Mhz Prozessortakt, 4 MB Ram, gigantischer 170 MB Festplatte und Windows 3.1 als Betriebssystem. Internet "gab es noch nicht"- aber ich war einer der ersten im Freundeskreis, der sich ein 2400 Baud-Modem (mit Sendfax-Funktion!^^) angeschafft hatte und BTX nutzte.
Die erste Aufrüstung war fällig, als Windows 95 herauskam. 4 weitere MB Ram wurden eingebaut, so dass ich auf den gigantisch großen Ram vom 8 MB kam (diese 4 MB Ram kosteten damals sagenhafte 300 DM (150 €) - man berechne mal spaßeshalber überschlagsmäßig heutige Ram-Größen mit diesen Kosten: 8000* 40€...^^)
Und es war so, in der Zeit gab es massiv VOBIS- und ESROM-Läden und wenn dort neue Spiele vorgestellt wurden, zum Beispiel 1994 Wing Commander III -Heart of the Tiger, dann liefen diese Spiele zwar auf den neusten Superkisten im Laden, aber kaum auf den Rechnern, die wir zu Hause stehen hatten.

PS: ich bin zwar "erst" 52 Jahre alt, aber in vierzehn Tagen auch Opa (s.G.w.u.w.l.)^^ - und dann eben auch ein daddelnder Opa!
 
Mein Rechner ist 4 Jahre alt. CPU ist noch ausreichend, ich hab nur mal die Graka erneuert. 8 GB Ram reicen auch. Ich kann immer noch alle Spiele flüssig spielen, also wozu neuer Rechner? Früher war ja immer eine massive Leistungssteigerung nach wenigen Jahren, aber inzwischen tut sich kaum noch was. Sparsamer im Verbrauch ja, aber von der Leistung her, kaum eine Steigerung. Dann kauft man sich nur was neues, wenn das alte kaputt ist.
 
Windows ist schuld... nicht etwa Intel, von denen keine Leistungssteigerung kommt, oder die Phantasielosigkeit, mit der die Hersteller alle paar Monate neue Modelle ohne Neuerungen oder Killer-Features raushauen. Früher kauften sich die Technikbegeisterten 2-3 Desktop Rechner für ihr Haus/ihre Wohnung. Heute ist es nur noch einer und dazu ein Notebook/Tablet und ein Phone. Alte Rechner werden günstig gebraucht verkauft oder verschenkt im Freundes- und Bekanntenkreis. Etliche LEute haben noch alte HArdware im Keller, die noch funktioniert. Der Markt ist gesättigt. Die Hersteller sollten sich lieber mal fragen, warum Lenovo ständig am wachsen ist, auch im Desktop-Bereich. IRgendwas machen die wohl richtig im Gegensatz zu den anderen.
 
@Chris Sedlmair: Ja eben. Zur Zeit stagniert einfach die Leistung. Und wo keine großen Sprünge braucht man auch nicht neu kaufen. Egal ob Intel oder AMD. Und die GraKa kann man einzeln tauschen wenn das wichtig wird. Oder Speicher dazustecken. Bloß für ein neues Betriebssystem nen neuen Rechner kaufen ist bescheuert.
 
@cptdark: das grundproblem bei grafikkarten und cpus ist:
wenn man nicht grade hd auflösende spiele machen will, reicht hardware die 4-5 jahre alt ist ;) weil kein normal user den "gewinn (?)" sehen kann.
 
@MtX: jupp, so ist es (oder halt Video/Bildbearbeitung). und der rest muss erst recht erst bei defekt erneuert werden.
 
@MtX: Genau ist das der Grund warum uns die Industrie einreden will, daß man jetzt unbedingt UltraHD Auflösung haben muß, weil FullHD in seiner ach so niedrigen Auflösung ja im Vergleich so schlecht aussieht. Vor allem auf einem riesigen 24-Zöller geht ja nun wirklich kein Weg mehr an 4k vorbei, wenn man sich nicht die Augen ruinieren will...

Na und dafür brauchts halt neue Hardware... big surprise <eg>
 
nuja..die technik variante ist ja auch faktisch ausgereizt... real kommt keine neue technik mehr seit ein paar jahren...alles aufgewärmtes altes oder umbenanntes. cpu, speicher, festplatten, gefikkarten usw...da gibts nix neues...mainboards...nuja uefi ist nur bedingt gut...da es in vielen sachen zu älterer hardwae ehr inkompertible ist...desweiteren stört mich bei uefi...der bootloader...im bios...was für mich ein NO GO ist...auch bei den cpus hat man real keine steigerungen mehr... auch das man nur noch amd chipsätze bekommt ist ehr störend, da ich grundsätzlich probleme mit den chipsätzen habe und nur die gereric treiber in win spü1 benutze...

also das was machbar ist am pc existiert...warum sollen sich also die leute nen neuen kaufen, wenn der 2 3 4 jahre alte sehr gut funktioniert und fehlerfrei läuft?

wegen windows 10? also ich finde win10 ehr schlechter als win7...
wobei bei software die standard qualität sehr nachgelassen hat, da kein programierer mehr ohne ms programier schrott arbeitet (visual studio und co)...und somit eigendlich kein programierer mehr ist...sondern nur ein "skript kiddi".
 
Daß der PC-Markt MAL WIEDER tot ist, ist nichts neues. Aber "TROTZ Windows 10"? Wohl eher WEGEN Windows 10. Windows 8 hat sich unter anderem wegen der Gegner abstoßend häßlicher Oberflächen so miserabel verkauft und M$ hat nichts besseres im Sinn, als den selben Fehler konsequent fortzusetzen. Das Startmenü ist in seiner jetzigen Form eine Zumutung, es werden Dienste zwangsweise gestartet, die kein halbwegs intelligenter Mensch haben will etc. Wie soll also Win10 den PC-Absatz ankurbeln? Warum glaubt man überhaupt, daß jetzt jeder Honk losrennt und sich einen neuen Komplettrechner kauft, nur weil irgendwann mal Windows 10 kommt? Wer den Mist unbedingt haben will, kann den auch auf seinem jetzigen Win7 Rechner installieren, für eine Neuanschaffung gibt es schlicht keinen vernünftigen Grund.

Die derzeitig verfügbare Hardware liefert ausreichend Leistung. Für mich zum Beispiel käme ein Umbau nur für signifikant geringeren Energieverbrauch in Frage, in dieser Richtung wird es aber auf absehbare Zeit nichts wirklich neues geben. Weder eine Steigerung der Taktfrequenz um wahnsinnige 200 MHz noch eine Verringerung der TDP um satte 5 Watt rechtfertigen in meinen Augen eine Investition.

Die Aussicht auf ein optisch minderwertiges OS ändert daran jetzt nicht wirklich viel...
 
@starship: Also schickes Flach hat schon mehr Stil als Glitter-Prinzessin mit Gummiball links unten. An Windows 8 stört mich die inkonsequenz. Noch immer schaut es unter der obersten Lackschicht aus wie Windows 7. Google und apple laufen dem Trend, den MS gesetzt hat hinterher und auch eine rasant wachsende Zahl von Webdesigner. Und das ist gut so. Klare Struktur statt Glitter-Prinzessins Glas-Schuh. Leider hat man die Transparenz nicht völlig rausgenommen aus Windows 8. Hab mir aber dafür ein theme modifiziert. Mir ist sogar der extrem hässliche Papierkorb aus der 10 TP lieber als veraltete Win 7 Icons mit pseudo-3D.
 
@starship: Die ständige Wiederholung macht Deine Argumente auch nicht stärker.
 
@rallef: Und ständig den selben Satz vorgesetzt zu bekommen, ändert sie nicht. So, und was jetzt?

Meine Meinung muß Dir weder gefallen, noch erwarte ich, daß Du sie teilst. Offenbar erwartest Du aber von mir, daß ich mich dem Kachel-Hype anschließe, weil Du und zwölfundfuffzich andere das "Design" todschick finden und unbedingt ein Handy/Tablet GUI auf einem Desktoprechner haben müssen...

Da fällt mir spontan der Vergleich mit den Fliegen ein... aber hey, jeder wie's ihm gefällt ;)
 
Die Prozessoren von Intel sollten mal einen richtigen Leistungsschub machen. Damit könnte man wenigstens die Power-User wie Grafiker und Gamer ansprechen. Für alle anderen Anwender wird der Erwerb eines neuen PCs nicht so interessant sein, weil auch Windows 10 keine bessee Hardware als Windows 7 braucht.
 
Windows10 wird für garnix Sorgen, das Landet wieder auf OEM Fertig PC, der Nutzer macht dann ein Downgrade auf Win7, weil der der noch PC´s nutzt kein Smartphone Kachelcrap OS auf dem PC möchte.

Das gute am PC ist seine Aufrüstbarkeit, wozu sollen die Leute ständig neue PC´s kaufen? Selbst Gamer, wechseln meistens nur die Grafikkarte aus, da Spiele seit Jahren nur mehr GPU Power benötigen, da Spiele immer mehr auf Multicore ausgelegt werden, ist die CPU meistens Nebensächlich.

Ich habe einen AMD X6-1100T (Echter 6 Zyinder, kein Bullicrap) der Packt alles. Selbst Anwendungen nutzen immer öfters die GPU mit. Mal eine neue SSD oder HDD, alle 2 Generationen eine neue Didi Graka und alles bleibt Flott. Das sind die Gründe und daran ändert auch kein Win10, Tablette oder Grapschphone etwas.

Zum Thema Tablette und Grapschphone, will ich sehen wie da einer x264 Encoding macht oder Ordentliche Bildbearbeitung, für so was brauch man einen PC.

mfg
 
@Hagal: Stimme dir in 3 von 4 Absätzen voll zu. Nur im 3. Absatz kann ich nicht konform gehen! AMD X6-1100T ist schon zu seinem Erscheinungsdatum ein Schlusslicht gewesen (meine nicht im P/L-Verhältnis, sondern im Hexacore-Bereich). Selbst der I5-2500K ist dem in der Leistung überlegen gewesen. Habe seit 4 Jahren den I7-980X (auch nen 6-Zylinder) bei 24GB. Beim X264 Encoding rennt dieser deinem AMD ohne mit der Wimper zu zucken davon (Ist auch für Videobearbeitung gebaut worden). Aber war auch ne andere Preislage. Spiele, so zu sehen am 2. Monitor nehmen selbst heut max. 4 Cores von 12 und den Rest muss die Grafikkarte erledigen. Selbst der olle I5-2500K rennt bei Spielen meiner CPU davon, da mehr Leistung per Core. Die GraKa ist halt für Games das A und O und vieleicht noch das Game auf SSD, was die Nachladezeiten verkürzt. Kurzum, es reichen noch Rechner die locker 7-8 Jahre aufm Buckel haben mit aktueller Graka um die neuesten Spiele spielen zu können. Mein Wunsch ist es auch, das AMD mal wieder ein Konkurenzfähigen Prozessor auf den Markt bringen kann um Intel mal wieder die Preisdiktatur zu entziehen.
 
Wenn man noch Herr auf seinem eigenen Rechner sein möchte, kann man ohnehin nur noch Gebrauchtgeräte kaufen. Das heute in allen neuen Rechnern verbaute Trusted Platform Module in der Version 2.0 lässt sich nämlich nicht mehr deaktivieren. Was das im Zusammenhang mit Betriebssystemen wie Windows 8 in Zukunft bedeuten kann, kann man hier nachlesen:

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/trusted-computing-microsoft-windows-8-nsa

https://netzpolitik.org/2015/wir-leaken-deutschland-und-china-gegen-den-rest-der-welt-wundersame-einigkeit-bei-trusted-computing/

Das wird mir in Zukunft viel Geld sparen, da ich einfach bei meiner alten Hardware bleiben und bestenfalls bei Hardwaredefekten gebrauchte alte Systeme bei eBay und Co. kaufen werde. Den Tag an dem ich einen Hersteller bestimmen lasse, was ich mit meinem PC tun darf und was nicht, wird diese Welt nicht sehen.
 
@resilience: vielen Dank für die Links. Sehr interessant und...erschreckend! (für diese Einschätzung braucht es keinen Aluhut!)
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