Anti-Piraterie-Gruppe verschickt Takedowns zu 'Hide' und 'Download'

Eine deutsche Anti-Piraterie-Gruppe hat sich zum Gespött des Internets gemacht: Die Total Wipes Music Group hat unzählige DMCA-Takedowns verschickt. Das ist an sich kein ungewöhnlicher Vorgang, allerdings standen die beanstandeten Links nicht ... mehr... Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Anti Piracy

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Einfach nur total Panne, unmöglich.
 
"In einem Fall wurde das Word "Hide" beanstandet" Oh my Gott, i kann es kaum believen. ;)
 
@ThreeM: Was das Ganze mit einer Software von Microsoft zu tun hat, mit der man Texte schreiben kann, ist mir unbegreiflich ;)
 
"Sorgfältig" scheint das bei dem Laden aber grundsätzlich nicht gehandhabt zu werden - die sind schließlich Wiederholungstäter.

Manchen Firmen wünscht man einfach nur den Ruin.
 
@der_ingo: das wünsche ich denen sowie einigen anderen, die Aufgrund von Künstlern leben selbst jedoch kaum bis gar nichts leisten. Auch die Musik- und Filmindustrie hat nen Bankrott verdient, denn statt andere Wege zu gehen und zu schauen, dass man Inhalte anbietet für die Menschen Geld bezahlen wollen, glaubt man andere abschrecken zu können. Aber Intelligenz ist halt nicht deren Metier - da haben die sich sicher was von den Politikern in Deutschland etwas abgeschaut: schlau tun und entscheiden - auch wenn die Entscheidung definitiv falsch und technisch dumm ist.
 
Die Takedown-requester sollten hier mehr zur Verantwortung gezogen werden. Man kann ja auch nicht wahllos Anzeigen einreichen und "hoffen", dass 1% davon gerechtfertig sind.

Nichts anderes machen diese Dienste derzeit. Suche nach "Musik download", dann kurz per whitelist bekannte seiten ausfiltern - aber jeder noch so kleine Blog, der das Wort Musik und download erwähnt wird pauschal reportet.

Google darf den Misst dann "bereinigen".

DMCA-Takedowns sollten in 1000er Päkchen eingereicht werden und nachdem 1% False-Positves dabei sind alles pauschal "ablehnen" und Überarbeitung fordern. (Und selbst das wären bei aktzeptierten Requests immer noch 9 zu unrecht betroffene Seiten!)
 
@dognose: Letztendlich ist das auch ein Urheberrechtsverstoß, wenn sie Urheberschaft erklären, obwohl sie diese gar nicht haben. Ein Verstoß gegen die Nutzungsrechte. Die Urheber könnten dagegen vorgehen...
 
Könnte man sich vielleicht angewöhnen, zumindest völlig szenehaften Ausdrücke, die kein (aufgeklärter und durchaus interessierter) Normalo versteht und auch bei Wikipedia und Google nicht findet, entweder zu vermeiden oder, wenn schon, sinnvoll zu erklären oder zu verlinken? Konkret meine ich "Takedown", "Takedown-Requester". Ist das zu viel verlangt? Ich hätte da auch noch ein paar Latinizismen etc. auf Lager, die kein Mensch versteht, wenn Ihr interesiert seid...
 
@Momo1305:
Also der Artikel erklärt indirekt schon sehr passend die einzelnen Begriffe...
 
@Momo1305: Takedown = etwas "abschießen" in diesem Falle die betreffende Seite aus der Google Suche herausnehmen.

Request = Anfrage.

Das "Takedown-Requester" genauso wie "Downloaden" oder "gedownloaded" eine Denglische Sprachvergewaltigung sondergleichen ist... naja .. was soll man dazu noch sagen.
 
Was für S*assten aber juhu ein Grund auf Facebook zu flamen :)
 
DMCA beschwerden gegen Google sind eh für die Tonne. Die Seiten sind noch nicht weg und können sogar über Google noch gefunden werden. Lächerlich und unnötige Arbeit das ganze und wofür?
 
Die Liste von denen ist ja geil. Sie haben also die Rechte an ICQ, Oovoo, Skype, Ubuntu, Calibre, Open Office und sogar GIMP. Ja da haben die bei Google bestimmt herzhaft gelacht :D
 
Solche Ereignisse sind ein Vorgeschmack wenn solche Organisationen das sagen hätten, was man im Internet sehen soll und was nicht. Richtig gruselig. Sollten wir echt froh sein, dass es soweit noch nicht gekommen ist!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!