Provider will Torrent-Traffic beschleunigen und so schnell loswerden

Auch wenn das klassische Filesharing im Alltag der Nutzer inzwischen etwas weniger Priorität einnimmt, haben die Provider weiterhin mit dem hohen Datenaufkommen zu kämpfen. Anfangs versuchte man die Verbindungen noch zu bremsen oder zu blockieren ... mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

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Wäre es vielleicht nicht empfehlenswerter, die Verbreitung von VIDEOS (also den Hauptteil des Traffics) zu optimieren? Der Eindruck drängt sich auf, wenn man sich die Grafik so ansieht.
 
@Thunderbyte: Am ende warden sie einfach alles optimieren was sie frueher versucht haben nicht auszubremsen :)
 
@Thunderbyte: Ich glaube aber die Grafik ist falsch!
Den Hauptteil machen sicher die ganzen Linux-Distributionen aus, die sich alle dauernd über Torrent runterladen... ;)
 
Das Kabel Netz soll endlich modernisiert werden!
 
@WinkWink: klär das mit deinem Kabelanbieter ;)
 
@MarcelP: Das war verallgemeinert! Mit meinem Kabelnetz kann ich leben. Was mich stört ist der gedrosselte Upload in Deutschland!
 
Ist Deutschland das einzige Land, in dem Torrent kaum genutzt wird? Torrent ist doch total langsam und man muss den upload freigeben.
 
@MrDrBoobs: "Langsam" hat wenn andere Ursachen aber das Übertragunsprotokoll Torrent ist dafür sicher nicht verantwortlich. Bei wenig User, die die gewünschte Datei hochladen, ist der Download natürlich langsam
 
@MrDrBoobs: Ja und warum ist er so langsam? Weil der Upload in Deutschland gedrosselt wird. Wenn der Upload nicht mehr gedrosselt wird, dann wird er sehr beliebt werden!
 
@MrDrBoobs: Deswegen heißt das "Filesharing". Wenn 100 Mann die von Dir gewünschte Datei mit 1 MBit/s freigeben, kannst Du sie auch mit 100MBit/s runterladen...

... aber wenn wie Du alle sagen "ih das muß ich ja freigeben", tja. Dann bleibt es langsam.
 
@MrDrBoobs: Linux Distris gibt's doch öfters über Bittorrent. Und der Blizzard Downloader lädt Patches/Spiele ebenfalls über P2P (ich meine auch über das Bittorrent-Protokoll). Macht jetzt zwar beides vermutlich nicht besonders viel vom Traffic aus, aber genutzt wird es schon.
 
@MrDrBoobs: Außerdem kann man im Bittorrent Netz auch Server mit zig Mega(Giga)bit/s einklinken, von denen du dann parallel laden kannst.
 
@MrDrBoobs: Also bei mir lädt .torrent regelmäßig mit 5MB/s im downstream. Hängt natürlich davon ab wieviele da hochladen und was die so für Internetverbindungen haben.

Was die Nutzerquote in DE angeht: Sofern die Leute nicht willens sind Geld für einen VPN Dienst zu bezahlen, werden sich viele sicher inzwischen wegen dem Abmahnwahnsinn etwas zurückhalten wenns um Uhrheberrechtsgeschützen Kram geht.
 
@MrDrBoobs: Mindestens ebenso nervig wie "Nur-Leecher" sind falsch konfigurierte Torrent-Programme bei den Anwendern; die Nasen beschweren sich dann, dass der Download doch ach so langsam sei... Das, gekoppelt mit dem "Ich will nur haben, aber nicht weitergeben", ist dann die Krux an der Sache.
 
@Diak: µtorrent usw. haben deswegen diese Option entfernt. Es wird also immer geteilt - wenigstens während des Ladens. Danach kann man die Dateien ja entfernen...
 
Das ist sowas von lächerlich das als "neu" hinzustellen...das soetwas patentiert werden darf ebenfalls. Diese Caching Technik gab es vor über 10 Jahren schon bei eMule (WebCache genannt). Und den Besten weg finden machen DHT(Torrent) und KAD(emule) auch soweit es möglich ist. Es werden Downloader/Uploader in der Nähe (geringe Latenz) bevorzugt. Alles nichts neues bis auf die Tatsache das es der Provider organisiert. Wobei dies ja ein Eingeständnis ist das der Anbieter aktuell eben nicht die optimale Vermittlung nutzt.
 
Nur ein weiterer Versuch, DPI zu etablieren und die Netzneutralität auszuhebeln. Gezielt "beschleunigen" ist genauso zu unterlassen wie gezielt ausbremsen.
 
@zwutz: Das verstehst Du falsch, hier geht es nur darum das routing zu optimieren. Wenn Du in Köln wohnst und P2P mit einem client in Düsseldorf betreibst, muss der Datenverkehr nicht über Frankfurt laufen auch wenn das "normale" routing vorsieht erstmal alles Richtung DECIX zu schaufeln da die Chance groß ist dass der Zielclient damit verbunden ist. Im Prinzip umgeht man mit der Technik die großen Knotenpunkte und dezentralisiert das Netz weiter auf eine niedrige Ebene. Und das tritt vor allem bei P2P auf weil die großen Datenzentren aus guten Gründen eben direkt an größere Knotenpunkte angebunden sind, bei Verbindungen in's Ausland spielt das alles sowieso keine Rolle...
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