SAPs Umstrukturierung erfordert weitere 2.250 Entlassungen weltweit

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wird der Umbau des Softwareriesen SAP aus Walldorf weitere Entlassungen nach sich ziehen. Mit dem Firmenchef Bill McDermott kommt nun die zweite Welle der Jobstreichungen, 2250 Angestellte sollen ... mehr... Software, Sap, Walldorf Bildquelle: SAP SE / Wolfram Scheible Software, Sap, Walldorf Software, Sap, Walldorf SAP SE / Wolfram Scheible

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Na wenn das so ist - dann ist das ja alles ausnahmslos vernünftig...
Das letzte grosse deutsche Softwareunternehmen migriert auch langsam ...

Aus 2,5 CEOs mach einen .. ein Schelm wer sich (in WD) etwas dabei denkt..
 
ich würde ja alle entlassen, :-) schließlich sind personalkosten die pest ... wann wird man begreifen, das ohne personal eigentlich nichts funktioniert und der plumpe bwl fuzzi nicht alles mit zahlenschieben beherrschen kann? aber mir ist sap eh unsympathisch, vor allem weil diese butze sich überall reinkauft und kleinere unternehmen einfach wegschluckt, obwohl die oft die besseren lösungen haben... was hier die letzten jahre passiert, ist eine monokultur, die nur die großen unternehmen stärkt, die kleinen können mit sap basierenden systemen nicht wirklich gut arbeiten, weil zu teuer, zu aufgebläht, trotz modularisierung, gefällt mir alles absolut nicht. wenn ich an unsere nächste systemumstellung denke weil unser erp nicht weitergeführt wird, krieg ich schon das kotzen, wenn ich auf diesen cloud blue eagle scheiß setzen muss...
 
@Rikibu: Bei den ERP-Systemen von einer Monokultur halte ich doch für etwas
übertrieben. Es gibt durchaus bezahlbare Alternativen für den Mittelstand.
Wir haben in der Firma in der ich arbeite(400 Mitarbeiter.Mit Zweigstellen in
Rumänien, Neuseeland, Schweiz, USA und Frankreich)...und 8 innerdeutschen
Standorten) ein System von Godesys.Das kann alles, was gebraucht wird.
Inkl. der betriebsspezifischen Anpassungen, kam zwar mittlerweile auch ein
6-stelliger Betrag zustande. Das ist aber immer noch billiger wie eine SAP-Lösung
die eigentlich nie ein Thema war.
 
@Rikibu: Also wir bei uns fahren ganz gut mit SAP. Übrigens, Wieviele Angestellte hast Du so, die Du bezahlst, obwohl Du sie nicht benötigst?
 
@iPeople: wir sind nur ein kleines Unternehmen in der Wohnungswirtschaft, sind aber in unserer Region seit über 60 Jahren eine feste Größe mit 30 Mitarbeitern. In der Wohnungswirtschaft läuft leider sehr vieles auf Aareon hinaus, die seit ein paar Jahren mit SAP rummachen, aber dieses System ist cloud basiert, was wir nicht wollen, und bietet keinerlei Vorteile, die Arbeitsschritte sind nur komplizierter, aber nichts effizienter... alles schon durchexerziert... Was die Mitarbeiter angeht, so kann ich mit stolz sagen, dass wir trotz MiLoG und andere Schikanen des Staates (Arbeitszeiterfassung und son Mist) unsere Belegschaft konstant halten. hier muss keiner seinen Hut nehmen, für eine hand voll Prozente Liquidität... schließlich gibts genug Arbeit, ob im Büro an sich oder draußen an den objekten selbst. Personalabbau heißt doch in erster Linie, dass jeder verbleibende fürs gleiche Geld mehr arbeiten muss, weil ja die Arbeit die fürs Unternehmen im Ganzen anfällt, ja trotzdem nicht weniger wird - erst recht nicht bei Marktvergrößerung... es muss nur jeder mehr arbeiten um das Pensum zu schaffen... mit anderen Worten, deren Gesundschrumpfung ist nichts anderes als Lohnverzicht für jeden Angestellten... außer der Chefetage natürlich...
 
@Rikibu: Erstens vergleichst Du gerade ein 30 Mann-Unternehmen mit einem international argierendem Unternehmen und zweitens sagst Du doch, es gibt für jeden was zu tun. Offenbar hat SAP für einige Leute eben nichts zu tun, und da wird dann nunmal die belegschaft geschrumpft. Du stellst Doch auch nicht permanent einen Klempner ein, den Du nicht brauchst.
Nein, es bedeutet eben nicht zwangsläufig, dass die anderen fürs selbe geld mehr arbeiten müssen, denn wenn man die Produktivität erhöht, schaffen weniger leute eben die selbe Arbeit bei weniger Aufwand. Du kannst also nicht pauschal sagen, was da bei SAP zutrifft. Im Übrigen, immer auf die Chefetage rumhacken, zeugt von Unkenntnis, denn während der kleine Arbeiter meist um 16 Uhr den Hammer fallen lässt, haben eben genau jene Chefs nicht selten 12-14h pro Tag, reisen viel und sind selten zu Hause.
 
Das große Vorbild von SAP ist wahrscheinlich Siemens.
.
Denn wenn man von Siemens etwas hört, dann geht es nur um Personalabbau.
Aber die Renditen sind super....
Da will man bei SAP vermutlich nicht nachstehen...oder ?
 
@Selawi: na da hoffe ich doch nicht, dass die SAP Produkte genauso support-hotline lastig sind wie Siemens Produkte :-) wobei man ja mit Supporthotlines und Premiumgedöhns + Schulungen auch einen Arsch voll Geld verdient... und ich gehe jetzt mal nur von den Endkundenprodukten von Siemens aus die in den letzten Jahren massiv nachgelassen haben was die Reife und Qualität angeht...
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