Magic Leap: Derzeitige stereoskopische 3D schadet dem Gehirn

Das US-Startup Magic Leap, das eine geheimnisumwitterte Augmented Reality-Lösung entwickelt, will das auf eine völlig neuartige Weise ermöglichen. Details dazu gibt es bisher kaum, das Unternehmen will aber etwas Vergleichbares wie Microsofts HoloLens ... mehr... 3d, Augmented Reality, Augmented-Reality, AR, Magic Leap Bildquelle: Magic Leap 3d, Augmented Reality, Augmented-Reality, AR, Magic Leap 3d, Augmented Reality, Augmented-Reality, AR, Magic Leap Magic Leap

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Schade, dass er keine Informationen zu den angeblichen Schäden liefert. Ich erkenne selbst keinen besonderen Unterschied in der Mechanik des Sehens zwischen der Projektion ins Auge und der Darstellung auf einem Monitor vor dem Auge. Lediglich die Fokussierung des Auges könnte unterschiedlich sein, wenn man auf die beiden Monitore vor dem Auge fokussieren muss. Allerdings sollte dies zumindest bei HoloLens kein Thema sein, da man ja niemals auf die Linsen, sondern immer auf einen Punkt in der Umgebung fokussiert.

Übrigens soll laut den wenigen Informationen zu HoloLens auch dieses Gerät mit einer Art Projektion ins Auge funktionieren (siehe http://www.wired.com/2015/01/microsoft-nadella/ - nach unten scrollen, bis HoloLens erscheint, dort Punkt 3).
 
@HeadCrash: Das eigentliche Problem ist, das bei heutigen 3D-Sytemen das die Focusierungsebene (der Bildschirm, die Bilderzeugende Ebene) statisch an der gleichen Stelle (oder Entfernung) ist, die Wahrnehmungsebene (Räumliche Tiefe) des Bildes ändert sich dagegen ständig.
Das heist, sie sind nicht wie in der Natur deckungsgleich. Daraus folgt, daß das Gehirn eine permanente
Anpassungsleistung (Korrektur/Angleichung der Bild und der Focussierungsebene) bringen muss, was schnell zur Ermüdung und Kopfschmerzen führt.
Naturähnliche und Ermüdungsfreie 3D Wiedergabe bietet nur echte Holographie, da dort der Bildpunkt dort erzeugt wird, wo er auch in der räumlichen Tiefe sein soll >> Ergo: Bildgebende und Wahrnehmungsebene sind deckungsgleich >> keine Ermüdung oder Kopfschmerzen mehr durch zu hohe CPU (Gehirn) Belastung.
 
@Helmut Baumann: Danke, das deckt sich ja mit meiner Vermutung zur Fokussierung. Genau das Thema wurde übrigens bei den vielen HoloLens-Reviews angesprochen und niemand konnte Dinge wie Kopfschmerzen etc. feststellen. Vermutlich eben genau weil man nicht auf den Bildschirm vor den Augen fokussiert - sonst wäre ja auch die Realität verschwommen - sondern eben auf z.B. den Tisch vor sich und HoloLens die generierten Daten so erzeugt, dass trotz der fehlenden Fokussierung auf den Bildschirm ein scharfes 3D-Objekt erzeugt wird.
 
Wow, das Produkt ist noch Jahre von der Fertigstellung entfernt und trotzdem wir schon gegen andere Substitute gebasht? Das ist wirklich nicht gentlemanlike. Das behauptet doch bisher nur der CEO, oder sind mir medizinische Untersuchungen und Studien entgangen, die eine Schädigung nachweisen?
 
@mil0: Wo sollen die Untersuchungen und Studien auch herkommen? Derzeit wird einfach mal vorsichtshalber davon ausgegangen, dass die angekündigten VR-Systeme keinerlei Veränderungen an Augen oder Nerven nach sich ziehen.
Sobald die Geräte auf dem Markt sind, tauchen mit Sicherheit auch die Studien auf. Die Geschichte mit dem Kind und dem Brunnen kennt man ja.
 
@gutenmorgen1: Woher sie kommen sollen? Von den dafür zuständigen Prüfbehörden und unabhängigen Forschungseinrichtungen und den Herstellern. Halb so schlimm eigentlich. Oculus Rift gibt es ja nun schon seit fast 3 Jahren. Bis jetzt konnte man zumindest kurz- und mittelfristige Auswirkungen testen.
 
@mil0: Oculus Rift gibt es nur als Developer Version oder für Tester was weiß ich, verbreitet ist das noch keineswegs. Aber wie der Kommentar O1:re1 gut darstellt, könnte da schon etwas dran sein. Prüfstellen testen das auch nur auf Technische Tauglichkeit und das auch nur wenn es an die Veröffentlichung geht. Studien kommen dann auch erst, falls tatsächlich mehrere Probleme damit auftreten werden. Ich war letztens erst in einem 3D Film und mir taten schon nach 10min die Augen weh, ich bin kein Fan davon und werde es auch nicht werden.
 
Es ist schon bewundernswert wie energisch man nichts sagen kann. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon mal froh daß ich gar kein 3D sehen kann, so bleiben mir wenigestens neurologische Schäden erspart. Wohin das führt kann man ja an dessen Gestammel erkennen. ;)
 
@Johnny Cache: "gar kein 3D sehen kann" - hast du nur ein Auge? Oder bist du zur Gänze blind?
 
@wischi: Weder noch. Trotzdem schafft es mein Hirn aus zwei Bildern ein schön flaches zu machen. ;)
 
@Johnny Cache: Dann scheint es ein neurologisches Problem bei der Verarbeitung im bildgebenden Cortex zu sein.
 
@Helmut Baumann: Jo, irgendwas in der Richtung. Ist ja auch egal.
Oder wie mal eine Krankenschwester so schön fragte: "Wenn du nicht 3D sehen kannst, wie fängst du dann einen Ball?"... "Mit den Händen." ;)
 
@Johnny Cache: Das ganze nennt sich "stereoblind" und ich lebe auch damit. Hängt einfach damit zusammen, dass im sehr jungen Alter ein Problem mit den Augen bestand (Fehlstellung, extreme Kurz-/Weitsicht usw.) wodurch das Hirn nicht gelernt hat die beiden Bilder zu verschmelzen. Räumliches Sehen hat damit Gott sei Dank nichts zu tun. Manche sind stereoblind und wissen es garnicht... über Google findet man eigentlich sofort einen Test.

//EDIT: Netter Nebeneffekt ist (zumindest bei mir), dass Filme für mich manchmal sehr real wirken, da die genauso flach sind wie die Realität :D
 
@screama: das Ganze ist in der Tat hochinteressant. Auch ich bin "stereoblind", schon mein ganzes Leben lang. Meine Augen sind extrem unterschiedlich sehstark. Zu Kindertagen, als ich öfter beim Augenarzt war, hatte ich links 120% (!) und rechts 60%. Ergebnis: mein Gehirn hat sich dann wohl überlegt: "Ok, dann halt nur ein Auge als Informationsquelle...". Somit habe ich kein echtes 3D-Sehen. Und doch habe ich das Gefühl, dreidimensional sehen zu können. Durch unbewusste mehr oder weniger kleine Bewegungen des Auges bzw. des Kopfes verschiebt sich die Perspektive, abnehmend natürlich mit der Entfernung des Objekts und damit entsteht ein quasi 3D-Ersatz.
Keine Ahnung, wie sehr echtes 3D-Sehen anders wäre, habe es ja noch nie gekonnt, aber ich lebe auch so bestens. (außer dass ich mittlerweile jenseits der 50 eine Lesebrille brauche)
Ein praktisches Beispiel, bzw. eine Frage, die ich noch nie klären konnte: Ob ich durch ein Fernglas oder ein Fernrohr schaue, macht für mich keinerlei Unterschied. Ich sehe so oder so nur dieses eine schwarz umrundete vergrößerte Bild. Wie sieht das denn für jemanden aus, der zwei gesunde Augen und damit echtes 3D-Sehen hat?
 
@Bengurion: Technologisch ist das insofern auch interessant, da ich mit den ganz alten Stereobrillen (Grün/Rot) ja mal gar nichts anfangen konnte. Damit sah ich dann nur ein unscharfes rotes Bild.
Mit den derzeitig üblichen Kino-3D-Brillen ist es anders. Ohne Brille ist alles ein wenig verschwommen. Mit Brille ist es scharf, nur sehe ich damit den Film ganz normal wie einen, der nicht in 3D gedreht wurde.
 
@Bengurion: ein Drittes: ich habe vor Jahren im Fernsehen mal einen Bericht über 3D-Filmtechnik gesehen, die sich bislang aber nicht durchgesetzt hat. Dabei wurde die Kamera bei der Aufnahme Mikrobewegungen ausgesetzt, also exakt so, wie es meine Augen, mein Kopf bzw. Gehirn auch macht.
Dadurch entsteht dann auch ohne Hilfsmittel einer Brille ein Quasi-3D-Effekt. Außer diesem einen Bericht habe ich dann von dieser Technik allerdings niemals wieder etwas gehört.
 
@Bengurion: Du erwartest jetzt nicht ernsthaft, dass dir das jemand so beschreiben kann, dass du es dir vorstellen kannst?
Erklär mal einem von Geburt an Farbenblinden was Rot ist. :D
 
@crmsnrzl: Hmm, dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein. Sieht man einen anderen Ausschnitt, wenn man beim Fernglas beide Augen nutzt, also so in etwa, wie auf Fotografien Fernglassichtungen darstellt werden, so als liegende Acht oder sieht man ein kreisrundes Bild, das dem entspricht, wie wenn man durch ein Fernrohr schaut (wo man ja zwangsläufig nur ein Auge nutzt).
 
@Bengurion: Diese liegende Acht ist in der Tat nur ein Hollywoodeffekt, um den Blick durchs Fernglas zu verdeutlichen. In Wirklichkeit siehst du ein Bild. Das dürfte sich prinzipiell (von der räumlichen Tiefe abgesehen) nicht von dem unterscheiden, was du so kennst.
 
@DON666: danke Dir für die präzise Antwort. Aus irgendeinem Grund konnte mir bislang diese Frage keiner so wirklich beantworten.
 
@Bengurion: Liegt wohl daran, dass "im echten Leben" die wenigsten wohl wirklich mal ein Fernglas in der Hand hatten. Die Dinger sind ja nicht ganz billig, darum hat auch kaum einer eins. :)
 
@Bengurion: Bezüglich der Stereoblindheit, versucht mal eine Oculus aufzusetzen. Es gibt einige Leute die behaupten das sie mit der Oculus Brille das erste mal 3D-sehen konnten.
 
@screama: Ich hab so etwas wie das Gegenteil von Stereoblindness, ich sehe manchmal 3D wo kein 3D ist. Sieht so ähnlich aus wie das was man sieht wenn man durch eine 3D Brille auf ein 3D-Bild schaut. Der Effekt wird bei Entspannung und Geistiger "unfokusiertheit" stärker, konnte dazu aber nichts im Internet finden und Augenarzt und Optiker Konten dazu auch nichts sagen.
 
@Johnny Cache: in der Regel verarbeitet unser Gehirn die Bilder der zwei Augen so "unterbewusst" dass viele nicht mitbekommen, dass sie tatsächlich 3D sehen. Ist jetzt als Ferndiagnose schwierig, da es tatsächlich auch was neurologisches sein kann. Um dir aber einen Eindruck zu verschaffen kannst ja mal versuchen mit einem abgedecktem Auge Spiele zu spielen welche eine gute Hand-Auge Koordination erfordern (Dart, Ballspiele & Co) wenn du dann gleich gut/schlecht bist wie mit 2 Augen, dann kann man davon ausgehen, dass du tatsächlich nur 2D wahrnimmst.
Hinweis: In 3D Filmen wird der Effekt oft übertrieben damit es sich für Leute "besonders 3D" anfühlt ^^
 
So ein Hype... Wenn ich auf einen Monitor schaue wird auch "Bilder auf die Netzhaut projiziert". Hier werden mal wieder nur Andeutungen verbreitet, mit dem ständigen Verweis auf "etwas vollkommen Neues".

Erst mal abwarten was dann kommt. Wenn ich aus dem Fenster schaue, kommt Licht direkt in mein Auge und auf die Netzhaut, und wird dann vom Gehirn verarbeitet.. Wahnsinn!
 
@Lex23: Ich frage mich offen gestanden, warum Goolge 550 Mio. in die Firma investiert, wenn es eh der selbe abgedroschene Kram ist, den sie Jahrelang selbst entwickelt haben.
 
@gutenmorgen1: 550? Das ist charity für die Steuern.
 
Gibt es Quellen die das bestätigen das stereoskopische 3D hinrschädigend ist?
 
@knirps: nein nur die Aussage einer Firma die ihr Produkt verkaufen möchte ^^
 
@knirps: "Hinrschädigend" weiß ich jetzt nicht aber für diejenigen mit Sehfehler ist es nicht angenehm ;)
 
@wertzuiop123: Naja, ich als Brillenträger habe mit dem 3D-Effekt meines 3DS bisher noch keine Probleme gehabt.
 
@metty2410: meinte auch keine brillenträger. die, die kopfschmerzen bekommen, schielen leicht (man merkt es selbst nicht im alltag)
 
@knirps: Das eigentliche Problem ist, das bei heutigen 3D-Sytemen das die Focusierungsebene (der Bildschirm, die Bilderzeugende Ebene) statisch an der gleichen Stelle (oder Entfernung) ist, die Wahrnehmungsebene (Räumliche Tiefe) des Bildes ändert sich dagegen ständig.
Das heist, sie sind nicht wie in der Natur deckungsgleich. Daraus folgt, daß das Gehirn eine permanente
Anpassungsleistung (Korrektur/Angleichung der Bild und der Focussierungsebene) bringen muss, was schnell zur Ermüdung und Kopfschmerzen führt.
Naturähnliche und Ermüdungsfreie 3D Wiedergabe bietet nur echte Holographie, da dort der Bildpunkt dort erzeugt wird, wo er auch in der räumlichen Tiefe sein soll >> Ergo: Bildgebende und Wahrnehmungsebene sind deckungsgleich >> keine Ermüdung oder Kopfschmerzen mehr durch zu hohe CPU (Gehirn) Belastung.
 
Wir haben das beste Produkt, bei alle anderen wird das Hirn gebrutzelt. Die sollen erst mal selbst was präsentieren und dann kann man solche Sachen raushauen. Dummes Marketinggeschwätz, nichts weiter.
 
@dodnet: Vielleicht ist das der Grund warum man auf einmal nichts mehr von den anderen hört, beim testen sind reihenweise den Leuten die Sicherungen durchgebrannt ;). Aber Scherz beiseite, mir wird von den 3D Systemen auch massiv schlecht. Für mich wär das nichts!
 
@dodnet: Obs schädlich ist, weiß ich nicht. Aber wenn ich einen Hobbit-Teil oder Avatar in 3D sehe, strengt mich das doch deutlich mehr an, als die 2D-Variante. (Beides Kürzlich getestet)
 
Das eigentliche Problem ist, das bei heutigen 3D-Sytemen das die Focusierungsebene (der Bildschirm, die Bilderzeugende Ebene) statisch an der gleichen Stelle (oder Entfernung) ist, die Wahrnehmungsebene (Räumliche Tiefe) des Bildes ändert sich dagegen ständig.
Das heist, sie sind nicht wie in der Natur deckungsgleich. Daraus folgt, daß das Gehirn eine permanente
Anpassungsleistung (Korrektur/Angleichung der Bild und der Focussierungsebene) bringen muss, was schnell zur Ermüdung und Kopfschmerzen führt.
Naturähnliche und Ermüdungsfreie 3D Wiedergabe bietet nur echte Holographie, da dort der Bildpunkt dort erzeugt wird, wo er auch in der räumlichen Tiefe sein soll >> Ergo: Bildgebende und Wahrnehmungsebene sind deckungsgleich >> keine Ermüdung oder Kopfschmerzen mehr durch zu hohe CPU (Gehirn) Belastung.
 
@Helmut Baumann: Wie oft soll der Text hier noch erscheinen? ;)
 
"jeder weiss dass heutige 3d technik zu gehirnschäden führt ..." ... genauso wie vor 20 jahren jeder wusste, dass mikrowellenstrahlen das essen verändern und krebserregend machen ...

hätte der herr fundierte daten würde er sie vorlegen, so wirkt das ganze irgedwie wie ein von google gesponserter marketing präventivschlag gegen holo-lens, occulus und die anderen 3d techniken, die im gegensatz zu glass echte marktchancen haben.
 
Geil, endlich HTML5-Videos bei WinFuture! Danke! :)
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