Im Todesfall: Facebook erlaubt die Angabe eines Nachlassverwalters

Was mit dem Facebook-Konto eines Verstorbenen passiert, war bisher nicht zur Zufriedenheit aller geregelt, da ein Konto lediglich eingefroren werden konnte, nachdem ein Todesfall gemeldet worden war. Das soziale Netzwerk hat nun aber begonnen, ... mehr... Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Todesfall Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Todesfall Facebook, Social Network, soziales Netzwerk, Social Media, Todesfall Facebook

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Find ich gut. Jedenfalls als Option. Auch wenn das hofftl. nicht so schnell all zu viele treffen wird. Wo ist der Link (US-Settings vorausgesetzt)?
 
@nize: Wäre bei Security Settings, der letzte Eintrag "lecacy contact". Den habe ich aber auch noch nicht, scheint also erst irgendwann zu kommen.
 
Die machen ein TamTam. Man hinterlegt einfach bei einer vertrauenswürdigen Person das Passwort und man hat die Probleme nicht. Sollte ich mal vorn Baum fahren, hat meine Schwester eine Liste der Passwörter und könnte alles regeln. Nagut, einziges Problem, man braucht halt Freunde/Familie, der man traut... insbesondere bei Leuten mit 3.000 Facebook-Freunden ist sowas ja eher selten.
 
@LoD14: Einfach die Passwort-Liste beim Notar hinterlegen und erst im Todesfall jemandem den Zugriff darauf gewähren, dann hat man auch das Problem nicht.
 
@0xLeon: Genau, und dem Notar alle 3 Tage eine Update Email Schicken, weil du wiedermal irgendwo einen Password reset anfordern musstest :-)
 
@dognose: KeePass (oder ähnliches) und der Notar bekommt das Masterpasswort samt Keyfile...
 
@Draco2007: Nutze für diesen Zweck auch KeePass. Allerdings ohne Notar, dafür mit Bruder :)
 
@0xLeon: derjenige tut mir schon etwas leid, der niemanden hat, dem er vertraut, sondern der zum notar rennen muss.
 
@LoD14: Naja Vertrauen... folgende Situation, unverheiratetes Paar, Mann geht fremd. Frau heult sich Zuhause die Augen aus und sucht Trost bei Freundinnen, während der Mann schnell noch irgendwelchen Unfug auf dem FB Account anstellt.
Zugegeben das Beispiel ist etwas Klischeehaft, aber "Vertrauen" ist manchmal eben auch so eine Sache. ;)
 
@LoD14: Was hat das damit zu tun ? Also ich persönlich würde einem Notar auch eher vertrauen, als einem Freund/Bekannten/Verwandten, der am Ende doch einmal neugierig wird...

Und überhaupt liegt dann alles gesammelt. Testament usw.
 
@andi1983: naja, bei facebook, gmail und vielen anderen portalen kriegt man (wenn man es denn aktiviert) eine benachrichtigung, wenn sich jemand einloggt. "einmal neugierig werden" ist da nicht, ohne das man wind davon bekommt.
 
Diverse "Freude" gratulieren heute noch einem Kumpel zum Geburtstag, der vor Jahren bei einem Unfall umgekommen ist, weil keiner an das Profil kommt und die Leute ignorante Idioten sind...
 
Finde ich einen guten Schritt. Die letzten Beiden Generationen dürften einen großen digitalen Nachlass zu verwalten haben. Allerdings sehe ich 2 Probleme: Zum Einen helfen "Einzellösungen" nicht wirklich weiter, da man immer noch selbst für jene Dienste sorgen muss, die so etwas nicht anbieten. Eine Lösung wäre eine Zentrale Stelle - das ist aber das Zweite Problem: Wer submitted schon gerne *irgendwo* All seine Accounts und Passwörter - Das wäre ja quasi das Mekka für jeden Hackversuch...
 
Finde ich generell gut. Wenn z.B. ein Arbeitkollege stirbt, den man aber nicht ganz so gut kennt, ist vielleicht das FB Profil die erste Anlaufstelle. Ist mir zumindest schon 2 mal passiert. Viele haben ihren Facebookaccount ja so eingestellt, dass da nur Freunde oder Freundesfreunde etwas sehen und posten dürfen, Leute die was auf der Wall/Timeline des Betreffenden geschrieben haben, kann man also auch nicht fragen.
 
Der Fall wäre doch sowieso erledigt, wenn Facebook das Profil nach einer bestimmten Zeit X ohne Login automatisch stilllegen würde. Und es auch für andere nicht mehr einsehbar wäre.

Und nach noch einmal einem Jahr wird es automatisch gelöscht.

Und wer sich nach der Zeit X doch wieder einwählt, weil er zB. im Krankenhaus etc. war, wird alles wieder
gesetzt wie es war, auch die Freundesliste usw bleibt erhalten.

Machen doch andere Seiten auch.

Es ist doch einfach Blödsinn, wenn in 10 Jahren Facebook aus z.B. 40 % Toten und Fake Profilen besteht.
 
...ist doch schön zu wissen, dass nun im Todesfall alles geregelt ist.

Nun kann man wirklich friedlich entschlummern......
 
Also ich bin strikt dagegen! Meinen Facebook Account habe ich mit größter Sorgfalt so richtig schon ungepflegt dahindümpeln lassen. Seit fast 30 Monaten habe ich mich nicht mehr eingelogged. Es wäre für mich unfassbar, wenn sich daran nach meinem Tod etwas änderte...
 
In Deutschland kann das problematisch werden. Sollte dieser FB-Nachlassverwalter abweichend der tatsächlichen Erben sein, so dürfen diese dem FB-NV den Zugang und die Nutzung verweigern. Dieser "digitale Wille" gilt in Deutschland nicht.

Wer in DE sicher gehen will, sollte sich ein Testament zulegen. Hier gibt es auch eigentlich keine Formvorschriften, allerdings sollte man, wenn man Rechtssicherheit will, folgende Regeln befolgen:

1. schriftlich
2. notarielle Beglaubigung (bei Maschinenschrift notwendig, da es sonst oft nicht anerkannt wird; wenn es komplett handschriftlich ist, ist dies nicht notwendig, aber zu empfehlen)
3. DATUM niemals vergessen!
4. Wenn es mehrere Versionen gibt, ggf. in der neuen Version alle älteren Versionen als ungültig erklären (wichtig, falls im neuen ein Punkt ausgelassen wird, der im alten Stand, gilt für diesen Punkt die alte Version!)

Generell muss FB dem rechtlichen Nachfolger (Erben, tatsächlichen Nachlassverwalter) Zugang gewähren. Dies gilt auch für alle anderen Anbieter. Denn zum Eigentum des Nachlasses gelten auch digitale "Eigentümer" die z.B. bei anderen Diensten hinterlegt wurden (z.B. Cloud Speicher, Webspace, E-Mail Diensten usw).
Der Zugang kann eingeklagt werden und in der Regel, bei vorliegendem Testament, bekommt man auch Recht. Kam schon vor. Facebook hält das natürlich möglichst geheim... wieso zeigt diese und viele andere News zu dem Thema (maximal Kontrolle über Daten von bereits verstorbenen).
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebooks Aktienkurs - 6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Der Facebook-Film im Preis-Check