Google versucht sich als Preisvergleichsanbieter für Versicherungen

Schon Mitte 2013 gab es deutliche Hinweise, dass der Suchmaschinengigant Google eine eigene Plattform für den Vergleich von Versicherungen plant. Nun ist das Pilotprojekt für den US-Bundesstaat Kalifornien live gegangen. Auch für Großbritannien gibt ... mehr... Google, Versicherung, Vergleichsportal Bildquelle: Google Google, Versicherung, Vergleichsportal Google, Versicherung, Vergleichsportal Google

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Wenn ich einen Rat geben darf,
wenn es um Versicherungen geht sucht euch einen >Freien Versicherungsberater< ,
der/die eure Individuellen Verhältnisse in die Beratung einbezieht.
Bei ihm/Ihr bekommt ihr dann nicht Standartverträge mit x Ausnahmeregeln,
sondern Personifizierte Verträge die oft auch noch günstiger sind.

Beliebige Suchmaschine: "Freie Versicherungsberater"
 
@Kribs: Ja, nachdem mir mal einer erklärt hat wie unterschiedlich die Angebote und vor allem wie unpassend Verträge oft sein können, bin ich auch der Meinung daß an einem solchen Fachmann wirklich kein Weg vorbei führt.
Als Beispiel nannte er mir eine Gebäudeversicherung für Fenster die nur ein Drittel des möglichen Schadens deckte aber teurer war als das was er mit voller Deckung mit einer passenden Versicherung erreichen konnte.

Bei Versicherungen direkt ist man wirklich beraten und verkauft.
 
@Johnny Cache: Oh ja. Und das Versicherungschinesisch versteht man ja als Normalbürger nicht.
Es hilft auch alle paar Jahre mal mit Kündigung zu drohen, da kommen meist sehr gute Gegenanngebote.
 
@Kribs: Das unterstütze ich. Die Provision, die man dem Honorarberater zahlt, zahlt man auch dem netten Herrn, der im Namen einer Versicherung vorbeikommt. Aber halt nur versteckt von der Versicherung, die das Geld wiederum bei dir holt. Beim Honorarberater kennst du die Höhe, ist unabhängig vom Produkt und du weißt, dass du eine Versicherung nicht nur deshalb bekommen hast, weil der Versicherer dem Makler grad so gute Provisionen zahlt.

Vor allen Dingen haftet er bei Fehlberatungen. Während dir die Versicherungsmakler vor allem bei der Berufsunfähigkeit weis machen wollen, etwaige Vorfälle in der Vergangenheit seien nicht so schlimm, die lassen wir weg, die machen die Prämie nur teurer. Um dir dann im Versicherungsfalle wegen genau dieser "belanglosen Vorfälle" die Auszahlung zu verweigern.
 
@Niccolo Machiavelli: Stimmt,
meiner macht es noch geschickter, wir vereinbaren ein Beratungshonorar,
Er rechnet die Provisionen die er bekommt davon ab, sind die Provisionen höher als das Beratungshonorar Teilen wir uns den Rest, win-win-situation.
 
@Kribs: ein Honorarberater darf gar keine Provisionen erhalten, da er ein Honorar nimmt. Also betrügt er sowohl Sie als auch den Versicherer.

@Niccolo Machiavelli:
Kein Vermittler haftet mehr als ein Versicherungsmakler; auch der Honorarberater nicht. hing. Der Kunde schließt sogar die Verträge (zumindest theoretisch bzw. rechtlich) selbst ab.
Macht dies der Honorarberater und kassiert dafür auch noch Provision, macht er sich strafbar.
 
Ich bevorzuge Face2Face Versicherungsberater in der Nähe. Die können auch mal was drehen, wenn man X-Jahre seiner Versicherung treu war und die wirklich mal braucht.

Am Telefon kann man schnell anonym mal sagen: Wir können nichts für sie tun und danach auflegen.

Meine Autoversicherung z.B. war im Schnitt 10€ im Monat teurer als der billigste Internetanbieter. Versicherungsfritze angerufen, der sagte, diesen Preis können wir leider nicht mitgehen und haben uns dann bei der Hälfte gertroffen.
Jetzt zahle ich 5€ im Monat mehr als der billigste Anbieter und habe trotzdem einen persönlichen Ansprechpartner, der mir bei Problemen unbürokratisch hilft.
 
Und so wie bei Googles Preisvergleichsportal natürlich inklusive gekaufter Ergebnisse... das ganze wird dann auch direkt in die Google Suche integriert, damit man hier in Europa von 0 auf 90% Marktanteil kommt, ohne so wie andere Anbieter auch nur irgendwo Werbung machen zu müssen, nur damit man sich danach echaufieren kann, dass sich andere Anbieter bei der EU beschweren, welche enorme Kosten für TV- und sonstige Werbung machen müssen um überhaupt nur ansatzweise an Googles Ein-Schlag-Marktanteil zu kommen...

Das ganze Vorgehen wird dann am Ende hier und in allen anderen Newsforen auch noch schöngeredet, weil sich nicht ein Einziger von diesen vorstellen kann wie es ist, wie man sich als Selbstständiger fühlt, wenn plötzlich ein Multimilliardenunternehmen kommt und einen durch seinen bestehenden Marktanteil mit einem Schnipp plattmacht.
 
@Knarzi81: Zumindest bei Versicherungen wird das nicht passieren. Sowas nutzen Leute die ohnehin jedes Jahr den Anbieter wechseln. Das sind langfristig für jeden Versicherer uninteressante Kunden.
 
Das lohnt sich. Die Versicherer müssen für Verträge die über die Vergleichsseiten verlinkt und abgeschlossen werden in der Regel zwischen 75 - und 120 € pro Vertrag zahlen. Das ist in der Regel wesentlich mehr, als ein Vermittler für eine Kfz-Versicherung bekommt.
 
Und wieder einmal beweist Google, dass jemand, der alles über jeden weiß, auch in jedes Geschäft eindringen kann. So langsam macht Google keinen Spaß mehr! Dem Konzern gehören die Zähne gezogen! Autonome Autos, die wissen, wer, wann, wohin gefahren ist, Handys die jeden Ort von jedem Nutzer kennen und wissen was man gesucht hat, wo man eingekauft hat... Wann bemerken die Nutzer eigentlich, dass sie durch Google keinen Vorteil haben, sondern sie selbst der Vorteil für Google sind? Wahrscheinlich, wenn Google auch auf den hiesigen Müllautos klebt, Zeitarbeitsfirmen dem Google-Konzern angehören und jeder weltweit kaum noch was verdient, um die Bedürfnisse der Reichen und Megareichen zu befriedigen!

LEUTE, WERDET ENDLICH WACH! EURE DATEN WERDEN VON KOSTENLOS-KONZERNEN MISSBRAUCHT OHNE ENDE! Google und Facebook sind die Nutzerunfreundlichsten Konzerne, die es gibt! Und all ihren Gewinn versteuern sie zu 1% in Luxembourg. Ganz schön billig, wie ihr Eure Privatsphäre verkauft und NICHTS dadurch gewinnt.
 
"Vergeichsportale reichen oft einen Teil der Vermittlungsgewinne an ihre Nutzer weiter"
Das ist schlecht recherchiert oder gar vollständig aus den Fingern gesogen. Selten so gelacht;)
 
Ob Google diese Einnahmen mal ausnahmsweise voll versteuert.... das ganze Geld geht auf Umwegen ins Ausland und der Staat wundert sich warum die Unternehmenssteuereinnahmen mit jedem Jahr sinken, aber die Normalbürger können ja auch diese Ausfälle mit zukünftigen Steuern finanzieren.
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