Netflix pumpt pro Sekunde mehrere Terabyte zu seinen Nutzern

Der Videostreaming-Dienst Netflix sorgt im Internet bekanntlich für einen signifikanten Teil des gesamten Traffics. Hochrechnungen zeigen nun, welchen Umfang der Datenverkehr, den das Unternehmen rund um die Uhr zu seinen Kunden pumpen muss, ... mehr... Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Bildquelle: Netflix Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Netflix

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Da will ich gar nicht wissen, was Netflix alleine für die Uplink-Ports und den verursachten Traffic an seine Rechenzentren abdrückt. Und dann will da die Empfängerseite noch was vom Kuchen abhaben?
 
@H4ndy: Die wollen etwas von den Konsumenten, nicht von Netflix.
 
@Achereto62: Ich denke handy will damit sagen, dass Netflix seine Internet-Leitung wohl auch nicht umsonst bekommt. Dh. der Provider vom demn Netflix seine Daten abschickt verdient bei der Sache genauso wie der Provider des Nutzers der die Daten empfängt.
 
in 2 Jahren will man von 50 auf 200 Länder ansteigen ? - Halte ich für etwa gewagt die Aussage.

Wobei die Rechtesituation in den noch verbliebenen Ländern wohl oftmals recht einfach gestrickt sein könnte.
 
@mike4001: Zumal es so viele Länder nicht mal gibt...
 
@knirps: Gibt doch ca 253 Länder bzw Staaten? Sollten schon möglich sein diese expansions Pläne :)
 
@psyabit: Mein letzter Stand sind 194.
 
@knirps: https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2147rank.html Ok sind 252 Aufgelistet :)
PS: Ich habe keine Minus gegeben...
 
@psyabit: Die CIA scheint alle Stataen aufzuzählen die für sich selbst diesen Status ernennen, von der UN aber nicht anerkannt ist.
Anerkannte Staaten sind es 193
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde
 
@knirps: Zitat aus selbem Link "Da es im Völkerrecht keine exakte und allgemein akzeptierte Definition eines unabhängigen Staates gibt, ist der Umfang dieser Liste umstritten." So wie ich die CIA Liste verstanden habe ist es eine Aufteilung der Fläche der Erde in die einzelnen "Staaten" von daher finde ich die CIA Liste spannender. Politisch korrekt ist wahrscheinlich die UN akzeptiere Liste... Diese Tatsache lässt natürlich die Pläne von Netflix sehr belustigend erscheinen, naja Amis und Geographie ;)
 
@psyabit: Die UN akzeptierte Liste ist die, wonach die meisten Karten gezeichnet werden.
Unabhängige Staaten gibt es nicht. Klingt gut, mehr auch nicht.
 
@knirps: Na die Schweiz ist seit 2002 Mitglied der UN (obwohl der Hauptsichtz in Genf ist) Da wäre bis 2002 die Schweiz nicht in der Liste enthalten, ich würde aber stark behaupten die Schweiz ist schon länger ein unabhäniger Staat.
 
@knirps: Was die UN aktzeptiert ist doch im Prinzip relativ Schnuppe. Nach der UN wär z.B. Taiwan auch kein eigener Staat.

Und doch unterscheidet "alle Welt" zwischen Taiwan und China.
 
wenn ich bedenke das ich für einen terrabyte 100 Euro ans mein RZ abdrücken muss wenn ich mein volumen überschreite dann kann ich mir denken was das so kostet habe einen 1gbit fullduplex port der gegen diese massen ein witz ist.
 
@timeghost2012: :D Schon verrückt diese Zahlen heutzutage :D
 
Da erinnere ich mich gerne an eine Statistik die aber schon ein Paar Jahre alt ist. Da war Youtube noch recht neu und der einzige große Streaming-Anbieter. Youtube hatte damals einen Anteil von ca. 13% am weltweiten HTTP-Traffic. Wenn man bedenkt wie viele Internetseiten es gibt ist es schon krass genug wenn da überhaupt eine einzige Seite mit einem Prozentanteil in der Liste auftaucht :-D
 
@Dr. Alcome: Interessanter fande ich noch die Größe des Logs in GB/s. Das war unfassbar viel, leider kenne ich die Zahl nicht mehr.
 
Mit den Zahlen stimmt etwas nicht.
24 Millionen Terabyte im Quartal.
8 Millionen Teryabyte im Monat.
Das ist ja noch halbwegs glaubhaft.
Aber wie komme ich dann auf 3 Terabyte pro Sekunde und Nutzer ???
 
@Brassel: Die Rechnung passt, wenn du das /Nutzer weg lässt.
nebenbei bemerkt: Der Peak am DE-CIX (größer Internetknoten) liegt (noch) bei unter 4 TBit/s, AMS-IX bietet auch nicht viel mehr als 3 TBit im Peak - wo zur Hölle Routet netflix das zeug?
 
@The_Xar:
Ja, schon mal draran gedacht, das die Telekom nicht über DE-CIX routet? Und überhaupt, das ist die Statistik ALLER (USA voran..)
 
@FiX49: Du meinst, dass die Telekom NOCH nicht...^^
Mir ist schon klar, dass über die großen europäischen IX (DE, AMS, London) nicht der amerikanische Traffic gepeert wird, aber der Vergleich ist dennoch ziemlich erstaunlich.
 
@Brassel: Ähm, wo steht denn, dass es 3 Terabyte pro Sekunde und Nutzer sind? Ist ja logisch, dass dies nicht stimmen kann, oder hast du etwa eine 3 Terabyte Leitung?

Es sind 3 Terabyte pro Sekunde für alle Nutzer und das stimmt mit den 8000000 Terabyte pro Monat ziemlich gut überein.

8000000/30/24/60/60= ~3
 
@darior: "Im Durchschnitt musste die Netflix-Infrastruktur im vergangenen Quartal etwas mehr als 3 Terabyte pro Sekunde an die Nutzer ausliefern. "
Hatte den Zusammenhang nicht so ganz auf dem Schirm. Aber, Du hast recht, es passt.
 
Solche Plattformen wie Netflix sollte man von staatlicher Seite verbieten.

Die ganze Welt redet vom Energiesparen und das irgendwann kriegerische Konflikte wegen der immer schwerer und damit teurer zu erschliessenden Energieressourcen der Erde ausbrechen werden und Dienste wie Netflix setzen allen Ernstes für banales Entertainment, das wirklich niemand auf der Erde zum Überleben braucht, auf das denkbar ungeeignetste, energieineffizienteste Verteilsystem für derart grosse und beständig zu liefernde Datenmengen das denkbar ist: Ein Computernetz aus energiehungrigen Switches und Routern, die umso mehr Energie konsumieren je leistungsfähiger sie sein müssen um immer mehr gleichzeitige Streams zu immer mehr Nutzern aufrecht erhalten zu können. Um die Datenmassen für anpruchsloses Entertainment an Milliarden Haushalte weltweit energieeffizient zu verteilen gibt es längst Satelliten. Bei denen reicht kostenlose Solarenergie um Sendungen an Milliarden Empfänger eines ganzen Kontinents zu verteilen. Sämtliche Uplink-Station am Boden verbrauchen vermutlich im Jahr nicht die Energie, die der DE-CIX Internetknoten in Frankfurt a. M. schon heute pro Monat konsumiert.

Dazu überlasten Streaming-Dienste wie Netflix dann auch noch von den Nutzern gemeinschaftlich bezahlte IT-Netze, so dass für alle Nutzer, egal ob sie nun so einen Dienst nutzen oder nicht, die Preise für den Internetzugang steigen bzw. nicht weiter abgesenkt werden können, weil ständiger Ausbau der bestehenden Netze notwendig wird, obwohl für alle Normalanwender die Bandbreite für Kommunikationszwecke, um an wichtige Informationen zu kommen oder im Internet einzukaufen längst ausreicht.

Gegenüber normalen Flatratekunden, die für ihren Internetzugang bei dem wenigen Traffic den sie im Vergleich zu einem FullHD- oder gar 4K-Streaming-Kunden von Netflix verursachen dasselbe bezahlen wie letzterer und inzwischen sogar von Preisteigerungen bedroht sind, weil es für die Provider extrem teuer ist die Bandbreite ständig an die Bedürfnisse der Streaming-Kunden anzupassen und sie daher die Kosten an die Kunden weitergeben, ist das eine absolut asoziale Entwicklung. Da zahlen Leute mit einem Downloadvolumen im einstelligen Gigabyte-Bereich pro Monat dasselbe wie die offenbar maßlosen Streaming-Junkies, die mittlerweile problemlos 500GB und mehr an Datenvolumen pro Monat beanspruchen und den teuren Netzausbau nötig machen, der die Flatrates inzwischen nicht nur davon abhält günstiger zu werden, sondern diese inzwischen sogar wieder verteuert. Die Streaming-Kunden greifen für ihr banales Entertainmet-Hobby derzeit den normalen Internetsurfern in die Tasche. Das ist Diebstahl was da läuft. Kein Mensch käme auf die Idee, dass es völlig OK ist, wenn eine 4-Köpfige Familie in einem Mietshaus mit zwei Mietparteien einfach pauschal die Hälfte der Wasser- und Energiekosten zahlt, wenn die zweite Mietpartei im Haus ein alleinstehender Single ist. Genau das ist aber bei ungedrosselten Internet-Flatrates der derzeitige Stand, nur das jemand der über 500GB Datenverkehr pro Monat verursacht eher einer Mehrgenerationen-Grossfamilie gleicht, die dasselbe für Wasser und Energie zahlt, wie der Singel in der anderen Mietswohnung im Haus.

Wie sehr alleine Netflix das Netz belastet bezeugen die hier im Artikel genannten Zahlen ja recht eindrucksvoll. Da sollte sich die Bundesregierung mal Gedanken machen, ob es in irgendeiner Weise gaubwürdig ist, den Bürger auf der einen Seite durch das Verbieten von herkömmlichen Glühlampen zum Kauf teurer Energiesparlampen zu zwingen und ihm gleichzeitig viel Geld für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien aus der Tasche zu ziehen und auf der anderen Seite Streaming-Anbieter wie Netflix ins Land zu lassen und damit einen für alle Bürger teuren Netzausbau notwendig zu machen, der zu noch weit höherem Energieverbrauch in Deutschland führen wird.

Noch dazu machen die meistnachgefragten Filme und Serien bei Netflix niemanden schlauer, sondern eher das Gegenteil davon. Schon heute kämpfen Lehrer gegen die internetfähigen SmartPhones ihrer Schüler im Klassenraum um die ungeteilte Aufmerksamkeit der Schüler. Dienste wie Netflix verschärfen die Problematik nur noch weiter und der Bildungsstand deutscher Schüler wird nicht besser, wenn man jedes Mal das Bildungsziel senkt, weil dank anderer Zerstreuungen kein Schüler mehr mit dem Stoff mitkommt. Mehr Bandbreite ruiniert den Wirtschaftstandort Deutschland also eher als das sie ihn fördert, denn wichtige Lehrinhalte und Informationen kann man mit der heute bereits verfügbaren Bandbreite im Internet wohl jedem deutschen Bürger zugänglich machen. Erst wenn sich so viele Bundesbürger FullHD-Videovorlesungen aus den Universitäten ansehen, dass das Netz davon zusammenbricht würde ich über einen weiteren Ausbau nachdenken. ;-)
 
@resilience: Du kannst dir ja einen Volumentarif besorgen, anscheinend kommst du ja mit 5 MB pro Tag bestens aus, alles andere macht eh nur dumm. Also jammer nicht rum.
 
@resilience: Ein Tarif der dem herunter geladenen Volumen entspricht, wäre hier sinnvoll.
Ich nutze einen 16MB Zugang, bei mir kommen "nur" 12MB an. Die Leitung gibt einfach nicht mehr her. Das kostet mich im Monat 30 Euro incl. Telefon Flat.
Das ist preislich in Ordnung, auch wenn ich eine "gedrosselte Leitung habe. Mir genügt das. Da ich keine Filme herunterlade, "normal" im Netz surfe, hält sich mein Datenvolumen in Grenzen.
 
@resilience: Ist das dein Ernst?
Dann kannst du ja auch gleich alle Datenzentren für Cloudbasierte Dienste und Suchmaschinen verbieten lassen weil die genauso die Umwelt belasten.
Ich kriege immer direkt PULS wenn jemand mit der Verbotskeule um sich wirft nur weil ihm etwas nicht passt.
Genauso kriege ich PULS wenn jemand von seinem Nutzerverhalten auf das der anderen knapp 6 - 7 Milliarden Menschen Schlüsse zieht nur um damit sein Denken durchzusetzen.
Sorry aber da könnte ich echt im Strahl kotzen.

Ich verbrate im Monat mittlerweile knappe 1,3 TB weil ich bei mir alles Streame!
Entertain, Netflix, Prime Instant, Spotify, Youtube dazu dann noch das normale Surfen sowie Dienste wie PSN usw.

Bin ich deswegen jetzt ein Umweltsünder?
 
Der Bedarf, den Streamingdienste verursachen übertrifft bei weitem den Schaden, den Film- und Musikinsustrie durch Filesharing erlitten haben. MAn käme auch zwischen 17 und 20 Uhr flott durchs Netz mit 6000er-Leitung, wenn alle bei torrent und emule geblieben wären. Aber Nein, man mußte ja Raubmordkopierterroristenkinderschänder auseinanderscheuchen.
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