Telekom: Stationäres Breitband dauerhaft langsamer als Mobilfunk

Bei der Deutschen Telekom wird man in Zukunft wohl dauerhaft als Mobilfunk-Kunde schnellere Internet-Anbindungen erhalten als mit einem stationären, kabelgebundenen Anschluss. Das zeigen die Planungen für den Ausbau der einzelnen Netze, die ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Wow so eine Zukunft hat sich wohl jeder gewünscht, endlich instabiles schnelles Internet für alle - wenn es nicht überlastet ist und so ! Wer brauch schon FTTH wenn Funk die Zukunft ist O_o
 
@CvH: Nicht zu vergessen die Bandbreitenbeschränkung (Drosselung). Nach <1 Sek. Highspeed-Download einer großen Datei hast du dann den Rest des Monats großzügig bemessene 128 kbit/s. Wobei es ja sicher auch Traffic-Upgrade-Angebote gibt (einfach 10 GB für 20€ dazu kaufen) und so...
 
@RebelSoldier: Welche große Dateien zieht man denn mit nem Handy? Hab selber kein Smartphone
 
@Smoke-2-Joints: Lesen & Verstehen ... ... ganze ganz schwere Sache bei dir oder weniger Kiffen ?
 
@Fanity: Ist echt ne schwere Sache bei mir, verstehs immer noch nicht. Wenns der Standardwitz sein sollte den man hier immer ließt wenns um schnellen Mobilfunk geht, der ist absolut unlustig und ergibt auch keinen Sinn.

Ich denke du solltest mal mehr kiffen, dann würde dir vllt mehr auffallen wie nervig es ist wenn einem jemand aufn Sack geht, verstehste ? ;).
 
@Smoke-2-Joints: Nur mal eine frage warum muss man denn überhaupt Mobilfunk drosseln und warum bezieht sich alles immer auf Smartphones?
 
@Smoke-2-Joints: Wahrscheinlich meint Fanity, dass du nur an Smartphones gedacht hast.
Denn diese Mobilfunktechnologie ist alles andere als nur an ein Smartphone gebunden, z.B.
- Mobile-Router
- Notebooks
- Heimrouter mit integriertem Mobilfunk (Stichwort: Netzausbau auf dem Land)

Und hier kann es sehr wohl dazu kommen, dass sehr große Dateien heruntergeladen werden, z.B. Steaming mit HD-Material oder gar 4k-Material.
 
@Menschenhasser: Ich bezieh mich bei Mobilfunk immer auf Smartphones weil ich den ganzen Tag irgendwelche Affen seh die die ganze Zeit auf ihrem Display rumdrücken, und ich benutze Mobilfunk nur für mein Handy, deshalb. Bei anderen mag das wohl nicht so sein, hast schon recht.
 
@tapo: Siehste geht doch, nicht so ne pissige Arschloch Antwort wie von Fanity XD. So versteht man das
 
@Smoke-2-Joints: Zur Aufklärung. Die Telekom will alle Kunden dazu bringen, Mobiles Internet zu nutzen, auch für den heimischen PC. Denn das lässt sich schneller und billiger ausbauen und die dort enthaltene Drosselung ist aktuell noch rechtlich unbedenklich. Viele bekommen mittlerweile an ihrem Wohnort besseres mobiles Internet, als per Breitband. Und die Telekom will daran auch nichts ändern. Ganz im Gegenteil und zwar aus genannten Gründen. Kunden die dann viele Daten nutzen, z.B. Netflix und Co. Kunden, Gamer usw. müssen dann teuer extra Pakete bezahlen, um die Daten zu bekommen, oder eben auf den doch oft wesentlich langsameren Breitbandanschluss (ironisch der Name in dem Fall) zurück greifen. Mobiles Internet hat nicht immer nur etwas mit Smartphones zu tun, sondern Unterscheidet sich zwischen Funk (Mobil) und "Kabel" gebunden (Breitband).
 
@RebelSoldier: Bei MagentaZuhause Hybrid läuft LTE komplett ohne Drosselung.
 
@Triabolo: die Drosselung wird durch die Überlastung der Funkzelle sicher gestellt :D
 
@CvH: Jopp. Denn die Physik macht in einer 800MHz Zelle bei ca. 80Mbit/s Dicht. Was bei 10 Usern dann nur noch 8 pro Kopf sind.
 
@CvH: Sehe das nicht so tragisch. MMn. ist ja Magenta Zuhause Hybrid primär erstmal für die Leute gedacht die auf dem Land kein schnelles Internet haben - so wie mich.
Ich gurke im Moment mit 2 Mbit rum. Hatte gestern ein sehr nettes Gespräch mit einem Mitarbeiter der Telekom. Ich werde wohl am Samstag Magenta Hybrid M (50 MBit) bestellen. Das heißt ich habe definitiv weiter meine 2 Mbit + wenn es gut läuft 50 Mbit. Selbst wenn oft nur 20 Mbit dazugeschaltet werden wäre das ein Quantensprung. Und mit 20 bzw. 22 Mbit kommt man gut zurecht. Zumindest im Moment noch. Da der Mobilfunkausbau aber wohl priorisiert wird könnte es ja in Zukunft noch besser werden. Für die Leute auf dem Land ist Magenta Hybrid definitiv ein Fortschritt, denke ich.
 
@densch: Wie kommst du darauf das bei 800MHz bei ca. 80 MBit/s Schluss ist? Deine Annahme ist zum Glück total falsch. Entscheidend für die Datendandbreite ist unter anderem vor allem das Modulationsverfahren und die Bandbreite im Frequenzbereich. 800 MHz sagt aber weder etwas über das Modulationsverfahren noch über die Bandbreite aus.
 
@Icetim: Meine Eltern hatten sich das auch mal angeguckt (Dorf) nachdem einige Nachbarn begeistert waren...
... Naja, der Empfang in der Wohnung (EG) war so schlecht, dass keine Verbindung hergestellt werden konnte.
... Um den Empfang herstellen zu können hätte eine externe Antenne auf das Dach gestellt werden müssen. (keine Lösung!)
... im Nachhinein waren die dann froh keinen Vertrag eingegangen zu sein, nachdem dann die Meldungen der Nachbarn reinkamen, dass die Verbindung immer träger, instabiler und vor allem langsamer wurde - Grund: zu viele Nutzer an einer Funkzelle!

Somit ist das allerhöchstens nur da auf dem Land sinnvoll, wo sich weit und breit nur ganz wenige Nutzer eine Funkzelle teilen.
 
@DrEmmettBrown: Späte Anwort... Wie ich darauf komme? Bandbreite und Frequenz in den Taschenrechner und zack, bei rund 80Mbit/s ist aktuell schluss... Mehr Bandbreite steht einem Anbieter nicht zur Verfügung.
 
@Triabolo: Die Drosselung bekommst Du zur Not einfach durch Deine Nachbarn. Wenn alle LTE nutzen, dann brauchst Du Youtube nicht mehr anzuwählen...
 
@CvH: Meine Eltern, die im ländlichen Raum leben und über LTE angebunden sind, haben eine außerordentlich schnelle und stabile Verbindung. Dieses ständige Schlechtgerede nervt ziemlich, da die Technologie jetzt schon sehr überzeugend ist.
 
@elbosso: Im ländlichen Raum hast du aber auch teilweise viel weniger Menschen pro Funkzelle. Wenn das Glück hast und in deiner Funkzelle nur 20 Leute das Netz nutzen, weil die Zelle 5 Bauernhöfe und einen Kuhstall abdeckt hast du natürlich gute Raten. Aber ich habe Freunde im Sauerland, die so von der Telekom angebunden wurden, da teilt sich ein ganzer 500 Einwohner Ort eine solche Funkzelle... Da kannst du zu Stoßzeiten einkaufen fahren, während eine Webseite lädt...
 
@elbosso: Lass diese Hybrid-Geräte mal auf die ländlichen Regionen los und die Funkzellen können zeigen, was sie wirklich taugen! Dann brechen nämlich überall die Download-Raten massiv ein. Funkzellen sind für Windows-Updates am Patch-Day nämlich nicht geeignet. Und für IPTV und was weiß ich alles, sind diese Funkzellen auch nicht gut.

Für Gaming taugt Funk auch absolut nichts. Hier wird etwas versucht zu prophezeien, was garantiert nach hinten los geht. Es führt kein Weg an 10 GBit-fähigem FTTH vorbei! Die Tarife können meiner Meinung ja noch auf 200 MBit beschränkt sein. Das ist schnuppe. Derzeit braucht man nicht wirklich schneller. Aber bei Glas ist die Möglichkeit für 10-GBit vorhanden! Bei Funk garantiert nicht und bei Klingeldraht auch absolut nicht.
 
@SunnyMarx: Ich sehe das ähnlich, denn beliebig viele Funkzellen kann man nicht hin pflastern. Zwar hat man immer irgendwo ein Shared-Medium/Flaschenhals und wenn es im Backbone ist, aber dort lässt sich die Bandbreite meist einfacher steigern als bei Funkübertragungen. In wenig bebauten Gegenden ist es eine gute Alternative, aber ab 5000 Kunden lohnt sich die Investition in ein Glasfasernetz. Wenn erst mal in den Straßen ausreichend Singlemode Fasern liegen, ist der Weg zu FTTH nicht mehr weit. Dass eine flächendeckende Glasfaserverkabelung möglich ist, zeigen auch einige ländliche Projekte die innerhalb von 4 Jahren auf einer Fläche von 1300 km² selbst das letzte Kaff mit Glas versorgt haben. Funk ist für mobile Nutzung eine Ergänzung, dass die Telekom aber unsere Hirne schmoren möchte finde ich nicht so lustig. Ich bin zwar echt kein Strahlungsfanatiker, aber die immer breiter werdenden Kanäle und die nötige Dichte von Funkstationen ist sicher nicht so gut für die Gesundheit.
 
@SunnyMarx: also bin wahrlich kein kte fan, aber warum taugt das bitte für gaming nicht? Ich hab lte und der ping ist deutlich besser als mit jedem dsl bisher
 
@Razor2049: Man muss bei LTE bedenken, dass die Latenz noch stärker von Faktoren wie Fehlerkorrekturen abhängt als bei anderen Übertragungsarten über Kabel. Bei DSL kennt man dies ja auch, wenn aufgrund der schlechten Leitung das Interleave relativ hoch ist. Ich habe hier zum Teil zu Verbindungen nach FFM eine Latenz von 7ms, bei LTE sind die üblichen Laufzeiten eher bei über 30. Dies hängt zudem auch stark von der Empfangsqualität ab, zudem auch Schwankungen durch Witterung oder andere Störeinflüsse auftreten können. Bei DSL über Kupfer kann es zwar auch passieren, dass Störer einen negativen Einfluss haben, aber das ist meist nicht so ausgeprägt wie bei Funkverbindungen. Ich habe wirklich nichts gegen LTE, nur so zu tun als ob das Festverbindungen ersetzt ist Augenwischerei. Ich vermute mal es geht hier eher um die Gewinnspanne, denn mit einem Sendemast 250 Kunden zu versorgen ist halt günstiger, als wenn ich in für 50 Kunden Glas unter die Straße verlegen und einen Outdoor DSLAM montieren muss.
 
@elbosso: In Großstädten taugt LTE teilweise heute schon nicht mehr, weil es überlastet ist. Ein Beispiel hatte ein Kollege in Hamburg in der Hafencity, da konnte er tagsüber keine Videos oder größeren Daten runterladen, weil es einfach nur noch langsam war.
 
@CvH: Jetzt zuschlagen - 2 GB für einen Monat nur 40€ mtl. Wenn Sie jetzt sofort bestellen erhalten sie mtl. 1 GB für 24 Monate GRATIS dazu!
 
@hurt: zuzüglich 10€ pro Monat Miete für den Router.
 
@LoD14: Das Sicherheitspaket für weitere 10€ nicht vergessen.
 
@CvH: Warum muss die Telekom immer rechts und links abbiegen und kann nicht einmal den REINEN FTTH Kurs einschlagen, das geht mir tierisch auf den Zeiger. Das wird alle glücklich machen, ist zukunftssicher und braucht weniger Kosten als wenn sie immer wieder neue Elektronik entwickeln/verbauen die nach ein paar Jahren wieder veraltet ist, jedenfalls habe ich den Eindruck, (Beispiel: Vectoring). Ich halte auch nichts von solchen hohen Datenraten über Funk, da wie oben ja schon steht die Reichweite mit steigender Frequenz abnimmt, und dann kommen noch die Stoßzeiten dazu. Natürlich ist es eine feine Sache wenn die Entwicklung voran geht, das soll sie auch, aber ich fände es besser wenn sich die Telekom auf den flächendeckenden Ausbau konzentriert damit Deutschland nicht mehr das Schlusslicht bei der Internetversorgung ist. Es geht nichts über ein solides Cat 5e Kabel und 50Mbit oder mehr. :))
 
@Jogibär: das Zauberwort heißt "doppelt abkassieren". Um FTTH kommen wir nicht herum, scheinbar ist es aber für die Telekom gewinnbringender erstmal alle zwischentechnologien einzuführen um dann wenn gar nichts mehr geht vom Staat sich das Geld geben zu lassen das man jetzt doch FTTH machen kann.
 
@CvH: Die Telekom denkt halt (wie jedes gewinnorientiertes Unternehmen) erstmal nach dem Motto "Das kostet jetzt weniger und bringt kurzfristig mehr, das machen wir jetzt"...
 
@CvH: Ohne tief in der Materie zu stecken würde ich bei deiner Anspielung zur Vorsicht raten. Die Telekom verfolgt damit eine Strategie. Die kann aufgehen oder auch nicht. Wer weiß denn heute, ob künftig der Mobilfunk nicht neuer Standard ist? Falls ja, hat man sich mal wieder dominierend im Markt platziert. Und ja, ich spekuliere auf gute Performance trotz Shared Medium. Naja und wenn nicht, dann rocken halt die regionalen Glasfaser- oder Kabelanbieter. Außerdem setzt die Telekom in unbestimmter Zeit offenbar ja auch auf FTTH. Also doppelt abgesichert. Wem das alles nicht gefällt, dem steht es frei dieses Unternehmen nicht weiter zu unterstützen. Beim Mobilfunk ist das meines Erachtens definitiv mit einem Qualitätsverlust (aber auch einer Kostenersparnis) verbunden. Beim kabelgebundenem Zugang hingegen gibts vielerorts schon attraktive Konkurrenz.
 
@Teddy-Watson: wie kann Funk "die Zukunft" werden wenn elementare Probleme wie Latenz, Wetterabhängigkeit und Bandbreit/Frequenz nicht überwindbar sind. Das ist alles nur eine Bastellösung um den FTTH Ausbau weiter zu strecken. Ist ja nicht so als wenn andere Länder das Problem nicht schon beseitigt hätten seit JAHREN ! Es gibt ja genug Gegenden wo FTTH vor ~15-20 Jahren verlegt wurde und dort bis heute niemand schelles Internet hat, das schnellste Netz Europas und keiner nutzt es :( .
 
@CvH: Ich dachte da evtl. an einen dichteren Mastenausbau oder kommende Technologien. Aber da kenn ich mich wie gesagt nicht sehr gut aus. Dass Deutschland zurück liegt darf man aber nicht nur der Telekom zuschreiben. Nicht, dass du das gesagt hättest, aber die Nachricht bezieht sich auf die Telekom. Gibt es denn in Deutschland tatsächlich Haushalte mit FTTH-Verkabelung ohne Möglichkeit einen Tarif zu buchen? Wie geht das denn?
 
@Teddy-Watson: indem bis an die Straße FTTH liegt aber die Einspeisung in die Haushalte nicht erfolgt/e weil zu teuer lohnt nicht etc. Da gibts/gabs Fälle die haben FTTH vor der Tür liegen aber kein DSL -> Jahr 2014 ISDN trotz das sie am Modernsten Netz Europas hängen. Vor allem die neuen Bundesländer wurden damit "beglückt" - weiß nicht ob man bei der Telekom so langsam lust hat die zu versorgen oder ob man weiterhin sich taub stellt.
 
@CvH: Achso ich nehme an du meinst FTTN?! Keine Ahnung warum dann nichtmal DSL geht, sind aber bestimmt Einzelfälle. Macht doch keinen Sinn sonst Glasfaser zu verlegen. Mich würde noch interessieren wo das ist und ob das kommunal oder durch die Telekom erfolgte? FTTH-Ausbau ist jedenfalls ein mega (Kosten-)Aufwand. Die Telekom ist da übrigens schon dran, wenn auch langsam: http://goo.gl/jt4z9f
 
@Teddy-Watson: ne ne schon FTTH :) allein der Verteiler der an jedem Haus benötigt wird hat man dann nicht gelegt (bzw bis zum Straße gelegt wo die Verteilung dann ab geht - ist das dann schon FTTN ?). DSL deswegen nicht weil das Teils Städt/Dörfer sind die weit ab vom Schuss sind. Von dem einem Städtchen was ich weiß liegt heute noch kein DSL an, das hat mittlerweile ein Privater geregelt.
 
@CvH: Die Liberalisierung des Telekom-Marktes kam dafür 2 Jahre zu früh. Dazu kam, daß die Patente für die OPAL-Anschlüsse nicht bei der Telekom liegen. Es war tatsächlich geplant, über die in den Neunzigern gebauten Glasfaserleitungen "Fernsehempfang" und "Computerverbindungen" zu realisieren. Mit den neuen Carriern war die Telekom im Zugzwang und hat die eigene Forschung vernachlässigt und die damals bereits überholte DSL-Technologie aus Amerika eingekauft. Für FTTH auf Basis der OPAL-Anschlüsse hatte die Telekom nix eigenes mehr und da vorrangig der Osten aufgrund des Nachholbedarfs mit Glasfaser ausgebaut wurde, interessierte das die Konzernleitung im Westen auch nicht sonderlich. Statt GPON weiter zu entwickeln, wurden Glasfaserstrecken wieder stillgelegt und mit Kupferkabeln überbaut, bis es erste Funklösungen gab.
Der erste UMTS-Mast in unserer Gegend war toll. Jeder erzählte es seinem Nachbarn, der erzählte es wiederum..., nach 6 Monaten hattest Du zwischen 18 und 22 Uhr wieder das Modem genommen, das war schneller! So wird es auch mit LTE, wenn es nur genügend genutzt wird. Aber es gibt ja vielversprechende FTTH-Projekte mit neuer Technik, über die unsere Koreanischen Freunde nur müde lächeln können.
Ich weiß einfach nicht, wo die Probleme liegen. Jeder Elektriker verlegt heutzutage Glasfaser im Industriebereich über Kilometer hinweg, vorn und hinten ein Switch mit GBIC-Modul dran und 1-10 GB/s sind fertig. Sind die Telekom-Anbieter dafür zu groß? Warum gibt's eigentlich keine Fritzbox mit GBIC-Slot? Da wäre das Endgerät für IP-Telefonie und IP-TV fertig, da muß ich nicht fürs Treppenhaus nochmal VDSL dazwischen schalten.
 
@Roehre: mein Bekannter der bei der Telekom arbeiten "durfte" meinte das die teils völlig Sinnfreie Vorgaben haben - z.B. 1 Abnehmer für die Straße - trotzdem muss ein Sau teurer Schaltschrank hingestellt werden für, ich glaube, irgendwas um die 100 Abnehmer. Es ist nicht so das es keine kleineren gäbe aber es ist vertraglich mit Siemens so geregelt das nur die volle Ausbaustufe aufgestellt wird.
 
@CvH: Ich sehe ja ein, daß es in einem Großen Unternehmen klare Strukturen geben muß und man nicht jedem Kunden eigene Lösung anbieten kann, aber hier sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, es wird die Krücke durch einen motorbetriebenen Rollator ausgetauscht, statt das Bein zu kurieren.
Wenn ich mit den neuen Vectoring-Technologien Kunden über 100m mit hoher Datenrate versorgen kann, kommen mir echte Zweifel, was der Müll soll. Ich muß die Straße ohnehin aufbuddeln, weil ich ja Glasfaser zu den jetzt alle 200m stehenden Kästen legen muß. Die sind neu und kosten auch Geld. Jeder Kunde braucht einen aktuellen Router, der bald wieder veraltet ist. und das Ganze, um 50m Vorgarten und Treppenhaus zu überbrücken?
Das abseits gelegene Gehöft hat davon nicht viel, es hat für seine 6 Doppeladern einen eigenen 100er VT an der Hauptstraße und gelegentlich funktionierende Internetversorgung mit theoretisch 50Mbit/s pro Funkzelle.
 
@Roehre: ich tippe mal es läuft auf das raus das sich solange wie möglich dumm gestellt wird und dann wenn es zu spät ist bekommt man noch mal Subventionen und macht es dann vielleicht sogar richtig. Wenn man ein mal FTTH legen würde, wäre ja wahrscheinlich für die nächsten ~30-40 Jahre Ruhe - und Ruhe bringt kein Geld ein!
 
@CvH: Ich befürchte einige werde Deine Ironie nicht erkennen.
 
Sind die Geschwindigkeitsangaben beim Festnetz nicht _pro_ Anschluss bzw. _pro_ Haushalt?
Während die Geschwindigkeitsangaben bei Mobilfunknetzen _pro_ Funkzelle bzw. _pro_ Funksektor angegeben werden.
Nun müssen sich normalerweise allerdings mehr Nutzer eine Funkzelle teilen als einen Festnetzanschluss. Von daher kann man die Geschwindigkeitsangaben bei Festnetz u. Mobilfunk nicht miteinander vergleichen.
 
@Winnie2: Das ist korrekt. Aber das Festnetz der Telekom ist so veraltet, dass sich hier nichts mehr vermarkten lässt. Ohne riesige Investitionen kann die Telekom sich hier nichts mehr auf die Fahnen schreiben. Da sind die Kabelnetze einfach leistungsstärker und flächendeckender. Außerdem ist mit dem Festnetz-Internet kaum noch was zu verdienen und wie gesagt das Netz so veraltet, dass damit im Wettbewerb kein Blumentopf mehr gewonnen werden kann. Wenn man von den paar Flecken mit Glasfaser absieht, aber die sind von der Abdeckung her unerheblich. Da ist es VIEL plakativer, sich "mit bis zu 600 MBit" auf die Fahnen zu schreiben. Weil das der Durchschnittskunde nicht korrekt einordnen kann und nur denk "Woha krass schnell". Und dann kommt genau das, was du beschreibst.
 
@LoD14:
Die Telekom kann schon noch was mit dem Festnetz verdienen, nicht überall, aber dort wo diese das Angebotsmonopol hat kann die Telekom durchaus noch verdienen. TV-Kabelnetze sind nicht flächendeckend ausgebaut u. andere Anbieter haben nicht überall eigene Netze ausgebaut.
 
Die Zukunft liegt also im Kabelnetz... Jetzt schon schneller und billiger als die Telekom.
 
@LoD14: Nützt einem ohne Kabelanschluss relativ wenig. Und wenn der Vermieter keinen Kabelanschluss ins Haus holt hast du auch nichts davon.
 
@LoD14: Was soll ich mit dem ollen Kabel? Der Upload ist jawohl ein schlechter Witz. Bei VDSL habe ich wenigsten übermächtigen Upload und ich muss mir kein Kabel im Haushalt teilen sodass die versprochene Leistung gar nicht zur Verfügung steht vor allem bei Stoßzeiten (Für blöd verkaufen lasse ich mich nicht).
 
@Menschenhasser: Naja, ich habe nur die Wahl zwischen knapp 16 MBit ADSL oder Kabel Deutschland. Da ist selbst der Upload bei Kabel Deutschland höher.
 
@Stefan1200: Das ist ja was anderes aber das einige sagen das Kabel besser sei dem kann ich gar nicht zustimmen
 
@Menschenhasser: Preis/Leistung ist halt gut (auch wenn die neuste Preiserhöhung bei Kabel Deutschland mich etwas nervt). Aber ansonsten finde ich VDSL 50+ oder FTTB auch attraktiver.
 
@Menschenhasser: Da habe ich z.B. ganz andere Erfahrungen. Telekom ADSL2 (T-DSL) 16MBit/s in der Telekomstadt Bonn erreicht gerne mal nur ~3MBit/s. Telekom VDSL 50 erreicht ~ 50MBit/s. Unitymedia 150MBit/s erreicht ~ 157MBit/s kann aber auch mehr sein.
 
@Shadow27374: Ich denke das kommt immer auf den Standort an. In Bremen (Kabel Deutschland) habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass die Performance auf Kabelanschlüssen nicht so hoch wie versprochen ist und tageszeitabhängig schwankt - gerade in den Abendstunden gibt es hohe Einbrüche. Derartiges habe ich auf meiner VDSL50 Leitung nicht.
 
@Irgendware: Laut Aussage von Unitymedia liegt hier überall Glasfaser. Auch einige Freunde nutzen nun seit einger Zeit Unitymedia und die Leitung ist von Grund auf stabiler und schneller als die der Telekom in ihrer "eigenen" Stadt. Hat DOCSIS 3 nicht ohnehin Kapazitäten von ~5GBit/s? Wenn man das auf ein Mehrfamilienhaus aufteilt, reicht das immer noch dicke.
 
@LoD14: durch die neuen Hybrid Tarife gehts den Kabelanbietern bald an den Kragen :) FTTH+Hybrid, 500Mbit sollen ohne Probleme gehen ;) Die Frage ist, wie lange noch günstiger. Vodafone dreht ja schon an den Preisen, da werden andere sicher bald nachziehen, keiner lässt gern Geld auf der Straße.. bestes Beispiel: Tankstellen ;)
 
@wrack: mit FTTH sind mehrere Gigabit möglich, derzeit halt noch auf 200Mbit/s beschränkt. Problem ist dann eher wieder der Backbone. Wenn der gesamte Straßenzug mit gigabit FTTH ausgestattet ist, müssen die Daten ja irgendwann gebündelt übertragen werden.
 
@LoD14: Die Kabelanbieter sind nicht schneller, sie tun nur so. Das Internet ist kein Einweg-Medium wie Fernsehen. Daher wäre es im Grunde vernünftig, die langsamste Richtung als Bandbreite des Anschlusses anzugeben. Da ist die Telekom mit 40 Mbit beim Vectoring grad ziemlich vorne dabei. Was nützen jemandem, der nicht nur Videostreams konsumiert, sondern wirklich mit dem Netz arbeitet, denn drölfzig Mbit Downstream, wenn die andere Richtung völlig lahm ist?
 
@ckahle: Und je nach Protokoll entsteht auch noch eine Belastung im Upload.
 
@ckahle: Heutzutage soll so viel in die Cloud... Bilder, Videos, alles. Und dafuer benoetigt man dann auch einen dementsprechend hohen Upstream.
Der Downstream wird bei allen immer gross geschrieben "bis zu 50 Mbit, bis zu 200 Mbit". Aber vom Upstream ist irgendwie nie die Rede...
 
@Programie: Aber klar doch, der ist dann auch "bis zu"... äh.. das muß doch hier irgendwo... ach was weiß ich.
 
Also ich wäre schon mit 3G zufrieden, wenn es endlich mal zeitgemäße Tarife gäbe, sprich welche wo nicht nach 500 oder 1000 MB auf 1990er-Niveau gedrosselt wird. Ich merke mittlerweile dass die 1 GB die ich in meinem Vertrag als Highspeed frei habe, sehr schnell erreicht wird, und dabei bin ich noch relativ selten unterwegs im Gegensatz zu Leuten, die Vollzeit arbeiten und dann noch beruflich pendeln und/oder reisen müssen.
 
Naja, LTE als Dauerlösung fällt ja schonmal flach, da es keine passenden Tarife gibt. Ausserdem sollte man beachten, das die meisten LTE Masten ja auch nur mit Kupfer angebunden sind und somit auch nur unter geringer last hohe Bandbreite bereitstellen können.
 
@dernettemann: Die Telekom hat da fast überall Glas verbuddelt. Hilft aber nix, wenn die Zelle bei 80MBits nicht mehr kann, weil die Grenzen der Physik erreicht sind.
 
Solange die Mobilfunkdatentarife ein Witz bleiben, ist es mir egal, ob ich mit LTE 150Mbit bekomme. Mit meinem VDSL bekomme ich nur 50/10 - kann aber (zumindest derzeit) so viel laden wie ich will (und bei mir variiert es - mal sind es 100Gigabyte im Monat - mal 1000).
 
Was man hier nicht schreibt, das man sich beim Mobilfunk die Bandbreite der Funkzelle teilt Genauso ist es bei Kabelanschlüssen, dort teilen sich die Nutzer eines Segmets die Bandbreite (Shared Medium). Bei einem DSL/GFast-Anschluss teilt man sich die Bandbreite erst ab dem ODSLAM/HVT. Die dort anliegende Bandbreite sollte natürlich höher sein. Aus genau diesen Grunde werden hier nie echte Flatrates, sondern immer nur Volumentarife kommen, wo ich den Turm immer weniger für mich alleine habe.
(Hierbei nehme ich den größten Volumentarif und die max. Bandbreite und rechne durch wie lange ich brauche um das Volumen aufzubrauchen). Anhand dieser Werte sieht man dann leider das die Schere zwischen der maximalen Kapazität und der zu buchenden Volumen immer weiter auseinander geht.
 
@basti2k: Richtig aber die Segmente sind relativ klein, je moderner das Netz ausgelegt wurde. Es ist zudem oft einfacher weitere Glaskabel in Kabelverzweiger zu legen, als irgendwo in der Stadt eine Genehmigung für weitere Funkzellen zu erhalten. Da die Telekom hier auch meist auf private Grundstücke/Gebäude zurück greifen muss, wird das in Zukunft immer schwerer werden vernünftige Plätze zu bekommen. In meinem Heimatort wurden sogar die Funkzellen aus dem Stadtkern durch Bürgerbewegungen verbannt, gerechtfertigt oder nicht wird das ein nicht ganz zu vernachlässigbares Problem beim Breitbandausbau über Funk werden. Ist erst mal überall Glas gelegt, besteht zudem eher die Möglichkeit zu FTTH. Selbst Betreiber die eigentlich derzeit ihren Namen in Kabelnetzen gemacht haben, bieten da mittlerweile wirklich attraktive Preise für kleine Unternehmen an. Wir haben erst vor kurzem eine Fasernpaket von Unitymedia ins Haus gelegt bekommen, da laufen jetzt erst mal 1 Gbit/s Internet durch. Der Vertriebler hat mich noch extra gefragt, ob ich nicht gleich 10 Gbit/s haben möchte ;) Das wäre zwar im Vergleich zu 1G nicht deutlich teurer, aber da macht dann die derzeitige Firewall leider schlapp.
 
Wie kommt ihr eigentlich darauf das dabei gedrosselt wird wie bei einem Handytarif? Es ist kein Handytarif nur weil die Verbindung über LTE kommt. Man wird wohl auch weiterhin einen Flattarif bestellen, drosselfrei. Nur weil er über LTE realisiert wird bedeutet das nicht das da auch gedrosselt wird. Ich kann dazu jedenfalls nichts finden.
 
@picasso22: es wird doch bereits jetzt gedrosselt... so kommen wir alle drauf. Nur ganz am Anfang wurde nicht gedrosselt.
 
@Link: bei den hybrid tarifen wird zb. nicht gedrosselt :o
 
@Link: Der Hybrid Tarif wird nicht gedrosselt. http://www.lte-anbieter.info/lte-news/magenta-hybrid-flatrates-jetzt-bundesweit-verfuegbar Ungedrosselt.
Und bisher hat die Telekom auch noch nirgends was gedrosselt.
 
Was bringt mir scheiß LTE wenn ich 5G Kontingent habe? Das ist alles eine Farce, sonst nichts. Das ist als ob man HighSpeed anbietet aber nur für eine MP3 und danach Steinzeit Speed. Mal abgesehen davon das es total Instabil läuft bzw. noch instabiler laufen würde wenn es noch mehr nutzen würden als jetzt.
 
Warum hören wir überhaupt noch hin, wenn ein furz aus der T-Zentrale gekrochen kommt? Lohnt sich doch erfahrungsgemäß nicht mal, sich mit dem Müll zu befassen, so realitätsfremd ist das, was die absondern.
 
Man sollte die Sache vielleicht auch nicht überbewerten. Die gesamten 232 Seiten sind ja eher sowas wie ein aktueller Finanzbericht inklusive Prognosen für die nächsten Jahre, langfristige Strategien usw. inkl. z.B. auch Wünsche an den Gesetzgeber, Vergleiche mit anderen Anbietern, EU Vergleiche usw. Das Ganze erinnert mich also eher an ähnliche Berichte der Finanzabteilungen von Apple, MS oder Google.
 
Leute, lasst euch nicht vergackeiern.

Zitat Bundesnetzagentur:
"Die Auferlegung einer Versorgungsverpflichtung von 50 MBit/s pro Antennen­
sektor für jeden Netzbetreiber soll sicherstellen, dass in der Regel Über-
tra­gungsraten von 10 MBit/s und mehr im Downlink bezogen auf die prozentualen
Vorgaben für die Haushaltsabdeckung zur Verfügung stehen. Beide Kriterien
sind Gegenstand der Überprüfungen der Bundesnetzagentur." Zitat ende

Ihr dürft dann bei der Telekom-Hotline den Rumpelstilz proben, und vergeblich
darauf hinweisen, daß ihr die ganzen tollen Geschwindigkeiten irgendwie nicht erreicht.
Dann werdet ihr ein paar Auszüge aus dem Schulungsleitfaden für Hotliner ("1000 Gründe warum LTE ausgerechnet in Ihrem Fall nicht die volle Geschwindigkeit entfalten kann") zu hören bekommen, daß es ihnen sehr leid täte und ob sie sonst noch etwas für euch tun könnten.

Freut euch dann, wenn in 2 Jahren die erste Generation LTE-Smartphones in jedem Wohnzimmer liegt und euch zusätzlich die Zelle zudrückt. Die Zahl der Endgeräte in der Zelle wird jedes Jahr zunehmen, garantiert.

Die Telekom zieht diese Taktik auch mit voller Rückendeckung unseres Finanzministers ab. Solange die Dividende noch fest jedes Jahr im Haushalt verplant ist, braucht sich hier keiner irgendwelchen Illusionen hinzugeben, wenn die Berliner Mischpoke mal wieder irgendwas von Breitbandzielen und internationale Führungsrolle quasselt.

Wenn Herr Höttges anfängt von echtem flächendeckendem Ausbau und damit einhergehenden Kosten zu fantasieren, fragt ihn Wolle Schäuble von was er des Nachts träumt und ob er schon mal was von der "Schwarzen Null" gehört hätte.

Denk ich an Deutschland in der Nacht...
 
Die Telekom scheint (möglicherweise mit Hilfe der Geheimdienste) begriffen zu haben, dass die meisten Leute auf ihren Mobilgeräten/-telefonen inzwischen umfassendere Kontaktinformationen und mehr persönlichere Daten speichern als auf ihren Desktop-PCs. Da ist es nur logisch diese Geräte schneller anzubinden um die Daten besser durchsuchen und auf die eigenen Server herunterladen zu können.

Wenn die naiven Nutzer sich auch noch über die höhere Geschwindigkeit freuen, hat doch jeder seinen Spass.
 
Ich frage mich wirklich, ob diese Telekom ignorant oder einfach nur dumm ist.
Wen wollen Sie mit dieser "Planung" überzeugen???
Glasfaser ist überall im Vormarsch und die weigern sich hartnäckig, Kabel zu verlegen - also ob das die Pest wäre. Wenn die so weitermachen, wird's bald keine Telekom mehr geben ;-)
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