Lange Wartezeiten bei Anbieterwechsel: hohes Bußgeld gegen Telekom

Wartezeiten beim Wechsel des Internet- oder Telefon-Anbieters sollen in Deutschland für den Kunden reibungslos und laut Gesetz vor allem ohne längere Wartezeiten ablaufen. Mehr als 24 Stunden dürfte demnach ein Kunde nicht ohne Anschluss dastehen. mehr... Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Bildquelle: Bundesnetzagentur Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Mobilfunk, Vodafone, Bundesnetzagentur, E-Plus, T-Mobile Bundesnetzagentur

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Ich habe schon 3 Anbieterwechsen hinter mir aber länger wie 1-2 Stunden war ich nicht ohne Telefon und Internet. Auch über nicht kompetente- oder unfreundliche Mitarbeiter musste ich mich noch nicht ärgern.
 
@Barney: Dann Sei die glückliche Ausnahme.
 
@Barney: warum so viele Dislikes? der Kommentar ist offensichtlich ironisch gemeint.
 
@Barney: habe ein plus gegeben. verstehe die dummheit der nutzer hier auch nicht.
 
Huh?
Hatten wir den Artikel heute nicht schon mal?
EDIT:
Ahja... http://winfuture.de/news,86020.html
 
@moribund: Ja stimmt... ähnlicher Inhalt, da hat Frau Nadine Juliana Dressler ein wenig geschlafen----Oder sie wollte ihren Kollegen Necken korrigieren und hat ein größeren Beitrag draus gemacht... nur das sie den Bußgeld betreiber genannt hat. Blöd nur es entstehen immer neue Themen... Deswegen wäre auch nicht schlecht wenn WF einstellen könnte das Autoren sich minimal gegenseitig korrigieren könnten
 
Gilt das jetzt für den Anbieterwechsel, oder für jeden Wechsel, der länger als 24h dauert, also auch bei einem Tarifwechsel? Bitte die News in Zukunft besser schreiben, wo solche Fragen nicht offen bleiben bzw. gar nicht erst entstehen!
 
Es steht doch groß in der Überschrift!
Bei Anbieter Wechsel...
 
Bußgeldobergrenze 100.000 Euro - wird wohl für die meisten Firmen aus der Portokasse bezahlt und gut ist..
 
@ConiKost: eben, sollte pro Fall sein.
 
@Link: Natürlich, damit wir keine Provider mehr auf dem Markt haben.
 
@tamm: bei 5.000 (gemeldeten) Fällen pro Jahr ergibt das maximal 500.000.000. IIRC zahlt die Telekom den Aktionären ein vielfaches davon, wäre also nicht gerade ein Grund die Insolvenz anmelden zu müssen, aber Grund genug, damit sowas nicht mehr an der Tagesordnung ist. Bei der aktuellen Höhe interessiert das Bußgeld niemanden und ist damit nutzlos.
 
Ja und wieder einmal haben die Inteligentesten in diesem lande etwas bereit gestellt !!
Eine Rufnummer !!!
Für all jene die durch den Anbieterwechsel keinen telefonanschluss nutzen können !!!!!!!!!
Welch eine Tolle Idee !!!
Soetwas gab es früher schon des öffteren !!!
Da haben Anbieter von Modems Ihre Installationshilfe kostenfrei zur Verfügung gestellt, so etwas nannte sich dann " service " , diesen Service konnte dann jeder im Internet abrufen auch wenn er mit dem Modem nicht ins Internet kam.
Oder CD's mit Treibern für CD-Laufwerke, sehr Inteligent !!!
 
@Eisman0190: Handy, Internetcafe, Freunde fragen....Also wirklich, manche denken nicht mal bis zur Nasenspitze
 
@Mu3rt3: Dann übe doch schon mal ob du bis zur Nasenspitze oder besser noch weiter kommst !!!
Heut zutage geht doch alles nur noch übers Handy, tja und wenn der Anbieter dir keinen Anschluß frei schaltet ???
Internetcafe ??? ja stimmt habe ich mal von gehört, soll es in Großstäden geben.
 
In meinem Familienkreis ist schon mal ein Anschluss, der wohl unter die 5000 genannten fällt. Über 1 Monat hatte man kein Festnetz, kein Internet, obwohl vorher alles gut war. Auch die Portierung der Rufnummer hat nicht perfekt funktioniert. So war das Telefon nach diesem Monat zwar wieder da, aber mit einer neuen Nummer.

Die Beschwerde ging an die BNetzA 10 Tage nach Unterbrechung und inkompetenten Antworten der Hotline raus. (original Zitate, nachdem ich mit der BNetzA gedroht habe: "Wer ist diese BNetzA, kenne ich nur vom hören-sagen?" - "Das TK-Gesetz §47 ist lächerlich, das kann keiner einhalten.", usw.). Die BNetzA reagierte paar Tage darauf mit einer Antwort, dass eine Eskalation angetriggert wurde. Laut Internet müssen die Provider binnen einem Tag eine Stellungnahme abgeben, die auch dem Kunden mitgeteilt werden sollte. Doch wir haben nichts bekommen. Erst einen Monat später, als wir unseren Anwalt eingeschaltet haben und beide Provider um eine klare, letzte und zeitlich befristete Stellungnahme schriftlich aufgefordert hatten, wurde der Anschluss wieder geschaltet und das Telefon ging wieder. Die BNetzA hat sich daraufhin gemeldet und kurz und bündig mitgeteilt, dass unser Anschluss wieder geht und sie den Fall schließen wollen. Wir haben aber geantwortet, dass die Rufnummerportierung nicht geklappt hat. Einen Tag darauf war das Problem dann aber gelöst. Soweit ich weiß, verteilt die BNetzA die Telefonnummern selbst. Bin mir da aber nicht sicher (ist hören-sagen). Letztendlich hat die Telekom ihre Schuld schriftlich eingestanden (wenn auch gleich dazu versucht es zu rechtfertigen...).

Ich finde die 75k€ zu wenig. Denn die Telekom (denen gehört nun mal die letzte Meile) macht das absichtlich.
 
@NewsLeser: TK-Gesetz $ 46
 
Kalkulierbare Kosten für die Telekom.

Einfach zu wenig.
 
Das größte Problem am Anbieterwechsel ist, dass die meisten Kunden eine Eigenkündigung beim alten Anbieter vorlegen und damit eine mögliche Weiterversorgung beim alten Anbieter verhindern, sollte es zu Verzögerungen etc kommen.
Klar das dann bei vielen Fällen eine Weiterversorgung nicht besteht und dies sogar rechtens ist.
 
also ich hatte bestimmt schon 1000 kunden die mich wegen schwierigkeiten beim wechsel gerufen haben. davon ist keiner soweit gegangen die bundesnetzagentur zu kontaktieren oder einen Anwalt einzuschalten.
nehme ich jetzt die 5000 bekannten fälle und multipliziere sie mit meinen 1000 kunden, in der annahme dass der 5001ste kunde dann soweit geht.... kommen da 5000000 kunden raus die Schwierigkeiten hatten und das nicht gemeldet haben.
grade die telekom könnte es besser machen......aber weil die Herrschaften ganz oben den Geldbeutel nicht voll genug bekommen muss man ja das ganze "denkende personal" entlassen und durch sprachcomputer und call Center tussies ersetzen.
hier noch ein Insider: die telekom hat nachdem sie die Umstellung auf ip telefonie vorantreibt gemerkt, dass die vorhandene Server Infrastruktur gar nicht ausreichend ist. kurzerhand wurde beschlossen für ein paar Millionen ein neues Rechenzentrum zu bauen. nach Fertigstellung merkte man dann dass die gekaufte Hardware nicht mit der bereits vorhandenen kompatibel ist. Halt mal n paar Millionen raus geworfen... Quelle: Telekom Mitarbeiter in der Zentrale in Bonn.......

was will man denn aber auch erwarten wenn man die ganze IT zu den "Facharbeitern in der Tschechei" auslagert. Die Facharbeiter nach Deutschland holen könnte ja zur Folge haben, dass diese irgendwann ein Gehalt ähnlich dem deutschen Facharbeiter haben wollen.

Ich frage mich wie lange das arbeitende Volk das noch mitmacht bevor es eskaliert.

Hauptsache die Aktionäre und der Aufsichtsrat machen die Millionen....... Dann sieht es so aus als würde die Wirtschaft gut dastehen
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