Billiges Smartphone-Dongle führt HIV-Test in nur 15 Minuten durch

Medizinische Anwendungen auf Smartphones müssen sich nicht auf den Fitness-Bereich beschränken. Das zeigen Forscher der Columbia University nun mit einem Gerät, das an ein Mobiltelefon angeschlossen wird und in kurzer Zeit HIV und andere ... mehr... Virus, AIDS, HIV Bildquelle: Public Domain Virus, AIDS, HIV Virus, AIDS, HIV Public Domain

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Hm. Zu so einer Diagnose gehört aber immer auch noch eine psychologische Betreuung durch den Arzt, finde ich. Einfach nur über ein Smartphone-Display eine ggf. schlimme Nachricht anzuzeigen ist vielleicht nicht die beste Idee.
 
@notepad.exe: Kann ja trotzdem ein Arzt machen, er braucht nur kein teures Labor mehr und man muss nicht mehr so lange auf das Ergebnis warten... :)
 
@Yamben: Aber dann ist doch die ganze Spannung weg :D
 
@Yamben: Okay du hast Recht. Fände es nur doof, wenn man sowas als Thema "Mal eben für zu Hause" behandelt :)
 
@Yamben: Vielleicht noch mit eingebautem Countdown? :-)
 
@Yamben: bei HIV gibts doch schon lange einen schnelltest ( glaub 30 min ) und ein labor braucht man für den auch nicht das einzig neue ist doch das das gerät billig und mobil ist.
 
@Yamben: Sorrym, aber nen Arzt, der mit einer 15 Euro-Ausrüstung einen solch wichtigen Test macht, würde ich eher nicht besuchen.
 
@iPeople: Muss ja auch gar nicht für hier sein, aber wenn Du in Ruanda leben würdest hättest du vielleicht keine Wahl... Tellerrand und so ;-)
 
@Yamben: Achso, ja ... da ist es ja nicht so wild, wenn man billiges Zeugs einsetzt mit evtl zweifelhaftem Ergebnis.
 
@iPeople: Nun ja. Eine schnelle erste Verdachtsdiagnose, soweit sie recht zuverlässig ist, scheint mir recht vorteilhaft zu sein. Ggf. können / sollten sich später grünliche / tiefergehende Untersuchungen anschließen und Behandlungen sowieso.

Man sollte auch bedenken, dass je einfacher ein (erster) Test ist er umso früher gemacht werden kann bzw. gemacht wird, was auch eine frühzeitigere und damit erfolgversprechendere Behandlung ermöglicht.
 
@iPeople: Du vermischt hier einfach einiges. Erst sagst du es würde kein Arzt machen, was einfach mal eine Unterstellung ist. Und nun behauptest Du, nur weil das verfahren sehr günstig ist, würde es nicht taugen und das Ergebnis wäre "zweifelhaft". Wieso das Ergebnis aber zweifelhaft sein soll, außer das nun das verfahren günstiger ist, sagst du aber nicht.
 
@Yamben: Es ist ein Schnelltest. Und wo habe ich behauptet, das würde kein Arzt machen?
 
@Yamben: Dauert ca. ne halbe Stunde und kostet zwischen 15 und 30 Euro beim Arzt.

Und 3 Monate vorher muss eine mögliche Infektion sowieso ausgeschlossen werden.
 
@Paradise: Wie gesagt, scheint ja nicht für "hier" zu sein. Deswegen finde ich das trotzdem noch gut. Und das ist, ganz nebenbei, die gleiche Einschränkung die der hier genannte Test auch hat...
 
@notepad.exe: Trotzdem, je billiger und einfacher die Krankheit erkannt werden kann, desto besser. Hier geht es auch einfach um Kosten und Mobiltät. We oben steht, die Ausrüstung für en vollständiges Testlabor ist sehr teuer. Wenn ein einfaches Smartphone-Zusatzgerät das kann, ist das für Ärtze dort um so besser. Zumal man so en Labor auch nicht immer enfach transportieren kann.
Glaube kaum, dass das für die westliche Welt hier gedacht ist, um mal eben schnell 'n HIV-Test zu machen. Zumal dazu ja auch gewisse Wartezeiten nötig sind, bis der Körper überhaupt genug HIV-Antikörper gebildet hat.
 
@notepad.exe: +
Finde ich auch, besonders weil auch eine Beratung und angepasste Therapie mit dazugehört, und das sollte im direkten Gespräch erfolgen.
 
@notepad.exe: Das Ding ist ja auch nicht für den Hobby-Mediziner / Hypochonder zu Hause gedacht, sondern für geschultes medizinisches Personal in Gegenden, die nicht mit teuren Labors gesegnet sind.

Wobei es mich auch nicht stören würde, wenn in unserer medizinischen Planwirtschaft die Gesundheitskosten durch den Einsatz solcher Geräte (in den Händen von niedergelassenen Ärzten!) verschlankt würden.
 
@rallef: grundsätzlich wüsste ich nicht was dagegen spricht das man so ein gerät auch an privatpersonen ohne medizinische ausbildung zu verkaufen.
Und wenn das gerät wirklich mal sagen sollte das man was hat muss man sowieso zum Arzt um zu überprüfen ob das ergebnis stimmt da ungefähr einer von 200 test auch mal falsch positiv sein kann.

solange keiner auf die idee kommt sich die pulsader aufzuschlitzen um an den tropfen blut zu kommen ist es ja auch ungefährlich.
 
@notepad.exe: Auf dem Display wird da wohl kaum was sein, denn die Audio-Klinkenbuchse dient lediglich der Stromversorgung des Minilabors. Wüsste auch nicht, wie die Testdaten durch die Audiobuchse auf das Display gelangen sollten, und das auch noch völlig ohne App... Lies einfach noch mal die zweite Hälfte des letzten Absatzes oben.
 
Ist doch nichts andere als die HIV- & Co. Schnelltests, nur dass man das Ergebnis hier vom Handy-Display und von keinem Streifen abliest. Die kosten auch nur 15 EUR und ist zumindest für ein Schnellverfahren gut geeignet.
 
Glaube auch nicht das das so in die Hände der Laien (bin auch einer) gehört, wer übernimmt die Haftung bei einer Fehldiagnose, oder bei der Ansteckung obwohl das Gerät nichts festgestellt hat (möglich wenn sich noch keine Antikörper gebildet haben).
Aber es wird dann erstrecht "Lustig" wenn man den Bereich der Ärztlichen Schweigepflicht nimmt, Morgen auf Twitter "Hinz und Kunz haben HIV, getestet mit Phone).
Oder bei der Bewerbung, "kommen Sie mal hier herüber, ich brauche mal nenn Tropfen Blut von Ihnen".
Aber für einen Arzt als "Sensor Diagnostik" eine gute Entwicklung, nur bitte nicht als Spyware verseuchtes Phone!

Irgendwie weckt das bei mir, ganz großes Kino!
 
@Kribs: Naja, eine Haftung übernimmt auch kein Labor. Wenn Du einen normalen HIV-Test machen lässt und der negativ ist und Du danach doch jemanden anstecken solltest, kannst Du lange versuchen, das Labor zu verklagen, damit wirst Du nicht durchkommen. Und Fehldiagnosen gehören zur Diagnostik dazu, weshalb meines Wissens jeder positive Test immer noch durch einen zweiten abgesichert werden muss.

Bzgl. Schweigepflicht hast Du natürlich recht, genau wie andere hier bzgl. der psychologischen Betreuung. Allerdings hab ich da im Krankenhaus bezogen auf andere Erkrankungen schon so haarsträubende Dinge gesehen, dass es z.T. auch nicht schlechter wäre, eine solche Diagnose zu Hause vom Handy abzulesen.
 
@Kribs: Das "Spywareverseuchte Phone" liefert lediglich den Saft, du kannst das Ding auch in den Audioausgang deiner Anlage, eines Walkman oder PCs anstöpseln. Die haben für die Demonstration lediglich ein Telefon als Stromquelle genutzt, weil heutzutage quasi jeder so ein Ding mit sich rumschleppt. Hat denn hier wirklich niemand en letzten Absatz oben verstanden?
 
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sowas gehört meiner Meinung nicht auf ein Handy - auch wenn die technische Idee top ist
 
@TeamST: der Grund warum es für Smartphones ausgelegt wird steht im letzten Abschnitt. Man braucht eben einen stromunabhängigen "Minicomputer" , nichts anderes ist ein Smartphone und es ist verglichen mit dem Labor sehr günstig und weit verbreitet.
Vielleicht mal nicht immer sofort an soziale Netzwerke und "teilen" denken ....
 
@raidenX: Nein, man braucht nur den Strom aus der Buchse.
 
naja, solange das Smartphone nicht namentlich auf den Patienten registriert ist und auch beim Landarzt der den Test durchführt keine persönlichen Daten in diesen Zusammenhang gespeichert werden mag es ja eine sinnvolle und preiswerte Schnelldiagnose sein die dann aber zwingend zu einer weiteren Klärung,Behandlung führen sollte.
Jedoch dieses Gadget in den Händen von Personalchefs da ist der zu erwartende Missbrauch vorprogrammiert.
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