Wikipedia: Autor korrigiert über 7 Jahre 47.000-mal denselben Fehler

Ist das noch echte Hingabe oder doch nur totale Pedanterie? Seit sieben Jahren korrigiert ein Mann auf der offenen Wissensplattform Wikipedia ein und denselben Grammatik-Fehler immer und immer wieder. Insgesamt kam er so mittlerweile auf über 47.000 ... mehr... App, Wikipedia, Bing Wikipedia Browser Bildquelle: Microsoft App, Wikipedia, Bing Wikipedia Browser App, Wikipedia, Bing Wikipedia Browser Microsoft

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Anglisten würden wahrscheinlich sagen, dass er einen Sprachwandel aufhalten will^^
 
@elbosso:
Leute wie er hätten die heutige Bedeutung von "Gay" verhindern können und uns würde es deswegen viel besser gehen!!!!111
 
@Freudian: Das wäre dann aber "Gay".
 
@Freudian: Wer ist "uns" also mir nicht
 
@Freudian: Ich nehme mich von dem "uns" auch mal aus. Ich kann sogar mit recht behaupten, dass dieses "uns" nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus rechten und homophoben Exemplaren unserer Spezies besteht. Und solche Exemplare nennt man schlicht weg Evolutionsbremsen!
 
@Scaver: Wow. Godwin's Law, ick hör Dir trapsen.

Selbstverständlich sind nur Nazis, Kinderschänder und Schwulen/Lesbenhasser am Erhalt der deutschen Sprache interessiert.

Alle anderen haben es - Deiner Meinung nach - scheinbar nicht nötig, miteinander zu kommunizieren.
 
Ich schreibe jetzt nen Programm, das genau das wieder rückgängig macht. Mal gucken, was er sich dann einfallen lässt :P
 
@snaky2k8: Da sind wir ja schon beim Problem! "nen Programm" hieße ja ausgeschrieben "einen Programm"! Das ist offensichtlich vollkommen falsch. Richtig ausgeschrieben müßte es heißen "ein Programm", verkürzt demnach "n`Programm". Wir sehen - für Grammatik- und Weltverbesserer gibt es immer was zu tun! Also laßt sie machen ;-)
 
@Kiebitz: Damit wäre er doch aus Sicht des besagten Herrn geradezu prädestiniert, mehr Fehler in die Welt zu tragen ;)
 
@elbosso: Richtig! Und dann könnten besagte Herren noch viel mehr Eifer und (Er-)Findungsreichtum zeigen ;-)
 
@Kiebitz: Kleiner Hinweis, ` ist ein Akzent z.B.: è. Du meinst das Apostroph: ’, da es leider auf keiner normalen Tastatur ist geht auch das einfache Anführungszeichen: '.
http://cybernetz.net/wo-ist-der-apostroph-auf-der-tastatur Netter Artikel dazu.
 
@Knerd: Geht recht simpel - Shift+Hochkomma(die neben Backspace) dann den Vokal tippen .... et Voilà
 
@adretter_Erpel: Das ist aber kein Apostroph, das ist ein Akzent ;)
 
@Knerd:üps ... sorry, falsch gelesen :-)

'
 
@adretter_Erpel: Das schreibt man aber 'et voilà'. 'Voilà' ist nämlich auch hier kein Substantiv. Wieder ein Beispiel, dass selbst Klugscheißer letztendlich nicht vollständig fehlerlos sind :D
 
@Knerd: Nun ja! Es ging ja weniger um das Zeichen als um das "nen" Programm!
 
@Kiebitz: <klugscheißmodus> Wenn du schon anfängst Grammatik zu prädigen, dann mach bitte in deinem letzten Satz aus dem "laßt" ein "lasst" </klugscheißmodus>
 
@mongini12: <klugscheißmodus> Wenn schon, dann würde ich eher prEdigen und nicht prÄdigen! </klugscheißmodus>
 
@mongini12: klugscheiSSmodus ...
 
@elektrosmoker: hahaha so großartig
 
@Kiebitz: was soll denn bitte n`Programm sein, das gibt es in der deutschen Sprache gar nicht - es heißt 'n Programm.
 
@otzepo: Gibt es in der deutschen Sprache aber auch nicht. Es heißt 'ein Programm'. ;o)

Transliteration von Mundarten mal außen vor gelassen. Aber die folgen eh keinen standardisierten Regeln - nicht daß die das sollten, oder gar müßten.
 
@RalphS: wenn man einen oder mehrere Buchstaben weg lässt benutzt man das Auslassungszeichen ', also aus ein Programm wird 'n Programm und ais einem Programmierer wird 'nen Programmierer. Ist natürlich Umgangssprache, aber die einzig korrekte Nutzung von Umgangssprache in Schriftform.
 
@otzepo: Klar ist das Apostroph zum Auslassen da.

Daher ist "Ick hab' 'n Kater' genauso richtig (oder falsch) wie "Ick hab' 'nen Kater" oder gar "Ick hab' 'n' Kater". Je nachdem, was man (per Definition) von "einen" weggelassen hat (der Reihe nach die ersten vier, die ersten beiden sowie die ersten und die letzten beiden Buchstaben).

Ich sagte doch, das folgt keinen Regeln.
 
@RalphS: auch dafür gibt es regeln, aber dem grunde nach ist was du schreibst korrekt bis auf dem ' nach dem ersten kater - da muss es ein " zum abschluss sein (ist aber nur ein tippfehler und sonst nichts :) )

ich habe keinen stilduden zur hand, aber darin müsste es erklärt werden.

es ist aber schon erschreckend wie wenig sich viele mit der deutschen sprache auskennen wie weiter unten zu lesen ist, schifffahrt und sauerstoffflasche haben sich zB früher unterschiedlich geschrieben, denn ob nach einem 3x mitlaut ein weiterer mitlaut oder ein selbstlaut befindet war damals die regel und ich freue mich über diese änderung, da es die sache vereinfacht und auch mehr sinn ergibt als vorher. auch habe ich die neue rechtschreibung in der übergangszeit in der schule gelernt und, immerhin ist die seit 2005 die einzig korrekte rechtschreibung (so zumindest hier in niedersachsen) - aber es gibt wörter bei denen ich mich verweigere wie zB selbständig oder stengel
 
@otzepo: Das war Absicht *frech grins* Nein, jeder macht Fehler und ich auch. Auch wenn ich mich grad etwas komisch fühle ob der Kritik... seitens eines Dauerkleinschreibers. :D

Wenn es in Niedersachsen so ist, ... naja, es fällt mir zwar etwas schwer zu schreiben, aber ich halt es schon für 'gut' so. Zumindest dahingehend, daß in anderen Bundesländern inzwischen frei nach Vogelweyde - Fogelveite - Wohkelfeite? --- jeder so schreiben darf, wie es ihm gefällt, und das trotzdem als "richtig" anerkannt wird.
 
@RalphS: Die Sache mit dem so schreiben wie einem die Zunge gewachsen ist wurde doch schon durch die Reformen die es vorher gab unterbunden, denn 1876 und 1901 gab es ja auch schon orthographische Konferenzen. (Und extra für dich die Hochstelltaste bedient! :) )

Laut kurzer Recherche wird die neue deutsche Rechtschreibung seit 1996 unterrichtet - ich hatte es aber schon vorher in der Schule, damit wir nicht denken es würde kein ß mehr geben ;)
 
Vielleicht könnte man sein Tool verwenden um in deutschsprachigen Artikeln das sinnlose "Sinn machen" ersetzen...

(http://www.deutschesprache-schweresprache.de/sinnmachen)
 
@scar1: ...und um das meist falsch eingesetzte "zur Zeit" in das korrekte "zurzeit" umzuwandeln.
 
@grufti: Falsch. Oder vielleicht besser: nicht ganz. Denn "zurzeit" ist erst mit der "neuen Rechtschreibung" entstanden; dieses "Wort" gab es bis dahin erst gar nicht.
 
@RalphS: Und die kann keiner über 30 und mit einem Mindestmaß an sprachlicher Ästhetik akzeptieren. Darum "zur Zeit" erst recht!
 
@Chris Sedlmair: Aber nur mithilfe. :D
 
@RalphS: mithilfe der Schifffahrt kann man Delfine beobachten *brechreiz*
 
@Chris Sedlmair: Naja, zumindest haben sie die Füsik nicht durchgesetzt gekriegt. :)
 
@RalphS: Das heißt Fiehsick... geh mal auf youtube und suche nach "Axel Stoll".... Leider ist mein Lieblingskomiker letztes Jahr verstorben.
 
@Chris Sedlmair: Ich dachte, das 'Dehnungs-h' wurde auch abgeschafft... so gesehen müßte es dann wohl Fiisig heißen. <_<
 
@RalphS: Dafür aber das Portmonnee... Ich könnte jeden Franzosen verstehen, der da einen Tobsuchtsanfall bekommt. Stumpfer geht es nicht.
 
@DON666: Sieht auch keiner mehr durch, daß das einfach nur "Geldtasche" heißt. :) Aber, wer weiß heute überhaupt noch, was die Worte, der man so ausspricht, *überhaupt* bedeuten?
 
@RalphS: die Wörter komisch und seltsam sind dafür gute Beispiele ;)
 
@Chris Sedlmair: Also gerade "Schifffahrt" ist ein Argument, dass für die neue deutsche Rechtschreibung spricht. Ja die Konservativen der "Orthogrpahieszene" sagen jetzt natürlich "Schiffahrt" sei viel besser, aber man kann genauso gut auch sagen, die Sonne geht im Westen auf.
Die alte Schreibweise hatte keinen praktischen Nutzen außer Tinte zu sparen, sie hatte keine Relevanz für die Aussprache, lag lediglich in Willkür begründet, erschwerte das erlernen der Rechtschreibung und wenn man das Wort auf Grund von Platzmangel trennen musste, schrieb man es ja doch wieder mit drei "f".
Die neue Schreibweise unterwirft sich den gleichen Regeln wie alle anderen aus deutschen Wörtern zusammengesetzten Substantive.

Wer jetzt meint: "Aber mit drei "fff" sieht es scheiße aus!", dem sage ich: "Das tut Ver­mö­gens­zu­ord­nungs­zu­stän­dig­keits­über­tra­gungs­ver­ord­nung auch. Welche Buchstaben streichen wir hier?"

tldr; Wenn man schon auf der neuen Rechtschreibung rumhakt, sollte man dafür statt "Schifffahrt" wenigstens "Globusse" oder "Alptraum" benutzen.
 
@crmsnrzl: Ich hatte "Delfine" im Beispiel ^^.... In der Tat gibt es unendlich viele schlimmere Beispiele, wie du völlig zu Recht feststellst. Aber wie Du siehst, hat sich da ein so schöner Satz ergeben, der sogar noch Sinn ergibt. Darum diese Beispiele. Es hat einfach gepaßt.
 
@crmsnrzl: Stimme nicht zu re: der 'Verdreifachung'. Es ist einfach, zumindest soweit es mich betrifft, eher verwirrend zu lesen und bei der Aussprache hilft es auch nichts, wenn man gleiche Konsonanten (oder Vokale!) mehr oder weniger beliebig oft wiederholt (Ausnahme: absichtliche und besonders starke Betonung, aber hier greifen Standardregeln ohnehin nicht, weil man sich ganz bewußt von ihnen abwendet).

Du hast sicherlich Recht damit, daß es syntaktisch korrekt ist, jeden einzelnen Buchstaben mitzuführen und daß Dinge wie 'Schiffahrt' vs. 'Schifffahrt' hier eher die Aufhebung einer Ausnahme als irgendwas anderes darstellen.

Aber auch jetzt, da ich dies schreibe, erfasse ich die Variante mit 2 'F' sofort und die mit dreien erst nach mehrmaligem Hinsehen. Persönliche Gewohnheit? Allgemeingültigkeit? Keine Ahnung, aber ich betrachte diese Ausnahme für ebenso sinnvoll wie 'ie' versus 'ii' und 'ck' versus 'kk'.
 
@RalphS: genau genommen heißt es aber sowas wie Traggeld ;)
 
@aco: Ja gut, bloß kennt das Deutsche so Konzepte wie "Ding, mit dem Münzgeld getragen werden kann" nicht als solches (also im wörtlichen Sinne). Da paßt Latein wieder besser. Oder Französisch, was ja als romanische Sprache davon abgeleitet ist.

Ansonsten hast Du aber natürlich Recht. :)

In jedem Fall ist aber "Portmonee" oder gar "Popmoneh" Blödsinn. :D
 
@RalphS: Haha, das das ist es auf jedenfall^^
 
@scar1: Nein, zuerst brauchen wir ein Tool das die falsche Schreibweise von "dass" ersetzt, und dann eines für die Deppen Leer Zeichen.
 
@Garbage Collector: Hier auf WF gibt es auch einen Autor, der immer Deppen-Binde-Striche setzt, sobald ein Wort aus mehr als einer Silbe besteht. Grausam.
 
@DON666: wenn ein solches wort nicht existiert, man einen wortteil besonders hervorheben/betonen oder auf zusammenhäge hinweisen möchte, hat man hier ja auch kaum andere möglichkeiten...und ja...ich bin der depp der alles kleinschreibt...mit purer absicht...
 
@Rulf: Bei Hashtags auf Twitter im Satz ist es ganz praktisch. :) Richtig schlimm wird es dann, wenn es nicht mal einen Besitz anzeigt. Also Bspw "auf der Straße sind viele Auto's unterwegs." Könnte man das Internet wengistens davon befreien, wäre die Welt in der Tat ein bessere Ort. Lustig ist, daß es vor allem bei Anhängern von PEGIDA etc so gehäuft auftritt. Unlängst gelesen: "Das deutschefolg mus sich vereinign" oder so ähnlich. Also das Fußvolk der Deutschtümler käme nicht mal durch eine Sonderschule.
 
@Garbage Collector: Und bitte auch die sinnlosen Hochkommata (') entfernen. Im Englischen setzt man sie, um z.B. einen Besitz anzuzeigen: "Peter's car". Aber im Deutschen werden sie einfach überall fälschlicherweise verwendet: "Moni's Blumenladen". Das ' gehört da nicht hin !
 
@Niclas: Wenn's nur das wäre. Aber im Englischen ist das noch schlimmer als im Deutschen: its vs. it's ist ohnehin allgegenwärtig, aber Späßchen wie ha's oder bu'nt findet man auch allerorten. Gibt genügend gleich- und ähnlichlautende Beispiele.

Das ist aber scheinbar ein Problem des tastaturbasierten Schreibens: Apostroph-plus-s und Apostroph-plus-nt sind wohl irgendwie ins Muskelgedächtnis übergegangen, werden als Einheit betrachtet und eben auch als Einheit wieder ausgegeben.
 
@scar1: Genau mein Gedanke beim lesen. Hättest Du es nicht geschrieben, hätte ich es getan. AGBs, seit/seid, Deppenapostroph (Alt+146) und der Deppenbindestrich fehlen hier noch. Dann wäre die Welt wieder ein bisschen besser.
 
@Candlebox: AGBs ist allerdings richtig sofern man von mehreren verschiedenen spricht. Analog zu LKW/LKWs oder FAQ/FAQs.
 
@Minty_Insurrect: Nein. Der LKW, die LKWs, finde den genauen Link zur Regel nicht. AGB sind immer im Plural, egal ob Eine oder 1000.
 
@Candlebox: Da wirst du auch keine Regel finden, weil es für Plural-Akronyme keine wirkliche Regel gibt.

http://www.korrekturen.de/sprachleben/rechtschreibung/plural-akronyme_agb_oder_agbs_faq_oder_faqs.shtml

ist da ein recht interessanter Link zu.
 
@Minty_Insurrect: Den FAQs gibt man in der Regel das Plural-s, weil es meiner Meinung aus dem Englischen übersetzt: Eine Frage, mehrere Frage-n/ Question/Question-s herrührt. Die AGB bleiben hingegen gleich. Du sagst nicht: Hier, die AGB von Firma A und hier die AGBs von den Firmen B-Z.
 
@Candlebox: Ich sage das schon, und ich empfinde das als korrekt.
 
@Candlebox: also hier im Verkehrsfunk wird immer (mMn korrekt) von "x LKW blockieren den linken Fahrstreifen" gesprochen (nicht "3 LKWs blockieren...").
 
@scar1: http://www.duden.de/rechtschreibung/Lkw
 
@Candlebox: es ist demnach beides richtig, wobei die Angewohnheit überall ein s ranzuhängen, schon sehr dämlich ist irgendwie
 
@scar1: Richtig. Heißt ja auch nicht "LastkraftwagenS" ! Oder noch schlimmer: "Lastkraftwägen" *ARGH!*
 
@Niclas: LKW hat sich inzwischen (genau wie PKW) schon stark zu einem eigenen Wort und damit von der reinen Abkürzung wegentwickelt.
"LKWs" ist eine Entwicklung aus dem Sprachgefühl heraus, begründet in dem Drang dem geänderten Numerus, also dem Bedeutungsunterschied (Singular oder Plural), Ausdruck zu verleihen.
Es mag falsch gewesen sein und auch vielen noch so vorkommen, aber "LKWs" ist ein Produkt der allgemeinen Sprachentwicklung.

Im klaren Gegensatz zu "AGBs". Das ist falsch und wird falsch bleiben.
AGB bezeichnet bereits den Plural und daran ändert sich auch nix, wenn man von den AGB fünf unterschiedlicher Firmen spricht.

Aber letzten Endes, solange Leute ihre PIN-Nummern auf LCD-Displays tippen, können sie auch die AGBs dort lesen. Das macht auch keinen Unterschied mehr.
 
@crmsnrzl: auch Lastwagens ist und bleibt falsch. Da gibt es genug andere Dinge die von bildungsfremden Personen falsch benutzt wird aber dadurch lange nicht richtig wird - schon schockierend genug, wenn sich bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichten der Fehler einschleicht - aber es dann noch als korrekte Sprachentwicklung zu verkaufen geht einfach zu weit. (aber du hast Recht, der Duden erlaubt LKWs - fürchterlich)

@Niclas: Mehrzahl von Wagen ist in Süddeutschland Wägen, da kann man sich zwar gruseln, aber der Duden erlaubt es.
Wenn Moni nun sagt sie heiße Monika und somit ist es Monikas Blumenladen und das ka wird durch das ' ausgelassen? ;)
 
@otzepo: Ich verkaufe hier gar nichts. Und es liegt weder an dir, noch an mir zu entscheiden, welche Entwicklung korrekt ist. (Zudem ist die Annahme, man könne es in korrekte und inkorrekte Entwicklung aufteilen reinster Unfug. Gibt es in deinen Augen etwa auch eine richtige und eine falsche Evolution?) Und gleich mal pauschal die Leute als bildungsfremd zu bezeichnen, weil dir deren Formulierungen nicht passen, zeugt nicht von geistiger Reife.

Darüber hinaus ist es nicht richtig, weil der Duden es erlaubt,
sondern der Duden erlaubt es, weil es richtig ist.
Die Laufrichtung ist also genau umgekehrt. Und "richtig" bedeutet in dem Kontext auch lediglich "der allgemeinen Sprachentwicklung entsprechend". Wenn du sagst, es steht bereits so im Duden, dann ist die Entwicklung schon weiter vorangeschritten als ich angenommen habe.

Und für jemanden, der sich über den falschen Gebrauch von LKW/LKWs beschweren will, solltest du Satzanfängen und Satzzeichen etwas mehr Beachtung schenken.

"[...]Dinge die [...] benutzt _wird_ aber dadurch [...] nicht richtig _wird_"
_werden_ !

... Das finde ich wesentlich schlimmer als 20 LKWs und PKWs.

Mich deucht, es wär wohl mählich an der Zeit.
So denn, gehabt Euch wohl.
 
@otzepo: Oh, in Süddeutschland heißt das so ? Uhh...aber ok, wieder etwas dazugelernt. :) Bäckt man dort auch mit den eigenen Ärmen das Brot ? *g*

Aber das mit Monika und dem Wegfall lasse ich nicht gelten. :D :P
 
@crmsnrzl: Nicht konform. Ich entscheide immer noch selbst was mir in den Ohren schmerzt und der Duden ist ausschlaggebend in allen Zweifelsfällen. Der Duden wird genommen, wenn man nicht weiß wie es sich schreibt und dann hat er recht, verstehst du? Und im Falle LKWs hat er nun mal eben nicht recht, wie in so manch anderem Fall auch nicht mehr - du Senfautomat. ;)

@Niclas: Ja, der Bäcker bäckt da auch das Brot
 
@scar1: Was mich viel mehr provoziert ist die Verwendung von "hierhin"! Es heißt: "Hierher"!!!
 
@heidenf: Das gehört aber nicht hierhin! :p
 
@heidenf: Das ist Kontextabhängig. Es gibt sowohl "hierhin", "hierher", "dorthin" als auch "dorther", wobei letzeres praktisch ausgestorben ist und durch "von dort" ersetzt wurde.

hierhin/hierher, dorthin/dorther verhält sich analog zu dahin/daher, hinauf/herauf, hinunter/herunter, hinab/herab, hinein/herein, hinaus/heraus und wohin/woher.

Vielerorts werden diese Adverbienpaare inzwischen austauschbar behandelt, obwohl "her" "auf den Sprecher zu" und "hin" "vom Sprecher weg" bedeutet. Dieser Unterschied wird sich mit der Zeit noch weiter verlieren. Aber der Glaube "hierhin" sei grundsätzlich falsch, ist seinerseits grundsätzlich falsch.
 
@scar1: Wenn fast alle bis auf ein paar Sich-über-alles-Aufreger etwas verstehen, ist es nicht sinnlos. Würd schätzen für 95% aller Deutschen macht "Sinn machen" Sinn. Darüberhinaus gibt es keine wirklich korrekten Schreibweisen von irgendwas, denn der Duden ist kein Gesetzbuch. Arbeitgeber können zwar verlangen dass man sich an Rechtschreibregeln hält, aber im freien Gespräch ist alles erlaubt.
 
@lutschboy: Ja, da hast du allerdings recht. Da wird man sich leider auch an "wegen dem Auto" (statt "wegen des Autos") und ".. mehr wie..." (statt "...mehr als..") gewöhnen müssen.
 
@scar1: NIEMALS! Diese Typen werde ich bis an mein Lebensende verbessern, allein schon, weil's Spaß macht. ^^
 
@scar1:
Da bräuchte man etliche Tools, denn das "Sinn machen" ist da noch das kleinere Übel!
Was in Foren oder auch anderenorts teilweise mit der deutschen Sprache und ihrer Rechtschreibung inkl. Interpunktion "verbrochen" wird, lässt bei mir manchmal Übelkeit aufkommen.

Keine Unterscheidung zwischen "dass" und "das", "währe" statt "wäre", "tod/Tod" statt "tot", "ziehmlich/nähmlich/persöhnlich" , "Hacken" statt "Haken", "Standart" statt "Standard", Verwechslung/falscher Gebrauch von "seit" und "seid", "den" statt "denn" bzw. "wen" statt "wenn", "Wiederspruch" statt "Widerspruch"/"wiederstehen" statt "widerstehen", "hohlen" statt "holen", "ich weis" statt "ich weiß", "mann" statt "man", ....
Die Aufzählung ließe sich unendlich fortsetzen.
 
@luciman: jupp, da fällt mir ad hoc noch die "Maschiene" ein :-)
 
@luciman: ab-,an-,aus-eingeschalteN
 
@luciman: Also ich mache sicherlich auch einige der Grammatikfehler die hier so erwähnt werden (wegen dem Auto - zum Bsp klingt für mich gar nicht so verkehrt xD) aber deine Liste da... das ist einfachste Rechtschreibung, eigentlich.
 
@luciman: Dasselbe würde ein Schriftsteller von vor hundert Jahren zu unserer "richtigen" Schreibweise sagen. Es gibt keine natürlich korrekte Sprache, nur eine aktuell akzeptierte und festgelegte. Und die richtet sich zumeist nach den Sprachgewohnheiten des Volkes.
Wir lesen also jetzt in Foren die Sprache, die in 50 Jahren offiziell ist.
Wer ihn nicht kennt, sollte sich dazu mal den Film Idiocracy ansehen. Da wurde das unter anderem verarbeitet.
 
@scar1: Ich finde "Sinn machen" völlig in Ordnung. Ein Zusammenhang ergibt einen Sinn, so heißt es zwar korrekt, aber "Macht Sinn" ist einfach kürzer und geht leichter über die Lippen.
 
Hatte jetzt erst an einen Genitiv-Retter gedacht :D
 
@iPeople: Hab Dein - mal neutralisiert. Denn Du hast in Deutschland damit völlig recht. Schrecklich, dieses wegen "dem"
 
@Candlebox:
Richtig! Der Datief is dem Genitief sein tot. (Frei nach Pisa.)
 
@Nemo_G: Dat"ief" und Genit"ief", genau..... https://www.youtube.com/watch?v=FLYR0IMjzPA
 
@Kennbo: Gehnitief ins Wasser!
 
@gonzohuerth: Weil es Da tiv ist? :D
 
@gonzohuerth: Wieso, ist es Da tiv? ;-)
 
@Nemo_G: Dem Genitiv sein Tod ist dem Dativ gleichgültig.
 
Nun ja. Jedem sein Hobby. Sowas könnte man in der deutschen Grammatik auch finden: Z.B. dank dem Engagement..... Richtig wäre aber dank DES Engagements.... Aber sowas wird dann immer mehr angewendet und irgendwann scheint es schon ganz normal und ist dann der alltägliche Sprachgebrauch.
 
Klar, gibt auch andere Formulierungen die immer öfter angewendet werden, und irgendwann scheint auch "immer mehr angewendet" normal. ;)
 
@Garbage Collector: Du hast das Prinzip und den Gag entdeckt! Gratuliere! Aber ob ausser uns Beiden auch andere wissen was gemeint ist bzw. worauf da angespielt wurde! Ich löse es jetzt noch nicht auf! Für Dich den Hinweis, ich weiß was Du meinst: Endet mit "dt"!
 
Ah, ok, aber das "dt" ist ja nicht die einzige richtige Schreibweise. Tatsächlich hatte ich auf "mehr" vs. "öfter" angespielt. :p
 
@Kiebitz:
Leider. Siehe auch meinen Kommentar unter re:1.
Mir rollen sich regelmäßig die Fußnägel auf, wenn ich das höre oder lese.
 
@Nemo_G: Ich gebe Dir vollkommen Recht. Auch mich schmerzt das wirklich immer. Sooo ! geht die Sprach- / Schreib- / Grammatik-Kultur langsam aber sicher zu Ende! Viele mögen die einfachere oder gar beliebige Schreib- / Sprechweise begrüssen. Aber auch wenn es manche Leute nicht hören / lesen mögen, es geht auch immer etwas von der Identität der Sprache und Kultur verloren. Übrigens: Jetzt darauf Minus ändert nichts an meiner Meinung diesbezüglich!
 
@Kiebitz: Für einen Hüter der deutschen Rechtschreibung ist es aber schon etwas peinlich, wenn man immer noch der Meinung ist, nach der neuen Rechtschreibregelung könnte man das 'ß' einfach überall durch 'ss' ersetzen. War nie so und ist bis heute nicht so. "Außer" wird immer noch mit 'ß' geschrieben, und "begrüßen" auch.
 
@RockNRolla: Tja! Wie ich weiter unten schrieb: Deutsche Sprach schwere Sprach -oder so ähnlich. Oder oft nur ein Glücksfall? Bei der Gelegenheit: Ein Komma vor und in einer Aufzählung. Ich glaube nicht! Siehe nochmal weiter unten: Wer im Glashaus sitzt werfe den ersten Stein!
 
@Kiebitz: Ich bin aber nicht derjenige, der sich über den Untergang der deutschen Sprache samt Rechtschreibung ausgelassen hat. Das ist der fundamentale Unterschied.
 
@Kiebitz: "Wer im Glashaus sitzt werfe den ersten Stein!" Den aber bitte zumindest erst nach dem Trennungskomma und der Steinwerfer sollte auch zuvor sich selbst überprüfen, ob er ohne Sünde ist! ;)
Lese ich mir Deine Beiträge durch, sehe ich hinsichtlich der Interpunktion noch reichlich Entwicklungspotential. Selbige dient unter Anderem der besseren Übersicht und Verständlichkeit.
 
@luciman: Schrieb ich nicht, wer im Glashaus sitzt usw....... Oder deutsche Sprach schwere Sprach oder oft auch Glücksfall?! Und wenn ich das so schrieb habe ich mich ja wohl nicht davon ausgenommen -oder?
 
@Kiebitz: Richtig wäre aber dank DES Engagementes.
*scnr*
 
@adretter_Erpel: Das letzte "e" in deinem Satz ist aber dann doch zu viel des Guten. ;)
 
@adretter_Erpel: Du hast meinen Kommentar nicht wirklich richtig gelesen - oder? Denn da steht bei o6 wortwörtlich: " Richtig wäre aber dank DES EngagementS"!!! Und das Wort "Engagements" ist sogar richtig geschrieben und nicht wie bei Dir mit "EngagementEs"!!! mit "e" hinterm "t". Siehe auch DON666! UND wenn schon unbedingt "Dank dem Engagement" dann aber ganz sicher OHNE "s"!
 
Bei solchen Menschen fällt mir immer wieder ein Zitat von Martin Kessel ein. "Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, dass man recht haben und ein Idiot sein kann"
 
@Vollbluthonk: Respektierst Du Leute die bei einem Thema welches Du gut beherrschst, die aber fachlichen und inhaltlichen Müll von sich geben und sich nicht eines Besseren belehren lassen?

Möchtest Du für diesen Personenkreis als Besserwisser dastehen, oder bist du der Besserwisser?
Besserwisser wird nämlich als negativ assoziiert, obwohl das positiv zu werten sein sollte.
Der Neid macht es negativ.
 
@Candlebox: Bist du sicher, dass du die Kernaussage des Zitates verstanden hast?
 
@Vollbluthonk: ;-)
Wenn der Klügere immer nachgibt, wird er von Dummen beherrscht
 
@Candlebox: Niemand mag Klugscheißer. Das ist schon mal sicher. Es wäre schön gewesen, wenn man mit im Artkel erleutert hätte was der Unterschied zwischen "to comprise" und "to be composed of" ist.
Geht es hier wirklich um einen grammatikalischen Fehler, also einen richtigen Patzer, oder will hier jemand nur einen Klugscheißer Fetisch ausleben?
 
@knirps: Nicht jeder hält jemanden der auf Fehler aufmerksam macht für einen Klugscheißer. Und jemand der etwas besser weiß ist auch nicht unbedingt ein Klugscheißer! Und wenn jemand etwas anders sieht als Andere und zu seiner Meinung steht ist er noch lange nicht ein Klugscheißer! Ein Klugscheißer ist eher jemand der Andere ihr Recht auf eigene Ansichten abspricht! Das ist schon mal sicher!
 
@Kiebitz: "Ein Klugscheißer ist eher jemand der Andere ihr Recht auf eigene Ansichten abspricht!"
Genau das tut dieser Typ meiner Ansicht nach, mit dieser Aktion.
 
@Kiebitz: Teile Deine Auffassung, aber .... besser: "Ein Klugscheißer ist eher Jemand, der (den) Anderen das Recht auf eigene Ansichten abspricht!" ;)
 
@luciman: Oha!!! Jetzt habe ich aber wenigstens EINEN Fan der meine Texte (gründlich!) liest! Klasse!
 
@luciman: Innerhalb eines Satzes schreibt man "jemand" klein.
 
@knirps: "Composed of" ist heutzutage in den allermeisten Fällen falsch verwendet. "Composed of" bedeutet buchstäblich "zusammengesetzt aus" - insbesondere auch nicht figurativ - heißt, wenn Du sagst "X is composed of...", dann beschreibt das eher die chemische Zusammensetzung. In jedem Fall bedeutet es NICHT - wie der erste Blick vielleicht vermuten mag -- daß, sagen wir, eine Versammlung aus drei Personen besteht. Hier wäre dann 'comprised of' die richtige Wahl.
 
@Vollbluthonk: Ein Besserwisser wäre es, würde er es anderen unter die Nase reiben. Da du uns unter die Nase reiben willst, was deiner Meinung nach angebracht ist, darf man dich wohl auch als Besserwisser abtun.
 
@Vollbluthonk: Von Martin Kessel: "Jeder Mensch wird als Zwilling geboren: Als der, der er ist und als der, für den er sich hält." Wozu zählst Du Dich da?! UND "Aphorismen sind Gegengaben: Der Geist gibt als Weisheit zurück, was das Leben ihm schenkte."!
 
Tjo, wer Inhaltlich nichts beizutragen hat muss halt korinthenkacken und sich über die Rechtschreibung/Grammatik aufregen.
 
@terminated: richtig Deutsch Sprechen ist also nicht so wichtig? Gerade Bücher und ähnliches wie Wikis sollten schon richtig sein.
 
@Thaodan: Doch, definitiv. Es ist aber dann doch ein Unterschied ob sich einer mit der Materie auskennt und zusätzlich noch kleine Verbesserung bei Rechtschreibung und Grammatik beiträgt oder sich ausschließlich über so einen Käse auslässt. Im Studium gab es leider auch immer wieder solche Leute die zwar kein Plan von der Thematik hatten, sich aber unbedingt melden mussten um den Hinweis zu bringen, dass auf Folie X der PowerPoint ein Wort falsch geschrieben war...
 
@terminated: ja gut das stimmt auch wieder.
 
@terminated: Du gehörst wohl zu der Generation, die sich selbst als deutscher Muttersprachler bereitwillig dem Kanakisch hingibt. Weil es ja so cool klingt, als wäre einem alles scheißegal.

Dein Einwand zählt insofern nicht, da bei Wikipedia niemand die Hand hochhält, um vor versammelter Autorenschaft Sprüche wie "Schaut mal alle her, da fehlt ein Komma!" von sich zu geben. Die Fehler werden still und leise korrigiert, so gut niemand bekommt es mit. Wo also ist dein Problem? Weil er nach 47.000 Korrekturen einen Artikel zu diesem Fehler veröffentlicht hat? Ein Fehler bleibt ein Fehler bleibt ein Fehler, auch wenn man sich nicht in der überordneten Materie auskennt.

Du wirst es nicht fassen, aber selbst ein Elektriker kann einem Physiker ein Multimeter erklären, ohne dass er sich im Themengebiet des Physikers auskennt. Denn das Multimeter ist nur ein Werkzeug. Wie die Sprache. Und auch hier lässt es sich niemand nehmen, über die Schreibe eines anderen herzuziehen, wenn es ihm denn irgendwie hilft. Da schließe ich dich nicht aus. Nicht umsonst gibt es Seiten wie seidseit.de, dasdass.de und Standart liest man auch noch sehr oft.
 
@Thaodan: Es gibt kein richtiges deutsch. Was soll das sein? Schwäbisch? Ostfriesisch? Schwitzerdeutsch? Thaodanisch? Hochdeutsch? Richtiges deutsch ist höchstens das, welches im engen Umfeld verwendet wird. Und offensichtlich wird im Wikipedia-Umfeld oft "comprised of" gesagt, was demnach in diesem Milieu auch "richtiges" englisch ist.
 
@lutschboy: Nach der definition ist gebrochenes Deutsch aka auch manchmal Türken Deutsch genannt "richtiges" Deutsch.
 
@Thaodan: Nach der Definition ist sogar kleingeschriebenes "definition" richtig! Du musst also nicht ausgewiesen werden. :)
 
@lutschboy: Es gibt sehr wohl ein "richtiges" Deutsch und da gehören die Mundarten nicht dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Standarddeutsch

Was kommt denn als nächstes? Es gibt keine richtigen SI-Einheiten? SI-Einheiten sind das, was im persönlichen Umfeld grad so Verwendung findet?
 
@Niccolo Machiavelli: Standarddeutsch ist kein "richtiges" deutsch - außer dort, wo der Standard auch zwingend verwendet wird, zb im Beruf oder bei Ämtern. Es ist eine Art deutsch von vielen. Es gibt kein Gesetz welches deutsch jemand zu sprechen hat. "Richtig" ist überdessen kein gesetzlich definierter Begriff sondern einer der mit individueller Empfindung oder Ansichten zu tun hat oder mit objektiver Bewertung eingehaltener Regeln in Bezug zu einem Regelwerk. Genauso wie "schön", "frisch", "sauber" oder "hell". Richtig kann nur das sein, was in einem definierten Rahmen bewertet wird. Da Standdarddeutsch aber keine allgemeine Pflicht ist, gibt es kein objektives "richtig". Du kannst also höchstens sagen: "Das ist kein richtiges Standarddeutsch". Aber nicht "das ist kein richtiges deutsch".
 
@lutschboy: Schön, dass du uns klar gemacht hast, dass es dir nur um das Korinthenkacken und nicht um irgendeine sinnvolle Aufklärung geht. Aber selbst du dürftest ganz schön doof aus der Wäsche gucken, wenn du in der Schule im Deutschunterricht Sächsisch beigebracht kommst, mit deiner Begründung, es sei ja auch eines der richtigen deutschen Sprachen.
 
@terminated: Dem stimme ich vollkommen zu.

Übrigens: "inhaltlich", "beizutragen hat, muss", "Korinthen kacken"
 
Respekt an ihn, dass er einen negativen Sprachtrend aufhalten will. Ähnlich wie das immer mehr englische Wörter ins Deutsche wandern, und irgendwann 50% der Sprache wohl aus englischen Wörtern bestehen. Und dann wären da noch so Sündwörter wie "Raubkopierer", was in Wirklichkeit Schwarzkopierer heißt. Sowas verstehen auch scheinbar meistens nur erfahrene Redakteure wie ich bei manchen Seiten beobachtet habe.
 
@Tester100: Wenn ich es richtig verstehe, und ich gebe zu der Artikel ist nicht deutlich diesbezüglich, geht es hier nicht mal um deutschsprachige Einträge.
 
@Tester100: Bei einer Sprache geht es darum, Information von A nach B zu transportieren. Je effizienter ich diese in der Sprache kodieren kann, desto besser (also je weniger Worte man braucht um etwas auszudrücken, bei gleichzeitig möglichst niedrigem Sprachumfang). Wenn alle Menschen ein bestimmtes englisches Wort kennen, und ohne es jemals gehört zu haben ein entsprechendes denglisches verstehen, so ist dieses Wort prädestiniert dafür in die Sprache aufgenommen zu werden. Basierend auf dem allgemeinen Vorwissen erklärt es sich selbst.

Demzufolge sollte eine Sprache niemals still stehen, sondern muss sich weiter entwickeln.
 
@NewsLeser: Interessanter Beitrag. Warum du dann nicht schreiben: Wenig Worte gut, leichter verstehen andere?
 
@Candlebox: Du erkennst den Unterschied zwischen entwickeln und verstümmeln?
 
@wolftarkin: ;-) Du auch?

Macht Sinn kapiert jeder. Für mich ist es verstümmelt. Wegen dem ist verstümmelt und sagt mittlerweile bald jeder und hält es für richtig.

Geh mal Fußgängerzone oder geh mal Privat-TV. Du erkennst den Unterschied des Sprachgebrauchs zwischen deinem Umfeld und der Masse?

Geh mal Hauptschule kucken.

Du verteidigst falsche Wortwahl, weil Du es ja noch verstehst und dann darf es irgendwann Umgangssprache werden? Ist doch kurz kodiert und versteht doch jeder.

Magst irgendwann gemaßregelt werden mit Worten die klingen wie:
Alter, was redest Du scheiße Fremdwort. Rede Deutsch.

Ich hab Rücken, kapiert jeder, trotzdem ist es falsch.

Dein/e Akzeptanz/Respekt/Vertrauensfaktor diesbezüglich als Patient z.B im KH wäre interessant, wenn der Dich zu operierende Chefarzt so mit dir spräche.
 
@Candlebox: Du scheinst etwas zu übertreiben, oder aber du bist selbst nicht so gut, was die deutsche Sprache angeht. "Ich hab Rücken" ist eher das, was ein Ausländer sagen würde. Denn in Wirklichkeit heißt es "Ich habe es mit dem Rücken", bzw. "Ich habe es in dem Rücken." Und dieser Satz "macht Sinn". :D Denn man kann fragen: "Was ist es?" - Antwort: "Das Problem." Substituiert (eingedeutschtes Wort, was sogar in die Wissenschaft übernommen wurde!) man es, so kommt raus: "Ich habe das Problem im Rücken." Wenn jetzt im Zusammenhang klar ist, was "das Problem" ist, dann "macht das ganze Sinn": "Ich habe Osteoporose in den Beinen." - "Ich habe das Problem im Rücken." Und schon ist jeder operierende Chefarzt im Klaren. Denn es "macht ja Sinn".

Zum Glück ist eine Sprache "lebendig" (für Dich "dynamisch"). Einfach dadurch, dass wir Menschen kommunizieren und jeden Tag etwas neues erfinden, wird man diesen Trend nicht aufhalten können. Schon alleine wegen Beamer und Handy haben wir neue Wörter, die so allgegenwärtig sind, dass sie niemand normales mehr beanstandet, obwohl sie noch vor paar Jahren "falsch" waren.
 
@NewsLeser: "Ich hab [heut wieder] Rücken" ist ein Standardsatz in deutschen Seniorenresidenzen, bei Rentnern im Allgemeinen, Bauarbeitern mit Berufserfahrung, Bauern und langjährigen Bürohengsten.

Aber von Bürgern mit Integrationspotenzial habe ich das noch nie gehört.
 
@NewsLeser: Nope. Natürliche Sprache ist keine Programmiersprache und *lebt* von Redundanz, sonst wäre sie unverständlich und dermaßen fehleranfällig (= mißverständlich), daß man sich's auch gleich sparen könnte.

Was Stillstand angeht... sicher wird "Sprache" insgesamt nicht "stillstehen", aber das hat nichts mit "Wollen" oder "Sollen" oder dergleichen zu tun, sondern ist einfach ein natürlicher Vorgang. Evolution halt - da kann man ja auch nicht sagen, WIE und WOHIN sich etwas entwickeln soll, noch muß man damit einverstanden sein.
 
@RalphS: Du hast Recht. Ich habe nur andersherum argumentiert: dass je weniger Redundanz man BRAUCHT, desto effizienter ist eine Sprache. Also eine Sprache, wo man quasi zu jedem Zeitpunkt weiß, was wie gesagt werden muss, ist effizienter, als eine Sprache, wo man aus Synonymen auswählen muss, die auch noch abhängig vom Kontext unterschiedlich sind. Heißt also: wenn der Gegenüber ein anderes Vorwissen hat, oder grad in einem anderen Kontext unterwegs war und nun plötzlich einen solchen Satz hört, kann er ihn falsch verstehen. Hat man aber eine Sprache, die effizient ist, passiert es seltener. Das ist natürlich nur ein "perfekte Sprache" geblubber von mir :D Die gibt es natürlich nicht und wird es auch nicht geben. Und ich finde solche Sprache persönlich auch nicht gut. Denn wir nutzen ja die Sprache nicht nur zur Kommunikation, sondern auch als Kunst (z.B. Gedichte, die ja ohne Synonyme kalt wären).

Die Sprache ist doch mehr, als ich bei [re:2] auf den ersten Blick gesehen habe. Danke für die Korrektur :)
 
@NewsLeser: An dieser Stelle haben wir glaub ich ein fundamental anderes Grundverständnis. :o)

Für mich ist nämlich die "ideale Sprache" diejenige Sprache, die ausreichend Freiraum läßt, um sich auszudrücken; die also flexibel genug ist, auf der einen Seite die Intentionen des "Senders" möglichst zu 100% wiederzugeben und aber auf der anderen Seite auch die Option läßt, dermaßen "unscharf" zu kommunizieren, daß der "Empfänger" sich buchstäblich seinen eigenen Reim machen muß. Oder anders formuliert: eine Sprache, die einerseits klare Definitionen mitbringt, aber andererseits auch vielfältige Zwei- und Mehrdeutigkeiten zuläßt.

Bisher fällt mir dazu nur Latein ein, auch wenn es sicherlich noch andere gibt. Gibt sicherlich noch genug andere Sprachen, die für beispielsweise "schwarz" eben *nicht* nur dieses eine Wort, sondern derer so viele mitbringen, daß der "Empfänger" sofort weiß, ob "schwarze Erde", "schwarzer Himmel", "schwarze Stimmung", "angeschwärzt" (was ja selbst schon mehrdeutig ist) oder sonstwelche andere Variation damit gemeint war.
 
@RalphS: Ich würde sogar weiter gehen und sagen, dass wir im Grunde schon das gleiche denken :), aber unterschiedliche Sichtweisen betonen wollen und es eben unterschiedlich darstellen.

Aber egal wie wir es ausdrücken, wenn ich hier lese, dass die Leute Probleme mit irgendwelchen Ausdrucksweisen haben, die sich in der Umgangssprache etabliert haben, egal ob sie aus einer anderen Sprache adaptiert werden oder nicht, dann weiß ich, dass sie falsch liegen.

Denn die Sprache ist eben erweiterbar und das ist gut so. Solange ich kein entsprechendes Wort habe (wie vor paar Jahren z.B. "sitt"), dann ist es immer besser ein entsprechendes Wort zu erfinden oder gar zu adaptieren, als ständig das Problem zu umschreiben. Das meinte ich mit Effizienz und das meinst Du mit "lebendig". Dass man dann später sogar noch Synonyme hat, war für meine Argumentation nicht mehr relevant. Du hast aber wie gesagt mich darauf gebracht, dass die Sprache auch als Kunst genutzt wird. Das ist ein anderes Anwendungsgebiet. Und da ist es logischerweise besser den Sprachumfang über das nötigste hinaus zu erweitern.

Insofern kann ich mit gutem Gewissen sagen: "Ey jo, alta, was geht?" - Und muss nicht befürchten, dass sich der Gegenüber darüber aufregt, dass ich sein Alter heraufspiele, oder er mir anfängt alles aufzuzählen, was Beine hat. :D
 
@NewsLeser: Wenn Du damit meinst, der Situation angemessen zu kommunizieren: Ja. :o)

Und naja. Das eine oder andere Wort ist heutzutage sicherlich "vorbelastet" - durch 12-oder-so Jahre des letzten Jahrhunderts oder weil "wir" (insgesamt) uns inzwischen von zugehörigen Konzepten ganz oder teilweise entfernt haben ("Zuchthaus", "sittsam" oder dergleichen mehr).

Aber halt der Situation angemessen. Ich würde mir erst gar nicht die Blöße geben wollen, in einem sprach(wissenschaft)lich angehauchten Artikel - oder Kommentar dazu -- mit Rechtschreib- oder, schlimmer, mit Grammatikfehlern protzen zu wollen.

Auch wenn sie mir natürlich trotzdem unterlaufen. Insbesondere dank der sogenannten "neuen Rechtschreibung".

Anderswo spreche und schreibe ich natürlich dann wieder ganz anders. Der Situation angemessen. Hoffentlich. :D
 
@Tester100: Und vor 100 Jahren dachte man dass irgendwann 50% der deutschen Sprache französisch wären, vor 500 Jahren dass irgendwann 50% der deutschen Sprache griechisch wären, vor 1000 Jahren dass irgendwann 50% der deutschen Sprache lateinisch wären (ok, das hat sich sogar erfüllt, nur dummerweise denken die meisten dass Wörter lateinischer Herkunft deutsch seien..). Warum sprichst du eigentlich nicht alt-germanisch oder sowas wenn du sprachliche Änderungen im deutschen nicht magst?
 
@lutschboy: und jetzt haben wir 2% von allem... aber ich persönlich finde Sprachwandel macht Sinn (tick tock) . Sprache ändert sich bereits tausende von Jahre. Aber wir wollen immer alles stoppen. Sei es die Sprache, den Klimawandel,oder die Islamisierung des Abendlandes...
 
Get a life..
 
Das erinnert mich an einen Ausbildungsmeister aus meiner Jugend. Dieser Herr Frieling setzte sich ebenso pedantisch dafür ein, jegliche Tageszeitungsredaktionen anzuschreiben und Artikel zu korrigieren, vorzugsweise Unfallmeldungen, in denen das Wort "Stundenkilometer" vor kam. Dieser Herr wies darauf hin, dass dass keine korrekte Angabe ist, es müsste durch Km/h ersetzt werden. Das war ein nerviger Zeitgenosse.. Auch die Druckangabe Bar brachte ihn zur Weißglut, da diese keine Verwendung mehr finden sollte
 
Ob der Unterschied allen Autoren selber bekannt ist? Denn bei der englischen Wikipedia können halt mehr Menschen mitwirken - einschließlich nicht Muttersprachler - und sicherlich werden nicht alle davon die Sprache auch perfekt beherrschen.

Es wäre interessant zu wissen wie die anderen Autoren mehrheitlich auf seine Korrekturen reagieren.

http://public.wsu.edu/~brians/errors/comprised.html
 
Mich irritiert eher die in letzter Zeit fast selbstverständliche Synonymisierung von -edly und -ingly... die aber im allgemeinen komplett verschiedene Dinge bedeuten.

Denn ersteres betrifft das Objekt, zweiteres aber das Subjekt selber. Wenn man es also verwendet, weist man damit eindeutig auf genau EINE Seite hin - entweder die aktive (Subjekt) oder eben die passive (Objekt).
 
@RalphS: Hmmm!? Deutsche Sprach schwere Sprach -oder so ähnlich. Oder oft nur ein Glücksfall? Oder noch ein Spruch: Wer im Glashaus sitzt werfe den ersten Stein! Kurzum: "Im Allgemeinen"! Da wird "Allgemeinen" mit großem "A"!!! geschrieben.

Um es gaaanz kompliziert zu machen: Nach neuer Grammatik "ersteres" wird mit großem "E" geschrieben: "Ersteres" frei nach "das Erste", dito "zweiteres" >>> "Zweiteres"!
 
@Kiebitz: *blink* Was möchtest Du mir sagen?

Das konkrete Problem hier ist ein anderes: Wörterbücher meckern bei Konstruktionen wie "embarrassedly" rum und so wird eben frei Schnauze nach "embarrassingly" kaputttkorrigiert.
 
Ich bin zwar kein Grammatik Nazi, aber wen mal wieder "Wo" komisch genutzt wird, bekomme ich die Krise. "die Frau, wo vorbeiging." Was soll das? Arrrggghhh
 
@knuprecht: Bin ich gegangen mit Auto :-D
 
@Paradise: Bei "wie" <--> "als", "selbe" <--> "gleiche" und bei "frühs" wird mir regelmäßig schlecht.
 
@silvio.elis: Einzigste vergessen
 
@edz: "Gute Nacht, Engel. Einzigstes, einzigstes Mädchen, und ich kenne ihrer viele." Was für Goethe gut genug ist, ist für mich ebenfalls gut genug.
 
@knuprecht: Arrrggghhh! Geht mir so, wenn Jemand ".. aber wen mal wieder ..." statt "... aber wenn mal wieder ..." schreibt! :D
Gleiches findet man häufig bei "den" statt "denn".
 
http://explosm.net/comics/3142
 
@Voku1987: Hätte er nur die Rechtschreibung nicht auf die leichte Schulter genommen. :-) http://bigfootjustice.com/comic/stranded/
 
Naja. Hauptsache die Geschäfte laufen ;-)
 
Interessant, dass im Titel steht er habe "47000-mal denselben" Fehler behoben.
Tatsächlich hat er wohl "47000-mal den gleichen" Fehler behoben, sonst hätte er dafür wahrscheinlich keine Suchmaschine gebraucht.

Erinnert mich an ein Schiff bei dem man ein Loch stopft und gleichzeitig drei neue Löcher entstehen. Wer findet meine Fehler? :D
 
@CottonEyeJoe: WF kennt den Unterschied zwischen "denselben" und "den gleichen" nicht.
 
@CottonEyeJoe: Hab auch beim Titel überlegt, ob da jemand leichte Störungen hatte und 47tsd-mal die gleiche Textstelle im selben Text überarbeitet habe. :D

Aber wird ja im Text selbst zum glück 'aufgelöst'.
 
1st world problems...
 
@Crunk-Junk: Hättest du lieber "3rd world problems"?
 
@crmsnrzl: Nein, die sind ohnehin vorhanden. Wäre aber kluger sich um diese zu kümmern anstatt 1st world problems zu erschaffen/aufzugreifen/in einem Artikel zu publizieren...

Nichts gegen den Herrn, aber eine Mail an Wiki mit dem Inhalt "Hey, ihr habt da einen Grammatik-Fehler, bitte um Korrektur bei x-Beträgen" hätte es getan anstatt jede Woche seine Zeit dafür zu "verschwenden" bzw. einen "bot" zu programmieren...

Wäre hier im Deutschsprachigen Raum nebenbei ziemlich unsinnig, bei den Rechtschreibreformen...
 
@Crunk-Junk: Warum? Es war ihm wichtig und er hat seine Zeit dafür verschwendet, anstatt andere mit dieser Nichtigkeit zu belästigen und deren Zeit zu vergeuden. Zudem hat er die vorgesehene Vorgehensweise von Wikipedia erkannt und genutzt.

Den Artikel muss ja niemand lesen, wenn er ihn nicht interessiert.
Was der Typ selbst mit seiner Zeit anfängt, bleibt sein Bier.
 
@crmsnrzl: Hätte es auch bei meinem Kommentar belassen wäre keine Antwort drauf gekommen, also wurdest du nur indirekt belästigt (Ursache und Wirkung). Habe nur meinen Senf dazugegeben.
 
@Crunk-Junk: Habe ich behauptet, du hättest mich belästigt oder mich deswegen beschwert?
 
@crmsnrzl: Nö, mein Fehler
 
Wir brauchen so jemanden für den Deppenapostroph! Bitte bitte. Und dann noch jeman der die ganzen ´und`überhaupt erstmal mit ' ersetzt, und es dann korrigiert. Gerade wenn wer Englisch schreibt und >that´s< schreibt krieg ich die Krise, daran erkennt man immer ganz schnell die deutsche Herkunft^^
 
Wie wäre es auch mit der richtigen Begrifflichkeit? Comprised vs. composed ist kein Problem der Grammatik, sondern der Semantik = Wortbedeutung.
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