Breitband-Ausbau: Ländlicher Raum wird immer weiter abgehängt

Obwohl die flächendeckende Versorgung des ländlichen Raumes mit schnellen Internet-Zugängen quasi bei jeder Gelegenheit mit großen Worten bedacht wird, passiert hier viel zu wenig. Der Trend geht eher dahin, dass die Regionen abseits der Städte ... mehr... Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Bildquelle: ur.edu-connect.net Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Netzwerk, Kabel, Telekommunikation ur.edu-connect.net

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Juchu! Ich habe langsamere Internet als der Durchschnittsrumäne...
 
@LoD14: Hier ein aktuelles Ranking über die Glasfaseranschlüsse in Ländern: http://www.ftthconference.eu/documents/Warszawa/Media_UP/GraphsRankingFeb15.zip Ach, wenn Du Deutschland vermisst: Die sind unterhalb...
 
Hab gerade mal gegoogelt... der Urbanisierungsgrad in Deutschland war 2013 74,89%. Sprich nur 25% der Deutschen leben ländlich. Tendenz abnehmend. Das fehlende Interesse am Ausbau in diesen Regionen ist nachvollziehbar.
 
@knirps: Henne-Ei-Problem... die Leute hauen aus den Dörfern ab weil das Internet zu lahm ist ;)
 
@Dr. Alcome: Nene, die Urbanisierung hat begonnen weit bevor das Internet so interessant für jeden wurde.
 
@knirps: Wird aber nicht gerade verlangsamt deswegen ;)
 
@wertzuiop123: Das ist richtig. Aber nicht alleiniger Faktor.
 
@knirps: Schon klar, war ja auch nicht so ganz ernst gemeint :)
 
@Dr. Alcome: Bei dem Thema werden viele schnell emotional. Da ist das mit dem ernst und nicht ernst schwierig ^^
 
@Dr. Alcome: Naja ich glaube nicht, dass das Internet dafür der einzige Grund ist. Mangelndes ÖPNV-Angebot, schlechte Versorgung mit Ärzten, Wenig Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten dürften ihr übriges tun
 
@Irgendware: Nicht zu laut, sonst kommt am Ende noch irgendwer darauf, dass es vollkommen normal ist, dass die Infrastruktur in Städten IMMER besser ausgebaut ist als auf dem Land ;)
 
@Irgendware: Ich glaube eher nicht, dass jemand sein Haus auf dem Land verkauft, weil ihm sein Internetanschluss zu langsam ist und eine schlechte Versorgung mit Ärzten erhöht eher die Gesundheit der Bevölkerung. Schon der Kabarettist Volker Pispers bemerkte vor geraumer Zeit bei einem Zug durch die Statistiken, dass Ärzte sich scheinbar ihren eigenen Bedarf schaffen. ;-)

Weniger Freizeitangebote gibt es auf dem Land nun auch nicht, ausser vielleicht für die Opernhaus-, Museen-, Ausstellungs-, Disko- und Szenekneipen-Klientel. Ansonsten ziehe ich Fahrradfahren durch Feld und Wald einem miefigen Fitnessstudio in der Stadt vor und ich glaube auch nicht, dass ich in der Stadt mal eben mit den Kindern im Garten Bogenschiessen gehen könnte ohne das beim ersten Pfeil der beim Nachbarn im Garten landet das Geschrei gross wäre. In Mietshäusern in der Stadt hat man mit Kindern nur Theater bei Freizeitaktivitäten. Deshalb hängen die Kinder von Bekannten von mir in deren Stadtwohnung auch fast nur vor Computer, TV und Konsole. Da stören sie im Haus wenigstens keinen und ruinieren draussen beim Ballspielen auch nicht das Blumenbeet im Ziergarten vor dem Haus. Freizeitaktivitäten in der Stadt sind mehr als spärlich, wenn man nicht auf sich über andere Leute den Mund zerreissen, anderen Leuten das Leben schwer machen, sich sinnlos betrinken und dem anderen Geschlecht nachsteigen steht.

Die Einkaufsmöglichkeiten auf dem Land sind dank Internet und Paketdienst inzwischen nicht viel schlechter als in der Stadt und zum Einkaufen im Internet braucht man keine 50Mbit/s-Leitung. Da reicht auch meine 2Mbit/s-Anbindung locker aus.

Ich möchte jedenfalls nie wieder in der Stadt wohnen müssen.
 
@Dr. Alcome: Wohne in nem Kuhkaff und hab 300Mbit. Kann nicht klagen.
 
@Dr. Alcome: Also eh ich mein Haus aufgäbe, würde ich eher zu Sky-DSL greifen, statt zu jammern.
 
@knirps: Leider kriegen andere Länder das hin. Beispiel Finnland.
 
@Nunk-Junge: Vergleiche dochmal Deutschland mit einem Land dessen Bevölkerung und Größe in einem ähnlichen Zusammenhang stehen... Frankreich, Spanien, Polen. Da sieht es ähnlich aus wie bei uns. Sogar die USA stehen ziemlich schlecht da.
Finland hat gerade einmal 5 Millionen Einwohner. Auch konnte ich keine Indizien finden das es in Finland besser ist. Ich sehe das in Finland ca. 85% der Menschen urbanisiert wohnen, also mehr als bei uns. Das drückt natürlich auch die Statistik nach oben, weil weniger Menschen auf dem Land wohnen.
 
@knirps: Leider, leider - wenn ich vergleiche, dann steht Deutschland sehr schlecht da. Deutschland setzt auf das technologisch veraltete DSL/VDSL und quetscht da das Beste raus. Damit liegt es dann von der Bandbreite im Mittelfeld. Andere Länder setzen auf FTTH/FTTB und sind von der Technologie für die Zukunft gerüstet. Da ist Deutschland völlig abgeschlagen. Glasfaser ermöglicht Geschwindigkeiten von 1 Gigabit/s und mehr - symmetrisch. Das wird in mehreren Ländern auch schon angeboten (auch wenn es noch die Ausnahme ist). Deutschland investiert in vectoring und damit langfristig in die Rückständigkeit. Ein Gutachten des Wirtschaftsministeriums listet Deutschland auf dem letzten Platz in Europa. Die Industrieunternehmen in Deutschland haben die Netze schon als Standortnachteil aufgeführt. Finnland bietet in ländlichen (!) Gegenden bis 150 MBit/s symmetrisch an. Selbst wirtschaftschwache Länder wie Russland (mehr Einwohner und viel mehr Fläche) haben schon einen großen Teil der Häuser mit Glasfaser angeschlossen. Was wir in Deutschland haben ist kein Jammern auf hohem Niveau mehr.
 
@Nunk-Junge: Andere Länder schauen auch nicht auf ein so altes Netz wie Deutschland. Deutschland gehört zu den Ländern die das beste Kupfernetz weltweit haben. Kein Land ist vergleichsweise so gut versorgt wie DE. Andere Länder haben deutlich später angefangen ihre Telekommunikationsnetze auszubauen. Da kamen natürlich auch neuere Standards in Frage.
Man muss immer objektiv bleiben bei dem Thema. Was haben wir, was haben andere, wann haben wir begonnen, wann die anderen. Welche geologischen Vor- und Nachteile bestimmen eine Entscheidung?

"Finnland bietet in ländlichen (!) Gegenden bis 150 MBit/s symmetrisch an."

Bietet Deutschland auch. Halt nur nicht in allen. Auch in Finnland wird man sich nach den wirtschaftlichen Gepflogenheiten der Ökonomie unterwerfen. Ich habe meine ganz großen Zweifel das man in Finnland Gegenden ausbaut, dessen Zukunft ungewiss ist und dessen Abnehmer in keinster Weise in der Lage wären den Ausbau auch nur in sofern zu kompensieren, das es sich zumindest für eine Quersubventionierung lohnt.

Auch ist "Breitband" ein nicht fest definierter Begriff. Definitionen gibt es zwischen 1-4mbit. Eine gute Breitbandversorgung heißt also bei weitem nicht, das in Finnland 96% einen mehreren hundert-bitrigen Anschluss haben.

Des weiteren hat Finnland mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,1mbit nur einen Vorteil in der Nachkommastelle zu uns.
 
@knirps: Deutschland bietet irgendwo 150 MBit/s symmetrisch an??? Wo? 150 oder auch 200 MBit/s down, gibt es häufiger, aber Upstream? Kenn ich bisher nicht.
 
@Nunk-Junge: Ich sehe den Zusammenhang der von dir genannten Geschwindigkeit nicht mit der Durchschnittsversorgung in Finnland die, ich wiederhole, bei 7,1 mbit liegt.
Sehr weit weg der von dir genannten Geschwindigkeiten.
Auch Interessant sind die Preise in Finnland, die mal grob gesagt doppelt so hoch sind wie unsere:
http://www.telia.se/privat/bredband/abonnemang-kontantkort/produkt/telia-bredband-via-fiber

100 Kronen entsprechen so ca. 17€.

Bist du bereit den doppelten Preis zu zahlen für einen Ausbau?
 
@knirps: Aus den aktuellen Case Studies des FTTH Council: Suupohja Bringing Fibre to Rural Finland, Price per package: Some examples: 50 Mbit/s symmetrical Internet: € 12.20 /month, 150 Mbit/s symmetrical Internet: € 22.10 /month.
Zweites Beispiel daraus: Ostrobothnia is leading Finland’s rural Fibre: The big difference in comparison to ADSL is that anyone can buy an 100 Mb/s Internet connection for about EUR 22 a month.
 
@Nunk-Junge: Ich kann in Deutschland auch 100 mbit zu diesen Preisen bekommen. Das bedeutet aber noch lange nicht, wie in die von dir angesprochenen Ländern, das dies auch überall der Fall ist.
 
@knirps: Ich bekomme hier nirgends 150 MBit symmetrisch zu 22 Euro.
 
@Nunk-Junge: Was meinst du mit symmetrisch?
 
@knirps: Symmetrisch heißt Download und Upload sind gleich. Hier in D hast Du in der Regel asymmetrische Verbindungen, z.B. DSL mit 16/2 - 16 MBit/s Download / 2 Mbit/s Upload (bis zu versteht sich). 150 MBit/s symmetrisch heißt dann eben 150 MBit/s Download und 150 MBit/s Upload. Klingt gigantisch für deutsche Verhältnisse, ist aber international insbesondere in urbanen Regionen nicht so ungewöhnlich. Zürich bietet Privatkunden 300 MBit/s symmetrisch und 1 GBit/s für Geschäftskunden. Ebenso gibt es Anbieter in mehreren anderen Ländern die 1 GBit/s symmetrisch anbieten. Aber natürlich sind auch dort nicht alle Gegenden gleich gut angebunden, ländliche Gegenden sind auch da schlechter angebunden. Aber man investiert in den meisten Ländern viel in eine gute Infrastruktur, nur in Deutschland nicht. Nach Einschätzung des FTTH Council ist Deutschland bei der Glasfaserverkabelung 10 Jahre hinter den führenden europäischen Ländern hinterher, Tendenz leider noch schlechter werdend.
 
@Nunk-Junge: Ich komme jetzt einfach mal zu dem Schluss das wir letztendlich zu keinem gemeinsamen Nenner kommen. Wir bewerten die Sache von unterschiedlichen Seiten. Ich tue das ökonomisch und du... auf deine Weise.
 
@knirps: Wir bewerten das vielleicht anders. Letzten Monat fand die FTTH Conference statt und eine der Keynote Speaker war die Präsidentin des FTTH Council. In ihrer Rede ist sie auch speziell auf Deutschland eingegangen und hat eine Untersuchung der Columbia Universität zitiert. Eine verbesserte Glasfaservernetzung würde ein jährliches Wachstum von 0.6 % des BIP für die nächsten 10 Jahre und eine halbe Millionen Arbeitsplätze bringen. Ähnlich hat sich schon vor einiger Zeit die deutsche Industrie geäußert. Ökonomisch wäre also ein Netzausbau dringend notwendig.
 
@Nunk-Junge: Das die Präsidentin des FTTH sich das natürlich so auslegt, wie sie das braucht und das die 0,6% mehr BIP besonders in dieser Industrie zu verbuchen wäre, wäre keine Überraschung.
Eine Förderung des Ausbaus in Gebieten die weder kurz- und schon gar nicht langfristig sicher sind, da Abwanderung (aus vielen Gründen) attraktiver ist, halte ich dennoch nicht für sinnvoll.
 
@knirps: Wenn der Urbanisierungsgrad in Deutschland so hoch ist, und die Schere zwischen Landinternet und Stadtinternet immer weiter aufklafft, dann stellt sich mir folgende Frage: Am Land das Netz wird nicht schneller und nicht langsamer. Aber 3/4 der Anschlüsse (also die städtischen Anschlüsse) werden schneller. Dann ist es verdammt traurig, dass wir hinter Ländern wie Lettland, Schweden, Rumänien und Tschechien liegen. Denn dann taugt nämlich auch das Internet in den urbanisierten Regionen nichts. Wenn nur das Landinternet lahm wäre und der Rest top, sollten wir deutlich weiter vorne in der Statistik sein. Zumal ich mal ins grüne behaupte, die Rumänen, Tschechen, Schweden und Letten sind weniger urbanisiert als wird. Mit anderen Worten: es fehlt überall das Interesse, vernünftiges Netz anzubieten, solange der Kunde zahlt.
 
@LoD14: Gemessen wird beim Vergleich halt nur die Durchschnittsgeschwindigkeit und daraus wird dann meist geurteilt.
In Deutschland sind die mit Breitband versorgt, die mit mehr als 2 mbit versorgt sind.
In Österreich und Südkorea sogar nur 1mbit. In den USA 4 mbit.
Solange wir uns nur auf pauschale Werte reduzieren und nicht konkret nachvollziehen können wir gut der Ausbau wirklich ist, führt die Debatte zu nichts.
Ich sage nur wiederholt, das andere Länder auch andere Bedingungen haben. Um die Bedingungen in Deutschland zu ändern, bedarf es auch in erster Linie eines Umdenkens der Kunden selber. Denn mehr zahlen möchte hier niemand. Das aber gerade in den Vorzeigeländern das Internet deutlich teurer als bei uns ist, wird gerne mal verschwiegen.
In den Vorzeigeländern Schweden und Schweiz zum Beispiel. In Schweden sind die preise cs. 30% höher. In der Schweiz um ein vielfaches mehr. Eine 50mbit Leitung bei der Swisscom? Kein Problem. 92.56,-€ wärens dann bitte (Ich habs umgerechnet).
Naaa, würdest das bezahlen wollen?
 
Ländlicher Raum immer mehr abgehängt? Kommt darauf an. Geht es um die "Großen", also allen voran die Telekom, tut sich tatsächlich immer weniger, und wenn, dann tut ohnehin nur die Telekom was (von den "Großen").

Dafür haben aber mittlerweile immer mehr regionale Anbieter mit dezentralen Lösungen den ländlichen Raum "entdeckt", so wie an meinem Wohnort. Telekom: Ende Gelände bei 16 Mbit/s im Downstream (von denen ca. 12 Mbit/s überhaupt nur ankommen).

Dafür legt ein lokaler Anbieter im Ortsgebiet seit 2013 FTTH, ich kriege in wenigen Monaten FTTH mit 100 Mbit/s im Downstream und 20 Mbit/s im Upstream. Ist zwar auch "bis zu", die Bandbreite ist also nicht garantiert, doch nach Aussagen von Teilnehmern in Nachbargemeinden, die das gleiche System schon erhalten haben, mangelt es angeblich nie an Geschwindigkeit, auch nicht an den Abendstunden oder am Wochenende (wie es z. B. häufig bei Kabel Deutschland der Fall ist).

Wenn die "Großen" meinen, das Umland lohnt sich nicht, sich dafür aber "kleine" Anbieter mit technisch aktuellen Lösungen etablieren können (z. B. FTTH, und nicht noch jedes letzte Bit aus'm Kupfer kitzeln wollen, wie es die Telekom macht), dann ist das doch eine gute Sache, finde ich.
 
@departure: vor allem wirst Du Dich darauf verlassen können, dass "plötzlich" auch die Telekom in Deinem Ort einen Breitbandanschluss von 100 Mbit anbieten wird...
 
@departure: Wenn jetzt schon 16Mbit vorhanden sind dann wohnst Du eh in einer bevorzugten Gegend. Wenn Du mit ländlich nicht gerade eine 10tsd-Einwohner Stadt meinst.
Ländlich ist halt Pampa, und da gibt es NIRGENDS DSL, nicht mal light.
Mein Schwager hat light (unter ein MBit) und das ist ein Dorf mit 300 Einwohnern.
Bei mir, drei Kilo weiter, sind es 5000 Einwohner und wir haben Glasfaser (1&1) mit 50MBite, die Telekom bietet 16tsd.
 
Vielleicht wäre es sinnvoller, über einen subventionierten ungedrosselten LTE-Zugang für den ländlichen Raum nachzudenken, anstatt für jeweils wenige Nutzer hunderttausende Löcher zu buddeln.
 
@Bengurion: Funk sollte immer nur als Notlösung dienen. Wir haben hier in der Gegend einige Orte mit LTE versorgt und die Funkmasten sind zum Abend hin hoffnungslos überbucht - die Bandbreiten sinken in den Keller. Ausserdem gibt es nur Volumentarife. Eine Kabelverbindung ist durch nichts zu ersetzen.
 
@Bengurion: Und wer soll den subventionieren? Der Steuerzahler? Nein Danke.
 
@iPeople: ja, was glaubst Du denn, wer den Breitbandausbau der Telekom (per Zuschüsse) und die ganze sinnlose Buddelei bezahlt? Kopf->Tisch
 
@Bengurion: Du solltest weniger den Kopf aufn Tisch kloppen, offenbar bekommt Dir das nicht. Denn was Du gerade beschrieben hast, sind Gelder, die im Rahmen von konkreten Aufträgen seitens einer Kommune an die Telekom fließen. Das ist etwas anderes, als eine Subvention.
 
@iPeople: seitens der Kommune...ja, zu 20%. 80% der Zuschüsse von kommunaler Seite sind Landes, Bundes- und EU-Mittel. Jetzt rate mal, wer diese Mittel aufbringt...

PS: Dass Du Dir nicht zu blöd bist, Kopf -> Tisch in eine persönliche Beleidigung umzumünzen, sagt über Dich weit mehr aus als über mich!
 
@Bengurion: JA, und das nennt sich nicht "Subvention" sondern Bezahlung für die Erfüllung des Auftrages. Dem geht nämlich ein Vertrag voraus, in welchem diese Ausbauleistung an dieser Stelle vereinbart ist. Was Du erwartest, ist der auftragslose Ausbau mit pauschaler Subvention. Kannst oder willst Du den Unterschied nicht verstehen?

PS: Dein "Kopf->Tisch" ansich ist eine Beleidigung, oder bist Du Dir der Bedeutung dessen gar nicht bewusst? Damit stempelst Du nämlich Deinen Gesprächspartner als "minder" ab und stellst Deine Überlegenheit hervor. Du kennst das mit dem Wald und dem reinrufen?
 
@iPeople: Bezahlung für den Auftrag? Ach, das errichtete Breitbandnetz gehört dann der Kommune? DAS ist ja interessant! Und die Telekom bezahlt dann für dessen Nutzung? Uiuiui, das wird ja immer besser.

PS: Kein Kommentar, außer: Arm, was Du hier abziehst!
 
@Bengurion: Nein. Die Kommune beauftragt die Versorgung mit Breitbandinternet und bezahlt für den Ausbau. Das ist das Selbe, wie das Bestellen einer Leistung bei der DB Regio (Bestellerentgeld für SPNV). Oder Du vergleichst es mit dem Ausbau von Abwasser, auch da zahlt die Kommune bzw der Anwohner. Die Rohre gehören dem trotzdem nicht.

Und wieder ne Beleidungung.
 
@iPeople: "Die Kommune beauftragt...und bezahlt". Wer ist die Kommune? Wer kommt für diese 20% der Kosten auf, welche die jeweilige Kommune an die Telekom überweist? Wer kommt für die 80% der anteiligen Kosten aus Landes-, Bundes- (Frequenzversteigerung) und EU-Mitteln auf.
Könnte es - ich formuliere es jetzt für Dich mal ganz vorsichtig - sein, dass letztlich hinter all diesen Zuschüssen, Versorgungsverträgen etc. der Steuerzahler steht?
Was wäre nun, mal abgesehen von den technischen Unterschieden (den Vor- UND Nachteilen!) der Unterschied zwischen einer subventionierten ungedrosselten LTE-Nutzung im ländlichen Raum und dem mit öffentlichen Mitteln, die der Steuerzahler erwirtschaftet, geförderten Ausbau des Breitbandnetzes?
 
@Bengurion:
- Subvention: "Hier haste Geld, mache irgendwas"
- Zahlung für Vertragserledigung: "mache mir Breitband in Dorf X und Du erhältst 2 Euro".

Das ist der Unterschied. In beiden Fällen zahlt der Steuerzahler, richtig. Aber in Fall "Subvention" zahlt der Steuerzahler blanko, in Fall 2 zahlt der Steuerzahler für eine klar definierte Leistung. Und darum ging es mir, ich als Steuerzahler lehne unklar deklarierte Subventionen ab. Das Verteilen von Subventionen im Gießkannenprinzip bringt nur eins: Verschwendung von Steuergeldern.
 
Oh man Deutschland ist nicht mal in den Top10. Ist Deutschland denn wenigstens in den Top100?
 
@happy_dogshit: Wir sind auf Platz 89 knapp von Nigeria. /*Sarkasmus off
 
@Vietz: Ist gar nicht mal so unrealistisch.
 
Frage fürs Verständnis: wird in der Studie mal genau erklärt, was hier als "Ballungszentrum", "städtischer Raum" und "ländlicher Raum" definiert wird? Denn wenn nicht, ist die ganze Studie fürn Arsch
 
großes Dorf in zentraler Lage - 20.000 Einwohner - Neubaugebiet - 4MBit....muss man mehr sagen?
 
@The Sidewinder: Problem ist meist die Entfernung zur Vermittlungsstelle. Davon gibt es in "kleineren" Orten oft nur eine, und wenn die nicht gerade Zentral liegt, dann hat man schnell seine 6-7 Kilometer Entfernung und es sieht schlecht aus.
 
@cvzone: Habe demnächst Termin mit Bürgermeister und Landrat. Mal sehen was bei raus kommt. LTE gibt es auch nur 1,2 MBit, also auch keine Lösung, zumal ich beruflich/HomeOffice einfach auch viel Traffic habe.
 
@The Sidewinder: LTE mit 1,2Bit/s ???

das ist doch UMTS mit HS(D/U)PA ... das hab ich zum Glück in meiner Handyflat nahezu überall. nur auf der Autobahn ist viel Edge und GPRS! aber dort werden die wohl kaum ausbauen, da wohnt ja keiner!
 
@The Sidewinder: Du hast Dein Homeoffice in eine gegend gelegt, welches nicht die erforderliche Infrastruktur hat?

Der Bürgermeister und Landrat haben genau welche Handhabe beim Ausbau? Außer den Anschluss des Dorfes zu bestellen und zu bezahlen, was dann wohl zu Lasten der Staatskasse geht. Wenn Ihr das so stemmen wollt, gute Idee. Lass uns wissen, was bei rausgekommen ist.
 
@The Sidewinder: Am Rand einer Stadt mit 50.000 Einwohnern, 2Mbit...muss man mehr sagen?
 
@The Sidewinder: Am Rand eines Dorfes mit 3500 Einwohnern, 50 Mbit VDSL von der Telekom...muss man mehr sagen?
 
Weil sich die Telekom Jahrzehnte auf dem Kupferkabel der Post ausgeruht hat und Geld eingestrichen ohne angemessene Investitionen. Nur ist der Investitionsstau so groß, dass es Niemand mehr stemmen kann.
 
@cvzone: Weil die telekom gezwungen wurde, die Leitungen fürn Appel und nen Ei zu vermieten. Wenn ich gezwungen wäre, mein Haus zu vermieten, würde ich auch nicht in Parkett-Fußböden investieren.
 
gibts doch jetzt telekom hybrid, das is für die landwohner doch ne gute alternative.
 
@mTw|krafti: Fürn Arschl. Familie mit 4 Leuten, da kommste schnell an die 10 bzw 30GB! 30GB, lächerlich! Wenn Kurt mal nen Spiel runderlädt hat er die schon! LTE ist kein Ersatz für Kabelgebundenes!
 
@LivingLegend: da gibt es kein datenvolumen is ne komplett flat! bitte richtig lesen, habs bei mir jetzt auch bestellt 100mbit.

hier mal nen artikel dazu: http://www.teltarif.de/deutsche-telekom-hybrid-dsl-lte-angebot-start/news/57841.html
 
@mTw|krafti: Ja, aber das ist was anderes als das was hier angeboten wird. Hier kannste das garnicht bestellen. Hier gibts als DSL auch nur 384!
 
@LivingLegend: hast du mal den test gemacht? also bei meinem onkel ging es auch der hat auch nur die 384.

http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewDSLQuickCheck-Start?popup=false
 
@LivingLegend: Das ist das ganz große Problem an den Hybrid-Tarifen. Die kannst Du nämlich nur dann buchen, wenn bei Dir von der Bandbreite her IP-Telefonie möglich ist. Ich glaube, bei Annex B sind das 2 oder 3 Mbit, mit Annex J funktioniert es immer, egal welche Bandbreite am Anschluss anliegt.
 
von wegen, nur die ländlichen Regionen werden abgehängt. bei uns in einer Landeshauptstadt ist alles, was "Südwest" heißt mit satten bis zu 2MBit/s unterwegs. Die Distanz zur Stadtmitte beträgt weniger als 2,5km und bis zum Fernsehsender und deren riesiger Parabolschüssel sind es weniger als 750m!!!

mit den 2MBit/s macht surfen zu zweit schon kaum noch Sinn, geschweige denn Spaß. eine Website mit heutzutage schnell mal 5 MByte braucht bei der Leitung und ohne Konkurrenz auf dem Draht rund 20..25 Sekunden --- MINIMUM!
Will eine zweite Person auch was aus dem Internet, so können daraus ganz schnell zwei- bis dreimal soviel Zeit werden.
 
@MahatmaPech: Mainz?
 
@LivingLegend: nein, aber es tröstet mich nicht unbedingt, wenn ich lese, daß auch andere "ländliche Gegenden" wie Mainz dazuzählen! das läßt mich dann doch eher ein wenig wütend werden, daß man bei uns laut Aussage der Magenta-Hotline ja ohne Probleme via Hybrid mit LTE mit 100MBit/s surfen könnte. aber darauf haben hier die Leute keine Lust. man möchte lieber ein "dedicated Media" haben, als dann abends via Shared LTE wieder mit allen herumzulahmen, weil die Funkzellen oder deren Backbone nicht ausgebaut genug sind.

etwa einen Kilometer die Straße rauf, hat man eine Neubausiedlung genau neben die Messe geplant und ist sogar schon sehr weit im Baufortschritt. auf deren Frage nach schnellem Internet haben wir auf ein Lagerfeuer und Rauchzeichen verwiesen. funktioniert wie LTE und ist ein shared Media.
 
@MahatmaPech: In unserem Ort haben se 4 Jahre versucht nen paar Unternehmen anzusiedeln. Hat auch geklappt, nur sind die alle schon wieder weg weil der von der Politik versprochene Ausbau der Leitungen nicht stattgefunden hat. Die müsste man am nächste Baum, ach lassen wir das.
 
Und täglich grüßt das Murmeltier...
Es ist schon schwach, dass vermeintliche Luftfrachtdrehkreuz Europas (DHL HUB Leipzig) allenfalls lukrativ sein kann für DHL selbst, nicht aber für die umliegenden ländlichen Gemeinden.
Gerade dieser "Ballungsraum" für Gewerbe sollte doch bei Anbietern wie Telekom und Co. ein gewisses Augenmerk erhalten, wenn man bedenkt, dass dieser Wirtschaftsstandort stetig am Wachsen ist.
In dieser Region zu wohnen ist aber alles andere als schön, wenn es dabei um Breitband-Internet geht.
Zwar ist hier inzwischen auch die "Breitband-Offensive" der Bundesregierung angekommen. Doch wie diese abläuft, ist lächerlich. Da werden Ausschreibungen gemacht, die Großen Anbieter in ihren Hauptzentralen angefragt und dann wundert man sich, dass das Unternehmen mit dem großen magentafarbenen "T" satte 9 Mio. € für den Ausbau verlangt.
Hätte man da mal an einem lokalen Standort gefragt, hätte man vielleicht gemerkt, dass es doch billiger geht.
Stattdessen erhält den Zuschlag ein regionaler Anbieter, der gar nicht in der Lage ist, den Ausbau für unsere Gemeinde zu stemmen.
Laut Planungsverfahren, sollte das ganze Projekt bereits seit Oktober 2014 realisiert sein.
Bisher steht noch nicht ein einziger Mast (da Richtfunk). Stattdessen wollte sich der Investor bereits aus dem Vertrag zurückziehen. Was bleibt?
Eine verspätete Breitbandversorgung zu völlig marktfremden Konditionen.
Und dass laut Bundesregierung bereits ein Downstream ab 2 MBit/s als Breitband-Internet bezeichnet wird, ist lächerlich.
Wo liegt das Problem konkret?
Derzeit ist der nächste Versorgungspunkt ca. 4,5 km entfernt. Da hängt unsere ganze Gemeinde dran. Lustigerweise ist effektiv der nächste Netzknoten gerade mal 1 - 2 km entfernt. Dieser liegt aber in einem anderen Bundesland. Somit ist dieser für unseren Ort bis auf Weiteres für uns nicht zugänglich. Hinzu kommt noch, dass das Tochter-Kommunikationsunternehmen eines lokalen Energieversorgers erst vor ca. 2 Jahren Hochgeschwindigkeits-Glasfaser an unserer Ortschaft vorbei gelegt hat. Man hätte lediglich nen Abzweig legen müssen. Jedoch weigerte sich das Unternehmen uns anzuschließen. Warum auch immer.
Da kommt man sich als Bewohner auf dem Land schon sichtlich verarscht vor.
 
Wir haben hier im Dorf am Rande der Pampa auf der Westbank kurz vor Holland überall VDSL 25-50MBit/s, von der Telekom. Die Gemeinde hat da was dazugesponsort, schon war ein flächendeckender Ausbau möglich. Wenn die Lokalpolitik pennt, wird das halt nix...
 
@Powermike: Joa wer viel will muss eben auch mal ein bisschen Initiative zeigen. Aber so sind die Deutschen, lieber auf "die da oben" schimpfen statt was zu ändern.
 
Hmm, bei Dark-Thread muss es grade sehr langsam sein. Noch kein Post wie lahm sein Internetz ist ^^
 
"Trend" ist gut, es war noch nie anders...aber natürlich nachvollziehbar...Ausbau kostet viel Geld...
 
In welcher Form gerate ich ins "Hintertreffen" oder werde von irgendwem "abgehängt" nur weil ich keine 50Mbit/s im Downstream, sondern, wenn mir meine 2Mbit/s-Leitung zu langsam würde, bestenfalls 16Mbit/s hätte? Ich wüsste kein Bildungsangebot im Netz, dass ich damit nicht wahrnehmen könnte, ich kann mich damit problemlos und schnell im Internet informieren, habe schon 30GB+-Linux-Distributionen damit heruntergeladen, kann im Netz einkaufen, gelegentlich auch mal bei YouTube ein Video ansehen und sogar Videotelefonie in 720p und online 3D-Shooter-Spielen funktioniert parallel. Auch mit mehreren Personen in meinem Haus gleichzeitig, wenn es sein muss. Selbst der Upload reicht für meinen kleinen privaten Webserver aus, so dass ich bei Bedarf von überall im Internet auf die Dokumente und Listen auf meinem Webserver zugreifen oder Freunden darüber Dateien bereitstellen kann.

Für einen Bauern hier aus der Gegend habe ich vor wenigen Jahren eine Webseite aufgesetzt, über die der seine Erzeugnisse verkauft und der betreibt die mit einer 16Mbit/s-Leitung bis heute von seinem eigenen Server in seinem Haus aus, obwohl ursprünglich auch einmal angedacht war, sie auf den Server eines professionellen Webhosters zu transferieren. Scheint aber nicht nötig zu sein.

Angesichts der Tatsache, dass ich meine 2Mbit/s-Leitung noch auf eine 16Mbit/s-Leitung upgraden könnte wenn ich wollte, sehe ich mit meinem 3-Personen-Haushalt für die nächsten 20 Jahre keine Probleme mit der Bandbreite.

Wieso sollte ich also "ins Hintertreffen geraten" oder von irgendwem "abgehängt" werden?

Die Leute, die heute schon den ganzen Tag wo sie gehen und stehen irgendwelche Videos, Kinofilme und Serien von Streaming-Anbietern gucken und deshalb nach immer mehr Bandbreite schreien, sollten besser aufpassen, dass sie geistig nicht von denen abgehängt werden, die das Internet in seiner eigentlichen Funktion als Informations- und Bildungsmedium verwenden.

In der Praxis laden bei mir Webseiten oft sogar schneller als bei Freunden und Bekannten mit einer 100Mbit/s-Leitung, weil die z.B. keinen Script- und AdBlocker verwenden und es so oft ewig und drei Tage dauert, bis deren Browser endlich alle Ads und Banner von den verschiedenen Webservern zusammensortiert und unter Geruckel in die Seite gerendert hat. Oft haben meine Bekannten z. B. auch Werbevideos vor YouTube-Videos, die ich bei mir noch nie gesehen habe. Bei mir startet direkt das gewünschte Video, was mir viel Zeit spart.

Seiten mit wirklich vielen Bildern/Thumbnails dauern bei mir natürlich Sekundenbruchteile bis wenige Sekunden länger beim Laden. Allerdings spare ich durch meinen ohne Maus bedienbaren Browser bei der Bedienung so viel Zeit, dass ich z. B. bei Recherchen am Ende immer noch mehr in derselben Zeit schaffe als jemand mit einer 100Mbit/s-Leitung, der bei Recherchen ständig zwischen Maus und Tastatur hin und herwechseln muss um durch Tabs zu blättern, die Suchmaschine seiner Wahl aufzurufen und Suchbegriffe einzugeben bzw. zu editieren.

Wenn die Leute, die sich gerne und ausgiebig über einen ihnen zu langsamen Seitenaufbau (vgl. zu langsamen Boot, Programmstart etc.) beschweren, wirklich Zeit sparen und nicht nur bei Leuten mit einem langsameren Internetanschluss herummeckern wollten, sollten sie zuerst einmal im 10-Finger-System schreiben und an Windows-Systemmenüs schnell über die Kommandozeile herankommen lernen.
Ich kriege nämlich jedes Mal graue Haare, wenn sich mal wieder jemand in meinem Bekanntenkreis den vollausgestatteten, überlichtschnellen Super-Duper-Gamingrechner gekauft hat, der es mindestens sein musste, weil alles andere ja für ihn viel zu langsam gewesen wäre, er mich dazu "einläd" den einzurichten, dann aber die Einstellungen, die ich ihm ansagen soll, selber eingeben möchte und dazu im 2-Finger-Suchsystem tippt und mit der Maus, stundenlang und manchmal noch mit Verirrungen auf dem Weg, Pfaden wie /Start/Systemsteuerung/Netzwer- und Internet/Netzwerkverbindungen/LAN-Verbindung/Eigenschaften/Kartenreiter Netzwerk/Internetprotokoll Version 4/Eigenschaften/Allgemein (die Angaben, wohin man klicken muss um die nötigen Einstellungen mit Maus und Tastatur vorzunehmen spare ich mir mal, sonst wird der Kommentar noch 20 Zeilen länger) folgt, bloss um eine statische IP einzustellen.
Da kriege ich dann Zustände, denn das ist selbst auf der Windows-Kommandozeile in einem Bruchteil der Zeit erledigt, die das grafische Gehampel braucht.

Ganz toll ist es auch, wenn mir jemand auf einem Treffen/einer Feier bei sich "mal eben" etwas im Internet zeigen möchte und sich dann schon eine halbe Stunde durch die eigenen Lesezeichen klickt, um den Eintrag wiederzufinden oder quälend langsam irgendwelche Suchbegriffe im 2-Finger-Suchsystem in Google eintippt um die Seite wiederzufinden. Das Ganze dann am besten noch auf einem dicken und trotzdem noch übertakteten Core i7 und an einem 100Mbit/s-Internetzugang. Selber langsam wie eine Schnecke sein, aber bei der Technik nur die höchsten Ansprüche an die Performance stellen, das sind genau die richtigen Leute.

Wer also derart viel Zeit über hat, dass er es sich leisten kann kein 10-Finger-Touch-Typing zu beherrschen und in umständlich und zeitraubend zu bedienenden grafischen Oberflächen à la Windows und MS Office zu arbeiten, den lache ich innerlich aus, wenn er sich dann bei mir künstlich über eine etwas langsamer ladende Webseite mit vielen Bildern beschwert um zu unterstreichen, dass er ja schon eine 100Mbit/s-Leitung zu Hause hat, mit der das alles "viel schneller" geht. Denn der vergeudet spielend viel mehr Zeit durch die ihm fehlenden Fähigkeiten effizient mit seinem System zu kommunizieren, als ich, wenn ich den ganzen Tag nur solche bilderüberladenen Webseiten öffnen würde.

Fazit: Die meisten Leute sollten erst einmal prüfen, welche Fähigkeiten bei ihnen selbst fehlen um das Arbeiten am PC effektiver zu machen. Da ist bei einem großen Teil der Internetnutzer viel mehr zu optimieren und viel mehr Zeit einzusparen als mit einem performanteren System oder einer schnelleren Internetverbindung. Das ist wie bei jenen Fahrradfahrern, die 1000EUR mehr ausgeben um das Fahrrad mit edlen Leichtbauteilen 3kg leichter zu machen, während sie selbst mindestens 10kg Übergewicht haben.

Seit ich das erste Mal 1Mbit/s im Downstream hatte, bin ich eigentlich mit der Aufbaugeschwindigkeit der Internetseiten zufrieden. Eine 50Mbit/s-Leitung brauche ich wirklich nicht. Zumindest solange meine Partnerin keine 10 Kinder möchte, die dann irgendwann alle parallel im Netz surfen wollen. ;-)

Statt über immer mehr Bandbreite sollte man besser einmal darüber nachdenken Volumentarife einzuführen. Denn heute zahlen jene Leute, die nur wenige Gigabyte pro Monat verbrauchen, den Leuten ihr Hobby, die gleich mehrere hundert Gigabyte pro Monat an Traffic verursachen und so den teuren Ausbau der Netzwerk-Infrastruktur erst nötig machen.
 
Ich habe noch weder DSL, LTE noch Kabel! Trotz Ausbau mit Fördergeldern. Und da wird sich nichts mehr ändern. Fördermittel haben sie für unser Dorf bezogen doch ein korrekter Ausbau wurde nicht gemacht.
Und so geht es nun weiter. Bei Nachfragen heißt es ich wäre ein Einzelfall. Belogen und betrogen von Behörden wie Inexio! In über 3 km Entfernung der verstärkte Verteiler mit auf 8,5 Mbit Verstärkung???????
Niemand fühlt sich zuständig. Jetzt setzen sie auf die neue Förderung von der EU mit mind. 30 Mbit. Nur kassieren aber nichts machen, außer für Firmen und Gewerbegebiete. Wo ist hier die Gerechtigkeit wir sind alle gleich?????
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