Politik will mitbestimmen, was Facebook und Google anzeigen

Die deutsche Politik will zukünftig einen stärkeren Einfluss darauf nehmen, was große Internet-Dienste wie Google und Facebook ihren Nutzern präsentieren. Das Ganze wäre natürlich nur zum Wohle der Anwender und solle diese vor Manipulationen durch ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Ehhm welche Manipulation denn?
Die die es laut Angela and the voice Pofalla und vor allem Staatsanwaltschaft garnicht gibt und nie gab?
Die mit denen man CETA und TTIP macht und zwar 'Alternativlos'?

Much ado
 
Da bekommt mal wieder einer zu wenig vom Kuchen ab und muss rumstänkern , buuhh huuu.
Für jugendschutz sollte Software bereitgestellt werden für eltern und interesierte.Wer das nicht will muss sich den kram nicht anschaffen.
Und super verpflichten, wir ein suchmaschienen betreiber, mir wohlmöglich zuerst ein falsches ergebniss zu liefern nur weil es gesetzt ist.
 
Lieber durch Konzerne als durch Regierungen manipuliert werden.
 
@LoD14:
Ja sicher.. Unternehmen die durch ein geheimes Gericht verpflichtet werden den Regierungen zuzuarbeiten.. das schmälert den Staatshaushalt... und man kann behaupten.. mit den Mitteln kanns ja nicht so schlimm sein oder? Dann wird ihre Beschnüffelung diirekt durch sie selbst finanziert... geniales Konzept
Wie ehemals Bill Gates Gebühren fürs MSDN, dafür darf man auch BUGS melden... gegen Gebühr...

Ich verehre Ihnen mal den Masterspruch:

Wenn einer schafft und einer ruht, das tut der Sache doppelt gut...
 
@LoD14: mhh... ein wohl überlegtes nein zu deiner Aussage.
 
"müssten meinungsrelevante Algorithmen"... die Politiker wissen aber schon was PageRank ist?
#Neuland
 
@wischi: Ich zitiere mal die Heute Show (ZDF):
Torsten Albig - Mehr Haare als Verstand. :-)
 
Er wolle lediglich eine "für die Nutzer nicht wahrnehmbare Monopolisierung von Meinungsbildung" verhindern.

Jawoll, das ist schliesslich das Privileg der von der Politik bezahlten Medien. Kann ja nicht angehen, daß die von der Politik gekauften Medien dem Volke das "A" suggerrieren und im Netz wird bei der Recherche automatisch das "B" vorangestellt.
 
@Candlebox: ist doch, wie die pornofilter in großbritannien war das, glaube ich. wo regelmäßig inhalte herausgefiltert werden/wurden, die nix mit porno zu tun haben, sprich, ein staatlich kontrolliertes medium sind, um einige seiten im netz mundtot zu machen. ähnlich wäre es in deutschland, wo der staat vielleicht eingreifen würde, um die sttaatliche meinung "A" auf die ersten 3 seiten in google zu setzen und/oder meinung "B" beschränkt oder überhaupt nicht zuzulassen. meine angst ist halt, daß diese meinungsmache, ähnlich wie die pornofilter, staatlich in dessen sinne manipuliert werden.

frage: wenns so wäre, wer würde das überprüfen? klag doch mal gegen den staat, viel erfolg. wehret den anfängen, sagen wir zum dritten reich und ich sage es auch hier. ich behaupte nicht, unser staat wird das machen, aber er könnte und davor hab ich angst.
 
@stereodolby: Du brauchst keine Angst zu haben, daß es passieren könnte, weil es so passieren wird. die Escortbetty und das Recht auf vergessen, welches die Suchmaschinen einzuhalten haben, haben gezeigt, daß es ohne nennenswerten Aufstand der Bevölkerung funktioniert hat. Nimm den Edathy, AFD, Piraten, ESR usw. Nimm was Du möchtest, der Medienkonsument des bedruckten täglichen Papiers, dessen Besitzer damit Geld verdienen muß, und der Nachrichten, welche auch von irgendwas Leben müssen, wird eingenordet und das soll gefälligst auch so in diesem komischen Internetz weitergeführt werden.
Augenzeugenberichte, welche die Wahrheit umsonst ins Netz stellen oder sogar der Tagespresse melden, sind unerwünscht und sollen gefälligst ganz hinten in den Suchergebnissen stehen.
 
@Candlebox: >>Du brauchst keine Angst zu haben, daß es passieren könnte, weil es so passieren wird.<<

Wird? Es passiert längst und das seit deutlich über einem Jahrzehnt, wie diese Strafanzeige aus dem Jahre 2002 beweist, in der es um die Zensur einiger Internetseiten durch den damaligen nordrheinwestfälischen Regierungspräsidenten Büssow ging:

http://odem.org/zensur/anzeige/anzeige.pdf

Wie kann es also sein, dass Internetseitensperrungen/Linkunterdrückungen heute, mehr als 13 Jahre später, immer noch als mögliches, aber fernes, zukünftiges Szenario angesehen werden und nicht als die Realität, die sie seit über einen Jahrzehnt sind?

Bei Google sperren bzw. löschen nun sogar schon Privatleute und natürlich auch Politiker Links zu Seiten, die ihnen unangenehme Wahrheiten über ihre Vergangenheit publizieren. Gerade weil die Seiten beweisbar die Wahrheit enthalten und man sie daher nicht mit Beleidigungs- oder Verleumdungsklagen gegen die Betreiber aus der Welt geschafft bekommt, wurde so eine Möglichkeit der Zensur geschaffen. Wenigstens das hat doch wohl jeder mitbekommen und trotzdem wird bzgl. Zensurmaßnahmen im Internet immer noch von einem künftigen Szenario gesprochen. Hallo? Aufwachen! Wir leben längst in diesem Internetzensur-Szenario, über dass seit Jahren als zukünftiges Szenario diskutiert wird.
 
@resilience: Die DDR kommt wieder. Niemand hätte das mal gedacht. In den Medien ist es ja schon fast wie früher.
 
@resilience: Keine Ahnung wer die dafür nen Minus reindrückt, aber ich hab dir nen Plus gegeben.
So viel zum #Neuland
 
Piratenpartei, Ukraine, CETA/TTIP - Ja, die "öffentlichen" (eigentlich eher Staatlichen) informationsangebote zeigen immer wieser, wie unparteiisch sie doch sind...
 
@DRMfan^^: Das ist aber schon das Problem. Wie kannst du es wagen nach anderen als den öffentlichen, extra für dich geprüften Informationsangeboten zu suchen.
Da muss die Politik schon mal eingreifen. Esa kann doch nicht angehen, dass die Propagan... äh ich meine freie Berichterstattung nicht mehr so wirkt wie früher.
 
Wenn man die Polemik des Redakteurs weg lässt, klingt das eigentlich recht vernünftig:
Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein will dafür "den Rundfunkstaatsvertrag durch einen Medienstaatsvertrag, der traditionellen und modernen Medien gerecht wird", ersetzen.
Dazu gehört beispielsweise, dass eine diskriminierungsfreie Anzeige von Suchergebnissen sichergestellt werde. Um dies zu erreichen, müssten meinungsrelevante Algorithmen unter bestimmte Transparenzverpflichtungen fallen. Albig geht außerdem so weit, dass Suchmaschinen unter Umständen auch verpflichtet werden sollten, stets auch ein öffentliches Informationsangebot in den obersten Suchergebnissen anzuzeigen.
 
@knirps: Er sagt einfach nur durch die Blume, dass er zensieren will...
Zensur ist immer das falsche Mittel.
 
Man könnte durchaus mal darüber diskutieren, oder vielleicht sogar irgendwie messen, ob die Eingabe eines beliebigen Suchbegriff zum aktuellen Tagesgeschehen wirklich auch vollkommen beliebige Ergebnisse liefert, oder ob es da irgendwelche Bevorzugungen gibt, die nichts mit der Anzahl der Verlinkungen, die Anzahl der Seitenaufrufe usw., also nichts mit dem normalen Suchmaschinen-Ranking, zu tun hat. Mir ist sowas zwar noch nicht aufgefallen, aber wer weiß, generell halte ich Monopolisierung der Informationen, Meinungsmache usw. zumindest theoretisch für möglich.
"diskriminierungsfreie Anzeige"? Mir ist es relativ egal, wenn irgendwelche Isländer oder Brasilianer, die Reihenfolge deutscher Suchergebnisse bemängeln, oder wer wird da wo sonst diskriminiert? Ist damit Pegida, Paris usw. gemeint? Also da wird keiner diskriminiert, im Gegenteil sogar, wenn da jemand "diskriminiert" wurde, allerhöchstens Pegida Anhänger oder diejenigen die sich etwas kritisch gegenüber den Anschlägen auf das Satieremagazin äußerten.
"Öffentliches Informationsangebot"? Was soll das bitte schön sein? Die allgemein zugängliche Presse, Bild, Spiegel, Die Zeit, Focus, FAZ, taz,... ist bei Google zu finden und auch z.B. die Tagessschau wenn es um aktuelle News geht. Ein komplett reines Staatsfernsehen haben wir glücklicherweise nicht, was soll das also sein? In der Tat, Sitzungsprotokolle des BT, Pressekonferenzen, aktuelle Stunden im BT usw. sind bei der Suche nach News nicht zu finden, aber das ist eh nur was für Hartgesottene.
Gut, ein paar Punkte kann ich so nicht nachvollziehen ein paar Andere, zumindest im Ansatz, aber schon, irgendwie.
NUR... eine wie auch immer geartete Überwachung und Kontrolle durch den Staat ist das sicherlich der komplett falsche Weg. Mal abgesehen von Themen wie Zensur, Vertuschung usw, oder auch NSA und Co, und das viele Leute auf den Staat eh nicht so gut zu sprechen sind, besorgt man sich seine News eben irgendwo anders. Mit diesem Anderen meine ich hier nicht, dass abonnieren der RSS Feeds vom Spiegel, sondern die Nutzung von teilweise eher fragwürdigen Presseportalen wie neopresse, hintergrund.de, Propagandafront.de oder entsprechenden Angeboten auf TOR, Freenet usw.
 
die wollen und doch verarschen, oder?
 
@Trabant: Rasen für die Rente und Rauchen gegen Terrorismus... wie kommst Du darauf, daß wir verarscht wrden? ^^
 
Ist denn die Manipulation durch die ÖR besser als die der privaten Medien? Der unterschied liegt doch nur darin, daß die Privaten so schlecht darin sind, daß es jeder Depp merkt.
 
@Chris Sedlmair: Die ÖR sind ja nur für Regierungspropaganda da. Hat schonmal eine staatliche Stelle Kritik an Merkel gebracht?
 
@jediknight: Merkel? Warum soll man sich mit Kritik an Bankangestelten aufhalten?
 
@jediknight: Mir ist keine Presseagentur bekannt die von sich selbst aus Kritik äußerst. Weder staatlich noch privat.
 
@jediknight: Und Du meinst die deutschenTV-Konzerne wie die Pro7Sat1-Media-AG oder vor allem die konservative RTL-Group stehen Merkel nicht nahe und bringen keine CDU-Propaganda?
 
Ein Vorschlag von Herr Edathy!?
 
Man will wohl langsam eine zweite chinesische Firewall hochziehen... und da sag nochmal einer nur die Chinesen würden kopieren..
 
Die können ja Vorschläge machen was angezeigt werden könnte und was nicht... die Entscheidung selbst sollte aber bei den Unternehmen liegen. Schließlich verdienen die auch genug Geld damit. Eine Gesetzesvorschrift aber fällt unter Zensur.
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