19 Klauseln rechtswidrig? Verbraucherschutz zerlegt Facebook-AGB

Dass es gerade in Deutschland rund um die Geschäftsbedingungen von Facebook immer wieder zu Aufregungen kommt, ist nichts Neues. Jetzt mahnen Verbraucherschützer die neuen AGB des Social-Media-Konzerns wegen 19 angeblich rechtswidriger Klauseln ab. mehr... Facebook, Logo, Like, dislike, Stempel Facebook, Logo, Like, dislike, Stempel Facebook, Logo, Like, dislike, Stempel

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Facebook wird das am verlängerten Rückrad vorbei gehen, wie immer gibt doch genug Lücken und Möglichkeiten.
Vor dem deutschen Verbraucherschutz hat eh keiner Angst spätestens nach TTIP noch weniger.
 
@wolle707: Wird es nicht. Solche Abmahnungen und auch Klagen haben in der Vergangenheit schon öfter etwas bewirkt.
 
Solange es den Konsumenten scheissegal ist welche Daten erhoben, getauscht und damit Geld verdient wird, interessiert das Facebook ein Scheiss. Selbst wenn oberflächlich was angepasst wird, wer garantiert das im Hintergrund... Deutschland ist ein Schiss auf der Karte für Facebook und solange die User Weltweit diesem Netzwerk die Stange halten...
 
@TuxIsGreat: Dem Konsumenten ist es aber nicht scheiß egal, sondern 90%+ wissen überhaupt nicht, dass es neue AGB gibt. Ich z.B. wurde weder per E-Mail, noch per Meldung auf Facebook selber darüber informiert. Ich weiß es auch nur aus 3. Quellen wie Winfuture und Co.
 
"Jetzt mahnen Verbraucherschützer die neuen AGB des Social-Media-Konzerns wegen 19 angeblich rechtswidriger Klauseln ab." Was heist den wieder angeblich bei euch?
 
@snoopi: Die komplette Einleitung is extrem tendentiös. "...nicht ohne die fast schon obligatorische Aufregung um weitere Einschränkungen der Nutzerprivatsphäre...", was einfach nur genervt und lächerlich machend klingt. "Guck die diese Lappen an, flennen deswegen immer wieder rum". Als wärs was schlechtes. Aber wie immer wieder gesagt, was soll man von nem ehem. Springer-Schaf erwarten
 
@Slurp: Ändert aber nichts am eigentlichen Thema, dass facebook schaltet und waltet wie sie wollen.
Wenn da ein "ehem. Springer-Schaf" dein wichtigstes Problem ist - na ja......
 
@Slurp: bin mir nicht sicher, ob Du mutig oder naiv bist, dass Du so einen Stuss von Dir gibst und alle Journalisten eines Zweiges aufgrund einer Tochterzeitung beleidigst.
 
@snoopi: Zu der Frage "Was heist den wieder angeblich bei euch?"
Das hat ja nichts mit Winfuture zu tun. "Angeblich" heißt, das die Verbraucherschützer insgesamt 19 Klauseln für "rechtswidrig" halten. Es bleibt durch ein Gericht zu prüfen, ob die neunzehn bemängelten Klauseln tatsächlich rechtswidrig sind. Warten wir alle ab, was das Gericht zu Facebooks neuen Einfällen sagt.
 
@snoopi: Angeblich heißt, dass die Verbraucherschützer dieser Meinung sind. Entscheiden kann das nach deutschem Recht aber nur ein Gericht/Richter. Daher "angeblich", da die Tatsache durch ein Gericht (noch) nicht bestätigt wurde.
 
Immer diese Aufregung. Laut diesen Meldungen ändern sich jedesmal die Privatsphäre Einstellungen bei Facebook wenn es was neues gibt. Jedesmal schau ich nach und noch nie wurde was an meinen Einstellungen geändert. Auch diesemal nicht. Alles immernoch wie vor Jahren, Suchmaschinen bekommen meine Facebook Seite nicht.
Irgendwelche Voreinstellungen müssen nunmal da sein. Da ist halt jeder selbst für verantwortlich diese zu ändern. Würde Facebook die anders einstellen würden sich genausoviele beschweren das Facebook ja soviel voreinstellt.
 
hmm was heißt das jetzt? Eigentlich doch das mich FB als deutscher Nutzer nicht irgendwie zur Rechenschafft ziehen kann falls ich schei... baue, da die AGB's für uns eigentlich nicht gelten oder? Also sie würden vor einem deutschen Gericht damit nicht durchkommen, richtig?
 
Wieso soll ein amerikanisches Unternehmen sich an Deutsche Gesetze halten müssen? Ja, wenn es eine Dienstleistung oder Waren explizit IN Deutschland anbietet. Dann könnte man aber doch auch einfach technische Hürden einziehen und ausländische Anbieter, die sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben für Webauftritte halten, einfach aussperren.
Mir fehlt hier einfach noch die Balance zwischen dem Schutzbedürfnis der Bevölkerung und deren Verpflichtung, selbst auch Regeln einzuhalten. Im Grunde muss man doch heute sagen, das jeder, der ein Profil bei Facebook hat und jeden Stuhlgang und sein Mittagessen dort postet, selber schauen soll, wo er bleibt. Für die Dienste von derlei Websites nichts zahlen wollen und sich dann wundern, das die persönlichen Daten an Gott weis wen verhökert werden? Ist heut wirklich noch jemand so blöde? ;-)
 
@linux-rt: Um deine erste Frage zu beantworten: http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook_Inc.#Tochtergesellschaft_in_Deutschland Deswegen.
 
Der wichtigste Punkt? Müssten dann nicht Tausende von anderen Seitenbetreiber ebenfalls abgemahnt werden? *Kopfschüttel*
 
@McClane: Müssen tut man gar nix.... Und es ist immer sinnvoller ein Präzedenzfall zu schaffen als ständig nur Abmahnungen zu verschicken. Denn die bringen ja nichts wenn man nicht noch was in der Hinterhand hat. Der Verbraucherschutz weiß das Facebook die nie und nimmer unterschreiben wird und rechnen bereits damit Klage einzureichen. Man muss da auch nicht weitere Baustellen schaffen in dem man mehrere Konzerne verklagt. Sondern ein Fall, ein Verfahren und ein Resultat. An dem wird man sich dann auch zukünftig orientieren.
 
@ThunderBlaze: Und dann verklagt man natürlich den größten Konzern, was andere Seitenbetreiber seit Jahr(zehnten?) bereits praktizieren... immer diese Doppelmoral *kotz*
 
@McClane: Richtig, weil der größte den größten Schaden anrichten, den Größten Profit macht, die Größte Menge an leuten die Daten "klaut" oder verwertet, es die meisten betrifft und somit es am effizientesten ist. Ich würde also auch auf den größten gehen.
 
Alle profitieren ausser der Nutzer selbst... wie so oft...
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