Vectoring-Ausbau: Telekom will 135.000 vermietete Leitungen zurück

Um den Ausbau von DSL-Vectoring vorantreiben zu können, will die Deutsche Telekom eine sechsstellige Zahl von Leitungen, die derzeit von Konkurrenten genutzt werden, abklemmen. Damit würde das Unternehmen zahlreiche Kabelverteiler wieder komplett ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Solange die Preise dadurch nicht steigen bin ich für die Monopolisierung des Netzes. Wenn die Leitungsmieten fair sind hat jeder was davon, vor allem der Kunde.
 
@lalanunu: Und in welchem Parallel Universum hat das schon mal funktioniert?
 
@lalanunu: Deine Aussage widerspricht sich. Der einzige Grund für eine Monopolisierung ist eben die volle Preiskontrolle sprich Wucher, deswegen wird sie überall durch die Behörden verhindert. Und über die Zeiten vor der Liberalisierung, als die Telekom den Markt noch staatlich unterstützt dominiert hat, wollen wir überhaupt nicht denken. Meiner Meinung sollte der ehemalige Staatskonzern lieber endlich zur reinen Verwaltungsbehörde der letzten Meile verdonnert werden, anstatt lobbyistisch den Markt zu versauen. Denn eines gilt immer, wenn die Telekom ran muss, dann wird es teuer, aber ohne irgendwelche Kompetenz natürlich. Mir graut es ehrlich gesagt davor...
 
@Ronny@Home: Hast Du wirklich gelesen was er schrieb? "...für die Monopolisierung DES NETZES..." Also der Leitungen welcher Art auch immer. Von Dienstleistungen die mit dem Netz angeboten werden hat er nichts geschrieben. Haben wir diesen Wunsch zur Rückkehr eines "Monopols" nicht auch in anderen Bereichen? Z.B. Wasser-, Strom-, Gasversorgung von Wegen der unverschämten Preise der privatisierten Anbieter und der Versorgungssicherheit. Was ist mit dem Bahn"netz", den Schienenwegen. Auch da wird ein Monopol vielfach gewünscht - wobei die Leistungen darauf trotzdem von verschiedenen Bahn-Gesellschaften angeboten werden (können).

Man sollte bei solchen Diskussionen strickt trennen Netze / Leitungen / Schienen usw. und den damit / darauf angebotenen Diensten / Leistungen.

Warum schaffen denn nicht die "Privaten", meint ja wohl eher alle außer Telekom, einen Netzausbau? Wollen die vielleicht nur absahnen oder sich Vorteile ergattern. Also genau das, was sie jetzt der Telekom vorwerfen? Wie schrieb hier so oft jemand: Das ist Wettbewerb, das ist Marktwirtschaft.
 
Sollen sie nur machen. Wenn wir alle was davon haben wieso nicht? Kostet es 1&1 und co dann 5€ mehr oder warum stellen die sich dagegen?
 
@picasso22: Ist im Moment ja schon so, also bei Telekom und 1und1. Beide kosten 5€ in der Differenz mehr (50k zu 100k).
 
@RocketChef: Mehr Leistung mehr Geld. Wo ist das Problem? Magenta L 100k wird mich soviel kosten wie ich heute für DSL 16k zahle. Von mehr kosten kann da nicht die Rede sein.
 
@picasso22: Ja, ich sage ja nichts dagegen :). Ich finde die 5€ völlig gerechtfertigt.
 
@picasso22: Und du glaubst weil es heute nicht mehr kostet wird das für immer so bleiben? Wenn die Telekom hier Ihren willen bekommt gibt es bald keine Konkurrenz mehr, Kabelanbieter ausgenommen und damit steigen die Preise garantiert an. Wer aber keine Kabelanschluss bekommt (die Kabelanbieter bauen i.d.R. keine Wohngebiete 1-2 Familienhäuser mehr aus) hat eben Pech gehabt und maximal LTE als Alternative. Vectoring hätte gar nicht erlaubt werden dürfen. Dann wäre die Telekom endlich gezwungen Glasfaser zu legen und dafür hätte sie mit der Konkurrenz kooperieren müssen damit es sich lohnt. Aber so wird Glas immer weiter herrausgezögert, idealerweise bis die Konkurenz kein Geld mehr hat / Pleite ist. Dann kommt das Glasfasermonopol.
 
@Nero FX: "Und auch die Wettbewerber würden hier nicht schlechter dastehen als zuvor, da sie dann ja auch die Vectoring-Verbindungen anmieten könnten, um ihren Kunden vor Ort die eigenen Zugänge zu verkaufen."
Es kann alles beim Alten bleiben. Wo genau liegt das Problem? Jeder bekommt schnellers Internet. Alle sind zufrieden. Man sollte nicht immer nur das schlimmste Übel sehen sondern auch die positiven Seiten.
 
@picasso22: Die Anmietung der Telekom Technik bei VDSL ist kaum reguliert. Vorallem in Outdoor DSLAMs. Die Telekom macht Preise/Verträge nach eigenem Geschmack. Das funktioniert aktuell aber es wird bereits diskriminiert indem Große Anbieter wie 1und1 Massenrabatte bekommen. Bis jetzt war die Telekom da handzahm aber sobald der Kunkurrenzdruck nachlässt könnten Sie sich neue Sachen einfallen lassen. Auf gut Glück/Hoffnung der Telekom die Monopolstellung geben? NEIN!
Was glaubst du was passiert wenn der Vectoring DSLAM fast voll ist? Das wirst du zur Telekom gezwungen. Du glaubst nicht wie viele Anschlüsse (meinen inbegriffen) ich zwangsweise zur Telekom ziehen musste weil die Telekom die Schaltungsanträge abgelehnt hat (u.a. von 1und1, Congstar etc). Das aktuelle TAL Monopol hat schon soviel gekostet...und die Folgen sind nicht absehbar. Wenn die Telekom erstmal das Monopol hat, dann kann es dazu kommen das nur noch Speedport Router in Ihrem Netz erlauben bzw. man garnicht mehr bestimmen kann welches Netzabschlussgerät man einsetzen möchte. Dann kommen wir wieder in die Zeit zurück in der man sich das Telefon (jetzt den Router) von der Telekom mieten muss. Sry es kann nicht gut sein der Telekom oder irgendeinem anderen Unternehmen alles zu überlassen.
 
@picasso22: wir haben ja nix davon außer das es keine konkurrenz mehr gibt. durch vectoring kann nur einer den kvt bedienen und das ist der punkt wo sie sich aufregen.
 
@Odi waN: Also ich habe davon ne schnellere Leitung zum gleichen Preis. Und die Konkurrenz kann die doch weiter Mieten wenn sie denn wollen. Alles wie gehabt also.
 
@picasso22: eben nicht, sie könnten sie mieten aber dann wäre der technische support beim vermieter und nicht beim mieter. wenn das nämlich so ist, wird richtig schindluder getrieben. denn dann kann die T nämlich die ports reduzieren oder einfach ein QoS setzen das ihre leitungen bevorzugt werden und solche scherze. denn zum schluss bist du als kunde angemeiert, bei dir läufts nicht und die isp schieben die schuld sich gegenseitig zu.
 
@Odi waN: Sie könnten aber auch selber was bauen / verlegen - oder?!
 
@Kiebitz: ja und dann? die letzte meile wird doch eh nur bei einem bleiben. mediaways, qsc, netcologne haben doch alle ihr netz aufgebaut. mediaways sogar parallel zu der telekom in ganz deutschland dennoch sind sie angewiesen auf die telekom.
 
Man mag der Telekom ja vorwerfen, dass sie sich damals zur Post-Privatisierung in ein "gemachtes Netz" gesetzt hat. Aber mal Ehrlich: Zu wieviel Prozent denkt ihr ist das heutige noch das alte Post-Netz? Deshalb an die anderen Anbieter: Weniger "wettern", mehr selbst ausbauen. Dann bringt mindestens gleichen Service und konkurrenzfähige Preise bzw. flexible(re) Pakete und fertig ist der Lack.
 
@RocketChef: ich sage jetzt einfach mal, zu über 75% ist es noch das alte netz.
begründung: die telekom setzt immernoch kupferleitungen ein, statt das zukunftsträchtigere glasfaser.
heutzutage dürfte glasfaser im vergleich zum kupferpreis deutlich billiger sein.
also wenn sie es ausgebaut haben, wieso gibts dann immer noch auf der TAL kupfer, und nicht glasfaser?
 
@MBUS: Ich bin gespannt, wie lang das noch mit dem Doppel-Adern gut geht. Die Telekom setzt ja demnächst auf DSL+LTE, aber LTE ist eben auch nur ein shared Medium. Wirklich Angst muss die Telekom nur von den Kabelanbietern haben, die sie gerade schon links überholen.
 
@Bugfix: Kabel erreicht auch nur etwas weniger als die Hälfte der Haushalte in Deutschland. Die Kabelanbieter sind aber ähnlich Ausbau feindlich (wirtschaftlichdenkend) und haben schon zu viele Gebiete die nicht lukrativ sind erschlossen zu werden, weil sie bereits über Satellit versorgt werden und schwer abzuwerben sind.
 
@floerido: ist denn nicht überall satellit verfügbar? das ist doch der sinn davon ^^ außerdem ist kabel ja wohl mehr als nur tv.
 
@Mezo: In einigen Gebäuden darf man keine Schüssel anbringen, dann kann eine Wohnung eine ungünstige Position haben und wenn man bereits mit Kabel versorgt wird, dann ist die Hemmschwelle zu wechseln natürlich größer. Die Gebiete, die jetzt auf Satellit setzen müssen, werden sicherlich auch nicht vom Kabel-Anbieter angebunden werden.
 
@MBUS: Vielleicht ist es noch das alte Netz, aber gewiss nicht mehr die selben Kabel sowie Technik. Ansonsten kann es die Konkurrenz doch gerne besser machen?! Die meissten Konkurrenfirmen sind AGs, die wirtschaften offensichtlich auch lieber im "jetzt" die Kohle in die Managertaschen als in "zukunftsträchtiges" Glasfaser. Aber im Rumheulen sind sie gross, wenn wieder mit dem Finger auf den "Monopolisten" gezeigt wird.
 
@RocketChef: Die Kabel im Boden liegen da in der großen Masse schon über 30 Jahre. In den neuen Bundesländer ist es nicht ganz so schlimm da erst 199x angefangen wurde in der Fläche auszubauen. Aber auch die Kabel sind jetzt 20 Jahre alt und die Telekom schmeisst maximal bei Mangel einen weiteren Strang drüber.
 
@MBUS: Das Kabel ja, aber die Netzwerktechnik am Ende des Kabels sicher nicht!
Die Optowandler sind schweineteuer und das ist auch der Grund warum sich alle so anstellen was den Wechsel von Kupfer auf LWL angeht.
 
@bLu3t0oth: Die Telekom investiert in der Fläche auch nicht in Glasfaser. Es wurde das OPAL Netz damals aufgebaut...das wars. in extrem lohnenswerten Bereichen wurde ADSL (bis DSL6000) via OPAL realisiert. Upgrade auf 16Mbit/50Mbit oder normale Glasfaser -> zu teuer. In manchen Regionen wurde einfach Kupfer drüber gelegt für DSL statt die Glasfastechnik zu wechseln. Die Glasfaserkabel und co sind alle noch da unter jetzt schon >20 Jahre alt.
 
@RocketChef: Dazu muss man noch sagen, das sie mit einem fertigen Netz Umsatz gemacht haben. Also hatten sie schon mal einen Vorsprung. Mitbewerber müssen erstmal ein Netz aufbauen.
 
@spackolatius: Asso und bei Vodafone, die Arcor gekauft hatten und bei O2 die Alice gekauft hatten, ist das jetzt anders? :) Natürlich haben Alice und Arcor Vorleistungen gebracht und sind daran gescheitert, sonst hätten sie sich nicht kaufen lassen, aber weder VF noch O2 mussten dadurch völlig bei Null anfangen.
 
@RocketChef: Bei der Telekom wurde der Netzaufbau zuvor durch Steuern bewältigt.
 
@spackolatius: So wie man in Wikipedia lesen kann wurden auch die Schulden mitprivatisiert. Denen wurde nicht alles "einfach so" geschenkt. Wäre am Ende das gleiche wie sich drüber aufzuregen, dass die Polizei die Bullis wieder an Privatpersonen verkauft. Die wurden ja schliesslich mal mit Steuergeldern gekauft. Wir reden ja auch im Falle der Telekom auch nicht von komplett wartungs- und folgekostenfreien Gütern.
 
@RocketChef: ...dir ist aber bekannt das die Wartung der Kabel in die Kabelmiete einfliesst. Also 1und1/Vodafone und co zahlen die Instandhaltungkosten bzw. Telekom wenn man einen tarif hat. Sie haben ein Netz geschenkt bekommen....die 2,50€ Schulden haben Sie sich Krank gelacht.
 
Bitte DSL mal hier ausbauen. Ich würde 30-40 Euro/Monat für eine 6000-er Leitung zahlen, das dass empfinde ich für sehr schnell. Handeln Telekom, und nicht nur die Schnellen noch schneller machen!
 
@DARK-THREAT: du verlangst dass nicht nur die schnellen immer schneller werden, aber erwartest nur 6mbit? :D aber ich kann dich verstehen, dennoch sind 6mbit ein witz.
 
@Mezo: Wer nur 384kbit/s Dorf-DSL hat, für den sind 6 Mbit/s eine Offenbarung, hab' das vor Jahren selber mal so erlebt.
 
@departure: Schlimmer. Wir haben hier maximal 128kbit/s ISDN über die Leistungen. 384kbit/s habe ich über LTE (mit 30GB Volumen für 7,2MBit/s).
 
@Mezo: Unsere größeren Städte wurden in der letzten Zeit (seit 2009 bis heute) mit 6-16k kbit/s DSL versorgt. Mithilfe der Telekom, die sich zu 5-10% an den Kosten beteiligt haben, den Rest musste die jeweilige Gemeinde blechen.
 
@Mezo: wenn du keine grossfamilie hast, sind 6mbit okay. 16mbit oder mehr sind immer besser. aber mit 6mbit kaann man gutes INternet nutzen+ spielene + saugen^^
 
Netzausbau ist Gesellschaftpolitik und sollte deshalb auch nicht den privaten Interessen von Konzernen und ihren Gegenseitigen "Liebkosungen" überlassen werden. Die CSU wollte die Netzbetreiber eiskalt zur Finanzierung heranziehen und den Ausbau unter öffentlicher Kontrolle betreiben. SPD und CDU haben sich verweigert. War wohl zuviel bolschewistische Planwirtschaft, was die CSU wollte. ;)
 
Bei mir war die Telekom auch schon. Allerdings haben sie offene Türen eingerannt. Aktuell habe ich KabelDeutschland, 100MBit, davon kommt ab 18:00 Uhr nur mehr 1 MBit an (x-mal gemessen). Mit Ausblick dass das im Juli (!!) wieder funktionieren soll. Seit die Vodafone gehören hatte ich ohnehin schon die "Flucht" geplant. Da kam mir die Telekom mit VDSL 50 gerade recht. Sofern sie nicht wie KD Leistung verkaufen, die sie effektiv nicht liefern können.
 
@hcs: Same Here. Leider. Jahrelang keine Probleme mit KDG gehabt. Von heute auf morgen sackte die Bandbreite stark ein. In den Abendstunden ist an Internet nicht zu denken. Telefonieren gestaltet sich dann auch immer schwierig. KDG verschiebt die Segmentierung immer wieder. Fristlose Kündigung nach gestellter Frist wollen sie auch nicht zustimmen. Werden dann jetzt einen Anwalt auf die los lassen.
 
@Akkon31/41: Bei mir hat die Telekom so argumentiert, dass sie die letzte Meile (ich wusste gar nicht, dass das Kabel zu uns ins Haus der Telekom gehört) nicht mehr länger an KD weitervermieten. Daher regeln die auch den gesamten Umzug mit Rufnummernmitnahme usw... Letztendlich war mir das völlig egal, nachdem wir in den Abendstunden wieder die Handy zum Telefonieren benutzen mussten und surfen über UMTS anstelle KD, gabs nur noch ein: so schnell wie möglich weg. Bei uns kam der Einbruch der Bandbreite sozusagen zeitgleich mit dem Flyer mit der 100 MBit Werbung...
 
Bei den ganzen Ärger schwöre ich doch auf Anbieter mit eigenen Leitungen. Die mögen zwar etwas teurer sein, aber dafür hatte ich bis dato noch keinen Ärger und kann sogar meinen eigenen Router (fb7490) direkt anschließen.
https://regiospeed.kabelnetzbetreiber.net/
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