Telekom: Mehr Sicherheit für 16 Mio. Online-Rechnungs-Empfänger

In der Vergangenheit gab es immer wieder Schlagzeilen rund um große Phishing-Wellen, bei denen Online-Kriminelle unter anderem gefälschte Telekom-Rechnungen nutzen. Um das in Zukunft zu verhindern, erhalten die Rechnungen des Konzerns jetzt neue ... mehr... Telekom, E-Mail, Rechnung, Signatur Bildquelle: Telekom Telekom, E-Mail, Rechnung, Signatur Telekom, E-Mail, Rechnung, Signatur Telekom

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Da die meisten Nutzer des Internets DAUs sind wird sich nichts ändern.
 
@marcol1979: wenn die Provider das (zuverlässig) filtern, kommt es also gar nicht erst dazu, dass der DAU die EMail öffnen kann. Das Potenzial, dass hier der Missbrauch deutlich eingedämmt wird, ist also groß.
 
Toll, damit mein Mailanbieter direkt weiß wo ich lebe, oder was?
Ich meine es ist gut, wenn man versucht Phishingmails leichter erkennbar macht, aber da muss es andere Wege geben...

Außerdem werden die meisten das sowieso nicht bemerken, da es keine Infos dazu gibt und die Leute sich nicht auf IT seiten informieren.
 
@Arhey: Ja das finde ich auch etwas fail. Sensitive Daten gleich in den Betreff klatschen. lol.
 
@Arhey: Ja doch... es soll unwahrscheinliche Fälle geben, da weiß der ISP tatsächlich wo der Kunde wohnt.
 
@Lastwebpage: er hat geschrieben Mailanbieter, und nicht ISP. Das sind zwei Paar Stiefel....
 
@TurboV6: Im Artikel sind nur Festnetz/DSL Rechnungen erwähnt. Bei bezahlten EMail-Diensten und anderen Diensten muss die Rechnung ja auch irgendwo hin, oder kann man die bei der Telekom mit PayPal oder Kreditkarte bezahlen?
 
@Lastwebpage: Warum sollte ich für meinen E-mail Dienst geld bezahlen? Nutze web.de free seit... uff bald 13 jahren oder so.

Die haben keinerlei RL-Daten von mir und werden die auch nie bekommen.

Soweit ich weiß hat man als DSL Kunde der Telekom ja eh ne t-online E-mail addresse bekommen. Man kann die Rechnungen von denen ja dahin leiten.
 
@Aerith: wenn du bei Web.de bist, bekommst du dann von T-Online eine Rechnung?
 
@Lastwebpage:
ISP = Internet Service Provider = die Firma die dir deinen physischen Internetzugang bereit stellt und dafür Knete sehen will.
E-mail Provider = Eine Firma bei der du ein E-mail Konto besitzt. Die hat mit deinem Internetanschluss absolut nichts zu tun und ein derartiges Konto muss nicht zwangsläufig kostenpflichtig sein.

Hör bitte auf diese Dienste gleichzusetzen.
Mein ISP ist die Telekom.
Mein primärer E-mail Provider ist web.de.

Ja die "Rechnung online" wird dementsprechend an meinen E-Mail account bei web.de gesendet, da ich meine Telekom addresse nicht nutze.
 
@Aerith: "Soweit ich weiß ..."??? Hättest du ja gleich schreiben können das du das so machst. Ich gehe aber mal davon aus, dass für 99% aller Kunden die Mail an die Adresse geht, die beim Telekomvertrag dabei ist und diese auch, ohne Weiterleitung, abgerufen wird.
 
@Lastwebpage:
Die Rechnung geht zu 99% an die E-Mail die der Kunde angegeben hat wenn er seinen Anschluss bei der Telekom in Auftrag gegeben hat.

Das wird bei den allerwenigsten schon ein T-Online Mail-Konto sein, da man das erst nach der Auftragsbearbeitung freigestellt bekommt.
 
Das System kann man aber leider auch ganz einfach aushebeln, wenn man den Mailheader manipuliert, sodass es 2 Zeilen mit "from" gibt kann man das System austrixen.

Wenn man z.B. noch eine SMIME oder PGP-Sigantur an diese Mail anbringt, ist diese Mail sogar ein rechtsgültiges Dokument. Aber die Telekom will lieber ihr DE-Mail dem Kunden andrehen, wo der Provider für mich unterschreibt :(
 
Genau. Statt digitaler Signatur zeigt ein blaues .GIF die Sicherheit an. LOL.
 
Wäre schön wenn Artikel wie diese nicht einfach nur leicht abgeänderte Versionen der offiziellen Pressetexte wären. Von einer "Nachrichtenseite" die sich selbst zumindest einen Ansatz von journalistischem Anspruch zuschreibt würde ich erwarten nicht als naives Sprachrohr der Marketingabteilungen aufzutreten, sondern deren Aussagen auch zu hinterfragen.

Dann könntet ihr euch die Blöße sparen dieses Marketing-Blabla als "mehr Sicherheit" anzupreisen, im Artikel selbst auf den unverschlüsselten Webmailzugang zu verweisen, und tatsächlich gängige Sicherheitsverfahren wie PGP oder S/MIME mit keinem Wort zu erwähnen.
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