EuGH-Urteil: E-Books sind keine Bücher und müssen teurer sein

Der kulturelle Wert eines Buches definiert sich nicht dadurch, dass ein Autor einen ausreichend langen Text geschrieben hat, sondern, dass dieser auf Papier gedruckt wird. So sehen es zumindest die Regularien der EU vor, weshalb der Europäische ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wenn ein E-Book kein Buch im herkömmichen sinne ist, warum dann die Buchpreisbindung?
 
@merovinger: Das ist eine gute Frage :)
 
@merovinger: Jetzt komm uns nich auch noch mit Logik daher... ;)
 
@merovinger: Genau das ar bei der Überschrift auch meine Frage. In dem Moment des Urteils müssen ja echt zwei Dinge passieren: MwSt auf 19% aber dafür Buchpreisbindung *sofort* weg
 
@merovinger: Dann gibt es auch noch Hörbücher. Keine Buchpreisbindung, MwSt. 7%, wenn auf Datenträger und 19%, wenn als Download.
 
@merovinger:
Eine sehr diplomatisch kluge Beschreibung dass die Leute komplett durchgeknallt sind die so ein Urteil fällen.
 
@Freudian: Gerichte legen nur bestehende Gesetze aus. Im Rahmen dieser Gesetze ist das Urteil vermutlich korrekt (ich hab mir die Gesetzestexte nicht angesehen). Daher wird von verschiedenen Seiten (Börsenverein, Bundesregierung) auch eine Änderung der Richtlinien angestrebt.
 
@Klaus-Bärbel:
Er hat aber auch das Problem dargelegt.
Wir müssen ja auch keine Sektsteuer für Eier bezahlen.
 
@Freudian: Die "Schaumweinsteuer" wird aber noch immer zur Unterstützung der Kaiserlichen Kriegsmarine erhoben. Deren Existent jedoch 1918 mit dem Vertrag von Versailles endete - Was nicht bedeutet, dass man den Geldfluss auch stoppen muss.
 
@Kobold-HH:
Aber nicht auf Eier.
 
@merovinger: Zitat Wiki: "Die Buchpreisbindung ist eine gesetzliche oder vertragliche Preisbindung für Bücher und ähnliche Produkte. "
Ähnliche Produkte... halt^^
 
@merovinger: Absatz 5, Fußnote 11: "Ein E-Book ist nur in solchen Situationen ein Buch im herkömmlichen Sinne, in denen dies eine Erhöhung seines Preises rechtfertigt. In Situationen, in denen wir dadurch aber weniger Steuern kriegen, wird der herkömmliche Sinn so abgewandelt, dass e-Books nicht mehr darunter fallen." ;)
 
@merovinger: ich bin kein Experte aber ist es nicht auch so das die Buchpreisbindung bei Hardcover und Taschenbuch auch nicht greift. Dann wäre es ja komisch wenn sie zwischen Hardcover und Ebook greift. Außerdem geht es ja nicht um den Preis sondern um die Steuer.
Aber egal wie es ist und auch wenn meine Ausführung oben nicht stimmen: Bei Buchpreisen stimmt ganz allgemein was nicht ;-)
 
@Michas: Buchpreisbindung heißt nur, dass die gleiche Ausgabe eines Buches bei allen Händlern (neu) gleich viel kosten muss. Hardcover, Taschenbuch und E-Book sind verschiedene Ausgaben und dürfen jeder einen eigenen Preis haben.
 
@merovinger: Weil das eine EU Recht ist und das andere Deutsches Recht. 2 Paar Schuhe.
 
@merovinger: das sind 2 paar Schuhe. Grundgedanke hinter der Buchpreisbindung war ursprünglich mal, das jeder Buchhändler die Bücher zum selben Preis verkauft. Dieses sollte für eine flächenmäßige Versorgung der Bevölkerung mit Büchern sorgen, da der Käufer in einem kleinen Dorf das Buch für den selben Preis bekommt wie derjenige in einer Großstadt mit einer großen Buchhandlung. Gut, es gibt so gut wie keine lokalen Buchhändler mit eBooks im Angebot, theoretisch wäre das gedruckte Buch, oder eben das eBook, beim Laden um die Ecke genau so teuer wie bei Amazon. Man darf auch nicht vergessen, dass die Idee der Buchpreisbindung aus dem Jahre 1888 stammt. Da hatte man als z.B. Bayer nicht unbedingt die Möglichkeit nach München zu fahren um sich dort Bücher zu kaufen. Des weiteren sollte das theoretisch für ein breiteres Angebot sorgen, da der Verkaufspreis relativ unabhängig von den Verkaufszahlen ist.
Gut zugegeben, ob alle Ideen dieser Buchpreisbindung heute noch zutreffen, wäre eine Frage, aber generell würde ich schon sagen, dass die Buchpreisbindung auf gedruckte Bücher und eBooks durchaus einige positive Aspekte hat. Das hat jetzt aber nicht unbedingt etwas mit dem verminderten Steuersatz zu tun. Dieser sorgt zwar für eine Preisdifferenz, aber eben nicht zu einer Preisdifferenz bei 2 verschiedenen Buchhändlern.
 
@merovinger: ich finde es ne sauerei, daß bücher auf papier billiger sein müssen, ebooks aber nicht. schließlich geht es um den inhalt, der schützenswert und teuer ist und nicht um das medium, auf dem sich der text befindet. man, was sowas betrifft, befinden wir uns echt noch in der steinzeit. ganz richtig, die steinzeit des internet.
 
Wieder ein Grund mehr, mir niemals so eins zu kaufen.
Habe ich so ein E-Buch, habe ich es am Hals und kann nichts damit machen. Gegenwert = 0.
Ich kann es nicht verkaufen, nicht verschenken, ja nicht einmal verbrennen, und die Verlage lachen sich tot.
Klar, auf einem Kindel könnte ich 500 davon mit in Urlaub nehmen, toll, aber wie viel schafft ein normaler Mensch in 2-3 Wochen? 3 oder 4 ?
Da ist das Argument 500 Bücher dabei haben zu können ja wirklich lachhaft.
Denkt heute denn keiner mehr nach und sind alle von täglichen Müll im TV schon total verblödet?
 
@Trabant: Man könnte Bücher lesen...
 
@Klaus-Bärbel: Das dachte ich mir auch :D Aber Trabant erwirbt Bücher offenbar lieber zum verkaufen, verschenken und verbrennen. Möglicherweise dürfen sie auch noch zwischendurch im Regal schick aussehen (das können E-Books ebenfalls nicht) ;)

Dabei ist es doch ganz einfach - wer gern wiederverkaufen, verschenken oder verbrennen möchte, für den gibt es die Papierausgaben. Wer dies nicht möchte, und sich Vorteile vom entfallenen physischen Platzbedarf und evtl. dem i.d.R. ein wenig geringeren Preis verspricht, und auch damit einverstanden ist einen geeignetes Anzeigegerät nutzen zu müssen, der greift ggf. zum E-Book.

Warum manche Leute sich offenbar furchtbar aufregen, dass es alternative Medien gibt, auf denen Bücher erworben werden können, entzieht sich mir. Steckt da die Angst dahinter, dass zu viele Leute sich für E-Books entscheiden, und irgendwann die Anbieter keine Papierausgaben mehr herstellen? Aber wenn E-Books so miserabel sind, warum sollten sich dann so viele andere Leute für jene entscheiden, dass ein derartiger Effekt einträte? Es sei denn, sie sind vielleicht gar nicht so doof...?
 
@Klaus-Bärbel: Das dachte ich mir bei der Infografik im Artikel.. Digitale Musik (als Stream oder Datei) hat für mich auch ganz klar über Schallplatten, Kassetten und CDs gesiegt, weil ich es einfach unpraktisch finde ohne Ende Sachen mitzuschleppen oder jedes Mal eine Auswahl zu treffen.. Welches meiner 500 Bücher soll ich denn nun mitnehmen? Nicht Vorhandensein von Gebrauchtmarkt und Ausleihfunktionen sind halt Nachteile, die nicht von der Hand zu weisen sind (bei Games ja genau das gleiche), aber es ist ja technisch nicht unmöglich.. Selbst das Argument mit dem Studieren finde ich jetzt nicht so erheblich, da man seine eBooks ja auch auf mehreren Geräten lesen kann.. Und ich denke mal auf dem PC kann ich auch beliebig viele Bücher "nebeneinander" aufmachen.. Außerdem musste ich auch im Studium nicht wild zwischen dreißig Büchern jonglieren.. Man muss halt für sich ausmachen, ob die Vor- oder Nachteile überwiegen.. Meine Mum (62 Jahre) hat auch gesagt, das ist nichts für sie, sie mag lieber ein echtes Buch in der Hand haben.. Mittlerweise mag sie den Kindle Paperwhite richtig und benutzt ihn gerne.. Und ich denke da haben sie in der Infografik den wichtigsten Grund vergessen, warum Menschen echte Bücher bevorzugen: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht..
 
@Klaus-Bärbel: Er hat damit aber nicht unrecht. Wenn ein Buch wirklich gut ist, dann stellt man es sich ohne Frage ins Bücherregal. Wenn es aber doch nicht der Hit ist, dann hat er recht, dass man ein Ebook an der Backe hat. Dann kann man 10-20 Euro löschen.

Ein gedrucktes Buch kann man gebraucht weiterverkaufen.

Genauso verhält es sich ja bei Musik und Spielen.

Viele Spieler finanzieren sich ja durch den Verkauf wieder einen Teil des neuen Spieles.
Bei Spieledownloads muss man jedoch immer den vollen Preis zahlen.
 
@Trabant: Kaufst du Bücher um sie zu verkaufen, verschenken und verbrennen? Denn zum Lesen taugt ein E-Book allemal. Der Vorteil von bis zu 500 davon auf einem Gerät zu halten ist nicht der, dass man 500 dabei hat, sondern der, dass man sich vor dem Urlaub nicht auf ein bestimmtes Buch festlegen muss. Und wenn sich das Buch nach Seite 50 als total langweilig rausstellt, man gar nichts mehr zum Lesen hat. Bei einem stimme ich dir zu: Verblödet sind einige hier. Ich bin mir nur nicht sicher, ob du den Vorwurf in die richtige Richtung gerichtet hast.
 
@Trabant: naja sorry aber ich finde ebooks zum lesen jetzt nicht so toll .. abgesehen davon .. ich gebe ein buch nach dem lesen an meine schwester und/oder meinen bruder - leihe mir eines von meiner mum oder schenke meinem dad ein buch das ich dann auch lese und mein bruder .. das ist mit ebooks nicht möglich .. ich hab das buch bei mir am gerät und habs gelesen .. dann will mein bruder das ding lesen .. ich lese aber auf dem reader schon was anderes .. tja .. pech gehabt .. ob dadurch mehr verkauft wird weiss ich nicht aber das ichs nicht innerhalb der familie in einem share weitergeben kann ist schon nervig .. ob man ebook reader mag oder nicht ist jedem selber überlassen .. weniger platz brauchts .. aber sonst .. tauschen und leihen is net möglich ..
 
@footballpics.info:

Natürlich kann man auch Ebooks leihen.

Man kann jedes E-Book nur mit einem einzigen Adobe-Nutzerkonto verknüpfen, das Konto aber auf bis zu sechs Lesegeräten (auch Smartphones oder Tablets) und sechs PCs freischalten. Also können 6 Personen sogar gleichzeitig lesen was mit ein Papierbuch nicht möglich ist. Was ist jetzt besser?
 
@Trabant: vom Müll im Fernsehen verblödet niemand, die Nachfrage bestimmt den Markt
 
@Trabant: Weitergabe an Andere ist für mich nicht das Hauptproblem mit eBooks, gedruckte Bücher bleiben i.d.R. ja auch bei mir. Ich merke da durchaus einige Vorteile und möchte mein eReader mittlerweile nicht mehr missen. Hauptproblem bei eBooks ist für mich eher, dass man sehr häufig quasi gezwungen wird etwas illiegales zu tun. Ein gedrucktes Buch kann man ja normalerweise gut lesen, ein DRM geschütztes PDF-Ebook, ohne eine eigentlich illegale Konvertierung, häufig aber nicht.
 
seit wann sind Regierungen nicht kreativ und haben schnell die passende Reglung zur Hand, wenn es darum geht, uns "Steuern" aus der Tasche zu ziehen?!
 
e-Books. Ich liebe sie. Ich lese viel auf meinem Reader. Allerdings habe ich noch nie eines gekauft. Als ich den Versuch mit dem Reader meiner Frau antrat habe ich ihr nach einigen Stunden das gewünschte Buch aus "meiner" DRM-freien Quelle besorgt. Das ging schneller und wir haben unseren Streit über die blöde Technik schnell beilegen können. Das Ganze für 0% Steuern!
 
@Kobold-HH: Legal oder schwarz kopiert? Wenn ich mir Bücher oder CDs im Laden unters Hemd stecke (und schnell genug draußen bin) brauche ich auch keine Steuern drauf zahlen.

Aber Du hast Recht, übertriebenes DRM sucks.
 
@rallef: Bitte nicht falsch verstehen. Natürlich sollen die Autoren ihr Geld bekommen. Alleine die 10 "Game of Thrones"-Bücher habe ich mit gut 160,-€ in der Papierform legal gekauft. Die letzten Bände jedoch habe ich als "Freeware" auf dem E-Bookreader konsumiert. OHNE schlechtes Gewissen.
 
@Kobold-HH: Warum ohne schlechtes Gewissen, wenn ich fragen darf?

Ich habe in den letzten Jahren auch immer für die Milch bezahlt, darf ich sie jetzt etwa klauen?

Edit: Oder meinst du, du hast sie in Papierform gekauft, aber in Digitaler Form gelesen? Falls ja, dann ignorier bitte meinen Post. :)
 
@darior: Letztes. Die 10 Bände stehen dekorativ im Regal - Deshalb auch 160,-€ = 10 x 16,- (Wobei die ersten 8 sogar "nur" 15,- gekostet haben). Die letzten beiden Bände habe ich nicht EXTRA als E-Book bezahlt. Wozu auch? Der Autor (und sein Scmarotzerverlag) haben ihr Geld bekommen.
 
Wenn ihr gerade über EU Urteile berichtet könntet ihr auch darüber berichten dass die urheberrechtsabgabe auf digitale medien generell derzeit auf der Abschussliste steht und speziell die auf Festplatten bereits kassiert wurde
http://derstandard.at/2000012528004/EuGH-Urteil-entzieht-Festplattenabgabe-die-Grundlage
 
Die Überschrift ist ja wohl für'n Eimer. Ebooks "müssen" nicht unbedingt teurer sein, sondern DÜRFEN es, je nach politischem Willen der Mitgliedsstaaten.

Es ist, Fazit des Urteils, EU-konform, wenn auf analogen und digitalen Medien unterschiedliche Steuersätze liegen, die nationalen Gesetze können das handhaben wie sie wollen.

Es ist auch Blödsinn, wenn die nationalen Parteien mit Hinweis auf das EU-Recht nun eine Änderung der nationalen Gesetze begründen, die Gestaltungshoheit haben sie jetzt schon.

Nur dass unsere Regierung natürlich nicht auf Steuern verzichten will und allein deshalb (alles andere ist vorgeschoben) die höheren Steuern für digitale Medien beibehalten will.
 
@rallef: Die Gestaltungshoheit haben sie eben nicht. Frankreich und Luxemburg haben den ermäßigten MwSt.-Satz auf E-Books erhoben (den gleichen wie für Papierbücher) und haben dafür jetzt eins auf die Mütze bekommen. Auf E-Books muss laut diesem Urteil zwingend der volle MwSt.-Satz angewendet werden, weil der ermäßigte für "digitale Dienstleistungen" nicht zulässig ist.
Unsere Regierung würde übrigens gerne den Steuersatz für E-Books senken, hat aber auf dieses Urteil gewartet und strebt eine Änderung der Richtlinie an, die zu genau dem Urteil geführt hat.

Die Überschrift ist trotzdem unglücklich gewählt. "E-Books müssen höher besteuert werden" ist richtiger.
 
"EuGH-Urteil: E-Books sind keine Bücher und müssen teurer sein" - es sind zwar keine Bücher... aber haben den gleichen Inhalt bei geringeren Herstellungskosten... müssten somit günstiger - nicht teurer - sein.

Aber ja: Die Jungs vom EuGH sind schon immer Pappenheimer gewesen.
 
@Stefan_der_held: ich denke dass einfach nur die Überschrift dumm gewählt wurde. Ob sie teurer oder billiger sind bestimmt der Markt. Will die Dinger keiner mehr haben und kauft sich "echte Bücher" fällt auch der Preis. Eine Firma, egal ob Hersteller, Zwischenhändler oder der letzte den die Hunde beißen wird immer das Maximum von dem verlangen was er verlangen kann. Günstiger wird es erst wenn man auf seinen Produkten sitzen bleibt. Ob eBooks am Ende teurer oder günstiger werden entscheidet nicht der Steueranteil sondern der Kunde ;)
 
@P-A-O: auf e-books kann man nicht sitzen bleiben da sie nur einen winzigen platz auf einer festplatte einnehmen... es entsteht nicht gerade ein verkaufsdruck wegen lagerkosten der dinger
 
@DNFrozen: beim sitzen bleiben geht es nicht um Lagerbestände sondern um nicht generierten Umsatz ;) Da spielt es nur eine untergeordnete Rolle ob 2MB einer Festplatte oder 20qm einer so oder so schon vorhandenen Lagerhalle belegt sind.
 
Ich frage mich was ihr alle habt? Ein eBook ist kein Buch, auch wenn man es so getauft hat ist es keins. Ein Buch besteht aus Papier, wird gedruckt und aus die Maus. Ein eBook ist so gut wie jedes Word Dokument, jedes PDF oder was weiß ich noch. Den Wert bestimmt der Inhalt, und besteuern sollte man das als ganz normales Produkt. Aber in Deutschland ist es ja leider üblich den normalen Menschenverstand auszuschalten und Gerichten das denken zu überlassen. Das mit den eBooks ist genau der selbe Mist wie damals mit der Kilometerpauschale für Autofahrer. Die wurde nur aufgrund der Öko-Steuer als Ausgleich für Pendler angehoben und plötzlich standen da auch Radfahrer mit Forderungen auf der Matte. Ich zweifle ja nicht daran dass denen auch etwas zusteht, aber die Erhöhung sollten die nur dann bekommen wenn die nachweislich auf 100KM paar Liter Benzin trinken.
Definition von "Buch": http://bit.ly/1A3NC1m
 
@P-A-O: "Den Wert bestimmt der Inhalt, und besteuern sollte man das als ganz normales Produkt." Du sagst es doch selbst ... wenn ein und der selbe Inhalt ist, wieso sollte es dann etwas anderes sein?
 
@xerex.exe: wieso ist Heizöl günstiger als Diesel? Wieso eine DVD günstiger als eine BluRay? Eben, weil es was "anderes" ist.
Es ist nun mal per Definition kein Buch. Love it or leave it.
 
@P-A-O: der Logik nach müsste es für eBooks keine Buchpreisbindung geben und alle müssten die eBooks für viel weniger (statt viel mehr) verkaufen dürfen. Ich bin mir nicht sicher, ob das die Herren und Frauen Richter bedacht haben (wobei die natürlich nicht für Anwendung von Logik bezahlt werden, sondern für das Auslegen von Gesetzen - die leider bei weitem nicht immer irgendeiner Logik entsprechen oder gar folgen).

Wenn ein eBook den gleichen Inhalt wie ein echtes Buch hat, müsste man eBooks doch noch günstiger kaufen dürfen als normale Bücher, da es keine Materialkosten gibt. Vertriebskosten hingegen gibt es ebenso wie bei einem echten Buch (wobei der Versand viel günstiger ist). Wenn man das eBook dann nicht einmal wirklich besitzt, müsste es noch günstiger sein.

Wer allerdings lieber Bücher in Regalen stapelt - oder einige Bücher kauft, die von der visuellen Aufmachung leben (wie z.B. Artbooks) - der kann das ja ruhig weiter machen, oder nicht? Ich verstehe das Problem nicht.

Entweder ist ein eBook ein Buch und unterliegt einer Preisbindung... oder es ist kein Buch und unterliegt keiner Preisbindung, muss aber nicht zwangsläufig teurer sein als das "echte" Buch. Ein Mittelding dazwischen gibt es wohl nur in der Juristerei.
 
@divStar: genau so sehe ich das auch. Ein eBook ist nicht mehr oder weniger als ein PDF oder eine Textdatei mit Inhalt von einem Buch. Es ist ein eigenständiges Produkt und sollte nicht an Buchpreise gebunden sein. Per Definition ist es nun mal kein Buch und ich wundere mich wieso dagegen noch niemand geklagt hat. Versteht mich nicht falsch, ich bin da schon mit euch. Mit wird so ein Gerät zwar nicht ins Haus kommen aber ich würde auch nie auf die Idee kommen für einen Download den Ladenpreis zu zahlen. Entweder ist das Produkt erheblich Günstiger oder wird bewusst ignoriert und nicht gekauft.
 
Der Platz in meiner Wohnung ist kostbar, da stört ein ganzes Regal mit Staubfängern nur ;)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles