IT-Sicherheit: Autobauer stolpern planlos in ihr Computer-Zeitalter

Das Auto ist schon längst keine einfache mechanische Maschine mehr. Seit Jahren werden immer mehr Funktionen mit Unterstützung von Elektronik und Computern umgesetzt. Die Sicherheit solcher Systeme gegen Angriffe wird dabei keineswegs durch ... mehr... Auto, Autobahn, fahrt Bildquelle: nachhaltigmobil.de Auto, Autobahn, fahrt Auto, Autobahn, fahrt nachhaltigmobil.de

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#neuland ... mehr ist ja wohl nichtzu sagen
 
@TeamST: Nichts für ungut, aber irgendwie ist das schon seit einiger Zeit weder lustig, noch clever, noch geistreich.
 
@TeamST: Ähm, ein Autokonzern mit einem Politiker zu vergleichen, ist irgendwie schwachsinnig und unverhältnismäßig! Das für Politiker das Internet "Neuland" ist, ist nicht erst seit dem Outing bekannt, aber ein Autokonzern ist gewissermaßen Teil der Technologieindustrie und da darf man diesbezüglich schon "etwas" mehr Know-How erwarten!
 
Nein, da fällt mir ein Spruch aus " Big Bang Theory" wieder ein:
"alles verkauft sich besser, mit Bluetooth"

Obwohl jeden klar ist, das ein mehr an Technik auch der Risiko erhöht, wird es Nachgefragt bzw. gefordert, was die Industrie in Zugzwang versetzt, Techniken zu Implementieren von der sie keine Ahnung haben.
Und eins sollte doch klar sein, die Software schreibt kein Autobauer, sondern kommt von "namhaften Firmen", und diese Firmen bekommen seit 20 Jahren keine "sichere" Software mehr hin.
 
Noch ein Gedanke, der mir persönlich Angst macht, was wird aus den "Kommenden" selbstlenkenden Terroristentraum, ich meine Autonome Fahrzeuge?
 
@Kribs: Selbstfahrende Bomben sind natürlich eine logische Idee, aber auch heute könnte man eine Bombe einfach manuell zum Ziel fahren und einige Zeit später problemlos remote zünden. Von daher sehe ich da keine größere Gefahr als bisher.
Im Gegenteil würde ich sogar vermuten daß ein eventuelles Tracking eines solchen Fahrzeugs einfache ist als den verkleideten Fahrer später irgendwie zu identifizieren.

Mehr Sorgen machen mir da unnötige Funkverbindungen. So hab ich erst die Tage mal darüber sinniert wie man z.B. Luftdrucksensoren am besten verarschen könnte. Einfaches stören wäre kein Problem und selbst bestimmte Sensoren zu immitieren sollte keine all zu große Herausforderung sein. Lustig wäre da z.B. einen Störer zu bauen der dafür sorgt daß das Auto von einem blöden Kollegen auf dem Firmenparkplatz immer einen Platten meldet. ;)
 
@Johnny Cache:
1. Minus egalisieren.
2. Ich wollte gar nicht auf eine Bombe hinaus viel zu viel Aufwand.
Ich meint das man ein solches Fahrzeug auf ein Ziel Programmieren kann (z.B. Bushaltestelle /Kindergarten), halte mal 2,5 Tonnen mit Stern auf der 1 km Anlauf hatte.
3. Mit ein wenig Geduld wartet man bis eine genügend große Flotte verfügbar ist und schickt mal 1000 Sterne gleichzeitig los, auf verschiedenen Ziele.
4. mit genügen Anlauf ist die Ruhemasse des Fahrzeuges dann auch egal (Fahrzeug Typ).

Die Überwachung ist da schon fast harmlos.
(Der letzte Satz beinhalte Ironie)
 
@Kribs: Ich dachte bei sowas eher an sowas wie Oklahoma City.
 
@Johnny Cache: Sowas ähnliches hatte ich mir gedacht, nur ist für dieses Szenario kein Primär Autonomes Fahrzeug nötig, das reicht ein "Normaler Laster" ein Zeitzünder und gute Laufschuhe, wenn man überleben will.
 
@Johnny Cache: Ich verstehe ja deine Sorge und stimme dir zu. Aber die "Luftdruckkontrolle" zu verarschen geht leider nicht. Denn es ist ein Abfallprodukt der ABS/ASR-Reglung. Das so teuer verkaufte Feat. ist nicht weiter, das ein Reifen der weniger Luft hat, mehr Umdrehungen machen muss für die gleiche Wegstrecke. Also nur Impulse zählen und wenn die Differenz zwischen den einzelnen Rädern zu groß, Lampe an, thats it. Ein "Dreizeiler" in der Fahrzeugsteuerung, bissel Kabel und nen Lämpchen, das kostet dann mal eben mehrere hundert Euro.
 
@Roger_Tuff: Was du meinst ist eine indirekte Auswertung, was die primitive Lösung ist. Es gibt aber auch richtige Drucksensoren die innen Teil des Ventils sind, die ihre Informationen dann an das Fahrzeug funken. Und genau die kann man dann auch manipulieren.
Wenn etwas funkt kann man es auch verarschen. Besonders wenn die verwendenten Protokolle nicht gesichert sind.
 
@(re:1) Kribs: Schrott?
 
@Kiebitz: Neh hab für dich leider keinen mehr, hab ich vorletzte Woche schon verschenkt, das nächste mal denke ich aber an dich.
 
@Kiebitz: Ich glaube ich habe mich nicht gut ausgedrückt oder aber die Minusgeber haben mich nicht verstanden was ich mit der Kurzformel "Schrott" meinte.

Wenn Terroristen ein solches Fahrzeug ge-(miß-?)brauchen wird es in aller Regel nach der Aktion Schrott sein! Ob Autobombe, mit Absicht in andere Fahrzeuge, Fußgänger an der Bushaltestelle, in Bankfilialen, Polizeistationen, Bankautomaten usw. usw.. Es wird wohl überwiegend danach nicht mehr zu gebrauchen sein und ist somit zu Schrott geworden.
 
Einer muss damit auf die Fresse fliegen, dann läuft's bei den anderen auch bald.. Vielleicht ist ja schon BMW mit seiner App-Öffnungs-Geschichte schon nah dran.
 
@cu: man konnte doch schon vor 2-3 Jahren einen BMW nur mit einem Laptop öffnen ... schön neue Welt !
 
@kobold-HH rechtgeb *hust*

ich werd mir freilwillig niemals ein Internet vernetzes auto kaufen wollen... auch aus dem grund des unsicherren internet. ich mein, bei nicht relevanten Daten , Computer dienste usw gehe ich noch dieses risiko ein aber bei autofahren hört der spass auf ... ich spiel nicht gern mit meinem leben. vllt steuert noch jemand während ich autofahre meine servo und bum bin ich am baum .... hoffentlich kommen wir niemals in dieses zeitalter(oder sind wir es doch schon?) an.
 
@st0rm.de: Persönlich finde ich eine Datensammlung im Auto gar nicht mal schlecht. Doch nur dann, wenn ich als Nutzer die VOLLE Kontrolle darüber habe. Und keine Polizei, Versicherung oder Werkstatt sollte die Daten auslesen/auswerten können, ohne, dass der Nutzer dies ausdrücklich erlaubt oder zulässt. Da dies jedoch wider den Wünschen der Industrie ist, wird es nie kommen.
 
@Kobold-HH: Na ja, ich finde, bei einem Unfall sollte die Polizei schon ohne deine Erlaubnis relevante Daten auslesen können, sagen wir mal, die letzten fünf Minuten vor dem Unfall.
 
@adrianghc: Die "PKW-Blackbox"... Nur wenn man sich damit nicht selbst belasten würde. - Oh, wie ich sehe hat die WF-Zensur oben zugeschlagen. Mein unbequemer Post wurde schon entfernt. :-)
 
@Kobold-HH: Na ja, wenn man den Unfall gebaut hat, ist es doch richtig, wenn man belastet wird? Sonst kann man es mit der Unfallaufklärung ja gleich sein lassen. Natürlich müsste dafür gesorgt werden, dass diese Daten nicht falsch interpretiert werden können.
 
@adrianghc: Als Unfallopfer, stimme ich Dir zu. Doch sollte mir mal ein grober Fehler unterlaufen, möchte ich dem Henker nicht zwingend das Beil mitbringen. Da gilt dann doch, dann man sich nicht selbst belasten muss. Und so ich die Kontrolle über meine PKW-Daten habe, würde ich auf das "Zeugnisverweigerungrecht" bestehen. Zur Not müssen die Daten des Unfallgegners ausreichen.
 
@Kobold-HH: man könnte auch sein Mann stehen und zugeben, daß man den Fehler gemacht hat. Aber lieber lässt man dann die Gegenseite unschuldig zahlen und das noch am besten für einen. Die Regel, man muss sich nicht selbst belasten, gehört abgeschafft. Würde so manches leichter machen.
Aber ich verstehe schon, du fährst gerne zu schnell und willst dieses nicht eingestehen.

Grüße Forster
 
@Forster007: Du verstehst gar nichts! Du spekulierst nur blind im Nebel. Du kennst meinen Fahrstil nicht und glaubst, weil ich eine im Grundrecht verankerte Tatsache betone, dass ich ein Gesetztesübertreter sei? Du solltest besser kein Lotto spielen, denn auch da würdest Du stets daneben liegen :-)
 
@Kobold-HH: das ist kein Lotto. Sondern ganz einfache menschliche Handlung. Wer ein Problem damit hat, der weiß oder geht davon aus das es ihn trifft. Wenn du dich an die Regeln halten würdest, und dein mann stehen würdest, dann wärest du nicht so dagegen.
Und die Vorteile des Systems, solange sie nur beim Unfall ausgewertet werden dürfen, liegen auf der Hand. Nämlich Gerechtigkeit. Aber dagegen bist du ja scheinbar...

Grüße

Forster
 
@Forster007: Als Profiler hättest Du versagt.
 
@Kobold-HH: und was hat das mit dem jetzigen Problem zu tun? Aber das zeigt, dass ich richtig liege...

Grüße

Forster
 
@Forster007: Ja, tust Du.... *täschel* :-)
 
@st0rm.de: Du spielst jedes mal mit deinem Leben wenn du ins Auto einsteigst und fährst.
Natürlich haben Servos & co nicht via Internet beeinflussbar zu sein. Wie in jeder potentiell gefährlichen technischen Einrichtung gehören kritische Systeme nicht ans Netz.
 
@st0rm.de: Euch ist bewußt, daß ihr euch in absehbarer Zeit dem nichtvernetzten Auto gar nicht mehr so einfach entziehen könnt? Die EU bestimmt das bereits seit ein paar Jahren bereits für euch.
 
a ha "mechanische Maschine", gibt es auch nicht mechanische Maschinen ??
 
@Lon Star: Rein elektronische Maschinen ohne mechanische Bauteile?
 
@adrianghc: Gut zu merkendes Beispiel SSD und HDD
 
@adrianghc: okay, danke stimmt natürlich.
 
Ich finde es vor allem erschreckend, wie die Autohersteller auf externe Sicherheitshinweise reagieren. Wie soll es anders sein? Die Meisten reagieren ähnlich wie Politiker und weisen alles von sich anstelle mit den Hinweisgebern zusammenzuarbeiten. Es gibt da nur wenige Ausnahmen.
Mir ist das zumindest einmal aufgefallen, als es im dritten eine Dokumentation über die Sicherheit von Elektronik ging. Unter anderem ging es neben Herzschrittmachern auch um automatische Einparksysteme in Parkhäusern. Hier war meine ich Audi die einzige Firma, die für die Sicherheitsaspekte ein offenes Ohr hatte.
 
Da ein Auto auch ein Waffe ist darf es nicht sein das der Computer dort mit steuert. Die Software ist unsicher und sollte bei solch sensiblen und gefährlichen Sachen herausgehalten werden.
 
@Menschenhasser: Na ja, ob der Mensch da viel sicherer ist?
 
@adrianghc: Man kann wenigsten noch eingreifen aber du hast recht.
 
Mein Auto hat nicht mal Servolenkung...
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