Sony will Audiophilen "Premium Sound"-microSDXC-Karte andrehen

Der japanische Hersteller Sony hat für seinen Heimatmarkt eine microSDXC-Karte vorgestellt, die angeblich die störenden Nebengeräusche, die beim Auslesen der Daten erzeugt werden, unterdrücken soll. Das mag in der Theorie womöglich sogar stimmen, ... mehr... Sony, MicroSD, SR-64HXA Bildquelle: Sony Sony, MicroSD, SR-64HXA Sony, MicroSD, SR-64HXA Sony

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Völlig Mumpitz. Im analogen Zeitalter versuchte man das auch mit besonders rauscharmen Cassetten oder Tonbändern. Da waren noch solche "Innovationen" willkommen, denn es gab tatsächlich noch ein Rauschen. Aber heute? Was rauscht denn da digital? Albern. Sony habe ich bislang für ein ernstzunehmendes Unternehmen gehalten. Wie peinlich für die Firma!
 
@Alter Sack: *DurchDieAltenSignaleUndSystemeVorlesungenBlätter*... Ach ja... Sony... Falls Rauschen entstehen sollte, dann bei der DA-Wandlung und die passiert nicht auf SD-Karte ^^ Beim Auslesen entsteht niemals ein Rauschen und wenn doch, dann ist es ein Übersprechen von einem Signal auf ein anderes. Also wenn das Lesegerät ein so starkes Feld erzeugt, dass es auf den DA-Wandler oder gar die Ausgabe-Einheiten wirkt. Aber selbst da kann die SD-Karte nichts reißen.

Technisch ist das eine ganz besondere Qualität des Bullshit-Bingo...
 
@Mitsch79: An sich stimme ich dir zu. Aber gehen wir mal ein Schritt weiter und da macht dann eine rausch ärmere SD-Karte wieder Sinn (aber das ist noch Zukunftsdenken):
Je weniger Rauschen, desto weniger Energieverbrauch. Man könnte die Spannungen verringern und somit die Entscheidung, ob es nun eine 1 oder eine 0 ist, gleich halten. Solange aber stärkeres Rauschen vorhanden ist, muss das Hauptsignal stärker sein. Und wenn man weniger Energie verbraucht, braucht man weniger Abfallleistung abzuführen, das Bauteil kann kleiner werden...
Das hängt alles aneinander.
Du siehst, aus diesem Betrachtswinkel macht solch eine Entwicklung schon Sinn. Aber in Bezug auf die jetzige Technik...

Grüße

Forster
 
@Forster007: Das hätte aber im Zweifelsfall keine Auswirkungen auf den eigendlichen Klang sondern würde sich nur in einer längeren Laufzeit des entsprechenden Gerätes niederschlagen.

Während das mit Sicherheit immer wilkommen wäre, würde das Marketing dennoch 100% Bullenexkrement sein. ;)
 
@Aerith: Das stimmt! Soweit hab ich in meinen Gedanken nicht mehr gedacht ;-) Bzw. hatte den Roten Faden am Ende verloren^^

Grüße

Forster
 
@Mitsch79: Danke das du mir das rauskramen erspart hast. :D
 
@Alter Sack: Einen angebissenen Apfel drauf gedruckt und schon wird das ein Renner (=
 
@Alter Sack: Prinzipiell hast recht, aber auch digitale Geräte haben ein Eigenrauschen. Nur kann mir absolut keiner erzählen, dass er einen Rauschabstand von 100 und 120 dB unterscheiden kann.
 
@Alter Sack: es so hinzustellen, dass Null Rauschen entsteht, ist technisch aber meiner Meinung nach auch nicht ganz korrekt. Man muss sich nur mal anschauen, wie z.B. das Rauschen in Digitalkameras ansteht - das gleiche Prinzip wirkt hier auch. In digitalen Daten gibt es kein Rauschen, aber die digitalen Daten liegen ja nicht in rein digitaler Form vor - Strom kennt mehr Zustände als Null und Eins.

Ergo: Es gibt genug Audiophile, die sich solche Produkte zulegen, auch wenn der Erfolg kaum messbar ist.
 
öh... ohne euch jetzt erschrecken zu wollen... aber das ist überall in der Industrie so!

Die meisten OEM Produkte => A3 -> Golf -> Leon...

T-Shirts => Tommy Hilfiger -> Adidas -> Fruits of Loom...

nicht immer EXAKT aber meistens ist es eben ein Aufdruck der den Preislichen unterschied rechtfertigt... die Qualität und der Service wird schon lange nicht mehr so groß geschrieben
 
@baeri: Du vermischt da ziemlich viel... Audi VW ist ein Konzern und über vorhandene Entwicklungen profitiert zB Seat / Skoda. Meist 1-2 Generationen hinken die Skoda-Modelle hinterher, obwohl auch nur Audi/VW Technik drin ist. A3 und Golf ist aber Generationsidentisch und nur die Op/Haptik unterscheidet sich. Teilweise ist sogar das Leder in VW deutlich hochwertiger als bei Audi (siehe Vergleiche bzgl. Qualität und Belastbarkeit zwischen Passat und A5). Ansonsten ist Audi ne Image Sache. Tommy und Adidas sind aber Konkurrenten und nicht in einem Konzern. Beide Marken fokussieren aber völlig andere Käufergruppen. Tommy eher die jungen Business-Menschen, Adidas der reine Sport. Tommy wird es auch nicht höher schaffen, sofern sie sich nicht mit Olymp in Sachen Qualität und Pflege messen können. Also keine Ahnung, was der Vergleich soll.
 
@TurboV6: Also hinterher hinken ist etwas übertrieben. Da ist eigentlich schon das gleiche verbaut. (Motoren, Turbos, Schalter, Griffe, Sitze) Es gibt natürlich auch Unterschiede bei der Qualität im Leder, Kunststoffarmaturen, Karosse, Abschirmung nach außen, usw. aber hinterher hinken ist da übertrieben, man zahlt ja auch weniger. Außer du meinst die Verfügbarkeit von technischen Features die es dann nur bei Audi oder VW gibt, da stimme ich dir zu. Ein Auto mit 280 PS ohne Allrad (Heckantrieb gibt es ja nicht) ist definitiv ein hinterher hinken.
 
@rafterman: War mal so... aber neuerdings wird zB Skoda wieder bewusst ausgebremst, da sie zu sehr bei den eigenen "Premiummarken" wildern. Wobei, richtig schlecht sind diese wagen natürlich nicht.
 
@TurboV6: um zu erklären was der Vergleich soll siehe:

http://goo.gl/zHNYFF, http://goo.gl/OR6eKa und die SD-Karte oben genannt...

alles 3 sind SD-Karten im bereich CLASS10 <- somit Technisch 'extrem' ähnlich... genau wie meine genannten Produkte (egal ob die jetzt im selben Konzern sind oder in komplett anderen Konzernen - das Interessiert doch keinen Käufer).

Letztlich hat der Nutzer ein Produkt womit der Bilder Speichern oder Musik hören will (...), warum kostet die eine 30€ ne andere aber wieder über 100€ => und meist ist der Flashbaustein noch nicht mal vom Konzern sondern nur zugekauft.

Okay, die Vorschaltgeräte kommen vom Hersteller selbst und mit der "Verarbeitungsqualität" oder den Materialien (z.B. Gold) kann man da schon was erreichen... aber das Herzstück (der eigentliche Speicher) kommt meist von Samsung.
 
@baeri: Na und? Die sehen aber unterschiedlich aus und bedienen den Geschmack. Das hat doch nicht im entferntesten etwas mit einer rauscharmen microSD zu tun. Also dem Gedanken kann ich beim besten Willen nicht folgen
 
Wenn die Karte mit Leopardenblut lackiert wäre, würde ich sie vielleicht kaufen. Dann wäre sie bestimmt sauschnell.
 
@gutenmorgen1: Mit Leopardenblut lackiert man nicht, sondern malt.
 
@crmsnrzl: Bringt aber nur etwas wenn es mit einem Ameisen-Haar-Pinsel gemacht wurde.
 
Oh man -.- Als ob es Sony nicht schon an einigen Stellen schlecht genug geht. Wieso zum Henker machen sie so etwas?
 
@IntreppIT: Naja man bildet sich dann ein, dass es sich wirklich besser anhört - hat dann doch einen Mehrwert für den Käufer :D
 
@wertzuiop123: Ich zähle mich auch zu den audiophilen Musikhörern, aber ich lasse mir deshalb trotzdem keine Kabel für 150€ oder irgendeine SD Karte andrehen die angeblich das Rauschen unterdrücken soll. Leider kenne ich viele audiophile Hörer die sich alleine durch das wechseln eines Kabels einbilden, dass sie einen Unterschied hören, der aber gerade einmal nur leicht zu messen und biologisch von unserem Ohr und dem Gehirn nicht zu erfassen ist.

EDIT: Eine Ausnahme stellen Kopfhörerkabel dar. Da habe ich teils massive Unterschiede wahrnehmen können. Stark betroffen scheinen dabei Ohrhörer zu sein. Ein Sennheiser IE80 klingt mit einem 40€ Kabel eines andere Herstellers merklich besser als mit dem original Kabel. Ähnliches habe ich bei Ultimate Ears erlebt.
 
@IntreppIT: Die verwendete Hardware hat aber schon was mit dem Rauschen zu tun.Wenn ich z.b. mal Klassik auf meinem 50€ Handy höre da rauscht die 320er mp3 schon ..wenn ich das ganze in meiner Denon Hifi Anlage reinstopfe rauscht da nix. Also digital ist nicht gleich digital.Allerdings bezweifel ich stark das die Sony SD Karte das rauschen bei meinem Handy unterdrückt.
 
@malocher: das was Rauscht sind nicht die Daten, sondern die nicht so hochwertigen DA-Wandler, Verstärker und Filter.
 
@malocher: Wie Commander Böberle schon schrieb, hat das Rauschen in erster Linie mit dem D/A (Digital --> Analog) Wandler zu tun. Das Digitale Signal kann logischerweise nicht rauschen da es nur zwei Spannungszustände gibt. Erst bei der Umwandlung in ein analoges Signal entsteht z.B. Rauschen außer, es ist bereits als Information in der Musikdatei vorhanden. Zudem habe ich nie gesagt, dass die Hardware nichts mit dem Rauschen zu tun hätte. Das hat sie durchaus. Und das fängt bei den meisten Tonstudios und den Aufnahmen die wir auf CD etc. bekommen schon an. Ich habe hier Zuhause noch eine alte Creative USB Soundkarte die vor 8 Jahren ca. 80€ gekostet hat und die indem Sinne auch nicht rauscht. Außerdem ist es zudem sehr wichtig ob man mit Kopfhörer oder Lautsprechern hört. Das Rauschen ist meist über Kopfhörer deutlicher wahrzunehmen. Auch wichtig, ob der jeweilige Verstärker den man nutzt, auch einen Kopfhörerverstärker intergiert hat oder nicht. Ohne diesen Kopfhörerverstärker klingen die meisten Hifi-Anlagen ziemlich schlecht in Verbindung mit Kopfhörern.
 
@Commander Böberle: Beim manchen ist es vielleicht auch die größere Menge Blut, die durch die nun angestrengt lauschenden Ohren saust ^^
 
@malocher: Oder ein HDMI-Kabel produziert Artefakte. Digital ist zwar weiter digital, aber eine 1 kann schon mal zu einer 0 werden, weil keine 1 gesendet wird sondern ein Signal mit einer gewissen Flankensteilheit. Ist die Flanke nicht mehr so steil wird das als 0 interpretiert.
 
@mulatte: Was hatn dein Kabel bitte für ne parasitäre Kapazität das es die Flanken frisst? :D
 
@IntreppIT: Viele Leute glauben ja auch ab Homöopathie. Ich denke das ist deren Zielgruppe.
 
@Commander Böberle: Naja Placebo hilft auch oft, auch dort :-) Die Zielgruppe ist aber klar ^^
 
Und da fragt sich irgendjemand bei Sony wieso es ihnen so schlecht geht
 
Placeboeffect. Musste bei dem Artikel wirklich schmunzeln, aber bin mir fast auch sicher das einige sich diese Karte kaufen werden und dann erhobenen Hauptes ihre Musik geniessen. It's a SONY!
 
Da muß selbst ich lachen.
 
Ich muss dann immer an den Test denken, wo in einer Audio-Fachzeitschrift Netzwerkkabel auf ihren Klang getestet wurden. Mit digitalen Daten. Und das obergeile dabei: die haben da Unterschiede raushören wollen! Immer wieder gnadenlos lustig!
 
@der_ingo: Eine "Fachzeitschrift" wird wohl eher die Signale checken - die beim jeweiligen Kabel rauskommen. Hören naja - kann man nebenbei beurteilen
 
@wertzuiop123: www.stereo.de/fileadmin/user_upload/Feindaten/pdf/2008/12-08/069.pdf letzte Seite ;-)
 
@der_ingo: Erscheint die Stereo wöchentlich? Dann könnte die Ausgabe 12 es als Aprilscherz behandelt haben...
 
@ZappoB: nein, zumindest aktuell erscheint sie monatlich. Ich kann nicht überprüfen, ob das 2008 auch so war, nehme es aber mal stark an.
 
@wertzuiop123: Bei gutem Quellmaterial glaube ich das schon. Und ich rede nicht von einer 16/44.100 Standard CD.

Wenn man mal seine Lieblingsstücke auf einer 5000, 10000, 50000 und 100000€ Anlage gehört hat, glaubt man nicht, was das Gehör und Gehirn im Normalbetrieb alles ausblendet. Musses auch, da man sonst auf Dauer durchdrehen würde.
Aber es ist wie mit vielen Sachen. Was man nicht kennt, belächelt man gerne.
Daß die Karte evtl besser klingt, als eine normale SD, würde ich erstmal nichtmal anzweifeln, nur den Sinn und Zweck, ob des Einsatzgebietes "Mobil" macht es für mich absurd.
 
@Candlebox: Ja wie gesagt, dass hat aber nichts mit der Karte zu tun. Eine 100000Mio $ Anlage hat ganz andere DA-Wandler, Bandfilter, Abschirmungen. Ein Bit ist ein Bit, völlig egal ob es über ein normales Kabel oder ein vergoldetes übertragen wird. Wenn der verwendete Codec verlustfrei ist und das ist bei einer 16/44.100 CD der Fall (PCM ist verlustfrei), dann macht die Ausgabe- und Wandlerhardware den Unterschied, aber nicht das Medium oder das Lesegerät.
 
@Mitsch79: Hööh? Ist Pulse Code Modulation nicht ohnehin unkomprimiertes Audio?
 
@Mitsch79: Hardcore-Audiophile hören analog ...
 
@iPeople: Auch viele Audiophile haben nun begriffen das ein D-Class Verstärker besser ist da dieser nichts verfälscht.
 
@Paradise: Deswegen schrieb ich "hardcore" ;) Denen wirst Du nie und nimmer etwas Digitales andrehen können.
 
@iPeople: Das siehst Du falsch. Es gibt sehr gute digitale Scheiben, welche digital besser klngen als das analoge Pendant.
Ich kann Dir sehr viele nennen.

In den 80ern hat man sehr auf hohe Klangstandards bei der digitalen Aufnahmetechnik geachtet und die Deutschpressungen und Master der Erstpressungen sind auch heute noch im Ausland heiß begehrt.

Heutzutage bringt es nur nix mehr, lieber Vinyl zu hören, da es vorher schon digital kaputtgemastert wurde.
 
@Candlebox: Klang ist subjektiv. Und die Leute, die Hardcore-Analog hören, schätzen trotz digitalem Mastering den besonderen (subjektiv) Klang von Analoger Abtastung. Das sehe ich nicht "falsch", sondern lediglich anders als Du. Ich selber teile die Meinung derer nicht, aber ich kenne 2 solcher Exemplare. Und tatsächlich ist das Klangbild messbar anders (getestet mit Spektrum-Analyzer, Studiomikrofon und Studiolautsprechern in einem Studio). Ich sage dabei nicht, dass eines von beiden besser klingt, ich selber höre da keinen Unterschied. Aber anhand eines Tests haben wir durchaus Unterschiede im Gesamtbild entdecken können und das kann subjektiv bei dem einen eben ein besseres Klangbild erzeugen. Ohren sind nunmal individuell.
 
@Candlebox: Setzte dich mal bitte mit den begriffen "autosuggestion" und "placebo-effekt" auseinander, dann weißt du warum die teuren Boxenkabel "besser klingen".

In einem wissenschaftlich durchgeführten doppel-Blind Test wirst du garantiert KEINE Unterschiede hören können, sofern die Umschaltung ohne Unterbrechung durchgeführt wird und beide Signale 100% gleiche Lautstärke haben. (Selbst 1dB mehr wird of unbewusst als Qualitätsverbeserung wahrgenommen, ein fieser Trick der Verkäufer)
 
@Aerith: Ich kenne den Fehler mit ungleicher LS. (Stichwort:Loudness-War)
Ich habe Blindtests bei mir gefahren (Foobar abx) und mit mir wurden schon einige Tests durchgeführt.
Und das mp3s das Gehirn stressen, ist wissenschaftlich belegt.

Krass hier. Bei 4K Filmen sieht jeder hier den Unterschied aber glaubt, dass Red Book Standard CDs das Maß aller Klangsphären sind.

Jedem hier erschließt sich, daß wenn ich einen Film mit 8k neu abscanne besser aussehen muß, als mit 1080i/p
Aber die Idee, daß Musikstücke mit einer höheren Datenrate besser klingen könnten, die ist natürlich Voodoo.
Wenn ich eine Mördermenge an Daten durch 10m schicken muß, die ich in Echtzeit abgreife, erschließt es sich mir, daß darin hörbare Unterschiede begründet sein können.
Man findet bei google einiges darüber.

Ich habe nicht die Anlage um den Unterschied eines Netzwerkkabels zu hören aber ob ich Billigstrippen nehme oder doch OFC ist ein für mich hörbarer Unterschied.

Ich höre auch aktuelles Material, wenn mir die Musik gefällt und da glaube ich sofort, daß es keinen Unterschied macht, wenn ich ein billiges Kabel nähme.
Mit Klangmatsch brauche ich das nicht zu testen.

Nur habe ich eben auch sehr hochwertig klingendes Material, und da würde jeder, der hier Voodoo schreit einen Unterschied hören. Nur wissen hier anscheinend viele gar nicht, was guter Klang wirklich ist.

Edit: das - war ich nicht ;-)
 
@Candlebox: Nun, du vermischst da schon einiges und gehst auch nicht auf die Relation ein: ob 8k besser aussieht, als 4k und das wiederum besser als HD ist eine Frage der Fläche. Im Kino in vorderster Reihe ist das bestimmt korrekt, auf einem 50" TV in 4m Entfernung wird es schon schwieriger und am Handy macht teilweise HD schon keinen Sinn, wenn es auf 5" zusammenschrumpft.

So ähnlich ist es mit Musik: was sollen Abtastraten (und ich meine NICHT Bitraten) von 96 kHz (von 192 oder 384 kHz ganz zu schweigen), wenn selbst audiophile Menschen nicht mehr als 25 kHz wahrnehmen können - und ab 40 Jahren noch kaum 20 kHz. Aktuelle Abtastraten von 44-48 kHz erreichen diese Frequenzen - und mehr ist einfach Vodoo, um neue Absatzmärkte zu erreichen.

Ja, billige und unterdimensionierte Lautsprecherkabel machen viel kaputt, Bitraten unter 192 kbit für MP3 oder 128 kbit für MP4 können lausig klingen, aber ab 320 kbit gehe ich hoch dotierte Wetten ein, dass hier keine Unterschiede (auf der gleichen, hochwertigen Hardware) mehr hörbar sind.

Und dass es qualitative Unterschiede in der Hardware gibt, ist zweifelsfrei!

Wie gesagt: es muss immer in Relation gesehen werden. Und 8k 50" TVs sind einfach sinnfrei, ich zweifle schon an den 4k Geräten!
 
@ZappoB: Du schreibst was ich meine. Und widersprichst trotzdem.

Ich meinte nämlich: ich scanne den Film nochmal mit 8K statt bisher mit FullHD oder 4K für die 1080er BR, bringe dann den 8k Scan auf 4K dann ist der doch auf nem 65" besser als die 1080er BR, oder?

Ergo. Habe ich die Fläche (Anlage), und gutes Material, scanne das neu mit 192khz dann soll da wieso kein Unterschied sein?

Einen in 1080 gedrehten Film hochzuskalieren bringt weniger, als alte Filmrollen neu zu scannen, oder?

Aktuelle und bis 20 Jahre alte, digitale vermurkste Master hochzuskalieren bringt natürlich nix.

Aber wenn ich eine gute Masterquelle, sei es Bild oder Ton habe ist es bei Bild offenkundig ersichtlich und bei Ton ist es Voodoo?
 
@Candlebox: niemand hat die Anlage, um Unterschiede von Netzwerkkabeln zu hören. Es kann keine geben. Darüber laufen digitale Daten mit Prüfsummen. Am Ende kommt exakt das gleiche, digitale Signal raus, wie am Anfang rein geht.
Falls nicht, z.B. durch zu lange oder defekte oder qualitativ schlechte Kabel, hat man Aussetzer oder bekommt keine Verbindungen.
Mit absoluter Sicherheit ändert sich aber nicht der Klang der darüber abgespielten Musik. Wer behauptet, ein LAN Kabel würde bei Streaming-Musik "wärmer" klingen als ein anderes, der hat einfach nur ein ganz, ganz großes Rad ab. Oder schlicht keine Ahnung.
 
@Candlebox: -e interessieren mich nicht, keine Sorge.
Natürlich setze ich ein adequates OFC Lautsprecherkabel voraus. Aber ob ich eines davon nehme oder eines for 1000€ pro Meter, da wirst man dann, egal mit welcher Hardware, keinerlei Unterschiede mehr hören können.

Bei digitaler Übertragung gibt es eh keine zwischenstationen wie bei Analog. Entweder das Signal kommt fehlerfrei an oder ... CRC fehler. Unterschied ziemlich eindeutig, auch für den technisch nicht versierten. ;)

Bitratenerkennung ist extrem von der empfindlichkeit der Person, Kenntnis des Stückes und der Tatsache ob es "Problemsamples" enthält oder nicht abhängig. Ich hatte stücke da konnte ich ab 128Kbit nichts mehr unterscheiden (meist einzelne frequenzen durch Soloinstrumente), wenn ein volles Orchester losballert hör ich selbst bei 320KBits teilweise Unterschiede, auch wenn man da wirklich wie ein Luchs auf den Hintergrund aufpassen muss.

Was die Abtastrate angeht, so ist 44.1K/16B (Redbook) bereits ein overkillformat für das Menschliche Gehör. Es können gemäß Nyquist theorem alle Frequenzen bis f(abtast)/2 fehlerfrei rekonstruiert werden. Das wären 22KHz. Bitte nicht auf blödsinnige Treppchenbilder der Industrie reinfallen, das ist NICHT das was aus einem D/A Wandler hinten raus kommt!
Demzufolge macht ein Format von 96KHz (und höher) nichts anderes als nicht hörbaren Ultraschall auf Tongeber draufzugeben die dafür nicht einmal im Ansatz designed sind. Das kann natürlich deren Abstrahlverhalten beeinflussen und Verzerrungen hervorrufen, erfahrungsgemäß sind Amplituden bei 23KHz aber sehr klein (einfach mal selber annem computer in den spektumanalyzer schauen), da die Aufnahmemics ebenfalls nicht dafür gebaut wurden um Ultraschall zu erfassen. Sprich: Eine Abtastrate von 192KHz ballert da im prinzip nur nen Haufen Werte in die Daten deren Amplitude nahe 0 liegt und bläst die Dateigröße künstlich auf.
Für die reine Endbenutzer Wiedergabe völliger Schwachsinn.

Oh und BTW: deine Schallplatte ist dem Redbook Standard den du hier ankreidest in jeglicher Hinsicht technisch absolut unterlegen. Warum klingen sie manchesmal trotzdem besser? Du hast es selbst erwähnt: beschissene Masters (bis hin zum clipping WTF) dank Loudness War. >.<
 
@Candlebox: BZGL der 4K analogie:
Bei Videomaterial hast du die variablen "Bildschirmgröße" und "Sitzabstand" die letztenendes definieren ob die Auflösung des menschlichen Auges ausreicht um einen Unterschied zu sehen.

23" Screen + 3 Meter Abstand = 1080p, 4K oder gar 8K nicht unterscheidbar.
120" Screen + 1.5 Meter Abstand = 1080p (örks), 4K defintitiv noch verpixelt, sprich 8K sichtbar.

Frequenzen über 25KHz können Menschen in keinem Fall hören. Ist also egal ob sie in der Aufnahme noch enthalten sind oder nicht.
Du brauchst dich nicht zu winden oder zu streiten. Es ist eine Limitierung unseres Sinnesorgans, genauso wie wir als Menschen keine Einzelbilder bei einem 120Hz Film sehen können. Es geht einfach nicht. (Insekten können es^^)
 
@Aerith: Je höherwertiger die Kette, desto mehr Aufwand muß ich betreiben, um eine Verbesserung zu bekommen. daß gilt für Audio genauso wie für Video.

Was ihr nicht einseht ist, daß ein 1000€ Kabel zu einem 50€ Kabel bei einer 100K Analge einen hörbaren Unterschied für manche hat.

Den würdet auch Ihr vielleicht hören, wenn ihr die Möglichkeit hättet, das zu vergleichen. Den habt ihr aber nicht, deswegen ist es für euch Voodoo und ausgeschlossener Blödsinn.

Bei Bild, geht ihr in den nächsten Blödmarkt schaut es euch an, seht es, und habt eure Expertenmeinung.
Soll es 200Hz, 400Hz oder etwas mehr sein?
Genau das gleiche, kannst mir auch mit wissenschaftlichen Tests kommen.

Die einen sehen DLP-Streifen, die anderen eben nicht.
Sind jetzt alle, die es sehen Idioten, oder die, die es nicht sehen?

ich kenne Leute, die spielen sogar ihre Kabel ein, haben Stromreiniger usw.

Ich behaupte nicht, daß ich einen Unterschied hören würde, irgendwann sage auch ich, nee, aber diese Leute als Idioten abzustempeln, ohne selbst verglichen zu haben finde ich nicht korrekt.

Galileo war auch lange ein Idiot. Liegt in der Natur des Menschen.
 
@Candlebox:
Fakt: Händler wollen Ware verticken.

Fakt: 90%+ der Menschen haben nicht das technische Wissen um zu erkennen wo unüberwindbare Grenzen liegen und wo wirklich noch eine Signalverbesserung möglich ist.

Fakt: Händler nutzen diese Unwissenheit ganz bewusst und eiskalt aus um die Menschen von "disposable Income" zu erleichtern und aus Tinnef Profit zu erwirtschaften. Siehe die SD karte oben.

Fakt: Unsere Sinnesorgane arbeiten nicht objektiv. Der Zustand unseres Bewusstseins hat sehrwohl Einfluss darauf was wir als "besser" empfinden und was nicht. Völlig logisch das der Typ der gerade 3000€ für Kabel ausgegeben hat denkt "boah klingt ja viel besser" auch wenn jedes Messgerät dem widersprechen würde.

Ich stempel niemanden als Idioten ab, aber Psychologie gehört nunmal mit in die Welt der Sinneswahrnehmung und letztenendes ist Audio (und zu einem geringeren Effekt Video) persönliche Wahrnehmung. Als solches sollte man sich vor überzogenen Ausgaben und Angaben ruhig mal mit der Wissenschaft dahinter auseinandersetzen, damit man eben nicht auf Marketing Hokus Pokus reinfällt, denn ob du es wahr haben willst oder nicht: Marketing lügt gern und das ganz bewusst. Siehe obige SD Card, denn kein vernünftig durchdachtes Abspielgerät ist so designed das digitales rauschen auf analoge Leitungen einstreut/überspricht.
 
@der_ingo: vergiss nicht die teuren Glasfaser-Audiokabel von Oelbach... 80 EUR für einen Meter. HDMI geht noch weiter nach oben im Preis... für mich gibt es nur den Unterschied, entweder Signal (geht auch mit 5 EUR Kabel) oder kein Signal (geht auch ganz ohne Kabel ;))
 
@frust-bithuner: da bin ich ganz bei dir, ich sehe auch keine Sinn in Oelbach HDMI oder Glasfaser Kabeln, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die 5 Euro Kabel meist nicht lange halten und -speziell bei längeren Kabeln- durchaus so hohe Verluste haben, dass manche TVs oder Monitore dann tatsächlich kein Bild mehr zeigen. Ich habe mit so in der 10-20 Euro Klasse eingependelt, da hier zumeist die mechanische Verarbeitung ausreichend gut ist.
 
@ZappoB: klar gibt es Verarbeitungsunterschiede bei Kabeln. Die wirken sich auf das Signal aus, aber nicht auf die übertragenen Inhalte - solange sie übertragen werden.
 
@der_ingo: jitter
 
@der_ingo: "...explaining that he heard a noticeable difference between standard Ethernet cables, lower-grade premium cables from AudioQuest, and the top-end Diamond cables. Apparently, the cheap consumer-grade Netgear Ethernet switch did nothing to degrade the performance of the incredibly expensive cables, either—so major props to Netgear for producing audiophile-approved Ethernet switches without even realizing it."

BWAHAHA.. vor allem der letzte Satz. :D
 
"Audiophile"...

die glauben auch wirklich alles.

Wenn ihnen eine Firma sagen würde, dass die Musik besser klingt, wenn man seine digitale Musiksammlung auf Festplatte/SD vor dem Anhören mit dem eigenen Kaka einstreichen würde - die Leute würden es glauben und auch machen.
 
@Gordon Stens: Ziemliche Verallgemeinerung. Gibt auch Audiophile wie mich die keine von Jungfrauen bei Vollmond per Hand gedrehten RCA Kabel kaufen.
 
Ich weiß nicht warum hier so viel abgelästert wird. Vielleicht gibt es zB. im wissenschaftlichen Bereich Einsatzzwecke, bei der diese Karte Sinn macht.
 
@BigSword: Ich denk schon, daß hier eher auf den Konsumenten, der es sich leisten kann und keine Ahnung hat und damit meint, sich in die Welt der audiophilen "einkaufen" zu können, schielt

Wirklich Audiophil ist wie guter Wein, ein gutes Buch, auch ein guter Film oder kochen. Genuß nämlich. Platte aus dem Cover, auf den Plattenteller legen, die Nadel von Hand aufsetzen, zelebrieren, wie man guten Wein vorher eben dekandiert und dann genießt.

Daß macht man aber nicht in der Straßenbahn oder an der Haltestelle auf den Bus wartend.
 
@Candlebox: 100% Zustimmung.
Egal was man für Hardware aufm Kopf und in der Tasche hat, irgendwelche Stressoren und Störgeräusche kommen draußen immer durch.
 
Player cachen doch sowieso Musik und spielen nicht direkt von der SD Karte ab.
 
@rafterman: Darum steht ja auch schon der Audiophile Arbeitsspeicher in den Startlöchern.
 
@Paradise: DER war gut xD
 
Also Sony ist ja bezüglich gutem Klang ja nun gar keine Referenz.Wenn die jemals auch nur ein einziges portables Gerät herausgebracht hätten mit bruachbarem Kopfhörerausgang, dann müssten Sie nicht mit einem solchen Stuss die Leute für blöd verkaufen.
 
@ralphberner: Es gab durchaus Zeiten da waren sie es. Aber die Zeiten als man bei Sony Tapedecks mit Keramikschacht baute sind vorbei.
 
Rauscharme Einsen und Nullen - einfach genial. Aber Hifi-Fans kaufen auch rauscharme Netzkabel.
z.B Silent-Wire für 4000 Euronen
http://www.sg-akustik.de/shop/Hifi-Kabel/Netzkabel/Silent-Wire/Silent-Wire-AC-Referenz-mk3
 
@news1704: Und das wird direkt im Atomkraftwerk am Kern angeschlossen damit der Strom nicht vorher durch 1000te KM Überlandmasten muss. Der Kern hat natürlich einen Rauschfilter damit man die Spaltung der Atome nicht hört (vergleichbar mit dem ploppen wie wenn man Popcorn macht).
 
@news1704: Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass dieses Kabel nicht gut ist? Hast du übersehen, dass da 'Referenz' im Namen steht - das muss gut sein! xD
 
Zwei Worte: So nie! ;-)
 
Naja wenn es Menschen gibt die 1000-6000 Euro für die Verkabelung ihrer Anlage ausgeben, werden sich auch hier sicher Käufer finden. Kann ja sein das man einen Unterschied im Labor messen kann genau wie bei einem Cinchkabel welches 500 Euro kostet im Vergleich zu 50 Euro. Ich persönlich glaube aber nicht an einen hörbaren Unterschied. Aber im audiophilen ist es ja so das man eben wenn man 2 Kabel vergleicht keinen Unterschied merkt aber wenn man dann über mehrere Schnittstellen geht doch ein Unterschied da ist.
 
@wolver1n: Ich kann immer wieder nur kräftig lachen wenn Leute über Kabel philosophieren.... wenn die wüssten über was für teils echt popelige Leiterbahnen (verglichen mit den "must have ultra deluxe Kabeln") die Signale innerhalb des Gerätes laufen. :D
 
Wird bei uns dann wohl wieder DollarZuEuro, also 64GB für 160€. - Gekauft - *g*. Merkt euch: Wer billig kauft, kauft zweimal ;)
 
Typisch Sony, auf dem Papier ist alles Revolutionär und um sovieles besser alls die Konkurenz :) Doch Theory und Praxis sind 2 unterschiedliche Sachen!
 
SONY STICK Pro Duo oder wie hiess die Eigenkreation von Sony ??? USB Stick ist die Zukunft und nicht deren Schrott. RAMBUS als schneller RAM, DDR hat sich Mainstream durchgesetzt....
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles