Licht statt WLAN: Drahtlose Technik überträgt hunderte Gigabyte/s

Die Datenübertragung mit Licht kennt man bisher vor allem in Verbindung mit Glasfasern. Doch auch drahtlose Verbindungen lassen sich realisieren und ein neues System bringt es dabei auf Bandbreiten, die die verbreiteten WLAN-Infrastrukturen klar in ... mehr... Licht, Laser, Photonen Bildquelle: Andrew Licht, Laser, Photonen Licht, Laser, Photonen Andrew

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Seit wann kann Licht durch eine Wand strahlen?
 
@PranKe01: Wand? Da steht es muss Sichtkontakt bestehen.
 
@Paradise: ...was man aber natürlich nur mitbekommt, wenn man nicht direkt nach dem Lesen der Überschrift einen Kommentar verfasst, um "Erster!" zu sein...
 
Sehe nicht wirklich einen Sinn darin. Hab mir erst eine URC MX-780 Fernbedienung zugelegt um eben nicht mehr in Richtung TV, DVD-Player usw. zeigen zu müssen.
 
@Paradise: weil du ja mit deinem Fernseher bekanntlicherweise und des öfteren terrabyteweise Daten austauschst....
 
@xylef: ?? Es ging um den Sichtkontakt den eine normale IR Fernbedienung braucht. Sobald z.B. der Sat-Receiver im Schrank steht geht nichts mehr.
 
@Paradise: Und was hat das mit dieser Meldung hier zu tun?
 
@gutenmorgen1: SICHTKONTAKT
 
@Paradise: Und du kannst dir wegen dem Problem bei deiner Fernbedienung keine Einatzgebiete vorstellen, in denen diese Beschränkung sogar erwünscht ist?
 
@gutenmorgen1: Außer bei einer Lichtschranke nicht wirklich.
 
@Paradise: Wie sieht es bei der Kommunikation innerhalb von Unternehmen aus, die Industriespionage verhindern wollen welche sowohl bei WLAN als auch bei LAN durchaus möglich ist.
 
@gutenmorgen1: Das würde aber voraussetzen das keines der Geräte die kommunizieren ans LAN angebunden ist. Und in diesem Fall ist es sowieso üblich das die verbunden Geräte nicht am LAN hängen das mit dem WAN verbunden ist.

Da die Kommunikation sich hier auf einen Raum beschränkt kann man meiner Ansicht nach auch zum guten alten Kabel greifen.
 
@Paradise: Tja, bleibt noch der Vorteil der nicht vorhandenen Strahlung und der ungleich höheren Bandbreite.
 
@gutenmorgen1: Ok 10 Gigabit vs 37,4 Gigabyte. Strahlung bei Cat sollte gering sein.
 
@Paradise: 10 Gb/s vs 224 Gb/s (6 Wellenlängen a 37,4). Stahlung gering vs. nicht vorhanden
 
@gutenmorgen1: Hast recht: "jeweils pro Sekunde" hab ich überlesen.

Aber ich denke 100 Sachen die so im Umkreis sind strahlen mehr als jedes Cat Kabel :-)
 
@gutenmorgen1: Spionage ist bei Licht genauso möglich. LAN finde ich immer noch am sichersten.
 
@Paradise: Auf Anhieb würde mir, wohlgemerkt für meinen privaten Gebrauch, einfallen eine Verbindung zwischen meinem Haupthaus und Recht weit hinten zum Gartenhaus herzustellen. Kabel auf die Strecke legen ist blöd und eine repeaterkette ist da ja auch nicht so optimal, wenn es denn überhaupt funktioniert.
 
@Tomarr: Bin mehr der Kabel-Typ. Spaten, Leerrohr, Kabel rein. Nicht wirklich viel Arbeit und weniger störanfällig :-)
 
@Paradise: Na aber rund 20 Meter Lankabel dann durch die Büsche, und wer weiß was da noch vergraben ist, dann noch die Frau im Nacken die immer wieder sagt "Wehe das Beet sieht nicht wieder ordentlich aus". Und ich müsste dann ja mit dem Kabel noch durch die Aussenwand vom Haus usw. Hat schon Vorteile. Und bei schlechtem Wetter bin ich eh nicht hinten. Von daher schon Vorteilhaft. Aber man muss halt mal sehen wie Stabiel sich das entwickelt. Aber grundsätzlich bin ich schon auf der Suche nach einer Kabelalternative.
 
@Tomarr: und was ist immer das Dilemma dieser sogenannten Drahtlosverbindungen. Das immer wieder diese alternativen Systeme gehackt wurden.
 
@Paradise: Es gibt sehr wohl viele Einsatzmöglichkeiten. Ein sehr großer Vorteil ist eben die Tatsache, dass man eine Sichtverbindung benötigt. So können die Daten nicht mal eben schnell eingefangen und mitgeschnitten werden. Außerdem entstehen keine elektromagnetischen Wellen, welche z.B. im Flugzeug, oder im OP-Saal für Störungen sorgen können.
 
@DarthShader: Ich brauch doch nur nen Empfänger davor zu halten. Und ums zu stören halt ich ein Blatt Papier dazwischen.
 
@Paradise: was aber wohl auffällt und man muß die Sache nicht öffentlich schicken und auch nicht in kleiner Höhe. Reintheoretisch könnte man das Licht auch durch ein Rohr schicken und ohne mich jetzt damit auszukennen, könnte man eventuell auch Spiegeln, also um die Ecke leiten. Bis die Technik aber beim Endverbraucher ankommt wird es dauern und sich auch noch ändern oder ganz eingestellt werden. Der Vorteil zur Zeit und wenn es auch per Rohr klappt ist das einsparen von Lichtleiterkabeln.
 
@Yepyep: Wenn man es durch ein Rohr schickt kann man wohl gleich nen LWL nehmen :D
 
@Conos: Das ist dann wohl eine frage des Geschmacks. Der eine bevorzugt LWL und der andere einen Hohlkörper :-)

Ein Rohr verlegen hört sich auch Männlicher an als ich hab ein LWL verlegt *lach
 
Mal abgesehen von der Datenmenge, ist Laser-Lan (oder auch FSO) ein "Alter-Hut", nur nützlich auf kurzen Stecken, je größer die Entfernung desto größer die Störung.
 
Ist doch nicht wirklich etwas neues. Das hatte unsere Uni vor 10 Jahren schon. Nachteil: bei ungünstigem Wetter ging gar nichts mehr.
 
@dodnet: Irgendwie kommt mir das aus meiner Zeit im Studentenwohnheim bekannt vor. Mit dem Hintergrund verwunderte mich die "Nachricht" jedoch auch. Vor allem mit dem Hintergrund, dass bspw. O2 diese Technik bereits zur Anbindung von Standorten benutzt, um darüber u.a. eine Backup-Lösung zur verlegten Glasfaserleitung anbieten zu können.
 
wieso vergleicht man das ganze so extrem mit wlan? "bringt es dabei auf Bandbreiten, die die verbreiteten WLAN-Infrastrukturen klar in den Schatten stellen können." dafür stellt wlan diese technik in vielen anderen bereichen in den schatten. einfach nur ein schlechter vergleich.
 
@Mezo: +
Der Vergleich mit WLan ist wirklich "Gänsehaut" mäßig.
Eine Funktechnik mit Theoretisch vielen unabhängigen Empfängern, mit einer einseitigen Punkt zu Punkt Kommunikation zu vergleichen, ist schon schräg.
 
@Kribs: Vielleicht ist das ja so eine Art Stroboskop, das in alle Richtungen strahlt ;)
 
@dodnet: Im Wesentlichen ist WLAN schließlich auch nichts anderes. Es gibt tatsächlich keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden Techniken. Der einzige (gravierende) Unterschied ist, dass gewöhnliche Materie idR. ziemlich undurchsichtig für sichtbares Licht ist. Tatsächlich ist es sogar möglich (das habe ich Mal selbst in einem Experiment durchgeführt) mit Hilfe eines Lock-In Verstärkers optische Signale vom Streulicht einer mehrere Meter entfernten Betonwand auszulesen. Wenn man weiß wonach man sucht sind moderne Sensoren verflucht empfindlich. Man bemerke übrigens, dass Radiosignale von 36 000 km entfernten geostationären Satelliten ebenfalls mit einfachsten Mitteln (Satelliten-Fernsehen) noch auszulesen sind. Das ist eigentlich unglaublich, wenn man sich vorstellt was das für Distanzen sind und wie gering die Leistung dieser Satelliten verhältnismäßig sind. Ich glaube wenige Menschen denken daran, dass es prinzipiell keinen Unterschied zwischen irgendwelchen Mikro- oder Radiowellen und optischen Licht gibt, dabei macht das die Technik eigentlich erst so beeindruckend.
 
@dodnet: Mal überlegen,
WLan hat mehrere Aktive interaktive Klienten die sich frei im Raum bewegen können (innerhalb der WLan Reichweite),
FSO (Free-Space Optics) hat einen, nicht interaktiven Stationären Klienten, für die Inaktivität bedarf es einer Räumlich getrennten zweiten FSO (Rückkanal).
Ein Stethoskop kann nicht funktionieren, weil durch den Streueffekt (Reflexion von Wänden/Objekten) würde die Integrität der Daten erheblich gestört und unterbrochen.
Vielleicht hast du auch schon mal beobachtet, das man einen IR Fernbedienung nicht unbedingt genau ausrichten muss, es reicht meistens sie auf ein gegenüberliegendes Objekt zu richten die Reflektion reicht aus um das Kommando zu überbringen.
Jetzt stell dir bitte mal vor, das 100 Fernbedienungen gleichzeitig, in einen Raum, unterschiedliche Kommandos geben, das selbe würde bei einen FOS mit Stroboskop passieren.
 
Schatz du stehst mir im Licht....
 
@JTRch: Dein Schatten ist wie immer zu groß ;)
 
Hui da sehe ich eine Chance für Docking-Stations! da muss der Weg nicht mal Weit sein und man hat kein Gefummel, die Notebooks anzuschliessen. Auch entsprechendes Softwareverteilen an Messen wären so sicher spassig... Oh wenn jetzt ein USB Stick damit "gefüllt" werden könnte...
Naja das sprengt schon eher den Rahmen und die USB Sticks müssten ja auch am Strom sein... trotzdem witzig!
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