Canon springt bei High End-Spiegelreflex jetzt auf über 50 Megapixel

Der Kamera-Hersteller Canon gab sich im Rennen um immer höhere Auflösungen bisher ziemlich bescheiden. Mit seinen neuesten Modellen setzt das Unternehmen nun aber ein klares Ausrufezeichen: Seine neuen EOS 5DS-Modelle rüstet Canon mit einem Sensor ... mehr... Canon, Dslr, 5DS Bildquelle: Canon Canon, Dslr, 5DS Canon, Dslr, 5DS Canon

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Hasselblad hat Profikameras mit 200 Megapixel :D
 
@psyabit: jedoch mit einer anderen sensorgrösse und zum teil wird die hohe pixeldichte durch leichtes verschieben des sensors erreicht
 
@AR22: Jo der CMOS kann theoretisch nur 50Megapixel.
 
@AR22: HAben die nicht sogar afaik 4 CMOS Sensoren im Raster verbaut (ähnlich wie bei den ganzen Raumsonden)?
 
@Slurp: Sie haben soweit ich weiss 1 CMOS, verwenden aber die Multi-Shot-Technologie. Da werden 4 Bilder versetzt aufgenommen und zu einem 200MP Bild zusammengesetzt.
 
@psyabit: ah okay. supi, dank dir =)
 
@psyabit: Das sind Mittelformatkameras. Im obigen Artikel geht es um Kleinbildformat.
 
@MiezMau: Jo ich weiss das es nicht ein fairer Vergleich ist. War auch nicht als Vergleich gedacht...
 
@psyabit: Hast du auch mal geschaut was eine Hasselblad kostet? Die kosten etwas, aber nur etwas mehr...
 
@starbase64: Ja klar, vielleicht gibts den Einen oder Anderen Leser der Hasselblad nicht kannte, war mehr informativ als als Vergleich gedacht.
 
Ich hab mir die Samples angeschaut, die sind fantastisch. Im Gesicht sieht man jedes einzelne Haar. Vor allem Landschaftsaufnahmen kommen gut rüber. Muss ich haben.
 
@Lofi007: Ja nee, ist klar! " Ab 3.500 Euro ist der DSLR-Body zu haben...". Und dann noch ein bis zwei Objektive, die diese Leistung auch objektiv-mäßig erlauben. Denn -im Artikel dezent übersehen- nur absolute Spitzenobjektive zum Spitzenpreis können diese Leistung auch umsetzten. Und schon sind wir bei ca. 5ooo,- Teuronen!
 
@Kiebitz: Wo ist das Problem?
 
@Lofi007: Das Problem ist der Preis! Zumindest für viele Interessierte / Leute!
 
@Kiebitz: nö, warum. Ist eben keine 50 € Schrott Kamera. Und die meisten könnten mit so einer Kamera wahrscheinlich gar nicht richtig umgehen.
 
@Lofi007: Gibt kein Problem, die Objektive habe ich ja schon da :)
 
@RayStorm: OK... Ich hab vergessen, daß Du das Maß aller Dinge bist... Mein Fehler... :D
 
@Chris Sedlmair: Na, ich verzeihe dir natürlich :P
 
@RayStorm: Mein Dank wird Dir auf ewig nacheilen.... ;)
 
@Kiebitz: das ist ne profi-knipse. ergo für leute, die damit ihren lebensinhalt verdienen und nicht pickel-selfies abdrücken
 
@Lofi007: Hast du mal einen Link zu den Bildern? Danke.
 
@IceRain: Schau mal hier: https://photographylife.com/canon-5ds-and-5ds-r-image-samples im Firefox dann zB auf rechte Maustaste -> View Image klicken, um das Bild in voller Auflösung zu sehen.
 
@Lofi007: Danke, wirklich beeindruckende Schärfe!
 
@Lofi007: erstens sind das bearbeitete photos (exif?) und zweitens hat die MP-zahl nix mit der schärfe zu tun. wann lernt ihr kompaktknipser-daus das endlich!? selbst meine mudda fällt auf diese primitive marketing-ver*rsche seit 10 jahren nicht mehr rein
 
So berauschend ist die nun auch wieder nicht. Abgesehen von der Pixelzahl hat diese nichts was ne EOS 5D Mark III kann. Im Gegenteil: Lichtempfindlichkeit barely Standard, maximale Bildrate langsamer als die 5D. Auch wenn die 5D nur einen APS-C Sensor hat, wuerde ich zumindest aehnliche Werte erwarten mit einem Vollrahmen Sensor. Da hat Canon wirklich nur halbe Arbeit geliefert...
 
@Jade: 5D hat nen Vollformat-Sensor... Wie kommst du bei der auf APS-C?
 
Na, endlich ist sie da! Ich hatte mich nämlich schon gefragt, wie lange Canon sich die Einnahmen von der Masse an Fotografie-Laien mit grösserem Geldbeutel noch entgehen lassen möchte, die in Physik alle nicht aufgepasst haben als optische Systeme und Halbleitertechnik dran waren und daher bisher Kameras wie Nikons D800(E) bzw. D810 oder Sonys Alpha 7R gekauft haben.

Offenbar ist diese ahnungslose Klientel aber bisher nicht dazu zu bewegen über 6000EUR für einen Kamerabody auszugeben, denn in dem Preisbereich rechnen sich sowohl Canon als auch Nikon mit 18- bzw. 16-Megapixel-KB-Vollformat-Modellen (Canon EOS 1D X / Nikon D4S) bessere Chancen bei den Kunden aus als mit "Pixelmonstern". Scheinbar geht man also davon aus, dass jemand der noch einmal 2000 bis 3000EUR mehr bezahlt als für eine Nikon D800 fällig werden, schon einmal etwas von der Beugungsgrenze optischer Systeme und von Fertigungstoleranzen bei Objektiven gehört hat und daher weiss, dass schon Kameras mit 36 Megapixeln auf der Fläche eines Kleinbild-Vollformat-Sensors, wie etwa die Nikon D800 und erst recht die neue Canon 5DS, genau betrachtet ziemlicher Unsinn sind, da der Blendenbereich von Blende 8 und kleiner schon bei einem als ideal gerechneten Objektiv nicht in der Lage ist eine Linienauflösung zu liefern, die auch nur einen 36MP-Kleinbildsensor auslasten könnte.

Nimmt man dann grössere Blendenöffnungen um der Beugungsgrenze/Beugungsunschärfe des Objektivs zu entkommen, erreicht man zwar eine höhere theoretisch mögliche Auflösung (bei Blende 5.6 ist bei einem als perfekt angenommenem Objektiv auf der Fläche eines Kleinbildsensors rein rechnerisch eine Linienauflösung möglich, die einen 60-Megapixel-Sensor bedienen könnte, bei Blende 4 wäre sogar ein 121-Megapixel-KB-Sensor zu bedienen, bei Blende 2,8 ungefähr ein 242-Megapixel-KB-Sensor) bei derart weit geöffneter Blende sorgen aber selbst bei Objektiven jenseits der 20.000EUR die Fertigungstoleranzen des Ojektivs für erkennbare Verzeichnungen im Bild und die Schärfentiefe ist da schon so knapp bemessen, dass selbst bei einem Portrait im Fotostudio, bei dem man bekanntlich auf die Augen des Models scharfstellt, oft schon an den Ohren des Models die Unschärfe einsetzt und somit nicht einmal mehr das komplette Hauptmotiv wirklich in den schmalen Schärfentiefebereich zu bringen ist.

Wenn schon das Hauptmotiv nicht in den Schärfebereich passt, bedeutet das, dass für den somit wenig detailreichen Grossteil der Bildfläche auch eine weit geringere Sensorauflösung, also z.B. die eines 3-Megapixel-Kleinbild-Sensors, vollkommen ausgereicht hätte um alle Details einzufangen. Bei einer Canon 5DS hätte man dann also überwiegend detailarmen Farbmatsch für den ein 3-Megapixel-Sensor ausgereicht hätte mit einem 50-Megapixel-Sensor digitalisiert und in 16MB JPEG-Bilder oder in vermutlich weit über 50MB grossen RAWs gespeichert. Wie sinnvoll es ist für grösstenteils niedrig aufgelösten Farbmatsch im Bild derartig viel Speicherplatz pro Bild zu verschwenden muss dann jeder für sich selber entscheiden.

Ich habe mir vor zwei Jahren die D800E nach dieser Erfahrung jedenfalls nicht gekauft. Allerdings hatte ich bei meinem Test mit einer geliehenen Nikon D800E damals auch noch das Problem, dass der Kamera nicht abzugewöhnen war direkt bei der Aufnahme das RAW zu entrauschen und gezwungenermassen dann auch nachzuschärfen (selbst bei komplett ausgeschalteten Einstellungen zur Bildverbesserung konnte ich immer noch Bearbeitungsartefakte im Bild entdecken) und wenn ich etwas wirklich nicht leiden kann, dann ist das wenn eine Kamera versucht mich über das wahre Rauschen ihres Sensors mit solchen Kartenspielertricks wie einer internen Bildbearbeitung hinwegzutäuschen. Eine professionelle Kamera gibt dem Fotografen mit dem RAW-Bild so wenig wie irgend möglich bearbeitete Bilddaten an die Hand. Eine Kamera die schon bei der RAW-Erstellung in den Sensordaten mit Entrauschungs- und Nachschärfungsalgorithmen herumpfuscht ist echt das Allerletzte. So hat man nämlich schon Bearbeitungsartefakte der Kamera im Bild noch bevor man das Foto selbst am Rechner bearbeitet hat und dementsprechend schlechter wird die Qualität, wenn man dann selbst noch einmal Hand anlegen muss, da sich die Artefakte bzw. Fehler im Bild dann quasi addieren.

Sowas kann ich nicht brauchen und wenn ich dieses Bild bei ISO 800 von der Canon 5DS sehe, dann ist klar, das die Canon zumindest genauso mit Filtern in den JPEGs herumpfuscht, wie es die D800E in den RAWs tat:

https://cdn.photographylife.com/wp-content/uploads/2015/02/Canon-5DS-Image-Samples-2.jpg.

Ein RAW der Canon 5DS ist mir leider noch nicht untergekommen, daher muss ich mir das endgültige Urteil da noch vorbehalten. Könnte ja sein, das Canon so schlau ist und nur das JPEG weitergehend bearbeitet. Man darf also noch gespannt sein. Aber grosse Hoffnungen das Canon da etwas anders macht habe ich nicht, da die 5D Mark III eines Bekannten die RAWs auch ungefragt entrauscht/bearbeitet um dem Fotografen vorzulügen er könnte wirklich bei hohen ISOs noch rauscharme Bilder machen ohne Details zu verlieren. Naja, fallen ja auch genug Leute drauf rein inklusive einiger, aber auch nicht aller renommierten Kameratester.

Ich denke daher, dass die beiden 5DS-Versionen ihre Käufer finden werden und wer eine weniger unvernünftig konzipierte und leistungsfähigere Kamera möchte, kann ja die Canon 1D X kaufen. Allerdings wird er damit das RAW-Bearbeitungs-Problem auch nicht los. Da muss man dann schon zu einer Hasselblad- oder Leica-Mittelformat-DSLR greifen bei denen man dann nicht von Filtern abgemildertes Rauschen im RAW hat, sondern weitgehend unbearbeitete Bilddaten aus dem Sensor bekommt. Die haben mit ihren CCD-Sensoren auch die bessere Sensortechnik an Bord und da kann man dann, dank des grösseren Sensors bei ähnlicher Megapixelzahl, auch wieder mit etwas kleineren Arbeitsblendenöffnungen fotografieren ohne die Beugungsgrenze zu passieren und hat so mehr Schärfentiefe und somit mehr scharfen Inhalt mit voller Detailauflösung im Bild.

Alternativ kann man sich nur eine alte DSLR kaufen. Am besten aus dem Jahr 2007, denn da wurden noch Kameras gebaut, die von der Prozessorleistung noch nicht in der Lage waren ein Bild in Echtzeit während des Aufnahme zu entrauschen/bearbeiten, ohne dass dem Benutzer die Verzögerung bis die Kamera durch die zusätzliche Bearbeitung nach einem Foto wieder benutzbar ist nicht aufgefallen wäre. Gleichzeitig wurden in dem Jahr auch die letzten Consumer- bzw. Prosumer-Kameras mit der aufwendiger zu produzierenden CCD-Sensortechnik hergestellt. Danach gab es diese nur noch bei Hasselblad, Leica und in professionellen Kameraanwendungen, wie u.a. Weltraumteleskopen, wo die stärker rauschenden CMOS-Sensoren bis heute nahezu nicht eingesetzt werden, da es dort auf absolute Lichtempfindlichkeit und Rauscharmut "out-of-sensor" ankommt.
 
@resilience: In Kurzform: Die Software machts bei (dieser) Canon und nicht die Hardware. Das kann man auch aus obigem Newstext herauslesen. Trotzdem danke für die ausführliche Begründung ;-)
 
@resilience: danke für Deine Ausführungen. Ich hoffe man sieht Dich öfter.
 
@resili Doktoarbeit 1+
 
@resilience:
"Bei Blende 2,8 ungefähr ein 242-Megapixel-KB-Sensor) bei derart weit geöffneter Blende sorgen aber selbst bei Objektiven jenseits der 20.000EUR die Fertigungstoleranzen des Ojektivs für erkennbare Verzeichnungen im Bild und die Schärfentiefe ist da schon so knapp bemessen, dass selbst bei einem Portrait im Fotostudio, bei dem man bekanntlich auf die Augen des Models scharfstellt, oft schon an den Ohren des Models die Unschärfe einsetzt und somit nicht einmal mehr das komplette Hauptmotiv wirklich in den schmalen Schärfentiefebereich zu bringen ist. "

Ohne Brennweitenangaben....
Aber bei Blende 2,8 und nem 55mm (da fängt für mich ne Portraitlinse an), müsste das Model schon ein Elefant sein, damit die Ohren nicht mehr scharf sind. :-)

Was du noch vergisst, sind die Preise. Leica Hasselblade schön und gut, aber es gibt Leute die müssen halt Budgetmäßig auf etwas niedriegeres zurückgreifen, Alpha7 oder Canon 5DS.
Aber am Foto selbst wirst du mit freiem Auge dann keinen Unterschied merken, zwischen nem nur 4000€ Equipment und nem >5000€ Equipment.
Und das wichtigste vergisst man auch noch, dass Motiv. Wenn man mit der besten Auflösung und fast ohne Beugungsunschärfe usw. ein schlechte Motiv fotografiert. Bleibt das Ergebnis trotzdem schlecht.

Kauft man sich lieber ne billige 5000€ Ausrüstung und steckt das restliche Geld in reisen, welche meist erst gute Motive ermöglichen, ist es die sinnvollere Investition.

Darum sind auch die meisten Fotos die heutzutage ausgezeichnet werden, von einer 5D MarkIII oder anderen Kameras in der Preisklasse oder darunter, weil sie nicht so schweineteuer ist, dass man angst hat sie aus den eigenen 4 wänden mitzunehmen.
 
@resilience: Zur Rauschreduktion: Eine Rauschreduktion und Nachschärfung bei Jpegs ist mittlerweile bei allen Kameras Standard, in vielen Modellen kann man diese Nachbearbeitungen aber auch abschalten. Ich konnte bei den Canon RAWs bisher noch keine Nachschärfungen oder Rauschentfernung feststellen. Die Einstellungen in der Kamera zur Rauschreduzierung wirken sich nur auf die JPEGs aus.
CCD Sensoren bieten heutzutage keine nennenswerten Vorteile mehr gegenüber CMOS. Im Gegenteil, man setzt eher auf CMOS, weil diese stromsparender arbeiten. Schau dir mal auf dpreview einen Vergleich der neusten CMOS-DSLRs gegen die ebenfalls aktuelle Pentax 645Z (CCD) an: http://goo.gl/dAf7Vz
Ausser der höheren Auflösung verhält sich die Pentax beim Rauschen ziemlich ähnlich wie die Nikon D810.
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